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Bei geringer Rente Wohngeld oder Grundsicherung beantragen

Ranya

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Hallo ihr lieben,

der Vater meiner Freundin bekommt wenig Rente deswegen hat er Wohngeld beantragt. Die jedoch haben geschrieben, dass eine evtl. Wohngeldberechnung nur dann erfolgen kann, wenn er und seine Ehefrau (Hausfrau) Einnahmen in Hoehe der Miete plus jeweils 353Euro zum Leben nachweisen können.
Ist das rechtlich gesehen richtig?
Deswegen soll er Grundsicherung und seine Frau Hartz 4 beantragen.
Was ist wenn er nur die Grundsicherung beantragt? Bekommt er dann da auch kein Geld, weil seine Frau kein Hartz beantragt hat.

Danke im voraus für eure Antworten

Ranya
 

gelibeh

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Beim Wohngeld muss man wohl ein gewisses Einkommen haben, sonst bekommt man nichts.

Ist das bei ihm die Altersrente? Dann kann er Grusi beantragen. Kommen die denn ohne das ALGII der Frau aus? Vom Sozialamt gibt es nämlich für die Frau nichts. Weder Regelsatz noch Miet- und Heizkostenanteil.
 

Ranya

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Ja ea ist die Altersrente bei ihm. Er bekommt 791Euro Rente und muss jetzt wohl Grundsicherung beantragen. Die kommen ohne das Alg 2 der Frau aus, weil auch das Kind sie etwas unterstützt.
 

USERIN

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Zur Sicherheit würde ich einfach einen Antrag beim Sozialamt stellen (diese wäre auch nach § 18 SGB XII erforderlich, Kenntnis reicht hier nicht!).

Sollte ein WohnG-Anspruch bestehen, wird das Sozialamt eh darauf verweisen, ansonsten hätte er seinen Bedarf rechtzeitig beim SozA geltend gemacht.
 

saurbier

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Ach ja unsere lieben Kommunen.

Die lassen sich echt immer neue Dinge einfallen, um nur nichts zahlen zu müssen, aber auch an das mögliche Vermögen der Leute zu kommen, welches ja vor einem Leistungsanspruch bei Sozialhilfe/ALG-II/Grusi zuerst aufzugebrauchen ist.

Also zuerst einmal, Wohngeld geht vor Grundsicherung/ALG-II etc.

In einem anderen Thread hier wird gerade auch darüber diskutiert, bitte rein schauen. http://www.elo-forum.org/bedarfs-haushaltsgem-familie/138395-berechnung-mindesteinkommen-wohngeld.html#post1745694

Da scheint heute alles sehr verzwickt .



Gruss saurbier
 

Ranya

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Die Ehefrau ist 58 Jahre alt und deshalb würde Sie hoechstwahrscheinlich in ALG 2 rutschen
 

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Ach ja unsere lieben Kommunen.

Die lassen sich echt immer neue Dinge einfallen, um nur nichts zahlen zu müssen, aber auch an das mögliche Vermögen der Leute zu kommen, welches ja vor einem Leistungsanspruch bei Sozialhilfe/ALG-II/Grusi zuerst aufzugebrauchen ist.

Also zuerst einmal, Wohngeld geht vor Grundsicherung/ALG-II etc.

In einem anderen Thread hier wird gerade auch darüber diskutiert, bitte rein schauen. http://www.elo-forum.org/bedarfs-haushaltsgem-familie/138395-berechnung-mindesteinkommen-wohngeld.html#post1745694

Da scheint heute alles sehr verzwickt .



Gruss saurbier
Naja.. der Nachranggrundsatz im SGB XII stellt aber auf TATSÄCHLICH vorhandene Mittel ab und nicht auf irgendwelche theoretischen Anspruchsmärchen.
 
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