Benötige PKW für den Arbeitsweg

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ave2010

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Hallo Freunde,

ich bin seit knapp 2 Monaten wieder in Arbeit. Bei der ich trotz Vollzeit jedoch weiterhin Unterstützung vom Jobcenter bekomme. (Aufstocker)

Nun ist mein Auto nicht mehr das jüngste. Die tägliche Strecke von 84km hin und zurück machen Ihm schwer zu schaffen. Das Auto liegt in den letzten Zügen und es ist nur eine Frage von tagen, das es nicht mehr funktioniert. Es sind einfach zu viele Reparaturen nötig. Wirtschaftlich nicht tragbar.

Mein Arbeitgeber verlangt von mir "Vollflexibilität". Sprich: Arbeitszeit von 6 Uhr - 24 Uhr, Mo. - So., 365 Tage im Jahr. Ich habe dafür unterschrieben!

Das ist mit Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu machen. Allein zu einer "normalen" Zeit bin ich mit Öffentlichen Verkehrmitteln 2:15 Sdt. einfache Stecke unterwegs.

Ein bekannter berichtete mir, dass das Jobcenter dazu übergegangen sei, alte gebrauchte Leasing Fahrzeuge an Aufstocker zu vergeben. Stimmt das so?

Einen Kredit bekomm ich nicht von der Bank und selbst wenn mir das Jobcenter einen geben würde, wüsste ich nicht, wie ich den zurück bezahlen sollte.
 

Lilastern

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Ja, das Jobcenter wird dir auch nicht anders helfen, als mit einem Darlehen.

Wie willst du es anders finanzieren?

Über so ein Problem sollte man sich schon vorher Gedanken, bevor man einen Arbeitsvertrag unterzeichnet.

Da wird dir nichts anderes übrig bleiben als dass du nach der Probezeit in eine andere Stadt umziehst.
 

Seepferdchen 2010

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Ein bekannter berichtete mir, dass das Jobcenter dazu übergegangen sei, alte gebrauchte Leasing Fahrzeuge an Aufstocker zu vergeben. Stimmt das so?

Diese Frage kann dir nur dein SB beantworten.

Einen Kredit bekomm ich nicht von der Bank und selbst wenn mir das Jobcenter einen geben würde, wüsste ich nicht, wie ich den zurück bezahlen sollte.

Versuche einen Antrag zu stellen über das Vernittlungsbuget § 44 SGB III, ist eine Kann-Leistung.

Mehr wie eine Ablehnung kann nicht kommen.

Und lies auch mal hier vorallem den Beitrag von "Gurkenaugust"

Über drei Stunden tägliche Pendelzeit (hin und zurück) sind bei Vollzeittätigkeit auch im Bereich SGB II nicht mehr zumutbar. Von daher sollte die Anschaffung eines eigenen Pkw für dich begründet sein.

https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/99320-benoetige-auto-um-arbeit-kommen.html

:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
Volle Flexibilität für ein Salär, das zum Leben nicht reicht und vom Staat aufgestockt werden muß? :icon_eek:


Es verärgert mich, daß meine Steuern dazu verwendet werden, diesen Arbeitgeber zu subventionieren, um seine Personalkosten niedrig zu halten.
 
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Vielleicht wärst du mit Wohngeld besser bedient?

Wenn ich schon höre Vollzeit und aufstocken bekomme ich das kotzen....
Wenn man mehrere Kinder hat dann ok , aber so .......

Was das Auto angeht einfach mal beantragen, wenns klappt gibts 1500 - 2000 dazu, andere Werte habe ich bisher noch nicht gelesen.Bei gut 85KM am Tag wird das auch nur ne Frage der Zeit sein bis das auch wieder reparaturbedürftig wird.....
 

burki

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H,
Mein Arbeitgeber verlangt von mir "Vollflexibilität". Sprich: Arbeitszeit von 6 Uhr - 24 Uhr, Mo. - So., 365 Tage im Jahr. Ich habe dafür unterschrieben!
Dein Arbeitsvertrag ist nicht rechtens --> das solltest Du beim Zoll melden...
Gruss
burki
 

ave2010

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Update: grade ist mir der Zahnriehmen gerissen. Was die Reparatur kosten wird, kann ich jetzt noch nicht abschätzen :icon_sad:

Ich weiß erhlich gesagt immer noch nicht wie ich jetzt weiter vorgehen soll. Jeder schreibt hier was anderes.

