bei tacheles Frage gesehen, Gedanken dazu (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

sandy30j

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Bei Tacheles im Forum bin ich über eine Frage gestolpert die mich nachdenklich gemacht hat.

Da ging es um Heizkosten, und das das da zuständige Jobcenter jetzt Direktzahlung vornimmt.

Die zweite Frage tauchte heute auf, bzgl. Anbieterwechsel und Mitteilungspflicht.

Jetzt möchte ich mal eine Frage in die Runde werfen, die Abwegig auf den ersten Blicken klingt, aber doch sicherlich bedenkenswert.

Die tatsächlichen KdU sind nachzuweisen.

Wie dieser Nachweis erbracht wird, dürfte doch zweitrangig sein.

Also könnte man doch hingehen und sagen so liebes Jobcenter ich habe den Anbieter gewechselt.
An den monatlichen Abschlägen die ich zu zahlen habe hat sich nichts geändert. Zum Nachweis dafür liegt Schreiben von XY anbei womit glaubhaft versichert wird das die entsprechenden Aufwendungen zu tätigen sind.
Jahresabrechnung erfolgt sobald diese vorliegt auf gleichem Weg.

Man geht also mit den Schreiben des neuen Versorgers zu einem Notar, Kirche, Stadt, und lässt eine eidesstattliche Erklärung dort beglaubigen.
Dieses legt man beim Jobcenter vor.

Und nach meinen bisherigen Kenntnisstand hat das Jobcenter dann das Problem, wohin mit dem Geld, geht ja nur zum Hilfeempfänger, denn Anspruch besteht, Nachweis liegt vor.

Dies ist mal so ein Gedankengang................ Einwände?

LG
Sandy
 
G

gast_

Gast
Sorry aber ich kann damit nichts anfangen...was haben die Fragen bei Tacheles damit zu tun, was du fragst?
Die tatsächlichen KdU sind nachzuweisen.
Nein.
Nur die beantragten
...
Wie dieser Nachweis erbracht wird, dürfte doch zweitrangig sein.
Richtig
Also könnte man doch hingehen und sagen so liebes Jobcenter ich habe den Anbieter gewechselt.
An den monatlichen Abschlägen die ich zu zahlen habe hat sich nichts geändert. Zum Nachweis dafür liegt Schreiben von XY anbei womit glaubhaft versichert wird das die entsprechenden Aufwendungen zu tätigen sind.
Jahresabrechnung erfolgt sobald diese vorliegt auf gleichem Weg.
So macht man es, ja.

Man geht also mit den Schreiben des neuen Versorgers zu einem Notar, Kirche, Stadt, und lässt eine eidesstattliche Erklärung dort beglaubigen.
Wieso also? und mal abgesehen von den Kosten für den Notar...

Was soll das?
Ich raffs nicht...worauf willst du hinaus?
Und nach meinen bisherigen Kenntnisstand hat das Jobcenter dann das Problem, wohin mit dem Geld, geht ja nur zum Hilfeempfänger, denn Anspruch besteht, Nachweis liegt vor.
???
 

gelibeh

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Da ging es um Heizkosten, und das das da zuständige Jobcenter jetzt Direktzahlung vornimmt.
Wohl deshalb. Wenn das JC den Anbieter nicht kennt, kann es auch nicht direkt überweisen. Aber es ist ja die Frage warum das JC direkt überweist. Manchmal macht das, meiner Meinung nach, schon Sinn.
 
G

gast_

Gast
Aber es ist ja die Frage warum das JC direkt überweist. Manchmal macht das, meiner Meinung nach, schon Sinn.
Es macht immer dann Sinn, wenn jemand nicht mit seinem Geld umgehen kann. (heißt er leitet es nicht weiter oder verschwendet es)

Wenn es der Threaderöffnerin darum geht zu verhindern, daß das JC direkt an den versorger zahlt... dann gehen ihre Gedanken in eine ganz falsche Richtung.

Sie muß sich einfach mal anschauen, das das SGB II dazu sagt.

Gibt man dem JC die Daten zum Direktüberweisen nicht kriegt der Versorger einfach nix überwiesen - bis man mitwirkt.

