Begutachtung steht an - wie im Vorfeld Begutachtung durch Psychiater ausschließen?

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JacobCreutzfeld

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Hallo!

Bald steht bei mir erneut eine medizinische Begutachtung durch die Rentenversicherung bevor. (Diese wird vom Sozialamt initiiert, um zu sehen wie es nun um meine Erwerbsfähigkeit steht)

Ich bekomme derzeitig Grundsicherung nach dem 12. Buch Sozialgesetzbuch.

Ich bin chronisch krank und halte mich izwischen für weniger als 3 Stunden am Tag leistungsfähig. Meine Probleme sind eine chronische schwere Infektion, die nicht wirklich behandelbar ist ist und sehr häufige Migräne. Abgsehen davon geht es mir psychisch gut und ich halte mich für psychisch vollkommen gesund.

Leider habe ich oft mit Ärzten insgesamt nicht die besten Erfahrungen gemacht, (Unwille, Desintresse, Gleichgültigkeit, Vorurteile, ect) so dass ich letztendlich seltener zum Arzt gegangen bin und meine Energie lieber in Dinge investierte, von denen ich weiß, dass sie meine Gesundheit langfristig wirklich verbessern. (Ernährung+Bewegung und sowas)

Leider habe ich nun deswegen nur wenige medizinische Unterlagen, die belegen welche Art von Erkrankungen ich habe.

Ich habe Grund zur Annahme, dass ich in den Akten eventuell als psychisch krank gelte. (schon als ich das erste mal Alg 2 beantragt habe, musste ich als Grund psychische Probleme angeben, weil meine wirkliche Erkrankung nicht anerkannt war)

Meine Befürchtung ist nun, dass ich bei der anstehenden Begutachtung an einen Psychiater gerate. Das möchte ich auf jeden Fall vermeiden, da ich von Psychiatrie und Psychiatern absolut nichts halte. (Ich weiß es aber nicht, könnte auch sein, dass es ein Arzt ist, entsprechend der fachrichtung die ich wirklich bräuchte)

Meine Frage an Euch ist nun, wie ich wirklich im Vorfeld ausschließen kann, dass ich von einem Psychiater begutachtet werde.

Ich bin vom Sozialamt aufgefordert alle medizinischen Unterlagen und eine Selbsteinschätzung meiner Erwerbsfähigkeit einzureichen.
Ich hatte die Idee als Schlusssatz unter die Selbsteinschätzung zu schreiben: "Ich möchte von einem Arzt der entsprechenden Fachrichtung begutachtet werden und lehne es ausdrücklich ab, durch einen Psychiater begutachtet zu werden."

Allerdigns würde ich damit auch die Aufmerksamkeit erst auf das Thema lenken. Ich bin mir nicht so sicher, ob das ein kluger Schritt ist. Außerdem bin ich mir ebenfalls nicht sicher, ob dieser Schlussatz auch wirklich verhindern wird, dass ich durch einen Psychiater begutachtet werde.

Wie seht ihr das? Habe ich das Recht die Begutachtung durch einen Psychiater einfach so abzulehnen?

Ich bin mir nicht sicher, was beim Amt über meine gesundheitliche Situation in den Akten steht, aber da gibts leider definitiv psychiatrische Verdachtsdiagnosen, die mir die letze Gutachterin ungerechtfertigerweise angedichtet hat.

Außerdem möchte ich auf keinen Fall wieder von der selben Gutachterin begutachtet werden, die mich das letze mal begutachtet hat. Diese hat mich, entgegen dem was sie mit mir besprochen habe, am Ende im Gutachten ziemlich falsch dargestellt. Demnach sei zu prüfen ob ich Einzelfallhilfe benötige. Das ist natürlich totaler Schwachsinn, ich bin eine sehr selbstständige, selbstbewusste Person, die alles ohne jede Hilfe alleine erledigen kann. Die Gutachterin hat mich außerdem als eventuell Schizophren dargestellt und schlug vor den sozialpsychiatrischen Dienst einzuschalten.
Das war für mich nicht sehr spaßig als mich Abends eine Mitarbeiterin vom Jobcenter anrief und mir in einen seltsamen Tonfall andeutete, dass ich mich in Zukunft in psychologische Behandlung zu begeben hätte, oder aber man würde mich zu spzialpsychiatrischen Dienst schicken. Es wurde Zwang angedeutet, allerdings wollte sie auch nichts direkt Verbindliches sagen und die Frau redete mit mir so, als ob ich nicht alle Tassen im Schrank hätte.

Genau auf sowas habe ich echt keine Lust.

Da ist damals nichts weiter passiert, durch Sachbearbeiterwelchsel. Glück gehabt.

