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Behördenwillkür bei der Bewillung meiner EU Rente

kimimaus12

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Hallo Liebes Forum,
ich bin neu hier und muss mich mal mit folgenden Problem an euch wenden.
Also erstmal im Vorwort.

Ich musste so ausführlich schreiben, da es eine große Vorgeschichte gibt und die noch umfangreicher ist, aber ich habe das wesentliche herausgepickt.

Ich bin 43 Jahre und gelernte Hotelfachfrau.
Seit Jan 13 bin ich durchgehend krankgeschrieben wegen Lumbichialgie.
Im September habe ich den schweren und im Nachhinein wahnsinnigen schritt gewagt, mich von einem bis zu jenen Seit punkt sympathisch und kompetenten Arzt bei uns im KH zu operieren zu lassen.
Es wurde mir gleich eine Versteifung des LWS 5/S1 angeraten, da sämtliche konservative Maßnahmen ohne Erfolg blieben.
Dieser Arzt hat die OP durch den Bauchraum durchgeführt, um zu verhindern das Nerven geschädigt werden.
Gerade dies hat er geschafft und hat meine Nervenbahnen im Unterleib bzw. Oberschenken geschädigt.
Somit bin ich in meinem Alter komplett Inkontinent und habe Lähmungserscheinung in diesem Bereich.
Eine Korrektur OP bei einen anderen Neurochirurg blieb ohne Erfolg.
Da meine Krankengeldzahlung abläuft, rieten mir meine Ärzte zu einer Beantragung einer Zeitweisen EU Rente.
Im März erledigt.
Mittlerweile kam die Ablehnung.. ich bin voll erwerbstätig aber nicht mehr in meinem Beruf als HOFA aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Widerspruch eingelegt mit Akteneinsicht.
Anruf auf der DRV mir ist im Moment nicht möglich an dem Termin der Akteneinsicht nach Zwickau aufgrund von sehr starken Medis ( Morphin) zu gelangen.
Die MA erklärte mir das die Unterlagen aufgrund von dem betreffenden Paragraphen nicht möglich sei, mir die unterlagen als Kopie zukommen zu lassen.
Ich informierte mich auf eurer Seite und konsultierte telefonisch den Herrn vom Bundesamt in Bonn.
Er konnte mir auch keine andere Auskunft geben, so wäre der Wertegang.

Ich soll und nun kommt der Hammer in der Stadtverwaltung einen MA freistellen lassen und die Stunden solle ich bezahlen nebst der Überführung meiner Akte mit einem Kurier. :mad:
Dies ist aus meiner Sicht mir Finanz. nicht möglich, da ich sehr wenig Krankengeld bekomme.

Dies geschieht nur, das das Verfahren rausgezogen wird oder die betreffende Person das verfahren beendet. Somit ist wieder etwas vom Tisch. :icon_kratz:

Was könnt ihr mir raten, oder hat schon mal jemand diesen Behördenwillkür selbst erlebt und kann mir Hinweise der weiteren Vorgehens geben.

Ich verbleibe mit lieben grüßen die Kimimaus
 

kimimaus12

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Behördenwillkür DRV

Behördenwillkür bei der Bewillung meiner EU Rente
Hallo Liebes Forum,
ich bin neu hier und muss mich mal mit folgenden Problem an euch wenden.
Also erstmal im Vorwort.

Ich musste so ausführlich schreiben, da es eine große Vorgeschichte gibt und die noch umfangreicher ist, aber ich habe das wesentliche herausgepickt.

Ich bin 43 Jahre und gelernte Hotelfachfrau.
Seit Jan 13 bin ich durchgehend krankgeschrieben wegen Lumbichialgie.
Im September habe ich den schweren und im Nachhinein wahnsinnigen schritt gewagt, mich von einem bis zu jenen Seit punkt sympathisch und kompetenten Arzt bei uns im KH zu operieren zu lassen.
Es wurde mir gleich eine Versteifung des LWS 5/S1 angeraten, da sämtliche konservative Maßnahmen ohne Erfolg blieben.
Dieser Arzt hat die OP durch den Bauchraum durchgeführt, um zu verhindern das Nerven geschädigt werden.
Gerade dies hat er geschafft und hat meine Nervenbahnen im Unterleib bzw. Oberschenken geschädigt.
Somit bin ich in meinem Alter komplett Inkontinent und habe Lähmungserscheinung in diesem Bereich.
Eine Korrektur OP bei einen anderen Neurochirurg blieb ohne Erfolg.
Da meine Krankengeldzahlung abläuft, rieten mir meine Ärzte zu einer Beantragung einer Zeitweisen EU Rente.
Im März erledigt.
Mittlerweile kam die Ablehnung.. ich bin voll erwerbstätig aber nicht mehr in meinem Beruf als HOFA aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Widerspruch eingelegt mit Akteneinsicht.
Anruf auf der DRV mir ist im Moment nicht möglich an dem Termin der Akteneinsicht nach Zwickau aufgrund von sehr starken Medis ( Morphin) zu gelangen.
Die MA erklärte mir das die Unterlagen aufgrund von dem betreffenden Paragraphen nicht möglich sei, mir die unterlagen als Kopie zukommen zu lassen.
Ich informierte mich auf eurer Seite und konsultierte telefonisch den Herrn vom Bundesamt in Bonn.
Er konnte mir auch keine andere Auskunft geben, so wäre der Wertegang.

Ich soll und nun kommt der Hammer in der Stadtverwaltung einen MA freistellen lassen und die Stunden solle ich bezahlen nebst der Überführung meiner Akte mit einem Kurier.
Dies ist aus meiner Sicht mir Finanz. nicht möglich, da ich sehr wenig Krankengeld bekomme.

Dies geschieht nur, das das Verfahren rausgezogen wird oder die betreffende Person das verfahren beendet. Somit ist wieder etwas vom Tisch.

Was könnt ihr mir raten, oder hat schon mal jemand diesen Behördenwillkür selbst erlebt und kann mir Hinweise der weiteren Vorgehens geben.

Ich verbleibe mit lieben grüßen die Kimimaus
 

Doppeloma

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Hallo krimimaus,

zunächst mal Willkommen, soviel Zeit muss sein !

Behördenwillkür, (besonders jahrelang von der DRV verars**t zu werden) ist mir ganz sicher kein Fremdwort :-(((

Ich musste so ausführlich schreiben,....
Damit kann man aber für eine Antwort was anfangen ... besser als kurz "Hilfe, ich bekomme kein Geld mehr ..." , gab es alles schon ... da kann aber keiner helfen, wenn man nicht mal annähernd weiß worum es überhaupt geht .

Ich bin 43 Jahre und gelernte Hotelfachfrau.
Seit Jan 13 bin ich durchgehend krankgeschrieben wegen Lumbichialgie.
Kenne dieses Krankheitsbild, zumindest von meinem Männe, ist aber (leider) eher eine Allgemeinbezeichnung für alle möglichen Krankheiten im Bereich der LWS, sagt so "einsam" auch nicht wirklich was zur Schwere der Krankheit /Einschränkungen aus.

Im September habe ich den schweren und im Nachhinein wahnsinnigen schritt gewagt, mich von einem bis zu jenen Seit punkt sympathisch und kompetenten Arzt bei uns im KH zu operieren zu lassen.
Kann ich gut nachvollziehen, mein Männe wurde bereits 2 Mal an der LWS operiert, zuletzt 1999 auch am L5/S1 und seither ging es gesundheitlich nicht mehr richtig aufwärts bei ihm ...

Es wurde mir gleich eine Versteifung des LWS 5/S1 angeraten, da sämtliche konservative Maßnahmen ohne Erfolg blieben.
Dieser Arzt hat die OP durch den Bauchraum durchgeführt, um zu verhindern das Nerven geschädigt werden.
Mein Männe wurde beide Male vom Rücken aus operiert, letztlich bergen solche OPs wohl immer ziemliche hohe Risiken auch "schief gehen zu können", ich nehme an du wurdest (von dem symphatischen Arzt) auch ausreichend darüber informiert, was dadurch passieren kann ???

Gerade dies hat er geschafft und hat meine Nervenbahnen im Unterleib bzw. Oberschenken geschädigt.
Somit bin ich in meinem Alter komplett Inkontinent und habe Lähmungserscheinung in diesem Bereich.
Kann schlecht beurteilen, ob das vermeidbar gewesen wäre, eine Versteifung sollte man sich wohl generell sehr gut überlegen (habe ich schon oft gelesen, weil mich das natürlich wegen meinem Partner auch alles interessiert) und besser vorher eine Zweitmeinung einholen ... für diesen Ratschlag ist es nun allerdings zu spät ...

Eine Korrektur OP bei einen anderen Neurochirurg blieb ohne Erfolg.
Für Männe kamen solche Überlegungen (OP oder nicht OP, es wird ja angeblich auch viel zu schnell und oft "unnötig" operiert ...) auch nicht mehr rechtzeitig, er musste damals vor Weihnachten schon in die Klinik, weil man eine Querschnittslähmung befürchtet hat wenn er eine falsche Bewegung machen würde ...
Zur OP gab es wohl damals keine Alternative mehr ... :icon_kinn:

Da meine Krankengeldzahlung abläuft, rieten mir meine Ärzte zu einer Beantragung einer Zeitweisen EU Rente.
Im März erledigt.
Hat man dir (seitens der DRV) keine med. Reha angeboten oder hast du kurz nach der OP eine Anschluss-Reha gemacht ???

Eine "zeitweise Rente" kann man eigentlich nicht beantragen, die EM-Renten werden aktuell meist nur befristet bewilligt, aber auch dafür muss man zunächst nach Ansicht/Prüfung der DRV auch Erwerbsgemindert sein.

Mittlerweile kam die Ablehnung.. ich bin voll erwerbstätig aber nicht mehr in meinem Beruf als HOFA aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Das kenne ich, merkwürdig, dass man dir keine berufliche Reha anbietet, wenn du "nur" in deinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten kannst ist das eigentlich so üblich, da hast du immerhin (wenigstens) Anspruch auf eine Unterstützung in einem anderen Beruf noch wieder arbeiten zu können.

Die machen es sich aber inzwischen sehr einfach und verweisen direkt auf den (ungelernten) "allgemeinen Arbeitsmarkt", das ist aber nicht korrekt, auch wenn du keinen Rechtsanspruch mehr auf gesetzliche BU-Rente hast (nach 02.01.1961 geboren = Pech gehabt bei der DRV) so kann man trotzdem nicht einfach glauben, dass du nun die nächsten gut 25 Jahre als "Ungelernte" am Arbeiten sein sollst.

Daher auch meine Frage nach einer medizinischen Reha. dort werden solche Feststellungen und Vorschläge auch oft in die Berichte geschrieben.
Ob das eine Option für dich wäre, kann ich nicht beurteilen ... gerade das wäre aber jetzt durch die DRV zu prüfen, wenn man schon meint, dass du keine EM-Rente brauchst, allerdings bedeutet LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) nicht unbedingt, dass man dir auch eine Umschulung bewilligen würde.

Aktuell (parallel zum laufenden Rentenantrag) solltest du einen solchen Antrag aber besser jetzt nicht stellen ...

Widerspruch eingelegt mit Akteneinsicht.
Anruf auf der DRV mir ist im Moment nicht möglich an dem Termin der Akteneinsicht nach Zwickau aufgrund von sehr starken Medis ( Morphin) zu gelangen.
Ist ja auch korrekt, ohne Akteneinsicht kannst du den Widerspruch ja nicht richtig begründen, aber bitte keine Telefonate mit denen, wenn du was erreichen willst ALLES nur nachweislich (per Fax und/oder Übergabe-Einschreiben), die "Akteneinsicht ist nicht nur am (von der DRV gewünschten) Ort möglich und du hast durchaus Anspruch auf Kopien der wichtigsten Unterlagen ...

Das sind z.B. Arztberichte / Klinikberichte/ Reha-Berichte/ DRV-Gutachten /die Stellungnahme des medizinischen Dienstes der DRV zu deinem Antrag ... die sollen mal nicht so tun, die komplette Renten-Akte brauchst du dafür gar nicht. :icon_evil:

Die MA erklärte mir das die Unterlagen aufgrund von dem betreffenden Paragraphen nicht möglich sei, mir die unterlagen als Kopie zukommen zu lassen.
Auf Grund welchen §§ soll das nicht möglich sein, wurde dir das nur am Telefon gesagt, die wollen dich doch bloß "abwimmeln" ... berufe dich auf § 25 SGB X und besonders auf den letzten Absatz (5) ...

(5) Soweit die Akteneinsicht zu gestatten ist, können die Beteiligten Auszüge oder Abschriften selbst fertigen oder sich Ablichtungen durch die Behörde erteilen lassen. Soweit die Akteneinsicht in eine elektronische Akte zu gestatten ist, kann die Behörde Akteneinsicht gewähren, indem sie Unterlagen ganz oder teilweise ausdruckt, elektronische Dokumente auf einem Bildschirm wiedergibt, elektronische Dokumente zur Verfügung stellt oder den elektronischen Zugriff auf den Inhalt der Akte gestattet. Die Behörde kann Ersatz ihrer Aufwendungen in angemessenem Umfang verlangen.
Hervorhebungen von Doppeloma

Quelle

§ 25 SGB X Akteneinsicht durch Beteiligte

Wenn du also (schriftlich !!!) begründet hast, dass dir die persönliche Akteneinsicht "außer Haus" aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, dann sind die auch verpflichtet dir die notwendigsten Kopie zu erstellen und zukommen zu lassen, können nicht mehr verlangen als die Übernahme der Kopier- und Portokosten.

Dabei werden 50 Cent als Höchstgrenze pro Kopie/Blatt angesehen, wenn man das auch ablehnen will müssen die das wenigstens auch rechtlich einwandfrei schriftlich begründen, das fällt denen deutlich schwerer, als dir am Telefon irgendwas von einer "Rechtslage" zu erzählen, die es so überhaupt nicht gibt.

Was telefonisch besprochen wurde kannst du niemals beweisen, also beschränke deine Telefonate (generell mit Behörden) auf eher "unwesentliche " Auskünfte und Fragen, die wichtigen Dinge bitte immer nur schriftlich UND nachweislich ...

Ich informierte mich auf eurer Seite und konsultierte telefonisch den Herrn vom Bundesamt in Bonn.
Er konnte mir auch keine andere Auskunft geben, so wäre der Wertegang.
Der wollte dir auch keine andere Antwort geben, welches "Bundesamt" meinst du denn jetzt konkret ???

