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Behindert wegen Landratsamt

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Uboot4u

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#1
Ich bin seit 2 Jahren ALG2 Empfänger. Vorher war ich 20 Jahre selbständig tätig.
Nachdem ich im Februar 2004 nach 2 Unfällen und mit einem gebrochenen Fuß in dem sich auch noch Krankenhauskeime festgesetzt hatten, zum Sozialamt/Landratsamt ging und um Überbrückungshilfe für eine Zeit von 3-4 Monaten bat, hat man mir, mit Lügen, Drohungen und Täuschung eingeredet umziehen zu müssen. Ich habe das in großer Verzweiflung, in der festen Annahme keine andere Wahl zu haben getan.
Zwei Wochen nach Einzug wurde der erneute Bruch des Fusses festgestellt. Setdem habe ich weitere 3 Operationen hinter mir. Wie es aussieht werde ich zeitlebens behindert bleiben und bin mit 30% GdB eingestuft. Ich versuche seit 2 Jahren mich um einen normalen Job zu bemühen. Selbständigkeit ist mir nicht mehr möglich, zumal mir jedes Mittel hierfür fehlt und das Amt mich damals zwang, das Gewerbe abzumelden, obwohl das die einzige Möglichkeit gewesen wäre etwas hinzuzuverdienen.
Ich habe erst jetzt durch einen Umzug nach Würzburg, über die nun zuständige ARGE herausfinden können, dass für mich ein REHA Berater bei der Arbeitsagentur zuständig ist. Dort erhielt ich nun einen REHA Antrag. Beim Landratsamt hiess es noch, dass ich da nicht drunter fallen würde.

Ich habe nun 2 Fragen an Experten:

1. Wie kann ich das Landratsamt für diese 2 Jahre zur Verantwortung ziehen? An wen kann ich meinen Gesamtbericht senden und dann auch wirklich Prüfung der Vorgänge und eines Ersatzanspruches erwarten? Ich dachte an Ministerien, Petitionsausschüsse usw. weiß aber nicht genau an wen. Es wird sehr teuer und sehr zermürbend werden, aber diese Sachbearbeiter dürfen nicht weiter ungestraft Menschen in den Ruin treiben dürfen.

2. Ich erhielt vorgestern vom Jugendamt (Landratsamt) ein Schreiben, ich solle 20-30 Bewerbungen monatlich vorlegen. (Ich erhielt in den 2 Jahren vom Landratsamt nicht EIN EINZIGES Stellenangebot! Trotz mehrfacher Bitten mich zu unterstützen.) Das kann doch nicht sein, oder?
Ich bin wegen denen immer noch in ärztlicher Behandlung. Bewerbe mich schon seit Beginn meiner Verletzung aus eigener Initiative, aber natürlich nur auf tatsächlich realistische Stellenangebote. die ich mit meiner Behinderung durchführen könnte.
Kann denn jeder Teil des Landratsamtes an mich Forderungen dieser Art stellen? Ich bin seit Mitte Februar bei der ARGE und nun auch der Arbeitsagentur wg. der Rehamöglichkeit und der Meinung, dass ich was Bewerbungen angeht nur denen gegenüber zur Auskunft verpflichtet bin.

Ich bin für jeden Rat dankbar...

Jürgen
 

kalle

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#2
Zu 1: Das Amt oder die Mitarbeiter zur Verantwortung zu ziehen dürfte ausgehen wie das Hornberger Schießen. Kommt nix bei rum. Oder kannst Duu das ganze schriftlich und gerichtsfest beweisen? Dann bliebe evtl. die Amtshaftung.

zu 2.:
Da Du 20 Jahre selbstständig warst gehe ich mal davon aus, das Du über 18 bist. :lol:
Stellt sich die Frage, warum das Jugendamt zuständig sein soll. Oder hast Du noch unmündige Kinder aus geschiedener Ehe.
 

Uboot4u

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#3
Bitte nur ernste Antworten..

..oder was glaubst du, warum ich mit einem gebrochenen Fuß umziehe, wenn mir das Sozialamt wie vom Gesetzgeber vorgesehen, gesagt hätte, dass ich doch noch gerne bis zur Ausheilung in meiner alten Wohnung bleiben könne?

Beweise bestehen nicht nur aus Fotos und Urkunden, oder Tonbandaufzeichnungen. Sie liegen so nah vor der Nase, dass man nicht daran vorbei kann. Ich glaube es gibt gute und kluge deutsche Richter. Das es solche Beamte gibt, gut, dass hätte ich vorher nicht geglaubt. Die arbeiten nicht für, sondern nur gegen die Bürger. Nix dazugelernt aus Ihrer schmnutzigen Verhangenheit. Ich will das nicht von mir behaupten und deshalb suche ich hier sinnvollen Rat.
Nur die, die nicht kämpfen für ihr Recht, weil sie eh an nix mehr glauben, haben sofort verloren.

Und natürlich habe ich ein Kind, dem ich seitdem keinen Unterhalt mehr zahlen kann. Auch das ergab sich aus dem geschriebenen, ohne dass ich es direkt per Urkunde belegen musste, oder? ;)
 

kalle

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#4
Ups, hatte ich eine Antwort vergessen: :oops:

Ich denke mal, das dieses Schreiben vom Jugendamt wegen des fehlenden Unterhalts für Deine Tochter kommt. Da wird sich die Tochter/ Mutter wohl wegen Unterhaltsvorschuß oder die Arge wegen AlgII für die Tochter an das Jugendamt gewandt haben.

Und die wollen natürlich, das Du Deiner gesetzlichen Unterhaltspflicht nachkommst. Und da ist es noch schärfer als bei Alg II: du bist nach dem Gesetz verpflichtet, jede Arbeit anzunehmen, um Deiner Unterhaltspflicht nachzukommen. Und deswegen wollen die auch diese Menge an Bewerbungen von Dir sehen.

Ich würde da mal nett hinschreiben und Deine gesundheitliche und finanzielle Situation schildern. Damit die von solchen Drohungen dann evtl. absehen.
Aber trotzdem bist Du weiterhin Unterhalt schuldig. Das kann Dein Leben lang gepfändet werden.
 
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