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Truman

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#1
Hallo,

ich bin neu hier und habe auch gleich eine, bzw. doch eher mehrere Fragen.

Folgendes:
Ich erhalte im Moment Hartz4 und muß aus der bisherigen Wohnung mit Elternteil ausziehen. Seit nun mehr als einem Jahr bin ich auf der Suche nach einer angemessenen Wohnung, die eben nicht nur die Kaltmiete von 217,50 Euro nicht überschreitet, sondern zudem auch noch mehr als ein 30m² großer Kellerraum ist. Dies gestaltet sich als durchaus schwierig, wie ich wohl niemandem hier mitteilen muß. Auch die Tatsache, dass man solche Wohnungen ja ausschließlich in Gegenden der Stadt findet, in denen sich eine junge Frau Mitte 20 nicht unbedingt nach 17 Uhr aus dem Haus wagen sollte, ist sicherlich nicht erwähnenswert.
Nun habe ich endlich die perfekte Wohnung gefunden; zentral, bezahlbar, "normale" Gegend, in der Nähe meiner elterlichen Wohnstube, so dass ich dort auch noch Wäsche waschen kann, etc. pp. Nun beträgt die Kaltmiete allerdings um die 45 Euro mehr, als die von der ARGE vorgeschriebene Kaltmiete. Nun könnte ich 20 Euro sicher selbst tragen und mir die restlichen 25 Euro von meinen Großeltern/Eltern dazugeben lassen. Das müßte ja genehmigt werden. Jetzt befürchte ich allerdings, dass man mir auf Grund der Tatsache, dass die Miete den Satz übersteigt, die Kaution als Darlehnen nicht genehmigen wird, genauso wenig wie das Erstausstattungsgeld, auf das ich zwar gern verzichten würde, allerdings nicht kann, da ich absolut keine Möbel habe. Kann dies geschehen? Könnte man mir das verweigern? Die Miete inklusiver Betriebskosten beträgt etwa 330 Euro, zzgl. Heizung. Die Größe der Wohnung ist angemessen, 55m². Dass natürlich (WENN ÜBERHAUPT) nur der eigentliche Kaltsatz an Mietkaution übernommen wird, ist natürlich verständlich, aber da dies ja ohnehin nur ein Darlehnen wäre, müßte es doch keine Schwierigkeiten geben, oder doch? Und ein paar Möbel brauche ich ja nunmal leider, wenigstens ein Bett, eine Couch...na was man eben so braucht (Farbe an den Wänden, etc.).
Ich wäre wirklich sehr für ganz schnelle Antwort dankbar, damit ich so bald als möglich (am liebsten morgen schon) zur ARGE gehen und die Wohnung nicht von einem anderen weggeschnappt werden kann.

Lieben Gruß,
Truman
 

Emma13

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4 Jul 2007
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#2
Hallo,

ich bin neu hier und habe auch gleich eine, bzw. doch eher mehrere Fragen.

