Bei meinem letzten termin im Jobcenter habe ich eine Eingliederungsvereinbarung erhalten, die ich mit nach Hause genommen habe. Könnt ihr euch diese bitte einmal anschauen, ob diese so in Ordnung ist?

F31v3l

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Ich wurde letztens zum Gespräch vorgeladen, habe eine EGV bekommen und nach Hause mitgenommen.
Jetzt weiß ich nicht, ob die so ok ist?
 

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HermineL

Super-Moderation
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Moderation Themenüberschrift:

Hallo ,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage, die sich auch auf den Inhalt deines Erstpostings, bzw. dein Anliegen bezieht, soviel Zeit sollte sein.
Ergänzend verlinke ich auf Forenregel #11 und den Hinweis der Administration dazu...

Um dein Thema wieder allgemein für weitere Antworten zu öffnen, kannst du rechts oben, über deinem Beitrag, in dem 3 Punkte Menü "Deine Themenüberschrift bearbeiten" wählen und selbige aussagekräftiger gestalten.
Danach informiere bitte hier im verlinkten Forum einen Moderator
dass das Thema wieder geöffnet werden kann.

Wir bitten zukünftig um Beachtung und wünschen dir weiterhin einen angenehmen und hilfreichen Aufenthalt im Forum.


Stell dir einfach folgende Situation vor und frage dich selbst, ob du so auch mit deinen Mitmenschen kommunizierst:

Elo: "Hey du, ich brauch mal Hilfe."
Helfer: "Was gibt's denn?"
Elo: "Eingliederungsvereinbarung bekommen ... ist die ok?"
Helfer: "????.Worum geht es dir da jetzt genau?.... Und wie ist jetzt deine Frage?...."
 

F31v3l

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zuallererst möchte ich folgendes klären:
Mir wurde nach einer Umstrukturierung des Jc leider ein männlicher SB zugewiesen. Kann ich das ändern? Ich würde gerne wieder einen weiblichen SB haben.

Ich habe eine EGV bekommen und nach Hause mitgenommen.

Folgende Punkte finde ich merkwürdig und wollte fragen, ob wir was formulieren können, damit ich einen Gegenvorschlag unterbreiten kann?

Ich habe eine schwere Krankheit und wurde letztens zum Gespräch vorgeladen. Eine Krankheit, die ich seit 2015 habe, aber die ein Leben lang bleibt und wovon ich auch sterben kann und die wieder schlimmer werden kann; wenn bedingt durch Stress und schlechter Lebensweise nicht darauf geachtet wird, sich gesund zu ernähren, ausreichend zu bewegen usw. .

Ich wurde vorgeladen und habe eine Egv bekommen.

Jetzt weiß ich nicht ob die so ok ist, weil ich habe eine schwere Krankheit und das habe ich auch gleich zu anfangs im Gespräch bei Sb gesagt. Ich soll mich aber trotzdem bewerben.

Genauso wie nur 3€ pro Bewerbung gezahlt werden, statt der üblichen 5€. und für E-Mail und telefonische Bewerbung gibts gar nichts. Dabei komme ich mir gleich zu anfangs wieder benachteiligt vor; wenn nur 3€ dabei genehmigt werden. Das deckt ja noch nicht mal meine Ausgaben für Versandgebühren, Strom, Druckerpatronen, Druckerwartung, Internet, Telefon, Postweg von mir zu Hause bis zur Filiale, Bewerbungsunterlagen, Briefumschläge, etwaige PC-Reparaturen etc., was da zusammenkommt. Einschließlich der ständigen Kommunikation mit dem Jc, die daraus entsteht, was voraussichtlich etlicher Einschreiben bedarf.

Außerdem soll ich schon wieder 2 Wochen kostenlos arbeiten; wenn ich mir Arbeit gesucht habe und anfangen kann.
Das war schon mal so. als ich mir aus der Zeitung eine Annonce gesucht hatte, mit dem Chef geredet hatte und geklärt hatte, dass ich anfangen konnte, hat sich das Jc eingeklinkt, mir alles als Attrappe und „ Trainingsmaßnahme“ umgeschrieben und ich durfte 2 Wochen bei glühender Hitze ohne Lohn und Verpflegung umsonst arbeiten und die Demütigungen der anderen Mitarbeiter ertragen. Als Parasit hat man mich von der Seite bloßgestellt und beschimpft. Natürlich war es egal, dass ich kein Geld mehr hatte, für 2 Wochen Verpflegung. Können wir diese 2 Wochen bitte aus der Egv streichen? Schließlich will man ja für seine Arbeit auch bezahlt werden. Warum soll man immer bestraft werden, dafür dass man arbeiten gehen will?

