Bei E.on sind laut Ver.di 9000 Jobs in Gefahr

physicus

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Die Gewerkschaft Ver.di rechnet mit dem Verlust von 9000 Arbeitsplätzen beim Energiekonzern E.on. Das wäre jeder zehnte Job innerhalb Europas. Nach Informationen von WELT ONLINE sollen weitere Stellen aus dem Unternehmen ausgelagert werden. Gewerkschafter kündigen Proteste gegen das Sparprogramm an.
Stellenabbau: Bei E.on sind laut Ver.di 9000 Jobs in Gefahr - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

wenn man das mal nicht auf den atomausstieg schieben wird....:icon_neutral:

war ja klar das die geldsäcke zurückschießen, ist aber auch ganz leicht in schland, wenn man maden als politiker bezahlt.

der radikale stellenabbau geht aller orten vorwärts, aber wir benötigen angeblich noch fachkräfte aus dem ausland.:icon_kinn:

mfg physicus
 

physicus

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jup, kam ja heute auch im tv, sollte als denkanstoß genommen werden, viell. etwas unglücklich ausgedrückt von mir.

mfg physicus
 

Mario Nette

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Das ist die eine Seite. Die Frage ist: Wird sich e.on dann um den Anteil, den diese 9.000 am Unternehmenserfolg hatten, aus dem Markt verabschieden? Könnta knicken! E.on und die anderen großen werden sich den Kuchen Erneuerbare Energien nicht entgehen lassen. Sie sind ja jetzt schon dabei, sich dorthin zu orientieren bzw. Tatsachen zu schaffen. Und ferner gibt es auch noch andere Technologien, z. B. Kohle und Erdgas, an denen e.on ebenfalls seit jeher hochinteressiert ist.

Mario Nette
 

Trixi2011

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Ein typischer Erpressungsversuch der Wirtschaft in Richtung Politik.
 

physicus

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die politiker hätten möglichkeiten dem einhalt zu gebieten, nur wer gräbt sich gerne selbst die kohle ab?

die politikerdeppen hocken auch in deren aufsichtsräten und somit wird das wohl ein wunschtraum bleiben das sie dagegen vorgehen, darum war ja meine forderung auch immer, das die politik sich aus den firmenangelegenheiten heraushalten sollte, sie haben nichts in den vorständen zu suchen, da sie für das VOLK da sein sollten, zumindest laut amtseid und nicht für industrielle machtinteressen.

mfg physicus
 

physicus

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Trixi2011

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Begründung: Der BESCHLEUNIGTE Atomausstieg.

11 Jahre sind also die beschleunigte Version?

Dann will ich nicht wissen, was passiert wäre, hätten die schon zu 2015 die ganzen Meiler dicht gemacht :eek:.
 

physicus

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das hat mit dem ausstieg nichts zu tun, diese begründung ist vorgeschoben, um den machtlosen politikern zu zeigen wer hier wirklich das sagen hat.

ausserdem will man der bevölkerung eine reindrehen, denn diese hat den ausstieg ja unterstützt, im gegensatz zu den politikern, müssen wir allesamt unsere stromkosten selber tragen, ergo erwischen die e.on's genau die richtigen.

frei nach dem motto:
ihr wolltet es so, jetzt ziehen wir euch die hosen aus, vom hemd ganz zu schweigen das hat die politik und schon ausgezogen, als sie H4 einführten.

wie gut das hier deutschland ist, werden sich die e.on's denken, hier muss man nicht befürchten eine aufs maul zu bekommen, wie beispielsweise in frankreich, griechenland oder gar spanien, wenn man soclhe dinger gucken lässt.

mfg physicus
 

Mario Nette

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die politikerdeppen hocken auch in deren aufsichtsräten und somit wird das wohl ein wunschtraum bleiben das sie dagegen vorgehen, darum war ja meine forderung auch immer, das die politik sich aus den firmenangelegenheiten heraushalten sollte, sie haben nichts in den vorständen zu suchen, da sie für das VOLK da sein sollten, zumindest laut amtseid und nicht für industrielle machtinteressen.
Kann mir jemand helfen? In welcher Partei sind oder für welche Partei sprechen diese Menschen?:

Dr. Bernhard Reutersberg
Karsten Lenz
Sven Bergelin
Klaus Dieter Raschke
Dr. Burckhard Bergmann
Dr. Walter Reitler
Christoph Dänzer-Vanotti
Randolf Rodenstock
Rudolf Friedrichs
Immo Schlepper
Dr. Reiner Hagemann
Eberhard Schomburg
Dr. Rudolf Hanisch
Prof. Dr. Wilhelm Simson
Veronika Hannemann
Regine Stachelhaus
Dr. Hans-Dieter Harig
Detlef Surke
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Hermann
Dr. Johannes Teyssen
Hans Wollitzer
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Mario Nette
 

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Wie oft hat die Telekom in den letzten 20 Jahren den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt und auch durchgezogen?
Und nie wurde als Grund der Rückzug vom Telekommunikatiosnmarkt angeführt.