Folgendes:
Ich erhalte im Moment Hartz4 und muß aus der bisherigen Wohnung mit Elternteil ausziehen. Seit nun mehr als einem Jahr bin ich auf der Suche nach einer angemessenen Wohnung, die eben nicht nur die Kaltmiete von 217,50 Euro nicht überschreitet, sondern zudem auch noch mehr als ein 30m² großer Kellerraum ist. Dies gestaltet sich als durchaus schwierig, wie ich wohl niemandem hier mitteilen muß. Auch die Tatsache, dass man solche Wohnungen ja ausschließlich in Gegenden der Stadt findet, in denen sich eine junge Frau Mitte 20 nicht unbedingt nach 17 Uhr aus dem Haus wagen sollte, ist sicherlich nicht erwähnenswert.
Nun habe ich endlich die perfekte Wohnung gefunden; zentral, bezahlbar, "normale" Gegend, in der Nähe meiner elterlichen Wohnstube, so dass ich dort auch noch Wäsche waschen kann, etc. pp. Nun beträgt die Kaltmiete allerdings um die 45 Euro mehr, als die von der ARGE vorgeschriebene Kaltmiete. Nun könnte ich 20 Euro sicher selbst tragen und mir die restlichen 25 Euro von meinen Großeltern/Eltern dazugeben lassen. Das müßte ja genehmigt werden. Jetzt befürchte ich allerdings, dass man mir auf Grund der Tatsache, dass die Miete den Satz übersteigt, die Kaution als Darlehnen nicht genehmigen wird, genauso wenig wie das Erstausstattungsgeld, auf das ich zwar gern verzichten würde, allerdings nicht kann, da ich absolut keine Möbel habe. Kann dies geschehen? Könnte man mir das verweigern? Die Miete inklusiver Betriebskosten beträgt etwa 330 Euro, zzgl. Heizung. Die Größe der Wohnung ist angemessen, 55m². Dass natürlich (WENN ÜBERHAUPT) nur der eigentliche Kaltsatz an Mietkaution übernommen wird, ist natürlich verständlich, aber da dies ja ohnehin nur ein Darlehnen wäre, müßte es doch keine Schwierigkeiten geben, oder doch? Und ein paar Möbel brauche ich ja nunmal leider, wenigstens ein Bett, eine Couch...na was man eben so braucht (Farbe an den Wänden, etc.).
Ich wäre wirklich sehr für ganz schnelle Antwort dankbar, damit ich so bald als möglich (am liebsten morgen schon) zur ARGE gehen und die Wohnung nicht von einem anderen weggeschnappt werden kann.

Lieben Gruß,
Truman
Hallo und willkommen im Forum,

ich gehe davon aus, dass du über 25 bist- und somit "auszugsberechtigt". Leider wirst du sicher Schwierigkeiten mit der ARGE bekommen, weil

1. die Wohnung zu groß für eine Person ist (hier sind max. 50 qm als angemessen anzusehen)

2. die Kaltmiete - wie du schon schreibst - höher ist, als die von der ARGE zugrundegelegte (217,50 - sind dies die Kosten der KM, die die ARGE bei euch übernehmen würde ?) oder woher ist diese Info ?

Im schlechtesten Fall müsstest du also alle Kosten, die mit dem Umzug zusammenhängen, selbst tragen, wenn die ARGE mit dieser Wohnung nicht einig gehen kann.

Lediglich bei der Erstausstattung (Möbel, etc.) könnte sich die ARGE entgegenkommend zeigen - ist aber kein Muss.

Vielleicht haben ja hier noch andere konkrete Vorschläge, wie du weiter vorgehen kannst -

Grüße - Emma
 

Hartzbeat

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#3
Erstausstattung

Hallo Truman,
schließe mich den Hinweisen von Emma, was Wohnung und Umzugskosten betrifft, erst mal generell an; um etwas definitivere Aussagen zu Deinen Fragen machen zu können, wäre es gut, wenn Du angeben könntest, ob Du über 25 Jahre oder darunter liegst, da gibt es einige Unterschiede in der gesetzlichen Regelung.

Zum Thema "Erstausstattung" hänge ich Dir hier eine Information (PDF) an, damit Du Dich vorab schon mal kundig machen kannst, was und wieviel Dir erstattet werden kann.

Gruß von
Hartzbeat
 

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ethos07

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#4
Falls es bei euch eine gute mieterberatung gibt, könntest du auch dort mal vorfühlen, was die dazu wissen (ev. sind dort auch die örtlichen Durchführungsbestimmungen deiner ArGe vorhanden). Wie das vor ort zur Zeit in eurer Stadt gehandhabt wird - denn jede Stadt und jedes Amt gehen damit ein weing anders um.
 

Truman

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#5
Vielen Dank erstmal für die Antworten. :icon_smile:

Ja, ich bin über 25 Jahre alt. Deshalb auch berechtigt auszuziehen; ja mir wurde sogar gesagt, ich müsse ausziehen. :icon_kinn:
 
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