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Beihilfe für "Besuchskind"!?

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SaWe

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Hallo!

Bis jetzt habe ich hier ja nur gelesen, aber heute habe ich auch einmal eine Frage!

Zur Geschichte, wir sind eine 6 köpfige Familie (mein Mann, 4 Kinder und ich). Wir beziehen seit ca. einem Jahr ALG2. Soweit so gut ...

Nun ist es so, das mein Mann in einer früheren Beziehung die emotionale "Vaterrolle" für einen heute 14 Jährigen Jungen übernommen hat (soll heißen es ist nicht sein leibliches Kind). Dieser Junge kommt uns auch regelmäßig alle 2 Wochen am WE (sprich von Freitag bis Sonntag) besuchen.
Nun ist es so, das die Mutter (auch ALG2.Empfängerin) des Kindes für eine unbestimmte Zeit nicht Ihren "elterlichen Pflichten" nachkommen kann. Sie muß sich im KH einer Hüftop unterziehen, und ist danach auch noch einige Wochen (wenn nicht sogar Monate) nicht in der Lage einen geregelten Alltag für das Kind sicher zu stellen. Es ist angedacht, das das Kind für diesen Zeitraum ca. 2-3 Monate zu uns zieht.

Nun zu meiner Frage, ist es für uns möglich in diesem Zeitraum für dieses Kind Leistungen zu beziehen (da ja doch ein paar zusätzliche Kosten entstehen)?
Oder müssen wir uns mit der Mutter absprechen!?
(Die Sachbearbeiterin der Mutter hat laut Ihrer Auskunft angegeben, das sie keinerlei Abzüge dadurch hätte das das Kind bei uns lebt. Sie bekommt demnach weiterhin Unterhalt, Kindergeld und den Regelsatz für das Kind).

Wollte einfach mal ein paar Infos vorab sammeln bevor ich unsere nette Sachbearbeiterin um einen Termin bitte (ich gehe lieber gut vorbereitet in solche Gespräche)!

Danke !

LG

Sandra
 

Arco

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Hallo Sandra,

ich bin in der Hinsicht kein Fachmann (eigentlich auch so nicht) aber ich denke da

Nun zu meiner Frage, ist es für uns möglich in diesem Zeitraum für dieses Kind Leistungen zu beziehen (da ja doch ein paar zusätzliche Kosten entstehen)?
Oder müssen wir uns mit der Mutter absprechen!? [/color](Die Sachbearbeiterin der Mutter hat laut Ihrer Auskunft angegeben, das sie keinerlei Abzüge dadurch hätte das das Kind bei uns lebt. Sie bekommt demnach weiterhin Unterhalt, Kindergeld und den Regelsatz für das Kind).


liegt die schnell zur Lösung führende Sache das die Mutter das Geld das sie selbst für das Kind in der Zeit erhält (muß ja nicht alles sein) in Bar (!) zur Verwendung übergibt....

Alles Andere würde eigentlich eine große Bürokratie auslösen, wenn es überhaupt ginge das dein Mann ja nicht der Vater ist....
Evtl. da beide Alg2 zumindest hier mit dem/der SB darüber reden damit da nicht Geldbeträge evtl. als Einkommen gerechnet werden.

Ein Problem wäre eigentlich nur die Schule, aber ich nehme mal an das der Junge im gleichen Ort wohnt und zur Schule geht bzw. die Schule erreichen kann....

Apropo Ort; ich sehe Gescher - ich habe in meiner "Jugend" in Vreden gewohnt und bin in Coesfeld zur Schule gegangen, ich kenne also Gescher ohne und mit Umgehungsstraße....
 

Arania

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da gibt es sicher noch einigen Klärungsbedarf, hat das Kind noch seinen leiblichen Vater, gibt es eine Betreuung durch das Jugendamt, gibt es weitere Verwandte die das Kind aufnehmen könnten oder wollen und bestimmt noch zig andere Dinge die mir jetzt nicht einfallen :kratz:
 

Arco

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Arania schrieb:
da gibt es sicher noch einigen Klärungsbedarf, hat das Kind noch seinen leiblichen Vater, gibt es eine Betreuung durch das Jugendamt, gibt es weitere Verwandte die das Kind aufnehmen könnten oder wollen und bestimmt noch zig andere Dinge die mir jetzt nicht einfallen :kratz:
Hi Arania, (ich bins :hug: )

du hast ja nicht unrecht, aber die wollen den Jungen ja nicht adoptieren oder verschleppen oder eine Pflegschaft annehmen ....

Für eine gewisse Zeit sollte man doch nicht die Völkerschaften verrückt machen. Wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht hat, sehe ich da eigentlich kein Problem wenn die Wochenenden verlängert werden.
Zumal, wenn der Junge (14 Jahre alt) im gleichen Ort wohnen sollte. Gescher ist nicht so groß wie ???? Als ich den Ort noch kannte, war es eher (tschuldigung) ein großes Dorf....

Aber vielleicht sehe ich das ja auch falsch :hmm:
 

Quirie

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Der Junge hat doch nicht die Absicht, seinen Wohnsitz aufzugeben, oder? Er wird eine Weile bei einer anderen Familie zu Besuch sein, vielleicht muss er nicht einmal die Schule wechseln. Und wie es aussieht, kommt Ihr mit der Mutter doch gut zurecht.

Seine Mutter wird weiter für seine Kleidung sorgen, für seinen Lebensunterhalt durch Zahlung an Euch als Besuchsfamilie, die Wohnung für ihn halten, wo ist das Problem? Die für die Mutter zuständige Arge hat ihre Meinung geäußert, teilt das Eurer Sachbearbeiterin mit und gut ist es.

Und wenn es denn darum geht, wer gefragt werden muss, wo er bleiben möchte, vergesst den jungen Mann nicht. Der soll nämlich da sein und ohne gravierenden Grund würde nicht einmal ein Vormundschaftsrichter über seinen Kopf hinweg entscheiden.

Schwieiger wird es doch nur, wenn die Mutter nichts zahlen will. Dann könnte man daran denken, sich für eine Zeit einen bestimmten Betrag abtreten zu lassen, damit die Arge dann direkt an Euch zahlt.
 
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