Behinderungsgrad-Widerspruch abgelehnt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

isabel

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Oktober 2006
Beiträge
1.359
Bewertungen
74
Hallo,

ich habe schon lange einen Beh.Grad 30.
Ca vor einem Jahr hebe ich Antrag auf Verschlechterung gestellt - wahrheitsgemäß.
Es wurde abgelehnt. Widerspruch - heute ist die Ablehnung gekommen.
Habe ich gleich mit meinem VDK Mitarbeiter gesprochen.
Klage, mit ungewissen Ausgang, kann 2 Jahre dauern.
Sein Rat: im Sommer neuen Antrag stellen.
Wenn ich den Hausarzt wechsele, kann ich mit dem Neuen nochmals besprechen und auch sofort neuen Antrag stellen.

Ich möchte gerne Eure Stellungnahme dazu wissen.
Für jede Antwort bin ich dankbar

MfG
Isabell
 
E

ExitUser

Gast
hallo isabel,

mit einem neuen arzt geht es auch erst in 6 monaten. man kann alle 6 monae mit belegbarem attest neubeurteilung beantragen. eventuell wäre dann ein zweites vom facharzt hilfreich zu dem vom hausarzt der nochmals auf die verschlechterung hinweisen sollte.

liebe grüße von barbara
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.722
Bewertungen
2.024
Hallo Isabel!

Warum willst du denn den Schwerbehindertenstatus haben? Du bekommst auch gravierende Nachteile, wenn du den Ausweis erhälst. Du hast eigentlich dann keine Nachteile, wenn jeder vom Weiten sieht, dass du behindert bist.
 

Ela

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
26 September 2005
Beiträge
555
Bewertungen
33
öhh Muzel.. was denn für Nachteile :eek:


hab 50 mit Merkzeichen G
und bisher keine Nachteile gehabt!


DieFrettchen hat das schon richtig erklärt. Stelle einen Verschlimmerungsantrag Isabel.
Die einzige Chance um nachträglich noch einen dir zustehenden GDB zu erhalten.
Aber ich würde auf jeden Fall immer einen Wiederspruch einreichen, weil dann zumindest drinn steht, was wirklich berücksichtigt wurde bei der Feststellung.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
21.810
Bewertungen
23.248
Hallo Isabel!

Warum willst du denn den Schwerbehindertenstatus haben? Du bekommst auch gravierende Nachteile, wenn du den Ausweis erhälst. Du hast eigentlich dann keine Nachteile, wenn jeder vom Weiten sieht, dass du behindert bist.
Und wenn mann keinen keinen Schwerbehindertenausweis beantragt, verschwindet die Behinderung, oder wie dachtest Du Dir das? :confused::eek::icon_eek::icon_question:
 
E

ExitUser

Gast
hallo zusammen,

also ich finde nachteilig ist eine erhöhung keinesfalls. fördermittel bei der arbeitssuche (eingliederungshilfe). bei bestimmten MKs vergünstigungen.

bei 50% und MK G ist schon mal die KFZ steuer nur noch die hälfte.
oder bus und bahn gewähren ermäßigungen, genauso etliche öffentliche einrichtungen kulturveranstaltungen. oder eben verbesserter kündigungsschutz.

auf jeden fall den widerspruch machen, und in 6 monaten auf neubegutachtung bestehen.

die prozentuale begutachtung setzt sich ja auch bei vielen aus mehreren teilen zusammen. z.B. herzerkrankungen (herzinfarkt begründet schon 50% MK B) und bandscheibenvorfall im bereich der C-gruppe 30%, so kommt man auch auf 80%.

liebe grüße von barbara
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Hallo,

ich habe schon lange einen Beh.Grad 30.
Ca vor einem Jahr hebe ich Antrag auf Verschlechterung gestellt - wahrheitsgemäß.
Es wurde abgelehnt. Widerspruch - heute ist die Ablehnung gekommen.
Habe ich gleich mit meinem VDK Mitarbeiter gesprochen.
Klage, mit ungewissen Ausgang, kann 2 Jahre dauern.
Sein Rat: im Sommer neuen Antrag stellen.
Wenn ich den Hausarzt wechsele, kann ich mit dem Neuen nochmals besprechen und auch sofort neuen Antrag stellen.

