Beratung zu einem 1 Euro Job

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sommerwind86

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Hallo liebe Helfer,

ich habe wie so viel hier dicke Probleme mit der ARGE.

Dazu habe ich natürlich dicke Fragen, insbesondere zu dem Euro-Job.


Ich möchte etwas weiter ausholen.

Ich war bis März diesen Jahres auf einer Berufsfachschule in Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen-Assistentin.

Diese musste ich leider im März abbrechen, da ich mir das hohe Schulgeld in Höhe von monatlich 250 Euro (inkl Fahrtkosten) nicht mehr leisten konnte.
Da mein Lebensgefährte Diabetes bekam und somit seine schulische Laufbahn beenden musste.

Daraufhin haben wir uns natürlich an die ARGE gewandt. Diese steckte uns wie im Jahr zuvor wieder in die gleiche Bedarfsgemeinschaft. Soweit versteh ich alles. (war der 13.03.2009)

Am 20.03.2009 kam ein Schreiben der Jugendberaterin (wir sind 23 und 24 Jahre alt) für mich zu einem Termin am 26.03.2009. Da war ich schon verwundert, da wir erst den Termin zur Antragsabgabe am 27.03.2009 hatten.
Diese Gespräch verlief sinnfrei.
Am 28.03.2009 erhielt ich ein weiteres Schreiben dieser Jugendberaterin, dass sie mich am 31.03.2009 wiedersehen möchte.
Natürlich ging ich hin. In dem Gespräch sagte sie aus "Morgen um 07:30 Uhr kommt ein Bus und wird Sie und Ihren Lebensgefährten zu einem Eurojob fahren" (welcher über 30km weit weg ist) "Nach dem ersten Tag müssen Sie dann selber zu diesem Eurojob fahren".
Da mein Lebensgefährte zu diesem Zeitpunkt beim Arzt war, konnte ich dies abwenden.
1. Frage: Kann so etwas rechtens sein? Dass auch ohne seine Anwesenheit so etwas entschieden wird?

In diesem Gespräch wurde mir auch eine Eingliederungsvereinbarung mitgegeben, mit folgenden Auflagen:
-Tätigkeit: Hilfskraft, Tätigkeitsort: Landkreis, zeitlicher Umfang: 30 Stunden, Verteilung: mo-fr, Höhe der Mehraufwandsentschädigung: pro h 1 Euro, individuell verfolgtes Maßnahmeziel: Verbesserung der Vermittlungsaussichten.

Frage 2: Welchen Sinn macht das primäre Ziel, die Verbesserung der Vermittlung, wenn ich bereits eine Ausbildung mit Beginn am 01.09.2009 habe? (Arge weiß das, seit 13.03.2009)

Unteranderem musste ich mich innerhalb von 3 Tagen bei einer Institution mit dem Namen "Horizonte e.V." für die Maßnahme "Evas" melden.
Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei dieser Institution. Diese Institution verfolgt das Ziel, junge Frauen ohne Perspektive durch schulische Maßnahmen etc. einzugliedern. Dies erfolgt durch einen Schultag in dem die Allgemeinbildung der Leute ohne Schulabschluss aufgefrischt werden soll.
Desweiteren wird versucht die Teilnehmer in Hilfsarbeiterjobs (1Euro) unterzubekommen.

3. Frage:
Welches Ziel soll damit verfolgt werden, wenn ich über eine gute Mittlere Reife verfüge

In dem heutigen Gespräch wurde mir mitgeteilt, dass ich im Gegensatz zu Bewerbern aus dem Stadtgebiet anstatt 1,50 Euro, nur 1 Euro verdiene, da ich aus dem Landkreis bin.