Ich soll und nun kommt der Hammer in der Stadtverwaltung einen MA freistellen lassen und die Stunden solle ich bezahlen nebst der Überführung meiner Akte mit einem Kurier.
Dies ist aus meiner Sicht mir Finanz. nicht möglich, da ich sehr wenig Krankengeld bekomme.
Hat er dir das auch am Telefon gesagt, vergiss es sofort wieder, so was habe ich ja noch nie gehört, die "Überführung deiner "Akte" durch Kurier würde ja die "Freistellung eines Mitarbeiters der Stadtverwaltung überflüssig machen, das ist doch völliger Unsinn was der da erzählt hat.

Habe (in einem anderen Forum) schon erlebt, dass man die "DRV-Akte" sogar zum behandelnden Arzt geschickt hat, weil der Betroffen anders keine Einsicht nehmen konnte (durfte?), allerdings hat man vergessen, sich dafür vorher die Erlaubnis des Antragstellers geben zu lassen ... denn das ist so aus Datenschutzgründen tatsächlich nicht erlaubt ...

Der Arzt wusste das wohl auch und schickte die Akte direkt an die DRV zurück (ohne Einsichtnahme seines Patienten zu gestatten ) und danach bekam der Antragsteller endlich was er von Beginn an haben wollte ... die "Kopien der entscheidungsrelevanten Unterlagen, die zur Ablehnung der EM.-Rente führten" ... es war nicht wirklich "viel", wie auch dort vorher behauptet wurde.

Dies geschieht nur, das das Verfahren rausgezogen wird oder die betreffende Person das verfahren beendet. Somit ist wieder etwas vom Tisch.
Beides wird wohl zutreffen, wer nicht hartnäckig immer wieder (per Post /per Fax) schriftlich/nachweislich seine Rechte einfordert, der bekommt sie auch nicht von der DRV, normale Post "ist nie angekommen" und Telefonate ... siehe oben ... :eek:

Es "verschwinden" Arzt- und Klinikberichte spurlos, also konnten sie auch nicht beachtet werden bei der Entscheidung ... oft genug werden sie aber auch einfach ignoriert, wenn sie für den Antragsteller (für eine notwendige Berentung) sprechen ...

Was könnt ihr mir raten, oder hat schon mal jemand diesen Behördenwillkür selbst erlebt und kann mir Hinweise der weiteren Vorgehens geben.
Mach alles nur noch schriftlich/nachweislich und verlange klar, dass man deine Rechte und deinen desolaten Gesundheitszustand berücksichtigt, frage mal bei deinen Ärzten nach, ob je was angefordert wurde von der DRV wegen deinem Antrag.

Üblicherweise sind die dazu verpflichtet, die Gesamtumstände /deinen Gesundheitszustand komplett und nicht nur "einseitig" zu untersuchen, auch dafür gibt es eine Rechtsgrundlage und die wird nur zu gerne und regelmäßig verletzt, bei der Prüfung von Anträgen auf EM-Rente ... :icon_neutral:

Der "Untersuchungsgrundsatz" nach § 20 SGB X gilt auch für die DRV ...

§ 20 SGB X Untersuchungsgrundsatz

Erfahrungen, oh-ja, jede Menge und nicht nur mit der DRV, auch mit KK und AfA (und zuletzt sogar fast 2 Jahre mit dem JobCenter /Hartz 4), da solltest du dich melden, nach der Aussteuerung, du kannst Anspruch auf ALGI geltend machen nach § 145 SGB III ...

§ 145 SGB III Minderung der Leistungsfähigkeit

Auch dort musst du dich leider darauf einrichten, dass man dein ALGI lieber behalten möchte ...

Mein Männe brauchte jedenfalls 2 Anträge und insgesamt fast 5 Jahre bis die EM-Rente endlich bewilligt wurde, dann sogar direkt OHNE Befristung bis zur Altersrente ... merkwürdig, wo er doch knapp ein Jahr zuvor noch die Klage zurück nehmen musste ... "weil er Vollzeit Erwerbsfähig ist" ... "nur" nicht mehr als Pförtner ;-)))

Bei mir dauerte es "nur" knapp 3 Jahre und wurde am Gericht durch einen beauftragten Gutachter entschieden, man bewilligte mir die EM-Rente dann rückwirkend ab Antragstellung im Sommer 2012 ... mit fast 60 trotzdem noch befristet ... :icon_kinn:

Letztes Jahr musste ich schon Verlängerung beantragen und bekam dann (erstaunlicherweise) innerhalb einer Woche, den Bescheid zur Voll-EM-Rente ohne erneute Befristung, da hatte wohl ein DRV-SB einen besonders guten Tag ... ;-)))

Was wir bis dahin erlebt haben mit DRV & CO würde Romane füllen, vielleicht schreibe ich mal einen ... aber erst wenn die DRV nichts mehr vom Honorar bekommen kann (bzw. meine Rente kürzt wegen zu hohem Zuverdienst :icon_twisted:) ...

Viel Kraft für die bevorstehenden Kämpfe mit den Behörden, aber wer aufgibt, hat schon verloren !!!

MfG Doppeloma
 

plank1

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AW: Behördenwillkür DRV

Antrag stellen, die Akte zur Örtlichen Gemeinde kommen lassen

Oder Klage beim SG, Anordnungsklage und dem gericht die Sachlage schildern
 

Curt The Cat

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Moinsen kimimaus12 und willkommen hier im Forum.

Ein Thema bitte nur einmal in einem Unterforum posten - danke ...


:icon_wink:
 

Machts Sinn

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Akteneinsicht DRV und Krankengeld-Aussteuerung

Hallo Krimimaus,

zur Akteneinsicht:
hast du die Diskussion hier gesehen und dich an Herrn Ahlmeyer bzw. Frau Kirsch
gewandt?

http://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente/118574-ablehnung-erwerbsminderungsrente-widerspruch.html#post1520611

zur Aussteuerung:
der Krankengeld-Anspruch endet nicht zwingend nach 78 Wochen. Unter günstig-
sten Umständen sind fast 156 Wochen drin. Das hängt davon ab, ob du früher
– vor Januar 2013 – wegen derselben Krankheit schon einmal arbeitsunfähig
warst.

Gruß!
Machts Sinn
 

saurbier

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Hallo liebe Kimimaus12,

zuerst mal willkommen hier.

Wie Doppeloma schon ausgeführt hat, muss du dich leider auf einen wohl längeren Kampf einstellen.

Auch bei mir fing es damals so an, nur hatte ich vielleicht das Glück, dass der Prof. der Uni-Klink Bonn sich wegen meines alters (damals erst 39) weigerte solche ein OP Risiko einzugehen, weil die Folgen (wie bei dir jetzt leider geschehen) eben nicht im Vorfeld voll absehbar sind. Er kam daher in meinem Fall zu der Endscheidung lieber mit Schmerzen bis zu denn ersten Lämmungserscheinungen mit entsprechenden Auswirkungen zu leben, als durch einen OP Fehler einen 39jährigen Kaputt zu machen. Also dauernde Schmerztherapie mit viel Morphin.

Hierzu auch ein Arbeitskollege, welcher ebenfalls mit knapp 40 an der LWS eine OP mitmachte um danach gleichfalls zu 100% invalide zu sein (Wirbel falsch gesetzt, wudrch Nervenbahnen geschädigt wurden). Heute braucht er seine tägliche Dosis Oxycodon um überhaupt erträglich über den Tag zu kommen und sein Bein macht dennoch nicht was er will (dauerhaftes zucken).

Aber zurück zu dir.

Ich kann dir nur den eindringlichen Rat geben, such dir schnellstens einen Fachanwalt für Sozialrecht und im Notfall Unterstützung beim VDK bzw. anderen Sozialverbänden.

Der Rechtsweg um eine Rente zu erhalten ist nicht nur schwer, sondern er wird dir auch viele Nerven und damit sicherlich schlaflose Nächte kosten, denn es geht dabei eben auch um deine finanzielle Zukunft.

Meist ist hier doch der finanzielle Abstieg unsereins schon vorprogrammiert (KG - ALG1 - ALGII und dann mit etwas Glück die Rente). Entweder sofort als volle EMR auf Zeit oder eben nur als Teil-EMR. Bei letzterer dann vielleicht wieder mit der Aussicht auf eine volle EMR-Arbeitsmarktrente auf Zeit weil kein sozialversicherungspflichter Teilzeitarbeitplatz zu finden ist.

In deinem Fall möchte ich mal die Vermutung anstellen, dass zumindest eine Teil-EMR gegeben sein sollte, denn deinen Beurf kannst du ja nicht mehr ausüben, wenn schon teilweise Lähmiungserscheinungen in den Beinen auftreten. Die Inkontinenz ist zwar für den Betroffenen selbst sehr schlimm, aber leider für die DRV kein Grund eine Rente zu bewilligen. Hier stünden die Lähmungserscheinungen in den Beinen eher im Forderung, gerade weil sie die alltägliche Mobilität erheblich beeinflussen, genauso wie die starken Medikamente welche sich auf die Konzentration negativ auswirken.

Um Zeit zu gewinnen, würde ich zumindest bei den Entscheidungen der DRV (ggf. Ablehungsbescheide) umgehend in Widerspruch gehen, damit du dir kompetente extrerne Hilfe suchen kannst.

Wie Doppeloma zu recht schon geschrieben hat, würde ich nach der Aussteuerung bei der KK zuerst mal einen Antrag bei der AfA (ALGI) nach § 145 SGB III stellen und darauf beharren, selbst wenn die AfA diesen liebend gerne ablehen würde um Leistungen einzusparen.

Dann müsste die AfA dich als erstes zu ihrem äd (ärztlicher Dienst) schicken um feststellen zu lassen was du überhaupt noch kannst.
Vorweg sein dazu unbedingt angemerkt, dass die Entscheidung deiner Arbeitsfähigkeit mit Einschränkungen zwar für die AfA, aber keineswegs für die DRV bindend ist. Nur die DRV kann eine abschließende Feststellung für alle Sozialträger treffen in welchem Rahmen du Arbeitsfähig bist (unter 3 Std./tägl. dann volle EMR, 3-6 Std./tägl. dann Teil-EMR ggf. mit dem Zusatz einer Arbeitsmarktrente wenn binnen eines Jahres seitens der AfA kein sozialversicherungsfähiger Teilzeitarbeitsplatz gefunden werden kann, oder eben oberhalb von 6Std./tägl. was volle Arbeitsfähigkeit und damit keine Rente bedeuten würde).

Da du ja einen Beruf erlehrnt hast, hast du anfangs auch einen gewissen Schutz, so dass man dich nicht sofort auf minderwertige Hilfstätigkeiten abschieben darf, denn du braucht nicht mehr als 20% Lohneinbuße in den ersten 3 Monaten hinnehmen (§ 140 SGB III Zumutbarkeit). Also nichts mit Pfördner etc..

Dazu dann am besten gleich Parallel den Antrag bei der DRV auf EMR.

Was mich zu deiner Situation dann wieder wundert, weil du dazu nichts geschrieben hast und auch Doppeloma schon fragte, hast du nach der OP denn keine Anschlussreha bekommen. Denn dort hätte die DRV sich eigentlich schon auf den Abschlussbericht eingelassen, bzgl. deinem weiteren Ablauf.

Ich z.B. kam damals (1998) aus der Reha mit dem Vermerkt: AU bis auf weiteres, es wird eine ABE (Arbeitsbelastungserprobung) empfohlen. Aus der ABE wiederum mit dem Vermerk, die bisherige berufliche Fortführung ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich, eine Umschulung wird empfohlen. Da die Umschulung dann wieder von der DRV abgebrochen wurde, kam der Richter beim SG nach meiner Klage zu dem Schluss das eben die BU-Rente zu gewähren ist (vor 1961 geb.).

Also wenn du weitere Hilfe benötigst, dann frage hier nach, bevor dir eventuelle Fehler wegen Unwissenheit unterlaufen. Das ist auf jeden Fall billiger.

Vor allem aber viel Kraft bei deinem Kampf.


Zu Machts Sinn:

Hallo, du schreibst hier im Forum des öfteren das ein KG bis zu 156 Wochen möglich ist, kannst du mir und auch allen anderen vielleicht einige Quellen zum besseren Verständnis aufführen. Das dürfte sicherlich für manche sehr interessant sein zu erfahren wie sowas ggf. durchführbar ist. ich hab ja z.B. auch schon mehrfach in den letzten 20 Jahren die 78wochen durchlaufen.

Vielen Dank im Voaraus.



Gruß saurbier
 

Machts Sinn

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fast 156 Wochen Krankengeld

Hallo Saurbier,

damit das mit den fast 156 Wochen Krankengeld etwas deutlicher wird, hier mal ein Beispiel:

Erste Arbeitsunfähigkeit wegen einer Krankheit vom 01.07.2011 bis 07.07.2011 = 1 Woche

starre 3-Jahres-Blockfristen:
A vom 01.07.2011 bis 30.06.2014
B vom 01.07.2014 bis 30.06.2017

Zweite Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit ab 15.01.2013

Krankengeld in Blockfrist A bis 30.06.2014 ca. 76 Wochen

also keine Aussteuerung, somit auch

Krankengeld in Blockfrist B ab 01.07.2014 weiterhin längstens 78 Wochen

Grundlagen:
§ 48 SGB V: SGB 5 - Einzelnorm
Verlautbarung: http://www.vdek.com/vertragspartner/leistungen/krankengeld/_jcr_content/par/download_1/file.res/gemeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf

Gruß!
Machts Sinn
 

Doppeloma

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Hallo saurbier,

In deinem Fall möchte ich mal die Vermutung anstellen, dass zumindest eine Teil-EMR gegeben sein sollte, denn deinen Beurf kannst du ja nicht mehr ausüben, wenn schon teilweise Lähmiungserscheinungen in den Beinen auftreten. Die Inkontinenz ist zwar für den Betroffenen selbst sehr schlimm, aber leider für die DRV kein Grund eine Rente zu bewilligen.
Soweit eine "nette" Vermutung, wenn die TE bereits schreibt, dass die EM-Rente komplett abgelehnt wurde und ihr nun die "Akteneinsicht" für den Widerspruch schon (zumindest) erschwert wird ...

Hier stünden die Lähmungserscheinungen in den Beinen eher im Forderung, gerade weil sie die alltägliche Mobilität erheblich beeinflussen, genauso wie die starken Medikamente welche sich auf die Konzentration negativ auswirken.
Nimm es mir bitte nicht übel wenn ich bei dieser Bemerkung "herzhaft lachen musste", bei meinem Männe gab es auch schon schwere Einschränkungen der gesamten Beweglichkeit und trotzdem sollte er Vollzeit arbeiten können ...