Aber ich möchte mich gerne nun absichern.
Daher frage ich Euch, wie man im Vorfeld sichergehen kann, dass man nicht von einem Psychiater begutachet wird. Und am Besten auch keinen Neuropsychiater. Eben halt keinem Arzt, der auch Psychiater ist.

Wie kann ich ausschließen, dass ich wieder von der selben Gutachterin von damals Begutachetet werde? (Ich hatte zwar bisher niemals zweimal den selben Gutachter, aber man kann ja nie wissen)

Und wie soll ich mich verhalten, wenn dann doch plötzlich ein Psychiater mich zur Begutachtung hereinbittet?

Ich wäre Euch sehr dankbar für Ratschläge und Erfahrungen zu diesem Thema.


liebe Grüße,

Euer Jacob
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Hallo!

Das kannst du weder ausschließen noch verhindern. Ich verstehe deine Sorge auch nicht wirklich. Ein Psychiater wird dir keine Diagnose andichten, wenn du dich normal verhälst und keine Symptome schilderst.

Es steht dir der Rechtsweg offen, wenn du später mit der Entscheidung über die Erwerbsfähigkeit nicht einverstanden bist.

Wie bist du denn überhaupt ins SGB XII geraten? Hat man dich damals nicht begutachtet oder von der DRV begutachten lassen?

Gruß
 

Couchhartzer

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Ich hatte die Idee als Schlusssatz unter die Selbsteinschätzung zu schreiben: "Ich möchte von einem Arzt der entsprechenden Fachrichtung begutachtet werden und lehne es ausdrücklich ab, durch einen Psychiater begutachtet zu werden."
Das dürfte dann vermutlich die Folge haben, das genau diese Art der fachlichen Begutachtung durch dies ärztliche Fachrichtung eher sogar als dringend geboten gesehen werden wird.
 

Katzenstube

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Hallo JacobCreutzfeld,
Du willst etwas. Und das von unserem "sehr entgegenkommenden" Staat. Ich habe gelernt hier etwas zu bekommen - selbst dann, wenn ich es selber mitfinanziert habe, ist ein Kampf.

Somit wirst Du Dich zwangsläufig den Launen ergeben müssen und den Anforderungen, die an Dich gestellt werden, nachkommen müssen. Natürlich ist es immer einen Versuch wert, einen Umweg oder eine Abzweigung gehen zu können. Zuweilen sogar erfolgversprechend! In jedem unserer Wünsche aber, obliegen wir denjenigen, die darüber entscheiden können und in deren Allmacht die Entscheidungen zu liegen scheinen. Wir haben wohl immer wieder die Möglichkeit zu widersprechen und Verfahren aufzurollen. Wer aber den längeren Atem, mehr Geld für Rechtsbeistände und mehr Durchhaltevermögen hat steht dann immer auf dem Blatt des"Kämpfenden".

Viel Glück wünscht Katzenstube

Was ich nun auch nicht verstehen kann ist die Angst vor dem Psychiater! Bist Du "gesund", dann merket er/sie das. Bist Du es nicht, kann Dir Hilfe zu Teil werden. Ich sehe in Psychologen, Psychiatern oder Psychotherapeuten keine Gegner sondern Helfer. Zumindest dann, wenn ich mit Ihnen zusammen arbeite. Was nicht bedeutet, deren Sichtweise annehmen zu müssen.
 

JacobCreutzfeld

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Hi!

Ich füchte ihr versteht nicht wirklich die Dringlichkeit dahinter.

Es ist nicht so, dass ich einfach nur keinen Bock auf Psychiater hätte oder sowas.
Eigentlich wollte ich das erst nicht schreiben, weil ich nicht so intimes von mir presigeben wollte.

Der Grund wieso ich umbedingt ausschließlich will von einem Psychiater begutachtet zu werden ist eine starke Psychiaterphobie.
Ich würde dann schlichtweg eine Panikattacke kriegen, wenn ein Psychiater vor mir sitzt.
Das wäre für mich extremer Stess und außerdem würde der Eindruck von mir dadurch verfälscht.
Also ich habe leider doch erlebt, dass Psychiater einem Diagnosen andichten, egal wie normal man sich verhält. Ich habe leider echt sehr schlechte Erfahrungen gemacht und auf diese geht auch meine Panik zurück.


Ich bin wegen der letzen Gutachterin (Neuopsychiaterin) ins SGB 12 geraten. *seufz
Damals war ich für mindestens 3 Stunden am Tag arbeitsfähig, aber die Gutachterin hat mir, entgegen der Absprache, meine Erwerbsfähigkeit dann komplett abgesprochen.

Und solche Sätze wie, "Das dürfte dann vermutlich die Folge haben, das genau diese Art der fachlichen Begutachtung durch dies ärztliche Fachrichtung eher sogar als dringend geboten gesehen werden wird. " sind nun auch überhaupt nicht hilfreich.
Außerdem glaube ich das nicht.
 

