Bekomme ab Anfang Mai kein ALG 1 mehr und wurde bereits aus dem Krankengeld ausgesteuert. Nun steht Reha noch aus. Ab wann bekomme ich wieder Krankengeld?

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melanie294

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Hallo,
weiß momentan nicht wirklich weiter. War erst 1 1/2 Jahre krank geschrieben wegen einer Sprunggelenksverletzung (Aussteuerung aus dem Krankengeld), dann bekam ich ALG 1 das nun zum Anfang Mai endet. Vom Arzt der Agentur für Arbeit wurde festgestellt, dass ich nur noch weniger als 3 Stunden arbeiten kann (Nahtlosigkeit). Deshalb wurde eine medizinische Reha bei der DRV beantragt. Diese wurde abgelehnt und an die Krankenkasse weitergeleitet. Wurde nun auch von der Krankenkasse genehmigt. Die Agentur für Arbeit hat aber auch versucht den Rentenantrag in einen Erwerbsminderungsrente umzuwandeln. Dies wurde auch abgelehnt. Die Nahtlosigkeit wurde im Januar 2019 auch wieder aufgelöst. Stehe also seitdem dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.
Ich hatte vor Jahren riesige Probleme mit der Migräne. War nun immer besser und ich war deswegen nicht mehr beim Arzt. Seit Wochen geht es mir wieder sehr schlecht damit und das setzt mir auch physisch sehr zu. War deswegen auch krankgeschrieben von Februar bis März 2019. Erneutes Krankengeld wurde abgelehnt da ich wegen der Nahtlosigkeit, auch wegen der Migräne arbeitsunfähig war.

Ab wann habe ich denn wieder erneuten Anspruch auf Krankengeld wegen der Migräne? Das ALG 1 läuft nun Anfang Mai aus und ich
bekomme gar nichts mehr. Ich stelle mich ab da aber der Arbeitsvermittlung zur Verfügung.

Weiß momentan nicht wirklich weiter. Die Reha steht noch aus. Ist das wieder eine Unterbrechung und ich stehe somit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung?

Danke.
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melanie294

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Also von 06.03.17-02.09.18 war ich wegen dem Sprunggelenk krank. Sonst nichts.
Das letzte mal stand wegen Migräne vom 19.11.14-17.05.16. Dazwischen nie krank geschrieben aber das wurde auch in der Nahtlosigkeit von der Agentur für Arbeit mit aufgenommen. Diese war von 11/18-01/19.
Daher bekomme ich auch momentan kein Krankengeld weil ich nicht 6 Monate der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestanden bin.
War da von 02/19-03/19 wegen der Migräne krank geschrieben.

Normalerweise müsste ich nun ab 10/19 wieder Krankengeld beantragen können aber bin mir da nicht sicher. Vor allem weil ich noch die Reha mache.
Nun weiß ich nicht, wenn ich die Reha mache, das auch wieder unterbricht und erst ab Ende der Reha die 6 Monate zählen.
 

Kerstin_K

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Nein, das geht ganz anders. Die Nahtlosigkeit hat gar nichts mit den Blockfristen zu tun.

Wegen der Migräne müsste man jetzt weiter zurückgehen. Wurdest Du wegen der Migräne 2016 ausgesteuert? Wenn nein, müsste man ganz genau schauen, wie da die Blockfristen liegen.
 

melanie294

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Ja wurde damals ausgesteuert.
Die Krankenkasse sagt das ich momentan kein Krankengeld bekomme wegen der Nahtlosigkeit.
Da ich nun nicht 6 Monate der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestanden bin.
 

Kerstin_K

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Das ist quatsch was deine Krankenkasse da erzählt. Beim ALG I muss man dem Arbeitsmarkt immer mit dem Restleistungsvermögen zur verfügung stehen.

Du warst bis 02.09.18 wegen dem Sprunggelenk AU und danach nicht mehr?

Dann wart Du am 02/19 wegen der Migräne au?

Dnn hat 02/19 eine neue Blockfrist für die Migräne begonnen. Die AfA ahlt dann 6 Wochen weiter ALG I und danach ahst Du Anspruch auf Krankengeld.

Hast Du was schriftliches von der Kasse, was Du mal einstellen kannst?
 

melanie294

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Nein wegen dem Sprunggelenk war ich nicht mehr seither krank geschrieben.
Ja ab 02/19 wegen der Migräne krank geschrieben.
Das war das Schreiben, dann habe ich Widerspruch eingelegt und vorgestern würde ich dann angerufen und mir wurde dies erzählt, das ich wegen der Nahtlosigkeit, in der die Migräne aufgelistet ist, kein Krankengeld bekomme.
 

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HermineL

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Eine Krankheit kann nur hinzutreten wenn eine durchgehende AU vorliegt. Gibt es diese ?
Wenn du seit 02.09.2018 nicht mehr AU bist ist das eine neue Krankheit mit einer neuen Blockfrist und vollem Anspruch. Eine "hinzugetretene Krankheit" i. S. des § 48 SGB V tritt während der Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer anderen Krankheit ein. Wenn die zuerst eingetretene Krankheit nicht mehr die Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist, wird die hinzugetretene Krankheit für die Arbeitsunfähigkeit ursächlich.
 

Kerstin_K

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Und wenn Du Widerspruch eingelegt hast, dann haben die dich nihct anzurufen, sondern <du hast Anspruch auch einen schriftlichen Widerspruchsbescheid.

Du musst überhauot nicht am Telefon mit denen reden. Ich würde auf ausschliesslich schriftlicher Kommunikation bestehen.

Magst Du Deine Widerspruchsbegründung noch einstellen? Solange es noch keinen Widerspruchsbescheid gibt, kann man die Begründung immer noh ergänzen.
 

melanie294

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Eine Krankheit kann nur hinzutreten wenn eine durchgehende AU vorliegt. Gibt es diese ?
Wenn du seit 02.09.2018 nicht mehr AU bist ist das eine neue Krankheit mit einer neuen Blockfrist und vollem Anspruch. Eine "hinzugetretene Krankheit" i. S. des § 48 SGB V tritt während der Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer anderen Krankheit ein. Wenn die zuerst eingetretene Krankheit nicht mehr die Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist, wird die hinzugetretene Krankheit für die Arbeitsunfähigkeit ursächlich.

Nein es gab keine durchgehende AU. Ich war seit 02.09.18 nicht mehr krank wegen dem Sprunggelenk. Die neue AU im Februar 2019 war ja wegen der Migräne.

Und wenn Du Widerspruch eingelegt hast, dann haben die dich nihct anzurufen, sondern <du hast Anspruch auch einen schriftlichen Widerspruchsbescheid.

Du musst überhauot nicht am Telefon mit denen reden. Ich würde auf ausschliesslich schriftlicher Kommunikation bestehen.

Magst Du Deine Widerspruchsbegründung noch einstellen? Solange es noch keinen Widerspruchsbescheid gibt, kann man die Begründung immer noh ergänzen.


Ok, dann werde ich denen sagen, dass Sie mir das schriftlich zusenden sollen.
Den Widerspruch stelle ich später ein.
 

Kerstin_K

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Nein, mach das nicht, nicht da von Dir aus anrufen oder so. So lange Du noch keinen Schriftlichen Wierspruchsbescheid hast, ist das Verfahren noch offen und wor können noch was nachschieben.

wenn der Widerspruch schriftlich abgewiesen wirde, geht es nur noch am Sozialgericht weiter.
 

saurbier

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Hallo melanie294,

nehme dir die die Aussage der Vorrednerin zu Herzen.

Mit Behörden telefoniert man nicht (NIE),mit denen verkehrt man immer nur auf schriftlichen Weg. Selbst da gilt zur eigenen Sicherheit jedes Schreiben per Einschreiben oder wenn es ganz wichtig ist sogar per Einschreiben mit Rückschein zu versenden, denn nur so hast du einen adequaten Nachweis und im Streitfall Beweis für ein mögliches Verfahren. Aussagen bei telefongesprächen werden im Regelfall vor Gericht immer bestritten und du kannst eben nichts beweisen und hast schon verloren!

Dein Vorteil bei Einschreiben oder gar Einschreiben mit Rückschein ist, daß du über die Sendungsverfolgung der deutschen Post den Post-Eingang beim Empfänger online abfragen kannst


Ein Einschreiben mit Rückschein bietet dir darüber hinaus den Vorteil, daß a) der Rückschein direkt an dich zugestellt wird und b) der Empfänger in der dortigen Poststelle den Empfang quittieren muß mit Eingangsdatum. Sollte da behauptet werden ein Brief ist nicht angekommen, dann kannst du beweisen wer den angenommen hat und wann.

Hinschtlich deiner AU kann ich nur den Vorrednerinen voll zustimmen. Wenn du vor 02/19 mit der Migräne keine AUB hattest, dann kann die KK das nicht als hinzugetretene Krankheit beim KG-Anspruch bewerten, genauso wenig wie das dich die AfA als Nathlosigkeitsfall eingestuft hat, denn der Nathlosigkeitsfall dient lediglich einem fingierten Leistungsanspruch gegenüber der AfA zum ALG-I bis die DRV eine Entscheidung getroffen hat - nicht aber der KK.


Grüße saurbier
 

melanie294

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Das ist quatsch was deine Krankenkasse da erzählt. Beim ALG I muss man dem Arbeitsmarkt immer mit dem Restleistungsvermögen zur verfügung stehen.

Du warst bis 02.09.18 wegen dem Sprunggelenk AU und danach nicht mehr?

Dann wart Du am 02/19 wegen der Migräne au?

Dnn hat 02/19 eine neue Blockfrist für die Migräne begonnen. Die AfA ahlt dann 6 Wochen weiter ALG I und danach ahst Du Anspruch auf Krankengeld.

Hast Du was schriftliches von der Kasse, was Du mal einstellen kannst?

War wieder das ganze Wochenende gelegen, daher erst jetzt mein schriftlicher Widerspruch an die Krankenkasse

Was soll ich nun machen?
Der Krankenkasse schreiben, das ich etwas schriftliches will oder abwarten?

Hallo melanie294,

nehme dir die die Aussage der Vorrednerin zu Herzen.

Mit Behörden telefoniert man nicht (NIE),mit denen verkehrt man immer nur auf schriftlichen Weg. Selbst da gilt zur eigenen Sicherheit jedes Schreiben per Einschreiben oder wenn es ganz wichtig ist sogar per Einschreiben mit Rückschein zu versenden, denn nur so hast du einen adequaten Nachweis und im Streitfall Beweis für ein mögliches Verfahren. Aussagen bei telefongesprächen werden im Regelfall vor Gericht immer bestritten und du kannst eben nichts beweisen und hast schon verloren!

Dein Vorteil bei Einschreiben oder gar Einschreiben mit Rückschein ist, daß du über die Sendungsverfolgung der deutschen Post den Post-Eingang beim Empfänger online abfragen kannst


Ein Einschreiben mit Rückschein bietet dir darüber hinaus den Vorteil, daß a) der Rückschein direkt an dich zugestellt wird und b) der Empfänger in der dortigen Poststelle den Empfang quittieren muß mit Eingangsdatum. Sollte da behauptet werden ein Brief ist nicht angekommen, dann kannst du beweisen wer den angenommen hat und wann.

Hinschtlich deiner AU kann ich nur den Vorrednerinen voll zustimmen. Wenn du vor 02/19 mit der Migräne keine AUB hattest, dann kann die KK das nicht als hinzugetretene Krankheit beim KG-Anspruch bewerten, genauso wenig wie das dich die AfA als Nathlosigkeitsfall eingestuft hat, denn der Nathlosigkeitsfall dient lediglich einem fingierten Leistungsanspruch gegenüber der AfA zum ALG-I bis die DRV eine Entscheidung getroffen hat - nicht aber der KK.


Grüße saurbier
Ok, vielen Dank. Nun hieß es ja, das ich wegen der Nahtlosigkeit (in der die Migräne vom
Hausarzt aufgeführt war) kein Krankengeld bekomme. Rentenantrag ist noch keiner gestellt solange ich nicht die Reha beendet habe.

Eine Krankheit kann nur hinzutreten wenn eine durchgehende AU vorliegt. Gibt es diese ?
Wenn du seit 02.09.2018 nicht mehr AU bist ist das eine neue Krankheit mit einer neuen Blockfrist und vollem Anspruch. Eine "hinzugetretene Krankheit" i. S. des § 48 SGB V tritt während der Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer anderen Krankheit ein. Wenn die zuerst eingetretene Krankheit nicht mehr die Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist, wird die hinzugetretene Krankheit für die Arbeitsunfähigkeit ursächlich.
Nein es gibt keine durchgehende AU.
Es ist eine komplett andere und neue Krankheit.
Nun soll aber die Nahtlosigkeit (durch die Arbeitsagentur Anfang Januar 2019 beendet, da Reha durch DRV abgelehnt wurde) der Grund sein, wieso ich kein Krankengeld bekomme. Dies wurde mir telefonisch mitgeteilt. Der Hausarzt hat die Migräne im Fragebogen der Nahtlosigkeit mit aufgeführt.
 

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Kerstin_K

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Und woher hat die KK diesen Fragebogen? der war doch für die AfA?

Wie lange ist der Widerspruch jetzt her? Die Krankenkasse hat drei Monate eit, um über den Wiedersruch zu entscheiden. schreiben musst Du da jetzt erstmal gar nichts.

Ich hoffe, Du hast am Telefon nicht irgendwie den Widerspruch zurückgezogen oder so.
 

melanie294

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Und woher hat die KK diesen Fragebogen? der war doch für die AfA?

Wie lange ist der Widerspruch jetzt her? Die Krankenkasse hat drei Monate eit, um über den Wiedersruch zu entscheiden. schreiben musst Du da jetzt erstmal gar nichts.

Ich hoffe, Du hast am Telefon nicht irgendwie den Widerspruch zurückgezogen oder so.
Die Krankenkasse hat den Fragebogen von der Arbeitsagentur angefordert. Der Widerspruch ist nun 2 Wochen her.

Nein, habe den Widerspruch nicht zurück gezogen. Hab nur gesagt, das dies nicht sein kann und immer etwas Neues der Grund ist, wieso ich kein Krankengeld bekommen soll.
 

Kerstin_K

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Was war das fürein Fragebogen? und wie kommt die KK dazu, den bei der AfA anzufordern? Hast Du da irgendwelche Schweigepflichtentbindungen unterschrieben?
 

HermineL

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Weiß momentan nicht wirklich weiter. Die Reha steht noch aus.
Rentenantrag ist noch keiner gestellt solange ich nicht die Reha beendet habe.
Nun soll aber die Nahtlosigkeit (durch die Arbeitsagentur Anfang Januar 2019 beendet, da Reha durch DRV abgelehnt wurde) der Grund sein, wieso ich kein Krankengeld bekomme.
Hier passt etwas nicht zusammen. Entweder steht die Reha noch aus oder sie wurde abgelehnt. Bitte um Aufklärung.
Sollte diese abgelehnt worden sein kannst du da auch Widerspruch gegen einlegen. Damit läuft das Verfahren bei der DRV weiter. Solange dies nicht abgeschlossen ist kann die AFA auch die Nahtlosigkeit nicht beenden.