Es wird mal wieder die selbe Leier sein: Personal einsparen heisst Kosten einsparen! Das hehre Ziel der allermeisten Manager! Und wenn wieder Leute gebraucht werden, dann tuns auch Zeitarbeiter. :icon_rolleyes:
 

Feind=Bild

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wiki gibt nicht viel her, über politische Parteinähe oder -zugehörigkeit gar nix
Kann mir jemand helfen? In welcher Partei sind oder für welche Partei sprechen diese Menschen?:

Dr. Bernhard Reutersberg E.ON
Karsten Lenz
Sven Bergelin
Klaus Dieter Raschke
Dr. Burckhard Bergmann E.ON BGW BDI
Dr. Walter Reitler
Christoph Dänzer-Vanotti E.ON Deutsche Bahn AG
Randolf Rodenstock Rodenstock GmbH+Co.KG sowie div. Ehrenämter
Rudolf Friedrichs
Immo Schlepper
Dr. Reiner Hagemann
Eberhard Schomburg
Dr. Rudolf Hanisch
Prof. Dr. Wilhelm Simson E.ON Hochtief Merck
Veronika Hannemann
Regine Stachelhaus E.ON
Dr. Hans-Dieter Harig
Detlef Surke
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Hermann
Dr. Johannes Teyssen E.ON Deutsche Bank AG Salzgitter AG
Hans Wollitzer
E.ON Energie - Aufsichtsrat

Mario Nette
 

Mario Nette

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Guck mal noch in den Link unter der Namensliste, wenn es dir um Unternehmen geht.

Mario Nette
 

Alter Sack

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die politiker hätten möglichkeiten dem einhalt zu gebieten, nur wer gräbt sich gerne selbst die kohle ab?

die politikerdeppen hocken auch in deren aufsichtsräten und somit wird das wohl ein wunschtraum bleiben das sie dagegen vorgehen, darum war ja meine forderung auch immer, das die politik sich aus den firmenangelegenheiten heraushalten sollte, sie haben nichts in den vorständen zu suchen, da sie für das VOLK da sein sollten, zumindest laut amtseid und nicht für industrielle machtinteressen.

mfg physicus
Diesmal trifft Deine Polemik den Punkt.
Ich sehe aber noch eine Gefahr:
Atomenergie ist billig, erneuerbare noch sehr teuer.
Da Strom in der Regelleistung enthalten ist, wird die Belastung für ALG2-ler steigen.
 

Mario Nette

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Atomenergie ist billig, erneuerbare noch sehr teuer.
Stimmt aus mehreren Gründen nicht:

1. Wenn du ausschließlich den Endpreis betrachtest, mag man weitersehen können. ABER man zieht uns Bürgern an anderer Stelle für diese Energieform gehörig Geld aus der Tasche. Da wären nur beispielhaft die Subventionen zum Bau der kerntechnischen Anlagen zu nennen. Oder die immensen Kosten der Zwischen- und Endlagerung; es sei dabei auch der deutsche Plutoniumvorrat nicht unerwähnt, der mit jedem Tag des Weiterbetriebs der AKW wächst und für den es kein vernünftiges Entsorgungskonzept gibt siehe die 28 kg verteilt auf tausende Fässer in der Asse. Ferner die Kosten der unzähligen Transporte radioaktiven Materials und ihre Seiteneffekte. Außerdem schon seit vielen Jahren und noch für viele Jahrzehnte die Kosten für den Rückbau kerntechnischer Anlagen.

2. Aktuell beträgt der Anteil von Kernenergie am deutschen Strommix nicht mal mehr 10 %. Trotzdem ändern sich die Preise nicht zu einem Höllenniveau, wie man das voraushalluzinierte. Warum?

3. Die Erzeugung erneuerbarer Energien selbst ist nicht teuer. Aber frag mal die Netzbetreiber, was sie davon halten, wenn in Relation zu Kraftwerken viele kleine Anlagen einspeisen wollen.

4. "sehr teuer" könnte den Eindruck erwecken, es handele sich um ein ganz besonderes Luxusgut. Doch dem ist nicht so: Trotz aller Schwierigkeiten, die die großen Marktunternehmen den fortschrittlichen machen, ist an meinem Wohnort der Tarif eines bestimmten "Öko"-Anbieters nicht teurer als die Grundversorgung, die hier auch komplett ohne Atomstrom auskommt.

Mario Nette
 

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Auch sind im "billigen Atom-Strom" die Entsorgungskosten nicht realistisch (weil es ja noch gar kein Endlager, zumindest in D, gibt) und vor allem die potentiellen Gau-Kosten gar nicht berücksichtigt (sind ja auch schlecht zu kalkulieren, und statt sie zu niedrig einzuschätzen, vernachlässigt man sie ganz).

Was an Langzeitkosten in Fukushima entstehen, weiß derzeit wohl auch noch kein Mensch!
 

physicus

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eine genannte summe gibt es schon, ob man die allerdings heranziehen kann ist fragwürdig, aber sie zeigt deutlisch worauf es hinauslaufen kann.


Die Folgekosten der Tsunami- und Nuklearkatastrophe sind eine große Belastung für die ohnehin hoch verschuldete japanische Volkswirtschaft. Sie wurden im April 2011 auf langfristig bis zu 200 oder 300 Milliarden Euro geschätzt und belasteten die Kreditwürdigkeit des Landes.
Nuklearkatastrophe von Fukushima
 

Feind=Bild

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Die wissen jetzt noch nicht, wie sie dem Problem Herr werden sollen, versuchen dies, probieren das... ,aber Summen in den Raum stellen, das wollen sie können???
Und ob nun 200 oder 300 MILLIARDEN €, das sind dann in den Augen der Maßlosen vermutlich wieder mal nur Peanuts?!
 
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