Wie sollte ich den Antrag aus dem Vermittlungsbudget stellen, das entweder die Kosten für die Reparatur oder ein anderer gebrauchter übernommen werden??? :confused:

Ich mag meinen Job und würde den nur ungern verlieren
 

Roter Bock

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...ist wieder einer von den dusseligen Jobs, die zu Ende sind wenn die Karre zusammenbricht. Such Dir was anderes - das wird nix.
Hatten wir hier schon oft.

Zahnriemen kostet inkl. Einbau geschätzt 400 - 600 Euro. Fall erledigt würde ich sagen.

Roter Bock
 

Seepferdchen 2010

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Wie sollte ich den Antrag aus dem Vermittlungsbudget stellen, das entweder die Kosten für die Reparatur oder ein anderer gebrauchter übernommen werden???

Den Antrag stellst/schreibst du formlos, vergiß bitte nicht deine BG-Nummer!

Stelle den Antrag auf einen Gebrauchten, eine Rep macht wenig Sinn.

Natürlich auch begründen..........................

Du kannst ja ein Anschreiben fertig machen und hier rein stellen damit man mal rüber sehen kann.

:icon_pause:
 
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Japp für einen neuen gebrauchten stellen.

Zahnriemenriss kann auch den Motor schädigen.....dann isses eh Totalschaden bei dir.

und Roter Bock hat recht es bringt auf langer Sicht hin gar nichts ausser Ärger, den Anfang hast du nunja.....

Eine Arbeit soll sich so lohnen dass man sich noch einen gewissen Betrag zur Seite legen kann um solche Dinge abzufedern, weil ein Auto hält nicht ewig, Herd, Kühli, TV usw.... sind sachen die halten nicht ewig...wie willst du das denn schaffen dann mit dem Job?
Du fährst im Monat 1600Kilometer, der nächste gebrauchte wird da auch nicht ewig halten.....und von 1500 was das Amt vielleicht gibt dauert es da nicht lange bis die nächste Reparatur anfällt.....

und das System unterstützen mit Vollzeitarbeit noch aufstocken zu müssen sollte man auch nicht unterstützen sonst ändert sich nie was....
 

Sinuhe

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Mein Arbeitgeber verlangt von mir "Vollflexibilität". Sprich: Arbeitszeit von 6 Uhr - 24 Uhr, Mo. - So., 365 Tage im Jahr. Ich habe dafür unterschrieben!

Ich mag meinen Job und würde den nur ungern verlieren

:icon_neutral: Bist Du Masochist?

Für diesen Job musst Du auch noch Aufstocken und jede Menge Geld für Benzin und Reparaturen,Steuer und Versicherung hinblättern?

Also da hakt es selbst bei mir aus.
Wenn Dein toller AG solche Bedingungen stellt,die m.E.nicht mit den Arbeitsgesetzen konform sind,dann soll er Dir einen fahrbaren Untersatz zur Verfügung stellen und nicht die Allgemeinheit,auf deren Kosten (Aufstocker)er sowieso seinen komischen Betrieb führt.
Wenn er das nicht kann,soll er seine Bude zumachen!.
 

heutehier

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ich schließe mich Sinuhe an

Was ist das für ein Job?


Asonsten aus dem VB gibt es wohl eher nichts, das es sich nicht um eine Anbahnung oder Aufnahme einer sozverspf. Tätigkeit handelt
 

Annemarie

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Asonsten aus dem VB gibt es wohl eher nichts, das es sich nicht um eine Anbahnung oder Aufnahme einer sozverspf. Tätigkeit handelt

Aber das Auto ist notwendig für den Erhalt des Arbeitsplatzes.