4. Frage:
Macht das Sinn?

Desweiteren musste ich einen Bewerber- sowie Vorstellungsbogen ausfüllen, indem ich sogar meine Eltern, Freunde etc. angeben musste. Außerdem sollte ich eine Vereinbarung unterzeichnen, dass ich monatlich 5 Euro an die Institution von meinem 1Eurojob abtrete.(angeblich für Getränke während der Schulung)

5. Frage:
Wofür müssen die wissen, wer meine Eltern sind und was diese zur Zeit beruflich etc. machen?

6. Frage:
Ist es rechtens 5 Euro zu verlangen? Ich meine dafür arbeite ich 5 Stunden, also einen Tag!

Natürlich hab ich mich geweigert den Vertrag zu unterschreiben. Zu meinem Erstaunen meinte die Dame, schon allein, dass ich zum Vorstellungsgespräch erschienen bin, reicht aus, dass der Vertrag auch ohne Unterschrift rechtsgültig sei und sie habe schon ein Exemplar in ihrer bzw. meiner Akte.

7. Frage:
Wie kann das sein, dass ich unter Vertrag bei dieser Institution stehe, wenn ich nichts unterzeichnet habe, mal abgesehen von den 5 Euro, die ich monatlich zu zahlen habe?
Da stimmt doch was nicht.

Zum Schluss meinte sie, sie hätten zwar derzeit wahrscheinlich keinen Eurojob für mich, aber dennoch müsste ich am Schulunterricht teilnehmen.

8. Frage:
Muss ich das denn?

Ich bin total verzweifelt...Hilfe, bitte.

P.S.: Ich bzw. wir erhalten nach wie vor keinen Cent von der Arge und es wurde auch noch kein Bescheid über die Zahlung zugesandt, bzw. konnte noch nichts berrechnet werden, da die Dame von der Arge noch die Bafögbescheide, sowie die Heizungsabbrechnung für 2007/08 haben möchte. Generell lehne ich einen Eurojob ab, da ich ihn für menschenunwürdig halte.
Zudem müssen wir nun jeden Monat unsere Kontoauszüge vorzeigen, da die Oma meines Lebensgefährten eine einmalige Zahlung für eine Autoreparatur für Monat Februar überwiesen hatte.
Nun weiß ich nicht, ob die Arge nicht erst berrechnet, wenn wir die Kontoauszüge, welche wir immer Ende des Monats (Ende April) vorlegen sollen. Denn die Dame meinte, sie würde die einmalige Zahlung einfach mit hineinrechnen und erst wieder herausrechnen, wenn sie es auf den Kontoauszügen sieht.

Vielen, vielen Dank für alle hilfreichen Beiträge! :(
 
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Stelle die Fragen doch noch mal ins Forum U25.

Kannst Du das auch irgendwie beweisen, was da abläuft?
 

sommerwind86

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was genau soll ich beweisen?

Was den eurojob angeht so kann man vieles der homepage entnehmen.

Danke für die schnelle Antwort
 
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was genau soll ich beweisen?

Was den eurojob angeht so kann man vieles der homepage entnehmen.

Danke für die schnelle Antwort

die Zuweisung, der Vertrag über die 5 Euro

mit welcher Begründung auf dem Land nur 1 € bezahlt wird.

Warum Eltern und Freunde angegeben werden sollen, obwohl das rein gar nichts mit einer Arbeitsaufnahme zu tun hat.

usw.

Dann kann man auch schauen, wie man dagegen vorgehen kann.

Was gesagt wurde, ist nicht beweisbar und das können die dann abstreiten.
 

sommerwind86

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Diese Schriftstücke durfte ich natürlich nicht mitnehmen, habe auch nur eine Version des ununterschriebenen Vertrags. Alles andere wollte ich mit nehmen, um es auch meinem Lebensgefährten zu zeigen. Darauf bekam ich nur die Antwort: Alle Schriftstücke, dürfen dieses Haus nicht verlassen. Somit wird das ganze recht schwer.
 
E

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Diese Schriftstücke durfte ich natürlich nicht mitnehmen, habe auch nur eine Version des ununterschriebenen Vertrags. Alles andere wollte ich mit nehmen, um es auch meinem Lebensgefährten zu zeigen. Darauf bekam ich nur die Antwort: Alle Schriftstücke, dürfen dieses Haus nicht verlassen. Somit wird das ganze recht schwer.


dann ziehe Deine gegebenen Unterschriften zurück, weil Du erhebliche rechtliche Bedenken hast.

das dann schriftlich.
 

sommerwind86

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würde daraus nicht was mit Sanktionen folgen?

