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befristete jobs - wohl ein scherz?!

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ofra

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immer wieder lese ich bei der AfA stellenangebote, die befristet sind auf 1 oder 3 monate. spätere übernahme in ein unbefristetes arbeitsverhältnis natürlich nicht möglich.
da frage ich mich, wie man sich in 4 wochen an einer neuen stelle einarbeiten soll bzw. wer sich für solche stellen überhaupt bewirbt.
das ist ja alles innerhalb der frist der probezeit. da kann man täglich wieder nach hause geschickt werden (z. b. weil man sich nicht schnell genug eingearbeitet hat oder zu doof war, alles auf die schnelle zu kapieren)
das sind doch alles keine ernsthaften angebote!
 

donnervogel

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besser eine Arbeit für einen monat, als einen Monat keine Arbeit.
 

ofra

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ja das ist schon klar, darum ging es mir aber mit meinem beitrag nicht
ich nenne mal ein beispiel:
es wird eine teamassistentin gesucht für 1 monat.
das ist also eine arbeit wo man organisiert, koordiniert, zusammenarbeitet mit mehreren leuten.
da braucht man so viel wissen, wer was macht, adressen, kontakte, kenntnis der abläufe, wer wie wo was wann...
und sowas läuft doch erst frühestens NACH einem monat richtig an. und nicht schon vom ersten tag an. das ist doch alles einarbeitungsphase. da kann man doch noch gar nicht den überblick bzw durchblick haben.
und ob das für den arbeitgeber dann eine effiziente arbeitskraft und hilfe ist wage ich zu bezweifeln
 

Bruno1st

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Meine Theorie :
- zuerst wird dem Bewerber Zucker ums Maul geschmiert, wie hoch qualifiziert die Person ist, wie groß die beruflichen Erfahrungen sind,... und das es sicher ein leichtes ist, sich zumindest einmal ZUERST befristet (und sicher wenig Kohle) in den Job einzuarbeiten.
- dann wird der Bewerber verheizt, bzw. als Schuldiger für das absehbare Versagen hingestellt

- vermutlich muß der Bewerber dann auch noch seinen paar Kröten und den Unterlagen für das AA nachrennen

Sonst bin ich zwar der Meinung, lieber 1 Monat arbeiten, wie ncihts tun, aber die Erfahrung zeigt einfach, daß die Unfähigkeit der Politik schon lange in den Unternehmen angekommen ist. Denn welcher Manager würde sich sonst solche Politiker kaufen ? :lol:
 

donnervogel

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@ofra: "ob das für den arbeitgeber dann eine effiziente arbeitskraft und hilfe ist wage ich zu bezweifeln. "

Naja, ich habe da auch meine Zweifel, aber der Arbeitgeber muss es schliesslich wissen, ob´s sich für ihn rentiert - darüber brauch sich der Arbeitnehmer ja zum Glück keinen Kopf machen.
 

Arania

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Na ja ein bisschen sollte sich der Arbeitnehmer schon noch einen Kopf machen dürfen, wird ihm ja sonst vorgeworfen er wäre zu dumm zum Nachdenken ;)
Und eigentlich sollte es ja auch dem Arbeitnehmer etwas bringen (außer Geld) nämlich Berufserfahrung und die kann er so garantiert nicht bekommen.

Ausserdem wie wirken sich denn solche Beschäftigungen im Lebenslauf aus?

Einen Monat da, 3 Monate da, einen Monat da?

Sieht doch auch nicht gerade gut aus, oder?
 

donnervogel

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naja, wenn´s von vornherein befristete Tätigkeiten gewesen sind, dann kann man das auch so in den Lebenslauf schreiben und im Arbeitszeugnis steht es ja auch noch - da müssen sich die befristeten Tätigkeiten nicht unbedingt negativ auswirken.
 

heuschrecke

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Also ich als Arbeitgeber würde solche Stellen gern vergeben für unkomplizierte aber anstrengende oder gar gefährliche/ungesunde und und vor allem schlecht bezahlte Aufgaben...
Ich würde Dir auch durchaus eine Festanstellung zur Motivationssteigerung in Aussicht stellen... :p
 

ofra

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solche kurzzeit-jobs haben im lebenslauf genau die gleichen auswirkungen wie massnahmen vom AA oder praktikas oder andere befristete beschäftigungen.
ich hab früher mal urlaubs- und mutterschutzvertretungen übernommen, und auch zwei stellen gehabt, die auf 1 jahr befristet waren. sowas würd ich heut nicht mehr machen, weil der häufige wechsel, der sich daraus ergibt, keinen guten eindruck macht im lebenslauf.
das argument: "ich hab jede arbeit angenommen, ich war mir für nix zu schade" hat hier kein gewicht.
das ist nämlich auch ein nachteil, wenn man jede zumutbare arbeit annimmt: man stuft sich selber herab und hat später kaum jemals wieder chancen auf eine adäquate stelle in dem bereich, wo man eigentlich ausgebildet ist/war.
wer einmal einen job als reinigungskraft angenommen hat, der kommt nicht mehr ins vorzimmer des chefs als sekretärin!
dieses phänomen müsste man auch mal in einem eigenen thema ausführlicher behandlen.
 
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