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Bemessungsentgelt bei 2. Arbeitslosigkeit innerhalb von 2 Ja

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minelein

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#1
Hallo,

habe folgende Frage:

Ein Arbeitnehmer verdient etwa 5.000 € brutto. Ab 01.04.2004 ist er arbeitslos und erhält Arbeitslosengeld (etwa 2.100 €). Er sucht sich einen neuen Job und fängt dort am 01.07.2004 an. Das Gehalt beträgt nun nur noch 4.000 €.

Wegen der Erkrankung des Kindes muss er diesen Job zum 31.03.2006 aufgeben und ist nun ab 01.04.2006 wieder arbeitslos. Wegen der Aufgabe des Jobs durch Aufhebungsvertrag wird eine Sperrzeit von 12 Wochen verhängt. Als Grundlage für das Bemessungsentgelt für das neue Arbeitslosengeld wird das geringere Gehalt angesetzt. Im Bescheid steht drin:

"Falls Sie innerhalb der letzten zwei Jahre vor Entstehung Ihres Leistungsanspruchs Arbeitslosengeld nach einem höheren Bemessungsentgelt bezogen haben, wird dieses Ihrem jetzigen Anspruch zugrunde gelegt."

Demnach wäre die Berechnung falsch, denn das Arbeitslosengeld wird jetzt mit 1.686,- € angegeben.

Wie seht ihr das ? Widerspruch einlegen ?

Viele Grüße
minelein
 

Arco

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#2
Ja ! ! ! es gibt da so ein Sonder §§ der dies regelt das dann auch das höhere Einkommen, also eine verlängerte Anrechenzeit, mitgerechnet wird.

Ob die das dann insoweit schon angerechnet haben kann ich so nicht beurteilen.

Aber auf jeden Fall Widerspruch und lasst Euch die Sache vorrechnen....
 
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ExitUser

Gast
#3
Gegen die Berechnung des Alg I solltest du Widerspruch einlegen. Der ist ja offensichtlich falsch. Ich habe auch da den Eindruck, die Ämter versuchen es erst mal. Wenn kein Widerspruch eingelegt wird, wurde erst mal wieder Geld gespart.

Auch die Sperre hat, wenn die Kündigung geschehen ist, weil sich niemand anderes um das Kind kümmern konnte, vor dem SG ganz gewiß keinen Bestand.

Wenn es irgend geht, auch hiergegen vorgehen. Wenn die Frist verstrichen ist, einen Überprüfungsantrag stellen. Auf alle Fälle würde ich mich da noch einmal intensiv beraten lassen.
 

minelein

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#4
Gegen den ersten Bescheid mit der Sperrzeit wurde Widerspruch eingelegt. Unserer Meinung nach ist die Erkrankung des Kindes ein wichtiger Grund für die Arbeitaufgabe. Beide Eltern waren mehr als 10 Stunden täglich außer Haus. Atteste liegen vor. Die Arbeitslosenberatungsstelle meinte auch, dass die Sperrzeit wohl nicht berechtigt ist. Inzwischen haben wir Klage erhoben. Aber das kann ja dauern ....

Da ich inzwischen zur Mutter-Kind-Kur war wegen der Erkrankung des Kleinen musste ich nach Auffassung der Agentur für Arbeit einen NEUEN Antrag auf ALG stellen. Und den Bescheid habe ich gestern bekommen. Eben mit dieser komischen Formulierung für das Bemessungsentgelt.

Danke ! Werde wohl wieder Widerspruch einlegen. Und wenn´s nötig ist, wieder Klage erheben.

Meine Anwältin freut sich ... :p

Liebe Grüße
minelein
 
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