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bei minus 10grad im wald arbeiten

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schrauber

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#1
heute morgen mussten wir bei minus 10grad arbeiten.
wir arbeiten mit ca 12 mann im hövelhover forst und müssen dort die kanadische traubenkirsche ausgraben bei wind und wetter.nach 1stunde konnten wir uns kaum noch bewegen.der förster kam 2minuten vorbei und sagte wir müssen uns warm arbeiten. der bauwagen der für uns da steht bringt auch nix an wärme.meine frage ist muss man sich das denn echt gefallen lassen auch wenn man schon mensch dritter klasse ist und sich so fühlt?
mfg bantam :cry: :cry:
 
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#2
Na ich hoffe doch dass sich heute Nacht nicht ein Kratzen im Hals bemerkbar macht, häufig bekommt man eine Erkältung durch Schwitzen und Abkühlen bei der Arbeit an so kalten Arbeitsplätzen. Oft sind da 3 Wochen Krankenstand ruck zuck zusammen.
 
E

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Gast
#3
Sorry, aber ich habe 3 Jahre lang auf einer Schiffswerft als Starkstromelektriker gearbeitet, bei Wind und Wetter. Dicken Pullover und lange Unterhosen, und gut ist. Es gibt noch mehr Leute, die auch bei diesem Wetter draußen arbeiten müssen.
 
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#4
Was beugt Ihr Euch auch der Zwangsarbeit?
Wendet Euch an das Gewerbeaufsichtsamt.
Pocht auf die Einhaltung der GewerbeOrdnung.
 
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#5
schrauber, zu deinem Beitrag, wollte nicht und habe auch nicht editiert, bin nur versehentlich statt auf zitieren auf edit gekommen.
 

schrauber

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#6
hallo
die gewerbeordnung kenn ich nicht leider.es handelt sich um 1eurojob.ich glaube rechte gleich null.
habe selber lange am bau gearbeitet aber so auch noch nie.
rüdiger
anziehen ist ja ok und ich mach mich auch nich in die hose,aber diese tätigkeit steht in keinen verhältniss zu anderen
arbeitszeit von 8-17uhr und nich mal die möglichkeit einer toilette oder aufwärmen.
na ja
:kratz:
 
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#7
wieviel Stunden im Monat? EEJ doch mximal 100 Stunden/Monat zumindest bei uns :shock:
 

Silvia V

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#8
schrauber sagte :
hallo
die gewerbeordnung kenn ich nicht leider.es handelt sich um 1eurojob.ich glaube rechte gleich null.
habe selber lange am bau gearbeitet aber so auch noch nie.
rüdiger
anziehen ist ja ok und ich mach mich auch nich in die hose,aber diese tätigkeit steht in keinen verhältniss zu anderen
arbeitszeit von 8-17uhr und nich mal die möglichkeit einer toilette oder aufwärmen.
na ja
:kratz:
Dann wehre Dich dagegen,denn diese Zustände sind wohl nicht als normal
zu bezeichnen.
Es gibt da viele Möglichkeiten,bis hin zur Klage und sei es das Du den Tariflohn für derartige Tätigkeiten einforderst.
Wer hat denn sonst für den Förster gearbeitet?Wenn ich mich nicht irre,gab es mal soetwas wie Forstarbeiter :kratz:
 
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#9
schrauber sagte :
hallo
die gewerbeordnung kenn ich nicht leider
Dann gehe in die nächste Bücherei oder Buchhandlung und lese dort nach.
Gibt es sowas bei euch nicht, wende dich an die Gewerkschaft.
 
