Beendete Selbständigkeit Probleme mit dem SB (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Hallo

Ich habe da leider ein Problem mit dem Amt für Arbeit und Soziales

Ich habe 2017 (09/2017) meine Selbständigkeit (GbR) aufgegeben und beendet und dies dem Amt mitgeteilt sofort inkl der Abmeldung.

Man forderte mich dann auf eine Abschließende EKS auszufüllen inkl. aller Buchungsbelege und Auflistung der Einnahmen und Ausgaben. Ich habe dem SB dann mitgeteilt das ich ihnen die Kontoauszüge,BWA,Abschließende EKS und die Buchhaltung zur Verfügung stelle.

Man lehnte dies erst ab mit der Begründung ich solle die Einnahmen und Ausgabe inkl der Belege sortieren,eine Buchhaltung wäre dafür nicht ausreichend. Nach lange hin und her habe ich dem SB verständlich gemacht das die Ausgaben und Einnahmen in der Abschließenden EKS ersichtlich sind und auf den Kontoauszüge und in der Original Buchhaltung erkenntlich wäre und die Belegen in der Buchhaltung nach Eingang und Ausgang der Kontobewegung Sortiert wurden.

Jetzt nach 8 Wochen( Buchhaltung von 2017 liegt immer noch dort) erhalten ich eine Schreiben das ich wieder die Auflistung der Einnahmen und Ausgaben für den Leistungszeitraum 01.05.2017 bis 31.10.2017 einreichen soll, obwohl es dafür eine abschließende EKS schon gibt, und wenn ich dies nicht machen würde die Leistungen für den Zeitraum 01.08.2017 bis 31.12.2017 zurück zahlen muss.

Zusätzlich möchte man dies noch für den Zeitraum 01.10.2016 bis 30.04.2017

Die Selbständigkeit hat für den Zeitraum 01.10.2017 bis 31.12.2017 schon gar kein bestand mehr gehabt, warum fordert man dann Leistungen zurück wenn ich dem nicht nachkomme?

Warum kann das Amt mit der Buchhaltung die fertig Sortiert nach Zahlungseingang und Ausgang und der EKS und BWA und Kontoauszüge die Sache nicht bearbeiten?

Und warum fordert man nun Unterlagen von 2016 bzw eine EKS für 1 Jahr, wobei Sie ja eine abschließende EKS erhalten hat schon.

Dazu kommt das man aufgrund der nicht abschließende Bearbeitung die Nebenkosten für 2016 nicht bezahlen will, unser Vermieter uns nun schon 2 mal angemahnt hat und langsam ungeduldig wird.

Nachtrag: Die neue SB ist gleichzeitig die Team Leitung.

Meine Beschwerde vor einigen Wochen an ihren Vorgesetzten blieb bis heute auch ohne Rückmeldung. Ich hatte Schriftlich Beschwerde eingelegt, das nach 8 Wochen immer noch nichts bearbeitet wurde und Nebenkosten immer noch nicht bezahlt wurden und unsere Vermieter langsam ungeduldig wird. Da ich auch Menschlich überhaupt nicht mit ihr klar kommen, ich Persönlich finde ihren Ton mir gegenüber doch sehr "rau" und "unfreundlich" und ich überzeugt bin das Sie nicht das nötige "wissen" hat um Geschäftliche Unterlagen zu lesen und zu bearbeiten und zu Bewerten, hatte ich gleichzeitig um einen SB wechsel gebeten.

Nachtrag:

Mit dem SB den wir 2015 bis ca. 2017 hatten(jetzt eine neue), wurde nie eine EKS ausgefüllt oder eingereicht, dieser hatte mir Angeboten ich sollen eine Pauschalbetrag angeben womit man sich dann die vEKS sparen könnte, dieser Betrag wurde dann Monatlich abgezogen, egal ob ich diesen Verdient habe oder nicht.

Es wurde seit 2015 bis 2017 wo wir diesen SB hatten auch nie etwas nachgezahlt oder neu berechnet! Beim Weiterbewilligungsantrag wurden ihm ledig die Kontoauszüge eingereicht immer und Kopien der Rechnungen und die BWA.