Das sollte eigentlich auch im Interesse des Jobcenters sein.

Im Übrigen finde ich diese Arbeitszeiten nicht so ungewöhnlich. Viele Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Kellner und so weiter haben sogar flexible Arbeitszeiten von 0:00 Uhr bis 23:59 Uhr von Montag bis Sonntag...

Es bedeutet ja normalerweise nicht, dass man auch jeden Tag wirklich arbeiten muss.

Und ich finde es eigentlich gut, dass ave2010 der Job gefällt. Gibt es nicht schon genug Menschen, die ihren Job hassen und die auch ungünstige Arbeitszeiten, zusätzlich miese Arbeitsbedingungen und eine geringe Bezahlung, die zum Aufstocken zwingt, in Kauf nehmen müssen?

Da kann man es doch (trotz Aufstockung) eigentlich jedem nur gönnen, wenn endlich ein Job gefunden wird, der sogar noch gefällt.

Im Übrigen sagt die Aufstockung nun auch nicht so viel über das Gehalt aus. Ich zum Beispiel wäre bei einem Job im gleichen Ort mit 650 Euro netto komplett aus dem Bezug raus und jemand mit 300 Euro Miete und 300 Euro Fahrtkosten müsste da noch fast 500 Euro aufstocken. Das kommt also immer sehr auf die persönlichen Verhältnisse und die Entfernung zum Arbeitsort an.

@ave2010

Du solltest auf jeden Fall versuchen, einen Zuschuss vom Jobcenter zu bekommen. Ist eigentlich nicht in deren Interesse, dass du wieder arbeitslos wirst.

Andernfalls könnte man auch noch versuchen (je nachdem wie das Verhältnis zum Arbeitgeber ist), dass man dir wegen des nicht (mehr) vorhandenen Autos kündigt und für das Jobcenter dann so einen Wisch ausfüllt, dass du die Arbeit bekommst, sobald du ein Auto hast. Ist zwar im Grunde ziemlich unsinnig, aber dann sollte ein Zuschuss bewilligt werden. Immerhin geht es dann um die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit....
 
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Solch Ausbeutereien muss man nicht unterstützen, und solche Berufe wie du sie aufgelistet hast wirst du als Aufstocker vergeblich suchen.

Also wenn man mal die Benzinkosten nimmt für rund 1800km im Monat usw, muss man sich echt fragen ob sich der Job lohnt.Und dazu noch aufstocken, und zur Seite legen geht auch nicht du siehst ja was dann passiert, das zieht nen langen Rattenschwanz hinter sich her.

Da bleibt nur entweder umziehen, oder ne Stelle suchen die Dauer mehr abwirft.
So machst du das nicht lange mit.und wenn du noch Kinder hast wirds mit der Zeit ein wenig teurer......

Nunja ich hoffe du machst dir mal Gedanken darüber, auch wenn dein Job Spass macht, das Geld muss im Endeffekt stimmen sonst gehst du bald wieder unter und das System wird weiter unterstützt, besonders der AG.......

Und jetzt malwas mich interessieren würde was zahlen die als Gehalt?
 

Sinuhe

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A

Im Übrigen finde ich diese Arbeitszeiten nicht so ungewöhnlich. Viele Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Kellner und so weiter haben sogar flexible Arbeitszeiten von 0:00 Uhr bis 23:59 Uhr von Montag bis Sonntag...


Und das auch für 365 Tage pro Jahr wie bei ave2010?

Man sollte auch wissen ob es sich um Bereitschaftsdienst oder Rufbereitschaft handelt.Je nachdem muß nämlich die Wartezeit als Arbeitszeit entlohnt werden.
 

ave2010

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Ich sehe schon das hier kaum mit einer echten Unterstützung zu rechnen ist.

Hier wird fast nur übers System gemäkert. Es ist nicht perfekt, das weiß ich auch. Aber es ist nun mal so wie´s ist, das kann ich jetzt nicht ändern.

