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Bedingungsloses Grundeinkommen

Sind Sie für ein bedingungsloses Grundeinkommen?

  • Ja

    Abstimmungen: 100 78,1%
  • Nein

    Abstimmungen: 21 16,4%
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    Abstimmungen: 7 5,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    128
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

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#1
Arbeitslosigkeit kann heute JEDEN treffen. Arbeitslosigkeit bedeutet aber für keinen Bürger Untätigkeit. Jeder Bürger hat irgendwo auch Verantwortung, wenn nicht für seien Familie, nicht für seinen Nächsten, so doch wenigstens für sich selbst!

Ich bitte die Leser dieses Forums darüber nachzudenken, ob sie nicht auch gewillt sind, mit ein paar Mausklicks, an den Anfängen eines demokratischen Umbaus teilzuhaben und damit auch Verantwortung zu zeigen, an der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.
Ohne Schnörkel, ohne Kosten, aber mit dem Einsatz Eurer Zeit und Eures Menschenverstandes und Eures Willens bitte ich Euch um Unterstützung einer Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen für JEDEN BÜRGER in unserem Land!

Die Administratoren dieses Forums bitte ich um Unterstützung und ggf. Verlinkung der Petitionsseite.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

Alle anderen Links zu dem Thema, lassen sich aus dem Forum zur Petition erlesen – oder googeln nach BGE – Bedingungsloses Grundeinkommen.

Danke!
 

Martin Behrsing

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#2
Es gibt da schon ein Link zu. Du gestattest, dass ich persönlich überhaupt nicht zu den Freunden eines BGE gehöhre. M.E. ist das thema gegenwärtig auch eher dazu geeignet, um von wirklichén Handlen abzulenken, wie es leider in der Vergangenheit auch jede Aktionsform auseinander diffidiert hat, wenn es um gemeinsame Aktionen ging.

Es geht im Moment um 500 Euro Grundsicherung zuzügl. Kosten der unterkunft (repressionsfrei), 30 Stundewoche und 10 Euro Stundenlohn.
Dies war eigentlich gemeinsamer Beschluss des Frankfurter Appells. Warum da jetzt schon wieder neu aufgelegt wird, ohne dass es eine gemeinsame Konferenz gibt, verstehe ich nicht?

Ich verschiebe das ganze aml unter Grundeinkommen in unserem Forum
Arbeitslosigkeit kann heute JEDEN treffen. Arbeitslosigkeit bedeutet aber für keinen Bürger Untätigkeit. Jeder Bürger hat irgendwo auch Verantwortung, wenn nicht für seien Familie, nicht für seinen Nächsten, so doch wenigstens für sich selbst!

Ich bitte die Leser dieses Forums darüber nachzudenken, ob sie nicht auch gewillt sind, mit ein paar Mausklicks, an den Anfängen eines demokratischen Umbaus teilzuhaben und damit auch Verantwortung zu zeigen, an der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.
Ohne Schnörkel, ohne Kosten, aber mit dem Einsatz Eurer Zeit und Eures Menschenverstandes und Eures Willens bitte ich Euch um Unterstützung einer Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen für JEDEN BÜRGER in unserem Land!

Die Administratoren dieses Forums bitte ich um Unterstützung und ggf. Verlinkung der Petitionsseite.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

Alle anderen Links zu dem Thema, lassen sich aus dem Forum zur Petition erlesen – oder googeln nach BGE – Bedingungsloses Grundeinkommen.

Danke!
 

Hotti

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#3
Bedienugsloses Grundeinkommen ist schön und gut. Aber es könnte auch dahin führen, dass die Menschen dann nichts mehr tun wollen. Was habe ich von Geld, wenn ich mir damit (blöder Vergleich) keine Schuhe kaufen kann, weil sie keiner herstellt. Der ehemalige Schumacher malocht nicht mehr, weil ihm das Grundeinkommen reicht. Nur mal so angedacht meinerseits. Nein, das ist nicht der richtige Weg, jeder, der gesund ist, und arbeiten kann, sollte auch bereit sein etwas dafür zu leisten. Das muss aber vernünftig entlohnt werden. Wie hoch der Lohn sein müsste, möchte ich nicht nennen, weil jeder andere Erwartungen hat. Ich bin in dieser Hinsicht eher bescheiden eingestellt, aber ausnutzen lassen möchte ich mich auch nicht.
 
E

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  Th.Starter/in  
#4
Bedienugsloses Grundeinkommen ist schön und gut. Aber es könnte auch dahin führen, dass die Menschen dann nichts mehr tun wollen.
Würdest du noch arbeiten (vorausgesetzt es gibt den passenden Job), wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe?

LG :icon_smile:
 

Hotti

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#5
Würdest du noch arbeiten (vorausgesetzt es gibt den passenden Job), wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe?

