Behörde erkennt den Umzugsgrund nicht an (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Das Jobcenter schrieb dem Gericht folgendes (siehe Anhang).

Jetzt meine Frage dazu. Wie erkläre ich denen schriftlich, dass ich unter KDU-Richtliniengrenze von 247,50,- EUR keine vernünftige Wohnung finde und die alle drüber mit der Kaltmiete liegen?
Ich habe die Post erst vorgestern Abend erhalten, als ich meine Wohnung aufsuchte. Weil ich wegen Streitigkeiten mit meinem Noch-Vermieter nicht mehr in der Wohnung wohnen kann, die Möbel und Kisten sind bereits alle Umzugsfertig zusammen gestellt. Bin bei meinen Eltern. Habe den Nachsendeantrag gestellt, obwohl noch keine neue Wohnung, sodass nur die Post an eine andere Adresse geleitet wird. Dieser Nachsendeauftrag fängt erst am 04.09.2015 an. Vermieter will die Miete nicht in Bar annehmen, als ich sie ihn mir im Gegenzug mit einer von ihm unterschriebenen Quittung geben wollte. Ich werd das Geld meinen Verwandten geben und die sollen es meinem VM überweisen. Das JC hatte nämlich die Miete nicht am VM sondern an mich überwiesen. Nur wo ich gerade bin, kann ich keine Überweisungen tätigen. Und wegen einer Überweisung fahre ich nicht zu meiner Bank 40km weit - das wäre mir zu aufwändig.
Ich war zwar jetzt von Vorgesternabend bis heute Mittag in meiner Wohnung. Aber wurde vom VM nur wieder genötigt, indem er mich vorgesternabend um 21Uhr in meiner Wohnung aufsuchte und den Fuss in die Tür gestellt hatte, also ist sowas schon Nötigung. Und heute hatte er sich provokant in die Ecke vom kleinen Hausflur unten hingestellt, als ich die Sachen raus trug um ja mitzubekommen und mich zu kontrollieren, dass ich auch ja ausziehe.
Mit solchen Leuten kann man gar nicht zusammen in einem Haus wohnen, auch wenn jeder seine abgeschlossene Wohnung hat. Die machen einem das Leben zur Hölle. Das JC zickt auch nur wieder rum. Will immer noch mehr Angebote für Wohnungen, obwohl ich schon ein paar eiongereicht hatte und gestern wieder los war um 2 Wohnungen anzusehen, die aber vom Satz her zu teuer sind.
 

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Nimschö

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Hm, so wie sich das für mich liest hat ja das JC mittlerweile eingeräumt, dass sie die notwendigkeit für den Umzug einsehen. Mal denen noch ein Listchen, wie sich die Umzugskosten in etwa zusammensetzen( Umzugsfahrzeug( hier auch anführen, warum dieses Umzugsfahrzeug das günstigste ist/war), Geld für Helfer, Material für notwendige Renouvierungen in alter und neuer Wohnung, notwendige Neuanschaffungen wie evtl. Lampen oder zwingend notwendige Möbel) und dann sollten die eigentlich Ruhe geben.

Oder überseh ich da was?
 

Seepferdchen 2010

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@snoopsy

Wie erkläre ich denen schriftlich, dass ich unter KDU-Richtliniengrenze von 247,50,- EUR keine vernünftige Wohnung finde und die alle drüber mit der Kaltmiete liegen?
Bitte erstelle eine Liste wo du dich überall bemüht hast eine Wohnung zubekommen,
mit Datum Name vom Vermieter und wenn möglich das Wohnungsangebot dazu
also die Quelle wie Zeitung oder Net.Dazu ein Anschreiben mit kurzer Schilderung
das dir unter den gegeben Umständen nicht möglich ist eine Wohnung alleine
zu bekommene. (Schufa usw.)

Maklergebühr bekommst du nur nach Nachweis das du keine Wohnung finden konntest und
auch nur mit vorigen Antrag.

Und seit dem 01. Juni muß derjenige den Makler bezahlen der ihn bestellt/beauftragt,
daher aufpassen nur mit schriftlicher Zusage vom Jobcenter das dass ggf. Angebot
vom Makler XXXX übernommen wird.