Im ersten Verfahren wurde er bei Gericht auch von einem (reinen Orthopäden) begutachtet, der ihm versicherte, dass es ihm gar nicht dort weh tun könne, wo er das sagt und Schmerzen seien überhaupt sehr "subjektiv" zu sehen ... bei ausreichender "Willensanstrengung" könne er überwiegend im Sitzen durchaus arbeiten.

Es interessierte auch Niemanden weiter, dass sogar der Gutachter erwähnte, "dass der Probant während des Gutachtens in ca. 90 Minuten mehrfach aufgestanden ist (was ihm sichtlich schwer gefallen sei ... :icon_kinn:) und kurze Zeit stehen blieb, er könne aber trotzdem noch "Montage- und Klebearbeiten" regelmäßig 6 und mehr Stunden verrichten, in wechselnden Körperhaltungen, überwiegend im Sitzen, auch das "Reinigen von Maschinen sei ihm möglich" ... ich wusste noch gar nicht, dass so was "im Sitzen" geht dürfen dann wohl nur ganz kleine Maschinen sein ;-)))

Und von unten muss das dann ein Kollege machen, denn mein Männe kommt nach dem Bücken/Beugen/Knien nicht mehr hoch ... soll er ja auch nicht machen lt. Gutachten ...

Schon interessant, welche konkreten Vorstellungen der so hatte vom Arbeitsmarkt-Angebot für solche "Tätigkeiten" ...

Zudem wurde sein Medi-Konsum (Tilidin und Lyrica unter anderem) als zu niedrig dosiert bemängelt ... wörtlich schrieb er für das Sozialgericht : "bei deutlich höherer Dosierung der aktuellen Medikamente, wäre der Probant durchaus in der Lage ohne "unzumutbare Schmerzen" Vollzeit zu arbeiten ...

Es interessierte nicht weiter (auch später nicht den Richter), dass er eigentlich wegen anderer Krankheiten überhaupt keine BTM nehmen sollte und mit höheren Dosierungen vermutlich gar nichts mehr machen könnte ... nur noch "im Liegen arbeiten" ...

Diese Stellungnahme quittierte der Gutachter dann damit :" Millionen deutsche nehmen Medikamente und gehen auch arbeiten ...", die "Meßlatte für "unzumutbare" Schmerzen konnte er leider auch nicht benennen, das war eben seine "objektive" gutachterliche Feststellung dazu ... :icon_neutral:

Es macht mich heute noch sehr wütend, wenn ich an dieses erste Verfahren und diesen unmenschlichen Gutachter denke, immerhin hat die DRV damit fast 4 Jahre Rente gespart bei Männe, denn die Bewilligung erfolgte dann natürlich erst ab der 2. Antragstellung :-(((

Er hatte damals übrigens eine Anwältin für Sozialrecht, allerdings auf PKH, die hat nicht mal eingegriffen, als diese "Fehlbesetzung" von Gutachter beauftragt wurde, denn eigentlich hätte es mindestens ein schmerztherapeutisch geschulter Arzt sein müssen ...

Die Orthopäden sehen sich doch meist nur Bilder an (machen auch oft ungefragt, "ungesund" viele Neue, bei den Gutachten) und was man darauf nicht sehen kann, hat auch nicht weh zu tun ... :icon_evil:

Ich selber hatte zunächst den VDK "am Start" aber die haben sich schon beim Widerspruch angestellt, da hätte ich auch noch keine Rente, wenn ich mir keinen Anwalt genommen hätte (auch auf PKH), der war aber deutlich besser und hatte die richtigen Argumente, wenigstens am Gericht und ich dann auch die richtigen Gutachter.

Um Zeit zu gewinnen, würde ich zumindest bei den Entscheidungen der DRV (ggf. Ablehungsbescheide) umgehend in Widerspruch gehen, damit du dir kompetente extrerne Hilfe suchen kannst.
Wie geschrieben, den Ablehnungsbescheid hat sie bereits erhalten, jetzt geht es um die Akteneinsicht bei der DRV für die Begründung ... dafür kann man sich nötigenfalles einen Beratungsschein für einen Anwalt ausstellen lassen (am Amtsgericht), der kostet wohl inzwischen 15 €, ich habe ihn 2010 noch für 10 € bekommen ...

Vorweg sein dazu unbedingt angemerkt, dass die Entscheidung deiner Arbeitsfähigkeit mit Einschränkungen zwar für die AfA, aber keineswegs für die DRV bindend ist.
Richtig und darum passt die AfA sich auch inzwischen direkt den Feststellungen der DRV an, wenn eine EM-Rente abgelehnt wird, dann halten die das schon für "endgültig" und wollen gar nicht erst zahlen (müssen), obwohl Widerspruch eingelegt wurde ...

Den § für die Klärung von "Divergenzen" bei unterschiedlicher Einschätzung der Leistungsfähigkeit am Arbeitsmarkt hat man inzwischen bei der DRV schon lange einfach "ersatzlos gestrichen", die haben kein Interesse daran sich der AfA "anzupassen", also läuft es umgekehrt ... was dazu in der AfA DA (immer noch !!!) drin steht, wird also real überhaupt nicht durchgeführt ...

Die ändern einfach das AfA Gutachten (von "schwer krank" in "putzmunter", wenn es sein muss) und der Antragsteller auf EM-Rente hat es dann "auszubaden" ...

Da du ja einen Beruf erlehrnt hast, hast du anfangs auch einen gewissen Schutz, so dass man dich nicht sofort auf minderwertige Hilfstätigkeiten abschieben darf, denn du braucht nicht mehr als 20% Lohneinbuße in den ersten 3 Monaten hinnehmen (§ 140 SGB III Zumutbarkeit). Also nichts mit Pfördner etc..
Den Schutz des § 140 SGB III hat jeder bei der AfA der dort Leistungen bezieht, das ist unabhängig von der Aussteuerung so, allerdings werden ja immer mehr Leute immer öfter aus dem Niedriglohnbereich arbeitslos, denen dann durchaus auch ZAF und "Pförtner" zumutbar wäre ...

Es kommt ja dabei nur auf das letzte Einkommen an, welches dem aktuellen ALGI zu Grunde liegt, mit "Berufsschutz" hat das wenig zu tun, auch im ALGI muss man sich in allen Bereichen bewerben, für die man die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat, aktuell muss ja erst mal "das Restleistungsvermögen" festgestellt werden und das hat nicht unbedingt mit dem erlernten Beruf zu tun ...

Der geht ja (vermutlich) nicht mehr, hast du oben schon festgestellt, mich würde allerdings auch interessieren, ob es dazu auch schon Feststellungen bei der DRV gegeben hat (med. Reha) ... :icon_kinn:

Dazu dann am besten gleich Parallel den Antrag bei der DRV auf EMR.
Ein Antrag reicht doch und der wurde bereits abgelehnt ...

Ich z.B. kam damals (1998) aus der Reha mit dem Vermerkt: AU bis auf weiteres, es wird eine ABE (Arbeitsbelastungserprobung) empfohlen.
JAAA, das waren noch Zeiten ... meine Umschulung hat 1997 begonnen, ging alles problemlos "über die Bühne", war nicht mal zur Reha damals ... es genügte, dass ich meinen Job aus gesundheitlichen Gründen (selber) gekündigt hatte ... weil ich es körperlich einfach nicht mehr geschafft habe ... war auch AU geschrieben zu der Zeit ...

Bekam zwar zunächst kein Geld (Prüfung Sperre/Prüfung Berechtigung der Kündigung, konnte aber von meinem EX "überleben" bis alles nachgezahlt wurde), wurde (vom Arbeitsamt) zum externen Amtsarzt geschickt und der hat schon in sein Gutachten geschrieben, dass ich nicht mehr in meinem erlernten Beruf arbeiten könne und die Kündigung daher berechtigt war.

Man möge mich in einen Beruf ohne körperlich schwere Arbeit umschulen, am Besten in Büro oder Verwaltungsbereiche ...

Dann ging (noch) alles fast von alleine, irgendwann "Berufsfindung" (14 Tage in einem BfW, das nur 3 Berufe anzubieten hatte), die ich aber alle sowieso nicht (mehr) machen sollte ... na gut für "Technischer Zeichner" war ich zu "doof" (hätte mich auch nicht wirklich interessiert) ... habe überhaupt kein "räumliches Vorstellungsvermögen" = ungeeignet ...:icon_twisted:

Dann der Bescheid von der DRV und ich war schon gut Mitte 40, das wird heute meist gar nicht mehr bewilligt ...
Aber eine BU-Rente bekam ich später auch nicht (trotz "passendem" Jahrgang) von der DRV, zu lange raus und wurde schließlich umgeschult (für Büro), selber Schuld wenn ich dann in den "angelernten Bereich" (im Büro) arbeiten gegangen bin, statt jahrelang arbeitslos zu sein, bis ich krank wurde ... :icon_neutral:

MfG Doppeloma
 

thomas

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Liebe Doppeloma,
ein dickes danke für Deinen Beitrag!
:icon_hug:


Im ersten Verfahren wurde er bei Gericht auch von einem (reinen Orthopäden) begutachtet, der ihm versicherte, dass es ihm gar nicht dort weh tun könne, wo er das sagt und Schmerzen seien überhaupt sehr "subjektiv" zu sehen ... bei ausreichender "Willensanstrengung" könne er überwiegend im Sitzen durchaus arbeiten.
So etwas kenne ich.
Bei mir hat ein (Erst)Gutachter der RV nach zehn Minuten Gespräch, bei dem ich kaum zu Wort kam, kategorisch erklärt, ich könne gar keine psychosomatisch bedingten Schmerzen haben (trotz nachgewiesener schwerster PTBS), da er "von so etwas noch nie was gehört" hätte.
Meine Panikattacken könne ich ja "durch die Einnahme passender Medikamente unterdrücken" und wäre somit voll erwerbfähig.
Blöd nur, daß die "passenden Medikamente" dann Psychopharmaka mit stark sedierender Wirkung wären ... unter deren Einfluß ich nicht mal mehr Auto fahren dürfte, weil ich mich in ein massiv heruntergedimmtes Gemüse verwandeln würde.

Es interessierte auch Niemanden weiter, dass sogar der Gutachter erwähnte, "dass der Probant während des Gutachtens in ca. 90 Minuten mehrfach aufgestanden ist (was ihm sichtlich schwer gefallen sei ... :icon_kinn:) und kurze Zeit stehen blieb, er könne aber trotzdem noch "Montage- und Klebearbeiten" regelmäßig 6 und mehr Stunden verrichten, in wechselnden Körperhaltungen, überwiegend im Sitzen, auch das "Reinigen von Maschinen sei ihm möglich" ... ich wusste noch gar nicht, dass so was "im Sitzen" geht dürfen dann wohl nur ganz kleine Maschinen sein ;-)))

Und von unten muss das dann ein Kollege machen, denn mein Männe kommt nach dem Bücken/Beugen/Knien nicht mehr hoch ... soll er ja auch nicht machen lt. Gutachten ...

Schon interessant, welche konkreten Vorstellungen der so hatte vom Arbeitsmarkt-Angebot für solche "Tätigkeiten"
Da möchte ich mal Luther zitieren: "Auf eines anderen Mannes ***** ist gut durch's Feuer reiten!"


Zudem wurde sein Medi-Konsum (Tilidin und Lyrica unter anderem) als zu niedrig dosiert bemängelt ... wörtlich schrieb er für das Sozialgericht : "bei deutlich höherer Dosierung der aktuellen Medikamente, wäre der Probant durchaus in der Lage ohne "unzumutbare Schmerzen" Vollzeit zu arbeiten ...
Is' ja irre ...
Das steht beinahe wörtlich auch in meinem Erstgutachten ...


Diese Stellungnahme quittierte der Gutachter dann damit :" Millionen deutsche nehmen Medikamente und gehen auch arbeiten ...", die "Meßlatte für "unzumutbare" Schmerzen konnte er leider auch nicht benennen, das war eben seine "objektive" gutachterliche Feststellung dazu ... :icon_neutral:
... und auch da habe ich beinahe wörtlich so zu hören bekommen!


Es macht mich heute noch sehr wütend, wenn ich an dieses erste Verfahren und diesen unmenschlichen Gutachter denke, immerhin hat die DRV damit fast 4 Jahre Rente gespart bei Männe, denn die Bewilligung erfolgte dann natürlich erst ab der 2. Antragstellung :-(((
War bei mir genauo.
Soll mir doch keiner einreden, daß das keine Methode hätte ...


Ich selber hatte zunächst den VDK "am Start" aber die haben sich schon beim Widerspruch angestellt, da hätte ich auch noch keine Rente, wenn ich mir keinen Anwalt genommen hätte (auch auf PKH), der war aber deutlich besser und hatte die richtigen Argumente, wenigstens am Gericht und ich dann auch die richtigen Gutachter.
Bei mir hat der SoVD da einen richtig, richtig guten Job gemacht.
Hab jetzt nach über drei Jahren endlich die EU-Rente durch (erstmal befristet, aber was soll sich denn bei mir so ändern, daß ich plötzlich mit Ende 40 den Arbeitmarkt "rocke" ...?

Ich hoffe, die TE hat die Nerven, gegen die DRV gerichtlich vorzugehen.
Ich hoffe, die TE sucht ich entsprechende Hilfe ...
Ich drücke die Daumen!
 

saurbier

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Liebe Doppeloma,

er wäre ja vermessen, wenn ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen den deinigen Widersprechen würde.

ich habe selbst die Voreingegnommenheit bei manchen Sozialrichtern gesehen, so in meinem LSG Verfahren wo schon vor der Verhandlung seitens eines beisitzenden Richters ausgeführt wurde: entweder rückwirkende Leistung oder aber neue Umschulung, beides gibt es nicht. Da staunte mein Anwalt nur noch und war baff. Laut Gesetz hätte die DRV bis zur neuen Umschulung nämlich Übergangsgeld zahlen müssen (Urteil des SG).

So läuft es aber eben beim Sozialgericht.

Meinem guten Bekannten sagte der Richter beim SG, auch mit ihrem BTM Konsum sind sie in der lage bis zu 40km zu einer Arbeitsstelle zu fahren. Das der Mann auf dem Land wohnt und eigentlich mit derart hoher BTM Dosis laut StVO gar kein Fahrzeug führen darf, war diesem Richter vollkommen egal.

Da hatte ich trotz Jahre langem Klageverfahren mit dem für mich zuständiger Richter und im besonderen den Orthopädischen Gutachter (Gutachten dauerte den ganzen Nachmittag) offensichtlich viel mehr Glück. Vielleicht aber auch deshalb, weil alle bis dahin durchgeführten Massnahmen der DRV von den eigenen Ärzten ebenfalls mit einem Negativen Urteil ausfielen.

