Bemessungsrahmen und -zeitraum bei Teilzeitvereinbarung

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mregine

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Ich war zwischen 1.8.12 und 21.10.12 arbeitslos (ALG I) (Meldung am 1.8.12 und Antragabgabe am 23.8.12). Anfang September wurde ich krank und bekomme seitdem Krankengeld - ist aber selbe Betrag wie ALG I, und zwar nicht gerade viel (unter Hartz IV, da ich aber Ersparnisse habe, kann ich keine Aufstockung beantragen, habe aber zumindest Wohngeld beantragt).

Ende September erfuhr aber über Umwege, dass es § 150 Abs. 2 Nr. 5 SGB III gibt, der auf mich zutrifft, da ich

  • 01.01.2009–31.12.2009 80% (31,6 Stunden)
  • 01.01.2010–31.08.2010 75% (29,625 Stunden)
  • ab 01.09.2010 50% (19,75 Stunden)
gearbeitet habe. Da die Frist für einen Widerspruch abgelaufen war, habe ich einen "Überprüfungsantrag" gestellt, und als Beleg Kopien meiner Arbeitsverträge in der Zeit beigelegt.

Jetzt wurde ich letzte Woche plötzlich gebeten, Gehaltsbescheinigungen für 01.01.2010–31.08.2010 vorzulegen. Ich habe die "Geschäftsanweisungen" zu §150, genau durchgelesen, und wundere mich ein bisschen... Warum werden Gehaltsbescheinigungen ab 1.1.2010 in dem Fall gebraucht?

Es gibt ja den "normalen" Bemessungrahmen von einem Jahr und notfalls den "erweiterten" Bemessungsrahmen von 24 Monaten. Da ich zum 1.8.2012 arbeitslos geworden bin, erstreckt sich der erweiterte Bemessungsrahmen bis 1.8.2010 zurück. Alles ab 1.9.2010 fällt aber weg, also wäre höchstens die Gehaltsbescheinigung von August 2010 relevant, oder?

Ich gebe aber zu, dass ich nicht sicher bin, ob ich den Unterschied zwischen "Bemessungszeitraum" und "Bemessungsrahmen" richtig verstanden habe...

Außerdem wüsste ich gern, wie die Bemessung in dem Fall erfolgt. Müsste dann nicht 3.1.4 Nummer 7 in den Geschäftsanweisungen zutreffen, da aus August 2010 allein keine 150 Tage zustandekommen?

(Falls ich in "Anträge" hätte schreiben müssen, bitte verschieben!)
 
S

silka

Gast
Hallo,mregine
warum schickst du die Unterlagen nicht hin?
kann doch nur --mehr--ALG werden, weniger nicht.

Ich nehme an, die haben einfach 2 Jahre gemeint---und deshalb die Unterlagen für 2 Jahre verlangt.

Ich wußte bis vor kurzem auch nichts über den erweiterten Bemessungsrahmen.
Und auch nichts über den letzten Satz diese § 150 SGB III.
Nur nach Antragstellung prüft die AfA.

U.U. kommt da ziemlich viel mehr ALG zusammen.

Du hast jetzt einen Antrag gestellt.
Gut!!

Viel Glück!
 

mregine

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Ich habe sie bereits abgegeben :)

Zwei Jahren waren schon vorher bescheinigt worden; deswegen geht es hier wohl um etwas anderes. Und laut dem, was ich gelesen habe, wäre diese "fiktive" Bemessung für mich sehr viel günstiger, als wenn sie als Grundlage mein tatsächliches Gehalt (auch bei 75%) nähmen.

Aber die Frage ist wahrscheinlich zu genau, um hier eine Antwort zu bekommen. Ich werde wohl morgen bei einer Beratungstelle anrufen müssen.
 
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