Frage: Gehts hier nur um eine theoretische Frage aufgrund der gelesenen Beiträge bei Tacheles oder steckt doch ein Problem dahinter?
 

sandy30j

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@kiwi

Ich habe mir einfach beim lesen der Beiträge so meine Gedanken gemacht.

Und jetzt die Masterfrage,

Wo im SGB II steht das der Nachweis darüber nur durch Nennung des Anbieters geführt werden kann, wenn ich die Kosten beantrage habe ich nachzuweisen.

Doch das wie dürfte doch egal sein.

Und das JC kann unter den Voraussetzungen des §22 SGB 2 direkt überweisen, das ist schon klar, nur diese müssen ja eben dafür vorliegen. Liegen diese nicht vor und das JC handelt eigenmächtig, bis der Beteiligte dann mit Widerspruch und Klage soweit ist, hat das JC lustig die Teilentmündigung vorgenommen.

Ob mit einem Antrag beim SG auf aufschiebene Wirkung das ganze gestoppt werden kann......laut dem SGB ja, demnach entfalten Widerspruch und Klage aufschiebene Wirkung, doch das JC kennt ja nur Bestimmungen die es kennen will.

Daher mein sicherlich seltsam anmutender Gedankengang.

Wenn natürlich hinterher rauskommt Direktzahlung ist richtig, steht man vor einem neuen Problem, welches aber wenn obriger Weg beschritten wird Zukunftsmusik wäre.

LG

Sandy
 

wommi

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@kiwi

Ich habe mir einfach beim lesen der Beiträge so meine Gedanken gemacht.

Und jetzt die Masterfrage,

Wo im SGB II steht das der Nachweis darüber nur durch Nennung des Anbieters geführt werden kann, wenn ich die Kosten beantrage habe ich nachzuweisen.

Doch das wie dürfte doch egal sein.

Und das JC kann unter den Voraussetzungen des §22 SGB 2 direkt überweisen, das ist schon klar, nur diese müssen ja eben dafür vorliegen. Liegen diese nicht vor und das JC handelt eigenmächtig, bis der Beteiligte dann mit Widerspruch und Klage soweit ist, hat das JC lustig die Teilentmündigung vorgenommen.

Ob mit einem Antrag beim SG auf aufschiebene Wirkung das ganze gestoppt werden kann......laut dem SGB ja, demnach entfalten Widerspruch und Klage aufschiebene Wirkung, doch das JC kennt ja nur Bestimmungen die es kennen will.

Daher mein sicherlich seltsam anmutender Gedankengang.

Wenn natürlich hinterher rauskommt Direktzahlung ist richtig, steht man vor einem neuen Problem, welches aber wenn obriger Weg beschritten wird Zukunftsmusik wäre.

LG

Sandy
Tut mir leid - ich verstehe 'nur Bahnhof' !

Schreib' doch einfach mal, was Du willst !!
 
G

gast_

Gast
Wo im SGB II steht das der Nachweis darüber nur durch Nennung des Anbieters geführt werden kann, wenn ich die Kosten beantrage habe ich nachzuweisen.
Das muß nirgends stehen. Wie ich etwas nachweise, ist alleine meine Sache.

Der Anbieter alleine nutzt denen auch nichts, solange sie keine Kundennummer haben.

Ich habe übrigens noch nicht mitbekommen, daß Jobcenter eigenmächtig einfach so direkt an Anbieter überweisen...
 

sandy30j

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Man lernt ja nie aus, heißt es doch so schön.

Ich bin nach meinem Umzug nach hier zum JC, und der 1. Bescheid war, Miete an Vermieter und Energiekosten an Energie Unternehmen direkt, das macht man hier immer so.

Erst nach Widerspruch, Androhung Klage etc. wurde das ganze schnell fallen gelassen, und ist bis heute nicht wieder Thema geworden.

Das machen in der Tat einige JC´s.

Ist das gleich wie mit den Fördermitteln mit meiner geplanten Selbstständigkeit, wir bewilligen XY zahlen aber wohl nur an den jeweiligen direkt.......das machen wir hier immer so, die z.B. Arbeit bekommen, und ein Fahrzeug bewilligt bekommen gehen zu Händler Blume hier und wir überweisen das Geld dann.

Möglich ist in der Tat alles, müsste man doch kennen aus der täglichen Praxis hier oder?

LG
Sandy
 
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