Befristete Schwerbehinderung, wie wird der Schwebifreibetrag beantragt (1 Betrachter)

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ikarus

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Hallo habe mal eine Frage: Die GdB von 60 Schwerbehinderung meines Sohnes ist befristet bis September 2015, wenn er die Steuern nächstes Jahr macht, wird dann der Pauschbetrag von 720€ beim Finanzamt eingetragen oder gibt es den dann nicht mehr, oder wird auf 9 Monate umgerechnet?
Die Frage ist wichtig da er EM-Rentner ist und nur eine kleine Rente bekommt. Dafür bekommen wir Kindergeld und da sind die steuerlichen Abzüge wichtig! Wer kann helfen?
 

bla47

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Falls du einen neuen Bescheid ( unter 50 % ) hast, gilt:
Der Schutz schwerbehinderter Menschen endet jedoch erst drei Monate, nachdem dieser Bescheid bindend geworden ist. Paragraph 116 Abs.1 SGB IX
Also Ende Dezember.
Sonst würde das auf Monate aufgeteilt. Ich habe einen "normalen" Freibetrag. Bei den Lohnsteuerabzugsmerkmalen ist dieser in täglich, monatlich und jährlich aufgeteilt.
 
P

Pichilemu

Gast
Hallo habe mal eine Frage: Die GdB von 60 Schwerbehinderung meines Sohnes ist befristet bis September 2015, wenn er die Steuern nächstes Jahr macht, wird dann der Pauschbetrag von 720€ beim Finanzamt eingetragen oder gibt es den dann nicht mehr, oder wird auf 9 Monate umgerechnet?
Die Schwerbehinderung muss nur an einem Monat des Jahres vorgelegen haben, dann gibt es den Pauschbetrag für das ganze Kalenderjahr. Das heißt auch, wenn der GdB im Laufe des Jahres erhöht wird, gibt es rückwirkend zu Beginn des Jahres den höheren Freibetrag.
 

bla47

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Die Schwerbehinderung muss nur an einem Monat des Jahres vorgelegen haben, dann gibt es den Pauschbetrag für das ganze Kalenderjahr. Das heißt auch, wenn der GdB im Laufe des Jahres erhöht wird, gibt es rückwirkend zu Beginn des Jahres den höheren Freibetrag.
Ist das da echt beim GdB Freibetrag anders ? Ein Arbeitskollege hat im April geheiratet, bekommt für das ganze Jahr rückwirkend Klasse 3. Ein anderer ist im Juli geschieden worden, wird rückwirkend ab Januar zur Klasse 1 verdonnert....dazu nun auch noch Unterhalt.
 

Doppeloma

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Hallo bla 47,

Der Pauschbetrag für Behinderte und die Steuerklassen Wahl sind 2 völlig verschiedene "Schuhe" ...

Der Pauschbetrag gilt immer als Jahresbeitrag, auch wenn die Behinderung erst während des Jahres aufgetreten oder weggefallen ist. Ändert sich in einem Jahr der Grad der Behinderung, steht der höhere Pauschbetrag zur Verfügung.
Quelle

https://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2015/895/wie_hoch_ist_der_behinderten-Pauschbetrag

Schon bei den "Werbungskosten ( für Erwerbstätigkeit) ist das wieder anders, da muss man Fehltage wegen Krankheit / Urlaub abziehen, da hatte man ja in der Regel keine Kosten für den Arbeitsweg usw.

Aber es gibt ja neue Politiker-Ideen, den Steuerdschungel zu vereinfachen ... hatten wir ja schon öfter, Einer ist schon darüber verstorben ... :icon_kinn:

Also nehmen wir vorerst weiter alles so durcheinander wie es ist und versuchen "das Beste draus zu machen" ...

Uns helfen die Behinderten Pauschbeträge (1 Mal GdB 40 / 1 Mal GdB 90 inzwischen) nicht wirklich weiter, wir zahlen keine Steuern auf unsere "üppigen" EM-Renten ... Steuern "spart" bisher bei uns nur der Staat ... :biggrin:

MfG Doppeloma
 

ikarus

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Danke, für die Antworten! Es geht nur um den Steuerfreibetrag. Der ist auch wichtig für das Kindergeld für Erwachsene die sich wg. Krankheit nicht selbst unterhalten können! Wenn man also mit der Rente abzüglich dem Schwebifreibertag den steuerlichen Grundfeibertag nicht überschreitet, bekomnt man noch Kindergeld, weil dann die Bedingungen (Kind kann sich nicht selbst unterhalten) erfüllt sind! Also uns helfen diese 190 € monatlich sehr weiter!
 
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