Bei ALG1 Bezug und Arbeitsunfähigkeit, bis zu welchem Zeitpunkt erhalte ich Arbeitslosengeld?

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Nudenude

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Guten Morgen,

folgender Fall:
Derzeit ALG1 Bezug, davor Krankemgeldbetzug bis Austeuerung. Arbeitslos, solange bis meine Weiterbildung über die DRV beginnt und die Weiterbildung wird von der DRV finanziert.

Das Arbeitsamt macht mir Probleme mit zu spät gezahlten Arbeitslosengeld oder Einstellung der Leistungen und so weiter. Das Ganze ist mir auf die Psyche geschlagen und ich bin in ärztlicher Behandlung, weil die lassen mich einfach nicht in Ruhe.

Jetzt stellt sich mir folgende Frage:
1. Bin ich weniger als 6 Wochen krank, erhalte ich weiterhin Arbeitslosengeld, richtig?

2. Bin ich z.B. 7 Wochen krank, aber nicht durchgehend, erhalte ich hier auch weiterhin Arbeitslosengeld?

3.
Ich habe gerade gelesen:
Quelle:https://www.anwalt.de/rechtstipps/alg-i-und-krankheit_148794.html

Voraussetzung für die Leistungsfortzahlung ist, dass die Arbeitsunfähigkeit während des rechtmäßigen Leistungsbezuges eingetreten ist. Eine Leistungsfortzahlung erfolgt demnach nicht, wenn die Krankheit bereits vor Beginn der Arbeitslosigkeit bestand oder während einer Zeit aufgetreten ist, in der der Anspruch auf Leistung ruht, wie etwa bei einer Sperrzeit.

Über Antworte würde ich mich sehr freuen.
 

Nudenude

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Ich wurde vor dem Arbeitslosengeldbezug ausgesteuert. Ich denke du hast das falsch verstanden. Jetzt erhalte ich Geld vom Arbeitsamt.
 

Ruhrpottmensch

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1. Bin ich weniger als 6 Wochen krank, erhalte ich weiterhin Arbeitslosengeld, richtig?

2. Bin ich z.B. 7 Wochen krank, aber nicht durchgehend, erhalte ich hier auch weiterhin Arbeitslosengeld?
Du hast Dir doch die Fragen (?) schon selbst beantwortet...

Im ALG1 Bezug hast Du Anspruch auf 6 Wochen"Leistungsfortzahlung". Nicht mehr, nicht weniger...

Du wärst ja nicht "7 Wochen " am Stück Krank, könntest als rein theoretisch eine Woche Krank sein, dann ne Woche wieder nicht, wieder ne Woche AU usw.

78 Wochen (bzw. 72 Wochen) KG bekommt man (auf die selbe Erkrankung) nur einmal innerhalb von 3 Jahren. Da spielt es auch keine Rolle, ob Du jetzt im ALG1 Bezug und/oder davor ausgesteuert worden bist...
Du bekommst jetzt nicht nochmals 72 Wochen KG, nur weil Du im ALG1 Bezug bist...

[EDIT] Nur als Hinweis: Wenn man die AfA natürlich ständig mit AUBs "penetriert", werden die Dich irgendwann zum ÄD schicken... ;)
 
E

ExUser 2606

Gast
Im ALG1 Bezug hast Du Anspruch auf 6 Wochen"Leistungsfortzahlung". Nicht mehr, nicht weniger...
Eigentlich darf die AfA bei denen, die nach der Aussteuerung ALG I beziehen nicht nach 6 Wochen das ALGI einstellen. Es passiert aber trotzdem und dann hat man ein echtes Problem. Ausserdem zählt eine AUB auf die ausgesteuerte Krankheit sowieso nicht für die AfA, manche versucen sogar den Ärzten zu verbieten, deshalb weiter krankzuschreiben.

Deshab nochmal: Keine AUB bei der AfA abgeben!
 

Nudenude

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Danke Kerstin, jetzt habe ich dich verstanden.

Leider beginnt meine Weiterbildung erst in einigen Monaten und die AFA geht mir tierisch auf den ......
und bombardieren mich mit persönlichen Einladungen.
Ich weiß nicht wie ich aus der Nummer rauskommen soll.
 

saurbier

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Da sag uns ggf. mal was da so alles abgeht.