Katzenstube

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Jetzt muss ich mal ganz blöd fragen: wenn Du Dich für erwerbstätig für mehrere Stunden hältst, wäre es dann nicht möglich, Dir ein entsprechenden Job (eventuell Teilzeit) selber zu suchen. Ich selber habe mit 56 auch noch einen Job ergattert. Der Vertrag lief auf Teilzeit - wobei mittlerweile die Forderung auf Vollzeit besteht.

Ich will damit sagen, ab dem Moment, wo Du für Dich selber sorgen kannst, entfallen doch diese ganzen Gutachten, die für Dich so schwer zu ertragen sind. Dann müsste doch, rein theoretisch, der Rest Deiner Krankheiten genügen um nur eine Teilbedürftigkeit zu belegen. Oder liege ich da ganz falsch? Ich befürchte, ohne ärztliche Dokumentationen wird jeder Gang, eine Leistung zu erreichen, schwer sein.

Bei mir geht es jetzt um GdB und demnächst um Erwerbsminderungsrente wegen einäugiger Blindheit und div. anderer Kleinigkeiten. Dazu habe ich aber bereits vor 1 1/2 Jahren begonnen mir die entsprechenden Fachärzte zu suchen. Du hast nämlich recht, da einen zu finden, zu dem Vertrauen besteht und der unterstützt, das dauert. Aber genau dessen Unterlagen könnten ja förderlich sein. Nun, für Dich leider zu spät, Du musst nun liefern. Um keine schlafenden Hunde zu wecken würde ich das Thema Psychiater ganz weglassen und im Sinne von "gerne stehe ich einem ..... Arzt für eine fachgerechte Untersuchung zur Verfügung."

Ansonsten mal sehen, ob hier jemand Erfahrungswerte hat.

Gruß von Katzenstube
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Eine "Psychiaterphobie" hört sich aber schon nach einem psychischen Problem an.... :icon_hihi:

Aber im Ernst: Du wirst es nicht verhindern können. Vom Ergebnis her kann es dir auch egal sein. Du kannst an einen Psychiater geraten, der dich für völlig meschugge hält und dich weiter für erwerbsunfähig erklärt. Dann haste erreicht, was du auch willst, was im Gutachten steht, ist dafür doch völlig egal. Du kannst an nen Psychiater geraten, der rein zufällig in seiner Praxis jemanden mit genau deiner Erkrankung mitbehandelt, daher ein klein wenig Ahnung hat und dich deswegen für erwerbsunfähig erklärt. Das Gutachten würde dir gut tun, das Ergebnis wäre aber dasselbe. Oder du gerätst an einen Psychiater, der dich zum faulen Hypochonder und voll arbeitsfähig erklärt. Das wäre ungut, wäre aber leicht anfechtbar, das ein Psychiater für deine Erkrankung halt nachweislich der falsche Facharzt ist.
Oder du wirst (um mal ein Beispiel zu nennen, du hast ja nicht geschrieben, was du hast), weil du eine superseltene Rheuma-Form hast, vom Orthopäden um die Ecke begutachtet. Entweder hat der von deiner Erkrankung schonmal gehört, kann das beurteilen und erklärt dich für erwerbsunfähig. Dann ist alles gut. Oder er kennt nur rheumatoide Arthritis, vielleicht gerade so noch ne Psoriasis-Arthritis, hat aber noch nichtmal den Namen deiner Rheuma-Form jemals gehört. Er erklärt dich zum faulen Hypochonder und schreibt dich gesund. Wäre dumm, und da kannste dann nichtmal so leicht das Gutachten in Frage stellen, weil er ja theoretisch sogar ein passender Facharzt war und du keinen Facharzt hast, der ihm widerspricht.

Auch wenns dir akut nicht hilft: Es macht immer Sinn, bei irgendeinem Arzt in Behandlung zu sein, egal ob Hausarzt, passender Facharzt oder sogar ein Psychiater, selbst wenn man keinen an der Klatsche hat (eine schwere Krankheit schlägt einem immer irgendwie auch auf die Psyche...). Selbst wenn die gar nichts machen. Wenn du dennoch alle drei Monate hinzockelst, erzählst, wie es dir geht, was du entdeckt hast was dir hilft usw, können die was über dich berichten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Phobien heilt man durch Konfrontationstherapie, also solltest du möglichst oft mit Psychiatern in Kontakt treten. :wink:

Ein Gutachten kann man am ehesten noch beeinflussen, wenn man möglichst viele eigene Befunde einreicht und den Gesundheitsfragebogen detailliert ausfüllt.
 

JacobCreutzfeld

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Ok, das ist Eure Meinung. Ich verstehe.

Allerdings kann ich dem nichts für mich hilfreiches entnehmen.

