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Beratung verweigert

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ulli1301

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#1
Ein sehr guter Freund von mir wohnt mit seiner Bekannten seit mehreren Jahren in einer WG. Sie ist Gehaltsempfängerin, er hat vor einem halben Jahr einen Antrag auf Hartz IV gestellt. Dieser wurde abgelehnt mit der Begründung man vermute eine eheähnliche Gemeinschaft aufgrund der Dauer des Zusammenlebens. Alle Erklärungen seinerseits fruchteten nicht und die Leistungen wurden versagt als die Mitbewohnerin sich weigerte, ihr Gehalt offen zu legen.
Er legte gegen die Entscheidung Widerspruch ein. Verfahren läuft. Bisher hält er sich damit über Wasser, dass er sich Geld von seiner Mutter oder Bekannten leiht.
Nun zur eigentlichen Sache. Letztens rief er mal wieder bei der ARGE an, weil er aus der WG ausziehen möchte. Er möchte von diesem Leben auf Pump endlich weg, sich eine eigene Wohnung nehmen, um gegenüber der ARGE klare Verhältnisse zu schaffen und endlich die ihm zustehenden Leistungen zu bekommen.
Seine Beraterin, die auch den Erstantrag abgelehnt hat, verweigerte jegliche Beratung mit der Begründung, dass sie für ihn nicht zuständig sei. Er sei ja kein Leistungsempfänger. Er nahm es hin und wusste so schnell gar nicht, was er sagen sollte. An wen kann er sich denn jetzt wenden und Informationen einholen, wie das mit einem Umzug läuft. Ist es überhaupt ratsam im laufenden Verfahren umzuziehen? Er muss sich den Umzug doch genehmigen lassen oder nicht? Aber wo? Wenn doch keiner zuständig ist...

Was kann er jetzt tun?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Wenn die Bekannte deinen Freund aus der gemeinsamen Wohnung "rausschmeißt", ist nicht nur der Umzug dringend notwendig, sondern er wird auch zum Hilfeempfänger. Nochmals zur Arge gehen, möglichst mit Zeugen, notfallst den Vorgesetzten verlangen.
 

ulli1301

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#3
Nochmals zur Arge gehen, möglichst mit Zeugen, notfallst den Vorgesetzten verlangen.
Ok, danke. Das werd ich ihm ausrichten. Ist denn irgendwo gesetzlich festgeschrieben, dass sie ihn beraten müssen bzw. zuständig sind??
 
E

ExitUser

Gast
#4
§ 13 SGB I, den sollten sich auch die SB jeden Morgen zum Frühstück anschauen. :wink:
§ 13
Aufklärung


Die Leistungsträger, ihre Verbände und die sonstigen in diesem Gesetzbuch genannten öffentlich-rechtlichen Vereinigungen sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Zuständigkeit die Bevölkerung über die Rechte und Pflichten nach diesem Gesetzbuch aufzuklären
 

wolliohne

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#5
Eheähnl.Gemeinschaft widerlegen

eine Mustervorlage gibts hier unter Download.

Er soll schnelltens einen "Neuen Antrag" auf H4 stellen und sich erst einmal einen Vorschuss (er hat Anspruch darauf,Antrag ebenfalls hier) bei der ARGE holen (Zeugen mitnehmen nicht vergessen)

Per Suchfunktion erfährst Du mehr.

Alles Gute
 
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