Behörden überwachten 50 000 Telekom-Anschlüsse (1 Betrachter)

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wolliohne

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Eine Million IP-Adressen, 50 000 Anschlüsse: Die Telekom verrät erstmals, in welchem Umfang Sicherheitsbehörden ihre Kunden aushorchen. Auch ein kleinerer Anbieter will sich mit Transparenz profilieren.
Die Deutsche Telekom hat erstmals veröffentlicht, wie oft Justiz- und Sicherheitsbehörden im vergangenen Jahr Daten ihrer Nutzer abgefragt haben. 49 796 Anschlüsse wurden demnach überwacht. Insgesamt betreibt die Telekom mehr als 21 Millionen Festnetz-, 38 Millionen Handy- und zwölf Millionen Breitband-Anschlüsse.
Zudem übermittelte der Konzern den Behörden 436 331 Verbindungsdatensätze. Das sind Daten, die Informationen über Telefonate oder Internet-Surfen verraten, nicht aber den ausgetauschten Inhalt. Fast eine Million Mal wurden die Inhaber von IP-Adressen ermittelt. Diese werden allerdings nicht von Strafverfolgungsbehörden abgefragt, sondern meist von Gerichten während Urheberrechtsprozessen, oft geht es um illegale Downloads von Filmen, Musik oder Spielen.
Amerikanische IT-Konzerne wie Facebook veröffentlichen seit längerem in ihren Transparenzberichten, welche Behörden aus welchen Ländern was bei ihnen abfragten. Von Google wollten deutsche Behörden 2013 Daten von etwa 6000 Nutzern, bei Facebook waren es etwa 4000.
Die Telekom hatte sich bisher immer geweigert, Zahlen herauszugeben – mit Verweis auf das so genannte G-10-Gesetz, eine der wichtigsten rechtlichen Grundlagen der Telekommunikationsüberwachung in Deutschland.
Quelle: Deutschlandfunk
 

Markus1977

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Wie schon Immer bekannt.

Die Bundesagentur für Arbeit hat sich doch schon vor einer halben Ewigkeit sämtliche Kundendaten der Deutschen Telekom AG beschafft. Kam doch Dann auch nach einer Weile raus, nachdem Einer gepetzt hatte.
 

BerlinerAss

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Wie schon Immer bekannt.

Die Bundesagentur für Arbeit hat sich doch schon vor einer halben Ewigkeit sämtliche Kundendaten der Deutschen Telekom AG beschafft. Kam doch Dann auch nach einer Weile raus, nachdem Einer gepetzt hatte.
Bedeutet doch einen groben Verstoß gegen Datenschutzgesetze und kann in jedem Einzelfall, wie hoch geahndet werden?

Auf jeden Fall sollte sich die BA dazu äußern. Sie ist verpflichtet dazu Stellung zu nehmen.

BDSG - Einzelnorm
 
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