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Begutachtung bei Arbeitsunfähigkeit

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#2
Super Hintergrundinfo für diejenigen von uns, denen das demnächst bevorsteht. :daumen:

Wo kriegst Du das bloß immer alles her? :)

LG
Luna
 
E

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#3
Luna sagte :
Super Hintergrundinfo für diejenigen von uns, denen das demnächst bevorsteht. :daumen:

Wo kriegst Du das bloß immer alles her? :)

LG
Luna
Manches durch intensives suchen im Netz und manches auf Anfragen bei diversen Behörden. Kann lästig sein wie eine Schei....fliege und die Leute so lange nerven, bis sie mit den gewünschten Infos raus kommen :twisted: :twisted: :twisted: Das lernt man, wenn man 9 Jahre gegen die LVA klagt und zur Belohnung gewinnt :lol: :lol: :lol:
 
E

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#4
bschlimme sagte :
Kann lästig sein wie eine Schei....fliege und die Leute so lange nerven, bis sie mit den gewünschten Infos raus kommen :twisted: :twisted: :twisted: Das lernt man, wenn man 9 Jahre gegen die LVA klagt und zur Belohnung gewinnt
Klasse! :daumen: + Danke, dass Du uns teilhaben lässt.

LG
Luna
 

Müllemann

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#5
bschlimme sagte :
Luna sagte :
Super Hintergrundinfo für diejenigen von uns, denen das demnächst bevorsteht. :daumen:

Wo kriegst Du das bloß immer alles her? :)

LG
Luna
Manches durch intensives suchen im Netz und manches auf Anfragen bei diversen Behörden. Kann lästig sein wie eine Schei....fliege und die Leute so lange nerven, bis sie mit den gewünschten Infos raus kommen :twisted: :twisted: :twisted: Das lernt man, wenn man 9 Jahre gegen die LVA klagt und zur Belohnung gewinnt :lol: :lol: :lol:

toll, dass du deine Erfahrungen weitergibst. Leider tun das nicht alle.

Nur soviel, muss wg. Diskrepanzen mit Vermittler, der mich trotz AU
mit "Einladungen" bombardiert, in Kürze zum Amtsarzt.
 

Müllemann

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#6
wenn es heißt : Vorstellung beim Medizinischen Dienst - läuten bei mir sofort die Alarmglocken.

Die behaupten unabhängig zu sein, dabei gehören sie organisatorisch zu den Krankenkassen. Denn von dort kommen die Aufträge und das Geld.
Die Krankenkasse werden als Auftraggeber zwangsläufig ein Interesse daran haben, in erster Linie Kosten zu sparen.

Vor diesem Hintergrund ist es wenig glaubhaft, wenn d. medizinische Dienst behauptet "er sei unabhängig".
 

kalle

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#7
Du mußt wahrscheinlich zum Medizinischen Dienst des Arbeitsamtes. Die sind für solche Abklärungen zuständig. Das ist etwas ganz anderes als der MDK.
 

Scrat

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#8
Die Med. Dienste

Muß mal was "abladen" ;)
Bei uns ist es noch schlimmer. Unser Landkreis ist eine "Optionskommune". Zuständig für AlG2 also das Landratsamt (ehemaliges SoZAmt d. LRA). Dieses unterhält ein eigenes Gesundheitsamt, das wiederum solche Prüfungen – quasi für sich selbst – durchführt.

Ich beziehe seit Jan 05 AlG2 und bin aber seit Mrz 05 nach einer schweren Krebsoperation 100% EU. Ich hatte nach dem 1. Halbjahr dem LRA ein Attest meines Arztes vorgelegt, wonach ein Umzug (vorbeugend gegen Zwangsumzug – meine Miete liegt etwas über "dem Satz") aufgrund meines gesundheitlichen Zustands (war auch gerade während einer Chemo) nicht zumutbar sei. Trotzdem musste ich mich bei deren eigenen MD daraufhin untersuchen lassen (der auch nichts anderes – und das sogar auf längere Zeit – konstatierte).

Der Auftrag an den MD wg. der Untersuchung beinhaltete aber nicht ausschließlich – oder hauptsächlich – den Gesundheitszustand wg. eines möglichen Umzugs, sondern der Schwerpunkt lag auf Prüfung der Arbeitsfähigkeit. Und das obwohl ich meine Krankheit und die Umstände meines GdB durch Atteste/Berichte der örtlichen Uni-Klinik und der Reha-Klinik (nach der AHB) dargelegt hatte.

Dasselbe passierte nach einem weiteren halben Jahr und so wie es aussieht, werde ich diese Prozedur alle weiteren Halbjahre durchstehen müssen. Vielleicht meinen die beim LRA, daß die Organe alle wieder nachwachsen, die man mir aus dem Bauch herausgeschnitten hat und ich dann wieder voll arbeiten könnte.

Soviel zu den Med. Diensten bzw. wie sie "benutzt" werden...

Grüße,
Scrat.
 

Arania

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#9
Willkommen im Club! Diesen Blödsinn brauchte ich glücklicherweise nur 2x über mich ergehen zu lassen, denn der Arzt beim Amt machte dem ein Ende in dem er ein Gutachten schrieb das an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig ließ und auch telefonisch der SB einige nette Worte sagte!

Nicht unterkriegen lassen :daumen:
 

Müllemann

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#10
Arania sagte :
Willkommen im Club! Diesen Blödsinn brauchte ich glücklicherweise nur 2x über mich ergehen zu lassen, denn der Arzt beim Amt machte dem ein Ende in dem er ein Gutachten schrieb das an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig ließ und auch telefonisch der SB einige nette Worte sagte!

Nicht unterkriegen lassen :daumen:
bei welchem arzt 2x vorstellig - ärzt. dienst d. agentur oder gesundheitsamt ?

lt. meinem vermittler sollte ich zum ärztl. Dienst und wurde deshalb auf meine - kennt ihr ja alle zur genüge - mitwirkungspflicht, aber nett geschrieben, hingewiesen. dieser bin ich selbstverständich nachgekommen.

zu meiner überraschung erhalte ich heute einladung, allerdings nicht zum ärztl. dienst der agentur, sondern zum gesundheitsamt.

als alg2-empfänger bin ich d. meinung - lasse mich gern belehren - dass d. ärztl. dienst d. agentur für mich zuständig ist.

unerklärlich ist mir, wieso muss ich den fragebogen des ärztl. dienstes d. agentur ausfüllen, wenn ich beim gesundheitsamt vorstellig werden soll und warum muss die Ärztin/Arzt Gesundheitsamt von der schweigepflicht entbunden werden - die hat mich doch noch gar nicht gesehen ......

noch unerklärlicher ist mir, das ich eine schweigepflichtsentbindung für das sozialgericht unterzeichnen soll - irrtum oder scherz?
 

Arania

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#11
Ich war beim Gesundheitsamt und ich denke das ist nur von Vorteil für Dich, ich weiß jetzt auch nicht wo der Unterschied ist, bei uns wurden alle Sozialhilfeempfänger oder Arbeitslose immer zur Begutachtung zum Gesundheitsamt geschickt, ich wusste gar nicht das das Arbeitsamt einen eigenen ärztlichen Dienst unterhält
 

Müllemann

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#12
Arania sagte :
Ich war beim Gesundheitsamt und ich denke das ist nur von Vorteil für Dich, ich weiß jetzt auch nicht wo der Unterschied ist, bei uns wurden alle Sozialhilfeempfänger oder Arbeitslose immer zur Begutachtung zum Gesundheitsamt geschickt, ich wusste gar nicht das das Arbeitsamt einen eigenen ärztlichen Dienst unterhält
ja, schon sehr lange

bin immer davon ausgegangen, dass zur überprüfung meiner erwerbsfähigkeit als al2-empfänger der amtsarzt des ärztl. dienstes d. agentur gegen arbeit zuständig ist, weil meine arge keine optionskommune ist

persönlich wäre ich lieber beim ärztl. dienst d. agentur gegen arbeit vorstellig geworden, weil sich dort schon eine vielzahl von ärztl. unterlagen befinden - das ständige anfertigen neuer kopien kostet nur zusätzlich geld, das wir alg2-empfänger nun wirklich nicht haben
 

kalle

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#13
Ich vermute einmal, das der ärztliche Dienst in Deiner Arge/AgA ausgebucht ist und die nun auf das Gesundheitsamt zurückgreifen. Ich bin auch von einem externen Arzt untersucht worden. Meine Frau von der AfA.

Versucht doch mal, schriftlich, um Untersuchung durch Arge zu ersuchen, da dort die Unterlagen vorliegen.
Vielleicht hilfts ja.
 

Müllemann

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#14
jajaja, als schwerbehinderter hat mans nicht leicht

um schriftliche untersuchung durch arge habe ich bereits mit einem schreiben gleich zu beginn d. jahres gebeten - und um eine begründung für evtl. ablehnung gebeten - bis vor wenigen tagen hat man sich mucksmäuschenstill verhalten -

suche nach einer formulierung, wie ich den klarmachen könnte, dass ich nur zum ärztl. dienst d. agentur f. arbeit gehen möchte

werden behinderte in der arge nicht gesondert betreut - oder ist das mit dem ALG2-entfallen ?
 

kalle

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#15
Auch das hat mittlerweile System:
Schwerbehinderte AlgII-Empfänger werden derzeit nicht bei den AfA-Agenturen betreut sondern die Mitarbeiter (SB) der Arge müssen neben ihren "normalen" Fällen auch noch die Schwerbehinderten betreuen. Und die haben meistens null bis garkeine Ahnung über die Fördermöglichkeiten für Schwerbehinderte.
Ich habe für einen Bekannten als Arbeitgeber bei der örtlichen Arge angerufen, um einen Schwerbehinderten einstellen zu können. Erst einmal mußte ich 3 Wochen trotz mehrfacher Nachfrage auf einen Rückruf warten und die Auskünfte, die ich dort bekam, waren unter aller S.. !
Gut das ich wußte, was wir wollten.

Schwerbehinderte zu vermitteln gehört zu den schwierigeren Aufgaben und das könnte ja die ganze Statistik versauen. :twisted:
 

Arania

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#16
Ausnahmen bestätigen die Regel, bei uns gibt es bei der ARGE extra Beauftragte für Schwerbehinderte, sie mussten sich nach der Neuordnung zwar erst "finden" aber nun gibt es wieder eine sogenannte Schwerbehinderten/Reha-Abteilung
 

Müllemann

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#17
von nix ne ahnung, aber davon jede menge - das gilt aber nicht nur, was die fördermittel für behinderte betrifft, dumm stellen oder immerzu behaupten, es ist kein geld da, obwohl im vergangenen jahr die hälfte d. fördermittel nicht abgerufen wurden, ist der tägliche sprachgebrauch

vielleicht sollte ich mal in den Ratgeber für behinderte menschen reinschnuppern, habe immer gedacht, komme ohne durch .......

also kein anrecht mehr, auf "besondere" Betreuung zu bestehen?
 