Ist der Wohnungsmarkt sehr angespannt, können auch Kosten für die Beauftragung eines Maklers übernommen werden (LSG vom 2.4.2009 - L 7 B 33/09 AS ER; BayLSG vom 16.7.2009 - L 11 AS 144/08; BSG vom 18.2.2010 - B 4 AS 28/09 R). Die Zusicherung zur Übernahme der Maklergebühren kommt regelmäßig erst dann in Betracht, wenn dem Grundsicherungsträger ein konkretes Vermittlungsangebot für Wohnraum
LSG Baden- Württemberg vom 30.7.2008 - L 7 AS 2809/08 ER-B

und

Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden, § 22 Abs 3 Satz 1 1.Halbsatz SGB II.

Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist, und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. § 22 Abs 3 Satz 2 SGB II.

Der Begriff ist hierbei weit zu fassen, womit auch die Gebühren eines Maklers - soweit angemessen - darunter zu verstehen sind (vgl Lang/Link in Eicher/Spell- brink, SGB II, 2. Aufl, § 22 Rdnr 83).

Maklerkosten, die ebenfalls zu den Kosten der Unterkunft gehören können, sind bei einem notwendigen Umzug dann zu übernehmen, wenn im Preis angemessene Unterkünfte ausschließlich über einen Makler angemietet werden können.

Es ist den Antragstellern zuzumuten, sich bei einem konkreten Angebot mit der Antragsgegnerin vor einer Anmietung in Verbindung zu setzen, um die Kostenübernahme abzuklären.

Keineswegs kann generell ein Anspruch auf Übernahme von Maklerkosten zugebilligt werden (Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen L 20 B 145/07 AS ER 25.09.2007 , Beschluss
Quelle: Tacheles Forum: Re: Wann wird eine Maklerprovision bernommen?

Dann zum Punkt Lagerkosten bitte hier in Kopie die jeweilige Rechnung einreichen.

Wohnbeschaffungskosten müßen genauso aufgeschlüsselt werden mit Belegen.

@Snoopsy du hast eine Forderung und jede Forderung muß belegbar sein, also
schau wo du Belege hast und auch hier in Kopie einreichen!
 
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Don Vittorio

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Ich habe die Post erst vorgestern Abend erhalten, als ich meine Wohnung aufsuchte. Weil ich wegen Streitigkeiten mit meinem Noch-Vermieter nicht mehr in der Wohnung wohnen kann, die Möbel und Kisten sind bereits alle Umzugsfertig zusammen gestellt. Bin bei meinen Eltern.
Vorsicht.Denn Du bist quasi unerlaubt OAW und das Jc zahlt für Dich die KdU,obwohl Du die Wohnung nicht nutzt.
Die Umzugskisten sind da außen vor,Du selbst musst dort anwesend sein.
Das kann ins Auge gehen.
 
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Vorsicht.Denn Du bist quasi unerlaubt OAW und das Jc zahlt für Dich die KdU,obwohl Du die Wohnung nicht nutzt.
Die Umzugskisten sind da außen vor,Du selbst musst dort anwesend sein.
Das kann ins Auge gehen.
Ja ich weiss. Aber deswegen mach ich den Psychoterror mit dem Vermieter nicht mit. Ausserdem kann ich ja auch schlecht in der Wohnung bleiben, wenn ich los fahr um Wohnungen anzusehen, oder?!!!
 

Wutbuerger

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Das Jobcenter schrieb dem Gericht folgendes (siehe Anhang).

Jetzt meine Frage dazu. Wie erkläre ich denen schriftlich, dass ich unter KDU-Richtliniengrenze von 247,50,- EUR keine vernünftige Wohnung finde und die alle drüber mit der Kaltmiete liegen?
Das JC zickt auch nur wieder rum. Will immer noch mehr Angebote für Wohnungen, obwohl ich schon ein paar eiongereicht hatte und gestern wieder los war um 2 Wohnungen anzusehen, die aber vom Satz her zu teuer sind.
Ich versteh das alles nicht ..diese Werte sind Humbug , das Sbchen erzählt Mist .
Es kann sich nur um Werte aus §8WoGG handeln , ohne 10% Zuschlag . Und §8 ist seit mehreren Jahren überholt . Das haben meine auch erst auf der Widerspruchsstelle gemerkt .Du suchst ja meistens im Bereich von Mietstufe 3 , und , da sie bei mir aktuell auch auf §12 WoGG 10% Zuschlag gerechnet haben ( gültig für alle JC die kein schlüssiges Konzept haben ) würde ich ganz klar dem Sozialgericht vortragen wie du dir die Ermittlung der Miethöhe vorstellst .Mietstufe 3 ist inkl kalte NK 363 Euro ( mit den 10% ) zzgl Heizkosten , bei Mietstufe 1 ca 320 .Und dafür gibt's auch Wohnraum , aber die Zahlen mußt du durchprügeln
 

hellucifer

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Das Jobcenter schrieb dem Gericht folgendes (siehe Anhang).