Zu dem wie soll ich die rechtlichen Bedenken begründen und stützen?

Danke, dass du dir soviel Mühe gibst
 
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würde daraus nicht was mit Sanktionen folgen?

Ich meinte die "Verträge" mit dem Träger und nicht von der ARGE.

Zu dem wie soll ich die rechtlichen Bedenken begründen und stützen?

Wenn Du keine Zeit bekommen hast, dir das von dem Träger genauer durch zu lesen und zu prüfen, wäre das schon ein Grund.


Danke, dass du dir soviel Mühe gibst

Du kannst auch mit dem SB/FM oder mit dem Teamleiter darüber sprechen, ob die das wissen usw.

Fragen kostet nichts und gibt auch keine Sanktionen.
 

sommerwind86

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Du kannst auch mit dem SB/FM oder mit dem Teamleiter darüber sprechen, ob die das wissen usw.

Fragen kostet nichts und gibt auch keine Sanktionen.

Habe auch den Vertrag zwischen mir und dem Träger gemeint. Diesen habe ich ja nicht unterschrieben, da mir das alles reichlich doof vorkam. Im letzten Termin bei der Jugendberaterin, wurde mir bereits versichert, falls ich diesen Job nicht annehmen werde und mich nicht melde usw. ich keinerlei Leistungen erhalten werde.

Leider ist sie relativ naja wie soll ich sagen, unfreundlich ect. und auch die einzige Person soweit ich weiß welche für mich zuständig ist. Sich an diese Person zu wenden ist absolut sinnfrei, leider.

Ich bin leider total unerfahren in Sachen ALGII, da ich noch nie was mit der ARGE zu tun hatte.
 
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Habe auch den Vertrag zwischen mir und dem Träger gemeint. Diesen habe ich ja nicht unterschrieben, da mir das alles reichlich doof vorkam. Im letzten Termin bei der Jugendberaterin, wurde mir bereits versichert, falls ich diesen Job nicht annehmen werde und mich nicht melde usw. ich keinerlei Leistungen erhalten werde.

Leider ist sie relativ naja wie soll ich sagen, unfreundlich ect. und auch die einzige Person soweit ich weiß welche für mich zuständig ist. Sich an diese Person zu wenden ist absolut sinnfrei, leider.

Ich bin leider total unerfahren in Sachen ALGII, da ich noch nie was mit der ARGE zu tun hatte.

dann gehe zum Vorgesetzten oder gleich zum Chef und lass Dich nicht abwimmeln, das Du zuerst zur SB sollst.

Wenn Du kein Vertrauen zu ihr hast, gehst Du eben höher oder noch besser ganz hoch zum Behördenleiter. Das mit der SB kannst Du ja da auch erklären.
 
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Da mein Lebensgefährte zu diesem Zeitpunkt beim Arzt war, konnte ich dies abwenden.
1. Frage: Kann so etwas rechtens sein? Dass auch ohne seine Anwesenheit so etwas entschieden wird?

Für so etwas muss immer eine schriftliche Zuweisung vorliegen, oder aber eine EGV unterschreiben sein. Ansonsten liegt keine Rechtsfolgebelehrung vor und du brauchst nichts anzutreten. Kannst du mir bitte sagen bzw. einscannen, was hier schriftlich vorliegt?

In diesem Gespräch wurde mir auch eine Eingliederungsvereinbarung mitgegeben, mit folgenden Auflagen:
-Tätigkeit: Hilfskraft, Tätigkeitsort: Landkreis, zeitlicher Umfang: 30 Stunden, Verteilung: mo-fr, Höhe der Mehraufwandsentschädigung: pro h 1 Euro, individuell verfolgtes Maßnahmeziel: Verbesserung der Vermittlungsaussichten.