Asterix-24

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#18
Hier bei uns gibt es auch die sogenannte Schwerbehinderten/Reha-Abteilung

ab 50% kommt mann automatisch in diese abteilung
 

Müllemann

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#19
Asterix-24 sagte :
Hier bei uns gibt es auch die sogenannte Schwerbehinderten/Reha-Abteilung

ab 50% kommt mann automatisch in diese abteilung

eine schwerbehinderten/reha-abteilung in der ARGE oder Optionskommune ?

vielleicht sollte ich mal den antrag stellen, auch dort zugeordnet zu werden; durch den gleichstellungsantrag habe ich 50 - oder ist das irrelevant
 

Asterix-24

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#20
Müllemann sagte :
Asterix-24 sagte :
Hier bei uns gibt es auch die sogenannte Schwerbehinderten/Reha-Abteilung

ab 50% kommt mann automatisch in diese abteilung

eine schwerbehinderten/reha-abteilung in der ARGE oder Optionskommune ?

vielleicht sollte ich mal den antrag stellen, auch dort zugeordnet zu werden; durch den gleichstellungsantrag habe ich 50 - oder ist das irrelevant
eine schwerbehinderten/reha-abteilung in der ARGE
 
E

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  Th.Starter/in  
#21
bschlimme sagte :
Kann lästig sein wie eine Schei....fliege und die Leute so lange nerven, bis sie mit den gewünschten Infos raus kommen :twisted: :twisted: :twisted:

Ich machs genauso... nur ich fühl mich absolut nicht wohl dabei.

Warum muß man erst nerven, damit etwas klappt??? Das werd ich nie verstehen!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arania

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#22
Wie ich schon sagte bei uns gibt es diese Abteilung auch, normalerweise kommt man ab 50% automatisch da hinein
 

Müllemann

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#23
habt ihr glück - ich werde den jetzt mal auf die eisen steigen

kann mir jemand beim formulieren hilfestellung geben
 

kalle

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#24
In Lübeck und Grevesmühlen gibts das nur noch bei der AfA für AlgI Empfänger.
Bei den Argen / AlgII Empfängern nicht.
 

eisbaer

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#25
Müllemann sagte :
vielleicht sollte ich mal den antrag stellen, auch dort zugeordnet zu werden; durch den gleichstellungsantrag habe ich 50 - oder ist das irrelevant
Die gleichstellung gilt nur bei drohender Kündigung oder Einstellung, wenn dort stände Schwerbehinderte werden bevorzugt.
In der ARGE selbst ist das m.W. nicht von Belang und die 30 % sehen die als Peanuts an. Ich habe schon so ein Gespräch, allerdings im Arbeitsamt hinter mir.
Der Hinweis auf die 30 % hat die junge Dame nur zum Lachen und zu blöden Schwerzen veranlaßt. Trotzdem verhalte ich mich erstmal ruhig. Stress machen, nutzt erstmal nicht viel, solamnge keine greifbaren Konflikte auftreten
 

kalle

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#26
@ eisbär:
Dann sollte man mitlachen und die ensprechenden Formulierungen um die Ohren schlagen.

Solche Scherzkekse kenne ich auch, nachdem die dann den schriftlichen Antrag von mir bekommen hatten, lachten sie nicht mehr.

Ab 30 % kann die Gleichstellung beantragt werden. Egal ob Du eine Arbeit hast oder eine suchst.
Schau einmal mit unserer Suche oder im Bereich Schwerbehinderte nach, da habe ich auch schon mehrfach den Gesetzestext gepostet. Bin im Moment nicht an meine PC daheim, sonst hätte ich ihn nochmal gepostet.
 

eisbaer

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#27
das hier lese ich gerade
http://www.mds-ev.org/download/ABBA_2004.pdf

besonders aufschlussreich die Auslassungen zu "Auffälligkeiten" ab Seite 33. Kampf den Simulanten und arbeitsunwilligen Faulpelzen.

oder solche Passagen, dass dein ALG-1 auf deine tatsächliche Leistungsfähigkeit in Stunden anteilig kürzbar ist, wenn du lange rumjammerst.
 

kalle

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#28
Auch wenn man durch eine Krankheit oder behinderung eingeschränkt vermittelbar ist, kann das ALGI nicht anteilig gekürzt werden.

Du bist dann eben nicht in alle Arbeiten vermittelbar.
 

eisbaer

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#29
kalle sagte :
durch eine Krankheit oder behinderung eingeschränkt vermittelbar ist, kann das ALGI nicht anteilig gekürzt werden.
.
Liest sich aber anders:
Seite 17, Punkt 3.2.8 und 3.2.9
 

kalle

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#30
Überredet. Aber das waren Richtlinien von 2004. Da wurde auch noch von Alg und Alhi geredet.
Wie das nun seit 2005 ist, das weiß ich nicht. Da kenne ich mich nun nicht so aus.
 

Müllemann

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#31
Arania sagte :
Ich war beim Gesundheitsamt und ich denke das ist nur von Vorteil für Dich, ich weiß jetzt auch nicht wo der Unterschied ist, bei uns wurden alle Sozialhilfeempfänger oder Arbeitslose immer zur Begutachtung zum Gesundheitsamt geschickt, ich wusste gar nicht das das Arbeitsamt einen eigenen ärztlichen Dienst unterhält

war vergangene Woche dort; den "Vorteil" sehe und spüre ich jeden Tag (Hämaton; können noch nicht einmal richtig Blutdruck messen) und dann erst d. üble Geruch in der Bude ......
 

Arania

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#32
Tja macht SEINE Erfahrungen, bei mir gab es noch nicht mal eine Untersuchung, sondern nur ein Gespräch im Büro, weil meine Krankheitsgeschichte auch offensichtlich ist.

Unangenehme Gerüche habe ich noch nicht mal im Krankenhaus erlebt
 

Müllemann

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#33
die lieben Erfahrungen....

Untersucht wurde ich auch nicht; dafür ein nettes Gespräch

auf meine Bitte hin wurde mir Akteneinsicht gewährt, das hat mir die Sprache verschlagen

mein VM hat sich im Gesundheitsamt ausgeheult, darüber konnte ich noch schmunzeln, aber nicht mehr über die falschen Behauptungen, welche möglicherweise eine Verletzung d. Datenschutzes darstellen
 

Glücksrabe

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#35
Hallöchen zusammen...

Ich musste auch zum ärztlichen Dienst. Das ist ja auch nichts verwerfliches... wenn man ein "Wehwehchen" hat, dann darf es meinetwegen auch gesondert "kontrolliert" werden.

Ich muss erwähnen, daß ich bereits zum zweiten Mal beim ärztlichen Dienst war. Das erste Mal vor knapp 3 Jahren, da ging es um eine Untersuchung bzgl. körperlicher Belastbarkeit (Rücken).

Seit einigen Monaten leide ich unter einer Krankheit (essentieller Tremor), die mich unterschiedlich stark im Alltag beeinflusst, sowohl physisch als auch psychisch. Meine Ärztin attestierte mir eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit und daraufhin folgte natürlich eine Einladung zum ärztlichen Dienst.

Auf mein "Leiden" angesprochen, war noch vor Untersuchungsbeginn der kluge Spruch "Dann müssen sie weniger Alkohol trinken" zu hören. Das nenne ich doch Kompetenz !

@ Müllemann - Bei der Blutabnahme musste die Ärzin den ersten (sehr schmerzhaften) Versuch erfolglos abbrechen und bat dann darum es erneut probieren zu dürfen.... Du bist da also nicht ganz alleine *tröst*.

Ergebnis der Untersuchung:

Ich bin Vollzeit arbeitsfähig. Einzige Einschränkung besteht bei Präzisionsarbeit der Hände.

Nun die plötzliche Heilung:

Während mir beim ersten Besuch bestätigt wurde, daß ich nur leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ausüben darf... darf ich mit einem Kampfgewicht von gerade mal 65 Kilo nun plötzlich schwere Lasten heben und tragen !

Zu diesem Ergebnis kam die Ärztin, nachdem ich ein paar Kniebeugen gemacht habe, mich einmal beugen durfte und sie ein wachsames Auge auf meinen bekleideten Rücken warf...

Hätte ich evtl nicht sagen sollen, daß ich zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Schmerzen hatte ?! *g* Lieber das blaue vom Himmel lügen und jederzeit wehleidig erscheinen ?

Ich habe meiner Sachbearbeiterin sofort mein Unverständnis bzgl. der Untersuchung und dem Ergebnis mitgeteilt. Aber es zählt einzig und alleine das, was da auf dem Papier steht... unabhängig davon, ob ich nun Schmerzen habe oder mit meiner Erkrankung Schwierigkeiten im Alltag habe.

Das muss ich zunächst einmal verdauen und meine Gedanken sammeln.

Die Sachbearbeiterin ist aber eine sehr liebe und verständnisvolle Dame. Manchmal kann man auch Glück haben. Ich hoffe sie entpuppt sich nicht noch als Wolf im Schafspelz...

Gruß (Un)Glücksrabe
 

inVivo

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#36
Ich habe einige Psycho Sachen, und meine Bearbeiterin hat mich deshalb zum Ärzt. Dienst überwiesen, nun bekam ich eine "Einladung" von einem Arzt in einer Praxis :icon_question:

Und obwohl ich keinerlei Schweigepflicht aufgehoben habe, höre ich doch das bei meinem Hausarzt angerufen wurde :icon_evil:

Was ist da los? Bin ALG 2 Empfänger in Berlin :icon_neutral:

Ist das die übliche Methode?
 

Gabi73

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#37
Ein Versicherter, der während der AU gekündigt wurde, ist nicht „arbeitslos“ i. S. des SGB III.
was heißt das denn genau?
Ich denke, ich falle da rein.
Ich wurde während der AU gekündigt, da ich in Probezeit war ging das.
Aber was bin ich dann, wenn nicht arbeitslos?
 
E

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#38
was heißt das denn genau?
Ich denke, ich falle da rein.
Ich wurde während der AU gekündigt, da ich in Probezeit war ging das.
Aber was bin ich dann, wenn nicht arbeitslos?
Ganz simpel "arbeitsunfähig". Arbeitslos im Sinne des SGB II bist du nur, wenn du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.
 

ofra

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#39
Ich habe einige Psycho Sachen, und meine Bearbeiterin hat mich deshalb zum Ärzt. Dienst überwiesen, nun bekam ich eine "Einladung" von einem Arzt in einer Praxis :icon_question:

Und obwohl ich keinerlei Schweigepflicht aufgehoben habe, höre ich doch das bei meinem Hausarzt angerufen wurde :icon_evil:

Was ist da los? Bin ALG 2 Empfänger in Berlin :icon_neutral:

Ist das die übliche Methode?
und der hat wohl fröhlich drauflos erzählt ...
dann ist aber der doktor dran!
 

Gabi73

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#40
Hallo Rüdiger,
danke Dir dafür.
Ich dachte, das wäre was besonderes......dass ich AU und nicht arbeitslos bin ist mir klar, aber nach der AU bin ich es ja trotzdem.:icon_biggrin:
 

Muzel

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#41
In Düsseldorf gibt es auch für Schwerbehinderte eine extra Abteilung. Ich bin 70 % schwer behindert und habe nur negative Erfahrungen mit der Abteilung gemacht. Leider ist nicht immer in Gläsern, wo Nutella darauf steht auch Nutella drin.
 
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#42
Der Link Anleitung zur
sozialmedizinischen Beratung und
Begutachtung bei Arbeitsunfähigkeit

funktioniert nicht mehr. Ich habe bald wieder Amtsarzttermin und würde mich gerne darauf vorbereiten.

Gruß Hamburgerjung2
 

Solidar

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#44
Hallo,und guten Tag,


Ich war auch bei dem medizinischem Dienst der Arbeitsagentur.
Das Wartezimmer war mit 4 Personen voll,und wir kamen ins Gespräch:

Alle hatten laut aussage,schwere chronische erkrankungen,und sagten aus,das sie nicht mehr arbeiten könnten.
Bei 3 Personen war es auch sichtlich erwiesen.

Ich bin sehr Kontaktfreudig und fragte natürlich,wenn sie das Zimmer verließen,was rausgekommen ist,und alle 4 sind Zumindest eingeschränkt arbeitsfähig.
Als ich fragte,was sie den geantwortet hätten,als sie vom Arzt befragt wurden,sagten auch alle,sie wollen arbeiten!!!

Kaum aus dem Raum raus,ging das jammern los.

Auch ich wurde gefragt,und habe klar gesagt,ich kann nicht mehr.
Und wurde daraufhin erst mal freigestellt.

Ich stelle immer fest: Die Menschen haben ANGST zu sagen,das sie zu Krank sind,aber warum?
Es wird doch keinem der Kopf abgerissen,schliesslich weiss jeder selbst,ob er noch kann,oder nicht.
Das hat nichts mit "keine Lust" zu tun. wer Ernsthaft Krank ist,der kann eben nicht.
Also,Sagt es den Ärzten,deswegen fragen sie euch ja,wie WIR DAS SELBER einschätzen,er kann nicht für uns fühlen.

Pseudokranke,also echte Faule,werden aber sehr schnell entlarft.

Im der regel wird für 6 Monate Freigestellt,bzw. für 1 Jahr,danach wird erneut begutachtet,und wieder freigestellt,oder ganz kaputt geschrieben,selten wieder Arbeitsfähig.
Die meisten die da hinmüssen,sind auf dauer Erwerbsunfähig,bzw. stark eingeschränkt.
Jobs,wenn überhaupt, gibt es eh nur für Junge Gesunde,aber als Behinderter,.............keine Chanche.
Junge Menschen mit Behinderung werden noch voll unterstützt,und erhalten alle zuwendungen.
Aber wenn man 50 ist,und schwerstchroniker,dann geht nichts mehr.
Nach einiger Zeit wird dann zur EU-Rente angeraten,je nach Fallmanager.(Wenn die Vorraussetzungen erfüllt sind)
 

Boniboy76

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#45
Hallo ich weis nicht ob ich jetzt hier richtig bin,
Jedoch kurzes Vorwort:
Bin seidt Mitte Dez erst über den Hausartz krank geschrieben wegen Pyschichen Problemen, dann ab 03.02.2010 über eine Psyschologin/Psyschaterin! bis zum 9.3.2010 (auch noch weiter!)
In der Zeit von Dez - heute wollte die Arge andauernd eine Eingliederungsvereinbarung mit mir schliessen! Bis Ende Febt reichte eine AU aus jetzt forderten sie zum 2. mal ein Artest das ich nicht in der Lage bin diesen Termin wahrzunehmen!
Heute kamm wieder Post das ich meiner Mitwirkungspflicht nicht nach kommen würde!!
Meine Sachbearbeiterin wil nun folgende dinge:
Fachärtzliche Bescheinigung zum aktuellen Gesundheitszustand!
Ausgefüllter Gesundheitsfragebogen sowie Schweigepflichtentbindungen sämmtlicher Ärtze wo ich derzeit in Behandlung bin!
Ich muss in dem Fragebogen angeben wodran ich zur Zeit leide!
Geht die Sachbearbeiterin diese sachen etwas an?
zb. Angst , Depressionen, oder Betteinnässen!!!!!
Wenn ich diese NICHT bis zum 15.3 einreiche wird sie mir meine Geldleistung GANZ VERSAGEN! Bitte Bitte ich brauche dringend Hilfe!
 
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#46
hallo boniboy,

"Ausgefüllter Gesundheitsfragebogen sowie Schweigepflichtentbindungen sämmtlicher Ärtze"

ich kann nur dazu was sagen.
Den Gesundheitsfragebogen habe ich ausgefüllt. Die Schweigepflichtentbindung habe ich für zwei Psychologen und einen Neurologen gegeben. Und mehr nicht.
Ich warte nun auch auf einen Anruf vom ärztlichen Dienst zwecks Fsestellung meiner Erwerbsfähigkeit.
Mir ist es nicht schwer gefallen meine psychischen Sachen da rein zu schreiben. Meine Hemmschwelle ist da vielleicht niedriger. Oder meine Angst vor Problemen mit meiner SB größer. Die hat so viele Fälle. Die wird sich beim nächstenmal schon gar nicht mehr an mich erinnern.
 

Muzel

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#47
Bonyboy, die SB hat keinen Anspruch auf Diagnosen deines Arztes. Fülle den Gesundheitsfragebogen aus aber entbinde nur vertrauensvolle Ärzte von der Schweigepflicht. Sprich bitte vorher mit den Ärzten über die Angelegenheit. Viele Ärzte wissen nämlich gar nicht, was sie der Arge schreiben sollen.
 

Harrypotter

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#48
Hallo an alle.
Ich bin seit 18 Monate permanent Krank geschrieben.
Die letzte lautet auf 05.08.11.
Trotzdem will die ARGE dass ich mich von ihrem Arzt untersuchen lasse.
Dürfen die das ?
Muss ich hingehen ?

Danke für eure Antwort.
Der Link im ersten Beitrag hier funktioniert nicht.

http://www.mds-ev.org/download/ABBA_2004.pdf
 
E

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#49
Hallo an alle.
Ich bin seit 18 Monate permanent Krank geschrieben.
Die letzte lautet auf 05.08.11.
Trotzdem will die ARGE dass ich mich von ihrem Arzt untersuchen lasse.
Dürfen die das ?
Muss ich hingehen ?

Danke für eure Antwort.
Der Link im ersten Beitrag hier funktioniert nicht.

http://www.mds-ev.org/download/ABBA_2004.pdf
Hallo,
schau mal bitte in Beitrag 43 von muci, da funzt der download.
fG
Christine
 

Harrypotter

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#50
Hallo,
schau mal bitte in Beitrag 43 von muci, da funzt der download.
fG
Christine
Danke für deine Antwort Christine.
Habe den Link gefunden. Finde aber keine Antwort auf meine Zwei Fragen.
Ich bin kein Deutscher und tue mich deshalb bei Behördensprache etwas schwer.
Liebe Grüße.
 

hanni

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#51
Hallo an alle.
Ich bin seit 18 Monate permanent Krank geschrieben.
Die letzte lautet auf 05.08.11.
Trotzdem will die ARGE dass ich mich von ihrem Arzt untersuchen lasse.
Dürfen die das ?
Muss ich hingehen ?

Lt Gesetz dürfen die das.



SGB I
§ 62 Untersuchungen

Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, soll sich auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers ärztlichen und psychologischen Untersuchungsmaßnahmen unterziehen, soweit diese für die Entscheidung über die Leistung erforderlich sind.

SGB II
§ 44a Feststellung von Erwerbsfähigkeit und Hilfebedürftigkeit

(1) Die Agentur für Arbeit stellt fest, ob die oder der Arbeitsuchende erwerbsfähig ist...............
 

HIS_2

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#52
Hallo harrypotter,

ja, sie dürfen es! Hingehen und körperlich untersuchen lassen!
KEINE Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, etc) da lassen! Mehr dazu findest Du mit der Suchfunktion!

Beistand gemäß § 13 SGB X mit zur Untersuchung mitnehmen! Dein Recht! Auch hierzu bitte die Suchfunktion nutzen!

Vorbereitung zum Gutachten, kannst Du hier http://www.rentenburo.de/upload/2011334_merkblgew_oeff_leistungen.pdf z.B. nachlesen.

Wenn Du schon soooo lange AU bist, wird es wohl seinen Grund haben. Schweigepflichtentbindungserklärungen brauchst Du NICHT zu unterschreiben! Nimm Kopien von den Arztberichten mit, die FÜR Deine AU sprechen!

Deine Mitwirkungspflicht besteht darin, dort zu erscheinen! Mehr nicht! Bitte vergiß den Beistand nicht! Auch WÄHREND der Untersuchung!

Eine Auflistung über Tätigkeiten, die Du nicht mehr kannst - unter erschwerten Bedingungen nur noch kannst - nur mit Hilfe ..... etc. - Hobbies, die nicht mehr ausgeübt werden können ....... ist sehr hilfreich, und hilft dem Gutachter! .... wenn er denn neutral begutachtet!

Gruß,
HIS
 
E

ExitUser

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#53
Schönen guten Morgen,

Ich habe von der Arge eine Einladung bezüglich

*
"Herr XXX möchte mit ihnen über ihr Bewerberangebot bzw. ihre berufliche Situation Sprechen.

Bitte bringen Sie für die von ihnen benannten gesundheitlichen Einschränkungen die ggf. vorhandenen ärztlichen Gutachten etc. mit.

Bei Versäumung des Meldetermins wegen Krankheit wird ein Attest des behandelnden Arztes benötigt, aus dem sich ergibt, dass aus Gesundheitlichen Gründen der Termin nicht wahrgenommen werden kann.

**

Ich bin eigentlich schon seit mehreren Monaten im Krankenstand, zuletzt wegen meinem Handgelenk, es dauerte Wochen ja Monate bis ich bei behandelten Ärzten ( Neurologe / Reumatologe und zuletzt beim Orthopäde einen Termin bekam, Helfen konnte mir bisher keiner, statt dessen hab ich wiederum eine Überweisung zu einem Hand Spezialisten im Krankenhaus bekommen.