Normaler weise kommst du doch als Ausgesteuerter KG-Bezieher und meldest dich dann bei der AfA arbeitslos, weil bei dir immer noch der Gesundheitszustand kein arbeiten zuläßt und jetzt ggf. die DRV eigeschaltet wird, oder.

Du schreibst ja oben selbst, daß demnächst die DRV eine Weiterbildung macht.

Wenn die DRV also eine LTA-Maßnahme bewilligt hat, stellt sich jetzt doch die Frage was die AfA noch von dir will. Hat man dir denn nach deiner Aussterung aus dem KG kein ALG-I nach § 145 SGB III bewilligt.

Wie kam es denn dazu, daß du jetzt eine Weiterbildung von der DRV erhältst, dazu muß doch zuvor bei der DRV ein entsprechender Antrag gestellt worden sein bzw. aus einer Reha heraus eine Empfehlung gegeben haben, denn von sich aus wird die DRV sowas ja nicht bewilligen.

Da wäre es ggf. ratsam (dazu müßte man wie gesagt die Vorgeschichte besser kennen) sich mal an die DRV zu wenden, denn ggf. kann sowas (neue Erkrankung) auch die Weiterbildung konterkarieren.

Also eigentlich sollte dich die AfA schon in Ruhe lassen, wenn sie davon Kenntnis hat das du eine Weiterbildung der DRV bewilligt bekommen hast.

Ich kann dir nur raten, gib bei der AfA keine AUB ab, mit welcher du länger als 6 Wochen Krank wärst, die werden dir dann mit Sicherheit dein ALG-I streichen. Wie schon von Gast zuvor erwähnt, eine AUB auf deine zur Aussteuerung geführte Erkrankung hat für die AfA keine Bedeutung, eine AUB mit einer gänzlich anderen Erkrankung hingegen dürfte die AfA ganz schnell zur Leistungseinstellung nutzten. Dann bliebe dir nur noch die Möglichkeit die Zeit bis zur Weiterbildung mittels ALG-II / JC zu überbrücken und da dürfte man dich dann noch mehr ärgern.

Normaler Weise müßte doch die DRV bis zum Beginn deiner Weiterbildungsmaßnahme dir Übergangsgeld zahlen, schon mal daran gedacht. Nur das dürfte auch nicht so einfach laufen und viel Ärger mit sich bringen - ich mußte damals diesbezüglich Klagen und meines Wissens streitet sich HermineL auch diesbezüglich mit der DRV wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Schau mal hier > https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Reha/Warum-Reha/uebergangsgeld.html
und dort dann unter Übergangsgeld bei beruflicher Reha und im folgen bei stufenweiser Wiedereingliederung

oder hier > https://sozialversicherung-kompetent.de/rentenversicherung/leistungsrecht/781-uebergangsgeld.html

wo unter anderem im letzten drittel dann auch ausgeführt wird:

Der Anspruch auf Übergangsgeld besteht nach § 51 Abs. 1 SGB IX auch für die Übergangszeit zwischen verschiedenen Leistungen, für die der Rentenversicherungsträger zuständig ist. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation abgeschlossen ist und anschließend eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich wird. Sollte zwischen diesen beiden Leistungen eine Übergangszeit entstehen und der Versicherte hat – trotz Arbeitsunfähigkeit – keinen Anspruch auf Krankengeld mehr und zugleich ist eine zumutbare Beschäftigung nicht vermittelbar, besteht in der Übergangszeit ein Anspruch auf Übergangsgeld. In diesem Fall spricht man meist vom sogenannten „Zwischen-Übergangsgeld“. Der Anspruch besteht allerdings nur dann, wenn für die entstehende Übergangszeit dem Versicherten keine Schuld tritt; dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn nicht ausreichend Ausbildungsplätze vorhanden sind. Quelle Sozialversicherung-kompetent.de/rentenversicherung/leistungsrecht/781-uebergangsgeld. html - siehe voran gegangenen Link dazu

Das ganze ist halt sehr kompliziert und deshalb nutzen wohl die Sozialversicherungsträger auch die Unwissenheit der Betroffenen rigoros aus. Z.B. gab es bei mir damals (1998) auch eine mehrmonatige Zeitspanne von der ABE-Maßnahme (Arbeitsbelastungserprobung durch die DRV) bis die Umschulungsmaßnahme anfing und auch mir lehnte man das Zwischenübergangsgeld schlicht ab und verwies mich an die AfA. Durch den Rentenprozeß bekam ich dann allerdings die Rückdatierte EMR womit sich auch das Zwischenübergangsgeld erübrigte.
 