Wie ich aus einem deiner anderen postins las, hat weder dein Lebensgefährte noch du das unterschrieben. Kannst du sie bitte einscannen (oder eintippen) und in den Unterpunkt "Eingliederungsvereinbarungen" reinsetzen. Das müsste durchgescheckt werden. Schon allein dieser kleine Satz aus der EGV, den du hier eingetippt hast, ist rechtswidrig. Eine Eingliederungsvereinbarung soll "bestimmen", d.h. da muss die Jobbezeichnung, und die Beschreibung drinstehen.

Frage 2: Welchen Sinn macht das primäre Ziel, die Verbesserung der Vermittlung, wenn ich bereits eine Ausbildung mit Beginn am 01.09.2009 habe? (Arge weiß das, seit 13.03.2009)

Du bist aus der Statistik raus und zählst nicht als Arbeitslose. Hast du eine Bescheinigung, dass du am 1.9. eine Ausbildung antrittst? Das müsste eigentlich berücksichtigt werden.


Unteranderem musste ich mich innerhalb von 3 Tagen bei einer Institution mit dem Namen "Horizonte e.V." für die Maßnahme "Evas" melden.
Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei dieser Institution. Diese Institution verfolgt das Ziel, junge Frauen ohne Perspektive durch schulische Maßnahmen etc. einzugliedern. Dies erfolgt durch einen Schultag in dem die Allgemeinbildung der Leute ohne Schulabschluss aufgefrischt werden soll.

Gehe mal hin. Mir ist nicht ganz klar, was für dein Lebensgefährte und was für dich ist. Stimmt es, dass der EEJ nur für deinen Lebensgefährten und die Maßnahme nur für dich ist?

Desweiteren wird versucht die Teilnehmer in Hilfsarbeiterjobs (1Euro) unterzubekommen.

Du meinst, eine EEJ für dich? Dein Lebensgefährte hat doch schon einen, oder?

3. Frage:
Welches Ziel soll damit verfolgt werden, wenn ich über eine gute Mittlere Reife verfüge

Du sollst aus der Statistik verschwinden.

In dem heutigen Gespräch wurde mir mitgeteilt, dass ich im Gegensatz zu Bewerbern aus dem Stadtgebiet anstatt 1,50 Euro, nur 1 Euro verdiene, da ich aus dem Landkreis bin.

Dann bist du ja eine reiche Frau.



Desweiteren musste ich einen Bewerber- sowie Vorstellungsbogen ausfüllen, indem ich sogar meine Eltern, Freunde etc. angeben musste. Außerdem sollte ich eine Vereinbarung unterzeichnen, dass ich monatlich 5 Euro an die Institution von meinem 1Eurojob abtrete.(angeblich für Getränke während der Schulung)

Ich kann mir nur erklären, dass das ein Bogen für ein Profiling ist. Das sollte aber vor Abschluss einer EGV erstellt sein!!! Aber Eltern, Freunde etc.????? Hast du das ausgefüllt und abgegeben???? Und das Abtreten von 5 Euros für die Institution????? Ich hätte hier gesagt: Ich trinke nichts; ich bringe mir eine Flasche von zuhause mit. Hast du etwas unterschrieben????

5. Frage:
Wofür müssen die wissen, wer meine Eltern sind und was diese zur Zeit beruflich etc. machen?

Das hätte ich denen nicht mitgeteilt.

6. Frage:
Ist es rechtens 5 Euro zu verlangen? Ich meine dafür arbeite ich 5 Stunden, also einen Tag!

Wenn du das unterschrieben hast, bist du damit sogar einverstanden gewesen! Ansonsten ist es nicht rechtens.


Natürlich hab ich mich geweigert den Vertrag zu unterschreiben.

Meinst du die EGV? Oder einen anderen Vertrag?

Zu meinem Erstaunen meinte die Dame, schon allein, dass ich zum Vorstellungsgespräch erschienen bin, reicht aus, dass der Vertrag auch ohne Unterschrift rechtsgültig sei und sie habe schon ein Exemplar in ihrer bzw. meiner Akte.

Stimmt nicht. Seit wann bedeutet "erscheinen" = "Vertragsunterschrift"???