Ich möchte gerne Eure Stellungnahme dazu wissen.
Für jede Antwort bin ich dankbar

MfG
Isabell

Da hilft wirklich nur einen Verschlimmerungsantrag zu stellen nach 6 Monaten, es müssen aber neue Untersuchungsergebnisse vorliegen, meiner wurde trotzdem abgelehnt, die sind da mit dem GDB nicht sehr freigiebig

Gleichstellung hast Du aber beantragt?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Isabel!

Du bekommst auch gravierende Nachteile, wenn du den Ausweis erhälst.
Versteh ich auch nicht. Von welchen Nachteilen sprichst Du?




@ Isabel

Hi :icon_smile:

Ich habe auch eine Klage laufen wegen Schwerbehinderung. Dauert auch schon seit Dez. 2007.

Würde Dir zu keiner Klage raten, weil es sich ewig hinzieht. Einfach die 6 Monate abwarten und dann einen neuen Antrag bzw. Verschlechterungsantrag stellen. Hätte ich das vorher gewußt, dann wäre ich auch so vorgegangen. :icon_smile:
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.722
Bewertungen
2.024
Es kommt auf den Grund der Behinderung an. Bei mir ist es eine psychische Beeinträchtigung. Man vor dem VG meine geistige Fähigkeit mich wirksam im Prozess zu vertreten bezweifelt.
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Das steht doch aber nicht im Ausweis, oder? Bei mir sind keine Gründe eingetragen
 

RudiRatlos

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 April 2008
Beiträge
1.023
Bewertungen
22
Danke für den Thread. Dadurch ist mir eingefallen, dass ich Meinen verlängern lassen muss.:icon_klatsch:
 

isabel

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Oktober 2006
Beiträge
1.359
Bewertungen
74
Hallo, liebe Freunde,
ich möchte mich als erste für die Antworten bedanken.

Die heutige Ablehnung war schon Widerspruch-Ablehnung. Den Antrag auf Verschlechterung habe ich ende 2007 gestellt - Ablehnung, dann Widerspruch, im August 2008.
Bei Ablehnung habe ich alle Berichte in Kopien bekommen. Die wichtigsten waren nicht dabei!

Wenn ich richtig verstanden hatte, die 6 Monate Frist gilt von Antragstellung meinerSeits, nicht von Eingang negativen Widerspruchsbescheides.

Meinen Hausarzt werde ich wechseln müssen.
Ich kann mich auf ihn nicht verlassen und für Beratung Richtung Behinderung oder Rente hat er keine Zeit. Nicht mal die Zeit, nach Anfrage von dem Amt richtige Bescheide dahin zu schicken, seine eigene Stellungnahme kann man vergessen.

Im Vordergrund steht bei mir Kapputen Rücken: (alles durch CT und MRT bestätigt)
- Instabilität mit Bandscheibevorfällen LWS, zur Zeit nicht operabel, massive degenerative Veränderungen,
- schwere Osteochondrose
- Instab. mit Bandscheibevor. HWS, da lasse ich mich nicht operieren
- entwickelte Schmerzkrankheit
- dazu neurologische Krankheiten aus dem Bereich: Schlafmedizin
- (ganz zu schweigen über Depressionen, die sich in Laufe der Zeit nur verschlechtern.)

Ich habe auch MZ: G beantragt: auf Grund Kanalstenose im LWS (schon am normalen Rtg sieht man die Krümmung), da ich mein Linkes Bein eigentlich hinter mir ziehe.

Ich wollte schon früher schreiben, aber es war mir einfach zu schlecht - Antibiotika. Vielleicht helfen die zumindest.

Danke noch mals
(Über mein HausA. werde ich noch schreiben)

MfG
Isabell
 
F

FrankyBoy

Gast
Derzeit habe ich das Gefühl, dass die Deutsche Rentenversicherung und die Versorgungsämter alles ablehnen, was sie nur können.

Ich habe in den letzten Monaten Bescheide lesen müssen, die einfach nur hanebüchend sind und die Widersprüche werden in einer Art und Weise beantwortet, die eigentlich jedes medizinisches Fachwissen vermissen lassen.

Irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, dass da was "von oben" angeordnet wurde denn vor 10 - 15 Jahren war es sehr viel einfacher als heute.
 

isabel

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Oktober 2006
Beiträge
1.359
Bewertungen
74
Derzeit habe ich das Gefühl, dass die Deutsche Rentenversicherung und die Versorgungsämter alles ablehnen, was sie nur können.

Ich habe in den letzten Monaten Bescheide lesen müssen, die einfach nur hanebüchend sind und die Widersprüche werden in einer Art und Weise beantwortet, die eigentlich jedes medizinisches Fachwissen vermissen lassen.

Irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, dass da was "von oben" angeordnet wurde denn vor 10 - 15 Jahren war es sehr viel einfacher als heute.
So ein Eindruck habe ich auch.
Ich würde die Gesundheits- und Renten-Reformen dafür verantwortlich machen

MfG
Isabell
 
E

ExitUser

Gast
Ich würde auf jedem Fall Klage vor dem Sozialgericht einreichen. Ich hatte damals damit auch Erfolg, mir wurde vom VA das Merkzeichen G nicht zu gestanden, vorm SG konnte ich es dann durchsetzen. Bei mir hat das Verfahren keine 6 Monate gedauert, liegt allerdings auch schon einige Jahre zurück.
 
E

ExitUser

Gast
Ich würde auf jedem Fall Klage vor dem Sozialgericht einreichen. Ich hatte damals damit auch Erfolg, mir wurde vom VA das Merkzeichen G nicht zu gestanden, vorm SG konnte ich es dann durchsetzen. Bei mir hat das Verfahren keine 6 Monate gedauert, liegt allerdings auch schon einige Jahre zurück.
Gerichte sind massiv überlastet ....

@ Isabel

Hi :icon_smile:

Ich habe auch eine Klage laufen wegen Schwerbehinderung. Dauert auch schon seit Dez. 2007.

Würde Dir zu keiner Klage raten, weil es sich ewig hinzieht. Einfach die 6 Monate abwarten und dann einen neuen Antrag bzw. Verschlechterungsantrag stellen. Hätte ich das vorher gewußt, dann wäre ich auch so vorgegangen. :icon_smile:
Beim Sozialverband (evtl. VDK), Caritas usw. beraten lassen. Aber wie schon geschrieben ..... eine Klage dauert unter Umständen sehr lange.
 
E

ExitUser

Gast
Muci, wenn sie in 6 Monaten einen Neuantrag stellt - die Bearbeitung kann dann auch wieder ein Jahr dauern. In der Zeit kann auch das Klageverfahren durch sein.
 
E

ExitUser

Gast
Muci, wenn sie in 6 Monaten einen Neuantrag stellt - die Bearbeitung kann dann auch wieder ein Jahr dauern. In der Zeit kann auch das Klageverfahren durch sein.
Klar - alles ist möglich.

Deshalb habe ich ja auch geschrieben, daß sie sich beraten lassen soll. Welchen Weg man dann gehen will, muss man sowieso immer für sich selbst wählen und entscheiden. Eine Entscheidung kann einem niemand abnehmen.
 
E

ExitUser

Gast
Klar - alles ist möglich.

Deshalb habe ich ja auch geschrieben, daß sie sich beraten lassen soll.
Das auf jedem Fall. Ich habe damals meine Klage noch alleine durch gezogen, kam damals aber auch frisch von der Verwaltungsschule. :cool:

Da war ich noch fitt :icon_party:
 

isabel

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Oktober 2006
Beiträge
1.359
Bewertungen
74
Hallo, Rudiger,
Du schreibst: Du warst damals fit.
Das schon mal trifft mich nicht zu. Ich bin zufrieden, wenn ich noch überhaupt was erledigen kann.
(Nach der Geschichte mit Stadtwerke bin ich "schon 10 Jahre älter",
Tatsache, Freitag die Wege gemacht und dann fast 24 Stunden geschlafen).

Mit meinem VDK habe ich gleich gestern gesprochen; der hat meine Akte angeschaut und hat mir vor Klage abgeraten. Sollte heutzutage tatsächlich mindestens 2 Jahre dauern.
Bei erneuten Antrag wird er mich wieder begleiten.

