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Bekomme ich nach Ende des Krankengeldes ALG1

Hase66

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#1
Hallo, bin vor kurzem in der Probezeit gekündigt worden. Da ich allerdings vor der Kündigung Krankgeschrieben war und noch bin bekomme ich zur zeit Krankengeld. Wegen vorheriger Au habe ich nur noch Anspruch auf KG bis ende de Jahres.
Was dann ? Ich habe noch Anspruch auf ALG1. Kann ich trotzdem dann ALG1 beantragen oder muss ich sofort zum JC ? Werde allerdings warsch. weiter AU geschrieben.
 

Antik 63

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#2
Hallo Hase66,

Da ich allerdings vor der Kündigung Krankgeschrieben war und noch bin bekomme ich zur zeit Krankengeld. Wegen vorheriger Au habe ich nur noch Anspruch auf KG bis ende de Jahres.
Wenn das stimmt wirst du von deiner KK Ausgesteuert, hast du schon von deiner KK bescheid bekommen?

Hast du dann insgesamt 78 Wochen Krankengeld bekommen mit den 6 Wochen vom Arbeitgeber ?

Was dann ? Ich habe noch Anspruch auf ALG1. Kann ich trotzdem dann ALG1 beantragen oder muss ich sofort zum JC ? Werde allerdings warsch. weiter AU geschrieben.
Du hast dann Anspruch auf ALG1 (Nahtlosigkeit nach § 145 SGB |||) und musst dich auch weiter AU schreiben lassen.

Wann genau wirst du den Ausgesteuert ? Melde dich vorher nochmal nicht zu früh zur AFA gehen und keinen online Antrag ausfüllen.

Siehe unten da kannst du schon mal lesen (von mir) ich wurde auch Ausgesteuert von der KK.

https://www.elo-forum.org/aussteuer...pruch-januar-mich-spaetestens-afa-melden.html

Dann solltest du dein Thema auch verschieben lassen (unten Links auf das Dreieck klicken u. dann bitten das man dein Thema dahin verschiebt)in dem bereich Aussteuerung § 145 SGB ||| da findest du noch ganz viel zum Nachlesen für dich.

Es Grüßt Antik 63
 

Hase66

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#3
Danke ich habe noch Anspruch auf Kg bis zum 29 Dez hat mir die KK geschrieben. Toll direkt vor Sylvester da haben alle Ämter zu....:-( Möchte nicht ausgesteuert werde , deshalb ja dann ja der Antrag auf ALG1
 

Antik 63

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#4
Hallo Hase66,

Danke ich habe noch Anspruch auf Kg bis zum 29 Dez hat mir die KK geschrieben. Toll direkt vor Sylvester da haben alle Ämter zu....:-( Möchte nicht ausgesteuert werde , deshalb ja dann ja der Antrag auf ALG1
Das verstehe ich jetzt nicht, du wirst doch automatisch Ausgesteuert wenn du dein KG bis zum 29.12. in Anspruch nimmst.

Du sollst ja auch 1 - 2 Wochen vor dem Termin zur AFA gehen.Und Geld von der AFA bekommst du dann eh nur noch für 2 Tage im Dez.,und für den Januar bekommst du sowieso erst ende Januar dein erstes Geld.

Hat die KK dich schon angeschrieben das dein KG am 31.12. endet ?Dann musst du genau mit diesem schreiben zur AGA gehen.

Du bist aber kein normaler Arbeitsloser ich weiß ja nicht was du da vor hast.

Es Grüßt Antik63
 

Doppeloma

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#5
Hallo Hase66,

Danke ich habe noch Anspruch auf Kg bis zum 29 Dez hat mir die KK geschrieben.
Dann weißt du doch früh genug Bescheid und kannst dich mit diesem Schreiben (Kopie machen) deiner KK wegen der baldigen Aussteuerung schon (VOR Weihnachten) bei der AfA melden.

Den vollen Monat ALGI bekommst du sowieso erst Ende Januar, bis zum 29.12. hast du ja noch Krankengeld zu bekommen.

Toll direkt vor Sylvester da haben alle Ämter zu....:-( Möchte nicht ausgesteuert werde , deshalb ja dann ja der Antrag auf ALG1
Ob du das "möchtest" interessiert Niemanden wenn dein Anspruch auf Krankengeld abgelaufen ist und du bist weiter AU geschrieben (eben immer noch krank), dann MUSST du in jedem Falle zur AfA und ALGI beantragen.