Zum Schluss meinte sie, sie hätten zwar derzeit wahrscheinlich keinen Eurojob für mich, aber dennoch müsste ich am Schulunterricht teilnehmen.

Nur wenn du etwas unterschrieben hast oder zu etwas mit Rechtsfolgebelehrung zugewiesen wurdest. Aber auch dagegen kann man sich wehren (wenn man es nicht gerade schon unterschrieben hat).

8. Frage:
Muss ich das denn?

Kannst du mal bitte alles was du schriftlich erhalten hast einscannen? Aber bitte getrennt zwischen deinem Freund und dir, denn sonst wird hier alles falsch verstanden. Kannst ja verscheidene threads öffnen.



P.S.: Ich bzw. wir erhalten nach wie vor keinen Cent von der Arge und es wurde auch noch kein Bescheid über die Zahlung zugesandt, bzw. konnte noch nichts berrechnet werden, da die Dame von der Arge noch die Bafögbescheide, sowie die Heizungsabbrechnung für 2007/08 haben möchte.
Wann hast du denn den Antrag schriftlich und nachweislich eingereicht?


Zudem müssen wir nun jeden Monat unsere Kontoauszüge vorzeigen

Bei Antragsabgabe ist es üblich, dass man die Kontoauszüge von 3 Monaten zurück vorlegen muss. Bei Folgeanträgen reichen nur die letzten.

da die Oma meines Lebensgefährten eine einmalige Zahlung für eine Autoreparatur für Monat Februar überwiesen hatte.

Die Oma möchte ihm bitte eine Bescheinigung ausstellen, dass es nur eine Leihgabe bis zur Zahlung des ALG II ist. Ansonsten werden die das als "dein Vermögen" oder "Dein Einkommen" oder "Du hast einen Sponsor" betrachten. Sie möchte auch bitte nichts von einer Leihgabe für das Auto berichten. Einfach eine Leihgabe, weil die Existenz nicht gesichert war.


Nun weiß ich nicht, ob die Arge nicht erst berrechnet, wenn wir die Kontoauszüge, welche wir immer Ende des Monats (Ende April) vorlegen sollen. Denn die Dame meinte, sie würde die einmalige Zahlung einfach mit hineinrechnen und erst wieder herausrechnen, wenn sie es auf den Kontoauszügen sieht.

Die Dame muss das ALG II ab Antragsstellung zahlen. Dazu hat sie gemäß Gesetz sogar 6 Monate zeit. Mein Vorschlag: Verlange so oft wie du kannst einen Vorschuss. Beantrage es bitte schriftlich, mit der Begründung "Meine Existenz ist nicht gesichert".
 
E

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Gast
Für so etwas muss immer eine schriftliche Zuweisung vorliegen, oder aber eine EGV unterschreiben sein. Ansonsten liegt keine Rechtsfolgebelehrung vor und du brauchst nichts anzutreten. Kannst du mir bitte sagen bzw. einscannen, was hier schriftlich vorliegt?



Wie ich aus einem deiner anderen postins las, hat weder dein Lebensgefährte noch du das unterschrieben. Kannst du sie bitte einscannen (oder eintippen) und in den Unterpunkt "Eingliederungsvereinbarungen" reinsetzen. Das müsste durchgescheckt werden. Schon allein dieser kleine Satz aus der EGV, den du hier eingetippt hast, ist rechtswidrig. Eine Eingliederungsvereinbarung soll "bestimmen", d.h. da muss die Jobbezeichnung, und die Beschreibung drinstehen.



Du bist aus der Statistik raus und zählst nicht als Arbeitslose. Hast du eine Bescheinigung, dass du am 1.9. eine Ausbildung antrittst? Das müsste eigentlich berücksichtigt werden.




Gehe mal hin. Mir ist nicht ganz klar, was für dein Lebensgefährte und was für dich ist. Stimmt es, dass der Ein-Euro-Job nur für deinen Lebensgefährten und die Maßnahme nur für dich ist?



Du meinst, eine Ein-Euro-Job für dich? Dein Lebensgefährte hat doch schon einen, oder?



Du sollst aus der Statistik verschwinden.