Ich weiss, dass weder die DRV noch die AfA und wohl am wenigsten die Jobcenter interessiert sind etwas zu leisten. Hier geht es doch nur um uns "dumme" Arbeitnehmer. Man stelle sich sowas mal bei den Beamten vor.

Es zeigt sich doch immer wieder - auf hoher See und vor Gericht, begibt man sich in Gottes Hand -, weil man nie im voraus weiss ob man auch ankommt, bzw. Erfolg hat.

O.K. das Kimimaus12 bereits eine Ablehung seitens der DRV hat, habe ich offensichtlich überlesen.

Letztendlich bedeutet dies aber doch nicht das Ende der Fahnenstange.

Ihr bleibt jetzt halt erst mal der Widerspruch und bezüglich der Akteneinsicht hast du ja schon ausführlich geschrieben.

Aber auch das ändert ja nichts bei Antrag bei der AfA nach § 145 SGB III, selbst wenn die AfA solche Anträge nicht akzeptieren will. Dazu haben schon mehrere LSG und selbst das BSG entsprechende Urteile zu gunsten der Betroffenen gesprochen. Solange der Widerspruch und ggf. die Klage läuft, bleibt das Verfahren offen und die AfA ist verpflichtet vorläufig zu leisten.

Zu der Anwendung des § 145 SGB III braucht mir auch keiner was zu sagen, denn ich hab den Spass selber im Sommer 2012 bei mir durchgezogen.

Ganz nach dem Motto unser äd sagt, also keine Anwendung von § 145 SGB III. Also gab es den Widerspruch und plötzlich gab es doch Geld und komischer Weise noch viel schneller die Entscheidung der DRV zur vollen EMR Arbeitsmarktrente auf Zeit.

Jetzt läuft meine volle EMR ja aus und der Antrag auf Weiterbewilligung wurde schon im März gestellt. Heute nun fragt die DRV bei Hausarzt per Eilanfrage an, wo denn die Unterlagen abgeblieben sind, welche ich nachweislich gegen Unterschrift vor 2 Wochen abgeschickt habe. Verbummeln und auf Zeit spielen gehört eben zu deren Arbeitsvorgaben, zumindest mal bei 95% der Fälle, genauso wie die Standartablehnung in eben auch wieder 95% der Fälle. Das hat mir sogar ein Richter beim SG so gesagt.

95% der Erstanträge werden abgelehnt, wissend das nur 10% dagegen Klagen und davon dann höchstens 3% die Klage gewinnen, wobei maximal 1% durch alle Instanzen geht, ein tolles Ergebnis für die DRV.

Das die Behörden Gesetze nur zu eigenen Gunsten auslegen bzw. manche gar nicht erst umsetzen, na das liegt doch in der Sache der Natur bei Juristen. Wer 3 davon in einen Raum setzt, der erhält natürlich auch 3 unterschiedliche Meinungen.

Gleiches haben wir bei den Gutachtern, die meistens gar nicht für eine Tätigkeit als Gutachter ausgebildet sind.

Z.B. mein jetziger Orthopäde, der im Sommer 2012 aufgrund seiner eigenen Bilder noch eine OP sah, kam im Herbst nach Vorlage des MRT Berichtes zu einem ganz anderen Urteil und bot mir aber an mich im Krankenhaus nochmals beraten zu lassen. Komisch die Oberärzte dort sahen nach nochmals eigenen Untersuchungen sofort die Ursache für meine Schmerzen und sogar noch viel mehr, was natürlich in einer OP endete.

Soviel zu unseren Ärzten.

Übrigens, der selbe Orthopäde kann nicht begreifen, dass ich mit einem LWS-Syndrom von einem Schmerztherapeuten BTM erhalte. Das sagt doch so einiges, oder.

Ich bete jeden Tag zu Gott, dass mich mein Hausarzt der mich jetzt seit 25 Jahren behandelt als auch mein Schmerztherapeut nicht plötzlich in Rente gehen.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass ich ja zum § 140 SGB III nicht geschrieben habe, dass damit ein Berufsschutz gegeben ist, sondern lediglich eine finanzieller Schutz gegen den Radikalen Absturz und der Verpflichtung jeder Arbeit anzunehmen.

Noch kann Kimimaus12 aus ihrem erlernten Beruf diesen mitnehmen, z.B. in der ersten 3 Monaten nicht weniger als 30% Lohneinbusse, was aber erst mal Hypotetisch wäre.

Mir ist schon lange klar, dass durch die vielen ZAF´s dieser Schutz hintenherum ausgehölt wird, dank der schwarzen Politik. Nur so kommen diese Firmen ja an ihre Arbeitskräfte, die dann wieder beim Jobcenter zweck Aufstockung betteln dürfen.

Daran ist aber das Volk selber Schuld, wollen doch alle die Politik der lieben Mutti, anstatt mal andere ran zu lassen, die wohlmöglich das Sozialsystem umkrempeln würden (Linke).


Gruß saurbier
 

saurbier

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Hallo lieber thomas,

da bist du ja zu beglückwünschen.

Du hast ja das volle Programm durch.

Hab jetzt nach über drei Jahren endlich die EU-Rente durch (erstmal befristet, aber was soll sich denn bei mir so ändern, daß ich plötzlich mit Ende 40 den Arbeitmarkt "rocke" ...?
Jetzt fängt wohl das nächste an.

Sehr viele haben das unglaubliche selbst erleben dürfen, denn die DRV sieht sich selbstverständlich in der Lage, Betroffenen nach einer einmal gewährten volle EMR auf Zeit (in der Regel ja 3 Jahre), nach dessen Ablauf eine Wunderheilung zu unterstellen. Leider bedeutet ein Urteil für eine EMR Zeit eben nur, dass es für diesen Zeitraum gilt und nicht dauerhaft.

Du bist ja nun erst mit Ende 40 in den Genuss gekommen. Da sind noch viele Jahre bis zur Altersrente offen und niemand weiss was der Arbeitsmarkt, weswegen du offensichtlich ja deine Rente heute erhalten hast, in 3 Jahren so alles benötigt.

In meinen Augen ist die Arbeitsmarktrente die billigste Lösung für die DRV, weil sich sowohl die DRV als auch die BA die Rente teilen.

Früher wurden wir allzu gerne auf Pfördner Tätigkeiten verwiesen, nur damit keine Rente gezahlt werden musste. Das sollte sich eigentlich durch die dazu ergangene Rechtssprechung diverser LSG aber auch des BSG ja zu unseren gunsten ändern. Nur leider interessiert sich die AfA nicht für diese Rechtssprechnung und versucht es immer wieder weiter so, wie auch damals in meinem Fall.

Ich sollte mir gemäß AfA nach der Aussteuerung bei der KK und als BU-Rentner eine Tätigkeit als Pfördner suchen, dem kam dann aber die DRV mit der vollen EMR-Arbeitsmarktrente zuvor.

Der Ausblick in die Zukunft wäre damit zu vermessen. Viel besser ist es die Bewilligung zur Rente jetzt erst mal zu geniessen, so man dann überhaupt kann, um danach wieder Fit für den nächsten Kampf zu sein.

Mein Weiterbewilligungsantrag läuft derzeit. Mich wundert nun jetzt, dass die DRV bei meinem Hausarzt eine Eilanfrage bezüglich der ärztlichen Stellungnahme gestellt hat, denn die hätten ja nch bis 31.07. Zeit.

Vielleicht will man ja die neue Bewilligung noch schnell vor dem Termin der Rentenreform abschließen um zumindest so noch etwas Geld (2 Renteneckpunkte) zu sparen. Denn ab dem 01.08.2014 sollen ja nach der heute beschlossenen Rentenreform die EMR 2 Renteneckpunkte mehr Rente erhalten.

Man darf darüber ja mal lachen, denn wir EMR kosten unseren Betragszahlern damit ganze 1 Milliarde mehr, hingegen die Mütterrente, welche "alle" Mütter, also auch bei Beamten / Selbstständigen / Ärzte und Rechtsanwälte aus unserer Beitragskasse mit ganzen 26 Milliarden beglückt werden.

Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne dies den Müttern, aber eben nur denen dessen Männer bzw. Frauen dann auch in unsere Rentenkasse eingezahlt haben.

Hier aber werden jetzt unsere Beiträge geplündert von Leuten die nie etwas gezahlt haben und das Geld fehlt unseren Beitragszahlern dann eben wieder bei der Altersrente.


Gruß saurbier
 
E

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Na ja...die Aberkennung einer vollen befristeten EM-Rente (keine Arbeitsmarktrente!) ist wohl eher die Ausnahme als die Regel wenn sich der Gesundheitszustand nicht geändert hat. Es gibt auch nicht wenige im Forum die nach dem Ablauf der ersten Befristung eine unbefristete bekommen haben.

Und die Befristung bei der Erstbewilligung ist nun mal so vorgeschrieben außer bei Fällen wo die Befristung einzelfallbezogen keinerlei Sinn machen würde.

Gibt's im Forum welche denen eine volle EM-Rente wieder aberkannt wurde aus was für Gründen auch immer? Wäre interessant...!


liesa
 

saurbier

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Hallo lisa,

auf hoher See....

Was die DRV so alles macht, na das weiss doch nur Gott.

Der eine bekommt eine volle EMR, dem anderen wird diese verweigert. So läuft das dort ab.

Warum soll man jemanden der eine volle EMR auf Zeit erhält, diesem die nicht weiter verlängern.

Das hängt eben von den medizinischen Gutachten/Berichten der Ärzte und eben den ärztlichen Beratern der DRV ab.

Kimimaus12 hat z.B. noch gar keine Rente und thomas hat sie per Gerichtsverfahren für 3 Jahre auf Zeit.

Zeit bedeutet eben nicht dauerhaft, da will man eben abwarten was sich so noch gesundheitlich ergibt.

Ich glaube mal weniger, dass eine zeitliche Befristung unbedingt in eine dauerhafte mündet. Das dürfte dann wohl eher mit dem Alter des betroffenen im Zusammenhang stehen.

Wenn wir hier mal schauen, wie alt Doppeloma z.B. war/ist, dürften die Chancen auf den Arbeitsmarkt eben nicht gerade Rosig sein.

In meinem Fall z.B. als vorbelasteter BU-Rentner (kann eh nur 3-6Std./tägl. arbeiten) und mit 55 ist auf den Arbeitsmarkt aktuell nichts mehr los. Also dann ab in die Arbeitsmarktrente, kostet die der DRV doch nur halb soviel (wird von den BA zur hälfte getragen) wie eine normale volle EMR.

So rechnet man eben bei der DRV und anderen Sozialträgern.

Bei den EMR kommt es halt auf vieles an, ausser dem Gesundheitszustand. Da spielt das Alter auch eine große Rolle.

Wer 40 ist dürfte da weit schlechtere Karten haben als die mit Ü50 und wohlmöglich Ü55 und mehr, denn jüngere kann man eben besser im Arbeitsmarkt integrieren.


Gruß saurbier
 

Hamilkar

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Mein Weiterbewilligungsantrag läuft derzeit. Mich wundert nun jetzt, dass die DRV bei meinem Hausarzt eine Eilanfrage bezüglich der ärztlichen Stellungnahme gestellt hat, denn die hätten ja nch bis 31.07. Zeit.

Vielleicht will man ja die neue Bewilligung noch schnell vor dem Termin der Rentenreform abschließen um zumindest so noch etwas Geld (2 Renteneckpunkte) zu sparen. Denn ab dem 01.08.2014 sollen ja nach der heute beschlossenen Rentenreform die EMR 2 Renteneckpunkte mehr Rente erhalten.
das kannste knicken. eine Weiterbweilligung läuft mit den "alten" Werten weiter.

das Datum ist übrigens der 01.07.2014. die 2 Renteneckpunkte ist auch nur von Medien in Umlauf gebrachter Blödsinn. das können 2 Punkte sein, aber nur beim exakten bisherigen Durchschnittsverdiener. wer mehr hat (eher selten wegen Schulzeiten, Alo o.ä.) bekommt mehr, wer weniger hat (die Regel) weniger.

die Zurechnungszeit erhöht sich um 2 Jahre, von 60 auf 62. die 2 Jahre bekommen die Entgeltpunkte, die sich aus dem Durchschnittswert vor Renteneintritt ergeben. aber eben auch nur Neu-Erwerbsminderungsrentner ab 01.07.2014...
 

Hamilkar

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Man darf darüber ja mal lachen, denn wir EMR kosten unseren Betragszahlern damit ganze 1 Milliarde mehr, hingegen die Mütterrente, welche "alle" Mütter, also auch bei Beamten / Selbstständigen / Ärzte und Rechtsanwälte aus unserer Beitragskasse mit ganzen 26 Milliarden beglückt werden.

Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne dies den Müttern, aber eben nur denen dessen Männer bzw. Frauen dann auch in unsere Rentenkasse eingezahlt haben.

Hier aber werden jetzt unsere Beiträge geplündert von Leuten die nie etwas gezahlt haben und das Geld fehlt unseren Beitragszahlern dann eben wieder bei der Altersrente.


Gruß saurbier
die DRV leistet im Umlageverfahren, da bleibt außer der obligaten 1- 1,5 Monatsreserve eh nix, was zu plündern wäre.

"bezahlen" werden die Klientelwahlgeschenke aber ALLE Rentner mit geringeren Rentensteigerungen. und eben auch die, die beispw. vor kurzem Rente mit 63 und mit Abschlägen bezogen haben.

in Summe absolut wäre das eh zu vernachlässigen. die DRV gibt pro Jahr ca. 250 Mrd. Euro aus. der Bundeszuschuss absolut ist heute prozentual immer noch niedriger als beispw. Anfang der 1960er Jahre. und da hat sich keiner aufgeregt weil es eben moralisch angemessen war, den Leuten anständige Renten zu zahlen. heute werden alle gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt, dann aber einzelne kleine Gruppen willkürlich begünstigt. das öffnet Tür und Tor für weitere Späßchen. erst was kürzen, dann eine kleine Gruppe begünstigen, alle zahlen dafür, dann wieder was kürzen usw. usf...
 

saurbier

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Hallo lieber Hamilkar,

das kannste knicken. eine Weiterbweilligung läuft mit den "alten" Werten weiter.
Das wäre hier die Frage.

Wenn meine volle EMR nicht weiter bewilligt wird, dann werde ich wieder zurück auf meine ehemalige BU-Rente gekürzt (Bestandsschutz).