Zuletzt bearbeitet:

BerndB

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@Nudenude ist zwar ausgesteuert, aber nicht langfristig leistungsunfähig. Deshalb konnte ihm auch eine Weiterbildung durch die DRV bewilligt werden.
Das bedeutet aber auch, dass er "normal" arbeitslos ist und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen muss um Alg zu erhalten. Aber was passiert denn, wenn sich @Nudenude bei einem Arbeitgeber vorstellt und von der "gesundheitlich notwendigen Weiterbildung erzählt? Ein Arbeitgeber wird dankend abwinken.
Wobei sich schon die Frage stellt, womit nervt die AA eigentlich? Sie bestreitet zumindest den Unterhalt von @Nudenude und darf dann schon Fragen stellen. Sein früherer Arbeitgeber hat ja vermutlich auch mit Arbeit genervt. Nur deshalb hat er Lohn bezahlt.
 

Nudenude

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Die AFA weiß Bescheid, dass die DRV die LTA-Maßnahme bezahlt und den Bescheid darüber hat die AFA vorliegen.

Ich bekam die Maßnahme, da ich in einer mediznischen Reha war und die Ärzte haben dazu geraten, dass ich nicht mehr in meinem vorherigen Beruf arbeiten soll.

Das alles passierte als die Coronapandemie anfing.
Keiner war telefonisch erreichbar, die DRV die mich beraten sollte bekam ich nicht ans Telefon und dann hieß es, keiner wäre für mich zuständig und ich müsste warten bis sich mein Rehaberater.bei mir meldet (der dann auch noch Wochen im Urlaub war) Der Termin bei meinem persönlichen Rehaberater hatte ich erst gerade und alle Termine für meine geplante Weiterbildung hatten schon begonnen. Alle neuen Termine starten erst wieder in 2021.

Ich weiß gar nicht was ich jetzt machen soll, es ist mir schon klar das ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe soll aber mit einer geplanten Weiterbildung.......

Aber wie komm ich da jetzt aus der Nummer raus, weil was ist das für ne Logik, dass ich arbeiten gehen sollte, während halb Deutschland Homeoffice hatte und wer möchte mich, wenn ich sage das ich eine Weiterbildung anfangen werde.....


Ich habe keine Nachweise über Bewerbungsaktivitäten, weil ich die ganze Zeit gewartet habe:-(((
 

Ruhrpottmensch

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Ich weiß nicht wie ich aus der Nummer rauskommen soll.
Was heißt "raus kommen"?
Bis zur "Umschulung" die Füße hochlegen/sich auf die Genesung konzentrieren?

So wie es aussiehst, wird hier nicht nach §145 die Leistung gezahlt...

Dann...
Die möchten über meine Berwerbungsaktivitäten sprechen und ich soll Nachweise vorlegen.
...ist man halt (leider?!) auch zur -minimalen- Mitwirkung verpflichtet...
(Was ja jetzt auch nicht so der Aufwand ist. Ich führe seit etwas mehr als einem Monat die "berühmte" Exeltabelle und schicke pro Woche um die 5 "Standard-Bewerbungen" per Mail raus. Das sind am Tag nicht mal 10 Minuten Arbeit 🤷‍♂️)
 

Nudenude

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Saurbier: danke für deine Mühe und Infos, das muss.ich mir morgen im aller Ruhe einmal durchlesen. .
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Wenn Corona nicht gewesen wäre, wäre ich persönlich zur DRV gegangen oder hätte eher jemanden erreicht. ....Damit es schneller gegangen wäre, aber mir waren die Hände gebunden!!!

Nix Füße hochgelegt.
Ich habe viel nachgedacht und recherchiert, wie meine e berufliche Zukunft aussehen könnte, was passt und was nicht passt.

Ja, dann bewerbe ich mich einfach bis zu dem Termin und lege das vr. Mich nimmt eh keiner. Mir wäre es sogar recht, wenn ich jetzt noch bis zur Weiterbildung arbeiten könnte.
 