Jetzt meine Frage dazu. Wie erkläre ich denen schriftlich, dass ich unter KDU-Richtliniengrenze von 247,50,- EUR keine vernünftige Wohnung finde und die alle drüber mit der Kaltmiete liegen?
...
Das JC zickt auch nur wieder rum. Will immer noch mehr Angebote für Wohnungen, obwohl ich schon ein paar eiongereicht hatte und gestern wieder los war um 2 Wohnungen anzusehen, die aber vom Satz her zu teuer sind.
Das Jobcenter ist zwar berechtigt, KDU-Richtlinien zu erstellen, ein Urteil über die Angemessenheit obliegt aber der Sozialgerichtsbarkeit. Das heißt, was angemessen ist, bestimmt oder urteilt ein Sozialgericht.

Scheinbar versucht die SB vom JC zu verhindern, dass du eine neue Wohnung anmieten kannst.

Ich würde beim Sozialgericht einen Eilantrag stellen und beantragen, unter diesen Voraussetzungen von der vorherigen Einholung der Zustimmung des JC abzusehen sowie zu verfügen zu bestimmen oder festzustellen, in welcher Höhe die KDU angemessen sind.

Wie das Sozialgericht dir geschrieben hat, musst du deine Wohnungssuche dokumentieren; dass Mietinteressen aber vielfach kein Mietangebot in Form eines unterschriftsreifen Mietvertrages erhalten, ist für die Jobcenter bzw. Richter scheinbar leider fremd.

Ich empfehle Dir, dir zusätzlich zu deinen bisherigen Bemühungen einen Wohnberechtigungsschein zu besorgen. Dies wird von einigen Sozialgerichten erwartet.
 
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Das Jobcenter ist zwar berechtigt, KDU-Richtlinien zu erstellen, ein Urteil über die Angemessenheit obliegt aber der Sozialgerichtsbarkeit. Das heißt, was angemessen ist, bestimmt oder urteilt ein Sozialgericht.

Scheinbar versucht die SB vom JC zu verhindern, dass du eine neue Wohnung anmieten kannst.

Ich würde beim Sozialgericht einen Eilantrag stellen und beantragen, unter diesen Voraussetzungen von der vorherigen Einholung der Zustimmung des JC abzusehen sowie zu verfügen zu bestimmen oder festzustellen, in welcher Höhe die KDU angemessen sind.
Den Eilantrag hab ich bereits gestellt.

Hab nur die Frist versäumt.
 

hellucifer

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Den Eilantrag hab ich bereits gestellt.

Hab nur die Frist versäumt.
Der aktuelle Stand ist aber, dass du eine Stellungnahme abgeben sollst, das Sozialgericht hat noch keinen Beschluss erlassen. Solange du keine Stellungnahme abgegeben hast, ist das Sozialgericht daran gehindert, einen Anordnungsgrund festzustellen.

In dem Fristversäumnis sehe ich keinen Beleg dafür, dass keine Eilbedürftigkeit vorliegt. Gib die Stellungnahme aber unverzüglich ab!
 
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Der aktuelle Stand ist aber, dass du eine Stellungnahme abgeben sollst, das Sozialgericht hat noch keinen Beschluss erlassen. Solange du keine Stellungnahme abgegeben hast, ist das Sozialgericht daran gehindert, einen Anordnungsgrund festzustellen.

In dem Fristversäumnis sehe ich keinen Beleg dafür, dass keine Eilbedürftigkeit vorliegt. Gib die Stellungnahme aber unverzüglich ab!
Du kannst das so auffassen, wie du möchtest. Aber einige Dinge hindern mich, mich in meiner Wohnung aufzuhalten und täglich die Post zu holen.

Ich werd schikaniert und genötigt, wenn ich bei mir in der Wohnung bin. Vermieter glaubt, er könne den Fuss in die Tür stellen und mich anfauchen auf dem Hausflur. Es ist kein normales Wohnen mehr möglich.