LG :icon_smile:
Ich persönlich ja. Ich würde gerne noch etwas dazu verdienen, aber sehr, sehr viele würden lieber die Füsse hoch legen. Aber wieso sollten gesunde Menschen das Geld geschenkt bekommen? Das sollte den Kranken vorbehalten sein. Wenn man was bekommt, sollte man durchaus auch in der Lage sein, dafür auch eine Gegenleistung abzugeben, nur das ganze muss fair honoriert werden. Wie hoch das sein sollte, muss jeder selber wissen. Martin spricht/schreibt von 10 Euro und 30 Std. die Woche. Das reicht auch gerade zum leben, rechne ich die 10 Euro * 120 Arbeitsstunden komme ich auf 1200 Euro brutto. Das sind ca.900 Euro Netto. Da kommt man auch nicht weit mit. Ich persönlich würde dann auch gerne 40 Std die Woche arbeiten gehen, wenn ich gesund wäre. Aber leider Gottes bin ich ziemlich kaputt. Aber ich würde mit meiner gebliebenen Fähigkeit immer noch etwas dafür tun. Und ich finde, dass jeder etwas zu einer Gemeinschaft beitragen sollte. Aber fair bezahlt muss es sein.

Das ist aber nur meine persönliche Meinung. Manch anderer denkt da anders. Aber in einer Gemeinschaft ist es so, das man etwas dafür leisten sollte, und Gegenleistung bekommt. Und sind wir Bürger keine Gemeinschaft?
 
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#6
Ich persönlich ja. Ich würde gerne noch etwas dazu verdienen, aber sehr, sehr viele würden lieber die Füsse hoch legen.
Warum bist du dir da so sicher?
Aber wieso sollten gesunde Menschen das Geld geschenkt bekommen?
Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre kein Geschenk. Es wäre ein Gundeinkommen, was jedem Menschen zugestanden würde, weil er ein Mensch ist. Hinzu kommt, dass es nie wieder ausreichend Arbeit für alle geben wird - ganz egal was da von Vollbeschäftigung gefaselt wird.
Von daher können wir so weitermachen wie bisher, d.h. die Elos in den Argen dransalieren und in Trägergesellschaften ausbeuten lassen, was Milliarden kostet.
Oder wir geben ihnen ein ausreichendes Einkommen, mit dem ihnen ein würdevolles Leben garantiert wird, ein Leben, wie es einem Staat wie D üblich sein sollte. Das würde weniger Milliarden kosten, da u.a. die überwuchernde Erwerbslosenverwaltung, die Finanzierung von Trägergesellschaften und Lohnzuschüssen wegfallen würde.
Und die Menschen würden arbeiten! Einfach weil dieser Druck wegfällt, sich Arbeit um jeden Preis suchen zu müssen!
Und die Paar, die "Null Bock auf gar nix haben", die gab es immer, wird es immer geben - und mal ehrlich: Die füttern wir doch mit links durch (sind nämlich verschwindend wenige)
Das sollte den Kranken vorbehalten sein. Wenn man was bekommt, sollte man durchaus auch in der Lage sein, dafür auch eine Gegenleistung abzugeben, nur das ganze muss fair honoriert werden.
Gegenleistung? Klingt für mich so ein bißchen nach Workfare.
Wenn es keine Arbeit mehr für alle gibt, und das ist nun mal so, dann muss man sich überlegen, wie man mit der "Überflüssigen" verfährt.
Man kann sie weiterschikanieren, man kann sie aushungern, oder man sie anständig versorgen.
Wie hoch das sein sollte, muss jeder selber wissen. Martin spricht/schreibt von 10 Euro und 30 Std. die Woche. Das reicht auch gerade zum leben, rechne ich die 10 Euro * 120 Arbeitsstunden komme ich auf 1200 Euro brutto. Das sind ca.900 Euro Netto. Da kommt man auch nicht weit mit. Ich persönlich würde dann auch gerne 40 Std die Woche arbeiten gehen, wenn ich gesund wäre. Aber leider Gottes bin ich ziemlich kaputt. Aber ich würde mit meiner gebliebenen Fähigkeit immer noch etwas dafür tun. Und ich finde, dass jeder etwas zu einer Gemeinschaft beitragen sollte. Aber fair bezahlt muss es sein.
Ich glaube nicht, dass wir, wenn es so weitergeht, fair bezahlt werden.
Sollten die Menschen jedoch ein BGE erhalten, würde sich eine faire Bezahlung von ganz allein einpendeln. Weil der Druck, der Zwang um jeden Preis arbeiten zu müssen, wegfällt. Die Menschen würden sich nicht mehr unter Wert verkaufen müssen. Ihre Qualifikationen würden im Wert steigen, sie könnten wieder Ansprüche stellen.
Denn wenn pontentielle AGs sie nicht als wertvollen Menschen, mit beruflichen Qualifikationen und entsprechenden Lohnansprüchen betrachten, werden sie die angebotene Arbeit nicht mehr machen.
Das ist aber nur meine persönliche Meinung. Manch anderer denkt da anders. Aber in einer Gemeinschaft ist es so, das man etwas dafür leisten sollte, und Gegenleistung bekommt. Und sind wir Bürger keine Gemeinschaft?
Menschen leisten immer was. Auch ohne Bezahlung. Man denke allein an die Hausfrauen und Mütter. Was die an unbezahlter Arbeit leisten. Welche Tätigkeiten die ausüben. Von der Säuglingsschwester, über Klofrau, hin zur Köchin, Seelsorgerin, Nachhilfelehrerin, Erzieherin, usw. Sie füllt Formulare aus, und ärgert sich mit Handwerkern rum, sie hält das Zuhause in Ordnung, und dekoriert es; sie wäscht, bügelt und bessert Kleidung aus. Usw. Und das alles unentgeltlich. Aber es ist Arbeit! (Doch da unbezahlt, leider in den Augen der Gesellschaft auch nichts wert)
Elos, die sich in Inis gegenseitig unterstützen. Sich begeleiten, füreinander schreiben, sich beraten, weiterhelfen - das ist Arbeit! Unentgeltlich, aber Arbeit.
Ehrenamtliche, die ihre Kenntnisse und Dienste in ihrer freien Zeit zu Verfügung stellen - das ist Arbeit! Unentgeltlich, aber Arbeit!
Und jeder von ihnen gibt der Gesellschaft etwas zurück - unentgeltlich, aber unverzichtbar.
LG :icon_smile:
 