Bitte auch einmal den Bescheid der AFA zur Beendigung der Nahtlosigkeit anonymisiert einstellen. Weil hier einiges nicht richtig zusammenpasst wäre es gut wenn du dies noch einmal chronologisch aufschreibst damit man überhaupt nachvollziehen kann was war und wo du nun wirklich stehst.
 

melanie294

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Was war das fürein Fragebogen? und wie kommt die KK dazu, den bei der AfA anzufordern? Hast Du da irgendwelche Schweigepflichtentbindungen unterschrieben?
Da ging es um den Gesundheitsfragebogen. Die Arbeitsagentur hat mich dazu aufgefordert diesen auszufüllen und einen Teil musste mein Hausarzt ausfüllen. Daraufhin bekam ich dann die Nahtlosigkeit. Die Schweigepflichtentbindungen waren nur für die Arbeitsagentur, das diese bei den Ärzten die Befunde einholen dürfen.

Hier passt etwas nicht zusammen. Entweder steht die Reha noch aus oder sie wurde abgelehnt. Bitte um Aufklärung.
Sollte diese abgelehnt worden sein kannst du da auch Widerspruch gegen einlegen. Damit läuft das Verfahren bei der DRV weiter. Solange dies nicht abgeschlossen ist kann die AFA auch die Nahtlosigkeit nicht beenden.

Bitte auch einmal den Bescheid der AFA zur Beendigung der Nahtlosigkeit anonymisiert einstellen. Weil hier einiges nicht richtig zusammenpasst wäre es gut wenn du dies noch einmal chronologisch aufschreibst damit man überhaupt nachvollziehen kann was war und wo du nun wirklich stehst.
Die Reha wurde von der DRV abgelehnt. Diese hat dann das Ganze an meine Krankenkasse weitergeleitet und nun hat die Krankenkasse die Reha genehmigt. Nicht also die DRV. Dann hat die Arbeitsagentur versucht den abgelehnten Rentenantrag in eine Rente umzuwandeln. Dies wurde aber auch abgelehnt und die Nahtlosigkeit wurde somit auch wieder aufgehoben.


Moderationshinweis...

Während der Editierzeit kann man noch Dinge in den eigenen Beitrag einfügen. Es ist nicht notwendig für jede Anmerkung einen extra Beitrag zu schreiben es sei denn man antwortet unmittelbar auf einen neuen Beitrag



 

HermineL

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Die Reha wurde von der DRV abgelehnt. Diese hat dann das Ganze an meine Krankenkasse weitergeleitet und nun hat die Krankenkasse die Reha genehmigt. Nicht also die DRV.
Die das dann genehmigt hat. Somit gibt es keinen Grund die Nahtlosigkeit aufzuheben. § 145 Abs.2 SGB III schreibt vor das man eine Reha beantragen muss aber schreibt nicht vor bei wem. Mit den Antrag zur Reha hast du deine Mitwirkungspflicht erfüllt.

Dann hat die Arbeitsagentur versucht den abgelehnten Rentenantrag in eine Rente umzuwandeln.
Dies wurde aber auch abgelehnt und die Nahtlosigkeit wurde somit auch wieder aufgehoben.
Alleine schon der Rentenantrag war Schwachfug und nicht rechtmäßig da es eine Rehabewilligung der KK gibt. Die DRV kann nur ablehnen denn für die gilt der Grundsatz Reha vor Rente. Die Reha haben sie abgelehnt aber die KK bewilligt somit kann ein Antrag auf EMR Rente nur ins Leere laufen.

Die Beendigung der Nahtlosigkeit ist n.m.A. ganz klar rechtswidrig. Auch wenn die Widerspruchsfrist abgelaufen ist kann man hier noch tätig werden aber dafür muss man den Bescheid der AFA auch in Gänze kennen.

Zum einen sollte man hier gegen vorgehen aber in erster Linie gegen die Ablehnung des Krankengeldes denn dadurch verlängert sich auch der ALG I Bezug und das ist dein Geld. Hast du diesen Widerspruch an die KK schon abgeschickt ?
 

melanie294

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Hier passt etwas nicht zusammen. Entweder steht die Reha noch aus oder sie wurde abgelehnt. Bitte um Aufklärung.
Sollte diese abgelehnt worden sein kannst du da auch Widerspruch gegen einlegen. Damit läuft das Verfahren bei der DRV weiter. Solange dies nicht abgeschlossen ist kann die AFA auch die Nahtlosigkeit nicht beenden.

