Bei welchen Banken hat man als Arbeitsloser gute Chancen Neukunde zu werden ?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

lupi245

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
21 April 2016
Beiträge
211
Bewertungen
208
Hallo,
Ich möchte wegen meiner Girokontenerhöhung bei der Targobank ,in ein möglichst kostenloses Girokonto zu einer anderen Bank wechseln. Da dies mit einem gewissen Aufwand verbunden ist , würde ich gern wissen ,welche Banken arbeitslose Menschen mit guter Schufa ablehnen .Bei Verivox sieht man z.B. unter Details bei vielen Banken ein rotes Kreuz unter Arbeitslosen .Habt Ihr persönliche Erfahrungen mit der Ablehnung als Neukunde bei den Banken.

Vielen Dank
 
Vom Fragesteller als beste Lösung gewählt.
Das kann ich bei der Postbank leider nicht so bestätigen. Zum einen ist es ja nicht mehr Postbank, und bald nachdem die Postbank übernommen wurde, bekam ich Ärger wegen ein paar Kröten, die ich immer wieder mal überzogen hatte, obwohl ich schon mein Leben lang bei der Postbank war.
Also haben wir das alles ausgeglichen und gekündigt.

Meine persönlichen Erfahrungen: für fast keine Kosten und unkompliziertes Handling fahre ich seit Jahren mit der Norisbank online sehr gut, das habe ich so als Zweitkonto 😉 ansonsten vor Ort seit vielen Jahren einfach die Sparkasse, hat den Vorteil bei Schwierigkeiten oder bei einem gewünschten Kredit kennt man sich und tut sich unter Umständen bei sowas etwas leichter

Ganz böse Erfahrungen, besonders...

JobcenterAffe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
16 Mai 2017
Beiträge
764
Bewertungen
947
[....] und zwar vor allem wegen den kosten ist das erhellend. Laut diesem Artikel sind von den Direktbanken die Consorsbank und die ING quasi kostenlos beim Basiskonto, und bei den Filialbanken zahlt man von den überregionalen Instituten bei der HypoVereinsbank-Aktiv am wenigsten.
Das mit dem "kostenlosen Basiskonto" bei der Consors war einmal. Die Consorsbank - bei der ich im Moment mit einem Basiskonto selbst bin - hat für alle ab 27.03.21 eröffneten einen Mindestgeldeingang von 700 € festgelegt. Nur dann ist das B.konto noch gebührenfrei.
Ansonsten kostet es 4 € monatlich. Und für die Girokarte wird zusätzlich noch 1 € pro Monat fällig.

Ich bin nur deshalb noch bei denen, weil für Altkunden die Kontoführung weiterhin kostenlos bleibt. - Zumindest bis sie es sich anders überlegt.

Bei der ING wirst du beim Basiskonto mit dem Problem konfrontiert, daß du keine Kreditkarte ausgestellt bekommst. Und damit keine kostenloses Geldabheben am Automaten möglich, da man nur über eine Girokarte verfügt.

Empfehlen kann ich wegen "gebührenfreier Kontoführung" noch die PSD-Bank Nürnberg. Solange man keinen negativen SchuFa-Eintrag hat, müsste die Kontoeröffnung durchgehen.

Ansonsten als "günstige" Bank mit Basiskonto (Online) noch die RB-München Nord mit 2 € pauschal pro Monat. Girokarte inclusive mit unlimitierten Barabhebungen an allen VR-Bank Geldautomaten, auch alle Buchungen im Pauschalpreis enthalten. - Geht noch so.
 
Zuletzt bearbeitet:

lupi245

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
21 April 2016
Beiträge
211
Bewertungen
208
Viele Banken haben in letzter Zeit ihre Bedingungen geändert z.B. auch die Norisbank. Ab Januar für Neukunden 500 Euro Mindestgeldeingang Für Neukunden.
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.698
Bewertungen
15.557
...der Hartz IV Satz für eine alleinstehende Person beträgt aber etwas weniger...ob die das mit Absicht so gelegt haben?
Wenn, dann ausschließlich für Obdachlose, denn i.d.R. werden Kosten der Unterkunft mit angewiesen.
Die Diskriminierung ist aber offensichtlich, dann Erwerbslose erhalten keinen Dispokredit,
auch wenn sie über Jahre nicht ansatzweise in die Nähe einer Beanspruchung kommen.
Eigene Erfahrung. Den Dispo mußte ich mir also selbst anlegen. ;)
 