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#7
In irgend einer Weise muß das klassische Paradoxom des Kapitalismus ja aufgelöst werden, das da heißt (schon mal kürzlich gesagt): Faktisch unbeschränkte Produktivität, aber Waren können wegen Geldmangel nicht gekauft werden.

Das trifft doch Etliche hier im Forum.

Es geht natürlich auch anders. Z. B. durch Reduzierung von Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich.

Egal wie man es löst. Es muß human und logisch (!) gedacht werden.
 

Hotti

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#8
Es geht natürlich auch anders. Z. B. durch Reduzierung von Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich.
Hier sind wir einer Meinung. Das ist z.B. auch ein Vorschlag der Linken. Die übrig gebliebene Arbeit auf alle zu verteilen. Damit bin ich sofort einverstanden.
 

Hotti

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#9
Warum bist du dir da so sicher?
Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre kein Geschenk. Es wäre ein Gundeinkommen, was jedem Menschen zugestanden würde, weil er ein Mensch ist. Hinzu kommt, dass es nie wieder ausreichend Arbeit für alle geben wird - ganz egal was da von Vollbeschäftigung gefaselt wird.
Von daher können wir so weitermachen wie bisher, d.h. die Elos in den Argen dransalieren und in Trägergesellschaften ausbeuten lassen, was Milliarden kostet.
Oder wir geben ihnen ein ausreichendes Einkommen, mit dem ihnen ein würdevolles Leben garantiert wird, ein Leben, wie es einem Staat wie D üblich sein sollte. Das würde weniger Milliarden kosten, da u.a. die überwuchernde Erwerbslosenverwaltung, die Finanzierung von Trägergesellschaften und Lohnzuschüssen wegfallen würde.
Und die Menschen würden arbeiten! Einfach weil dieser Druck wegfällt, sich Arbeit um jeden Preis suchen zu müssen!
Und die Paar, die "Null Bock auf gar nix haben", die gab es immer, wird es immer geben - und mal ehrlich: Die füttern wir doch mit links durch (sind nämlich verschwindend wenige)
Gegenleistung? Klingt für mich so ein bißchen nach Workfare.
Wenn es keine Arbeit mehr für alle gibt, und das ist nun mal so, dann muss man sich überlegen, wie man mit der "Überflüssigen" verfährt.
Man kann sie weiterschikanieren, man kann sie aushungern, oder man sie anständig versorgen.
Ich glaube nicht, dass wir, wenn es so weitergeht, fair bezahlt werden.
Sollten die Menschen jedoch ein BGE erhalten, würde sich eine faire Bezahlung von ganz allein einpendeln. Weil der Druck, der Zwang um jeden Preis arbeiten zu müssen, wegfällt. Die Menschen würden sich nicht mehr unter Wert verkaufen müssen. Ihre Qualifikationen würden im Wert steigen, sie könnten wieder Ansprüche stellen.
Denn wenn pontentielle AGs sie nicht als wertvollen Menschen, mit beruflichen Qualifikationen und entsprechenden Lohnansprüchen betrachten, werden sie die angebotene Arbeit nicht mehr machen.
Menschen leisten immer was. Auch ohne Bezahlung. Man denke allein an die Hausfrauen und Mütter. Was die an unbezahlter Arbeit leisten. Welche Tätigkeiten die ausüben. Von der Säuglingsschwester, über Klofrau, hin zur Köchin, Seelsorgerin, Nachhilfelehrerin, Erzieherin, usw. Sie füllt Formulare aus, und ärgert sich mit Handwerkern rum, sie hält das Zuhause in Ordnung, und dekoriert es; sie wäscht, bügelt und bessert Kleidung aus. Usw. Und das alles unentgeltlich. Aber es ist Arbeit! (Doch da unbezahlt, leider in den Augen der Gesellschaft auch nichts wert)
Elos, die sich in Inis gegenseitig unterstützen. Sich begeleiten, füreinander schreiben, sich beraten, weiterhelfen - das ist Arbeit! Unentgeltlich, aber Arbeit.
Ehrenamtliche, die ihre Kenntnisse und Dienste in ihrer freien Zeit zu Verfügung stellen - das ist Arbeit! Unentgeltlich, aber Arbeit!
Und jeder von ihnen gibt der Gesellschaft etwas zurück - unentgeltlich, aber unverzichtbar.
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Man könnte das "Bürgergeld" ja mal befristet zahlen, als Versuch. Mal sehn was dabei heraus kommt. Überzeugt bin ich nicht, aber in dieser Hinsicht bin ich für alles offen. Sollte das aber in die Hose gehen, darf keiner meckern, wenn der Schuss nach hinten los geht. Aber ein Versuch wäre es wert. Wie hoch sollte denn dieses Grundeinkommen Deiner Meinung nach sein?