Was Cybernauta geschrieben hat, finde ich absolut geschmacklos:
"Phobien heilt man durch Konfrontationstherapie, also solltest du möglichst oft mit Psychiatern in Kontakt treten. "

Das wäre, wie wenn man jemanden der Wasserphobie hat einfach gegen seinen Willen ins tiefe Wasser wird. Oder wenn man Hunde auf jemanden hetzt, der Hundephobie hat.

Nee, sorry. Ich merke an solchen Antworten, dass es ein Fehler war, überhaupt hier zu schreiben.

Nun habe ich etwas so intimes von mir preisgegeben und bekomme dann solche Antworten.... ich glaube, ich will alles von mir hier geschriebe löschen und mir woanders Rat suchen.
 

MichaelBelek

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Ok, das ist Eure Meinung. Ich verstehe.
Allerdings kann ich dem nichts für mich hilfreiches entnehmen.

Hi :welcome:, ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Du über einige Antworten enttäuscht bist. Menschen sind nun mal sehr unterschiedlich und trotzdem wollen Dich viele "Schreiberlinge" meines Erachtens wirklich unterstützen.

Richtig ist, dass Du mitwirken solltest um Deine Regelleistung weiter zu erhalten. In jedem Fall wird Dich ein Facharzt für Psycho. / Neuro. untersuchen. Kein Sozialmediziner!

Zugleich hast Du die Möglichkeit einen "lieben Menschen" an Deiner Seite mitzunehmen. Diese Begleitperson könnte vorab mit dem Facharzt sprechen und auf Deine Ängste hinweisen, so dass der Facharzt entsprechende Lösungen anbieten kann.

Ich bin ähnlich verfahren. Viele Glück. :wink:
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Allerdings kann ich dem nichts für mich hilfreiches entnehmen.

Ich kann hier einige hilfreiche Tipps lesen. Du willst halt nur eine Bestätigung deiner merkwürdigen Ansichten, habe ich den Eindruck.

Das magst du geschmacklos finden, aber im Grunde funktioniert die Therapie von Phobien so, wenn auch von mir ironisch und nicht ganz ernst dargestellt. Der Smiley sollte eigentlich ein Hinweis sein, dass nicht ganz ernst zu nehmen.

Wie dem auch sein, ich denke, es wurde deutlich, dass du keinen Einfluss auf die Wahl des Gutachters hast.
 

JacobCreutzfeld

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*seufz

Ja, ihr mögt ja rechthaben. Und mir ist auch klar, dass meine Ansgt nicht für jeen verständlich ist. Aber so ist das mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung nunmal.

Allerdings hat diese ja nichts mit meiner Erwerbsfähigkeit zu tun und sonst gehts mir psychisch gut.

Meine Hauptbeschwerde ist eine chronische Virusinfektion. Ich habe quasi eine chronische Grippe.

Ich war heute bei meiner guten alten HNO Ärztin.
Sie sagt, ich solle sie als behandelnde Ärztin angeben und sie wird mir dann meine Erkrankung so attestieren und meine Erwerbsfähigkeit für aufgehoben erachten. Gut.

Also ich habe ja das Recht von einem Gutachter der richtigen Fachrichtung begutachtet zu werden. Welcher wäre das bei einer chronsichen Infektion?

Internist? HNO Arzt? Praktischer Arzt? Infektiologie wäre auf jedenfall das Richtige.
Ich hoffe halt, dass ich so einen vorgesetzt kriege und werde in meiner Selbsteinschätzung um einen Gutachter der richtigen Fachrichtung bitten.

Wenn mehrere Ärzte mir meinen chronischen Infekt bestätigen, dass wird man mich auch nicht psychiatrisieren können und ich kann mich in Ruhe auf die Aussagen meiner Ärzte berufen.

Allein das gibt mir Sicherheit und mindert nun den Stress.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
*seufz

Ja, ihr mögt ja rechthaben. Und mir ist auch klar, dass meine Ansgt nicht für jeen verständlich ist. Aber so ist das mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung nunmal.

Eine PTBS ist nun wieder etwas anderes als eine Phobie. Letztlich werden alle Beeinträchtigungen und Behinderungen insgesamt beurteilt, selbst wenn ein Befund schon ausreichen würde. Das ist unangenehm, aber da muss man wohl durch.

Die Fachrichtung der Gutachter ist gar nicht so wichtig, denke ich. Sie fassen überwiegend zusammen, was bereits bekannt ist.

Ich weiß nicht, warum du von Psychiatrisierung sprichst. Du bist der Patient und es geschieht nichts gegen deinen Willen, sofern du keine Gefahr für dich oder andere darstellst.

Mach dich nicht verrückt und erzähl dann mal, wie es ausgegangen ist!
 
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