Ich glaube die wollen mich ab leuchten und schauen wie sie mich los werden können, zu meinem Antrag auf Überprüfung der Heizkosten auch bis heute nicht ein Wort, den ersten Antrag den ich schon vor 2 1/2 Monaten einreichte haben sie verschlammt, der Zweite liegt mittlerweile auch schon 4 Wochen zurück.

Darf die Arge mich zu solchen " Gesprächen " überhaupt laden wenn ich im Krankenstand bin ?!

Ein Anrecht auf Einblick von meinen Arztberichten brauch ich wohl weniger Stattgeben, und Kopien davon dürfen die schon gleich gar nicht machen... oder ?!

Gruß
 

Myri

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#54
AU bedeutet nur arbeitsunfähig und ist nach Meinung des BSG im Zweifel kein Grund nicht zu Meldeterminen zu erscheinen.

Ein Attest, das bescheinigt das Du dies oder jenes nicht machen kannst solltest Du vorlegen, Befunde gehen Sachbearbeiter aber nichts an.

bye Myri
 

HIS_2

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#55
Moin Bird,

Bei Versäumung des Meldetermins wegen Krankheit wird ein Attest des behandelnden Arztes benötigt
Wenn die ein Attest möchten, dann stelle bitte einen Antrag auf Kostenerstattung dieses Attestes. Denn DU hast kein Geld, dieses zu bezahlen. Und wer die Musik bestellt, der soll sie m.M.n. auch bezahlen.

Bitte bringen Sie für die von ihnen benannten gesundheitlichen Einschränkungen die ggf. vorhandenen ärztlichen Gutachten etc. mit.
Geht die nix an! Wenn die eine Leistungsbeurteilung haben wollen, sollen die Dich zum ärztlichen Dienst schicken. Lies Dich zu diesem Thema hier schonmal ein.

der Zweite liegt mittlerweile auch schon 4 Wochen zurück
Anträge können bis zu 6 Monate bearbeitet werden! Und wenn die schon Deinen ersten Antrag evtl. verschlampt haben, dann werden die m.M.n. wahrscheinlich jetzt wirklich die 6 Monate ausreizen.

@Myri
AU bedeutet nur arbeitsunfähig und ist nach Meinung des BSG im Zweifel kein Grund nicht zu Meldeterminen zu erscheinen.
Da bin ich mir nicht sicher! Wenn ich AU bin, muss ich auch nicht arbeiten gehen! Auch nicht zum "Hallo-Sagen" in der Chef-Etage!

Genau DAS würde mich aber auch interessieren. Inwiefern MUSS ich einer Aufforderung zur Besprechung der "Leistungsbeurteilung" nachkommen, wenn ich AU bin?

Gruß,
HIS
 
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#56
AU bedeutet nur arbeitsunfähig und ist nach Meinung des BSG im Zweifel kein Grund nicht zu Meldeterminen zu erscheinen.

Ein Attest, das bescheinigt das Du dies oder jenes nicht machen kannst solltest Du vorlegen, Befunde gehen Sachbearbeiter aber nichts an.

bye Myri

Eine AU ist ein Grund den Meldetermin nicht wahr zu nehmen Himmel Herrgott noch mal !
Auf das Urteil was du dich beziehst ging es da drum das er jedes mal wenn er eine Einladung bekam AU war also nicht durchgehend.
Das haben wir hier aber alles schon x mal durch gekaut.
 

Myri

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#57
Genau DAS würde mich aber auch interessieren. Inwiefern MUSS ich einer Aufforderung zur Besprechung der "Leistungsbeurteilung" nachkommen, wenn ich AU bin?
BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 9.11.2010, B 4 AS 27/10 R

32 Macht der Arbeitslose gesundheitliche Gründe für sein Nichterscheinen geltend, kommt als Nachweis für die Unfähigkeit, aus gesundheitlichen Gründen beim Leistungsträger zu erscheinen, zwar regelmäßig die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Betracht. Arbeitsunfähigkeit ist jedoch nicht in jedem Einzelfall gleichbedeutend mit einer krankheitsbedingten Unfähigkeit, zu einem Meldetermin zu erscheinen (Sonnhoff in JurisPK-SGB II, 2. Aufl, Stand 24.8.2010, § 31 RdNr 193; A. Loose in GK-SGB II, § 31 RdNr 78, Stand Mai 2008; Düe in Brand/Niesel, SGB III, 5. Aufl 2010, § 309 RdNr 21; aA Winkler in Gagel, SGB II/SGB III, § 309 SGB III Rz 21a, Stand Juni 2006). Da es sich bei dem Begriff der Arbeitsunfähigkeit zudem um einen Rechtsbegriff handelt, dessen Voraussetzungen anhand ärztlich erhobener Befunde - ggf auch durch eine ex-post-Beurteilung - festzustellen sind (BSG Urteil vom 26.2.1992 - 1/3 RK 13/90 - SozR 3-2200 § 182 Nr 12; Schmidt in Peters, Handbuch der Krankenversicherung, § 44 SGB V RdNr 132, Stand 1.9.2008; Behrend in Eicher/Schlegel, SGB III, § 309 RdNr 64, Stand November 2004), besteht im Streitfall schon keine Bindung an den Inhalt der von dem Vertragsarzt nach § 73 Abs 2 Satz 1 Nr 9 SGB V ausgestellten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Entsprechend ist auch die mit einer Arbeitsunfähigkeit regelmäßig verbundene Vermutung, dass ein Meldetermin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrgenommen werden kann, im Streitfall von den Sozialgerichten zu überprüfen. An die vom LSG insoweit getroffenen Feststellungen zum Nichtvorhandensein von gesundheitlichen Gründen für die Meldeversäumnisse des Klägers ist der Senat gebunden (§ 163 SGG).

http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&nr=11864

bye Myri

 
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#58
Du lebst in einem Wahn auch Krank überall hin zu müssen...ach vergiss es ich hab da drauf echt kein Bock mehr.
 

Muzel

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#59
Wenn ein AN eine Au-Bescheinigung hat, gilt die Krankheit des AN als bewiesen an. Ein Beweis lässt sich aber durch einen Gegenbeweis erschüttern und der AG kann den AN zum MdK schicken. Allerdings muss der AG dem MdK auch Hinweise geben, warum er die Au beanstandet. Kurz gesagt, wer als elo eine Au -Bescheinigung hat kann auch nicht zur Agentur, denn das ist die Pflicht des elo.
 

Kleeblatt

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#60
Halten wir einmal fest:
Wer AU ist kann und muß nicht zu irgendeinem Termin des JC. Richtig !

Frage allerdings:
Wer seit Monaten durchgängig AU ist, aufgrund der Krankengeschichte eben nach einem Unfall mit einem zerbröselten Fuß nicht bis wenig laufen kann, - weshalb sollte der nun einen Termin beim ÄD wahrnehmen müssen ? Weil es der SB so möchte ?
Wie genau soll der zu diesem Termin hinkommen ?
In diesem Fall hat der Betroffene keinerlei Grund sich diesen Termin beim ÄD zu wünschen, zumal wenn der SB weiß das noch eine weitere OP ansteht (nach 3en), - welchen Sinn also soll hier irgendeine wie auch immer geartete "Verpflichtung" bestehen einen Termin beim ÄD wahrnehmen zu müssen ?

Den Grund der Erkrankung kennt der SB nicht, aber er weiß das es noch einige Zeit dauern wird, das 3 OP bereits stattfanden und eine 4. unausweichlich kommen muß.

Nochmals:
Weshalb und mit welcher Begründung und aufgrund welcher "Verpflichtung" sollte dann ein AU-belegter und vor allem wie genau zu einem Termin beim ÄD antanzen müssen / sollen ?
Sinnhaftigkeit ?
 

Aufdersuche

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#61
hallo
auch ich habe ein anliegen, und bin nicht sicher wo ich hier richtig bin......

es geht um meinen mann, er ist jetzt bald 18 monate krank geschrieben gewesen, und man weiß nicht sicher ob er wieder ganz gesund / belastbar wird

vor ca einem halben jahr sollte eine wieder eingliederung erfolgen, darauf hat sich sei chef nicht eingelassen und ihm gesagt * er sollen den wisch wieder mitnehmen und auf so einen blödsinn würde er sich nicht einlassen *

da liegt auch der hase begraben , so wie es aussieht wurde er dort schon des längeren gemobt und der psychologe den er aufgesucht hat, denkt das sein krankheitsbild mit dem chef zu tun hat und er solle dort kündigen :-(

habe voll existensängste und weiß nicht wie es weiter gehen soll

ein rentenantrag wurde schon gestellt , jedoch abgelehnt....

wie müssen wir uns jetzt verhalten ?? ach ja...und was ist ein beistand ???

den renten antrag haben wir mit hilfe des vdk erstellt...
das schlimmste ist, jeder sagt etwas anderes :-(

ich hoffe das mir jemand helfen kann

lg
 

Muzel

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#62
Auf jeden Fall nicht kündigen. Hast dein Mann einen GdB? Dann geht das kündigen nicht so einfach.
 

BeckyT

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#63
Hab hier den aktuellen Link:
http://www.mds-ev.org/media/pdf/BGA-AU_2011-12-12.pdf[/URL]
 

Kleeblatt

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#67
Diese Leitlinien habe ich mir intensiv durchgelesen bevor ich als Begleitperson zum Sozialmedizinischen Dienst einer Außenstelle (beauftragt vom ÄD) mitgegangen bin.

Das war am 10.06., also gerade Montag.
Wenn ich jetzt sage das dagegen jede Begleitung zu noch so bekloppten SB in den vergangenen Jahren ein Spaziergang gewesen ist ... niemals hätte ich geglaubt das so Etwas heutzutage möglich ist.

Obwohl zuvor gesagt wurde bei SB das Derjenige zugleich z.Z. bei 5 unterschiedlichen Fachärzten wegen 5 verschiedener Erkrankungen (Folgeerkrankungen einer Grunderkrankung) in Behandlung ist (mitgeteilt wurde Urologe, Gelenkchirurgie, Orthopädie, Neurologe, Kardiologe), haben die es wirklich geschafft einen Allgemeinmediziner und zugleich Sozialmediziner zu beauftragen.

Abgegeben wurden radiologische Gutachten und Krankenhausentlassungsberichte unter kompletter Schwärzung der Namen der behandelnden Ärzte. Schweigepflichtentbindungen ect. pp. wurden nicht ausgefüllt oder unterschrieben.

Zuerst ging der Affentanz der Mitnahme der Begleitperson in das Büro los. Dabei war sich der Arzt nicht nur zu schade aufzutreten wie ein Feldwebel, sondern er trat ganz nah mit gesenktem Kopf an das Gesicht des Patienten heran bis fast Nase an Nase wobei er herumtönte das er keine Begleitperson dulden würde. Das sah nicht nur bedrohlich aus, so fühlte sich der Betroffene auch.
Ich mußte hier einschreiten.