Hier muss aber wieder eine neue Berechnung erfolgen, denn ich hab ja seit dem ersten Bescheid der BU-Rente (Stand 1998) bis zum Bescheid der vollen EMR Arbeitsmarktrente auf Zeit (2011) wegen meiner sozialversicherungspflichtigen Teilzeitarbeit Beiträge abgeführt, welche nach dem günstiger Prinzip anzurechnen sind. Schon geschehen bei der vollen EMR eben unter Anwendung der akteullen Rechtslage zum Zeitpunkt.

Eine Weiterbewilligung schließt letztendlich die neue Rechtslage nicht aus, ausgenommen wäre eine Stichtagregelung, denn selbst eine Weiterbewilligung der Rente bedeutet eine neuerliche Berchnun, bedingt durch die bis dahin eingetretenen Faktoren.

Z.B. hätte ich ja ALG-I bekommen können, für welches entsprechende Renteneckwertpunkte zu berücksichtigen sind.

Im übrigen sind Alt-Rentner nicht mit EMR auf Zeit gleich zu setzen. Bei einem EMR auf Zeit können sich die Faktoren grundlegend ändern, z.B. keine Fortführung der Rente bzw. Wandlung in eine volle EMR bis zur Altersrente, bzw. Gesetzesänderungen während des Rentenverlaufes. Dort greifen dann wieder Gesetzesänderungen, sofern kein Bestandsschutz besteht (BU-Rente bei vor 1961 geb. z.B.). Hier müssten wir nun wissen was genau im Gesetz steht. Ungeachtet dessen kommen dann auch noch die Urteile der LSG bzw. des BSG was wieder alles auf den Kopf stellen kann.

das Datum ist übrigens der 01.07.2014. die 2 Renteneckpunkte ist auch nur von Medien in Umlauf gebrachter Blödsinn. das können 2 Punkte sein, aber nur beim exakten bisherigen Durchschnittsverdiener. wer mehr hat (eher selten wegen Schulzeiten, Alo o.ä.) bekommt mehr, wer weniger hat (die Regel) weniger.

die Zurechnungszeit erhöht sich um 2 Jahre, von 60 auf 62. die 2 Jahre bekommen die Entgeltpunkte, die sich aus dem Durchschnittswert vor Renteneintritt ergeben. aber eben auch nur Neu-Erwerbsminderungsrentner ab 01.07.2014...
Da gebe ich dir vollkommen recht. Das ganze hab ich wohl zur kurz ausgeführt, nun eben weil äußerst kompliziert zu berechnen (effektiver Lohn zum allgemeinen Durchschnittsverdienst etc.). Dafür hab ich hier aber ein entsprechendes Rentenberechnungsprogramm, was ich mir damals günstig über eine Computerzeitschrift zugelegt hatte.

die DRV leistet im Umlageverfahren, da bleibt außer der obligaten 1- 1,5 Monatsreserve eh nix, was zu plündern wäre.
Na da möchte ich dir aufgrund der veröffentlichten Zahlen widersprechen. Laut der Bundesregierung liegen/lagen aktuell ca. 32,6 Milliarden an Rentenüberschüssen im Topf, eben weil die Konjunktur so gut verlief und wohl noch immer verläuft. Das dürfte jetzt aber alles verschwinden.

in Summe absolut wäre das eh zu vernachlässigen. die DRV gibt pro Jahr ca. 250 Mrd. Euro aus. der Bundeszuschuss absolut ist heute prozentual immer noch niedriger als beispw. Anfang der 1960er Jahre. und da hat sich keiner aufgeregt weil es eben moralisch angemessen war, den Leuten anständige Renten zu zahlen. heute werden alle gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt, dann aber einzelne kleine Gruppen willkürlich begünstigt. das öffnet Tür und Tor für weitere Späßchen. erst was kürzen, dann eine kleine Gruppe begünstigen, alle zahlen dafür, dann wieder was kürzen usw. usf...
Ich glaub auch da liegst du etwas falsch.

Der Bund zahlt aktuell um die 66 Milliarden an Zuschüssen in die Rentenkasse. Ich bezweifle sehr stark, dass solche zahlen jemals in den 1960 bis 1990er Jahren in die Rentenkasse als Zuschuss eingezahlt wurden, wenn auch die Zuschüsse langsam aber sicher dank vieler Faktoren, wie z.B. Rentenfremde Leistungen als auch die vielen Aus-/ Übersiedler oder eben die jetzigen Ostrentner dramatisch gestiegen sind.

Bitte mit Vorsicht geniessen, ich verurteile keinen Ostrenter der aus der Rentenkasse Leistung erhält, in verurteile aber das "wie", denn diese Menschen haben leider niemals als Arbeitnehmer in diese Sozialkasse eingezahlt. Demzufolge müssten die Lasten auch von uns allen als Steuerzahler aufgebracht werden. Aber nein, werde Schwarz/Geld noch Rot/Grün zeigen und zeigten Bereitschaft allle Steuerzahler (Namentlich Ärzte, Beamte, selbstständige, Politiker und eben besser gestellte Vermögende) dazu heran zu ziehen. Nein das wird dann nur über den minimalen Zuschuss getan, um diesen Leuten einen weiteren Vermögensvorteil zu bescheren. Und neuerlich plündert man die Rentenkasse erneut durch die Mütterrente und kommt dann mit dem billigen Argument seitens der Schwarzen das ja schon ein nicht unerheblicher Bundeszuschuss in die Rentenkasse fließt, ha ha.

In meinem Fall bleibt abzuwarten, wie sich die DRV entschließen wird. Weiter volle EMR Arbeitsmarktrente auf Zeit für mich als heute 56 jährigen der eh nur noch Teilzeit arbeiten kann (BU), oder wieder BU-Rentner ohne Aussicht auf eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsstelle mit der Aussicht auf noch 6 Monate ALG-I. Meine bisherigen Bewerbungen bei diversen ZAF´s verliefen bisher alle mit absagen, weil ja nur noch halbtags Arbeiten drin ist.

Meine Knochen gehen weiter kaputt, dass hat man bereits vor der letzten Hüft OP festgestellt, wo man mir bereits die zukünftige Schmerzsymtomatik aufzeichnete (Arztbericht für Orthopäden: Der Patient wurde jedoch auf die Möglichkeit von persistierenden Beschwerden bzw. einer späteren Schmerzprogredienz hingewiesen), na toll.

Mein Rücken ist kaputt, unter anderem aus einem Verkehrsunfall in den Jugend und der Knochenarbeit im Maschinenbau ab dem 14 Lebensjahr, dazu die Schultergelenke und nun kommen die Hüften auch noch. Von diversen Hörstürzen mit Folgen und einem äußerst merkwürdigem Augenleiden (lt. Uni Obenarzt vielleicht 1 Patient in 5 Jahren mit diesem Krankheitsbild des zeitweiligen Schleiers bei 5% Sehkraft). Was mag da noch so kommen.

Aber lt. äD im Sommer 2012 fehlt mir ja nichts und er konnte nicht begreifen warum ich schon eine BU-Rente bekomme. Das bei mir eine Hüft OP anstand interessierte den eh nicht.

Wie mag das wohl die DRV sehen, welche ja unbedingt Geld einsparen muss.



Gruß saurbier
 

kimimaus12

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Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für eure ausführlichen guten Hinweise..

Ob... natürlich habe ich nach meinen beiden Opus eine AHB erhalten ...erstmal nach der 1. Ob vom 25.9.13 zur AHB 15.10-11.11.13
Und nach der 2.Op vom 27.1.14 zur AHB 13.2.14 -13.3.14 dieses mal mit Direktverlegung wg. schlechten Gesundheitszustand.

So weit so gut... ich habe genau diesen Herrn Ahlmeier vom Bundesamt angerufen, der hier in diesem Forum erwähnt wird.
Er meinte genau das gleiche was die MA von der Zweigstelle der DRV in Zwickau zu mir sagte.

Mittlerweile habe ich herausbekommen das zur Ablehnung nur der Abschlussbericht der letzte Reha hinzugezogen wurde.
Das hat mir die MA am Telefon mehrfach bestätigt.

keine weiteren med. Gutachten, kein MDK oder was anderes.. Die bestätigte mir die MA mehrfach auf meine Frage hin.

Diese Abschlussuntersuchung am 12.3.14 in jener Reha Einrichtung war ein Witz. Die Ärztin die sie durchführte, hat mich in den 4 Wochen dauernden Reha nicht einmal vorher betreut, untersucht oder sonst wie.
Die Ärztin sagte vor der Abschlussuntersuchung... oh ist iahe Akte aber umfangreich, das kann ich mir jetzt nicht alles durchlesen. Und trotzdem fand die Abschlussuntersuchung statt...?

Auch aufgrund von großen Schmerzen fand nur eine eingeschränkte Untersuchung statt. Da ich so große Schmerzen im Rücken bzw. Bein habe wenn mir jemand gerade dieses linke Bein strecken will oder sonst welche Verrenkung stattfinden. Da schrei ich vor Schmerzen und verspanne unwillkürlich...
Also konnte die Ärztin nur die Untersuchung mit meinem rechten Bein durchführen. Aber auch da stach es wie wild in meinen Rücken und Po Bereich...

So ein Abschlussbericht genügt der DRV um zu beurteilen dass ich voll arbeitsfähig bin und die EU Rente ablehnt??

Mittlerweile habe ich einen Brief wieder an die zuständige MA per Einschreiben geschickt um sie darauf hinzuweisen. Bitte mal die betreffenden Ärzte zu befragen die mich behandeln...

Einholung der Einholung von Stellungnahme meiner mich behandelnden Ärzte.. So ein Behördendeutsch von einem mit mir befreundeten beamteten Mitarbeiter einer anderen Behörde der den ganzen Tag mit so was zu tun hat...

Mein behandelnden Ärzte unterstützen mich und haben mich ermutigt diesen Schritt zu gehen mit der EU Rente. Da sie sehen das sich mein Heilungsprozess noch sehr lange hinauszögert und im Abschlussbericht steht:


...." Die Patientin kam arbeitsunfähig in unsere stationäre Reha, war während der Maßnahme arbeitunfähig und wurde regulär in die ambulante hausärztliche und orthopädische Behandlung entlassen. Die Entlassung erfolgte aufgrund der klininischen Befunde und der noch nicht abgeschlossenen rekonvaeszenzzeit arbeitsunfähig.

Aus orthopädischer sicht ist die statische Belastungsfähigkeit herabgesetzt weshalb körperliche schwere mittelschwere Tätigkeiten, arbeiten in extremer rumpfvorneige zwangshaltung sowie ganzkörpervibrationsbelastung und Erschütterung (lockkerung des spondylodese Materials künftig zu vermeiden sind.
nach der rekonvalenzzeit, die abhängig ist vom weiteren Heilungsverlauf ist die Patientin für körperliche leichte Tätigkeiten in wechselnder Körperhaltung unter Beachtung od. qualitativer Leistungseinschränkung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt voraussichtlich vollschichtig einsatzfähig

In ihrer bisherigen Tätigkeit als Hotelfachfrau ist die Patientin aufgrund des negativen Leistungsbildes nicht mehr einsatzfähig.
Abhängig vom weiteren Heilungsverlauf wird eine Evaluation nach Ablauf von einem Jahr empfohlen. es bestehen folgende Einschränkung der alltagsrelevanten aktivitäts- und teilhabe nur eingeschränktes sitzen, stehen, bücken möglich, daher deutliche Einschränkung bei allen einfachen alltagstätigkeiten.
Die wegstrecke ist eingeschränkt, jedoch nicht unter 400m.
Auf Grund des Schmerzsyndroms bestehen diskrete Einschränkungen in der Selbstversorgung.


So de Abschlussbericht wo klar drinnen steht das es große Probleme gibt....

Ich habe ein Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt bekommen im Juni 13 und soll die durchführen und nutzen, wenn ich wieder gesund bin... nur zu einer Umschulung muss man sitzen ca 8h und ich kann nicht mal eine halbe Stunde sitzen???

So wie eben wieder ich muss diese Schreiben mit mehrmaligen Sitzungen fertig stellen.
Ich habe starke Schmerzen trotz der Einnahme und muss mich fast den ganzen Tag hinlegen.
Dieses Ende schreibe ich im Liegen, weil sitzen nicht mehr geht... aber die DRV ist der Meinung alles O:K:

Dazu nehme ich noch sehr starke Schmerzmittel Palladin 16mg, Lyrika 150mg. Panteprazol .. So bin ich im Moment nicht reisefähig und bin fahruntauglich....:mad:

Ich schlafe bei der kleinsten Möglichkeit, und sei es im Wartezimmer von einem Arzt ein... dies ist letztens beim Schmerztherapeuten passiert...

So ich war in der Zwischenzeit auch auf dem AA...
Nachdem ich zum 2. Mal meinen Gesundheitsbogen abgegeben habe. Der erste war ja mit allen Unterlagen weggekommen.

Es wird ein persönlicher Termin veranlasst zur med. Begutachtung und nicht nach Aktenlage.

In 14 Tagen werde ich mich zu einer Stationären Schmerztherapie im HBK in Zwickau unterziehen,mal sehen was die für Ideen haben um das ich von meinen starken Medikation etwas runter komme, und zumindest wieder selber mit dem Auto fahren kann.

Die DRV hat meinen Brief zur Einholung der ärztl, Befunde erhalten, und hat mir für meinen HA ein Schreiben mitgeschickt, welches aufgefüllt werden soll. dazu noch Honorarabrechnung.. Für das Ausfüllen diese Beleges erhält mein Arzt fast 30€.

Das nehme ich nächste Woche mit, zum Wiedervorstellungstermin. Denn in der nächsten Woche läuft mein Krankengeldbezug ab, da sind die 78 Wochen vorbei...
Und nur wenn ich jetzt noch eine andere Krankheit dazukommen sollte z.B. Depressionen oder sonstige seelischen Probleme dann kann sich die Krankschreibung auf noch mal 78 Wochen verlängern....
Aber diese Schiene gehe ich nicht ein.

So ich kann nicht mehr liebe Grüße de Kimimaus:icon_smile:
 

kimimaus12

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Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für eure ausführlichen guten Hinweise..

Ok... natürlich habe ich nach meinen beiden OP eine AHB erhalten ...erstmal nach der 1. OP vom 25.9.13 zur AHB 15.10-11.11.13
Und nach der 2.OP vom 27.1.14 zur AHB 13.2.14 -13.3.14 dieses mal mit Direktverlegung wg. schlechten Gesundheitszustand.

So weit so gut... ich habe genau diesen Herrn Ahlmeier vom Bundesamt angerufen, der hier in diesem Forum erwähnt wird.
Er meinte genau das gleiche was die MA von der Zweigstelle der DRV in Zwickau zu mir sagte.