Dann bist du ja eine reiche Frau.





Ich kann mir nur erklären, dass das ein Bogen für ein Profiling ist. Das sollte aber vor Abschluss einer EGV erstellt sein!!! Aber Eltern, Freunde etc.????? Hast du das ausgefüllt und abgegeben???? Und das Abtreten von 5 Euros für die Institution????? Ich hätte hier gesagt: Ich trinke nichts; ich bringe mir eine Flasche von zuhause mit. Hast du etwas unterschrieben????



Das hätte ich denen nicht mitgeteilt.



Wenn du das unterschrieben hast, bist du damit sogar einverstanden gewesen! Ansonsten ist es nicht rechtens.




Meinst du die EGV? Oder einen anderen Vertrag?



Stimmt nicht. Seit wann bedeutet "erscheinen" = "Vertragsunterschrift"???




Nur wenn du etwas unterschrieben hast oder zu etwas mit Rechtsfolgebelehrung zugewiesen wurdest. Aber auch dagegen kann man sich wehren (wenn man es nicht gerade schon unterschrieben hat).



Kannst du mal bitte alles was du schriftlich erhalten hast einscannen? Aber bitte getrennt zwischen deinem Freund und dir, denn sonst wird hier alles falsch verstanden. Kannst ja verscheidene threads öffnen.




Wann hast du denn den Antrag schriftlich und nachweislich eingereicht?




Bei Antragsabgabe ist es üblich, dass man die Kontoauszüge von 3 Monaten zurück vorlegen muss. Bei Folgeanträgen reichen nur die letzten.



Die Oma möchte ihm bitte eine Bescheinigung ausstellen, dass es nur eine Leihgabe bis zur Zahlung des ALG II ist. Ansonsten werden die das als "dein Vermögen" oder "Dein Einkommen" oder "Du hast einen Sponsor" betrachten. Sie möchte auch bitte nichts von einer Leihgabe für das Auto berichten. Einfach eine Leihgabe, weil die Existenz nicht gesichert war.




Die Dame muss das ALG II ab Antragsstellung zahlen. Dazu hat sie gemäß Gesetz sogar 6 Monate zeit. Mein Vorschlag: Verlange so oft wie du kannst einen Vorschuss. Beantrage es bitte schriftlich, mit der Begründung "Meine Existenz ist nicht gesichert".

Es wird schon der bessere Weg ausgelotet, da wirst gerade Du hier nicht gebraucht!
 

sommerwind86

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Für so etwas muss immer eine schriftliche Zuweisung vorliegen, oder aber eine EGV unterschreiben sein. Ansonsten liegt keine Rechtsfolgebelehrung vor und du brauchst nichts anzutreten. Kannst du mir bitte sagen bzw. einscannen, was hier schriftlich vorliegt?



Wie ich aus einem deiner anderen postins las, hat weder dein Lebensgefährte noch du das unterschrieben. Kannst du sie bitte einscannen (oder eintippen) und in den Unterpunkt "Eingliederungsvereinbarungen" reinsetzen. Das müsste durchgescheckt werden. Schon allein dieser kleine Satz aus der EGV, den du hier eingetippt hast, ist rechtswidrig. Eine Eingliederungsvereinbarung soll "bestimmen", d.h. da muss die Jobbezeichnung, und die Beschreibung drinstehen.



Du bist aus der Statistik raus und zählst nicht als Arbeitslose. Hast du eine Bescheinigung, dass du am 1.9. eine Ausbildung antrittst? Das müsste eigentlich berücksichtigt werden.




Gehe mal hin. Mir ist nicht ganz klar, was für dein Lebensgefährte und was für dich ist. Stimmt es, dass der Ein-Euro-Job nur für deinen Lebensgefährten und die Maßnahme nur für dich ist?



Du meinst, eine Ein-Euro-Job für dich? Dein Lebensgefährte hat doch schon einen, oder?



Du sollst aus der Statistik verschwinden.



Dann bist du ja eine reiche Frau.