Bei der neuen SB wurde dann, da die GbR abgemeldet wurde auf verlangen eine aEKS eingereicht für den Zeitraum 01.05.2017 bis 1.10.2017 hierzu wurden dann beim Termin 2 Ordner mit der Original Buchhaltung ( komplett 2017) eingereicht und zusätzliche die BWA und separate Kontoauszüge, hier passierte 8 Wochen nichts (Eingereicht am 09.01.2018/ Unterlagen liegen dort noch) und am 09.03.2018 kam dann der Brief mit der Androhung des zurück Forderung (Zeitraum 01.08 bis 31.12.17) wenn wir die Unterlagen (Einnahmen und Ausgaben inkl Beleg) für den 01.05.2017 bis 31.10.2017 und 01.10.2016 bis 30.4.2017 nicht einreichen.

********************

Administration

Pushbeiträge sind unerwünscht hier ...!
 

Solanus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.552
Bewertungen
2.340
Beliebtes Spiel des JC!

Ich setze mal voraus, Du hast alle Belege mit Empfangsnachweis eingereicht.

Dann würde ich erstmal einen Anzeige beim Landesdatenschutzzentrum machen, wegen Verslust von Sozialdaten für den Zeitraum von .... bis .... gegen das JC, als Vertreter des JC Dein SB.

Als Zweites würde ich schriftlich mit Nachweis auffordern, auf welcher Rechtsgrundlage Unterlagen für nachgelagerte Zeiträume in denen keine Selbständigkeit mehr vorliegt eingefordert werden und wie Du dies bewerkstellen sollst.

Wenn die Leistungen für vorhergehende Zeiträume festgesetzt wurden, dann wäre hier die gleiche Frage zu stellen. Hast DU jedoch noch keinen abschließenden Bescheid erhalten, dann müsstest Du m. E. auch vorhergehende Zeiträume nachweisen. Insofern wäre hier von 2016 bis 2017 der SB im Recht und könnte diese Unterlagen einfordern. Lt. Gesetz bist Du VERPFLICHTET innerhalb einer Frist von 2 Monaten, nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes, diese Nachweise selbständig zu erbringen.

Bitte beachte:
1. Aus datenschutzrechtlichen Gründen MUSST Du sämtliche Angaben in Rechnungen schwärzen, die eine einzelne Person identifizierbar macht. (Kundennamen und Adressen, Lieferantennamen und Adressen sofern dadurch ein Einzelunternehmer erkennbar ist)
2. Darfst Du alles, was dem Betriebsgeheimnis unterliegt, ebenso im Sinne des Datenschutzes schwärzen. Betriebsgeheimnisse sind grundlegende Einkaufskonditionen, spezielle Angaben zu Bauteilen, die in ein Gesamtprodukt verbaut werden, Vereinbarungen die ausdrücklich zwischen Dir und dem Lieferanten getroffen wurden.

Allgemein gesagt, auf Kontoauszügen müssen das Buchungsdatum, der Buchungswert und im Verwendungszweck Merkmale (Rechnungsnummer) lesbar bleiben um die Zahlung einer Rechnung zuordnen zu können.

Private Ausgaben kannst Du ebenso schwärzen.

Weiterhin ist ein SB nicht berechtigt grundlegende und angemessene Betriebskosten, nach dem Sinne "das brauchen Sie nicht" einfach zu streichen. Nur offensichtlich unangemessene Betriebskosten (Luxus-Artikel oder Artikel ohne jeglichen Bezug zur Geschäftstätigkeit) darf er anzweifeln, aber auch nicht einfach streichen. Da muss er einen Nachweis einfordern, dass diese Ausgabe unvermeidbar notwendig ist, erst dann darf er entscheiden.
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
700 Rechnungen Schwärzen? Das ist ja ein riesen Arbeit, zumal ich keine Kopien habe, das JC hat bei meinem Termin am 09.01.2018 die komplette Buchhaltung aus 2017 erhalten, das wurde in dieser Zusammenfassung die man da Unterschreibt festgehalten.