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#10
Na ja

Jungs und Mädels

ihr müßt ganz tapfer sein aber mir als Forstwirt ging das Jahrelang so.
das Leben ist kein bunter Kinderteller ! :party:

Spaß beiseite:

Für euch zählt die Arbeitsstättenverordnung nicht oder nur bedingt.
In eurer Schutzhütte (Bauwagen oder ähnliches) muß auf jeden fall eine Heizung (Gasoder Holz) sein.
Ansonsten an die BG wenden.
Desweiteren immer schön auf gute und vorgeschriebene Arbeitsbekleidung (Helme, Handschuhe,Schnittschutz) achten.
Auch dürft ihr keine Maschinen zb Motorsäge, Hecke ,oder Winden bedienen.
Wenn es regnet gibt es Regenstunden also rein in die Werkstatt.
Auch dort wird weder gebohrt noch mit dem Abrichter gearbeitet.

Wenn solche Sachen nicht eingehalten werden dann ab zur BG zum Betriebrat und zum Arbeitsgericht.

Michael
 
E

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#11
arbeitszeit von 8-17uhr und nich mal die möglichkeit einer toilette oder aufwärmen
Ein 1-Euro-Job mit 30 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit ist rechtswidrig, weil dieser Zeitumfang dem Sinn und Zweck solcher Arbeitsgelegenheiten widerspricht. Es bleibt dann nicht genügend Zeit für weitere Eigenbemühungen um Arbeit.


Sozialgericht Bayreuth Az.: S 4 AS 145/05 ER Beschluss vom 15.07.2005
 

schrauber

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#12
erst mal danke für eure antworten
stunden 100 das passt schon 1tag in der woche edv,das ist auch ok.
sylvia
vom förster wurde mir uns gesagt das sie keine eigenen forstarbeiter mehr haben,da zu teuer.er sagte mir auch das die gemeinde kein geld mehr hat und die arbeit sonst liegen bleiben würde.soll aber auch noch die forstwege
(schlaglöcher reparieren)2tage haben wir auch schon al absperrposten für einen subbunternehmer des gemeindeforstes gearbeitet:
um die arbeit kommen wir nicht rum,aber da diese massname 6monate dauert denke ich das man wengstens anspruch auf eine toilette (sannitäre
einrichtung hätte)
ralf
werde morgen einfach mal beim gewerbeaufsichtsamt anrufen und mitteilen
das hier was nicht passt
besten dank euch allen :daumen: :daumen: :daumen:
 
E

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#13
Also ein Dixieklo ist das mindeste !!!!

Oder scheiß dem Förster in den Wagen !!! dann wird da bald eins stehen!!!
 
E

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Gast
#14
werde morgen einfach mal beim gewerbeaufsichtsamt anrufen und mitteilen
das hier was nicht passt
Und wenn die nicht inne Puschen kommen, dann zum Sozialgericht und dabei gleich feststellen lassen, dass dieses nicht zusätzlich ist und dem Arbeitsgericht auch gleich Futter liefern, in Lohnnachforderungen. Der Zoll kann da schon mal die "Nichtzusätzlichkeit" feststellen. ;)
 

Netnetworx

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#16
ich frage mich grade was hat diese art von EEJ mit gemeinützige arbeit zu tun?


ich finde es nicht ok für 1€ bei so ein wetter drausen arbeiten zu müssen
also ich würde mir eine krankmeldung besorgen !

für 1 € in der stunde gehe ich nicht das risiko ein eine lungenendzündung zu bekommen was bei so ein wetter sehr schnell geht

mfg

netnetworx
 

schrauber

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#18
ach so wollte nur noch mitteilen das der massnameträger die firma
RELUM in Paderborn ist
nennt sich gemeinnützige gmbh
recycling
landschaftspflege
umweltschutz :pfeiff:
 

schrauber

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#20
danke einstein
musste erst mal sehr viel lesen
war viel inputt
hoffe das haut alles so hin
nochmals danke an alle
ist ein sehr gutes sachbezogenes forum :hug: :hug: :hug: :hug: :hug:
 

Silvia V

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#21
schrauber sagte :
ach so wollte nur noch mitteilen das der massnameträger die firma
RELUM in Paderborn ist
nennt sich gemeinnützige gmbh
recycling
landschaftspflege
umweltschutz :pfeiff:
Die gemeinnützige GmbH scheint wohl die neueste Masche zu sein.
 