Vielleicht ist es für Euch kaum vorstellbar. Aber ich habe damit zu kämpfen.
 

Jerry Black

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Versetz dich bitte mal in die Lage deines jetzigen Vermieters, den ganzen zusätzliche Aufwand wegen Dir, Anwalt, Mietschulden, Kündigung. Der hat die Nase einfach gestrichen voll von Dir, der will endlich Klarheit, der will, dass du endlich ausziehst. Und dazu nutzt er nun auch Mittel, die nicht ganz koscher aber auch teilweise verständlich sind.
 

hellucifer

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Du kannst das so auffassen, wie du möchtest. Aber einige Dinge hindern mich, mich in meiner Wohnung aufzuhalten und täglich die Post zu holen.
...

Vielleicht ist es für Euch kaum vorstellbar. Aber ich habe damit zu kämpfen.
Ich kann dich gut verstehen.

Wenn man auf der Wohnungssuche ist, oder sich vorübergehend an einem anderen Ort aufhält bzw. wohnt, zusehen muss, dass man sein Hab und Gut woanders einlagert, etc. pp., dann kann man nicht gleichzeitig vor Ort sein und den Posteingang kontrollieren. Ich will da auch gar nicht mit Dir tauschen.

Du kommst aber nicht darum herum, der Aufforderung des Sozialgerichtes, eine Stellungnahme abzugeben, Folge zu leisten, wenn du mit Deinem Eilantrag durchdringen willst.

Bei den Problemen mit Deinem Vermieter kannst Du Dich auch an die Polizei wenden, falls er Dir zu bunt kommt. Solange du noch Mieter seiner Wohnung bist, hat er dich in Deiner Wohnung nicht zu belästigen. (Mit Deinen Umzus- oder Auszugsaktivitäten hättest Du besser erst dann begonnen, wenn ein konkretes Mietangebot vorgelegen und das JC Zustimmung gegeben hätte. Kosten für den Transport und die Einlagerung Deines Hab und Gutes hast du eigentlich - sorry -unnötig selbst verursacht.)

Ich rate Dir, Dich beim Rechtsstreit mit dem Jobcenter anwaltlich unterstützen zu lassen. (Du scheinst ja noch keinen Rechtsanwalt zu haben.)

Dein Vermieter hat Dir wegen Eigenbedarf gekündigt. - Hast du der Kündigung widersprochen? Und welche Frist zur Räumung hat er Dir eingeräumt? Hat er den Eigenbedarf nachgewiesen? Eine Kündigung wegen Eigenbedarf erfolgt nach Regeln und Gesetzen. - Wenn Du dich da nicht auskennst, dann besorg Dir einen Beratungsschein und geh zu einem Anwalt.

Nach meinem Geschmack lässt Du viel zu viel Zeit verstreichen.

Dass das Jobcenter einen Umzugsgrund anerkannt hat (Eigenbedarfskündigung), hilft dir nicht bei der Wohnungssuche. Du musst aufzeigen, dass es nicht gelingt, angesichts der KDU-Richtlinien des JC eine Wohnung zu finden. Das musst du belegen! Du musst das Jobcenter verklagen, weil die KDU-Richtlinien nicht rechtmäßig sind. Du musst darauf klagen, dass eine höhere Mietobergrenze festzusetzen ist.

Trotzdem hilft dir das alles nicht unbedingt, eine Wohnung zu finden. Denn: Du hast keinen Anspruch darauf, dass das Jobcenter Dir jede Wohnung zur Verfügung stellt oder bezahlt, du hast lediglich einen Anspruch darauf, dass es Dir Kosten der Unterkunft in angemessener Höhe erstattet.

Versetz dich bitte mal in die Lage deines jetzigen Vermieters, den ganzen zusätzliche Aufwand wegen Dir, Anwalt, Mietschulden, Kündigung. Der hat die Nase einfach gestrichen voll von Dir, der will endlich Klarheit, der will, dass du endlich ausziehst. Und dazu nutzt er nun auch Mittel, die nicht ganz koscher aber auch teilweise verständlich sind.
Der Vermieter dürfte wohl der Letzte sein, für den man Verständnis aufbringen sollte. Du scheinst das Kernproblem nicht erkannt zu haben: Das Jobcenter macht es mit seinen KDU-Richtlinien nahezu unmöglich, dass man eine angemessene Wohnung findet.

