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befr. Arbeitsaufnahme in anderem Bundesland / Frage zu Leistungen

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beachi

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#1
Hallo Leute,
ich habe endlich Arbeit in einem anderen Bundesland gefunden, erstmal befristet für 6 Monate. Hierfür müsste ich umziehen.
Welche Leistungen würden mir diesbezüglich zustehen?
Umzugskosten würde meine Arge übernehmen, so viel weiß ich schon.
Aber was ist mit den Mietkosten? Übernimmt die Arge die Miete auch für die 2. Wohnung, für wie lange würde sie das tun?
Wie verhält sich das mit den Fahrtkosten zur Arbeitsstelle, würden die auch übernommen?
Ich bin dankbar für jede Antwort.
Liebe Grüße
 

Carinaa

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#2
Die Übernahme des Umzuges und der Fahrtkosten zur Arbeitsstelle sind Kann-Leistungen, dass müsstest du also mit deiner SB klären.
Die 2. Miete werden sie wohl nicht übernehmen, wenn sie dir den Umzug bezahlen, wofür auch? Wenn du umziehst, wirst du deine jetztige Wohnung wohl kündigen.
 

Carinaa

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#3
Ganz vergessen:

Natürlich gratuliere ich dir erstmal zur neuen Arbeit :biggrin:
 

Arania

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#6
das die ARGE davon auch ihre Kann-Leistung abhängig machen wird
 

beachi

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#7
Achso..

andere Frage, Stichwort Trennungskostenbeihilfe.
Habe eben gelesen, die kann bis zu 6 Monate (bis zu 260€) gezahlt werden, wenn arbeitsbedingt eine doppelte Haushaltsführung notwendig ist.
Dies ist bei mir ja der Fall. Ich ziehe von Ort X nach Ort Y (Entfernung > 400km) und muss hier ja auch eine Wohnung beziehen.
Da mein Vertrag erstmal auf 1/2 Jahr befristet ist und ich heute nicht weiß, ob ich nach dem halben Jahr immer noch dort sein werde, möchte ich eigentlich ungern meine Hauptwohnung kündigen.

Würde mir diesbezüglich u.U. die Trennungskostenbeihilfe zustehen und wie verhält sich das dann, zahlt die ARGE dann die Miete meiner Hauptwohnung und die Miete der 2. Wohnung (bis max. 260€) oder wie darf ich das mit den 260€ verstehen?


LG
 

lopo

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#9
Hallo.

… im Zusammenhang mit einer auswärtigen Arbeitsaufnahme die eine getrennte Haushaltsführung notwendig macht, kann eine Trennungskostenbeihilfe für 6 Monate mit bis zu 260,00 € monatlich gezahlt werden.

Die Trennungskostenbeihilfe umfasst lediglich die Aufwendungen für die Miete und schließt keine Kosten für Verpflegung und Heimfahrten ein.

Die Gewährung einer Trennungskostenbeihilfe schließt die Gewährung einer
Fahrkostenbeihilfe aus.

Nachlesen hier :http://tinyurl.com/4l6bm4

Förderung der Aufnahme einer Beschäftigung Mobilitätshilfen (MOBI) nach den §§ 53 bis 55 SGB III

Geschäftsanweisungen (Stand: April 2008)

http://tinyurl.com/5hufgh
 

beachi

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#10
Hallo Leute, ich habe da nochmal eine Frage.

Ich habe ja seit 1.6. den Job, vorerst befristet für 6 Monate, dafür bin ich umgezogen, vorerst zu meinen Eltern.
Mein erstes Gehalt bekomme ich um den 20.7.

Ich habe Trennungskostenbeihilfe beantragt und auch den vollen Satz bewilligt bekommen.

Für den Juni habe ich noch Hartz incl. Miete der alten Wohnung bekommen, die ich jedoch zum 30.8. gekündigt habe.

Nun wunderte ich mich die Tage, das mir das Amt im Juli gar nicht mehr die Miete für die alte Wohnung bezahlt, sondern nur Trennungskostenbeihilfe, diese ist jedoch für den Juni.

Mein Berater erwähnte damals jedoch, das Amt würde mir 3 Monate lang 2 Mieten bezahlen, nun soll das auf einmal nicht mehr so sein, da ich mein eigenes Geld verdiene? Wenn ich alle Kosten abziehe, 2 Mieten u Fahrtkosten, hab ich weniger als nen H4-Empfänger -.-

Kennt sich in diesem Fall jemand aus, ob das Amt übergangsweise die 2 Mieten bezahlen muss? Hab ja Kündigungsfrist der alten Wohnung gehabt, war auch vorher in H4.

Thx vorab & LG!
 
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