Bekommt man für eine Beerdigung einen Tag frei, während einer Maßnahme vom Arbeitsamt?. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

derdatedoktor

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
13 März 2017
Beiträge
5
Bewertungen
0
Hallo zusammen,

Bekommt man für eine Beerdigung (Onkel), einen Tag frei, während einer Maßnahme vom Arbeitsamt.

ALG1, 3 monatige Schulung -> Bildungsgutschein.


Danke
 

qwertz123

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 März 2014
Beiträge
1.321
Bewertungen
1.062
Hallo zusammen,

Bekommt man für eine Beerdigung (Onkel), einen Tag frei, während einer Maßnahme vom Arbeitsamt.

ALG1, 3 monatige Schulung -> Bildungsgutschein.


Danke
Habe folgendes im Internet gefunden

Nur bei nahen Angehörigen besteht Recht auf Sonderurlaub
Der Todesfall eines nahen Angehörigen ist ein solcher Grund. Als nahe Angehörige zählen Geschwister, Eltern, Kinder, Ehepartner oder Großeltern. Auch bei Pflege-, Adoptiv- oder Enkelkindern greift diese Regelung, nicht aber beim Todesfall eines Onkels oder eines Cousins. Normalerweise ist der Arbeitnehmer in einem solchen Fall etwa zwei Tage freigestellt - einen Tag für den Todestag und einen weiteren für die Beerdigung.



Bei sowas unwichtigen und sinnlosen wie einer Maßnahme, wird da sicher eine Ausnahme gemacht, juckt doch keinen Menschen ob du jetzt da bist oder nicht, würde mit denen darüber sprechen oder einfach krank machen.
 

Birgit63

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
630
Bewertungen
568
Bei uns auf der Arbeit gibt es das nur noch bei Eltern oder leiblichen Kindern. Selbst bei Schwiegereltern oder Großeltern gibt es keinen freien Tag mehr. Ich gehe davon aus, dass es bei der Beerdigung des Onkels keine Freistellung von der Maßnahme gibt.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.093
Bewertungen
21.213
Hallo zusammen,

Bekommt man für eine Beerdigung (Onkel), einen Tag frei, während einer Maßnahme vom Arbeitsamt.

ALG1, 3 monatige Schulung -> Bildungsgutschein.


Danke
Ich würde dem Maßnahmeträger lediglich mitteilen, dass ich am soundsovielten zur Beerdigung meines Onkels fahre.
"Die Familie erwartet, das du erscheinst."
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.457
Bewertungen
16.095
Der MT hat da prinzipiell nichts zu sagen, außer es sind eigene Verträge unterschrieben worden.

Ansprechpartner ist und bleibt der Zahlmeister, der eigentlich auch schon den Rahmen für diese Umstände abgesteckt haben sollte.
(Weniger durch die Blume: Schau in Zuweisung/EGV/MT-Verträge nach Fehlzeitenregelung und Vergleichbares.)

Sollte es zu diesem Punkt nichts Schriftliches geben, einfach den Beerdigungstag als begründete Fehlzeit beantragen.
Nicht beim MT, sondern beim guten, alten Pueblo Puh-Neh.

Der Sonderurlaub kann meiner Meinung nach nicht so gut als direkte Analogie herangezogen werden, da es hier um bezahlten Urlaub aus besonderem Grund geht.
Abgesehen davon ist der Tod eines Onkels nicht als Grund für einen Sonderurlaub ausgeschlossen, sondern er wird nicht automatisch anerkannt, anders als die anderen genannten Beispiele, z.B. Eltern.
(Sollte ich eine Nachbarin jahrelang pflegen, könnte ich bei ihrem Tode durchaus durch den Wind sein und der § 616 BGB läge griffbereit, wenn er auch vielleicht erst nach richterlicher Prüfung zum Einsatz käme.)

Der wahrscheinlich zitierte Ratgeber Sonderurlaub bei Todesfall: Das steht Ihnen zu weist aber indirekt auf eine hier durchaus mögliche Analogie hin:
Sollte eine bezahlte Freistellung tatsächlich nicht möglich sein, haben Sie schließlich die Möglichkeit, sofern dies genehmigt wird, regulären Urlaub oder eine unbezahlte Freistellung in Anspruch zu nehmen.
 
Oben Unten