Ich kann mir nur erklären, dass das ein Bogen für ein Profiling ist. Das sollte aber vor Abschluss einer EGV erstellt sein!!! Aber Eltern, Freunde etc.????? Hast du das ausgefüllt und abgegeben???? Und das Abtreten von 5 Euros für die Institution????? Ich hätte hier gesagt: Ich trinke nichts; ich bringe mir eine Flasche von zuhause mit. Hast du etwas unterschrieben????



Das hätte ich denen nicht mitgeteilt.



Wenn du das unterschrieben hast, bist du damit sogar einverstanden gewesen! Ansonsten ist es nicht rechtens.




Meinst du die EGV? Oder einen anderen Vertrag?



Stimmt nicht. Seit wann bedeutet "erscheinen" = "Vertragsunterschrift"???




Nur wenn du etwas unterschrieben hast oder zu etwas mit Rechtsfolgebelehrung zugewiesen wurdest. Aber auch dagegen kann man sich wehren (wenn man es nicht gerade schon unterschrieben hat).



Kannst du mal bitte alles was du schriftlich erhalten hast einscannen? Aber bitte getrennt zwischen deinem Freund und dir, denn sonst wird hier alles falsch verstanden. Kannst ja verscheidene threads öffnen.




Wann hast du denn den Antrag schriftlich und nachweislich eingereicht?




Bei Antragsabgabe ist es üblich, dass man die Kontoauszüge von 3 Monaten zurück vorlegen muss. Bei Folgeanträgen reichen nur die letzten.



Die Oma möchte ihm bitte eine Bescheinigung ausstellen, dass es nur eine Leihgabe bis zur Zahlung des ALG II ist. Ansonsten werden die das als "dein Vermögen" oder "Dein Einkommen" oder "Du hast einen Sponsor" betrachten. Sie möchte auch bitte nichts von einer Leihgabe für das Auto berichten. Einfach eine Leihgabe, weil die Existenz nicht gesichert war.




Die Dame muss das ALG II ab Antragsstellung zahlen. Dazu hat sie gemäß Gesetz sogar 6 Monate zeit. Mein Vorschlag: Verlange so oft wie du kannst einen Vorschuss. Beantrage es bitte schriftlich, mit der Begründung "Meine Existenz ist nicht gesichert".

Also, alle aufgeführten Punkte betreffen ausschließlich mich.
Ja, ich habe die EGV unterzeichnet. Mein Freund hat seine eigene über das Arbeitsamt (NICHT Arge) unterzeichnet. Diese ist eigentlich soweit in Ordnung.

Dieser Eurojob bzw. Maßnahme betrifft nur mich.

Natürlich habe ich eine Bestätigung über die Zusicherung meines Ausbildungsplatzes. Welche mehr als 2x vorgelegt und von der ARGE kopiert wurde. In der Eingliederungsvereinbarung steht ebenfalls:"Arbeitsaufnahme bis zum Ausbildungsbeginn im September"

Das mit den 5 Euro, sowie die Hausordnung musste ich unterschreiben und diese Schriftstücke dürfte ich unter keinen Umständen mit nach Hause nehmen.
Den Vertrag zwischen dem Träger und mir habe ich wie erwähnt NICHT unterschrieben, allerdings vorliegen.

Der Antrag auf ALG2 wurde auf den 01.04.2009 datiert, da uns im März nichts zugestanden wäre (Bafög etc.). Das mit seiner Oma haben wir bereits getan.

Ich muss alles abtippseln, da ich keinen Scanner habe:

EGV:
Ziele: Arbeitsaufnahme bis zum Schulbesuch (Ausbildungsbeginn) im September
Arbeitsgelegenheit bei Horizonte

Träger unterstützt mit folgenden Leistungen:
Er unterbreitet Vermittlungsvorschläge, soweit Stellenangebot vorliegen
Er bietet folgende Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung gemäß § 16 Abs. 3 SGB II an.
Art der Tätigkeit: Hilfskraft
Tätigkeitsort: Landkreis
zeitlicher Umfang: 30
zeitliche Verteilung: Mo-Fr
Höhe der Mehraufwandsentschädigung pro Stunde: 1 Euro
individuell verfolgtes Maßnahmeziel: Verbesserung der Vermittlungsaussichten