Man verlangt aber, das ich die Belege nach Einnahmen und Ausgaben trenne und teilt mit das die Buchhaltung nicht ausreicht.

Einen abschließenden Bescheid habe ich seit 2015 bis 2017 nie erhalten, die Bescheide waren alle immer nur "vorläufig" auf dem Bescheid stand aber nie etwas dabei, das ich irgendwas einreichen muss. Der damalige SB wollte keine EKS sondern es wurde sich Pauschal auf einen Betrag geeinigt, seit 2015 wurde von daher auch nie was nachberechnet oder neu berechnet.

Ich habe dann am Termin am 09.01.2018 die Abschließende EKS eingereicht auch. Nun schreibt man aber das man u.a eine Einnahmen und Ausgaben Ausstellung vom 01.05.2017 bis 31.10.2017 noch möchte, obwohl die Abschließende EKS für diesen Zeitraum war bzw bis 01.10.2017 da die Selbständigkeit zum 01.10.2017 nicht mehr bestand hatte, und beim Termin am 09.01.2018 mit eingereicht wurde.

Mir geht es nun darum, reicht die Buchhaltung als Mitwirkung aus, oder muss ich hier nun tatsächlich 700 Rechnungen neu kopieren und nach Einnahmen und Ausgaben Monat für Monat Sortieren?

Ich habe die Schreiben mal angehangen (Name etc entfernt)
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:

alpha

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.173
Bewertungen
80
@ Solanus, ich glaube die 2 Mon Frist gilt nicht mehr. Ausserdem bei Datenschutz Eingaben beachten: Bund ist für normale MCs (Mobcenter) zuständig, Land nur für "opt.Komunen": Die werden das zwar richtig weiterleiten, aber es ist besser sich direkt an die richtige Stelle zu wenden.

@ Ayb2k: DU musst selber "abschließende Bescheide" beantragen, es kann nämlich sein, sonst machen die das selber nicht, wenn heraus kommt sie müssten ev. etwas zahlen. D.h. wenn Deine Einnahmen niedriger als Prognose in vEKS sind. Wenn man dagegen man etwas zahlen muss (lt. deren "Berechnung") wird man einen Bescheid auch so bekommen :icon_mrgreen:

Außerdem sind Fälle bekannt, wo noch nach Jahren hohe Beträge aus vorl. Bescheiden zurück gefordert werden.

Bei so einer großen Menge an Rechnungen sollten eigentlich Belege aus Buchhaltung ausreichen, wie Kto. Auszüge Bank und Kasse.

Noch was: Eine Beschwerde gegen Sachbearbeiter würde ich persönlich nur bei schwerwiegenden Sachen stellen. Es kann sein, sonst stellt sich SB auf stur. Die Beschwerde besser gegen das gesamt MC stellen als Organisation. Dass MC SB kaum Ahnung von Buchhaltung etc. haben, weiß ich auch und findet sich in mehreren Beiträgen hier im Forum wieder...
 
Zuletzt bearbeitet:

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Ich hab selten die 300,00€ gehabt, da es ja eine GbR auch war und somit 50/50 verteilt wurde, hab mich daran nie gestört da ich einfach nur ruhe haben wollte vor denen.

Ich hab oben mal die Schreiben angehangen, vielleicht lässt sich das so noch besser verstehen.

Ich war/bin ebenfalls der Ansicht das eine Buchhaltung,Kontoauszüge,BWA und die Abschließende EKS ausreichen würde.

Die EKS für 2016 würde ich die Daten so wieso aus der BWA übernehmen, den Buchhaltung kram hat der Kollege immer gemacht, da ich selber keine Ahnung davon habe, aufgrund von Streitigkeiten und das es sich nicht mehr gerechnet hat wurde die GbR abgemeldet.