Mittlerweile habe ich herausbekommen das zur Ablehnung nur der Abschlussbericht der letzte Reha hinzugezogen wurde.
Das hat mir die MA am Telefon mehrfach bestätigt.

keine weiteren med. Gutachten, kein MDK oder was anderes.. keine weiteren Ärzte und nix anderes .
Die bestätigte mir die MA mehrfach auf meine Frage hin.

Diese Abschlussuntersuchung am 12.3.14 in jener Reha Einrichtung war ein Witz.
Die Ärztin die sie durchführte, hat mich in den 4 Wochen dauernden Reha nicht einmal vorher betreut, untersucht oder sonst wie.
Die Ärztin sagte vor der Abschlussuntersuchung... oh ist ihe Akte aber umfangreich, das kann ich mir jetzt nicht alles durchlesen.
Und trotzdem fand die Abschlussuntersuchung statt...?

Auch aufgrund von großen Schmerzen fand nur eine eingeschränkte Untersuchung statt. Da ich so große Schmerzen im Rücken bzw. Bein habe wenn mir jemand gerade dieses linke Bein strecken will oder sonst welche Verrenkung stattfinden.
Da schrei ich vor Schmerzen und verspanne unwillkürlich...

Also konnte die Ärztin nur die Untersuchung mit meinem rechten Bein durchführen. Aber auch da stach es wie wild in meinen Rücken und Po Bereich...

So ein Abschlussbericht genügt der DRV um zu beurteilen dass ich voll arbeitsfähig bin und die EU Rente ablehnt??

Mittlerweile habe ich einen Brief wieder an die zuständige MA per Einschreiben geschickt, um sie darauf hinzuweisen.
Bitte mal die betreffenden Ärzte zu befragen die mich behandeln...

Einholung der Einholung von Stellungnahme meiner mich behandelnden Ärzte.. So ein Behördendeutsch von einem mit mir befreundeten beamteten Mitarbeiter einer anderen Behörde der den ganzen Tag mit so was zu tun hat...

Mein behandelnden Ärzte unterstützen mich und haben mich ermutigt diesen Schritt zu gehen mit der EU Rente.
Da sie sehen das sich mein Heilungsprozess noch sehr lange hinauszögert und im Abschlussbericht steht:

...." Die Patientin kam arbeitsunfähig in unsere stationäre Reha, war während der Maßnahme arbeitunfähig und wurde regulär in die ambulante hausärztliche und orthopädische Behandlung entlassen. Die Entlassung erfolgte aufgrund der klininischen Befunde und der noch nicht abgeschlossenen rekonvaeszenzzeit arbeitsunfähig.

Aus orthopädischer Sicht ist die statische Belastungsfähigkeit herabgesetzt, weshalb körperliche schwere mittelschwere Tätigkeiten, Arbeiten in extremer rumpfvorneige Zwangshaltung sowie ganzkörpervibrationsbelastung und Erschütterung (Lockerung des Spondylodese Materials künftig zu vermeiden sind.
nach der Rekonvalenzzeit, die abhängig ist vom weiteren Heilungsverlauf ist die Patientin für körperliche leichte Tätigkeiten in wechselnder Körperhaltung unter Beachtung od. qualitativer Leistungseinschränkung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt voraussichtlich vollschichtig einsatzfähig

In ihrer bisherigen Tätigkeit als Hotelfachfrau ist die Patientin aufgrund des negativen Leistungsbildes nicht mehr einsatzfähig.

Abhängig vom weiteren Heilungsverlauf wird eine Evaluation nach Ablauf von einem Jahr empfohlen. es bestehen folgende Einschränkung der Alltagsrelevanten Aktivitäts- und Teilhabe nur eingeschränktes sitzen, stehen, bücken möglich, daher deutliche Einschränkung bei allen einfachen alltagstätigkeiten.
Die Wegstrecke ist eingeschränkt, jedoch nicht unter 400m.
Auf Grund des Schmerzsyndroms bestehen diskrete Einschränkungen in der Selbstversorgung.


So de Abschlussbericht wo klar drinnen steht das es große Probleme gibt....

Ich habe ein Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt bekommen im Juni 13 und soll die durchführen und nutzen, wenn ich wieder gesund bin... nur zu einer Umschulung muss man sitzen ca 8h und ich kann nicht mal eine halbe Stunde sitzen???

So wie eben wieder ich muss diese Schreiben mit mehrmaligen Sitzungen fertig stellen.
Ich habe starke Schmerzen trotz der Einnahme und muss mich fast den ganzen Tag hinlegen.
Dieses Ende des Briefes schreibe ich im Liegen, weil sitzen nicht mehr geht... aber die DRV ist der Meinung alles O:K: und kann vollschichtig 6h+ arbeiten.

Dazu nehme ich noch sehr starke Schmerzmittel Palladin 16mg, Lyrika 150mg. Panteprazol .. So bin ich im Moment nicht reisefähig und bin fahruntauglich....:mad:

Ich schlafe bei der kleinsten Möglichkeit, und sei es im Wartezimmer von einem Arzt ein... dies ist letztens beim Schmerztherapeuten passiert...

So ich war in der Zwischenzeit auch auf dem AA...
Nachdem ich zum 2. Mal meinen Gesundheitsbogen abgegeben habe. Der erste war ja mit allen Unterlagen weggekommen.

Es wird ein persönlicher Termin veranlasst zur med. Begutachtung und nicht nach Aktenlage.

In 14 Tagen werde ich mich zu einer Stationären Schmerztherapie im HBK in Zwickau unterziehen,mal sehen was die für Ideen haben um das ich von meinen starken Medikation etwas runter komme, und zumindest wieder selber mit dem Auto fahren kann.

Die DRV hat meinen Brief zur Einholung der ärztl, Befunde erhalten, und hat mir für meinen HA ein Schreiben mitgeschickt, welches ausgefüllt werden soll. dazu noch Honorarabrechnung..
Für das Ausfüllen diese Beleges erhält mein Arzt fast 30€.

Das nehme ich nächste Woche mit, zum Wiedervorstellungstermin. Denn in der nächsten Woche läuft mein Krankengeldbezug ab, da sind die 78 Wochen vorbei...
Und nur wenn ich jetzt noch eine andere Krankheit dazukommen sollte z.B. Depressionen oder sonstige seelischen Probleme dann kann sich die Krankschreibung auf noch mal 78 Wochen verlängern....
Aber diese Schiene gehe ich nicht ein.

Ich halte euch auf dem laufenden.. aber ich kann mich nicht an anderen Fragerunden dran beteilige, da mr die Kraft fehlt ...:popcorn:

So ich kann nicht mehr liebe Grüße de Kimimaus:icon_smile:[/QUOTE]
 

Doppeloma

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Hallo saurbier, :icon_kinn:

auch wenn ich diese ewige "Ost-West-Diskussion" hier nicht einbringen/ausdehnen möchte, kann ich deine Bemerkung

Bitte mit Vorsicht geniessen, ich verurteile keinen Ostrenter der aus der Rentenkasse Leistung erhält, in verurteile aber das "wie", denn diese Menschen haben leider niemals als Arbeitnehmer in diese Sozialkasse eingezahlt.
so nicht unkommentiert stehen lassen ... :icon_evil:

Wir haben auch im Osten für die Rente Beiträge gezahlt (in die Westkasse war ja schlecht möglich ...), die wurden übrigens "angespart" (also nicht direkt an die aktuellen Rentner ausgezahlt) ... ich frage mich noch immer, wer sich dieses (auch mein) Geld in die Taschen gesteckt hat ...kann ja nicht alles "weg" gewesen sein, nach der Wende und der Vereinigung ... :wink:

Mein anderes (gut halbes) Arbeitsleben habe ich dann in die West-Sozial-Kassen eingezahlt (bekomme aber geringere "Ost-Rente") und habe es langsam satt immer wieder so unüberlegtes Zeug zu lesen ... genau wie mit dem Soli-Zuschlag ... den hat man mir/uns auch abgezogen ... :icon_neutral:

Ich denke mal es wird nicht gelingen, dass es in unserer Generation da noch so was wie "Gerechtigkeit und Einigkeit" geben kann, die "Grenzen in den Köpfen" sind noch immer vorhanden ... :icon_dampf:

Aber zurück zur Frage von @krimimaus ... :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo krimimaus,

Und nur wenn ich jetzt noch eine andere Krankheit dazukommen sollte z.B. Depressionen oder sonstige seelischen Probleme dann kann sich die Krankschreibung auf noch mal 78 Wochen verlängern....
Aber diese Schiene gehe ich nicht ein.
wer hat dir denn so was erzählt, auch bei "Hinzutreten" einer anderen Krankheit (während laufender AU-Bescheinigung) verlängert sich der Anspruch auf Krankengeld nicht ... :icon_evil:

Dazwischen müsste wenigstens ein Tag komplett "gesund" liegen und an diesem Tag müsstest du versicherungspflichtig arbeiten, sonst besteht überhaupt kein Anspruch auf Krankengeld mehr.

Das ALGI nach der Aussteuerung besagt ja, dass man auf die ausgesteuerte Krankheit weiterhin AU ist, nur dem sonstigen "Restleistungsvermögen" hat man sich der AfA zur Verfügung zu stellen.
Und dieses "Restleistungsvermögen" hat der Amtsarzt jetzt festzustellen, also sei vorsichtig und sage dort besser nicht, dass du gar nicht arbeiten kannst ... wenn der Amtsarzt das so sieht ist das OK ...

Diese ganzen Anrufe (bei wem auch immer) bringen doch gar nichts, oben habe ich dir schon was dazu geschrieben, fordere die Akteneinsicht bei der DRV schriftlich ein.

Du brauchst dort auch keiner bestimmten SB irgendwelche Briefe zu schreiben, die sollen dir die Unterlagen schicken und wenn sie nicht ordentlich "ermittelt" haben was aktuell mit dir los ist, dann wird es Zeit, dass sie das nachholen.

Der letzte Reha-Bericht ist doch "nicht Fisch und nicht Fleisch", alles "allgemeines Gelaber", wie es in tausenden anderen Reha-Berichten (je nach Grundkrankheit) fast wörtlich genau so drin steht ... Kurzfassung = im Moment ist die Patientin noch krank, aber das wird schon werden und dann kann sie Vollzeit arbeiten ... "außer, außer, außer" ... :icon_neutral:

Wann und durch welche Maßnahmen das sein soll, stand in meinem Reha-Bericht (nach 6 Wochen) auch nicht drin ... weiterhin AU entlassen (weil ich ja in meinen vorhandenen Job nicht zurück sollte), "Ende offen" aber Erwerbsfähig am allgemeinen Arbeitsmarkt für 6 und mehr Stunden und NUR das will die DRV lesen, wenn es um EM-Rente geht ... :icon_dampf:

Hast du denn mit deinem Antrag zusammen keine aktuellen Arztberichte/Klinik-Berichte mit eingereicht ???

Die DRV braucht aktuell keine erneute Erlaubnis, sich solche Gesundheitsunterlagen beschaffen zu dürfen, mit dem Antrag unterschreibt man bereits eine sehr umfassende Schweigepflichtentbindung "für Gott und die Welt" für die Bearbeitung des Antrages ... man nutzt das aber bei der DRV sehr ungerne, wenn man meint "frische /aussagefähige" Reha-Berichte zu haben ...

Diese Befundberichte können/sollen die sich eigentlich alle selber bei den angegebenen Ärzten besorgen, was wird gemacht, der Antragsteller wird damit beschäftigt ... habe ich im Widerspruchsverfahren auch bekommen ... was MDK und AfA schreiben ist denen sowieso egal, die tun das überwiegend auch nur zum eigenen Nutzen und die "Gefährdung der Erwerbsfähigkeit" (MDK /KK) ist notwendig, damit man den Antrag auf eine med. Reha verlangen kann ...

Diese Reha wird dann auch meist (gerne) von der DRV bewilligt, denn an "gefährdeter Erwerbsfähigkeit" hat die DRV natürlich auch kein Interesse, dürfte die KK Antrag auf Rente fordern, würde sie auch das tun ... darf sie aber nicht ... so hofft sie auf eine "Umdeutung der Reha" in EM-Rente, was eher nicht passieren wird ...

Es wird überall (KK/AfA/DRV) so "gespielt und begutachtet", dass es der eigenen Kasse nützt, die Gesundheit der Patienten /Antragsteller ist da inzwischen (meist) völlig nebensächlich ... :icon_dampf:

MfG Doppeloma
 

Muzel

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Normalerweise bekommt man die Akten, wenn man einen Anwalt hat. Ich hatte das Pech, dass der genauso stur wie die Behörde war. Jetzt habe ich einen anderen Anwalt und da klappt es mit den Akten vorzüglich. An die fehlenden Akten bin ich über das "Versorgungsamt", was jetzt die Stadt übernommen hat, gekommen. Den letzten Rest hat das SG kostenlos zugeschickt.
 

Muzel

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Man kann auch auch auf Herausgabe der Akten klagen.
 

kimimaus12

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Liebe Doppeloma,
Erst Einmal Ein doppeltes Lob an Dich, über Deine ausführlichen Briefe.
Natürlich Habe Ich Alles Mit eingereicht. Diagnosen, KH Berichte Und Und...
Aber Das Alles durchzuarbeiten ıst Doch Viel Zu Viel Arbeit Und Zeitaufwendig..
Besser nimmst Den letzten Befund..REHA Bericht Und Erst mal ablehnen..

Ich Habe Ja jetzt erst mal Die Bescheinigung Von Meinen HA in Arbeit..
Aber Was mache ich...war Bei mehreren Ärzten in Behandlung

Außerdem musste Ich Meinen HA Wechseln..wg nachgewiesenen Fehldiagnosen Und angestrebten FALSCHBEHANDLUNG Auf der Schiene..psych.labil..somatisch..
weil Das Ein unfähiger KH Arzt Im Dez bescheinigte( war 2x innerhalb eines Monats jeweils 5Tage in Der Neurologie wg den Ausfallescheinungen..
Am Ende in dem Entlassungsbrief..wollten Pat in Die Psychatrie einweisen, Wurde Aber Von oben genannten Pat. Nicht gewollt..Wie könnte Ich Nur... :p
Und Das Hat Meine bis dahin behandelnde Ärztin Auch gegenüber Der Kasse Auch wiedergegeben.

Sie war schon voreingenommen und hat sich verlassen was andere geschrieben haben.
Als ich von der letzten REHA kam also im März 14 ( der Arzttermin mit ihr war schon an den Mo gebucht, nach der Abschlussuntersuchung) ich kam an den 13.3 14 nach 7 Wochen nach Hause.. war auf dem AB eine Nachricht vbon meiner beklöppten HA ... Fr.... der termin am Do wird nicht bestätigt, die Frau Dr möchte sie nicht mehr behandeln... ich dachte HÄÄÄ ???