Offenbar ist dir auch nicht bekannt, dass viele Leute ungedeckte Unterkunfts- und Heizkosten mit dem dürftigen Regelsatz bezahlen, und dies vielfach ohne sich zu wehren. Dir dürfte wohl auch unbekannt sein, dass der Staat den sozialen Wohnungsbau sträflich vernachlässigt hat. Eine Verringerung des Wohnungsangebotes führt natürlich zu höheren Mieten.

Trotz soviel Unverständnis und soviel Sturheit auf einigen Seiten, wünsche ich dem Fragesteller großes Durchhaltevermögen und sich auf keinen Fall entmutigen zu lassen!
 
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Mal so gefragt was ist der Grund?

Behörde erkennt den Umzugsgrund nicht an.

Ich steige da nicht mehr durch::wink:
 
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Trotz soviel Unverständnis und soviel Sturheit auf einigen Seiten, wünsche ich dem Fragesteller großes Durchhaltevermögen und sich auf keinen Fall entmutigen zu lassen!
:dank:

Dem schließe ich mich vollumfänglich an! Zumal die Wohnraumsituation in diesem Lande massiv problematischer wird!

Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren extrem verschlechtert! Vermieter nutzen dies in der Regel voll bei Neuvermietungen aus!

Und trotz, in wenigen Bundesländern geltenden Mietpreisobergrenzen, wird extrem versucht, diese zu umgehen!

Die Zukunft diesbezüglich wird noch wesentlich schlechter werden!

Wann werden "Zeltlager" für Hartz IV-Bezieher in diesem Land "Normalität" sein?
 

hellucifer

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Ich kann Dir noch einen Rat geben:

1. Aus dem Schreiben des Jobcenters ist zu ersehen, dass Du weiblich bist.
2. Du bist ja praktisch schon ausgezogen, Du sitzt auf gepackten Koffern und Kartons, hältst dich bei deinen Eltern auf.
3. Der Eigenbedarfskündigung hast du wahrscheinlich nicht widersprochen, die Kündigung hast du somit angenommen. Das heißt: Wenn du dem Vermieter die Wohnungsschlüssel aushändigst, bist du praktisch obdachlos.
4. Besonders als Frau musst Du dich auf eine Notunterkunft oder ein Obdachlosenheim nicht verweisen lassen, als Unterkunft kommt auch eine Pension oder ein Hotel in Frage, für die das Jobcenter die Kosten tragen muss. Vielleicht ist auch eine vorübergehende Unterbringung in einem Frauenhaus möglich.

Vielleicht lenkt das Jobcenter bei dem steigenden Kostendruck ja ein!
 

ela1953

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Wann werden "Zeltlager" für Hartz IV-Bezieher in diesem Land "Normalität" sein?

Wenn die Zeltstädte frei gezogen werden. Denn es wird ja schon angemerkt, dass eine Unterbringung in Zelten für Asylsuchende nicht angemessen sind.

Es werden Hotelzimmer gebucht und Vermieter aufgefordert Wohnraum zur Verfügung zu stellen gegen gute Bezahlung.
 
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Es werden Hotelzimmer gebucht und Vermieter aufgefordert Wohnraum zur Verfügung zu stellen gegen gute Bezahlung.
Die Problematik ist, dass die Miete ja nicht für eine Wohnung gezahlt wird, sondern nach Anzahl der vermieteten Betten!

Dann kassiert man nicht für einen Hartzer, sondern ein Vielfaches!

Mir ist definitiv schlecht!

:icon_stop:
 
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Ich kann Dir noch einen Rat geben:

1. Aus dem Schreiben des Jobcenters ist zu ersehen, dass Du weiblich bist.
2. Du bist ja praktisch schon ausgezogen, Du sitzt auf gepackten Koffern und Kartons, hältst dich bei deinen Eltern auf.
3. Der Eigenbedarfskündigung hast du wahrscheinlich nicht widersprochen, die Kündigung hast du somit angenommen. Das heißt: Wenn du dem Vermieter die Wohnungsschlüssel aushändigst, bist du praktisch obdachlos.
4. Besonders als Frau musst Du dich auf eine Notunterkunft oder ein Obdachlosenheim nicht verweisen lassen, als Unterkunft kommt auch eine Pension oder ein Hotel in Frage, für die das Jobcenter die Kosten tragen muss. Vielleicht ist auch eine vorübergehende Unterbringung in einem Frauenhaus möglich.