OK, es ist nicht viel Geld das ich bekomme, doch weiß ich wofür ich es bekomme. Ich sitze nicht den ganzen Tag zuhause und warte darauf das ich einen toll bezahlten Job bekomme der mir auch noch Spass macht. Weil diese ja auch an jeder Ecke zu haben sind!

Selbst wenn ich Umziehen sollte, löst das nicht mein aktuelles Problem. WIE KOMME ICH ZUR ARBEIT ?
 
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Was erwartest du hier?

Du hast nicht viel Möglichkeiten,

1) Geld privat keihen
2) Antrag auf Darlehen für ein Auto
3) in naher Zukunft dorthin ziehen dann stellt sich demnächst die Frage nicht mehr wenns wieder so ist.
4) Sprich mit deinem AG vielleicht gibt er Dir einen Kredit.

Deine niedrige Bezahlung ist auch schuld daran dass du dir kein Auto bzw ne Reparatur leisten kannst.
Ist wirklich nicht gegen Dich, ich kann Dich durchaus gut verstehen.
Aber du siehst ja daß du so nicht weiterkommst, beim geringsten Problem mit dem Auto hängst du in der Luft....

Nun musst du nur noch schauen wie du zur Arbeit kommst bis über den Antrag entschieden worden ist, hast du keine Arbeitskollegen die dich unterwegs aufgabeln können, mal nen Aushang im Betrieb machen, vielleicht bringts was.Ansonsten Öffis.....
Oder mal 2 Wochen Urlaub nehmen und dem Amt Dampf machen.Oder mal die Hausbank fragen.
 

hartzerkaese

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Besteht wenigstens eine Chance, dass du kurz-mittel-langfristig dort mehr verdienen kannst? Aufstiegschancen?!

Und bitte denke auch dran, wenn wenig verdienst, dann zahlst auch kaum Lohnsteuer. Zahlst du nur wenig Lohnsteuer, dann bekommst auch nur eine kleine Rückerstattung ... und da du aufstockend ALG II bekommst, nimmt dir das Mobcenter auch noch deine kümmerliche Steuerrückerstattung weg (kannst also auch nichts zurückholen). :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

Also überleg es dir gut.
 

ave2010

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Hier der von mir verfasste Antrag:

[FONT=&quot]Mein Zeichen: BG.....................
[/FONT]​
[FONT=&quot]Sehr geehrte Damen und Herren,[/FONT]

[FONT=&quot]hiermit stelle ich einen Antrag auf Förderung eines PKWs nach §§ 53 Abs. 2 SGB III.[/FONT]

[FONT=&quot]der PKW ist für die Weiterführung und Sicherstellung meiner derzeitigen Beschäftigung unerlässlich, da der Arbeitsort nicht zu jeder Zeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.[/FONT]

[FONT=&quot]Es drohen ansonsten der Verlust der Beschäftigung und ein Rückfall in die Arbeitslosigkeit.[/FONT]

[FONT=&quot]An meinem derzeitigen PKW sind Reparaturen in einem Umfang nötig, die den wirtschaftlichen Wert übersteigen. Was es unwirtschaftlich macht, den Wagen wieder in einen verkehrstüchtigen Zustand zu versetzen.[/FONT]

[FONT=&quot]Mit freundlichen Grüßen,[/FONT]
Wenn Ihr einen Vorschlag habt, etwas um zu formulieren, ich bin für jeden hilfreichen Vorschlag dankbar. :icon_daumen:
 

Seepferdchen 2010

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Hallo ave,

Frage wie kommst du jetzt auf diesen § 53 Abs. 2 SGB III???????

Hat das einen besonderen Grund?

Weil das passt ja nun garnicht.

Hast du eventuell einen Kostenvoranschlag für eine Reparatur?

Und nimm mal nicht alles so persönlich, du hast deine Entscheidung für dich getroffen und wichtig ist das es für dich okay ist!

Gruß:icon_pause:
 

Annemarie

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Und das auch für 365 Tage pro Jahr wie bei ave2010?