Paula Panter

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
319
Bewertungen
414
Wenn, dann ausschließlich für Obdachlose, denn i.d.R. werden Kosten der Unterkunft mit angewiesen.
Ja, das stimmt. Aber es gibt auch ALG2 Bezieher, bei denen der Vermieter will, dass die Miete direkt vom Jobcenter an sie überwiesen werden, dass habe ich bei meiner Wohnungssuche selber so erlebt.
Ich bin selber bei der Norisbank aber schon seit einigen Jahren, und hätte als Neukunde dann auch keine Chance auf ein Konto.
Momentan denke ich selber darüber nach die Bank zu wechseln, da erstmal deren Online Banking total veraltet ist, Geldeingang wird erst gegen Mittag mittlerweile gutgeschrieben und nach meinem Umzug, müsste ich zum Geldabheben immer erst in die Stadt fahren...Aber eine neue Bank finden ist auch schwierig als Erwerbsloser mit Schufa
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.698
Bewertungen
15.557
Aber es gibt auch ALG2 Bezieher, bei denen der Vermieter will, dass die Miete direkt vom Jobcenter an sie überwiesen werden ...
Die fallen natürlich auch unter den Tisch.

Momentan denke ich selber darüber nach die Bank zu wechseln, da erstmal deren Online Banking total veraltet ist ...
... dafür aber auch kompatibel zu allen Browsern.
Ich schätze gerade diese benutzerfreundliche Oberfläche, weil sie sich auf das Wesentliche beschränkt.

Aber eine neue Bank finden ist auch schwierig als Erwerbsloser mit Schufa
Nach dem Zahlungskontengesetz sind die Banken seit 2016 rechtlich verpflichtet, jedem Bürger auf Antrag ein Basiskonto zu eröffnen.

Bei der Verweigerung des Anspruchs durch eine Bank kann der Berechtigte, wie bei jedem anderen Rechtsanspruch auch, vor einem ordentlichen Gericht Klage erheben.
Alternativ kann der Berechtigte auch die Durchführung eines Verwaltungsverfahrens bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beantragen,
wenn die Bank über den Antrag nicht innerhalb von 10 Geschäftstagen entscheidet oder diesen ablehnt. Ist die Ablehnung unrechtmäßig,
kann die BaFin die Eröffnung eines Basiskontos gegenüber der Bank durch Verwaltungsakt anordnen.
Die BaFin ist wiederum verpflichtet, über diesen Antrag innerhalb eines Monats zu entscheiden. Für dieses Verfahren besteht kein Anwaltszwang.
Es ist unkompliziert und schneller als die Verfahren vor einem Amts- oder Landgericht. (Quelle: FAQ Bundesfinanzministerium.de)

Siehe dazu auch weiterführende Links:
 

Paula Panter

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
319
Bewertungen
414
dafür aber auch kompatibel zu allen Browsern.
Das ist mir noch garnicht aufgefallen, da ich nur Firefox dafür verwende ;)

Das mit den Basis Konto kenne ich natürlich, ich meinte damit auch, falls ich das Konto kündige und irgendwann wieder zur Norisbank will, geht das nach der aktuellen Richtlinien garnicht.

Ich hatte eigentlich die Fidor Bank favorisiert, jedoch habe ich gelesen, dass sie nach Eröffnung der Privatinsolvenz häufig das Konto kündigen und ich will dieses Jahr halt in die Insolvenz gehen, sonst habe ich auch noch in 10 Jahren Schufa Einträge...
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.698
Bewertungen
15.557
Geldeingang wird erst gegen Mittag mittlerweile gutgeschrieben und nach meinem Umzug, müsste ich zum Geldabheben immer erst in die Stadt fahren...
Dann mußt Du Dir halt einmalig eine Reserve anlegen und darfst Dir nicht leisten, was Du nicht real bezahlen kannst.
Das Problem des Geldabhebens löse ich über den Discounter, welchen ich sowieso nutzen muß.
Eine Reserve in bar und eine Reserve auf dem Konto. Mit je 3 Monatsmieten verfüge ich über eine hohe Sicherheit
und kann je nach Bedarf von beiden Reserven temporär zehren, um sie dann wieder aufzufüllen.
Natürlich erfordert das eine gewisse Disziplin. Ich habe halt nie eingesehen für irgendjemand Zinsen zu zahlen.
Warum in Raten kaufen, wenn die Geduld nach Preisverfall i.d.R. sogar belohnt wird?
Zumal der Abstotternde dafür noch mit seinen Daten um sich schleudern muß.
Die Bank ist wohl nicht das Problem. Hauptsache für notwendige Dienste annähernd gebührenfrei. ;)
 