Schlußendlich drohte der Termin daran zu scheitern und dem Herrn das Geld für sein "Gutachten" zu entgehen und er gab ganz urplötzlich nach. Das dauerte ca. 6 Minuten.

Die folgenden Fragen bezogen sich auf:
Schulabschluß, Beruf und Ausbildung, Krankheiten der Eltern und Großeltern, Alkohol, Drogen, Zigaretten, = alles ohne Antwort des Betroffenen bis auf die letzten 3 mit nein.
Anmerkung des Betroffenen, - solche Angaben gehören n icht zum Auftrag der Feststellung der Arbeitsfähigkeit.
Arzt: "Ich frage hierwas ich will."

Der Ton des Arztes war durchweg frech und fordernd, es kam durchweg "ich will das jetzt wissen", "ich brauche diese Angaben", "nun reden sie schon", ...
Ich mußte mehrfach (entgegen meiner üblichen Gewohnheiten) einschreiten, da er nicht aufhörte den Betroffenen unter Druck zu setzen obwohl dieser bereits jedes Mal mehrfach deutlich gesagt hatte das er darauf nicht anworten werde. Ein "Nein" wollte er nicht gelten lassen und er hörte immer nur dann auf wenn ich verbal eingeschritten war.

Zu den Krankheiten gab es nur Bemerkungen die darauf schließen ließen das der Arzt von der Materie dieser Erkrankungen nicht die Spur einer Ahnung hatte, das er nicht einmal die ihm vorliegenden radiologischen Befunde richtig lesen und verstehen konnte.

Hinweise des Betroffenen / Erklärungen kommentierte er mit z.B. dem Satz "Sind sie etwa Radiologe ?" wobei der Betroffene zurückfragte "und sie ?"
Zwischendurch wurde dann mal Blutdruck gemessen (186 zu 98) und auch hier mit dem üblichen Kommentar "ist doch alles in Ordnung, ihnen geht es gut".
Dann kamen plötzlich Fragen wie "Welchen Familienstand haben sie" oder auch "leben sie mit jemandem zusammen ?" Alle wurden nicht beantwortet.

Da die Namen und Adressen der Ärzte geschwärzt waren, kam dann die Nummer "ich brauche Namen und Adresse ihres Hausarztes".
Antwort des Betroffenen: "Ich habe keinen Hausarzt."
Arzt:"Dann sind sie also nicht mehr in Behandlung ?"
Betroffener: "Wie ich bereits mehrfach erwähnte und sie aus den Unterlagen ersehen können bin ich z.Z. bei 5 unterschiedlichen Fachärzten gleichzeitig in Behandlung und habe keinen Hausarzt."
Arzt: "Ich will jetzt von ihnen den Namen und die Adresse ihres Hausarztes."
Ich: "Welchen Teil von - er hat keinen Hausarzt sondern nur 5 Fachärzte haben sie noch immer nicht verstanden ?"
Arzt zu mir: "Sie gehen mir langsam auf die Nerven."
Betroffener: "Ja und sie mir auch."
kurze Pause von 30 Sek.

Arzt: "So, jetzt entkleiden Sie sich mal bis auf die Unterwäsche".
Betroffener: "Weshalb denn ".
Arzt: "Na weil ich sie untersuchen will."
Betroffener: "WAS wollen sie denn untersuchen als Allgemeinmediziner und ohne Hilfsmittel ?"
Arzt: "Meine Sache. Ziehen sie sich endlich aus"
Betroffener: "Ihre Antwort reicht mir nicht. Ich ziehe mich nicht aus. Sie überschreiten ihre Fachkompetenzen."
Arzt beginnt wieder mit der Endlosschleife nach dem Motto "ein Nein gibt es bei mir nicht".
Also bin ich wieder einmal eingeschritten und habe ihn zum inzwischen ca. 10. Male gefragt ob er das deutliche "Nein" des Betroffenen nicht endlich zur Kenntnis nehmen möchte.
Kurzes Schweigen, dann nochmal die Nachfrage des Arztes "also sie wollen sich nicht ausziehen", - Antwort noch immer "Nein".

Arzt: "Dann sind wir hier fertig und sie können gehen" in einem Ton als würde man einen Bettler aus einem Hausflur jagen.
Wir gingen, - schnell und grußlos wie er.

Das Ganze dauerte sagenhafte 21 Minuten punktgenau.

Was war DAS denn ?
Draußen haben wir uns erst einmal angesehen und beide überlegt ob das jetzt gerade ein schlechter Traum war oder Realität.

Schön das es "Leitlinien" für die Truppe gibt.
Blöd nur wenn sich von denen scheinbar keiner dran hält. Nicht einmal ansatzweise.
 

Kleeblatt

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#68
Man muß dazu Folgendes noch wissen:
Mein Bekannter war durchgängig 2 3/4 Jahre lang durchgängig AU geschrieben.
Der neue SB ging ihm in den letzten Wochen derartig auf den keks mit "Einladungen" ect. das mein Bekannter sich nicht mehr AU schreiben ließ, sondern stattdessen einen Termin beim SB wahrnahm damit dieser ihn zum ÄD schicken muß um die Arbeitsfähigkeit z.Z. ein für alle mal abklären zu lassen, - bis zur Heilung aller Erkrankungen.

Mein Bekannter erwartete also eine AU durch den ÄD für 6- 12 Monate aufgrund seines desolaten Gesundheitszustandes und dadurch endlich mal Ruhe vor der "Verfolgung" durch das JC.

Dieser Termin trudelte für innerhalb von sagenhaften 10 Tagen auch ein.
Nun allerdings diese dreckige Nummer , - ÄD untersucht nicht selbst, sondern schickt ihn zum Sozialmedizinischen Privatdienst.
Unnötig zu sagen das einerseits die wirklich wichtigen gesundheitlichen Dinge vom "Arzt" gar nicht erst angesprochen worden sind (ca. 2/3 nicht) und mein Bekannter zudem hinterher derartig nervlich durch den Wind war das es ihm richtig dreckig ging. Ich mußte ihn nach Hause bringen und dort hinlegen. Er hatte heftige Kreislaufprobleme und Atemnot und so wartete ich einige Stunden bis es ihm besser ging.

Was immer bei diesem "Gutachten" herauskommt, - mein Bekannter sagte nur noch es sei ihm z.Z. schei..egal. Wenn er dann nicht mehr zu den Fachärzten zur Behandlung gehen könne oder in einer Maßnahem umkippt (er ist Ende 50) soll es eben so sein.
Er ist völlig fertig.

Na danke vielmals auch. Welchen Eid haben alle Ärzte irgendwann einmal doch gleich geschworen ? U.a. Schaden vom Patienten abzuwenden ... ?

Was für Soziophaten dürfen eigentlich Medizin studieren ?
(Der "Arzt" war ca. Mitte 50).

Ehrlich, auch ich fasse nicht was da abgelaufen ist.
 

Cindy

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#69
@ Kleeblatt

Déjà-vu meiner Untersuchung im März :icon_neutral:

Ergebnis: voll arbeitsfähig fast ohne Einschränkung (leichtes Heben)



LG

Cindy
 

Kleeblatt

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#70
@ Kleeblatt

Déjà-vu meiner Untersuchung im März :icon_neutral:

Ergebnis: voll arbeitsfähig fast ohne Einschränkung (leichtes Heben)



LG

Cindy
Zufällig auch Berlin ?
Dann sollten wir uns mal dringend anderweitig unterhalten.:icon_wink:

Mal ehrlich, - wenn mein Bekannter bei seinen Erkrankungen wirklich voll arbeitsfähig geschrieben wird, dann kopiere ich dieses "Gutachten" mehrfach damit mein Bekannter das jedem seiner Fachärzte in die Hand drücken kann.
Und wie ich diese Ärzte kenne (ich war öfters mal mit in den Jahren und kenne die gut) werden diese das NICHT auf sich beruhen lassen, schon weil ihnen damit indirekt unterstellt wird Kurpfuscher u.ä. zu sein.
Das wird von deren Seite her richtig Ärger geben, denn diese Ärzte sind nicht nur die wirklich Besten auf ihren Fachgebieten und selbst Patienten aus Westdeutschland und aus dem tiefen Osten sowie aus Rußland reisen hier nach wochenlangen Wartezeiten für einen Termin bei denen an, - die lassen sich solche Nummern wie Zweifel an ihren Diagnosen oder Behandlungen durch einen solchen Wicht nicht bieten. Diese Ärzte wissen sehr genau was sie wert sind.
Auch deshalb haben wir deren Namen geschwärzt. Der Typ weiß also nicht mit wem er sich hier anlegt. :icon_biggrin:

Was glaubt dieser alberne Allgemeinmediziner eigentlich wer oder was er ist ? Größenwahn läßt herzlich grüßen.
 

Anna B.

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#71
Hallo,

eine Arbeitsunfähigkeit kann nur vom Med. Dienst der KK aufgehoben werden...

der ÄD (und seine Schergen) der Afa und JC kann nur über eine Erwerbsfähigkeit spekulieren und ggf. Einschränkungen festlegen...

§ 275 SGB V Begutachtung und Beratung

also dürfte die Intention des Gutachtens gar nicht rechtskonform sein...

dieser komische "Arzt" hätte also nur die Erwerbsfähigkeit beurteilen dürfen..wenn er dann zu der Erkenntnis gelangt wäre, dass Erwerbsunfähigkeit droht, hätte das JC deinen Bekannten dann zur Rentenantragstellung auffordern dürfen...

die AU aufheben darf dieser ominöse Arzt nicht...
 

Darksider

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#72
Und falls was an Gutachten von der DRV dabei war, muß sich der Gutachter an dieses halten, viele vergessen sowas oder wissen es nicht, das hat mein Arsch gerettet sonst wäre es so wie oben abgelaufen......
 

Kleeblatt

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#73
Hallo,

eine Arbeitsunfähigkeit kann nur vom Med. Dienst der KK aufgehoben werden...
Wir waren nicht eim MDK, sondern beim Sozialmedizinischen Dienst, welcher vom ÄD der Agentur für Arbeit beauftragt worden ist ein Gutachten über eine Arbeitsfähigkeit zu entscheiden.
der ÄD (und seine Schergen) der Afa und JC kann nur über eine Erwerbsfähigkeit spekulieren und ggf. Einschränkungen festlegen...
Das mit dem Spekulieren wäre nicht notwendig wenn:
- es wenigstens EINER aus dem Bereich seiner Fachärzte gewesen wäre zu dem er antraben sollte
Welche Fachärzte er z.Z. "in Arbeit hat" wurde dem SB ja schließlich mitgeteilt (Neurologe, Orthopäde, kardiologe, Urologe, Gelenkchirurg) und aus DIESEN Fachgebieten sollten sie auswählen. Deshalb die gemachten Angaben zuvor. Aber nein, - es mußte ja unbedingt ein Allgemeinmediziner sein der zudem sichtlich kaum begriff was in den vorgelegten Gutachten und Krankenhausentlassungsbriefen stand. Der blickte schlichtweg fachlich kaum ansatzweise durch.
§ 275 SGB V Begutachtung und Beratung

also dürfte die Intention des Gutachtens gar nicht rechtskonform sein...
Ein fachfremder Arzt darf schlichtweg laut Richtlinien seine Kompetenzen eben nicht überschreiten, indem er Krankheiten begutachtet für die er keine Fachausbildung hat. Und dieser Troll hat von KEINER der o.g. Fachrichtungen einen blassen Schimmer gehabt. Da wußte selbst der betroffene Bekannte mehr als er.
Oder anders, - wer geht mit kardiologischen Spezialproblemen denn zum Allgemeinmediziner ? Oder wer geht mit Nierenschmerzen, wochenlang Blut und hohe Leukozyten im Urin zum Allgemeinmediziner ? ect. pp.