Ich brauchte ab den nächsten Tag eine AU und wie oder wo??
Hab ich quasi an den Tresen Bitte Bitte gemacht ..um wenigstens eine AU bis zum kommenden Di zu erhalten... bin dann nach Crimmitschau zu meinen Beh. Neuro und der hat es so lanfge übernommen bis ich einen neuen HA gefunden habe.. Dies ist schwere als gedacht .. mitten in der AU von der Kasse bezahlt einen neuen HA zufinden...
Hatte nach x Anläufen Glück.. und kann sagen :: ICH HABE EINEN NEUEN HA::

..und zum eigentlichen Problem... diese Bescheinigung von der DRV ist nur für einen Arzt und der hat mich im April14 übernommen und vorher????
Zu der bekloppten Kuh möchte ich ja nicht wieder gehen.. schon die Schwestern nein geht gar nicht...

In meiner 1,5 jährigen AU war ich bei so vielen Ärzten.... haben nach kurzer Zeit betätigt ich habe eins an der Klatsche und haben mich abgelehnt... erst mein neuer Neuro der mich im Jan auch operierte hat mir bestätigt.. das es eine verpfuschte OP war im September und er nun Schadensbegrenzung durchführen muss.
.. und ich nicht bekloppt bin.. die Schmerzen und Lähmungserscheinung und Nervenschaden sind nachvollziehbar und ich bilde mir das nicht nur ein...

Erst mal gehts in 14 Tagen zur stat Schmerztherapie und nochmal die Untersuchung mit der blase... mal sehen was die so für Ideen haben .. dieses Morphin.. ichbin den gan zen Tag down.. vot 11 bin ich nicht ansprechbar... das geht so nicht..
In 2 Tagen habe ich früh einen Check beim HA früh 7.30Uhr.. wie das werden soll????

Wie du siehst ich habe eine Odisey von Arzt zu Arzt durch und noch viel mehr...

Wenn ich dir schreibe was ich noch bisher erlebt habe.. bei meiner ersten OP dann klaschst du in die Hände.... so wie das mein Neuro getan hat beim ersten Besuch im Dez bei hm...

" Fr.. wie war die Indikation zur ersaten OP überhaupt.. kann auf den CD Bildern nix erkennen... ich dachte mich tritt ein Pferd.. diese scheiß OP und danach der Nervenschadenwar gar nicht notwenig????

Auch im KH bei der anderen OP der Korrektur Op musste ich meine Geschichte morgens bei der Visite immer und immer wiedr erzählen ( es waren jeden Tag andere Ärzte dabei) Die haben nix gesagt aber sich angeschaut.. und aus Gesichtern kannst du lesen....

So ist wiedermal so weit . kann wieder nicht mehr... Arm wird schwer und ich werd schläfrig
Es grßßt dich ganz lieb de Kimimaus Kathy
 

saurbier

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Hallo liebe Kimimaus12,

nun ja die Be.... Schmerzpatienten.

Das kenne nicht nur ich sondern wohl die meisten hier.

Bei uns wird dann als erstes eine psychosomatische Störung vorgeschoben, eben weil viele Ärzte es leider mangels Fachkenntnisse nicht besser wissen.

Ich hab bereits seit meinem ersten Gerichtsgutachten Ct/MRT und normale Bilder welche die kaputten Knochen und damit einher gehenden Schmerzsymptome aufzeigen.

Trotz allem wollten mich im Laufe der Jahre (seit 2002) mehrmals die Ärzte des MdK´s immer wieder in Psychologische Behandlung schicken, weil sie bei mir Vordergründig psychosomatische Ströungen sahen und damit sogar die Schmerztherapie als übertrieben wenn nicht sogar unnötig ansahen. Übrigens alles Ärzte die über keinerlei fachliche Kompetenz im Bereich Orthopädie verfügten.

Mein erstes Erlebnis hatte ich z.B. 1997 als ich mit meinem LWS-Problem selbst von einer Uni-Klinik vertreten durch die Prof. der Orthopädie diagnostiziert beim MdK wegen zu langer AU landetete. Dort wollte mich der MdK Arzt (ein Allgemein Mediziner) wieder gesund schreiben weil er auf den Röntgenbildern nichts sehen konnte. Der wusste noch nicht einmal was die Aufschrift re/li zu bedeuten hatte und hielt die Bilder falsch herum. Als ich dem dann sagte er möge mich doch Gesund schreiben, wenn er das meint, kam von ihm arogant die Frage was das soll. Meine Antwort war, dass er dann dafür haften würde wenn ich wieder neuerliche Lähmungserscheinungen bekäme und mir dann an einer Maschine ein Schaden entstehen würde, bzw. ich einen Verkehrunfall auf dem Weg von bzw. zur Arbeit hätte weil mein Bein nicht reagieren würde wegen Lähmungserscheinung. Dann müsste wohl seine Haftpflicht zahlen.

Na was glaubst du wie schnell ich die Befürwortung für eine Reha bekam und plötzlich weiterhin AU war. der rief sogar noch am selben Tag bei der KK und meinem Orthopäden an und sagte das ich bis zur Reha auf jeden Fall AU sei.

So kann es auch gehen und ich könnte dazu noch vieles erzählen, z.B. dies.

Neuerlich bei meinen Hüftschmerzen wollte der Orthopäde gleich operieren, als er dann der Bericht des Radiologen erhielt, war es alles nicht so schlimm.

Ja dann kam das Krankenhaus, in welches er mich überwies damit ich mir gnädiger Weise eine weitere Meinung einholen sollte, na was soll ich sagen, schon die Voruntersuchung durch den OP Arzt zeigte sofort schwerwiegende Probleme welche durch die Röntgenbilder (komisch Röntgenbilder ist was, MRT ist nichts?) bestätigt wurden womit es zu einer OP kam.

Noch interessanter ist dabei, dass wo der Orthopäde nicht schlimmes sah, der KH Orthopäde im Abschlussbericht ausdrücklich darauf hinwies das es zu persitierenden Schmerzen bzw. im späteren Verlauf sogar zu einer Schmerzprogredienz kommt, weil in absehbarer Zeit beide Hüftgelenke entsprechend verschlissen sein werden.

Ich schätze mich schon glücklich, dass ich einen Schmerztherapeuten kenne, welcher auch wenn er mitunter ein merkwürdiges Verhalten im Umgang mit Patienten an den Tag legt, dennoch sehr genau weiss was er macht und wie er einem zu einer Schmerzlinderung und dabei besserem Leben verhilft. Dazu bedurfte es allerdings zuvor 3 weniger talentierten Schmerzärzten, die mit einer Medikamentendosis arbeiteten die selbst meinem damaligen Orthopäden (leider in Rente) den Angstschweis auf die Stirn trieben.

Wie haben als Patienten leider das vergnügen, uns mit einer vielzahl an Ärzten versorgt zu sehen, welche nicht immer über die beste Qualifikation und mitunter auch wenig menschliches Einfühlungsvermögen verfügen.

Mein HA scheint da auch eine gewisse Ausnahme zu sein. Seit ich dort bin, erhält dieser (anfangs auch gegen seinen Wunsch) von mir stets die Kopie aller Arztberichte, damit er immer auf aktuellem Stand ist. Dem hab ich sogar mein Gerichtsgutachten zur BU-Rente übergeben, damit er weis was Sache ist.

Für mich hat dies heute den Vorteil, dass er meine Aussagen nicht in Zweifel zieht. Sowas nenn ich dann Vertrauensbasis.

Ich kann für dich nur hoffen, dass du mit einem neuen HA da entlich auch einen erwischt hast, der die glaubt und entsprechend ernsthaft hilft.


Gruss saurbier
P.S. schöne Pfingsttage
 

Muzel

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Hallo Saubier,
mit Ärzten kann man gewaltigen Ärger habe. Ich bin da auch leidgeplagt.
 

kimimaus12

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Hallo Saubier, 2.6.14
vielen Dank deine Reportagen sind sehr gut geschrieben.

Ja ja die Schmerzen...
meine Medikation lasst auch der Schmerztherapeutin von letzter Woche alle Haare nach oben steigen.. und meine Geschichte ist so unglaubwürdig... Sie sagte was sie alles erlebten.. da fragte ich sie ob sie mir den überhaupt alles glaube... ja hart sie ..puh blos gut:::
Bei der Untersuchung hat sie dann selbst gesehen, was ich für Schmerzen habe.. schon das krabbeln auf die Liege ist ein Abenteueuer und es muss jemand dastehen das ich nicht runterfalle... So weit ich kann arbeiten gehen...

Heute die Begebenheit.. um 11.00 Uhr Physio.. ich noch am schlafen.. nein Handy klingelte Krawall und die Physio rief an, wo ich denn bleibe??? Ja ich komme..
aber kann 10 min dauern.. kein Kaffee zum Munter werden .. nur kurz Katzenwäsche..

Aber das ist das gute das man bei einer kleinen Praxis Patientin ist... holte mich der Mann der Therapeutin doch glatt von zu Hause ab.. damit ich nicht so viel Zeit brauche um da rüberzulaufen.. das nennt man Service...
da werd ich am Do mal was reingeben... MERCI
.. und wi9eder ich kann arbeiten gehen 6+h..

Ungeschminkt so wie Gott mich geschaffen hat... so gehe ich eigentlich nicht aus dem Haus.. durch die Medis ist mein Gesicht fad und sieht grau aus (also die Hautfarbe schimmert so).

Da sieht man halt mal was das Morphin aus einem macht...

Heute nachmittag war wider mal leichte Haushalttechnische Arbeiten angesagt... nach 10min am Stück wieder 30min hinlegen..., so geht der Tag auch vorüber.. was ich früher mit einmal schaffte wird jetzt an 3 Tagen gemacht...
..aber ich bin Vollzeit und noch schichttauglich ..

Da freut sich jeder AG.. wenn ich komme und nach einen Job frage..

Ich habe einige Ärsche von Ärzten kennen gelernt.. gleich Schiene psychisch
nach 2Monaten AU im letzen Jahr war ich bei einer Orthopädin... nach Untersuchung ..Fr.. sie sind gesund ihnen fehlt nichts.. sie bilden sich das nur ein??.. ... häää
Ich dachte der Hammer knallt mir ins Gesicht... Danke Frau Dr .und bin gegangen...

Als ich von der 2 Kur kam( AHB nach Spondy) als Notfall zurück wg Nervenschaden verdacht auf RE Prolaps, sagte mein bis dahin noch vertrauenerweckende Neuro der mich das erste mal operierte.. er hat keinen Fehler gemacht.. alles in Ordnung ich bin nur ein wenig aufgeregt.. saß vor ihm mit Schmerzen, Lähmungs und Ausfallerscheinung, Inkonti, = so so alles in Ordnung ????

Hätte der mich damals ernst genommen, wer weiß ob es mir jetzt besser ginge.

Ich bin heil froh auch wenn ich deine Geschichte lese, dass ich jetzt einen Neuro gefunden habe der mir vertraut und dem ich auch vertrauen kann.. nur er kann kein Wunder verbringen..

So muss wieder mal beenden
Ich wünsche dir auch schöne Pfingstgrüße lbg Kathy Kimimaus
 

Muzel

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Wenn ein Arzt, zu mir sagt, dass ich mir meine Schmerzen nur einbilde, den würde ich sofort wechseln. Kein Patient muss sich so einen Satz von einem Arzt gefallen lassen. Mein HA hat immer gesagt, wie krank sich ein Patient fühlt, weiß ich nicht
 

Hamilkar

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Der Bund zahlt aktuell um die 66 Milliarden an Zuschüssen in die Rentenkasse. Ich bezweifle sehr stark, dass solche zahlen jemals in den 1960 bis 1990er Jahren in die Rentenkasse als Zuschuss eingezahlt wurden,
natürlich nicht absolut in Euro, sondern -bitte meinen Beitrag richtig lesen- *prozentual*. also als Quote an den Gesamtausgaben.

absolute Zahlen mit denen von vor 50 Jahren zu vergleichen, wäre ziemlich sinnfrei.


ich wollte eigntlich auch nur mal aufzeigen, wie heutzutage Politik gemacht wird. und die meisten Medien den vorgesetzten Kram ungeprüft übernehmen. Ahnung hat davon soweiso kaum einer.

nur mal ein anderes Beipiel, es steigt zwar die Lebenserwartung und somit die Rentenbezugsdauer, dafür nimmt aber die Rentenhöhe ab, also die Rentenzahlbeträge. das wird kaum thematisiert, weils nicht ins Bild passt. dann könnte ja mal einer fragen, wieso dann das Rentenalter hochgesetzt werden muss...


Bitte mit Vorsicht geniessen, ich verurteile keinen Ostrenter der aus der Rentenkasse Leistung erhält, in verurteile aber das "wie", denn diese Menschen haben leider niemals als Arbeitnehmer in diese Sozialkasse eingezahlt. Demzufolge müssten die Lasten auch von uns allen als Steuerzahler aufgebracht werden. Aber nein, werde Schwarz/Geld noch Rot/Grün zeigen und zeigten Bereitschaft allle Steuerzahler (Namentlich Ärzte, Beamte, selbstständige, Politiker und eben besser gestellte Vermögende) dazu heran zu ziehen. Nein das wird dann nur über den minimalen Zuschuss getan, um diesen Leuten einen weiteren Vermögensvorteil zu bescheren. Und neuerlich plündert man die Rentenkasse erneut durch die Mütterrente
na ja, das sehe ich halt auch anders. was können die "Ossis" dafür, das die damals von den Russen an den Westen abgegeben wurden? die haben halt in die DDR-RV eingezahlt, viele sogar noch extra in die FZR (FreiwilligeZusatzRentenversicherung) eingezahlt, also doppelt aufgestockt. ging glaube bis 600 + 600 Mark, also insgesamt 1.200 Mark.

die BRD hat mal eben 16 Mio. Menschen samt Grund und Boden bekommen. es ist nur recht und billig, denen auch entsprechende Leistungen zu zahlen. und die Mütterrrente ist sowieso weiterhin ungerecht. gerecht wären 3 Jahre rückwirkend. nicht 2 ab 01.07.2014.

oder man hätte den anderen die 2 Jahre streichen sollen, und dafür kostenlose Kitas, kostenfreie Bücher, kostenfreier ÖPNV, kostenfreie Klassenfahrten etc.


ich glaube allerdings trotz allem, in 20 Jahren werden sich die Leute noch mal sehnsüchtig die heutigen Leitungen wünschen...
 

saurbier

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Hallo Hamilkar,

nun ja, unser Sozialsystem soll eben ganz unscheinbar zerschlagen werden und zwar so unscheinbar, dass ja niemand was davon merkt, bevor es eben zu spät ist.