Des weiteren stört mich, dass Sb bei verschiedenen Ag nachfragen will, ob ich mich bei ihnen beworben habe und dass ich dauernd Kopien von Bewerbungen vorlegen soll. Wer zahlt mir das; wenn ich ständig so viel drucken muss? Ich brauche keine Beaufsichtigung bei meinen Bewerbungen. Außerdem hat Sb mir hoch und heilig versprochen, als ich nach meinem ehemaligen Ag gefragt wurde, dass diese Information bei Sb ganz sicher sei und Sb sich nicht über mich erkundigen wird, weil Sb angeblich über 100 Probanden hat, die Sb abzuarbeiten hat und deswegen angeblich auch gar keine Zeit hat, sich über mich bei meinem ehemaligen Ag zu erkundigen, wie ich mich geführt habe. Das glaube ich Sb nicht. In der Egv steht geschrieben, dass man sich sehr wohl erkundigen wird. Also widerspricht Sb sich. Was mich schon mal wieder denken lässt, dass ich angelogen werde.

Außerdem will mir Sb dauernd Vorschläge schicken, wo ich mich bewerben soll, darunter wahrscheinlich auch Zeitarbeit. Wenn ich krank bin, kann ich nicht arbeiten gehen, sagte ich Sb, weil ich in unterschiedlichen Zeitabständen manchmal Koliken bekomme, die ein Arbeiten nicht zulassen. Und Zeitarbeit will ich nicht. Ich möchte vom Jc nicht irgendwohin vermittelt werden, wo ich nicht mehr rauskomme, weil ich nicht kündigen darf und wenn doch, deswegen kein Geld mehr vom Amt bekomme. Ich möchte mir meine Arbeit bitte selber suchen.

Außerdem brauche ich mehr Zeit zum bewerben. denn wenn ich mitten im Bewerbungsstress bin und das Jc grätscht mit seinem Vorschlag dazwischen, oder ich liege wieder im Krankenhaus, oder der Rechner oder der Drucker ist wieder mal kaputt oder sonst irgendwie kommt mir was dazwischen, schaffe ich das mit Sicherheit nicht, innerhalb von 3 Tagen zu reagieren. Zudem die Briefe meistens kurz vor dem Wochenende kommen. Man will ja schließlich auch frisch sein, damit der Ag nicht denkt, man wäre völlig fertig und unbrauchbar.

Am liebsten würde ich die "Egv" gar nicht unterschreiben und den VA anfechten, weil ich mir damals geschworen habe, bevor ich krank geworden bin und mich aus den Fängen des Jc befreien konnte und arbeiten war, dass ich beim Jc nichts mehr unterschreibe.

Ich möchte bitte keine "Schlussformel" haben.
 

abcabc

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Hallo und willkommen im Forum.

Mir wurde nach einer Umstrukturierung des Jc leider ein männlicher SB zugewiesen. Kann ich das ändern? Ich würde gerne wieder einen weiblichen SB haben.
Da wird das JC leider keine Rücksicht drauf nehmen....

ch habe eine EGV bekommen und nach Hause mitgenommen.
Sehr gut!

Ich habe eine schwere Krankheit und wurde letztens zum Gespräch vorgeladen. Eine Krankheit, die ich seit 2015 habe, aber die ein Leben lang bleibt und wovon ich auch sterben kann und die wieder schlimmer werden kann; wenn bedingt durch Stress und schlechter Lebensweise nicht darauf geachtet wird, sich gesund zu ernähren, ausreichend zu bewegen usw. .
Wurde schon ein Gutachten vom ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit (oder Gesundheitsamt o.ä.) angefertigt?
Falls nein, MUSS der SB vom JC zwingend ein Gutachten in Auftrag geben, bevor er dir eine EGV anbieten darf oder dich zu Bewerbungen zwingen kann, sobald er Kenntnis hat, dass du Gesundheitsprobleme hast. Du musst und solltest dem SB keine Diagnosen oder Details verraten. Es muss die Aussage: "Ich habe Gesundheitsprbleme und bitte um eine Begutachtung beim ärztlichen Dienst" ausreichen - falls der SB dann nicht tätig wird, bekommt er das halt nochmal schriftlich und nachweisbar (dann kann er das nicht mehr ignorieren).