Vielleicht lenkt das Jobcenter bei dem steigenden Kostendruck ja ein!
Mietschulden waren damals der Kündigungsgrund - die sind aber beglichen.
Vermieter hatte in einer Vorvermieterbescheinigung (Auskunft für den neuen potentiellen Vermieter) angegeben, dass er wegen Eigenbedarf gekündigt hatte, damit ich schnell in die neue Wohnung kann. Aber die hat das Jobcenter nicht anerkannt und eine Nichtzusicherung gegeben.
Habe jetzt die Rechnung von einer Pension, wo ich mal wegen Wohnungssuche in der entfernten Stadt übnernachten musste, nochmal ein Angebot mit einem Transporter, die Erläuterung wegen der 10% Sicherheitsaufschlag und ungefähr 10 Wohnungsangebote ausgedruckt und werde gleich noch das Schreiben fürs Sozialgericht aufsetzen und abschicken.
Plus ein paar Tankbelege.

Könnt ihr das mit den Asylbewerbern bitte woanders weiter diskutieren? Ich möchte nicht durcheinander kommen hier beim lesen.
 
E

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Ist für mich ok!

Bin dann hier raus!
Das sollte nicht böse gemeint sein. Aber manchmal strengt es einfach nur noch an, wenn man hier liest um Tipps zu bekommen und dann was von Ausländern. Da krieg ich fast ne Krise. Sorry. Aber ich sage meine Meinung zu dem Thema Asylbewerbern nicht.


Heike, was hat das bitte mit meinem Thema zu tun????? Ich diskutiere darüber auch jetzt nicht mehr mit dir und gut ist.
 
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Vermieter hatte in einer Vorvermieterbescheinigung (Auskunft für den neuen potentiellen Vermieter) angegeben, dass er wegen Eigenbedarf gekündigt hatte, damit ich schnell in die neue Wohnung kann.
:confused::confused::confused:

Habe jetzt die Rechnung von einer Pension, wo ich mal wegen Wohnungssuche in der entfernten Stadt übnernachten musste,
Warum in die Ferne schweifen?

nochmal ein Angebot mit einem Transporter
:confused::confused::confused:
Suchst Du nicht etwas umständlich?
 
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teddybear

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Ich möchte darauf hinweisen, dass mir zumindest schon zwei laufende Verfassungsbeschwerden gegen § 22 Abs. 1 Satz 1 i.v.m. 22a SGB II (KdU Angemessenheitsdiktate der Länder, Kreise und kreisfreien Städte) bekannt sind.

1 BvR 585/14 vom 23. November 2013

1 BvR 617/14 vom 03.März 2014


Beide haben die exorbitante Hürde der Zulassung genommen.

Unteranderem ist auch der hier mit angehangene Bericht des Bernd Eckhardt mit zum Gegenstand einer der Verfassungsbeschwerden gemacht worden.

https://www.harald-thome.de/media/files/3-2015-Sozialrecht-justament.pdf
 

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ExitUser

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Jetzt hat die Gegenseite (Vermieter) also doch eine Rk angefochten. Naja. Ich gebe das auch unverzüglich ans JC und ans SG weiter.
 

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ExitUser

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So langsam reißt mein Geduldsfaden. Es geht nicht weiter. Zwar habe ich diese Woche wieder zwei Besichtigungen wahr nehmen können und dann durfte ich wieder nach Hause fahren. Bei der einen Besichtigung fehlte der Vermieter (er hatte keine Zeit, wie mir der derzeitige Mieter erklärt hatte). Danach?? Nie erreichbar, solls Montag nochmal versuchen-
Ber der andere Bude wurde sich für jemand anderes entschieden. Mist. Die kam echt infrage, weil: große Wiese, Tierhaltung erlaubt usw usw.
Naja. Irgendwie steckt der Wurm im ganzen drin. Was für ein sch***ss Theater seit Monaten.
Hab sowas von die Faxen dicke.

Der jetzige VM hat seine Kohle (volle Warmmiete von 455,32€) bekommen. Trotzdem ist er stink sauer, weil ich jetzt im August noch drin bin und er mich raus haben will. Bin ja auch schon am raus räumen. Aber zu den Eltern ? Wo es nur Theater und Mecker mit denen gibt und ich mich in den Allerwertesten beißen könnte??? Never ever.

Was hab ich getan, dass ich nur noch bestraft werde?
 
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