Behörde genehmigt Freilandversuch mit gentechnisch veränderter Gerste NABU fordert ei (1 Betrachter)

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Berlin (ots) - Nachdem Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner den kommerziellen Anbau von MON 810 in diesem Jahr verboten hat, werden dennoch weiterhin Freisetzungsgenehmigungen für gentechnisch veränderte Pflanzen erteilt: Am gestrigen Montag hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) einen Antrag der Justus-Liebig-Universität Gießen auf Freisetzung gentechnisch veränderter Gerste genehmigt. Der NABU kritisiert diese Entscheidung und fordert eine Umkehr in der Gentechnikdebatte. "Es ist der falsche Weg, eine Technologie anzuwenden, nur weil wir sie haben", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. "Zuvor muss geklärt werden, welche Alternativen es gibt. Oftmals ist die konventionelle Züchtung oder eine Veränderung der ackerbaulichen Praxis hin zu einer ökologischen Landwirtschaft der bessere Weg."

Presseportal: NABU - Behörde genehmigt Freilandversuch mit gentechnisch veränderter Gerste NABU fordert eine Umkehr in der Gen-Debatte
 
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