Das heißt ich muss noch eine Abschließende EKS für 2016/2017 machen?
 

alpha

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.173
Bewertungen
80
Also da steht nichts, dass Du alle Rechnungen einreichen sollst, aber eine "Auflistung". Mach diese und reiche als Beleg Bank + Kasse Auszüge ein, beachte, dass KUNDENdaten NICHT herausgegeben werden dürfen, sie sind zu schwärzen...
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Sie hat doch die Buchhaltung für 2017 bei sich liegen und die Abschließende EKS für 01.05.2017 bis 01.10.2017 ? Was soll ich zu diesen Zeitraum noch einreichen?

Ergo müsste ich dann die Buchhaltung aus 2016 da noch einreichen und die EKS für 01.10.2016 bis 30.04.2017 ?

Wenn ich die Belege Schwärzen soll, muss ich Sie kopieren, bezahlen die das? Das ist nicht gerade wenig....
 

alpha

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.173
Bewertungen
80
Anrufen, wenn kein gutes Ergebnis dessen, dann noch mal schriftlich darauf hin weisen, dass denen alles (Deiner Meinung nach) vorliegt. Wenn Du genau weist, was verlangt wird hier noch mal melden, weil Rätselraten habe ich keine Lust grad :wink: Wenn Deine Buchhaltung für FA i.O. ist, dann solltest Du daraus auch die Werte für das MC raus ziehen können...

Für einen Zeitraum wo Du nicht mehr selbstständig warst und auch keine Einnahmen daraus hast, brauchst Du auch nichts einreichen, logo.

Wenn Du Nachweise für Einreichen Unterlagen hast, kann Dir ja nix passieren. Und bzgl. dem Verlangen nach aEKS für jeglichen Zeitraum der noch "offen" ist, dem muss man leider nachkommen, da im SGB so geregelt. Dass das System totaler BS ist, ist klar...
 
Zuletzt bearbeitet:

soselbständig

Elo-User*in
Mitglied seit
14 September 2013
Beiträge
340
Bewertungen
233
Es ist das übliche Spiel,Leistungsempfänger mit Betriebsein-nahmen,Einnahmen, Einkommen und zu berücksichtigenden Einkommen und Vermögen zu verwirren
Es kommt schon mal darauf an,was Dir und deiner BG bei Antragstellung seit 2016 grundsätzlich vorläufig zu leisten ist, un -abhängig von deiner Prognose oder den Wünschen eines SB.
(siehe FH § 41a SGB II)
Nach Ablauf des BWZ kannst Du oder hat Dich der SB schriftlich zur Mitwirkung zum Abschluss einer abschließenden EKS aufzufordern. da geht also nicht für eine vorläufige Bewilliigung und keine Aufforderung keine Pflichten Die 2 Monate nach BWZ gelten nicht mehr.
Eine rückwirkende Betriebsprüfung ist m.E nirgendwo derfiniert.
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Ich habe die EKS nun ausgefüllt für 2016/2017 so gut ich konnte anhand der Daten aus der BWA. Reiche dazu noch die Buchhaltung ein in der Hoffnung das das Thema dann erledigt ist.

Gleichzeitig habe ich der SB mitgeteilt das ihr die Unterlagen und die aEKS vorliegen für den 2 Zeitraum (01.05/01.10.17, ich meiner Mitwirkungspflicht nun auch nachgekommen bin.
 

alpha

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.173
Bewertungen
80
Lt. Datenschutz Beautragten, ist es besser, die Unterlagen nur vor zu legen. D.h. Du machst einen Termin aus, zeigst die Original Unterlagen (Nachweise) zu den Angaben in EKS vor. Der SB soll es dann vor Ort prüfen, er soll dann in Akte vermerken, dass die Original Unterlagen vom ihm geprüft wurden und die Ein - und Ausnahmen stimmen. Dann entfällt auch das Datenschutz Problem, da Kundenrechnungen nicht mehr beim MC rumliegen und das Problem alles schwärzen zu müssen...


So werde ich das jedenfalls machen, wenn ich den Schrott nochmal machen muss. Denn es gibt seit Ende 2016 bei mir ernste Probleme mit der EKS Sache, vorher war es auch schon nervig, aber zumindest reichten anscheinend die Unterlagen damals noch aus die ich einreichte...

