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Behinderter Mann bekommt keine Leistungen

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Zauberweib

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#1
Hallo,

ich bin ganz neu hier, bräuchte aber dringen euren Rat. Ich habe den Sachverhalt mal ganz neutral gestaltet, da der Hilfesuchende (ein Bekannter) den Wirbel, der um ihn jetzt gemacht wird, absolut nicht leiden kann. Ich denke aber dass es garkein Wirbel ist, sondern dass ihm irgendmögliche einfach geholfen werden muss.

Ein Mann "M", kanpp 60 Jahre alt, ist zu 100% auf Grund eines Gehirntumors behindert. (Behindertenausweis liegt vor). Vor der Krankheit erhielt er Arbeitslosengeld, welches auf Grund der Behinderung nicht mehr gezahlt wird. Ihm wurde gesagt, dass er Rente beantragen muss. Durch die Krankheit kann M sich nicht mehr lange konzentrieren und komplexe Erklärungen der Sachbearbeiterin des AA nicht folgen bzw. merken. Desweiteren hatte er starke Schwierigkeiten den Rentenantrag auszufüllen.

Ein weitläufiger Bekannter "B" fuhr berufsbedingt seit einigen Wochen an der Wohnung von M vorbei. Wobei er bemerkte, dass in den letzten Wochen kein Licht mehr brannte. Deshalb blieb er eines Tages stehen um nach dem rechten zu sehen.
B fand M in einer komplett dunklen Wohnung vor. M hat seit mehr als zwei Wochen keinen Strom mehr und auch kein Geld mehr für Lebensmittel oder Hygieneartikel.

M wollte sich an keinen wenden, da er mit seiner Krankheit keinem zur Last fallen will.

Nun die Frage was B in diesem Fall zusammen mit M machen könnte um ihm zu helfen.

Auf dem AA war B schon mit M. Der Rentenantrag wird nächste Woche noch komplett gestellt. B vermutet aber bis sämtliche Prüfungen und Bearbeitung abgeschlossen sind, werden nochmal Wochen vergehen.
Welche Hilfe in Form von SOFORThilfe, etwa ein Vorschuss oder Lebensmittelgutscheinen oder so gäbe es und wo wären die zu beantragen. Welches Amt ist dafür zuständig? Gibt es irgendwo ein Übergangsgeld zu beantragen ?

B hat auch schon mal was von einer gesetzlichen Verfügung zur Anschlatung des Stromes gehört, weiss jedoch nicht, ob das nur bei Familien mit Kindern greift, oder ob ein 100% behinderter Mensch ebenso als besonders hilfebedürftig (wie Kinder) eingestuft wird. Welche Möglichkeiten gäbe es noch, den Strom wieder anschalten zu lassen. B kann M leider nicht finanziell unterstützen.
M ist aber selbstverständlich gewillt, seine Stromschulden in Form von Ratenzahlung zu tilgen, sobald er seine Rente erhält.

B ist bereit sämtliche Behördengänge mit M zu machen, ihn so weit es geht zu unterstützen doch leider fehlt es ihm an dem nötigen wissen.
Wären evtl. soziale Stationen wie Diakonie oder Caritas eine Anlaufstelle.

Ich bin euch für jeden Tip dankbar, würde am liebsten gleich morgen früh wieder loslegen um ihn zu helfen. DANKE
 

Muzel

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#2
M braucht dringend eine rechtliche Betreuung und die sollte B beim Amtsgericht beantragen. B könnte versuchen rechtlicher Betreuer für M zu werden.
 

Esox

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#3
Moin Moin,

es kann in diesem Fall durch eine Ärztliche Verschreibung z. Bsp. die AWO täglich nach dem Rechten sehen und auch natürlich Helfen.
Desweiteren muss hier ganz schnell ein Rentenantrag gestellt werden, dieses kann auch durch eine stellvertretende Person (Angehöriger oder vom Amt bestimmt ) geschehen.
Dann muss beim Sozialamt vorgesprochen werden, Wasser, Stromkosten, eventuell Wohngeld usw. beantragen.
Desweiteren sollte hier vielleicht eine Pflegestufe beim zuständigen Rententräger / MDK beantragt werden, hier spielen die gesundheitlichen Einschränkungen eine große Rolle.

Bitte hier ganz schnell die Ämter aufsuchen, sie sind zur Hilfe verpflichtet!!
 

Die Antwort

Elo-User/in

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23 Apr 2009
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#4
Moin Moin,

es kann in diesem Fall durch eine Ärztliche Verschreibung z. Bsp. die AWO täglich nach dem Rechten sehen und auch natürlich Helfen.
Desweiteren muss hier ganz schnell ein Rentenantrag gestellt werden, dieses kann auch durch eine stellvertretende Person (Angehöriger oder vom Amt bestimmt ) geschehen.
Dann muss beim Sozialamt vorgesprochen werden, Wasser, Stromkosten, eventuell Wohngeld usw. beantragen.
Desweiteren sollte hier vielleicht eine Pflegestufe beim zuständigen Rententräger / MDK beantragt werden, hier spielen die gesundheitlichen Einschränkungen eine große Rolle.

Bitte hier ganz schnell die Ämter aufsuchen, sie sind zur Hilfe verpflichtet!!
Das Sozialamt muß ab Kenntnis aktiv werden. Dazu reicht sogar ein Anruf, den auch eine andere Person tätigen kann. Mehr dazu habe ich im anderen Thread schon geschrieben.
 

Zauberweib

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#5
ich danke hier erst mal für alle antworten, da ich aber noch ne menge mehr antworten auf den selben thread unter allgemein erhalten habe, werde ich dort weiter schreiben. wir waren heute schon auf ämtern (leider bevor ich das alles gelesen habe) und haben nichts erreicht. näheres aber dazu eben in meinem beitrag unter allgemeine fragen.

ihr seid spitze!!! DANKE
 
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