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#22
Hallo "Schrauber", sicher gibt es immer ein paar "harte Brocken", denen Arbeiten unter solchen Bedingungen (augenscheinlich) nichts ausmacht, aber auch nicht jedermanns "Ding"... Bei der Dir eigentlich zustehenden Bezahlung als Forstarbeiter würde Dir vielleicht auch etwas wärmer werden - aber dem ist ja nicht so...

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder du lässt dich als Arbeiter zweiter Klasse weiter ausbeuten oder aber du gehst deinen eigenen, besseren Weg...

Ich wünsch dir viel Durchhaltevermögen.
 

schrauber

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#23
also
meine frau habe ich übers handy (wegen rufnummerunterdrückung) beim gewerbeaufsichstamt anrufen lassen.ausage war das sie es weiter leiten werden.
na toll heute war immer noch keiner da.
mal abwarten :laber: :laber: :laber:
 
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#24
Rufnummernunterdrückung funktioniert nicht

Hallo,

das mit der Rufnummernunterdrückung funktioniert nicht wenn du bei einer Behörde anrufst.
Wenn die die Nummer haben wollen bekommen die sie auch.
:idea:
 
E

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#25
Hallo Schrauber,

vielleicht hilft Dir das weiter:

Gegenwehr gegen 1 Euro-Jobs ist möglich - Kleine Handlungshilfe

...

Ein Widerspruch gegen eine von der Arbeitsagentur zugewiesene Eingliederungsmaßnahme in Arbeit hat keine aufschiebende Wirkung mehr. Sie können zwar Widerspruch einlegen, müssen aber der Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit zunächst Folge leisten bis zu einem erfolgreichen Widerspruchsbescheid.
Trotzdem ist es wichtig, eine Zuweisung in einen 1-Euro-Job nicht widerspruchslos hinzunehmen. Vor einem Widerspruch sind aber zunächst folgende Fragen zu klären: Prüfen Sie, ob die Arbeitsgelegenheit zum Zweck der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt tatsächlich erforderlich ist und andere Maßnahmen vorher geprüft wurden und gescheitert sind. Grundsätzlich muss die Agentur auf Ihr Verlangen hin die Erforderlichkeit einer solchen Zuweisung begründen (§ 3 SGB II, § 35 Abs.1 SGB X, § 33 Abs. 2 SGB X), denn bei den Arbeitsgelegenheiten handelt es sich um nachrangige Leistungen, wenn "erwerbsfähige Hilfebedürftige keine Arbeit finden können." Dies setzt voraus, dass viele Eigenbemühungen vom erwerbsfähigen Hilfebedürftigen unternommen wurden und die Arbeitsagentur davon Kenntnis hat. Ist letzteres nicht der Fall, ist nach § 15 SGB II der Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung vorrangig wie auch das Angebot bzw. Verlangen nach Arbeitsfördermaßnahmen gemäß § 16 Abs. 1 SGB II. ...
Weiter:

http://www.alg-2.info/hilfe/pflichtarbeit/eineurojobs

LG
Luna
 

zebulon

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#26
Aus persönlichem Interesse habe ich jetzt mal das Urteil S 4 AS 145/05 ER vom Bayreuther SG herausgepiedelt:

Hier der wichtige Passus des Urteils:


