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Bei Unterstellung durch ARGE Beschwerde einreichen oder nicht ?

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hein

Elo-User/in

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#1
Hallo Leute,

ich würde zu einem Problem gerne mal verschiedene Meinungen hören.
Also folgend die Kurzdarstellung des bisher geschehenen:

1. Schreiben vom Vermieter über Heizkostennachzahlung (11 Euro) und Mieterhöhung ab 01.05.09 um knapp 3 Euro erhalten und an die AGL (die argeN in Leverkusen) weitergereicht mit Antrag auf Übernahme der Kosten.

2. Antwort von AGL das Heizkosten zu hoch sind und Übernahme nur bis zur nächsten Abrechnung erfolgt, danach wird reduziert auf 75,00 Euro die maximal zulässig wären.
Außerdem Aufforderung zur Kostensenkung. Das Schreiben war KEIN Bescheid (keine Rechtsbehelfbelehrung).

3. Schreiben von mir an AGL das die angekündigte Kostenreduzierung laut (B)SG-Urteilen rechtswidrig sei und volle Übernahme der Kosten auch nach der nächsten Abrechnung gefordert, es sei denn man könne mir unwirtschaftliches verhalten vorwerfen (Was definitiv unmöglich ist).
Dabei habe ich darauf hingewiesen, das ich bei widerrechtlicher Ablehnung der Kosten, m 29.7cm; margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } -->vorbeugende Unterlassungsklage wegen Rechtsmissbrauches beim zuständigen Sozialgericht einreichen werde, sowie mir Strafanzeige wegen § 263 StGB Betruges (wegen rechtswidriger Verweigerung zustehender Leistungen), wegen § 223 StGB Körperverletzung und § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB gefährlicher Körperverletzung natürlich vorbehalte.

5. Gestern nun Schreiben von einem AGL Bereichsleiter in dem mir wortwörtlich Unterstellung und Bedrohung vorgeworfen wird.
( Unterstellung deswegen, weil die Kosten ja vorläufig übernommen wurden, Bedrohung deswegen weil ich den Vorbehalt
strafrechtlicher Schritte drin hatte) Die von mir in meinem Schreiben genannten Fakten zu der Übernahme der Heizkosten wird hierdrin allerdings eindeutig bestätigt!!

Ich stelle mir nun die Frage ob ich diesem Bereichsleiter (der hier wohl ganz klar und eindeutig versucht mich mit seinem Brief einzuschüchtern ) schriftlich antworte und die Rücknahme seiner Behauptungen, sowie eine schriftliche Entschuldigung fordere, oder ob ich direkt an den Geschäftsführer der AGL schreibe und mich dort beschwere ??

Oder sehe ich das zu eng und sollte die Klappe halten ??

Any Ideas ????? (oder Meinungen,Kommentare,etc.)
Bin gespannt auf eure Meinung ??

Danke und mfg
Hein (von der Bettkante)
 

Muzel

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#2
Hallo Hein! Wegen dieser Äußerung würde ich den Bereichsleiter zurückschreiben.
"Gestern nun Schreiben von einem AGL Bereichsleiter in dem mir wortwörtlich Unterstellung und Bedrohung vorgeworfen wird."

Ich würde schreiben, dass ich mich, gegen die von ihm vorgebrachten ungerechtfertigten Vorwürfe, verwahren möchte.
 

wolliohne

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#3
Hein (von der Bettkante),

gehe juristisch korrekt vor:
mit Widerspruch und evtl.anschliessender Klage,

Alles andere ist überflüssig wie ein Kropf und ist verlorene Kraft die du sicherlich noch im Kampf mit dieser Zwitterbehörde benötigst.
 

Muzel

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#4
Hallo Wolliohne!
Ist denn das Schreiben des Bereichsleiters ein VA?
 

catwoman666666

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#5
Wenn das Bedrohung und Unterstellung ist, was sind dann die RFB in den Liebesbriefen der ARGE'n?
 

hein

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#6
gehe juristisch korrekt vor:
mit Widerspruch und evtl.anschliessender Klage,

Widerspruch ist hier wohl nicht möglich, höchstens eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Alternativ wäre halt nur diesen Bereichsleiter selbst anzuschreiben.

Alles andere ist überflüssig wie ein Kropf und ist verlorene Kraft die du sicherlich noch im Kampf mit dieser Zwitterbehörde benötigst.
Grundsätzlich muß ich Dir ja recht geben, aber ich bin auf keinen Fall bereit denen nach zugeben und mir eine solche Unverschämtheit bieten zu lassen.

@Muzel

Hallo Wolliohne!
Ist denn das Schreiben des Bereichsleiters ein VA?
Nein, ist ein normales Schreiben in dem mir diese Vorwürfe gemacht werden, und ICH aufgefordert werde sachlich zu bleiben !! :eek:

Aber typisch für diese Organisationen: sie bauen Mist und versuchen dann die Schuld dafür den Leistungsempfängern zu zuschieben.

mfg hein...
 

hein

Elo-User/in

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#7
Wenn das Bedrohung und Unterstellung ist, was sind dann die RFB in den Liebesbriefen der ARGE'n?
Genau deshalb stehen bei mir ja unter jedem Widerspruch/Schreiben an diese Sozialschmarotzer(*) die netten Hinweise das ich mir entsprechende rechtliche Schritte vorbehalte :icon_party:.
Das ärgert die natürlich, da auch die natürlich wissen das sie extrem häufig unrechtmäßig handeln.
Stehen diese Sätze unter meinen Schreiben, kann hinterher keiner von denen behaupten, er hätte nicht gewußt das er möglicherweise auch pesönlich haftbar gemacht werden kann.

(*) Natürlich ist mir bewußt das diese Verallgemeinerung nicht unbedingt auf jeden Mitarbeiter der argeN zutrifft !!
Aber ich sehe auch ganz klar die parallelen zum dritten Reich. Da hat auch KEINER etwas gewußt und JEDER nur seine Pflicht getan.
(Sorry für dieses kleine OffTopic)

mfg hein...
 
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#8
Rechtsverständnis.
Das des Leiters ist zu beanstanden. Es ist keinesfalls eine Bedrohung, wenn man den Gebrauch legaler Rechtmittel androht. Es ist eine Bedrohung, ja. Eine zulässsige. So der "Leiter" doch versuchen das zu unterbinden.
Die Ankündigung eines rechtswidrigen existenzbedrohenden Verhaltens in der Zukunft ist leider nicht mit Widerspruch angreifbar. Ist das evtl. Stalking? Oder doch nur Bedrohung?
 

Arania

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#9
Solange die Aussage nicht beweisbar ist, ist sie erstmal gar nichts
 

Rounddancer

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#10
Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, dann wurde ja dem OP die verlangte vollständige Übernahme der KdU zugesagt,- und der Beschwerde somit abgeholfen.
Der Satz von wegen Bedrohung, etc. ist m.E. nur zur Beschwichtigung seiner Vorgesetzten zu sehen, damit er denen nachweisen kann, daß er längstmöglich versuchte, die Ausgaben für KdU niedrig zu halten, dann aber roher, angedrohter Gewalt des Gerichts weichen mußte.

Das ist m.E. ähnlich wie wenn man sich per Dienstaufsichtsbeschwerde über einen Beamten ein, zwei Stufen höher, oder beim Ministerium beschwert.
Dann kommt da auch oft als Feedback die Behauptung, es sei alles ordentlich gelaufen,- aber trotzdem wird dann der den Beschwerdegrund darstellende Beamte von seinem Vorgesetzten deutlich gerüffelt, - oder versetzt.

Wenn nun tatsächlich die vollen KdU übernommen werden,- auch über den Abrechnungszeitpunkt hinaus, dann würde ich wegen des Bedrohungs-Satzes nur eine eigene Aktennotiz machen, aber ansonsten nichts mehr. Kräfte schonen.
 

Muzel

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#11
Ich würde auf das Schreiben antworten und dem Verdacht entgegentreten, dass der Vorgang, wie der Bereichsleiter ihn beschrieben hat, tatsächlich geschehen ist.
 
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