Des weiteren stört mich, dass Sb bei verschiedenen Ag nachfragen will, ob ich mich bei ihnen beworben habe und dass ich dauernd Kopien von Bewerbungen vorlegen soll. Wer zahlt mir das; wenn ich ständig so viel drucken muss? Ich brauche keine Beaufsichtigung bei meinen Bewerbungen. Außerdem hat Sb mir hoch und heilig versprochen, als ich nach meinem ehemaligen Ag gefragt wurde, dass diese Information bei Sb ganz sicher sei und Sb sich nicht über mich erkundigen wird, weil Sb angeblich über 100 Probanden hat, die Sb abzuarbeiten hat und deswegen angeblich auch gar keine Zeit hat, sich über mich bei meinem ehemaligen Ag zu erkundigen, wie ich mich geführt habe. Das glaube ich Sb nicht. In der Egv steht geschrieben, dass man sich sehr wohl erkundigen wird. Also widerspricht Sb sich. Was mich schon mal wieder denken lässt, dass ich angelogen werde.
Da solltest du einfach schriftlich und nachweisbar deine Änderungswünsche einreichen, dass die Nachweise gestrichen werden, usw. usf.

Außerdem will mir Sb dauernd Vorschläge schicken, wo ich mich bewerben soll, darunter wahrscheinlich auch Zeitarbeit. Wenn ich krank bin, kann ich nicht arbeiten gehen, sagte ich Sb, weil ich in unterschiedlichen Zeitabständen manchmal Koliken bekomme, die ein Arbeiten nicht zulassen. Und Zeitarbeit will ich nicht. Ich möchte vom Jc nicht irgendwohin vermittelt werden, wo ich nicht mehr rauskomme, weil ich nicht kündigen darf und wenn doch, deswegen kein Geld mehr vom Amt bekomme. Ich möchte mir meine Arbeit bitte selber suchen.
Leider kannst du im SGB II offiziell nicht so wählerisch sein. Hier wäre zunächst einmal ein Gutachten vom äD sehr wichtig. Wenn der dir bescheinigt, dass wechselnde Arbeitsstellen, Schichtarbeit, Stress, Akkordarbeit, usw. usf. unzulässig sind, hat sich das mit Zeitarbeit ganz schnell erledigt.
Falls du VVs mit RFB bekommst, musst du dich zwar bewerben, kannst aber etwas tricksen: Nur 0815 Anschreiben und Lebenslauf im 80 Cent Umschlag gefaltet per Post verschicken, kein Foto, keine Mailadresse, keine Telefonnummer. Damit ist schonmal sehr unwahrscheinlich, dass du den Job bei der ZAF bekommst und kannst trotzdem nicht sanktioniert werden. Solche Anti-ZAF Bewerbungen solltest du aber niemals dem SB zeigen oder gar einreichen, da du sonst schnell mal eine x Monate Maßnahme "Bewerbungen für Dummis" bekommst.


Am liebsten würde ich die "Egv" gar nicht unterschreiben und den VA anfechten, weil ich mir damals geschworen habe, bevor ich krank geworden bin und mich aus den Fängen des Jc befreien konnte und arbeiten war, dass ich beim Jc nichts mehr unterschreibe.
Damit kennst du schon den wichtigsten Grundsatz: Unterschreibe NIEMALS etwas, wenn du mit dem Inhalt nicht zu 100% einverstanden bist.
Sofern es noch kein Gutachten vom äD gibt, würde ich an deiner Stelle dem SB einfach nur kurz und knapp schriftlich und nachweisbar schreiben, dass du Gesundheitsprobleme hast und eine Begutachtung durch den äD erforderlich ist.
 

abcabc

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Ja, aber bitte mal die Frage beantworten, ob schon ein ärztliches Gutachten angefertigt wurde oder nicht.
Wenn das nicht der Fall ist, dann wäre eh vollkommen egal, was in der EGV steht. Und wenn das Gutachten da ist, ist der SB verpflichtet sich zu 100% an das Gutachten zu halten - umgekehrt hingegen kannst du das Gutachten komplett ignorieren und jeden beliebigen Job annehmen (der mit dem Gutachten nicht kompatibel ist).
 
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