Bekomme bald kein ALG I mehr, möchte umziehen und die KDU bezahlt bekommen

Dhira

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Hi,

ich wohne momentan in Baden-Württemberg bei meinen Eltern, wo ich keine Miete bezahlen muss. Ab dem 5. Januar bekomme ich kein ALG I mehr, einen Antrag auf ALG II habe ich noch nicht gestellt. Ich bin als Minijobber bei der Firma meines Vaters angestellt und das soll auch so bleiben.

Ich würde nun gerne nach Hannover in eine kleine Wohnung ziehen und die KDU bezahlt bekommen.

Bis vor einer Woche hatte ich noch über 3.000 € auf meinem Konto, da meine Eltern mir regelmäßig Geld überwiesen haben. Ich habe ihnen nun einen Teil des Geldes zurücküberwiesen, so dass ich noch etwa 2.000 € auf meinem Konto habe. Ist dieses Geld ein Hindernis, um die KDU zu bekommen?

Ich würde mich über eure Vorschläge freuen, wie ich nun am besten weiter vorgehen sollte, bezüglich dem Geld auf meinem Bankkonto und dem Stellen des Antrags auf ALG II (was sage ich? / wann sollte ich den Antrag stellen?).

Vielen Dank schon mal!
 

Strandmännchen

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Hallo, unterschreibe den neuen Mietvertrag bitte VOR der Antragsstellung auf alg2. So kann das JC bei der Wohnungssuche nicht mitreden. Orientiere dich aber auch an den, für deine Gemeinde üblichen, Kosten der Unterkunft um auf Nummer sicher zu gehen. Als alleinstehender kannst du 45qm bewohnen. Pro zusätzlichem Mitglied in der BG kommen 15qm drauf. Solltest du Vermögen haben gibt es auch hier Freibeträge, die deinen Anspruch auf alg2 nicht gefährden. Ich glaube es sind 150,- pro Lebensjahr plus eine Pauschale von 750,-.

Sollte also in Deinem Fall alles gut gehen.

Grüße Tommy
 

isso

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Hallo, unterschreibe den neuen Mietvertrag bitte VOR der Antragsstellung auf alg2. So kann das JC bei der Wohnungssuche nicht mitreden
Ganz schlechte Empfehlung. Wenn dem Teilnehmer bereits bekannt ist, dass er Leistungen des Grundsicherungsträgers in Anspruch nehmen muss, dann ist gemäß den Bestimmungen des §22 Absatz 4 Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) vorher dir Zustimmung einzuholen.

Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll die leistungsberechtigte Person die Zusicherung des für die neue Unterkunft örtlich zuständigen kommunalen Trägers zur Berücksichtigung der Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind

Jetzt möchtest du @Strandmännchen dich vermutlich auf den letzten Satz berufen. Ja, aber... es gibt Gründe, wo auch nachträglich ein Umzug anerkannt werden kann/muss z.B. häusliche Gewalt, Wohnungslosigkeit v.a. wenn Kinder mit betroffen sind, Gesundheitsgefährdung, aber nicht alle Gründe fallen hier rein. Hannover ist schön, z.B. nicht.


Auch fehlen hier noch ein paar Angaben, z.B. das Alter, denn bei U25 sind die Konsequenzen eines ungenehmigten Umzuges noch wesentlich gravierender. Dann sagt der TE, dass der Job erhalten bleiben soll. Baden-Württemberg und Hannover liegen ja nicht gerade beieinander. Gibt es also einen triftigen Grund für den Umzug?

Hast du als TE entschieden keine weitere Unterstützung zu wollen oder braucehn oder deine Eltern?

Ich kann nur empfehlen immer vorher die Zustimmung einzuholen. Das erspart eine Menge Ärger, auch wenn es z.B.um Themen, wie Kaution und die spätere Übernahme von Heiz-und Betriebskosten geht, sowie bei U25 überhaupt die Übernahme der Kosten der Untermunft bis zum 25. Lebensjahr.
 

Dhira

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Danke für eure Hilfe! :)

Ich werde nächsten Monat 32. Der Grund nach Hannover zu ziehen ist, dass ich dort leben und einen Job finden möchte. Außerdem plane ich mich selbständig zu machen, sobald ich bereit dafür bin, das könnte noch 4-6 Monate dauern.

Das heißt ich habe wohl keinen triftigen Grund nach Hannover zu ziehen, oder? Das hieße dann ich müsste zuerst den Antrag auf ALG 2 stellen und denen dann Bescheid geben, dass ich gern nach Hannover ziehen würde, richtig? Danke euch! :)
 

isso

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Das heißt ich habe wohl keinen triftigen Grund nach Hannover zu ziehen, oder
Das kann man so auch nicht sagen. Meine Empfehlung wäre, dass du dich mit den Anforderungen in Hannover befasst. Die findest du hier

Bitte lass dich nicht davon irritieren, dass hier vom bisherigen Jobcenter gesprochen wird. Das trifft auf dich so nicht zu, da du ja noch keine SGB II Leistungen erhältst, da du aber voraussichtlich Hilfebdürftig bist, brauchst du die Zustimmung.