Bitte auch einmal den Bescheid der AFA zur Beendigung der Nahtlosigkeit anonymisiert einstellen. Weil hier einiges nicht richtig zusammenpasst wäre es gut wenn du dies noch einmal chronologisch aufschreibst damit man überhaupt nachvollziehen kann was war und wo du nun wirklich stehst.
Habe nie ein Schreiben für die Beendigung der Nahtlosigkeit von der AFA bekommen. Dies hat mir meine Sachbearbeiterin bei einem Termin im Januar persönlich mitgeteilt.

Anbei noch der chronologische Verlauf.
 

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melanie294

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Die das dann genehmigt hat. Somit gibt es keinen Grund die Nahtlosigkeit aufzuheben. § 145 Abs.2 SGB III schreibt vor das man eine Reha beantragen muss aber schreibt nicht vor bei wem. Mit den Antrag zur Reha hast du deine Mitwirkungspflicht erfüllt.



Alleine schon der Rentenantrag war Schwachfug und nicht rechtmäßig da es eine Rehabewilligung der KK gibt. Die DRV kann nur ablehnen denn für die gilt der Grundsatz Reha vor Rente. Die Reha haben sie abgelehnt aber die KK bewilligt somit kann ein Antrag auf EMR Rente nur ins Leere laufen.

Die Beendigung der Nahtlosigkeit ist n.m.A. ganz klar rechtswidrig. Auch wenn die Widerspruchsfrist abgelaufen ist kann man hier noch tätig werden aber dafür muss man den Bescheid der AFA auch in Gänze kennen.

Zum einen sollte man hier gegen vorgehen aber in erster Linie gegen die Ablehnung des Krankengeldes denn dadurch verlängert sich auch der ALG I Bezug und das ist dein Geld. Hast du diesen Widerspruch an die KK schon abgeschickt ?
Ja bereits am 28.03.19 und dann wurde ich eben telefonisch kontaktiert.
 

HermineL

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Okay wenn es da nie einen schriftlichen Bescheid dann können wir das als SB-Geblubber abtun. Wichtig ist dann die Konzentration auf die KK. Hier liegt das wahre übel. Hast du schon irgend eine Reaktion auf deinen Widerspruch erhalten ?

Nachtrag:
Muss noch einmal nachfragen: Du warst also seit 26.11.2018 in ALG 1 Nahtlosigkeit aber nicht AU ?
 
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Helga40

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Die Krankenkasse spricht davon, dass die Migräne ab 18.2.19 eine hinzu getretene Erkrankung ist. Warst du zu dem Zeitpunkt noch wegen des Sprunggelenks krank geschrieben oder in Behandlung oder wie kommen die darauf, dass es eine hinzu getretene Erkrankung ist?
 

HermineL

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Warst du zu dem Zeitpunkt noch wegen des Sprunggelenks krank geschrieben oder in Behandlung oder wie kommen die darauf, dass es eine hinzu getretene Erkrankung ist?
Ich habe den Verdacht das die KK zu der Auffassung kommt weil seit 26.11.2018 ALG 1 Nahtlosigkeit bezogen wird. Normal lässt man sich in dieser Zeit weiter AU schreiben, was auch Sinn macht in Bezug auf die DRV, muss aber die AU nicht mehr zwingend bei der KK abgeben. Somit vermuten die wahrscheinlich eine AU die gar nicht vorlag..
 

Helga40

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Na ja, wir wissen halt nicht, was der Krankenkasse an Unterlagen vorliegt. Wenn die Reha für das Sprunggelenk ist, liegt auch eine ununterbrochene Erkrankung irgendwie nahe.

Alles dumm gelaufen. Das größte Problem sehe ich darin, dass die DRV aus der beruflichen Reha, wo sie zuständig gewesen wären (mit Übergangsgeld) eine medizinische Reha gemacht haben, obwohl die Krankenkasse schon ausgesteuert hat. Die medizinische Reha hätte wahrscheinlich schon viel früher gemacht werden müssen.
 
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