Oder aber:
Wenn ich noch mal ALG2 beantragen muss, werde ich wohl Selbstst. abmelden, da EKS und vorl. Bescheide daraus mit das Schlimmste ist, in Verbindung mit dem Erhalt dieser Sozial Leistung.
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Das wollte ich am Termin am 09.01.2018 machen, hat Sie aber abgelehnt das Sie dafür keine Zeit hat ich solle die Unterlagen dort lassen und Sie wird Prüfen ob Sie ausreichen...

Ja die EKS und Buchhaltung ist nicht meine Stärke, ich hab da keine Ahnung von, das hatte damals der Kollege in der GbR alles gemacht bzw. der damalige Steuerberater, somit hatte ich kaum was damit um die Ohren was Buchhaltung angeht und Rechnungen angeht. Ich habe die Daten nun soweit aus der BWA übernommen wie es möglich war. Wie gesagt wir reden hier von 4-5 Ordner Buchhaltung für 2016 und 2017...


Ich war mehr für den Kunden Support / Verkauf zuständig.
 

alpha

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.173
Bewertungen
80
Hat wahrscheinlich hier mit zu tun, dass es so schwer gemacht wird:

Kein Aufstocken mit ALG 2 mehr für Selbstständige?
Wenn die Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit nicht ausreichen, um davon Miete, sonstige Lebenshaltungskosten und Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen, besteht bislang die Möglichkeit, ergänzend Arbeitslosengeld 2 zu beantragen. Rund 125.000 Gründer und Selbstständige machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die Hilfe ermöglicht es, sich zumindest einen Teil des Lebensunterhalts selbst zu verdienen und diesen geringfügig aufzustocken oder den Betrieb während einer Krise fortzuführen.

Von ALG-2-Experten wird nun im Internet spekuliert, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wolle diese Möglichkeit abschaffen. Dafür sprechen Äußerungen der Bundesagentur für Arbeit sowie von Ministerin von der Leyen sowie eine vom BMAS in Auftrag gegebene Studie. Das Ministerium hat entsprechende Änderungspläne dementiert. Wir haben untersucht was „dran“ ist....
Weiter:
https://www.vgsd.de/kein-aufstocken-mit-alg-2-mehr-fur-selbstandige/
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Ganz ehrlich, ich würde es auch nie nie nie wieder machen, das ist mehr Aufwand als Freude am Ende, es könnte so einfach sein wenn sie die BWA lesen und verstehen würde und bei Verdacht halt eben Einsicht in die Unterlagen wollen.

Das schlimme finde ich, das jeder SB das wohl anders regelt, mit dem letzten hatte ich nie Probleme oder ärger und man konnte sich immer einigen.

Lustig finde ich immer, das die dort 3 Monate Zeit haben irgendwas zu bearbeiten, ich aber nur knapp 14 Tage zeit habe 4 Ordner zu bearbeiten und alles zu besorgen.

Ich lasse mich nun überraschen was von ihr zurück kommt, ich weiß jetzt schon das Sie mit der Buchhaltung nicht einverstanden sein wird und alles extra Sortiert haben will nach Eingangsrechnung und Ausgangsrechnung
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
Beiträge
4.726
Bewertungen
2.064
Verabschiede dich von dem Gedanken, daß eine Buchhaltung wie sie das FA usw. fordert, dem Unsinn entspricht, den JC fordern. Zudem haben die SBs keine Ahnung von solchen Sachen. Du brauchst Papier z.B. und der SB meint, daß du erst lange recherchieren musst um 500 Blatt "günstig" zu kaufen obwohl du mit 5000 Blatt erheblich billiger wärst. Aber erst mal kosten 5000 Blatt eben mehr als 4 Euro. Das sind so Sachen. Eine JC-"Buchhaltung" entspricht eher einem Projekt-Controlling.
Und weil sie keine Ahnung haben, können sie aus einer BWA eben keine Daten ziehen. Das sind böhmische Dörfer.
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Die frage ist, wenn man sich nicht einig wird, wie Sieht ein Richter das?

