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bekomme ich meine kaution als darlehen gezahlt?

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Sabira

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hallo alle zusammen.. also bei mir ist es sehr ähnlich nur ist bei mir der unterschied das ich in ein anderes bundesland ziehen möchte.. also ich bin 21 jahre alt kann un dmöchte in der stadt in der ich lebe nicht mehr wohnen bleiben aus psychischen , arbeitstechnischen und der pläne meiner zukunft. es ist so das ich mich in bremen schon an einer schule angemeldet habe wo ich allerdings noch leider keine zusage bekommen habe. arbeit könnte ich shcnell finden da dort ein neuss einkauszentrum eröffet wurde in dem noch sehr viele mitarbeiter gesucht werden. das es hier nicht mehr weitergeht habe ich dem arbeitsamt hier schon erklärt und auch bestätigt bekommen. alles schien glatt zulaufen die zusagen hatte ich schon alle. ich hatte sogar schon eine wohnung die mir dann allerdings immer weiter reserviert werden musste da sich die ämter über die kaution nicht einig wurden. bis gestern war die wohnung nun noch reserviert und die bagis in bremen hat bis jetzt strikt abgelhnt eine kaution für mich zu übernehmen obwohl ich ein ausnhame fall bin da ich hier bedroht werde und mein exfreund sogar schon vor meiner tür stand mit einem messer. momentan ist er im gefängnis kommt aber im juni wieder raus ich wollte bis dahin eigentlich schon weg sein nun machen die mir aber einenstrich durch die rechnung und behauoten steif ich hätte keine triftigend gründe umzuziehen und die würden sowieso keine mietkautionen übernhemen (auch nicht als darlehen wie es ja immer ist) bei wohnungsbaugesellschaften... wisst ihr was ich da machen kann ? und gibt es irgendwelche paragraphen mit denn ich kontern kann? also ich habe schon ein bisschen rumgeguckt aber ich finde keine passenden paragraphen zu speziell meinem fall und ich weiss nicht woher ich die bekomme ohne ein dickes gesetzbuch zu wälzen... bitte helft mir ich weiß echt nicht mehr weiter
 

Arania

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Ich hoffe mal Kalaika kann Dir da etwas weiterhelfen, die dürfte sich auskennen wie das in Bremen gehandhabt wird

Du müsstest allerdings wirklich glaubhaft machen das ein Umzug in eine andere Stadt nötig ist, das heisst in Deinem Fall müsste Dir die Polizei bestätigen das Du in Deiner Heimatstadt gefährdet bist, was aber erstmal vor Juni wohl nicht der Fall ist
 

redfly

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Linchen0307

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Die Kaution für die neue Wohnung muss eigentlich die ARGE als Darlehen bereit stellen, aus der zu wegziehst...
 

Sabira

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also gesetzlich gesehen muss die bagis in bremen das übernhemen und die arge hier lässt sich auch nicht auf eine ausnahmsweise darlehenszahlung ein. die wohngesellschaften in bremen sagen mir alle das es da kein abkommen gibt das allerdings die bagis ab und zu die kautionen darlehensweise abgibt. also meine betreuerin habe ich dazu gezogen und sie hat der sachbearbeiterin in bremen geschrieben das mein psychischer zustand abhängig ist von meiner wohnort und hier nicht mehr leben kann, dass die arge hier den umzug auch nur bewilligt hat da ich hier nicht mehr "wohnfähig" bin. die haben nur zurückgeschrieben das kautionen für gesellschaften nur bewilligt werden wenn man alkoholiker, drogensüchtig, obachlos oder so ist. also ich treffe in keinem dieser punkte zu. gibt es denn da gar nichts anderes was man tun kann? ich meine wenn man denen glaubhafr macht das mein psychischer zustand nicht gerade labil ist und das alles von meinem wohnort abhängt ist ja schon krass eigentlich. aber die gehen immernoch dagegen an. das ist menschenunwürdig meiner ansicht nach. kann man das da nicht mit einbringen irgendwie? gibt es da keinen punkt den man da einbeziehen kann?
 

Sabira

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oder wie bekommt man die gesellschaft dazu mich doch einziehen zu lassen? also die kaution beträgt 655 € ich müsste als erste rate 320 € und die beiden darauffolgenden monate müsste ich 167 € zahlen wenn ich eine ratenzahlung vereinbaren würde. das kriege ich allerdings nicht mit meinem leistungssatz auf die reihe... und auf so ein abkommen lassen die sich absolut nicht ein da sie mich ja sonst einziehen lassen würden in die wohnung. und seit gestern steht sie wiedre im internet :(
 

Linchen0307

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Es gibt bei den Sparkassen und Banken so etwas wie ein Kautionsparbuch, wenn sich deine Bank darauf einlässt, so kannst du montl. einen kleinen Betrag darauf einzahlen und die Bank bürg quasi für die Kaution, die Vermieter erkennen das in der Regel an...
 

Sabira

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nein von einer bank kann ich sicherlich nichts verlangen. ies gibt nichts woher ich geld bekommen könnte sonst hätte ich das schon getan.. mir bleibt nur noch die bagis doch noch davon zu überzeugen da sie mir das darlehen geben oder die bremische dazu zu bringen es mich in raten abstottern zu lassen. und so war auch mein frage gestellt. also wen jemand weiß was ich da machen kann bitte antworten danke
 

redfly

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Wenn es tatsächlich so in Bremen abläuft, dann dürfte es kaum Zwangsumzüge wegen zu hoher Mieten geben. Habt ihr dort keine Beratungsstellen für Hartz IV-Empfänger, evtl. bei der Diakonie?
 