Paula Panter

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
319
Bewertungen
414
Dann mußt Du Dir halt einmalig eine Reserve anlegen und darfst Dir nicht leisten, was Du nicht real bezahlen kannst.
Ja, das hatte ich. Ich bin aber frisch umgezogen und das hat alle meine finanziellen Reserven aufgebraucht, aber das wird schon wieder da ich sehr sparsam lebe ;)

Eine Reserve in bar und eine Reserve auf dem Konto. Mit je 3 Monatsmieten verfüge ich über eine hohe Sicherheit
WOW! Das finde ich echt toll. Ich habe auch eine Reserve an haltbaren Lebensmitteln, auch falls ich mal krank bin und nicht in den Supermarkt kann.
Hauptsache für notwendige Dienste annähernd gebührenfrei.
Naja, die 9 Cent pro SMS Tan finde ich schon etwas teuer, andere Banken haben das kostenlos. Das man jeden Monat seine Kontoauszüge im Postfach, im Online Banking abrufen muss, finde ich auch etwas nervig. Vorallem muss dann wieder 9 Cent pro Tan ausgeben und falls man innerhalb einer bestimmten Frist die nicht abruft, werden einem die Kontoauszüge per Post zugesandt, natürlich auch kostenpflichtig.
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.698
Bewertungen
15.557
Ich habe auch eine Reserve an haltbaren Lebensmitteln, auch falls ich mal krank bin und nicht in den Supermarkt kann.
Ja, die habe ich auch für mehrere Wochen. Dazu noch 120 Liter Liter Trinkwasser und stets ein paar KWh aus der Solaranlage.

Naja, die 9 Cent pro SMS Tan finde ich schon etwas teuer, andere Banken haben das kostenlos.
:icon_hihi: Man kann´s auch übertreiben.

Das man jeden Monat seine Kontoauszüge im Postfach, im Online Banking abrufen muss, finde ich auch etwas nervig.
Du mußt das aus dem richtigen Blickwinkel betrachten.
Es zwingt Dich, wenigstens einmal im Monat die Umsätze zu überprüfen.
3 Fliegen mit einer Klappe; Geldeingang prüfen, Ein- und Ausgänge kontrollieren, Kontoauszüge runterladen.
Mir ist die PDF Form lieber als der kostenpflichtige Postversand. Der Umwelt sicher auch. ;)
 

Tricia

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2016
Beiträge
508
Bewertungen
1.190
Naja, die 9 Cent pro SMS Tan finde ich schon etwas teuer, andere Banken haben das kostenlos. Das man jeden Monat seine Kontoauszüge im Postfach, im Online Banking abrufen muss, finde ich auch etwas nervig. Vorallem muss dann wieder 9 Cent pro Tan ausgeben und falls man innerhalb einer bestimmten Frist die nicht abruft, werden einem die Kontoauszüge per Post zugesandt, natürlich auch kostenpflichtig.
Warum benutzt Du nicht die kostenlose PhotoTAN? Wenn Du die App dazu nicht auf dem Smartphone (falls vorhanden) installieren willst, bekommst Du sogar kostenlos ein PhotoTAN-Lesegerät...
 

JobcenterAffe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
16 Mai 2017
Beiträge
764
Bewertungen
947
Nach dem Zahlungskontengesetz sind die Banken seit 2016 rechtlich verpflichtet, jedem Bürger auf Antrag ein Basiskonto zu eröffnen.
Der Haken an der Sache ist, daß die Banken regelmäßig die Kontoeröffnung ablehnen, solange du noch ein Bankkonto hast. Ein unkomplizierter Wechsel zu einer günstigeren Bank, wie es jedem Bürger mit Job und ohne neg. SchuFa möglich ist, fällt damit flach.

Man muß quasi "Harakiri" begehen, um zu einer anderen Bank wechseln zu können. Heißt konkret: Altes Konto zuerst auflösen, damit die Basiskonto-Neueröffnung von der neuen Bank nicht abgelehnt werden kann (und auch wird).