Es ergeben sich vielmehr auch Bedenken, ob die Verpflichtung zu einer wöchentlichen Beschäftigung von 30 Stunden zu 1,50 Euro/Stunde nicht gerade dem Sinn und Zweck des SGB II widerspricht, Arbeitsuchende in Erwerbstätigkeit zu bringen und sie damit in die Lage zu versetzen, ihren Lebensunterhalt unabhängig von der Grundsicherung für Arbeit-suchende zu bestreiten (vgl. § 1 (1) S. 1 u. 2 SGB II). Denn neben einer Arbeitszeit von 30 Stunden pro Woche (zusätzlich Nachbereitung und Pendelzeiten) dürfte kaum mehr Raum bestehen, die für eine intensive Beschäftigungssuche erforderlichen und zu fordernden (vgl. §§ 2 (1) S. 1, § 15 (1) S. 2 Nr. 2, 31 (1) S. 1 Nr. 1 lit. b SGB II) Eigenbemühungen, in Erwerbstätigkeit zu kommen, durchzuführen (ähnlich Kramer a.a.O. Rn. 17).
Quelle: Urteilstext / Tacheles Entscheidungsdatenbank

Unbedingt einleuchtend, wie ich finde.
 

Falcko

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#27
mit 40 Jahren zum alten eisen

Hallo
Hier einmal ein Zeitungsbericht der zu diesem Thema passt.
Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden.
Nur soviel zu Außenarbeiten eines normalen Angestellten.

Ich zitiere nur 2 Stellen weil ich nicht weiß ob ich den ganzen Artikel hier wiedergeben darf.
Er stammt aus dem Archiv der NRZ Essen
Der ganze Artikel ist aber abrufbar nach einer kostenlosen Anmeldung bei der NRZ Essen

http://www.nrz.de/nrz/nrz.archiv.frameset.php Den Kommentar des Autors / Redakteurs gebe ich ungekürzt wieder

Zitat:

Mit 40 Jahren zum alten Eisen? Überschrift
13.08.2004 / LOKALAUSGABE / ESSEN

Sind 40-Jährige schon zu alt für einen Job? Eine Bewerbung als Verkehrsaufseher oder Politesse bei der Stadt Essen können sie sich zumindest sparen. Denn für diese Aufgaben hat die Verwaltung bei Neueinstellungen die Altersgrenze auf eben 40 Jahre festgelegt

Nach Angaben der Behörde ist die Altersgrenze vor etwa vier Jahren in Absprache mit der Personalverwaltung eingeführt worden. Hintergrund: Politessen und Verkehrsaufseher müssten täglich mehrere Kilometer zu Fuß zurücklegen und seien durch ihren Einsatz "bei Wind und Wetter" erheblichen Belastungen ausgesetzt. Die Erfahrung zeige, dass Erkältungskrankheiten und Ausfallzeiten mit dem Alter zunähmen, heißt es.
An Bewerbern "unter 40" mangelt es indes nicht. Rund 600 haben sich laut Straßenverkehrsamt auf 16 offene Stellen gemeldet. Ob diese überhaupt besetzt werden, sei offen. (schy)


KOMMENTAR Ein fatales Signal
13.08.2004 / LOKALAUSGABE / ESSEN

Es ist an Zynismus kaum zu überbieten: Da stehen Tausende auf der Straße, suchen verzweifelt einen Job, und die Stadt schlägt einem Mitvierziger, der sich als Knöllchenschreiber bewirbt, die Tür vor der Nase zu. Tut uns leid, Sie sind zu alt! So ist es vielen Bewerbern ergangen, wie das Straßenverkehrsamt einräumt. Ob sie qualifiziert waren, interessierte nicht weiter. Sie waren älter als 40. Basta.
Die SPD hat Recht: Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Arbeitsmarktreform ist es ein fatales Signal, das da aus dem Rathaus kommt. Vor allem für ältere Arbeitsuchende, die es ohnehin schwerer haben. Selbst der öffentliche Dienst gibt ihnen keine Chance mehr?
Gut, wer als Politesse oder Verkehrsaufseher bei Wind und Wetter unterwegs ist, sollte fit und gesund sein. Dies zu bewerten, sollten die Behörden jedoch dem Amtsarzt überlassen.
Die Altersgrenze muss weg. Denn so erweckt die Stadt den Eindruck, sie nutzt die Not der Arbeitssuchenden aus. Oder kann sie es sich bei 600 Bewerbern auf 16 Stellen leisten?
MARCUS SCHYMICZEK
 
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