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Begutachtung durch MDK

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evahb

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Nächste Woche kommt eine Begutachterin der Krankenkasse wegen Feststellung und Prüfung einer Pflegestufe zu mir ins Haus.Gibt es da besondere Verhaltensregelnfür mich?Tips :pfeiff:
Dann die Woche drauf zur persönlichen Untersuchung durch die Arge.Bin voll ausgelastet. :uebel:
 

kalle

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Uupps, jetzt erst gesehen.
Sei so wie Du bist. Ansonsten gibt es ja unter dieses Rubrk die Hinweise zur Begutachtung. Mal lesen.
Na denn viel Glück. :daumen:
 

Müllemann

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gut wäre,

1. wenn eine Person deines Vertrauens anwesend sein könnte

und

2. es sich bei der Begutachterin um eine Ärztin handeln würde

aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Pflegefachkräfte oft das ein oder andere nicht sehen oder nicht sehen wollen (ein kl. Beispiel, Pflegefachkraft schrieb im Gutachten: Patient kann noch alleine duschen...; Patient hatte aber gar keine Möglichkeit zum Duschen oder Patient kann mit Geh-Hilfe gehen; Patient wurde gar nicht dazu aufgefordert, und wenn, wäre dies gar nicht möglich gewesen)

nach 3x Vorsprache solcher "blinden" Fachkräfte auf Arzt/Ärztin bestanden und siehe da, der angeblich Nichtkranke kam ohne WENN + Aber in Pflegestufe III

damit will ich aufzeigen, wie notwendig es wäre, dass eine dir vertraute Person anwesend sein sollte
 
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ExitUser

Gast
Vorsicht mit MdK! Ich habe mit denen über die Jahre so viele Erfahrungen gesammelt, daß ich darüber schon Bücher schreiben könnte. In der Regel werden die Damen und Herren dort alles tun, damit beispielsweise eine Pflegestufe nicht anerkannt wird bzw. zu Gunsten von Krankenkassen entschieden wird.

Nicht umsonst stellte ein Gerichtsgutachter vor drei Jahren in meiner Sache fest, daß er noch nie einen so großen Unsinn gelesen hätte, wie im Gutachten des MdK. Bei mir stellten Sie einen ursächlichen Zusammenhang her zwischen Bluthochdruck und Karpaltunnelsyndrom, Leistenbruch und Schlafapnoe. D.h. Sie schrieben doch wirklich, daß mein Bluthochdruck die anderen Probleme verursachen würde. Mein "Bluthochdruck" liegt unbehandelt bei gerade einmal 140 zu 100. Davon abgesehen, daß er nur grenzwertig erhöht ist, wäre es eine medizinische Sensation, wenn die beweisen könnten, daß ein Bluthochdruck einen Leistenbruch auslöst und Kartaltunnelsyndrom. Ähnlich qualifiziert fiel das Gutachten meiner Mutter in Sachen Pflegestufe aus. Trotz Gehbehinderung und Demenz keine Pflegestufe. Demnächst Klärung durch Gericht.

Übrigens auch aufpassen, welche Spezialisierung der jeweilige Arzt hat. Bei mir wollte ein Orthopäde neurologische Armprobleme begutachten. Ist natürlich Unsinn und mußte wiederholt werden durch einen Neurologen.

Desweiteren beliebt ist auch folgende Vorgehensweise. Man habe die ärztlichen Unterlagen geprüft und sei zum Schluß gekommen. Ich fragte bei meinen Ärzten nach und stellte fest: Von KEINEM meiner Ärzte hatte man Unterlagen zur Einsicht angefordert. D.h. hat man NUR nach den Infos der Krankenkasse entschieden und die sind nicht gerade aussagekräftig.

Also vorsichtig sein und auf jedes Detail achten!
 

evahb

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Re. Tom

Tom,ich wurde vom MDK bereits 2000 untersucht,kam nichts bei raus.Haushaltshilfe bekomme ich seit Jahren vom SA bezahlt,sie ist jeden Morgen da und hilft mir beim Aufstehen/Duschen/Ankleiden,macht das Frühstück,bis ich nach Einnahme und Wirkung der morphinhaltigen Tabletten klar komme.
Meine beiden Hände sind morgens eingeschlafen und taub Arthrose und Karpaltunnelsyndrom.
Die wissen,das Sozialamt zahlt.angenommen ich komme in die Pflegestufe 1,wer zahlt die Differenz,sodas ich auf die Stunden komme?
 

Müllemann

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Re: Re. Tom

evahb schrieb:
Tom,ich wurde vom MDK bereits 2000 untersucht,kam nichts bei raus.Haushaltshilfe bekomme ich seit Jahren vom SA bezahlt,sie ist jeden Morgen da und hilft mir beim Aufstehen/Duschen/Ankleiden,macht das Frühstück,bis ich nach Einnahme und Wirkung der morphinhaltigen Tabletten klar komme.
Meine beiden Hände sind morgens eingeschlafen und taub Arthrose und Karpaltunnelsyndrom.
Die wissen,das Sozialamt zahlt.angenommen ich komme in die Pflegestufe 1,wer zahlt die Differenz,sodas ich auf die Stunden komme?


Pflegebedürftige, die mit den von der Pflegeversicherung finanzierten Sachleistungen nicht auskommen, haben Anspruch auf ergänzende Pflegesachleistungen zu Lasten der Sozialhilfe.

Das hat das Bundesverwaltungsgericht klargestellt.


Tom hat Recht, beim MDK ist Vorsicht geboten;

der MDK gehört jedoch organisatorisch zu den Krankenkassen. Von dort kommen auch die Aufträge und das Geld.

Die Krankenkassen werden als Auftraggeber zwangsläufig ein Interesse daran haben, in erster Linie Kosten zu sparen.

Also nicht wundern, wenn die Begutachtungen durch den MDK negativ
ausfallen

heute beim Schreiben so meine Problemchen - bräuchte neue Brille, aber ......
 
E

ExitUser

Gast
Der Optimalfall wäre ein guter Hausarzt, der sich die Zeit nehmen kann während der Begutachtung durch den MdK anwesend zu sein und entsprechend auch den Mund aufmacht.
 

evahb

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Re.

Die konnten mir nicht sagen,wann genau die Untersuchung ist,so zwischen 9-15 uhr
 
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