Da taucht dann aber das Problem auf, daß man das Konto wohl nicht auf den letzten Cent abräumen kann. Denn Geldautomaten zahlen nur ab 10 (?) €-Scheinen aus. Noch dazu wollen ja weiterhin Lastschriften eingelöst werden (Strom, Miete etc.).

Ich hab' das bei meinem letzten Bankwechsel dann so gelöst, daß ich das Restguthaben aufs Konto eines Vaters überwiesen habe. Aber nicht jeder hat so eine Vertrauensperson. Den Kontowechsel hab ich direkt nach der letzten anstehenden Lastschrift angestoßen.

Trotzdem war's knapp, da man bei einer Basiskontoeröffnung mit mindestens 2 bis 3 Wochen Verfahrensdauer rechnen muß.

Der Gesetzgeber müsste da dringend nachbessern, daß man zumindest für einen Übergangszeitraum von 2 Monaten Anspruch auf das Führen von 2 Basiskonten hat. - Wird natürlich nie kommen im Merkelland, iss klar.

Wenn, dann ausschließlich für Obdachlose, denn i.d.R. werden Kosten der Unterkunft mit angewiesen.
Vergiß' die arbeitslosen Haus- und Eigentumswohnungsbesitzer nicht. Mein Nachbar als Hausbesitzer bekommt im Schnitt gerade mal 50 € monatlich extra vom JC um seine Hauskosten zu decken. - Der Witz schlechthin!

Die Diskriminierung ist aber offensichtlich, dann Erwerbslose erhalten keinen Dispokredit,
Sie bekommen deshalb keinen Dispo, weil von Gesetzes wegen Sozialleistungen nicht pfändbar sind. Somit wäre die Bank auf das Wohlwollen des Kontoinhabers bei der Rückzahlung angewiesen, wenn sie das Konto in die Miesen gehen lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Paula Panter

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
319
Bewertungen
414
Warum benutzt Du nicht die kostenlose PhotoTAN? Wenn Du die App dazu nicht auf dem Smartphone (falls vorhanden) installieren willst, bekommst Du sogar kostenlos ein PhotoTAN-Lesegerät...
Ich hatte dieses Lesegerät sogar mal bestellt gehabt, aber nie eine Antwort bekommen, geschweige denn das Lesegerät.

Der Haken an der Sache ist, daß die Banken regelmäßig die Kontoeröffnung ablehnen, solange du noch ein Bankkonto hast.
Ja, genau das macht alles noch vielkomplizierter.
 

JobcenterAffe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
16 Mai 2017
Beiträge
764
Bewertungen
947
Ich hatte eigentlich die Fidor Bank favorisiert, jedoch habe ich gelesen, dass sie nach Eröffnung der Privatinsolvenz häufig das Konto kündigen und ich will dieses Jahr halt in die Insolvenz gehen, sonst habe ich auch noch in 10 Jahren Schufa Einträge...
Das ist jetzt auf jeden Fall der richtige Zeitpunkt, um in die Privatinsolvenz zu gehen, nachdem (nach mehrmaligen Verschiebungen der Regierung) nun die Wohlverhaltensphase (Verfahrensdauer) endgültig auf 3 Jahre verkürzt wurde.

Die Bank kann im übrigen das Bankkonto nicht so einfach kündigen, wenn man in die Insolvenz geht - auch wenn sie's evtl. versucht. Dann sollte man sich an die BaFin wenden, und sich darüber beschweren.

Bevor man in die P.insolvenz geht, sollte man sein reguläres Konto ohnehin in ein Basiskonto, und das dann wiederum in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln. Denn ein Basiskonto kann von der Bank nicht gekündigt werden (okay, unter ganz unwahrscheinlichen Bedingungen schon).

Zur Umwandlung in ein P-Konto ist die Bank innerhalb einer Frist von nur wenigen Tagen gesetzlich verpflichtet. Evtl. werden dann aber andere Gebührensätze fürs Konto fällig. - Das wäre dann im übrigen auch 'mal ein Grund, sich bei der BaFin zu beschweren, da man als Basiskontoinhaber (was das P-Konto ja mit einschließt) keine höheren Gebühren zahlen braucht, als ein Inhaber eines regulären Girokontos bei derselben Bank. Viele Banken mißachten aber diese Vorgabe, um finanzschwache Kunden fernzuhalten, mit denen sie weniger Profit machen, und verlangen für ein Basis-/P-Konto eine höhere Gebühr.