Die Frage: man kann nächsten Antrag nach 6 Monaten stellen.
Wann beginnt die Frist?
Ca. vor einem Jahr habe ich Antrag auf Verschlechterung gestellt.
Juli 08 - Ablehnung
August 08- Widerspruch (hat auch schon über 6 Monate gedauert).
Gestern-Ablehnung.

Dazu muss ich noch sagen: ich habe keinen Einfluss, welcher Arzt welche Berichte dahin schickt.
Nach den kopierten Unterlagen kann ich nur feststellen, - es fehlen viele.
Ein Kommentar von Hausarzt ist nicht vorhanden. 4-seitiger Bericht von Schmerzarzt, obwohl bei HA in Computer (selber gesehen), war auch nicht vorhanden.

Deshalb hat mir der VDK Mitarbeiter gesagt: wenn ich neuen Hausarzt habe und der "Grünes Licht" gibt, darf ich sofort neuen Antrag stellen.

Ich habe noch ein Paar Tage Zeit, um mich zu entscheiden. Aber, ich denke, meine Kräfte reichen für eine Klage nicht.

MfG
Isabell
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Isabel,

da die letzte Antragstellung ja schon ein Jahr zurück liegt, denke ich mal, du kannst sofort einen Neuantrag stellen.

An deiner Stelle würde ich mit dem Antrag selber ärztliche Gutachten mit einreichen, sofern vorhanden.
 

isabel

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Oktober 2006
Beiträge
1.359
Bewertungen
74
Hallo Isabel,

da die letzte Antragstellung ja schon ein Jahr zurück liegt, denke ich mal, du kannst sofort einen Neuantrag stellen.

An deiner Stelle würde ich mit dem Antrag selber ärztliche Gutachten mit einreichen, sofern vorhanden.
Vielen Dank,
ich habe leider, nicht alle Unterlagen.

Jetzt kommt das Thema: Hausarzt - Wechsel.
Ich weiß nicht, ob ich neues Thema davon machen soll, oder hier einfach anhängen. Damit das alles nicht durcheinander wird und auch zu finden ist.
Erst (in halbe Stunde) aber muss ich meine Rezepte holen, abends bin wieder da.

MfG
Isabell
 

Filou

Elo-User*in
Mitglied seit
4 Oktober 2008
Beiträge
109
Bewertungen
0
Hallo Isabel,

also normal kriegt dein Hausarzt immer einen Bescheid von dem Facharzt. Also so ist es bei mir. Ich selber kriege auch immer das schreiben vom Facharzt.

Ich würde an deiner Stelle, mal bei Hausarzt fragen, ob der dir deine Unterlagen kopiert damit du sie auch zuhause hast wenn mal was angefordert wird.

Bei mir wurde der Schwerbehindertenantrag auch abgelehnt aber mein Widerspruch wurde anerkannt. Ich habe denen aber auch einen saftigen Brief geschrieben und gesagt Sie sollten doch Fachärzte meine Krankheit (Rheuma) begutachten lassen und nicht irgendwelche Ärzte, die nicht vom Fach sind.
 
E

ExitUser

Gast
hallo zusammen,

also ich finde nachteilig ist eine erhöhung keinesfalls. fördermittel bei der arbeitssuche (eingliederungshilfe). bei bestimmten MKs vergünstigungen.

bei 50% und MK G ist schon mal die KFZ steuer nur noch die hälfte.
oder bus und bahn gewähren ermäßigungen, genauso etliche öffentliche einrichtungen kulturveranstaltungen. oder eben verbesserter kündigungsschutz.

auf jeden fall den widerspruch machen, und in 6 monaten auf neubegutachtung bestehen.

die prozentuale begutachtung setzt sich ja auch bei vielen aus mehreren teilen zusammen. z.B. herzerkrankungen (herzinfarkt begründet schon 50% MK B) und bandscheibenvorfall im bereich der C-gruppe 30%, so kommt man auch auf 80%.
So kommt man leider nicht auf GdB 80. Die Ämter addieren bei der Festsetzung des GdB nicht!:eek:

Gruß...
liebe grüße von barbara
.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten