Belangloses, was nicht in ein Hilfeforum gehört

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Bernd the Beast

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Moderationshinweis...


Aus Ursprungsthema Gesundheitliche Probleme und Jobcenter ist maßgelich daran beteiligt (Depressionen, Sozialphobie) verschoben.





Eigentlich möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden und ein belangloses Leben ohne zusätzlichen Stress durch irgendwelche Sozialämter haben. Ich tue niemandem etwas, ist das wirklich zu viel verlangt? Wenn ich bspw. durchdrehen würde und lebenslänglich im Knast lande, wäre das für die Gesellschaft sooo~ viel teurer, es ist einfach Wahnsinn wie man friedliche Menschen hier drangsaliert, nur weil einige im System den Hals nicht voll bekommen können und billigste Arbeitskräfte brauchen.

Du bekommst aber kein „belangloses“ Leben weil es seid der Erfindung der Erwerbsarbeit jeder Mensch belangt wird,du bist aber nicht alleine mit diesem Problem denn ein sorgenfreies Leben wirds für uns NICHT geben,das wolltest du bestimmt nicht hören ist aber so.

Die Ruhe die du willst wirst du nur in DIR selber finden,dein Kopf macht dir die meisten Sorgen oder Ängste nur vor,das wissen die da „oben“ natürlich und nutzen diesen Umstand gnadenlos aus.

Versuche das Leben zu führen und dir kein „belangloses“ Leben zu wünschen,belanglos sind nur Leute die dir weismachen wollen du hättest ein Problem!
 

AnnikaK

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Natürlich kannst du so ein Leben führen wie du möchtest. Aber halt nicht, wenn du Geld vom Staat bekommen möchtest.
Ich kenne mehrere Leute, die raus aus dem System sind, auf einem Bauwagenplatz wohnen und ihre vollkommene Ruhe haben und ein selbstbestimmtes Leben führen.
Die haben aber dann keine Krankenversicherung, bauen sich ihre Lebensmittel selbst an, das restliche Geld, was sie brauchen, erbetteln sie sich und sammeln Pfandflaschen...

Ich bin auch nicht immer mit unserem System zufrieden, aber Geld vom Staat zu bekommen und nichts dafür zu tun geht halt nirgendwo auf der Welt ...
 

AnnikaK

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Ich möchte hier mal was klarstellen:

Ich weiß sehr wohl, was es heißt psychisch krank zu sein und welche Probleme das mit sich bringt.
Ich weiß, was es heißt, nur seine Ruhe haben zu wollen, nichts mehr mit Ämtern und Behörden oder Ärzten zu tun haben zu wollen.
Ich habe mehrere F-Diagnosen, GdB 50 wegen der Psyche, ein krebskrankes Kind und eine krebskranke Mutter im Endstadium, da musste ich auch so einiges erleben mit Behörden, ehrlich.

Mir ist auch bewusst, das mein Beitrag hart rüberkommt, aber ich bin da ein Mensch der klaren Worte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das die meisten Menschen mehr zum
Nachdenken und Handeln bringt.

Es ist nun einmal so, das es genaue Vorgaben gibt, was man tun muss um Geld von Ämtern zu erhalten. Es mag einen wie Schikane vorkommen, wenn man Sanktionen erhält, weil man mehrere Termine und Maßnahmen nicht einhält, aber ist halt genau so vorgegeben. Ich finde die Gesetze diesbezüglich auch nicht gut, aber man muss versuchen, damit irgendwie klarzukommen.

Man kann nicht sagen, gebt mir Geld zum Leben, aber lasst mich ansonsten in Ruhe. Da hat man leider als Antragssteller zu beweisen, warum man nicht arbeiten kann und was man für Probleme hat...


Ich kann auch verstehen, dass man das mit einer Sozialphobie nicht schafft, nur muss man dann in den sauren Apfel beißen und zum Arzt gehen und sich behandeln lassen. Und wenn es sein muss auch stationär. In erster Linie sollte man doch alle Hilfe annehmen, die der Gesundheit gut tun.

Oder man ruft bei der AWO o.ä. an und fragt nach Hilfe bei diesem ganzen Behördenkram.

So hab ich das übrigens gemacht, da ich auch u.a. eine Sozialphobie unter meinen Diagnosen habe.




Und das mit den Menschen auf den Bauwagenplätzen war nicht abwertend gemeint, ich habe einige Freunde in Bremen, die so leben. Für manche Menschen ist das halt der richtige Weg.
 

gila

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Mir ist auch bewusst, das mein Beitrag hart rüberkommt, aber ich bin da ein Mensch der klaren Worte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das die meisten Menschen mehr zum Nachdenken und Handeln bringt.

Und du glaubtest nun allen Ernstes, dass nach dieser KRASSEN Schilderung eines sehr harten Weges nun DEINE "KLAREN WORTE" hier
"erforderlich" waren? Und ist dir AUCH "BEWUSST" was so ein Schmarrn anrichten kann, noch bevor man mit einem Menschen in Kontakt getreten ist,
der hier um HILFE ersucht und überhaupt mal eruiert hat, was der Background ist?

So hab ich das übrigens gemacht, da ich auch u.a. eine Sozialphobie unter meinen Diagnosen habe.

Jetzt noch schnell eine eigene Diagnose in die Runde werfen, um Gesagtes zu "rechtfertigen" ist kein guter Stil.

Ich kann auch verstehen, dass man das mit einer Sozialphobie nicht schafft, nur muss man dann in den sauren Apfel beißen und zum Arzt gehen und sich behandeln lassen. Und wenn es sein muss auch stationär. In erster Linie sollte man doch alle Hilfe annehmen, die der Gesundheit gut tun.

Hättest du DAS geschrieben anstatt den anderen total abwertenden Kram, wäre das akzeptabel gewesen!

Aus GUTEM GRUND wurde der Beitrag verschoben. :icon_daumen:
 

AnnikaK

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Ja, ich glaube, das klare Worte mehr helfen und nötig sind.
Ich lese in dem Beitrag viel von Schikane, drangsalieren, Mafia, Erpressung, aber nicht, was der TE denn zu tun gedenkt, seinen Zustand zu verbessern bzw. lese ich nicht, das derjenige etwas an seinem Gesundheitszustand ändern will.

Und so läuft das Leben halt nicht, sorry.

So ist nun einmal meine Meinung.
 

Kampfmops

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Ich lese in dem Beitrag viel von Schikane, drangsalieren, Mafia, Erpressung, aber nicht, was der TE denn zu tun gedenkt, seinen Zustand zu verbessern bzw. lese ich nicht, das derjenige etwas an seinem Gesundheitszustand ändern will.
Dann scheinst du den langen Text nicht komplett gelesen und/oder keine/wenig Ahnung von Depressionen zu haben.

Viele denken ja, das Depris "schlecht drauf" sind. Allerdings wäre dann ja am nächsten Tag alles wieder gut, wenn das wirklich so wäre.
Depressionen gehen viel tiefer. Man ist in einem Gedankenkarussel gefangen, das immer schlimmer wird. Motivation für Hobbys u.ä. verschwindet, da eh NICHTS einen Sinn ergibt. Irgendwann fühlt man fast nichts mehr, wodurch dann Suizid-Gedanken entstehen. Die Schikane vom JC (JA, es IST Schikane, auch für Gesunde), macht es noch schlimmer, da auch die meisten SB denken, das man ja einfach nur "schlecht drauf" ist oder kein Bock hat.

Der Ersteller des Haupt-Themas hat ausführlich beschrieben, das er schon mehrere Anläufe hatte, um Hilfe zu bekommen. Er möchte also gerne was ändern, aber wenn man z.B. an den falschen Arzt gerät, bringt es nichts. Man muss dem Psychologen schon etwas vertrauen, um ihm was erzählen zu können. Eine andere situation ist es noch in der Klinik, wo man (gerade mit Sozial-Phobie) ganz plötzlich mit anderen Patienten in ein Zimmer gesteckt wird und dann damit klar kommen muss (meist dauert es, bis die Gespräche mit Psychologen anfangen, da auch viele Kliniken überlastet sind).

Du hast deine Erfahrungen und andere haben ihre. Für Psychische Krankheiten gibt es kein Standart-Rezept, weil eben jeder Mensch verschieden ist und verschiedene Erfahrungen gemacht hat, wodurch er in seine Krankheit kam. Du scheinst noch am Rand der Krankheit gewesen zu sein und konntest dich aufraffen. Andere sind einfach nur verzweifelt und können nicht mehr. Da löst sogar der Gang zum Briefkasten Panik aus, weil einen das Mob-Center wieder "vorladen" will, um ihre Sinnlosmaßnahmen zu verteilen.

Noch ein Zitat:

Person A: "Warum hast du Depression? Das Leben ist doch schön!"
Person B: "Warum hast du Asthma? Ist doch genug Luft da!"
 

Birt1959

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@Bernd the Beast und @AnnikaK,

ich würde mir wünschen, wenn Forist*innen sich erst einmal schlaumachen würden, bevor sie irgendein halbgares Zeug hier einstellen. Beim Thema Depression gibt es inzwischen einiges an Infos im Netz, die man sich mal angucken könnte, bevor man eine/n Kranke/n angreift. Abgesehen davon, dass eine reine Diagnose auch keine reine Hilfe ist, denn psychische Erkrankungen haben viele Facetten.

Ihr würdet doch wahrscheinlich auch nicht jemanden, der/die sich das Bein im Skiurlaub brach fragen, warum er oder sie nun mal Ski fahren war.

Glaubt mir, die meisten psychisch Kranken können gut auf die Erkrankung verzichten.
 

AnonNemo

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AnnikaK meinte:
Ich bin auch nicht immer mit unserem System zufrieden, aber Geld vom Staat zu bekommen und nichts dafür zu tun geht halt nirgendwo auf der Welt ...
Diese Aussage würde ich nur gelten lassen, wenn der deutsche Staat sich auch nicht bedingungslos an den sv-pflichtigen-Einkommen seiner Bürger bedienen würde.

Da er es macht, und zwar unter der Prämisse, dass er es für soziale Notfälle verwaltet, setzt er sich selbst in die Pflicht diese, ich nenne es gerne Sozial-Spende, an Notleidende weiterzugeben ... und zwar so unbürokratisch, wie er es einsammelt.

Wenn es dir nicht passt, rege an, dass das Grundgesetzt dahingehend abzuändern ist, dass die Menschenwürde nicht mehr unantastbar ist, und der deutsche Staat kein menschenwürdiges Leben mehr garantieren muss.

Solange diese beiden Punkten im Grundgesetz stehen, hat jeder in Deutschland Lebende das Recht den Sozialstaat, ohne eine PERSÖNLICHE Gegenleistung erbringen zu MÜSSEN, in Anspruch zu nehmen.

Wo kämen wir hin, wenn jeder z. B. Blutspender vom Empfänger eine Gegenleistung einfordern kann, und/oder jeder zur quartalsmäßigen Blutspende zwangsverpflichtet wird?

AnnikaK meinte:
Ich habe mehrere F-Diagnosen, GdB 50 wegen der Psyche, ein krebskrankes Kind und eine krebskranke Mutter im Endstadium, da musste ich auch so einiges erleben mit Behörden, ehrlich.
Dann wundert es mich umso mehr, dass du deinen Leidensgenossen nichts gönnst.
Bei dir scheint Solidarität ein Fremdwort zu sein.
Kein Wunder, dass du mit dem Solidar- bzw. Sozialstaat nichts anfangen kannst.

AnnikaK meinte:
Ich finde die Gesetze diesbezüglich auch nicht gut, aber man muss versuchen, damit irgendwie klarzukommen.
Dir ist schon klar, dass diese Gesetze mit der Zeit, und meistens heimlich, zu unserem Nachteil verschärft wurden?

Zusätzlich kochen die Spendenverwalter ihr eigenes Süppchen ... auch nicht gerade zu unserem Vorteil.
Selbst die Spendenverteiler auf der untersten Ebene (aka SBs) kümmern sich um ihren eigenen Vorteil und nicht um den ihrer Kunden.

AnnikaK meinte:
Man kann nicht sagen, gebt mir Geld zum Leben, aber lasst mich ansonsten in Ruhe. Da hat man leider als Antragssteller zu beweisen, warum man nicht arbeiten kann und was man für Probleme hat...
Wenn es doch nur bei deinem zweiten Satz geblieben, bzw. dieser die einzige Bedingung, wäre.
~> Die Spendenverwalter wollen dich aber komplett nackig sehen ... oft auch ohne entsprechender Rechtsgrundlage.
 
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