Nudenude

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Wollte noch eine wichtige Frage bzw. benötige ich einen Tipp von euch.
Ich darf in meinem.bisherigen Beruf nicht mehr arbeiten aber das wäre das einzige was ich an Tätigkeit kann, also kann ich mich nur in dem Beruf bewerben.

Ich bin ratlos.
 

Nudenude

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Danke Kerstin. Das werdw ivh so machen.
Ja, das gibt es aus der Klink und da steht nicht drin, welche Tätigkeiten ich ausüben könnte sondern was ich machen darf und was nicht.

Aber ich habe jetzt angst das die mir schräg kommen, weil ich mich bisher nicht beworben habe.
 

saurbier

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Wenn du von der AfA zu einem Meldetermin vorgeladen wirst, dann kannst du dich mit einer AU durchaus entschuldigen.

Nur solltest du dabei immer bedenken, daß wenn du mit einer AUB kommst, die wohlmöglich länger als 6 Wochen läuft, du ruck zuck von der AfA an die KK verwiesen wirst und man dir deswegen den ALG-I einstellt.

Im übrigen sollst du dir lt. Gast die äD-Gutachten (Teil-A und Teil-B) vom äD-Gutachter anfordern, dann weist du für was für Arbeiten der dich noch leistungsfähig einstuft und worauf du dich ggf. bewerben könntest. Was hier die Reha-Klinik geschrieben hat, hat nichts mit der AfA zu tun.

Nichts desto trotz ist es Aufgabe der SB dir passende Arbeitsangebote zu unterbreiten, wobei du dann selbst darauf achten mußt das diese auch dem dem Leistungsumfang des äD-Gutachten entsprechen, denn all zu oft ignorieren die SB´s die gesundheitlichen Leistungseinschränkungen auch weil es gar keine passenden Arbeitsstellen gibt.

Du bist noch relativ jung, da würde ich eher alles daran setzen eine Umschulung/Weiterbildung zu machen, als mich von der AfA jetzt vorschnell in eine unliebsame Arbeit drängen zu lassen. Bitte bedenke du hast noch viele Jahre Arbeit vor dir.
 

Nudenude

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Herzlichen Dank dir Saurier und Kerstin und allen anderen.
Mit euren Antworten geht's mir sehr viel besser und ich habe jetzt einige Ansätze.

Meine Weiterbildung wird stattfinden und ich investiere sogar selbst schon in Weiterbildungs-Seminare, damit ich die Zeit sinnvoll nutze.
 

Ruhrpottmensch

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Im übrigen sollst du dir lt. Gast die äD-Gutachten (Teil-A und Teil-B) vom äD-Gutachter anfordern, dann weist du für was für Arbeiten der dich noch leistungsfähig einstuft und worauf du dich ggf. bewerben könntest. Was hier die Reha-Klinik geschrieben hat, hat nichts mit der AfA zu tun.
Wobei ja im Sozial-Medizinischen Gutachten auch nicht drin steht "Herr XY darf nicht mehr als Maurer arbeiten und soll sich nur noch auf Bürotätigkeiten bewerben!"... ;)

Leider ist es -aufgrund des "Amtsdeutsch"- manchmal nicht nur für einen SB "schwierig", sondern auch für einen LE...

Aus eigener Erfahrung:
Du muss erst einmal "nur" Eigenbemühungen vorweisen. Lies mal ein bisschen hier im Forum quer.
Das beginnt bei "Jobsuche" in den gängigen Portalen & Medien, geht über Bewerbungen schreiben (Wie gesagt: Mach einfach ein paar "Standardbewerbungen" fertig), hin zu dem Vorlegen der tollen Tabelle beim SB. Das reicht den (meisten) SB schon als Futter. Damit hast Du -erst einmal- die Schuldigkeit getan...
 

Nudenude

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Hallo Zusammen,
ich habe gerade nochmal alles durchgelesen. Meine Ärztin wollte mich jetzt krank schreiben aber ich meinte, ne lieber nicht dann bekomme ich Probleme mit der AFA. Daraufhin sagte sie auf keinen Fall und ich soll mich nochmal erkundigen.
Wenn ich für 3 oder 5 Wochen eine AU erhalte wäre das okay, oder?
 
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