Bemühungen zu Eingliederung meinerseits:

Sie bewerben sich zeitnah, d. h. spätestens am dritten Tag nach Erhalt auf Vermittlungsvorschläge die Sie von der Agentur für Arbeit erhalten.
Sie nehmen an folgenden Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung gemäß § 16 Abs. 3 SGB II teil.
Art der Tätigkeit: Hilfskraft
Tätigkeitsort: Landkreis
zeitlicher Umfang: 30
zeitliche Verteilung: Mo-Fr
Höhe der Mehraufwandsentschädigung pro Stunde: 1 Euro
individuell verfolgtes Maßnahmeziel: Verbesserung der Vermittlungsaussichten

Ansonsten einfach nur die Rechtsbelehrung.

Falls noch etwas anderes benötigt wird, einfach bescheid sagen.
 

Kerstin_K

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ALso etwas unterschreiben und dannkeine Kopie bekommen, da geht ja mal gar nicht.

Sieht mir fast so aus, als wenn der Träger ganz genau weiß, dass er da etwas iunterschreiben läßt, was nicht in Ordnung ist.

Ich würe mal folgendes versuchen: Mit der Unterschrift bist Du ja irgendwelche Pflichten eingegengen. Leider kannst Du Dir das nicht alles merken. Deshalb, damit Du Dich dran halten kannst brauchst Du unbedingt eine Kopie....:icon_twisted:
 
E

ExitUser

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ALso etwas unterschreiben und dannkeine Kopie bekommen, da geht ja mal gar nicht.

Sieht mir fast so aus, als wenn der Träger ganz genau weiß, dass er da etwas iunterschreiben läßt, was nicht in Ordnung ist.

Ich würe mal folgendes versuchen: Mit der Unterschrift bist Du ja irgendwelche Pflichten eingegengen. Leider kannst Du Dir das nicht alles merken. Deshalb, damit Du Dich dran halten kannst brauchst Du unbedingt eine Kopie....:icon_twisted:

Sie sollte beim Chef der Behörde (Arbeitsamt) selbst mal vorsprechen und das mit dem "Vertrag" der angeblich nicht herausgegeben werden kann auch mal ansprechen. Ansonsten hat eigentlich jeder ein Recht auf eine Kopie des Vertrages und das ohne nachfragen.
 
E

ExitUser

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Sommerwind, du hast zu allem schon "ja" gesagt, wenn du lauter Verträge unterschrieben hast.

Auch wenn die EGV rechtswidrig ist (Jobs müssen richtig bestimmt sein, man muss die Integrationsstrategie erkennen), muss das erstmal über das Sozialgericht festgestellt werden, denn die ARGE gibt natürlich nicht zu, dass sie rechtswidrige Verträge erstellt.

Mensch Mann, wenn du das alles nicht unterschrieben hättest, könnte man dir hier noch weiterhelfen. Da du unter 25 Jahre alt bist, ist das auch noch eine heikle Sache.

Ich rate dir folgendes: Gehe doch bitte gleich morgen zum Amtsgericht mit dem Vertrag und mit allem was du hast und verlange einen "Beratungsschein" für den Fachanwalt für Sozialrecht. Mit diesem Schein kannst du den Anwalt aufsuchen und es kostet dich alles nur 10 Euros. Das sollte es dir wert sein, denn ansonsten musst du den Job und alles andere antreten. Und hole dir auch gleich morgen einen termin beim Anwalt. Wenn du keinen kennst, dann schau hier mal in die Datenbank rein: Adressen — Tacheles Adressdatenbank. Die arbeiten alle mit Beratungsschein und sind auf ALG II spezialisiert.

Nur wenn du keinen Beratungsschein erhälst, dann melde dich hier nochmal im Forum. Man kann nur noch zusehen, wie man hier am besten rauskommt.

Wenn dein Freund eine EGV nach ALG I hat, dann ist das OK. Die hat keine Rechtsfolgebelehrung und ist auch nicht so streng.
 
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