Reiche dieses Mietangebot in Hannover ein. Dort wird man gegebenenfalls mit die Kontakt aufnehmen und nach dem Grund fragen. Je nachdem, wo du in BaWü lebst, kann es aber auch so geprüft werden. Stellt bei mir z.B. ein Kunde aus Berlin oder München einen Antrag, frage ich nicht unbedingt nach dem Grund, denn der allgemeine Wohnungsmarkt ist bekannt und ich weiß, dass in meiner Region noch bezahlbarer Wohnraum ist.

Hast du die Zustimmung, hast du ja die Wohnung noch nicht. Achte einfach von vornherein auf die Angemessenheit. Und versuche es.
 

Dhira

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Vielen Dank für den hilfreichen Link isso. Dort steht, dass ich eine schriftliche Zusicherung meines bisherigen Jobcenters für den Umzug nach Hannover brauche, falls ich bereits ALG 2 beziehe. Bis zum 5. Januar beziehe ich ja noch ALG 1, wie es dann ist, steht dort nicht. Vielleicht frage ich mal bei meiner SB nach.

Außerdem steht auf der Seite, dass die Zusicherung erteilt wird, wenn ein Umzug im leistungsrechtlichen Sinne erforderlich ist. Das wird wohl bei mir nicht der Fall sein. Wann wäre denn ein Umzug im leistungsrechtlichen Sinne erforderlich?

Dann steht da auch, dass falls die Zusicherung für den Umzug abgelehnt wird, die KDU nicht in voller Höhe vom Jobcenter Hannover übernommen werden, d.h. im Umkehrschluss, dass ich auch etwas bekomme, falls ich keine Zusicherung erhalte. Im schlimmsten Fall würde mir das sogar genügen :)(y)
 

isso

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Das habe ich ja oben bereits erklärt. Aber ja es gibt meines Wissens auch im SGB III Gründe bei einem Umzug z.B. Arbeitsaufnahme. Da fragt aber im SGB II keiner nach, also nach der Zustimmung des SGB III.

Ich hatte dich ja oben extra darauf hingeweisen, dass du diese Zusicherung des abgebenen Jobcenters nicht beibrigen brauchst, weil du keine SGB II Leistungen beziehst. Du aber die Zustimmung des neuen Jobcenters brauchst, weil du jetzt schon weißt, dass du hilfebedürftig wirst.

Ja, bei einem ungenehmigten Umzug in einen neuen Zuständigkeitsbereich werden die maximal angemessen Kosten am neuen Wohnort gezahlt, keine Kaution und keine Übernahme von Nachzahlungen.

Es kann aber sein, dass die im Moment die Niedersächsische Rechtsprechung zum §67 SGB II "hilft" z.B. hier

Dennoch meine Empfehlung bleibt, reiche das Mietangebot ein hole dir die Zustimmung und erspare dir für die Zukunft womöglich Ärger. Du kannst es natürlich auch anders machen, das bleibt deine Entscheidung, dann must du aber auch mit den möglichen Konsequenzen leben.
 

Helga40

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Bitte lass dich nicht davon irritieren, dass hier vom bisherigen Jobcenter gesprochen wird. Das trifft auf dich so nicht zu, da du ja noch keine SGB II Leistungen erhältst, da du aber voraussichtlich Hilfebdürftig bist, brauchst du die Zustimmung.

Das ist falsch. Wer bisher ohne ALG2 leben konnte, kann vor Antragstellung natürlich Verträge eingehen.
 

isso

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Dann mag die Richtlinie für die Region in der ich arbeite anders sein, nicht gesetzeskonform oder wie auch immer sein (auch wenn das zuständige Sozialgericht hier kein Problem zu sehen scheint)😉. In den örtlichen Richtlinien ist geregelt, dass Personen, die wissen dass sie hilfebedürftig sind (was der TE ist, er zieht ja um wissend bzw. mit dem Wunsch ALG II zu beantragen, ist also Hilfebedürftig), sich zuvor um eine Zustimmung kümmern muss.

Das wird konsequent so umgesetzt und wird vom Sozialgericht gehalten (kann ja dann nicht so falsch sein). Dabei geht es auch nur um diese Gruppe (Menschen, die wissen, dass sie hilfebedürftig sind), nicht um solche die umziehen, weil sie z.B. ein Jobangebot haben, was dann nicht zustande kommt für die große Liebe umziehen, was dann nichts wird oder oder.

Ansonsten hatte sich der TE ja ohnehin entschieden, dass ihm das alles egal ist, wenn er nur Geld für die Unterkunft bekommt.
 

Helga40

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Dann hätte ich gern mal eine solche Entscheidung des für dein Jobcenter zuständigen Sozialgerichts gesehen. Kannst du doch bestimmt von deiner SGG Stelle beschaffen und hier anonymisiert hochladen.

Setzt im Übrigen voraus, dass ihr überhaupt über ein schlüssiges Konzept verfügt, was für kaum eine Kommune zutrifft.

Ansonsten gilt das SGB II für Leistungsempfänger. Und nicht "eventuell Leistungsempfänger".
 

Draisine

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Danke für eure Hilfe! :)

Ich werde nächsten Monat 32. Der Grund nach Hannover zu ziehen ist, dass ich dort leben und einen Job finden möchte. Außerdem plane ich mich selbständig zu machen, sobald ich bereit dafür bin, das könnte noch 4-6 Monate dauern.

Das heißt ich habe wohl keinen triftigen Grund nach Hannover zu ziehen, oder? Das hieße dann ich müsste zuerst den Antrag auf ALG 2 stellen und denen dann Bescheid geben, dass ich gern nach Hannover ziehen würde, richtig? Danke euch! :)

Das kannst Du gerne tun. Doch möchte ich Dir mitteilen, dass Du dann ab Meldebestätigung, schon dazu mit einer Zuweisung zu einer Massnahme konfrontiert werden könntest.
Das Zugangskriterium für Teilnehmer ist der des Neuantragssteller, ohne gesicherten Leistungsanspruch. Davon hat JC Hannover mehrere im Angebot. Sogar welche für Obdachlose. Auch ansonsten ist Hannover Spitze, was die Anzahl von diversen Massnahmen betrifft. Seit 2020 sind mir 15 neue Massnahmen bekannt.
 
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isso

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@Helga40 könnte ich, bin ich aber nicht zu verpflichtet. Da auch dir bekannt ist, dass selbst mit akribischer Genauigkeit sich Urteile seltenst so anonymisieren lassen, dass sich nicht mit ein wenig Recherchearbeit die Region ermitteln lässt. Und daran bin ich genau so wenig interessiert, wie ich denke, dass du es bist, dass deine Dienststelle bekannt ist. Und wenn unser SGG anders als deins arbeitet ist das erst mal so. Und auch dir dürfte bekannt sein, dass gleiche Sachverhalte in verschiedenen Regionen unter Berückschtigung der individuellen Situation zu unterscheidlichen Ergebnissen vor dem SG führen können.

Du kannst jetzt natürlich behaupten und überzeugt sein, ich kann es nicht, das steht dir frei. Fakt ist, ich muss es einfach nicht und es hilft dem Threadersteller nicht weiter. Ich muss hier auch keinen Nebenkriegsschauplatz aufmachen.Und deswegen ist diese Diskussion an dieser Stelle für mich auch beendet.
 

Birgit63

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Hast du dich denn schon im Internet mit dem Wohnungsmarkt in Hannover befasst? Ich selbst wohne in Hannover und kann dir versichern, dass wir hier kaum kleine Wohnungen zur Verfügung haben. Jedenfalls keine, die dem Jobcenter-Niveau entsprechen.
 

Bonze

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ich wohne momentan in Baden-Württemberg bei meinen Eltern, wo ich keine Miete bezahlen muss. Ab dem 5. Januar bekomme ich kein ALG I mehr, einen Antrag auf ALG II habe ich noch nicht gestellt. Ich bin als Minijobber bei der Firma meines Vaters angestellt und das soll auch so bleiben.
Da fragt sich das Jobcenter: Warum nicht Vollzeit? Warum nach Hannover weg von sicherer Wohnung und Arbeit?
 

Dhira

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Doch möchte ich Dir mitteilen, dass Du dann ab Meldebestätigung, schon dazu mit einer Zuweisung zu einer Massnahme konfrontiert werden könntest.
Danke für die Info! Diese Maßnahmen kannte ich bisher noch nicht, wäre aber gar nicht so schlecht, um mich eben weiterzubilden. Wie viele Stunden pro Woche nehmen die Maßnahmen etwa in Anspruch? Denn ich möchte mich ja noch auf meine Selbständigkeit vorbereiten und brauche dafür auch viel Zeit.