Überall wo die Politiker (eben dank mangelndem Wissen) in unsere Soziallkassen rumwurschteln können, kommt es über kurz oder lang zu negativen Zahlen, die dann angeblich durch Bundeszuschüsse ausgeglichen werden müssen.

Bei der BA nicht anders als bei der KV und jetzt eben die DRV.

Warum fragt natürlich keiner, denn die Pressekonzerne wurden schon seit den 60er Jahren von den Parteien als optimale Finanzanlage gesehen und sind heute eben von dort gesteuert.

Schon in unrümlicher Zeit (Braune Vergangenheit) verstand es eine Person perfekt, das Volk und vor allem des Volkes Meinung mit der Presse zielgerichtet zu manipulieren.

Das läuft heute doch nicht anders.

Mit Propaganda Reden wurde den SPDlern von ihren Bossen vorgegaukelt wie Toll doch das neue Rentenkonzept und der Mindestlohn ist.

Was dabei dann heraus kommt/kam, wird dann wieder mit den zwangsweisen Kompromissen nieder geredet.

Niemand sagt dem Volk woher in den nächsten Jahren die Gelder für die Mütterrente hergenommen werden, nämlich nur aus den Sozialkassen der Arbeiter.

Da ist nichts mit einem solidarischen Beitrag von Beamten, Politikern, Unternehmern, Ärzten, Anwälten etc., nein das zahlen wir Arbeiter.

Und ist unsere Altersversorgung geplündert, na dann müssen wir Arbeiter uns auf niedrigere Renten einstellen, weil wir ja früher viel zu gut gelebt haben.

Und so machte es Kohl schon damals, als er die DDR einfach mal so mit einem Federstrich aus unseren Sozialkassen aufkaufte, damit Westdeutsche Unternehmer ihre dicken Profite machen konnten.


Gruss saurbier

Welch ein Glück, dass wir jetzt die Fussball WM haben.
 

kimimaus12

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Wenn ein Arzt, zu mir sagt, dass ich mir meine Schmerzen nur einbilde, den würde ich sofort wechseln. Kein Patient muss sich so einen Satz von einem Arzt gefallen lassen. Mein HA hat immer gesagt, wie krank sich ein Patient fühlt, weiß ich nicht
Hallo Muzel,
ich melde mich auch wieder mal .. hatte in den letzten 3 Wochen eine stat. Schmerztherapie im HBK...

Ich bin seit Fr. aus der stat. Schmerztherapie wieder zu Hause angekommen.

Die Hoffnung meinerseits auf eine Verbesserung der gesundheitl. Verfassung wurde leider auch dort nicht erfüllt.
Ich wollte wieder richtig normal Autofahren und ohne Schmerzen sitzen und mich auch ohne Medikamente ordentlich bewegen.

Das war wahrscheinlich zu viel des guten...3 Wochen KH und nix rausgekommen...
Das Zimmer ( war am Hubschrauberlandeplatz.. 10x am Tag das Schauspiel )und das Essen waren gut... gibts nix... auch die Schwestern .. aber ohne gebuttere geht's auch nicht.

In der Ortho.abteilung ist die Schmerztherapie mit eingegliedert . Bei der Aufnahme /Anamnese erst mal den ganzen Rundlauf durch die ganzen Abteilungen. die in der Schmerztherapie zusammenarbeiten .. ja ok.. ist halt so
( Schmerztherapeuten, Anästesisten, Internisten, Psychologen, Orthopäden, Neurochirurgen Neurologen und andere arbeiten da zusammen.) das ist eine feine Sache.. weil mehrer Abteilungen dich betreuen.
Sobald ich auf dem Po lag verstärkte sich das Schmerzgefühl und die Spitze trieb es auf der Skala auf 8.
Jeden Tag wurde ein Schmerztagebuch ausgefüllt und noch Zusatz Mitteilungen eingetragen.

Bei den ganzen Versuchen mit Medis und Untersuchungen vom Orthopäde und Neurologe kam heraus; meine Schmerzen, Gefühlsstörungen und Fusshebeschwäche das da was mit den Schichten der Sequenzen in der LWS nicht passt.
Also wurde ein MRT von der Brustwirbelsäule beratschlagt.. hatten vermutet etwas drückt auf den Nerv.. was da nicht hingehört
wenn du die so hörst... mmmggggg....??

Durch die ganzen Medis war ich mehr am Schlafen.. auch bei der Chefarztvisite die einmal in der Woche stattfand ... wollte ich nicht mit denen reden .... und habe weitergeschlafen ( Mi früh um 6.30Uhr hallo )????

Also fand an dem Mo der 2 Woche das MRT statt... mir ging es den ganzen früh schon nicht gut... im Vorfeld noch Flexüle gelegt und eine Lösung bekommen... Ich also runter in die Röntgen-Abteilung im gebückten Zustand.. die Ärztin mich so gesehen .. war der Meinung ohne Schmerzmittel geht hier nix... die Anästistesie hat mir dann etwas gespritzt in der Hoffnung es geht dann.. Narkose war nicht möglich da es gerade vorher Frühstück gab... dann im sedierten Zustand auf die harte Pritsche geklatscht.. (hab so im Trance mitbekommen)... Schmerzen waren trotz Spritze schon auf 9 der Skala ...Nee .. kamen die auf die grandiose Idee mich mit angewinkelten Beinen in die Röhre zu schieben ...
Da blieb ich hängen und ich konnte nur noch schreien... R A U S ..... ich wand mich vor unvorstellbaren Schmerzen.. gleich noch hinterher eine weitere Dosis Schmerzmittel i.v. bekommen und trotzdem Schmerzen ohne Ende (Skala hat 10 überschritten)
Somit war das MRT beendet.. und wurde beschlossen es am Fr noch mal zu versuchen in Vollnarkose.

Dies dann auch überstanden... Schön den ganzen Fr geschlafen.... die Narkose wirkte noch ziemlich lange nach
In der Nacht... bekam ich aber die Quittung .. mein Körper war ausgeschalten, aber alles andere ??.. wer weiß wie die mich auf die pritsche gebettet haben .. selbst meine gesamten Bedarfsmedis waren ausgeschöpft und trotzdem.. die Nachtschwester hat dann den zuständigen Arzt hinzugezogen (war aber von der Orthoabteilung und kannte mich nicht ) ... eine Ladung starker Schmerzmedis erhalten, die mich weg beamten fast so sehr wie eine Narkose ... auch früh beim Wecken keine Reaktion
meinerseits .. das gleiche spiel beim Frühstück und beim Mittagessen .. bin vor Schwäche und im Dämmerzustand mit dem Kopf in meinen Teller geknallt ...
Also verbrachte ich den Sa im schlafenden oder halbwachen Zustand
Am Montag sagten die mir dann das es nicht jenen war was die vermuteten....
Steinlavine lässt grüßen
Aber trotzdem nicht zufrieden stellend hängt definitiv mit der ersten versauten OP zusammen ...
Nervengeflecht was mir Sorgen bereitet... in den nächsten Tagen Palladon rauf- und noch andere Medis
An den darauffolgenden Mi ein Konzil bei meinen behandelnden und im Jan operierenden Neurochirurg
( ist im KH angestellt betreibt einmal in der Woche im Nebenort eine ambulante Praxis )
Es gäbe eine Alternative mit einer Sonde die Nervenbahnen zu verschweißen damit ich erst mal etwas Ruhe habe...
aber es ist nicht für Sie geeignet ...

Das ist fast so sagst zu einem Kind .. hier eine Tafel Schokolade.. aber das bekommste aber nicht... HÄÄÄÄ....

Der kam mir vor wie ein fremder Arzt schaute mir nicht in die Augen .. das war nicht mein Doc.. der mich immer gut betreute und zu dem ich volllstes Vertrauen hatte..
Ich bin dann aus dem Zimmer gegangen ... und zu meiner Schmerzvisite ... da ging ein Arzt von meinem Regiment rüber in das
Zimmer des Neurochirurgen... das kam mir vor wie ein abgekabertes Spiel .. er musste mir das so sagen .. Hiraschie und im KH angestellt ... Vieleicht kennen die sich untereinander der mich versaute und jetzt die Ärzte ....
Das hat in mir gearbeitet und musste alles erst mal setzen ... bei der nächsten Visite dies noch mal angesprochen und etwas merkwürdig war da schon die Reaktion ... alles klar

In den nächsten Tagen wurde ich auf Antidepressivum umgestellt Cymbalta... (hatte zu sehr den großen Rand höchstwahrscheinlich) und meine Schmerzspitzen bewegten sich im hinteren Viertel der Schmerzskala.
Ich lief wie volltrunken herum und mir kam das Treppenhaus entgegen... auf meine Bitte hin dieses Mittel abzusetzen wurde verneint ) es tue mir gut... im Nebenhaus die Psychiatrie liefen die alle so rum... hatten drüben Ergo

Am Fr darauf ohne nennenswerte Erfolge entlassen ... aber die waren der Meinung riesen Erfolg ich bin vom Morphium runter ...und kann wieder Autofahren ?? im sitzenden Zustand auf halb 8 und am Steuer.. das mach ich nicht..
diese Dosis wurde am vorletzten Tag radikal von 8mg auf 0 herabgesetzt.. eigentlich unverantwortlich.. na ja..
Aber mir nicht mitgeteilt das es Entzugserscheinungen gibt.. Ibn der letzten Nacht ... unvorstellbar Krämpfe im Bein.. schwer wie Blei... in keiner Lage Ruhe gefunden ... geschwitzt wie Sau... ist aber nur einmal der Fall so die Ärzte als ich dies bei meiner letzten Visite ansprach ... nicht ahnend das dies noch ein paar Tage weitergeht....

Mein letztes Konzil bei dem verordneten Psychiater noch wenige Minuten ehe ich entlassen wurde.... das Cymbalta war ich los
ich sagte ihm ( wir waren ja alleine ) hab sonen Verdacht .. und berichtete Ihm von dem Vorkommnissen vom MI ... er hob nur die Hände und sagte er ist hier auch nur angestellt .... das habe ich noch gebraucht um zu kapieren was hier gespielt wird ...
Ich habe mir die CD vom Röntgen und MRT geben lassen und By....

nur noch Medis Früh : Lyrika 100... Magenschutz... Blasenmedi... Naproxen 250.. Novasulf. 500
Mittag: & Abends: das gleiche .. nicht schlecht ????

Die kommenden NÄchte waren auch nicht von schlechten Eltern ... Entzugserscheinungen volle Kanne .....

Mein weitere Schritt.. da mir die DRV und das AA im Nacken hängt mich an ein Wirbelsäulenzentrum zu wenden ( hätte ich es nur mal eher getan.. wäre mir vieleicht der ganze Mist erspart geblieben .. nur weil ich nicht selber Autofahren konnte und immer auf Hilfe betteln musste

Werd morgen mal mir einen Termin in Bad Berga holen.. viele die ich befragt habe waren zufrieden
Es kann nicht sein, kein Arzt will mich behandeln.. weil ich versaut bin..???

Ich kann immer noch nicht sitzen, liegen, stehen, laufen, bücken und und und ...
und bin 43 Jahre und möcvhte noch ein wenig oder so arbeiten.
So ihr Lieben das war schon wieder mal zu viel .. muss mich jetzt wieder ausruhen .. eine halbe Stunde am Stück... irgendwelche Tätigkeiten...

Aber meinem Humor behalte ich mir und auch die Kraft...

Ich war bei einer ortansäßigen Schmerztherapeutin.. Die hatte einen Anruf im Vorfeld... bekommen . eben aus diesem KH..???
Âlso war sie auch wieder voll infolviert...
Alles auf die psych.Schiene schieben .. 3 Tabletten... Schmerztagebuch.. Termin in 6Wochen.. Und gut???
Dafür habe Ich 2Stunden im schmerzverzerrten Sitzversuch gewartet..
Fein wenn die sich unternannter kennen und decken...
Gut das wollte ich noch mitteilen

am Di bei meinem HA .. war nicht involviert-- er empfahl mir auch Bad Berga.. schickt seine Pat nur noch dahin... schönes Armutszeugnis.. bei uns in der Umgebung
Ich fragte nach dem Gutachten der DRV... das mache sein Vater( selber früher Arzt.. und macht noch so Zuarbeiten für seinen Sohn)
Er nahm sich auch noch mal 1h Zeit für mich.. um alles fürs Gutachten zu wissen.. ich konnte dann nicht mehr sitzen .. bin dann aufgestanden
( war in seinen Augen OK:)
Ist blöd wenn dein Gegenüber sitzt... und dann konnte ich auch nicht mehr stehen.. kotz.. musste mich am Schreibtisch festhalten ..
Ich fragte nach Pysiotherapie.. nein sie gehen jetzt erst mal ein ein vernümpftiges Rücken,- Wirbelsäulenzentrum... und lassen sich behandeln...
Es muss doch möglich sein das ich wieder sitzen, liegen kann ohne so starke Schmerzen zu haben.. die Lähmungserscheinungen ..
und die mistische Inkonti ist schon echt heftig...
Zu Hause gleich einen Termin vereinbart.. ging schnell.. auf dringend gemacht.. am 30.7.14 fahre ich nun nach Bad Berga... ist aber wieder KH ... aber na ja......
Sogar bezahlt mir die Kase die Fahrt.. nur die 10.00€ als Selbstanteil .. ist die nächstgelegene Klinik in meinem Fall...

Morgen habe ich den Termin auf dem AA .. man hab ich ne Scheiß Angst vor dem Gutachten.. meine AA Dame hat ja sehr herumgetruxt...
Nach persönlicher Begutachtung... nur leider ohne mich... befand mich in dieser Zeit im HBK zur Schmerztherapie... aber vieleicht war mein Körper dort.... war ja öfters mal weggeschossen... ich weiß blos nix darüber... :biggrinn:
das hat denen zu lange gedauert... obwohl ich extra am WE mir eine Aufenthaltsbescheinigung verlangt habe ... :icon_motz:

Ich habe seit über einen Monat kein Geld bekommen .. mir schwand böses..
Was ist wenn ich weiter krank bin.. und kein Krankengeld mehr beziehe... Arbeitslosengeld beantragt... Rente abgelehnt... Widerspruch... schwebend... werd in der DRV und AA als Reha Fall geführt... Teilhabe bewillt schon 2013... ????

Bin über jeden Hinweis dankbar.. es grüßt euch de Kimimaus :icon_knutsch:
 
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