Ich hatte dieses (PhotoTan-)Lesegerät sogar mal bestellt gehabt, aber nie eine Antwort bekommen, geschweige denn das Lesegerät.
Wahrscheinlich weil es doch etwas kosten würde: Nämlich das Porto, wenn man es nicht in der Hauptstelle in Berlin abholen will. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Paula Panter

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
319
Bewertungen
414
Wahrscheinlich weil es doch etwas kosten würde: Nämlich das Porto, wenn man es nicht in der Hauptstelle in Berlin abholen will.
Also es gab damals sogar extra einen Bestellzettel für das photo Tan Gerät im Online Banking, dass hatte ich ausgefüllt und zur Norisbank geschickt, habe nie eine Antwort bekommen, geschweige denn das Gerät. Und wegen dem Porto hätten sie mir, dass auch einfach vom Guthaben abziehen können, machen sie ja auch, wenn man die Kontoauszüge nicht online abruft (innerhalb einer Frist) und sie einem dann per Post geschickt werden
 

humble

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Februar 2014
Beiträge
1.486
Bewertungen
5.131
Bin jetzt schon ewig bei der Sparda HH. Jahrelang kostenlos, trotz ALG2-Eingang. Sobald ich aber auf ein P-Konto umgestellt habe, wurde sofort die Gebühr eingeführt. 15 Euro/3 Monate.
Ansonsten bin ich zufrieden, da gleich um die Ecke.
 

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
4.090
Bewertungen
3.890
Es soll nen neuen Anlauf der Bafin geben:
Noch sind sie nicht soweit:
Bis der Dienst aber verfügbar sei, biete nun die Stiftung Warentest zum Übergang ihren nicht durch Provisionen finanzierten Girokontenvergleich kostenlos an, teilte das Bundesfinanzministerium mit.

Laut Stiftung Warentest umfasst der Vergleich mehr als 300 Girokontenmodelle von 130 Banken und Sparkassen.
Aber man hat schon mal eine unabhängige große Auswahl.
 

JobcenterAffe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
16 Mai 2017
Beiträge
764
Bewertungen
947
Bin jetzt schon ewig bei der Sparda HH. Jahrelang kostenlos, trotz ALG2-Eingang. Sobald ich aber auf ein P-Konto umgestellt habe, wurde sofort die Gebühr eingeführt. 15 Euro/3 Monate.
Ansonsten bin ich zufrieden, da gleich um die Ecke.
Jaja, eine Vergleichseite ist schnell aufgesetzt und billig. Nützt nur leider nichts. - Was wirklich helfen würde, wäre ein wasserdichtes Gesetz, daß Basiskonten eben umsonst sein müssen. Schließlich war es in "grauer Vorzeit" auch so, daß ein (armer) Arbeiter eine Lohntüte bekam, für deren Bearbeitung ihm nichts abgezogen wurde. Auch die Miete, der Strom (vom "Strommann" - den kenn ich sogar noch) und alles andere wurde bar abkassiert. All das verursachte Null Extrakosten für den, der zu zahlen hatte.

Dann kam irgendwann irgendwer (naja, es waren die Vorstände in den Banken) auf die glorreiche Idee mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr. Da wurde der dumme Arbeiter zuerst auch mit "kostenlos" geködert. Einige Jahre später kam dann die erste kleine Gebühr drauf bei einigen Großbanken, und dann wurden es im Lauf der Jahre immer mehr Banken, die was verlangten, und die Gebührenschraube zusätzlich immer weiter angezogen.

Und mittlerweile findet es sogar jeder arme Schlucker (Penner, Arbeitsloser) "normal", daß er 5 oder noch mehr Euro (immerhin mehr als 1 % !) seines ohnehin viel zu niedrigen Einkommens dafür bezahlen muß.

Ich hatte auch 5,90€. Bin dann zu dem 1,90€ gewechselt. Kann bei allen Geldautomaten von Postbank, Deutsche Bank und Commerzbank kostenlos abheben.
Im Moment sogar kostenlos, wenn man die Teilnahmebedingungen erfüllt. Hab aber nicht geguckt, welche das sind.
Kostenlos nur für Schüler und Studenten (mit Nachweis). - Und für Leute, die bei der Postbank eine (vermutlich) zu teuere Unfallversicherung abschließen ("ab 9 € monatlich").
Aber okay, bei den 1,90 scheint so weit alles über diesen Pauschalpreis abgedeckt zu sein. Somit *eigentlich* ein ganz gutes Angebot. - Trotzdem ist "umsonst" halt immer noch das Nonplusultra. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

JobcenterAffe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
16 Mai 2017
Beiträge
764
Bewertungen
947
Trotzdem ist "umsonst" halt immer noch das Nonplusultra. :)
Ich hab' jetzt doch noch eine Bank gefunden, die das Basiskonto-Online umsonst anbietet. Und das, ohne irgendwelche Mindestgeldeingangs-Bedingungen.