Sabira

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also ich habe schon eine betreuerin aber die kennt sich irgendwei nicht so gut damit aus. und mein berater von der arge schafft es auch nicht so richtig da was zu erreichen immer wieder absagen. anstatt das die mir die kaution einfach auslegen oder so... nein ich hab den ganzen stress das macht mich total fertig!!! :icon_neutral: ich bin schon am überlegen ob das auch so laufen könnte:
diesen moant bekomme ich auf jeden fall noch gekld von der arge für den näächsten monat. wennich da sgeld nehme und bei der bremischen als kaution hinterlasse wöäre die erste moantsrate gezahlt . allerdings hätte ich dann kein geld mehr. aber ich habe ja wenn das geht ab dem 1.5 anspruch auf arbeitslosengeld in bremen. aslso müsste ich theoretisch im nächsten moant auch noch geld vo bremen bekommen da ich das geld das ich vion der arge erhalten habe nicht behalten kann und zurückzahlen muss. könnte das denn klappen ?
 

redfly

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Hat denn die Wohnungbaugesellschaft keine Erfahrung wie das i. d. R. mit der ARGE abläuft. Damit müsste sich doch der Vermieter auskennen.
 

Sabira

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nein wohl nicht sonst würde ich schon da wohnen und würde diese ganzen fragen hier nicht stellen auf die allerdings auch hier anscheined niemand eine antwort hat und mir nur gegenfragen stellt. alles was ich weiß steht schon hier drin. was sonst noch ist ich hab keine ahnung. ich hab alles probiert aber ich muss die kaution zahlen auf welchem weg auch immer wie es ausseiht. also habt ihr irgendwelche vorschläge wieich das machen kann? oder ob die wege die ich oben schon aufgezählt habe klappen?
 

redfly

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Ich habe mir jetzt den Eingangspost nochmal durchgelesen. Dann gab es ja überhaupt keine schriftliche Zustimmung zum Umzug. Das man pauschal gesehen in einer anderen Region bessere Chancen auf eine Arbeit hat, wird allein keinen Umzug rechtfertigen. Das wird dann wohl auch der Grund sein warum die ARGE die Kaution nicht übernimmt. Denn hätte sie zugestimmt, wäre sie sozusagen dazu verpflichtet gewesen.
 

Sabira

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doch die arge hat dem umzug zugestimmt. nur die arge sagt es gesetzlich so festgelegt ist das die neue arge (bagis) dafür verantwortlich ist da ich dort dann ja auch wohnen werde...
 
E

ExitUser

Gast
doch die arge hat dem umzug zugestimmt. nur die arge sagt es gesetzlich so festgelegt ist das die neue arge (bagis) dafür verantwortlich ist da ich dort dann ja auch wohnen werde...
Das ist richtig.

§ 22 Abs. 3 S. 1 SGB II

Leistungen für Unterkunft und Heizung

(1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden angemessenen Aufwendungen erbracht. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Rückzahlungen und Guthaben, die den Kosten für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift entstehenden Aufwendungen; Rückzahlungen, die sich auf die Kosten für Haushaltsenergie beziehen, bleiben insoweit außer Betracht.


(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.


(2a) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn 1.der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2.der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3.ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
Unter den Voraussetzungen des Satzes 2 kann vom Erfordernis der Zusicherung abgesehen werden, wenn es dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, die Zusicherung einzuholen. Leistungen für Unterkunft und Heizung werden Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht erbracht, wenn diese vor der Beantragung von Leistungen in eine Unterkunft in der Absicht umziehen, die Voraussetzungen für die Gewährung der Leistungen herbeizuführen.


(3) Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.


(4) Die Kosten für Unterkunft und Heizung sollen von dem kommunalen Träger an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch den Hilfebedürftigen nicht sichergestellt ist.


(5) Sofern Leistungen für Unterkunft und Heizung erbracht werden, können auch Schulden übernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht. Vermögen nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 ist vorrangig einzusetzen. Geldleistungen sollen als Darlehen erbracht werden.


(6) Geht bei einem Gericht eine Klage auf Räumung von Wohnraum im Falle der Kündigung des Mietverhältnisses nach § 543 Abs. 1, 2 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 569 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein, teilt das Gericht dem örtlich zuständigen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder der von diesem beauftragten Stelle zur Wahrnehmung der in Absatz 5 bestimmten Aufgaben unverzüglich 1.den Tag des Eingangs der Klage,
2.die Namen und die Anschriften der Parteien,
3.die Höhe der monatlich zu entrichtenden Miete,
4.die Höhe des geltend gemachten Mietrückstandes und der geltend gemachten Entschädigung und
5.den Termin zur mündlichen Verhandlung, sofern dieser bereits bestimmt ist,
mit. Außerdem kann der Tag der Rechtshängigkeit mitgeteilt werden. Die Übermittlung unterbleibt, wenn die Nichtzahlung der Miete nach dem Inhalt der Klageschrift offensichtlich nicht auf Zahlungsunfähigkeit des Mieters beruht.


(7) Abweichend von § 7 Abs. 5 erhalten Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld nach dem Dritten Buch oder Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten und deren Bedarf sich nach § 65 Abs. 1, § 66 Abs. 3, § 101 Abs. 3, § 105 Abs. 1 Nr. 1, 4, § 106 Abs. 1 Nr. 2 des Dritten Buches oder nach § 12 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 und 3, § 13 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes bemisst, einen Zuschuss zu ihren ungedeckten angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (§ 22 Abs. 1 Satz 1). Satz 1 gilt nicht, wenn die Übernahme der Leistungen für Unterkunft und Heizung nach Absatz 2a ausgeschlossen ist.
SGB 2 - Einzelnorm
 
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