Dieser komische "Arzt" hätte also nur die Erwerbsfähigkeit beurteilen dürfen..
Richtig ! Nur das kann er eben nicht weil ihm dazu die fachlichen Kompetenzen fehlen und er daher darüber gar kein Gutachten erstellen darf, - laut Richtlinien.

wenn er dann zu der Erkenntnis gelangt wäre, dass Erwerbsunfähigkeit droht,
Der kann keinerlei "Erkenntnisse" derlei Art haben, - mangels Kompetenz und daher nicht gutachterfähig in diesem Fall.

hätte das JC deinen Bekannten dann zur Rentenantragstellung auffordern dürfen...
Was immer der ihnen schreibt, - de iure = mangels Kompetenz, ist sein "Gutachten" in diesem Fall schlichtweg inhaltlich für die Tonne.


die AU aufheben darf dieser ominöse Arzt nicht...
Mein Bekannter hat sich (s.o.) eben extra nach 2 Jahren und 8 Monaten durchgängiger AU absichtlich nicht länger AU schreiben lassen um endlich mal seine Ruhe zu haben seine Erkrankungen ohne Verfolgungsbetreuung und schriftlichen Schikanen seitens der unterschiedlichen SB ausheilen zu können.
Was er braucht ist schlichtweg Zeit für die Ausheilung und zudem Ruhe dafür. Er wäre dann wahrscheinlich (so in ca. 7-10 Monaten, denn es steht noch eine OP aus die z.Z. allerdings infolge der anderen Erkrankungen nicht gemacht werden kann) durchaus mit leichten Einschränkungen wieder arbeitsfähig. Diese Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch.

D.h. ein Facharzt oder auch zwei oder drei hätten ihn sich ansehen müssen, dann begutachten "der Mann braucht noch Zeit zur Heilung ect.", ihn dann 6 Monate bzw. 2 Mal 6 Monate AU geschrieben und das wäre alles.
Er will nicht in Rente, es ist nach dem Ausheilen auch nicht notwendig, da er dann fast wieder wie neu ist. Zum Sozialamt zu packen und ebensolcher Schwachsinn, da er eben absehbar wieder fast völlig gesund sein wird.

Allerdings ihn JETZT für arbeitsfähig zu erklären wäre für ihn tödlich. Im Moment ist er nicht einmal ansatzweise arbeitsfähig, nicht einmal 1 Stunde am Tag im Sitzen.

Nun mache das mal einem solchen Vollpfosten von Allgemeinmediziner klar, - ernste Erkrankungen mit denen er IM MOMENT nicht arbeitsfähig ist, langfristig jedoch voll arbeitsfähig sein wird. Das kann der Typ gar nicht begreifen eben WEIL ihm die notwendige Fachkompetenz fehlt das alles richtig einzuordnen und abzuschätzen, er kennt die Möglichkeiten in diesen Fachgebieten nicht die Gesundheit wieder herstellen zu können, nicht die Gründe der jeweiligen Erkrankungen, nicht das Ausmaß ...

Der Allgemeinmediziner ist fachlich für die Erkrankungen meines Bekannten schlichtweg völlig unwissend, soll / darf aber ein Gutachten über etwas schreiben von dem er keinerlei ansatzweise Ahnung hat.

Damit das eben nicht passiert gibt es in den Richtlinien zur Begutachtung genau u.a. die Vorschrift das nur entsprechende
Fachärzte begutachten dürfen, kein Fachfremder.
Dagegen wird sichtlich wissentlich permanent verstoßen.
Selbst wenn der Betroffene dieses Gutachten mit dieser Begründung angreifen würde, so käme er damit nicht weit.

ABER wenn dieses "Gutachten" den verschiedenen Fachärzten vorgelegt wird, welche ihn behandeln, DANN könnte es für den Allgemeinmediziner verdammt "eng" werden. Entweder wenn der ihn arbeitsfähig schreibt oder aber wenn er ihn in die Rente schreiben will.
Arbeitsfähig ist er eben z.Z. NOCH nicht, aber auf Dauer Rentenbedürftig ist er eben garantiert ebenfalls nicht.

Die einzige und beste Lösung für Alle wäre eben ihn erst einmal von Amts wegen (hüstel) ca. 10 Monate durchgängig AU zu schreiben.
Der komische Typ von "Gutachter" schreibt sich nicht um Kopf und Kragen, mein Bekannter hat was er braucht und die Fachärzte sind gleichfalls zufrieden.

Nur, so wie ich den Typen dort erlebt habe glaube ich nicht an einen vernünftigen Verstand in seinem Oberstübchen. Der ist auf Krach gebürstet und will es unbedingt wissen.
Naja, dann soll er mal tun was er nicht lassen kann. Wenn er bereit ist mit dem Echo zu leben.
 

Kleeblatt

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#74
Man sollte es nicht glauben, aber heute lag doch wahrhaftig der Teil B der JC-Mitarbeiterin ( mal wieder ein-e Neue-r) vor.
Mein Bekannter hatte dort einen Termin und rief mich sofort danach an.

Aaaalso, - dieser Typ von "Arzt" hat es doch wirklich "gebracht", - nach über 8 Wochen festzustellen, - mein Bekannter sei voll und überall ohne Einschränkungen einsetzbar.
:icon_eek:
Weiterhin hat er sich gegenüber des JC darüber beschwehrt das er "nicht kooperativ" gewesen sei, denn er habe die Schweigepflichtentbindung ect. nicht ausgefüllt und mitgebracht, habe dort den Zusatzbogen nur mit "Alter, Größe, Gewicht" ausgefüllt, aber nichts über seine Vorfahren und Verwandten aufgeschrieben, habe sich nicht untersuchen lassen und habe auch noch eine Begleitperson mitgebracht. :icon_mrgreen:

Na so etwas aber auch. Wer nicht "kooperativ" in seinem Sinne sei, der sei auch nicht krank.

Die neue SB bekam von meinem Bekannten die volle Erzählung des Ablaufes, schüttelte den Kopf und meinte, er könne ja gegen das Gutachten vorgehen. Mein Bekannter meinte nur, - dazu sei er zu krank und zudem müsse er erst einmal op-fähig werden für die noch anstehenden OP´s.
Zudem sei es ihm egal ob er auf einer Arbeitsstelle dann zusammenbricht, - er habe eh bereits schon eine Flat bei den hiesigen Notärzten.

Irgendwie aber fand die Sachbearbeiterin das wohl alles nicht so prickelnd. Sie meinte er sähe ziemlich krank aus und so könne sie ihn nicht vermitteln.

Also schlug sie vor - er sendet von den sechs Gutachten der behandelnden Fachärzte zwei an sie per Fax - er könne darin alles schwärzen was er wolle - und damit begründe sie dann ihrem Chef das sie meinen Bekannten auf den § 53 a SGB II setzen werde. :icon_mrgreen:

Sie habe einen Kunden weniger (von z.Z. 650) und er tauche weiterhin nicht in der Statistik auf, er könne und solle sich in aller Ruhe erholen, sich aber aller sechs Monate per Fax bei ihr einfach nur kurz melden. :icon_mrgreen:

Er war alleine dort, weil ich ja mitten im Urlaub hocke. Endlich mal wieder ! :icon_mrgreen::icon_mrgreen:

Also man kann sagen, - der Arzt des ÄD war ein A...loch und konnte es einfach nicht lassen sein Mütchen zu kühlen.

Die SB hat hier sehr vernünftig, schnell und problemlos gehandelt und u.a. eben vor allem im gesundheitlichen Interesse meines Bekannten. (hat er alles schriftlich von ihr bekommen)
Sollte sie irgendwann nicht mehr für ihn zuständig sein, so hat sie für diesen Fall in seinem Beisein auch einen entsprechenden Aktenvermerk eingetragen, damit der / die nachfolgenden SB es so beibehalten.

Ich muß ganz ehrlich sagen, - das erste Mal nach sehr langer Zeit wieder eine SB die mitdenkt, freundlich und unkompliziert die Sache regelt und sichtlich keine Angst vor eigenen Entscheidungen hat.

Ich bin erstaunt, regelrecht entzückt und hoffe das sich noch viele andere SB an solchen vernünftigen Handlungsweisen eine dicke Scheibe abschneiden.
Na es geht doch ! Weshalb nicht immer so !

Wollte nur mal schreiben wie es ausgegangen ist, - ein Arzt beim ÄD ist eben KEIN GOTT und sichtlich nicht die letzte Instanz !
 

manypenny

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#75
wenn es heißt : Vorstellung beim Medizinischen Dienst - läuten bei mir sofort die Alarmglocken.

Die behaupten unabhängig zu sein, dabei gehören sie organisatorisch zu den Krankenkassen. Denn von dort kommen die Aufträge und das Geld.
Die Krankenkasse werden als Auftraggeber zwangsläufig ein Interesse daran haben, in erster Linie Kosten zu sparen.

Vor diesem Hintergrund ist es wenig glaubhaft, wenn d. medizinische Dienst behauptet "er sei unabhängig".
Oh ja kann ein Lied singen die Richter werden aber auch wacher Gott sei dank
 

Ranya

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#76
Medizinischer Dienst vom Schweigepflicht entbinden?

Muss man oder sollte man den Medizinischen Dienst von der Schweigepflicht entbinden oder reicht für die Rentenversicherung ein Gutachten bzw. Einschätzung der Erwerbsfähigkeit vom medizinischen Dienst?

Danke im vorraus für eure Antworten

Ranya
 

Anna B.

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#77
Hallo,

warum machst du nicht ein eigenes Thema auf?


was meinst du genau?

mußt du zum MDK oder zur DRV-Begutachtung?

MDK hebt ggf. eine AU auf...die DRV begutachtet bzgl. REHA und Rentenantrag..

schreib mal ein wenig mehr...
 

