Beistand in form von dem lebenspartner mitnehmen Partner bezieht keine leistungen

Gentleman483

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Guten Morgen wünsche ich
Ich habe mal ne frage und zwar wie obend schon beschrieben meine Partnerin bezieht keine Leistungen wir wohnen nicht zusammen kann ich sie als Beistand mitnehmen ?
Und wie sicher ist das falls es mal vor Gericht geht ?
Sollte man erwähnen das es die Partnerin ist oder nicht ?
Ich gehe mal von nicht erwähnen aus ?!?
Meine Partnerin hätte auch immer Zeit als Beistand zu fungieren könnte da auf Dauer ein Strick draus gedreht werden?
Um antworten bin ich sehr dankbar
Mit freundlichen Grüßen
Gentleman
 

Kuno

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Ein Beistand kann jeder sein, ob der Beistand im Leistungsbezug ist oder nicht spielt keine Rolle.


§ 13 SGB X meinte:
(4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.


Sollte man erwähnen das es die Partnerin ist oder nicht ?
Ich gehe mal von nicht erwähnen aus ?!?
Meine Partnerin hätte auch immer Zeit als Beistand zu fungieren könnte da auf Dauer ein Strick draus gedreht werden?
Nein, diese Information ist irrelevant und geht das Jobcenter nichts an.
Einzig der Name des Beistands ist m.E. auf Anfrage zu nennen.
Wie oft und für wen sie als Beistand fungiert ist auch hier uninteressant und ihre Sache, diese Information ist nicht leistungsrelevant.
Generell sollte man mit Informationen bei Gesprächsterminen SEHR VORSICHTIG sein, im Zweifel auf den Schriftweg verweisen (" Bitte senden Sie mir diese Anfrage auf dem Schriftweg unter Angabe einer rechtlichen Grundlage zu").
Ist erstmal komisch, aber ein falsches Wort kann dir bei närrischen Sachbearbeitern schon zum Verhängnis werden.


Und wie sicher ist das falls es mal vor Gericht geht ?
Sehr sicher, denn dann stehen 2 Aussagen gegen 1 (ELO und Beistand gegen den SB).
Dein Beistand sollte auch ein Notizheft mitbringen und Stichpunkte während des Gesprächs notieren.
 
E

ExitUser

Gast
Da ihr getrennt wohnt und keine BG seid ist die Nennung der persönlichen Beziehung zwar unerheblich, aber dies muss in Bezug auf den Beistand grundsätzlich nicht genannt werden.

Auch in Gerichtsverhandlungen nur, wenn es um eine Einstehens- und Verantwortungsgemeinschaft geht.
Da wird es dann knifflig, weil Partnerin und Freundin dann so ausgelegt wird, dass man finanziell füreinander einstehen will.
Ist dies definitiv nicht so, sollte man derartige Bezeichnungen umschiffen und lieber von Kumpel, Kumpeline, (WG) Mitbewohner, Untermieter, Vermieter, Bekannte.... sprechen.
 

Gentleman483

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Danke euch be Den für die Antwort
Mit freundlichen Grüßen
Gentleman
 

Jaskolki77

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Hallo Gentleman,

also - mit meinem Beistand "läuft auch manchmal was". Seit fünfzehn Jahren.

Aber warum sollten wir das erwähnen? Das ist absolut irrelevant. Beistand bezieht keine Leistungen. Wir sind nicht verheiratet, und wir wollen auch nicht finanziell füreinander einstehen.

Wir helfen uns nur gegenseitig, so unbeschadet wie möglich durchs Leben zu kommen.

Bei Terminen sage ich nur kurz: "Das ist mein Beistand". Der Rest hat den SB nicht zu interessieren.

Gruß, Jaskolki77

Ergänzung: Selbst, wenn ihr zusammen leben würdet, sagt das noch nichts über die Form Eurer Beziehung aus.
 
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