Im welchen Verhältnis steht es 700 oder 800 Rechnung zur Sortieren?

Mit der EKS kann ich leben, und wenn diese nicht korrekt ist gibt es da auch Stress, ich bin aber kein Buchhalter und kann Angaben nur nach besten gewissen machen.
 

alpha

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.173
Bewertungen
80
Richter am SG Dresden sehen es jedenfalls so, dass das Gericht nicht dafür zuständig ist, so was zu berechnen o. zu beurteilen. In einem krassen Fall, wo 1000e von Euro von Selbstst. zurückgefordert wurden , obwohl der Unterlagen einreichte (leider hatte er keinen 100% Nachweis dafür), hat das SG die Sache an das MC zurück verwiesen, mit der Auflage es noch mal zu berechnen und korrekte Bescheide aus zu stellen. Also ein positives Ergebnis... denn der Selbstst. hatte alles noch mal im Widerspruch Verfahren eingereicht. Das reiche aus, so das Gericht.

Und wie Datenschutzbeauftragter das sieht, steht oben. Beides ist aber nicht rechtsverbindlich natürlich...
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Wie will man beweißen das man Unterlagen eingereicht hat? Im meinen Fall hat Sie das nun auf diese Zusammenfassung geschrieben das Sie die Unterlagen beim Termin erhalten hat.

Ich habe lange Zeit an der Pforte mir das Unterschreiben lassen, allerdings sagte der Typ das wäre unnötig, man würde zwar Quittieren das man etwas abgegeben hat aber nicht welchen Inhalt.

Bei uns am JC kommt man ohne Termin auch gar nicht zum SB und diese Telefonisch zu erreichen ist schwer, darüber habe ich mich auch schon Beschwert beim Leiter, das meine SB nie zu erreichen ist weder per Telefon noch per E-Mail. Auf meine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die SB wegen untätigkeit und inkompetent und unereichbarkeit mit der bitte um einen SB wechsel habe ich bis heute nie eine Stellungnahme erhalten.
 

alpha

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.173
Bewertungen
80
Das liegt daran, dass den meisten MC Beschwerden egal sind. Jedenfalls von Betroffenen, es kann sein, dass eine Rüge zB. vom Gericht, einem fähigen Anwalt oder vom Datenschutz, mehr bewirken könnte.

Dsch würde ich so machen, zuerst nachweislich an MC selber. Wenn keine Antwort dann an Land oder Bund sich wenden. Wie das geht findet man per Google o. hier im Forum.
 

Solanus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.552
Bewertungen
2.340
Nur einen Tip am Rande, so habe ich es gehandhabt.

Alle Rechnungen digitalisiert, diese digitalen Kopien geschwärzt und dann in 20iger Bündeln mit Deckblatt auf dem im oberen Bereich exakt stand, was ich sende, per Fax digital versendet. Dann das qualifizierte Protokoll ausgedruckt und gut archiviert.

Das JC hat sich beschwert, ich würde den Betriebsablauf stören, ich habe weiter gefaxt, 600 Seiten.

Dann haben sie die Unterlagen erneut angefordert, daraufhin habe ich beim Landesdatenschutz Anzeige wegen Verlust von Sozialdaten eingereicht, das JC hat dem LandesDatenschutz bestätigt, dass die Unterlagen nicht verlorengegangen sind, sondern aktuell vorliegen. Der Landesdatenschutz hat mir dieses Schreiben in Kopie zugesendet und ich hab es an meinen Anwalt weitergereicht. Der hat es freudig zu den Akten genommen und nun warten wir auf Termin beim SG um die Rückforderung, wegen mangelnder Mitwirkung (fehlende Unterlagen), abschmettern zu lassen.
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0
Zu 90% habe ich alles Digital in der Cloud, da bei der GbR das meiste Online abgelaufen ist u.a auch Ausgangsrechnungen.