Ranya

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#78
Hallo Anna

Ich hab versucht ein eignes Thema hier zu eröffnen aber irgendwie hat das mit dem Handy nicht funktioniert.

Nein eine Bekannte war gestern beim MDK bei der Rentenversicherung in Düren wegen Grundsicherung. Sie hat jedoch nicht den Antrag auf Grundsicherung gestellt. Sie hatte einen Brief erhalten, in dem drin stand. Ihr Antrag auf Grundsicherung und ein Termin am 27.11.13 zur Begutachtung. Sie geht davon aus, dass das Jobcenter den Antrag gestellt hat.

Jedenfalls war Sie gestern da. Ich war als Vertrauensperson dabei. Der Arzt war sehr unfreundlich und kalt und hat mir Fragen gestellt wie zb. Warum wollen Sie dabei sein? Wer sind Sie? Werden Sie bei der Untersuchung auch mit drin bleiben? Sind Sie Juristin? Haben Sie kein Vertrauen zu mir...usw.

Nochmal zurück zu meiner Frage.
Es wurde nicht darüber gesprochen, ob der Arzt alle Unterlagen an die Rentenversicherung und dem Jobcenter weiterleitet oder nur das Gutachten.
Denn Sie möchte den Arzt eigentlich nicht von der Schweigepflicht entbinden, wenn Sie das nicht muss.
 

Anna B.

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#79
Hallo,

du mußt unterscheiden:

MDK ist der med. Dienst der Krankenkassen...der beurteilt lediglich die ARbeitsunfähigkeit...

ärztl. Dienst des JC: beurteilt die allgemeine VErwendbarkeit auf dem Arbeitmarkt...
ggl. Einschränkungen werden festgehalten...

der Gutachter der Rentenversicherung: DRV..begutachtet die Erwerbsfähigkeit..

Erwerbsunfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit sind 2 völlig verschiedene Punkte..

jemand kann durch einen Beinbruch zwar arbeitunfähig sein, er ist aber nicht erwerbsunfähig...

ich nehme an, dass bei deiner Bekannten festgestellt werden sollte, ob sie überhaupt als Arbeitssuchende noch berücksichtigt werden kann und somit ALG II bekommt...oder ob sie nicht mehr erwerbsfähig ist und sie somit kein ALG II mehr bekommt, sondern die Grundsicherung...

bei der Begutachtung gibt es m.E. 2 Seiten...

einmal Teil A..der verbleibt beim Gutachter und enthält die kompletten Diagnosen...

dann Teil B.. der geht an den Auftraggeber, in diesem Fall das JC ..und enthält lediglich die Einschränkungen auf dem allgem. Arbeitsmarkt:
z.B. nichts shcweres heben, keine Schichtarbeit usw. usw..

den Teil A kann sie sich schriftlich vom Gutachter anfordern....sie kann auch pers. vorbei gehen und den Perso vorlegen...

den Teil B bekommt sie bei ihrem SB, wenn das Gutachten eröffnet wird..


zu den doofen Sprüchen vom Gutachter: jeder hat das Recht einen Beistand mitzubringen...und ob du Vertrauen hast zu dem oder nicht, ist doch nachrangig...das Recht auf Beistand steht jedem zu, ohne jede Begründung..

und gut is...
 

Ranya

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#80
Danke Anna.

Also das war eine ärztliche Untersuchung bei der deutschen Rentenversicherung.
Wie du schon sagtest, um wahrscheinlich festzustellen, ob Sie weiter als Arbeitssuchender gilt und ALG 2 oder die Grundsicherung erhält.

Ja der Arzt war echt sehr blöd. Das hab ich dem auch gesagt. Der hat noch gesagt. Ich hab das Gefühl, dass ich alles kontrollieren möchte und als ich kurz im Handy nach der Uhrzeit schaute, hat er mich gefragt, ob ich gerade die Untersuchung am aufnehmen bin. Also jemand der so reagiert wie er, da könnte ich meinen, er fühlt sich nicht frei und kann net machen was er will. Deshalb stört ihn dann eine Begleitperson. Als der nächste Patien mit einer Begleitperson zu ihm rein wollte, hab ich mit bekommen, wie er mit ihm diskutierte und das wieder nicht wollte. Warum wollen die Amtsärzte das nicht?
 

Anna B.

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#81
Hallo,

siehe den Fall G. Mollath...weil sie keine Zeugen dabei haben wollen, wenn sie "Schlechtachten"...

Dokumentation - Rechtsanwalt / Attorney at law Dr. iur. h.c. Gerhard Strate

in deinem Fall geht es also um eine Feststellung der Erwerbsfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit...

wer hat das veranlasst? die DRV oder das JC oder hat deine Bekannte einen Rentenantrag gestellt?
 

Muzel

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#82
Hallo Anna! Die Gutachten in meinem Fall sehen sich irgendwie alle ähnlich aus. Wenn ein Gutachter sagt, dass die em-Rente bewilligt ist, ist die Verlängerung eigentlich kein Thema. Bei Ausnahmefällen mag es Gründe geben, wie beispielsweise nach einem Herzinfarkt oder deine Krebserkrankung, wo immer im Bescheid vom Versorgungsamt steht Heilungsbewährung bleibt abzuwarten. Das gleiche ist auch bei der Pflege der Fall. Bei einem bestimmten Alter wird die Pflege einfach auf Dauer bewilligt. Im Fall der Pflege ist das positiv, aber wenn einer als Dauerfall in der Psychiatrie sitzt, hat er einen Zapfen. Wolltest du einem Patienten, der jahrelang für gefährlich eingestuft wird, dann die Verantwortung für die Freilassung übernehmen?
 

Anna B.

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#83
Herr Mollath ist nicht gemeingefährlich...es ist bewiesen, dass die Gutachter...nun ja...

man lese selber...

selbst das OLG hat das Landgericht gerügt und Mollath mußte postwendend entlassen werden...

der hat niemanden umgebracht, zerstückelt oder sogar gegessen...

er hat nur angegeben, dass seine Frau mit ihren Kunden gemeinsame Sache macht und es Verschiebungen von Geldern in Millionenhöhe in die Schweiz gibt...

es gab sogar einen Revisionsbericht dazu..die Revisoren haben aber diesen Bericht in der Schublade gehalten..bis er durch einen Unbekannten der SZ zugespielt wurde...erst als die 1. Berichte in TV und Presse bekannt wurden, ist man auf den Fall aufmerksam geworden...

also...immer schön vorsichtig sein...nur weil ein Gutachter das feststellt, was ein Gericht erwartet...heißt das nicht, dass es auch so ist..
 

Ranya

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#84
Hallo,

siehe den Fall G. Mollath...weil sie keine Zeugen dabei haben wollen, wenn sie "Schlechtachten"...

Dokumentation - Rechtsanwalt / Attorney at law Dr. iur. h.c. Gerhard Strate

in deinem Fall geht es also um eine Feststellung der Erwerbsfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit...

wer hat das veranlasst? die DRV oder das JC oder hat deine Bekannte einen Rentenantrag gestellt?

Das JC hat das veranlasst. Heute hat Sie wieder einen Brief von der DRV erhalten, dass Sie nochmal zu einer Untersuchung zum Hals Nasen Ohrenarzt kommen soll, weil die DRV n meint, das noch ein Zusatzgutachten/Gebietsgutachten von Vertragsgutachtern erforderlich ist. Ist das normal? Meine Bekannte ist krank und kann ohne Begleitperson nirgendwo hin. Dann ist Düren 30km entfernt von ihrem Wohnort und schwer mit den ÖVM erreichbar. Haben die keine anderen Vertragsgutachter in ihrer nähe und Städte wo man gut hin kommt?

Zum Gutachter. Am liebsten würde ich ihm sagen, wenn er seine Arbeit korrekt macht und das Gutachten wahrheitsgemäß erstellt, dann ist es doch irelevant und er braucht sich keine Sorgen zu machen, ob ich dabei war oder nicht!!! Ich wollte das beim.Termin schon sagen, aber hab es nicht getan, weil ich nicht wusste ob er mich dann raus schmeisst
 

Anna B.

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#85
Hallo,

das kann schon sein, dass das normal ist..

ich war mittlerweile bei 8 oder 9 Gutachtern..können auch 10 gewesen sein..ich weiß es schon gar nich tmehr..

30 km sind kein Hinderungsgrund..zumindest nicht für die DRV...

sie soll versuchen, vom beh. Facharzt eine Bescheinigung zu bekommen, dass sie die nicht fahren kann...evtl. wird dann Taxitransport bezahlt oder km-Geld für jemanden, der sie fährt..

im übrigen ist immer mein Mann mitgefahren, wenn ich zu Gutachtern mußte..u.a. auch schon mehr als 200 km...
 

Ranya

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#86
Hallo,

das kann schon sein, dass das normal ist..

ich war mittlerweile bei 8 oder 9 Gutachtern..können auch 10 gewesen sein..ich weiß es schon gar nich tmehr..

30 km sind kein Hinderungsgrund..zumindest nicht für die DRV...

sie soll versuchen, vom beh. Facharzt eine Bescheinigung zu bekommen, dass sie die nicht fahren kann...evtl. wird dann Taxitransport bezahlt oder km-Geld für jemanden, der sie fährt..

im übrigen ist immer mein Mann mitgefahren, wenn ich zu Gutachtern mußte..u.a. auch schon mehr als 200 km...

Ach du arme. Dann beschwer ich mich hier..
Man muss anacheinend viel mit machen und lange kämofen um das zu erreichen was man will. Hat es für dich wenigstens in irgendeiner Hinsicht gelohnt?
 

Anna B.

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#87
och nee.....

das letzte Gutachten war Mitte 5 / 2013.....(wegen der EM-Rente)..

vor kurzem hatte mein Anwalt gefragt, wann Entscheidung durch das Gericht...

da schicken die uns einen Brief:

der Richter an den Gutachter: wann er höflichst !! mit dem Gutachten rechne könne.

ich hab mir die Schreiben angesehen und was ist mir aufgefallen?

das Gericht hat den falschen Gutachter angeschrieben.....:icon_motz:

verdammter Mist..auch mein Anwalt hat das nicht gemerkt...

also, alles wieder retour...

jetzt hat der Richter wohl wieder geschrieben: sehr geehrter Herr Gutachter, wann kann ich höflichst mit ihrem Gutachten rechnen...

oh Mist...der Richter geht fast in die Knie vor dem Gutachter...

das Gutachten ist aus Mai 2013 und der hat es noch nicht einmal geschrieben..

oh,oh...wenn es noch länger dauert, dann werde ich mit6 60 Jahren und 9 Monate meine Schwerbehindertenaltersrente beantragen und dann können die sich ihre Gutachten sonst wo hinschmieren..

dieser Anspruch begänne im Febr. 2016.....also gar nicht mehr so ganz lange...
wenn man jetzt das Tempo des Sozialgerichts berücksichtigt...

die Sache wegen der Afa läuft ja auch noch mindestens bis 2015...
 