Dein Anspruch auf ALGI ergibt sich dann genau daraus (§ 145 SGB III), dass du kein Krankengeld mehr bekommen wirst, welchen (Rest-)Anspruch du dann genau hast wird man dir bei der AfA ausrechnen, auch aus Krankengeld zahlt man Beiträge für ALGI.

Ansonsten kann ich mich nur anschließen, dass du dir überlegen musst wie es beruflich / gesundheitlich überhaupt weiter gehen kann, denn ALGI gibt es ja auch nicht ewig.

Ich verlege dein Thema mal in den entsprechenden Bereich, da kannst du schon sehr viel dazu nachlesen was "Aussteuerung" bedeutet und wie du dich bei der AfA dabei verhalten solltest.

MfG Doppeloma
 

Machts Sinn

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#6
ich habe noch Anspruch auf Kg bis zum 29 Dez hat mir die KK geschrieben
Zur Dauer des Krankengeldes schreiben die Krankenkassen viel Falsches – oft zum Nachteil der Versicherten. Deswegen sollte jeder Betroffene genau hinschauen, jedenfalls wenn er nicht ununterbrochen Krankengeld für 156 Wochen minus 1 Tag erhalten hat.

Nach § 48 SGB V erhalten Versicherte Krankengeld ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens achtundsiebzig Wochen innerhalb von je drei Jahren, gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an. Tritt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Krankheit hinzu, wird die Leistungsdauer nicht verlängert, https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/48.html

Damit die rechtzeitige Auseinandersetzung mit dem Aussteuerungs-Datum möglich ist, sind die Krankenkassen verpflichtet, die Versicherten anzuhören, § 24 SGB X, https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbx/24.html. Dafür müssen die für die Entscheidung erheblichen Tatsachen mitgeteilt werden. Der Versicherte muss wenigstens erfahren, von welcher Krankheit die Krankenkasse ausgeht und wie die starren Blockfristen dafür laufen.

Diese rechtlichen Anforderungen werden von den Krankenkasse nur selten erfüllt. Es ist also gut zu wissen, wer nicht aufpasst wird be…..

Beispiele: https://www.elo-forum.org/aussteuer...auer-78-wochen-lange-schluss.html#post2284321
 

Hase66

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#7
Ach so, dachte weil man ja krankgeschrieben ist würde man bei der Aussteuerung automatisch zum JC geschickt und sofort nur ALG2 bekommen, weil man ja dem Arbeitsmarkt nicht zur verfügung steht, daher auch kein ALG1 ?
 

Hase66

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#8
Hallo habe wohl bei der Antragsabgabe ( Aussteuerung und weiter Au geschrieben ) einen Fehler gemacht...der Sachbearbeiter hat mir einen Wisch zum unterschreiben vorgelegt:
Feststellung der Anwendung der Nahtlosigkeitsreglung .Eigene Einschätzung der Leistungsfähigkeit --Zitat : Ich kann die letzte oder eine andere Tätigkeit auf dem allg Arbeitsmarkt noch mit einem wöchentlichen Umfan vom mindestens 15 Stunden verrichten J oder nein- habe Ja angekreuzt und unterschrieben :-( weil der sagte damit erspare ich die MDK Untersuchung und Schweigepflichtsentbindung meiner Ärzte: Hab das Gefühl das war ein Fehler oder ?? Bin weiterhin Au geschrieben---
 

Doppeloma

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#9
Hallo Hase66,

mach doch bitte nicht laufend neue Themen im ALGI auf, wenn es weiter um deine Aussteuerung aus dem Krankengeld geht ... dafür hast du doch bereits ein Thema eröffnet ...

Hallo habe wohl bei der Antragsabgabe ( Aussteuerung und weiter Au geschrieben ) einen Fehler gemacht...der Sachbearbeiter hat mir einen Wisch zum unterschreiben vorgelegt:
Warum unterschreibst du was man dir so vorlegt und fragst erst hinterher hier nach, welche Folgen das für dich haben könnte ???

Feststellung der Anwendung der Nahtlosigkeitsreglung .Eigene Einschätzung der Leistungsfähigkeit -
Das hat der ÄD der AfA konkret festzustellen und NICHT du selber ... dazu sind die verpflichtet nach einer Aussteuerung, da ist (fast) JEDER noch weiter AU geschrieben und die Arbeitsvermittlung kann IMMER nur eingeschränkt (mit dem gesundheitlichen Restleistungsvermögen) erfolgen.

Diese Einschränkungen (die dann bei der Vermittlung zu beachten sind) hat ein Arzt festzustellen und im Teil B (dieses Gutachtens) dem Arbeitsvermittler mitzuteilen ...
Unterschreiben muss man NUR den Formular-Antrag für ALGI und sonst GAR NICHTS ...