Hast du dich denn schon im Internet mit dem Wohnungsmarkt in Hannover befasst? Ich selbst wohne in Hannover und kann dir versichern, dass wir hier kaum kleine Wohnungen zur Verfügung haben. Jedenfalls keine, die dem Jobcenter-Niveau entsprechen.
Ja, ich habe schon auf Immobilienscout geschaut, in Hannover und Umkreis sind dort momentan 79 Wohnungen inkl. WG's gelistet, die unter 400€ Kaltmiete kosten. Ich kann mir aber vorstellen, dass es nicht einfach werden wird, eine Wohnung zu bekommen.

Da fragt sich das Jobcenter: Warum nicht Vollzeit? Warum nach Hannover weg von sicherer Wohnung und Arbeit?
Danke für die Hinweise, das sind gute Fragen!

Ich kann in Hannover weiterhin Online für meinen Vater als Minijobber arbeiten, momentan arbeite ich übrigens nur 15 Stunden pro Monat und bekomme dafür 150€. Vollzeit geht nicht, weil mein Vater dafür viel zu wenig Aufträge in seinem kleinen Unternehmen hat (ich bin der einzige Mitarbeiter).

Ich habe nochmal etwas recherchiert und würde jetzt wohl eher nach Hamburg ziehen. Ich habe auch gesehen, dass man sogar das Mietauto für den Umzug bezahlt und falls nötig auch etwas Geld für die Erstausstattung bekommt.

Bezüglich dem mir noch fehlenden triftigen Grund für den Umzug ist mir noch eingefallen, dass wenn meine Eltern mir kündigen, ich ja einen triftigen Grund hätte, oder?

Danke euch! :)
 

Helga40

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@Helga40 könnte ich, bin ich aber nicht zu verpflichtet. Da auch dir bekannt ist, dass selbst mit akribischer Genauigkeit sich Urteile seltenst so anonymisieren lassen, dass sich nicht mit ein wenig Recherchearbeit die Region ermitteln lässt.

Dann melde dich doch im internen Behördenforum eines hier nicht so beliebten Forum an, da wird Rechtsprechung gern gesehen. So aber kann ich es nicht glauben, dass a) deine Kommune ein schlüssiges Konzept haben soll und b) sämtliche AS Kammern des SG einheitlich entscheiden sowie c) kein Kläger jemals weiter in die 2. Instanz gegangen sein soll, die der rechtswidrigen Praxis (so es sie tatsächlich gibt) einen Riegel vorgeschoben hat.

Unabhängig davon bezweifle ich, dass der SGG Bereich die Leistungs- und Vermittlungsbereiche ständig über die Ergebnisse beendete Klagen informiert.
 

Birgit63

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Ein triftiger Grund, dir den Umzug zu bezahlen, wäre ein Vollzeitjob. Alles andere interessiert das JC nicht. Dir wird der Umzug nicht bezahlt. Natürlich kannst du dir in Hamburg eine angemessene Wohnung suchen und dich dort beim JC anmelden. Aber den Umzug von Baden-Württemberg nach Hamburg bezahlt dir niemand. Und auch Erstausstattung wirst du nicht bekommen, weil der Umzug schlichtweg unnötig ist. Das mit den 15 Stunden monatlich bei deinem Vater würde ich eher als Hobby ansehen. Das ist kein Job, um dich vor Maßnahmen zu schützen.
 

Birgit63

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Ich würde mir erst einen Job suchen und dann umziehen. Alles andere ist riskant. Zumal in Hamburg eine Wohnung zu finden noch schwieriger sein dürfte als in Hannover. Die haben neulich im Fernsehen einen Bericht von einer alleinerziehenden Mutter gebracht, die mit ihrer Tochter in einer Obdachlosenunterkunft lebt, weil sie trotz Job keine bezahlbare Wohnung findet.
 

Dhira

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Ich würde mir erst einen Job suchen und dann umziehen. Alles andere ist riskant.
Wenn ich aber eine Wohnung finden würde, müsste mir das JC ja diese bezahlen, bzw. wenn sie zu teuer sein sollte, mir mindestens die 501€ (für eine Singlewohnung in Hamburg) bezuschussen. Außerdem bekomme ich ja dann auch ALG 2. Zwar müsste ich dann den Umzug selbst bezahlen, aber ich habe ja auch noch etwas Geld. Von dem her ist es doch nicht riskant ohne Job umzuziehen oder?

Ich werde aber trotzdem versuchen einen Job zu finden, das Problem ist, dass ich u.a. Yogalehrer bin und kein Studio / Fitnesscenter braucht einen Yogalehrer auf Vollzeitbasis, sondern nur für 2-8 Stunden pro Woche, momentan mit Corona ist es noch schwieriger.

Aber du hast natürlich recht, dass es in Hamburg wohl sehr schwierig werden wird eine Wohnung zu finden. Zur Not müsste ich eben erstmal eine Wohnung etwas außerhalb mieten.
 
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