Begleichung des Mietkautiondalehns

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Trixi2011

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Ich bin 2008 in meine Wohnung eingezogen. Die Kaution in Höhe von 750€ hat das Jobcenter als Darlehn übernommen und es stand im Darlehnsvertrag, dass ich es erst zurückzahlen muss, wenn ich keine Leistung mehr erhalte oder aus der Wohnung ausziehe.

2012 wurde ich dann schon mal aufgefordert die Kaution zu zahlen, damals aber reichte es eine Kopie des Vertrags zu schicken, damit die sehen, dass erst mit Leistungsentfall oder Auszug zurückzahlen muss.

Jetzt kam wieder ein Brief, mit der gleichen Aufforderung und diesmal war es nachvollziehbar, dass ich zahlen muss, da ich ja keine Leistung vom Jobcenter mehr bekomme.

Allerdings lautete die Forderung nicht über 750€, sondern nur über 500€. Ich habe dann bei der Behörde angerufen und gefragt, ob das denn wirklich so stimmt. Ja es wäre alles in Ordnung, ich hätte im Jahr 2013 schon mal 250€ überwiesen.... Das Komische ist nur: Ich kann mich nicht erinnern 250€ bezahlt zu haben und in meinen Kontoauszügen lässt sich darüber auch nicht was finden!

Egal, ich habe jetzt die 500€ auf einen Schlag überwiesen (fahre ich nächstes Jahr eben nicht in Urlaub), weil ich keine langfristige Ratenzahlung wollte und darum gebeten das man mir bitte eine schriftliche Bestätigung darüber schicken möge, dass die Forderung damit beglichen ist.

Jetzt meine Frage: Was wäre wenn sich jetzt z.B. in 6 Monaten rausstellt, dass da in der Buchhaltung der Behörde was schief gelaufen ist und ich denen immer noch 250€ schulde? Müsste ich dann trotz schriftlicher Bestätigung, dass die Forderung beglichen ist, eine Zahlung vornehmen?
 

Seepferdchen 2010

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Grüß dich Trixi,

zunächst mal eine Frage:

Egal, ich habe jetzt die 500€ auf einen Schlag überwiesen

Stand in der Aufforderung zur Zahlung auch der Verwendungszweck samt anderer Angaben?

weil ich keine langfristige Ratenzahlung wollte und darum gebeten das man mir bitte eine schriftliche Bestätigung darüber schicken möge, dass die Forderung damit beglichen ist.

Das hast du schriftlich gemacht?

Müsste ich dann trotz schriftlicher Bestätigung, dass die Forderung beglichen ist, eine Zahlung vornehmen?

§ 44 SGB X

Rückforderungen sind bis zu 4 Jahre möglich, aber....................

da gibt es den § 45 SGB X Vertrauenschutz, das heißt du hast dich voll
auf den Bescheid verlassen, aus dem dann hervorgeht das alle Zahlungen
geleistet wurden und das ist dann für dich maßgebend.

:icon_pause:
 

Caso

Elo-User'in - eingeschränkt
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Jetzt kam wieder ein Brief, mit der gleichen Aufforderung und diesmal war es nachvollziehbar, dass ich zahlen muss, da ich ja keine Leistung vom Jobcenter mehr bekomme.
Allerdings lautete die Forderung nicht über 750€, sondern nur über 500€.
Warum fragst du nach? Es steht geschrieben...500,-

Was morgen ist, weiß der Wind---
Den Einzahlungsbeleg und das richtige Kassenzeichen/Verwendungszweck---alles in Ordnung und abgeheftet?
 
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