Man sollte auch wissen ob es sich um Bereitschaftsdienst oder Rufbereitschaft handelt.Je nachdem muß nämlich die Wartezeit als Arbeitszeit entlohnt werden.
Das bedeutet nach meinem Verständnis nicht, dass ave2010 auch wirklich an 365 Tagen im Jahr arbeiten muss.

Also ich habe es bisher aus meinem Verwandtenkreis immer nur gesehen, dass generell keine festen freien Tage existierten. Egal wann, man musste quasi 365 Tage im Jahr zur Verfügung stehen. Und ja, das ist auf jeden Fall im Gaststättengewerbe und bei Kraftfahrern durchaus üblich. Bei Ärzten und so weiß ich es nicht, kann mir da aber nicht vorstellen, dass die bei Abschluss eines Arbeitsvertrages irgendwelche bestimmten freien Tage zugesichert kriegen...

@ave2010

Lass einfach die Gesetzesgrundlage raus. Sollen die dort selber raussuchen. Ansonsten träfe zum Beispiel "§ 1 SGB II Aufgabe und Ziel der Grundsicherung für Arbeitsuchende" zu.

(2) Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll [...] erwerbsfähige Leistungsberechtigte bei der Aufnahme oder Beibehaltung einer Erwerbstätigkeit unterstützen.
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass das mit einem Zuschuss klappt und du deinen Job behalten kannst.

Das ist doch besser, als nur zu Hause bleiben und auf das nächste Bewerbungstraining warten zu müssen.

Und wenn dir der Job gefällt, umso besser.

Ich persönlich bedaure viel mehr all jene, die vielleicht nicht (mehr) aufstocken müssen, aber durch ihren Job jede Lebensqualität verloren haben. Die jeden einzelnen Tag ihres Lebens Suizidgedanken haben, weil ihre Arbeit für sie die Hölle auf Erden ist und die nicht einmal mehr die Wochenenden genießen können, denn "(Über)morgen muss ich schon wieder zu meinem Mistjob...".

Im Zweifel ist es auf jeden Fall auch erheblich leichter, sich aus einer Arbeit heraus auf andere Stellen zu bewerben.

Außerdem sollte man nicht vergessen: Der Regelsatz wird ab und zu auch durchaus mal erhöht. Wer also heute noch nicht aufstockt, der hat morgen schon Anspruch auf Leistungen. Sollen nach jeder Regelsatzerhöhung hunderte Menschen ihre Jobs kündigen?
 

Roter Bock

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Also es mag ja sein das der Job Freude macht aber...

wenn das mit dem Geld nicht besser wird hat das keinen Taug.

Wenn ich Dein SB wäre, würde ich:

1. Den AG auffordern Mittel für Deine Mobilität zu organisieren und Ihn darauf hinweisen das ich jetzt Ave verpflichte sich was besser bezahltes zu suchen, wenn er als AG nicht in die Bresche springt.

2. Den Antrag nicht genehmigen, weil es mir auf den Keks gehen würde indirekt irgendwelche Geschäftsmodelle stattlich zu subventionieren, damit sich Herr Arbeitgeber mehr Kohle in den Säckel stecken kann. Soll bitte der AG für die Notwendigen "Betriebsmittel" selber sorgen - das ist sein Problem, nicht das des JC.

Ich bin selbstständig - aber mir käme es nicht annähernd in den Sinn, Angestellte zu haben, wenn ich die nicht mit dem Notwendigsten ausstatten kann. Dann muss ich es bleiben lassen. Nur weil es genug Menschen auf dem Markt gibt, muss ich nicht jedem alles zumuten.

Roter Bock
 

Klaus12

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Denke, einfach aus dem Bauch heraus und weil ich "sie" kenne, dass das Amt dir sagen wird das es einfach dein Problem ist was du machst und du nichts bekommen wirst ausser vielleicht einem Darlehen. Dein Hauptgeldgeber ist dein Arbeitgeber. Sie lassen dich lieber wieder Vollzeit Hartzer werden.
Wie gesagt das ist nur mein Bauchgefühl.
 
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