-Zitat : Ich kann die letzte oder eine andere Tätigkeit auf dem allg Arbeitsmarkt noch mit einem wöchentlichen Umfan vom mindestens 15 Stunden verrichten J oder nein- habe Ja angekreuzt und unterschrieben :-( weil der sagte damit erspare ich die MDK Untersuchung und Schweigepflichtsentbindung meiner Ärzte:
Bei der AfA arbeitet NICHT der MDK (der gehört zur KK) und NUR der ÄD der AfA hat das zu entscheiden, ob du eventuell (aus der Sicht des Arztes vom ÄD) unter 15 Wochenstunden Leistungsfähig sein könntest ), also NICHT DU selber und auch NICHT die SB, dann gilt nämlich erst Recht § 145 SGB III und du wirst schriftlich aufgefordert eine Reha oder EM-Rente zu beantragen ...

Das hat deine SB mit dieser Unterschrift nun erfolgreich verhindert (warum auch immer, ach ja aus "Sparsamkeitsgründen" für die AfA) und kann dich nun ohne Rücksicht auf irgendwelche gesundheitliche Einschränkungen versuchen zu vermitteln (denn DU hast ja richtigerweise selbst keine Einschränkungen angegeben und vom ÄD gibt es dazu auch NIX), worauf soll sie also Rücksicht nehmen müssen ?

Hab das Gefühl das war ein Fehler oder ?? Bin weiterhin Au geschrieben---
Das nützt dir aber bei der AfA NICHTS mehr, die AU gilt nur noch für die ausgesteuerte Krankheit und daraus ergeben sich bestimmt gewisse Einschränkungen für dein "Restleistungsvermögen", auf die ärztliche Feststellung dazu hast du nun verzichtet und dich selbst für "gesund und voll Leistungsfähig" erklärt ...

Schweigepflichtentbindungen sind generell freiwillig, die muss man auch sonst nicht geben wenn man das nicht will und der ÄD "begutachtet" sowieso meist nach "Aktenlage", dafür kann man DIREKT beim ÄD einige (wenige) medizinische Unterlagen abgeben, dann brauchen die auch KEINE Schweigepflicht-Entbindungen.

Das hat man dir (mit diesem unzulässigen "Wisch") nun alles "erspart", ob das ein Vorteil für dich wird, kannst du nur noch abwarten ... warum fragst du nicht VORHER nach, du bist doch schon lange genug hier im Forum und dazu gibt es auch schon viele Beiträge ... allerdings weniger im "normalen" ALGI-Bereich ...

MfG Doppeloma
 

Hase66

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#10
Also hab ich mal wieder alles Falsch gemacht...übb denke nicht das ich vermittelt werden darf wenn ich eine AU einreiche.....
 

Doppeloma

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#11
Hallo Hase66,

Also hab ich mal wieder alles Falsch gemacht...übb denke nicht das ich vermittelt werden darf wenn ich eine AU einreiche.....
Deine AU ist für die AfA aktuell faktisch NICHT vorhanden.
Die wird nicht akzeptiert werden müssen wenn du weiter dein Geld von der AfA haben willst, denn die gilt NICHT für das "Restleistungsvermögen" mit dem du dich ja gerade zur Verfügung gestellt hast (mit deiner Unterschrift) und wenn du die einreichen wirst, dann stellt die AfA dein ALGI nach 6 Wochen ein (nach § 146 SGB III) weil du (offiziell) AU-krank NICHT in Arbeit vermittelbar bist ... und Krankengeld gibt es auch nicht mehr weil du bereits ausgesteuert bist ...

Das ist die Konsequenz deiner Unterschrift auf diesem "Wisch" ... ob man dich überhaupt vermitteln KANN ist eine ganz andere Frage, einstellen müsste dich ja ein AG, das kann die AfA ja nicht erzwingen aber "in Ruhe" lassen muss man dich auch nicht, wie es (vielleicht) nach einem ÄD-Gutachten der Fall sein könnte ...

Was konkret stellst du dir denn gerade selber vor wie es weitergehen soll, hast du nicht ohnehin nur noch einen Restanspruch auf ALGI, hast du vor EM-Rente zu beantragen ?

Es wäre wirklich sehr sinnvoll, wenn du deine Beiträge dazu mal in EINEM festen Thema schreiben würdest, da blickt ja sonst Keiner mehr durch.

MfG Doppeloma
 
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