Das amt will diese ja sortiert haben, wenn ich die nun Sortiert schicken und die bringen die dort durcheinander haben die ja wieder was zu mäckern....

Ich hab bei der ersten Aufforderung der SB alles kopiert für 6 Monaten und dort eingereicht getrennt nach Eingang und Ausgangsrechnung ( 5 große Umschläge waren das), Sie schrieb mir dann aber das Sie damit nichts anfangen kann das Sie diese Sortiert brauch. ( das mit dem schwärzen war mir zu diesen Zeitpunkt auch nicht klar)
 

Solanus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.552
Bewertungen
2.340
.....
Das amt will diese ja sortiert haben, wenn ich die nun Sortiert schicken und die bringen die dort durcheinander haben die ja wieder was zu mäckern....
Das ist doch nicht Dein Problem! Du musst nur nachweisen, dass Du sie geschickt hast. Nicht mal um das Sortieren musst Du Dich kümmern. Das steht nirgends im Gesetz. Das steht "...hat Beweismittel VORZULEGEN..."

Nicht mehr und nicht weniger. Für Arbeitsorganisation beim JC bist Du nicht zuständig.
 

alpha

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
1.173
Bewertungen
80
Solanus, klingt wie bei mir - das mit Rückforderung. Dies kommt wohl dauernd vor in letzter Zeit. Nur, dass ich keine Einnahmen im fraglichen BWA hatte

- aber zum nächsten BWA hatte ich auch wieder Anforderung bekommen, obwohl ich das Zeug schon abgegeben hatte...

Und wieso Termin SG - wie Du schreibst hat MC doch gesagt, dass sie Unterlagen haben - was gibt es da noch zu verhandeln?
 

Ayb2k

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 Januar 2017
Beiträge
19
Bewertungen
0

Und genau das ist eigentlich was ich wissen wollte.

Es hätte also ausgereicht die Rechnungen zu drucken und dort einzureichen getrennt nach Einnahmen und Ausgaben?

Warum zum Teufel gibt die sich dann nicht mit der Buchhaltung zufrieden und muss (wie sie schreibt) das erst Prüfen ob dies reicht als Nachweiß ? Das Sie die BWA nicht will liegt vermutlich daran das Sie diese nicht lesen kann, gut aber die Buchhaltung ist doch der beste Nachweis dort sind Eingang und Ausgang mit Kontoauszüge säuberlich Monat für Monat sortiert.

Das habe ich so alle 6 Monate gemacht auch für den alten SB ich habe die Kopien (BWA,Rechnungen) auch nie zurück bekommen, hatte das mal Angefragt da meine damalige Geschäftspartner nicht wollte das Unterlagen mit seinen Daten dort liegen (Da er nicht beim Amt war). Irgendwo hab ich die Schreiben noch wo ich diese zurück fordere. Von 2015 bis 2017 sollte dort so einige Kopien liegen.
 

Solanus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.552
Bewertungen
2.340
...as Zeug schon abgegeben hatte...

Und wieso Termin SG - wie Du schreibst hat MC doch gesagt, dass sie Unterlagen haben - was gibt es da noch zu verhandeln?
Naja, das JC hat mehrere Rückforderungsbescheide wegen angeblich fehlender Mitwirkung, fehlende Unterlagen, erlassen.

Da ich das aber nicht klaglos hinnehme, habe ich jetzt seit 2015 sieben Verfahren beim SG vorliegen. Für das Älteste wird wohl Ende 2019 einen Terminierung vorgeschlagen werden. So zu mindestens das SG an meinen Anwalt.

Geld gibt es jedoch keines von mir und ab und zu hat das SZ sich was Neues einfallen lassen, was ich am Ende mit Anwalt und Klage beantworte. Sind doch nicht meine Kosten.

Einmal hat das SZ sich schon beklagt und versucht die Kosten auf mich abzuwälzen, nach dem Motto "Wir wollten ja einen Vergleich anstreben, aber Herr xx hat ja gleich mit Anwalt geklagt!", damit sind sie aber auch kläglich gescheitert.
 
Oben Unten