Ranya

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#88
och nee.....

das letzte Gutachten war Mitte 5 / 2013.....(wegen der EM-Rente)..

vor kurzem hatte mein Anwalt gefragt, wann Entscheidung durch das Gericht...

da schicken die uns einen Brief:

der Richter an den Gutachter: wann er höflichst !! mit dem Gutachten rechne könne.

ich hab mir die Schreiben angesehen und was ist mir aufgefallen?

das Gericht hat den falschen Gutachter angeschrieben.....:icon_motz:

verdammter Mist..auch mein Anwalt hat das nicht gemerkt...

also, alles wieder retour...

jetzt hat der Richter wohl wieder geschrieben: sehr geehrter Herr Gutachter, wann kann ich höflichst mit ihrem Gutachten rechnen...

oh Mist...der Richter geht fast in die Knie vor dem Gutachter...

das Gutachten ist aus Mai 2013 und der hat es noch nicht einmal geschrieben..

oh,oh...wenn es noch länger dauert, dann werde ich mit6 60 Jahren und 9 Monate meine Schwerbehindertenaltersrente beantragen und dann können die sich ihre Gutachten sonst wo hinschmieren..

dieser Anspruch begänne im Febr. 2016.....also gar nicht mehr so ganz lange...
wenn man jetzt das Tempo des Sozialgerichts berücksichtigt...

die Sache wegen der Afa läuft ja auch noch mindestens bis 2015...


Oh je. Ich glaube man muas halb tot sein um eine EM Rente oder Grundsicherung zu bekommen.
 

Anna B.

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#89
so ist das wohl...

und dann sollten die mal ihre STatistiken bereinigen...

ich möchte wirklich mal gern wissen, wie viele ALG II-Empfänger eigentlich gar nicht mehr erwerbsfähig sind, und nur noch auf die Entscheidung der Sozialgerichte warten...

es sind nicht alle arbeitsuchend...ich denke die Hälfte von allen, wartet auf Rentenentscheidungen...

und in einer trauten Runde, von ganz wichtigen Personen: Finanzminister, Leiter DRV, Leiter AA, Minister BMA usw. usw. wird zwischen Vorspeise und Suppe entschieden, dass auf gar keinen Fall in diesem Monat mehr X Renten bewilligt werden dürfen..weil sonst die Zahlen fürs Jahresende nicht stimmen..

und im 1. Quartal 2014 darf es nur unter X % an Bewilligungen geben...und und.und
das gleich doch bei der Bewilligung vom GDB...wie wunder..die Krankheiten sind immer gerade nicht so schlimm, damit es meistens unter GDB 50 bleibt...
warum wohl?...ja klar, damit keiner früher in Rente geht..um die Rentenkasse zu plündern..das die Menschen aber vorher einen Haufen Geld erwirtschaftet haben, das wird unter den Teppich gekehrt...wer ne Leistung aus dem Sozialsystem beansprucht..ist ein Schmarotzer..egal ob eingezahlt oder nicht...

das ist doch Verar..schung von die LE....wir haben mitunter über 40 Jahre lang Monat für Monat Beiträge eingezahlt....ununterbrochen gearbeitet...
ich sogar 40 Jahre beim gleichen Arbeitgeber...

freiwillig versichert, Höchstbeiträge eingezahlt...immer Vollzeit...

und was ist nun=?...Nix gibt es...Ehegatte verdient zu viel...(zum Glück habe ich aber eine private BU-Versorgung..die zahlt jetzt)...
nicht mal den Anspruch auf ALG I erfüllen sie...wegen dieser Schweigepflcihtentbindungen...

aber ich lasse mich nicht klein kriegen..wenn der Richter der Afa Recht gibt, gehe ich bis vor das BSG..das ist mir egal...
 

saurbier

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#90
Hallo liebe Anna B.,

es sind nicht alle arbeitsuchend...ich denke die Hälfte von allen, wartet auf Rentenentscheidungen...

und in einer trauten Runde, von ganz wichtigen Personen: Finanzminister, Leiter DRV, Leiter AA, Minister BMA usw. usw. wird zwischen Vorspeise und Suppe entschieden, dass auf gar keinen Fall in diesem Monat mehr X Renten bewilligt werden dürfen..weil sonst die Zahlen fürs Jahresende nicht stimmen..
Mit deiner Feststellung dürftest du nicht ganz falsch liegen.

Am Rande gibt es aber dann auch eine Gruppe Menschen, die es eben aufgrund ihre Lebensendscheidung noch etwas härter trifft, nämlich die formell Ledigen. Bei denen ist eben nicht eine mögliche Flexibilität bei den Einkünften gegeben, weil eben keine Lebenspartnerin wohlmöglich etwas zum Lebensunterhalt dazu steuern kann, um die zwingenden Kosten zu minimieren bzw. Notfalls mal finanziell beizuspringen.

Ich hab bei meinem damaligen ALG-II Antrag die Leute auf dem Amt ja gesehen.

Mütter mit Kinderwagen, alte Opas (ironisch) dazu zum Teil auch noch ausländischer Herkunft. Bei letzterem möchte ich auf gar keinen Fall unterstellen das diese das System nur ausnützen wollen. Es gibt hierzulande auch unzählige derartige Menschen die wir ja in den sechzigern bewusst zum Arbeiten hierher geholt haben und die auch mehr als fleißig waren und ihre Beiträge zahlten (kenne einige). Damals nutzten wir diese Menschen aus, als das wir ihnen die uns unliebsame Arbeit anboten (Müllmänner, Grubenarbeiter etc.) und heute stehen die dann plötzlich ohne Arbeit da, weil wie wohl bei den meisten ü50 körperlich kaputt (halt nicht kaputt genug fürs Rentensystem) und zu alt für eine Umschulung (wird bestensfalls noch bis 40 angeboten).

Dann kommen Menschen wie ich z.B., die schon mit 40 so kaputt waren das man ihnen eine BU-Rente gab. Heute mit mitte 50 hat sich der körperliche Verschleiß dann soweit ausgeweitet, dass man zwar keine volle EMR geben will, aber mangels notwendigen Arbeitplatz (Teilzeitarbeitsplatz) notgedrungen eine Arbeitsmarktrente auf Zeit zu gewähren bereit ist.

Witzig ist doch schon alleine die Tatsache das z.B. bei mir eine Arbeitsmarktrente für 3 Jahre (davon alleine 2 Jahre rückwirkend) überhaupt bewilligt wurde.

Welcher nomal denkende Mensch geht denn ernsthaft davon aus, dass ein mitte 50er überhaupt noch einen Teilzeitarbeitsplatz, dazu noch im ehemals erlernten Beruf (Maschinenbau - also körperlich anstrengend mit diversen LWS-/Schulter-/Hüfte kaputt und Fibromyalgie Diagnose) mangels fehlender Umschulung finden kann.

Nein, wie du festgestellt hast, wird über uns in entsprechenden Sitzungsrunden am grünen Tisch bei Kaffee und Kuchen zuerst bei der DRV verhandelt um dann zum nächsten Kaffeekränzchen bei Arbeitgeber-/Arbeitnehmerausschuss eine Entscheidung darüber zu treffen wie es mit besagter Person weiter gehen soll. Da die dortigen Arbeitgebervertreter halt immer aufs Geld schauen was ihre Kollegen in die Kasse einzahlen müssen (man will ja keine Beitragserhöhungen riskieren) wird halt alles zuerst mal abgelehnt.

Und wie die Arbeitnehmervertreter agieren, na das hat uns doch die Gewerkschaftsfunktionärin Frau Engelen Käfer bei der BA mehr als einmal demonstriert. Man muss sich doch nur vor Augen halten, dass selbst die Gewerkschaften jahrzente lang gegen einen Mindestlohn waren, eben aus Angst eine Grundlage für ihre Arbeit zu verlieren.

Und zum Thema Kungeln zwischen DRV und Justiz, na da gab es in NRW doch die Geschichte mit den Nazi Schwangsarbeitern, welche laut Beschluss des Bundestages ja eine Rente als Entschädigung erhalten sollen, aber eben diese vom LSG-NRW nach ausgiebiger (wie sagt man so schön) Eröterungen im Hause der DRV zwischen der Leitung der DRV und den zuständigen Richtern unter angeblicher Einbeziehung des zuständigen Ministers dann doch abgelehnt wurde (damalige Pressmitteilung).

So läuft das eben.

Wie war das mal mit der Klage wegen gleiche Rente bei Beamten und Arbeitern. Da hat doch tatsächlich ein Arbeiter versucht eine Klage einzureichen und wurde vom zuständigen Richter aufgefordert diese zurück zu ziehen weil er sie wegen Aussichtslosigkeit nicht zulassen wolle (eine winzige Pressemitteilung).

So läuft das eben.

Es wird sich mitnichten etwas ändern, denn das Volk will ja nichts daran ändern. Ich habe hier schon vor der Bundestagswahl dazu geschrieben und sag es gerne nochmals. Wir haben ca. 7 Millionen die von oder mit Hartz IV ihr leben bestreiten müssen und weitere 20 Millionen Rentner von denen sicherlich 25% mit einer Minirente auskommen müssen. Alleine diese Zahlen hätten es der Linkspartei ermöglicht so stark zu werden, dass sich denen die SPD genauso angebiedert hätte wie heute bei der CDU. Nur dann hätte sich bei Hartz IV (ALG-II), oder bei der Rente sowie EMR einiges erheblich verbessert. Man schaue nur mal dazu ins Wahlprogramm. Selbst wenn die Steuern erhöht worden wären, getroffen hätte es wohl mehr als zu recht diejenigen, welche in den letzten 10 Jahren auf unserem Rücken ihr Vermögen drastisch vermehrt haben.

Aber das Volk wollte ja Frau Merkel und damit den weiteren Sozialabbau.

Den bekommt es jetzt auch, denn ihr braucht nur die geplanten Reformen zur Hartz IV nachzulesen. Da wird der Datenschutz vollends ausgehebelt, die Sanktionen nochmals verschärft, nach Einkünften geschnüffelt ja selbst den Klageweg will man mit weitern Hürden erschweren etc., etc..

Ich frage mich immer wieder, wo derzeit die Klage gegen Hartz IV sind, zumal selbst das Kammergericht Berlin die Leistung als zu gering ansieht, im besonderen aber die willkürlichen 10% Kürzungen bei diversen Leistungsgruppen wie Lebensmittel/Strom/etc..

Hier zeigt Merkel dann was sie unter Honecker so alles gelernt hat, der Staat ist alles der Bürger nur seine Marionette als Alibi und am besten geht es den Funktionären des Systems.

Zum Abschluss wünsche ich dir die Kraft auch weiterhin gegen das System zu Kämpfen.



Gruß saurbier
 
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