Und zwar ist das die Oldenburgische Landesbank (OLB). Die kostenlose Bargeldversorgung erfolgt über den Verbund des Cash-Pool-Netzes, also im wesentlichen Geldautomaten der Privatbanken. 3.200 Orte bundesweit, somit relativ dünn gesät. Aber wenn einer im näheren Umkreis der Wohnung ist, sollte das ja genügen.

Vorteil eines Basiskontos ist wie gesagt in erster Linie, daß die Kontoeröffnung wegen negativer SchuFa-Einträge oder einer Privatinsolvenz nicht abgelehnt werden kann.

Im Anhang die vorvertragliche Entgeltinformation der OLB zum kostenlosen Basiskonto Online. Dazu noch die VVE des Girokonto-Direkt für 1,90 €/Monat der Postbank.
 

Anhänge

  • OLB Basiskonto Online Entgeltinformation (01-10-2020).pdf
    112,3 KB · Aufrufe: 9
  • Postbank Giro-Direkt Entgeltinformation (01-01-2021).pdf
    60,9 KB · Aufrufe: 7
Zuletzt bearbeitet:

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
4.090
Bewertungen
3.890
Wow, ein kostenloses BK von einer Bank deren Gesellschafter alle aus den kapitalistischsten Weltgegenden kommen, bin überrascht:
Sämtliche Aktien der OLB werden von Gesellschaftern gehalten, die in Verbindung stehen mit Teacher Retirement System of Texas (Texas, USA), Apollo Global Management (Delaware, USA) und Grovepoint Investment Management (London, Vereinigtes Königreich).
Der Pensionsfonds für Lehrer mag sozial gedacht sein, wird sich aber sicher auch immer kapitalistisch verhalten.
 

JobcenterAffe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
16 Mai 2017
Beiträge
764
Bewertungen
947
Tja, da war ich auch überrascht damals (hab's schon vor ein paar Monaten entdeckt). - Zumal man bei "Landesbank" im ersten Moment ja an eine Bank im Besitz der öffentlichen Hand denkt.

Aber sooo viel drauflegen tut eine Bank bei einem Basiskonto, das nur online geführt wird, auch nicht. Schließlich besteht das Konto nur in elektronischer Form, ohne Kontoauszugserstellung und Versand der Auszüge. Herumgeschoben werden da vollautomatisiert eigentlich nur Bits und Bytes.

Allein durch die bargeldlosen Zahlungen werden Einnahmen von 2 % (?) vom Umsatz generiert. Wo der Bank tatsächlich Kosten entstehen, ist eigentlich nur die Bargeldauszahlung an einem fremden Geldautomaten. Das wird meist mit 1,02 € der Bank in Rechnung gestellt. Aber auch da schieben die meisten Banken dem einen Riegel vor, indem sie die Anzahl der Verfügungen pro Monat (oder Quartal) zahlenmäßig beschränken. Bei meiner letzten Genobank waren das 9 Verfügungen pro Quartal.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tricia

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2016
Beiträge
508
Bewertungen
1.190
Bisher hatte die Stiftung Warentest ihren Online-Vergleich wie auch andere Tests hinter der Paywall. "Deutschland muss nach der europäischen Zahlungskontenrichtlinie sicherstellen, dass alle Verbraucher Zugang zu mindestens einer objektiven und kostenlosen Vergleichswebsite für Girokonten haben", schreibt Stiftung Warentest.
[...]
Die Übergangslösung soll voraussichtlich bis zum zweiten Quartal 2022 gelten, dann will die Bafin übernehmen. Der Girokonten-Vergleich der Stiftung Warentest umfasst derzeit mehr als 300 Girokonten-Modelle von mehr als 130 überregionalen und regionalen Banken und Sparkassen.
Quelle

Sind zwar nicht alle 1717 Kreditinstitute aufgelistet, aber immerhin kann man sich über 317 aktuelle Girokonten informieren:

 
Oben Unten