Edit: Den Ausdruck "Workfare" kannte ich nicht, und musste erst mal nachsehen was das ist(ich bin halt nicht so gebildet). Also Zwangsarbeit ist das. Als Zwangsarbeit sehe ich das allerdings nicht an, wenn ich für Geld eine Gegenleistung leisten muss. Der 1Euro Job ist Zwangsarbeit, ja da stimme ich mit Dir überein, oder Dumpinglöhne von denen man nicht leben kann, das ist auch Zwangsarbeit. Aber wenn ich fair bezahlt werde, und es gesundheitlich, menschenwürdig leisten kann, dann ist das keine Zwangsarbeit. Da stimme ich nicht mit Dir überein. Sorry
Und Du musst auch bedenken, dass das Geld erst mal da sein muss, bevor man es verteilt. Von nichts kommt nichts. Aber trotzdem, einen Versuch mit den "Bürgergeld" würde ich zustimmen, auch wenn ich noch nicht davon überzeugt bin. Und wunder Dich nicht, wenn Dein Rohr verstopft ist, und keiner macht es sauber, weil die Leute, die das vorher machten, einfach sagen "mach ich nicht, mir reicht mein Bürgergeld".
 

RobertKS

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#10
Hallo zusammen,

Bedienugsloses Grundeinkommen ist schön und gut. Aber es könnte auch dahin führen, dass die Menschen dann nichts mehr tun wollen.
Also lieber Hotti, da würde mich doch mal interessieren, woher Du bitte diese Erkenntniss nimmst, das das so sein könnte.War das dein Gedankengang, oder haste das irgendwo in den bunten Medien gelesen?

Nein, das ist nicht der richtige Weg, jeder, der gesund ist, und arbeiten kann, sollte auch bereit sein etwas dafür zu leisten.
Ach was, und Du meinst die meisten die arbeitslos sind und Hartz IV beziehen, tun das nicht? Nun, zumindest das wäre falsch, denn wer wirklich arbeiten möchte bemüht sich auch.

Aber der Reihe nach: Martin hat hat in seinem Beitrag etwas geschrieben, er sagt: 500.- € + Wohnungskosten (Miete & Nebenkosten [inkl.Heizung], könne er sich vorstellen.
Ehrlich gesagt, ich auch, aber ohne Bedingungen seitens der Argen.Warum?
1. Es hätte Vorteile: Man müßte nämlich nicht mehr, wie bisher, eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen, zu einem bestimmten Zeitpunkt vorlegen beim Amt, denn dieser Druck führt dazu, das man überhaupt nicht gezielt nach Angeboten suchen kann, und sich - auf gedeih und verderb - auch auf Stellenangebote bewerben muss, wo man quasi rauslesen kann, das die Bewerbuing nicht viel bringt, nur um die geforderte Anzahl zusammen zu bekommen.Das bringt doch nix, wie wir sicher alle wissen.Besser wäre, indem man das Grundeinkommen bedingungslos macht, den Leuten die sich wirklich bemühnen, und das ist sicher die Mehrheit der Betroffenen, den Freiraum zu lassen, sich ganz gezielt auf dem Stellenmarkt umzuschauen, und das gerade wenn man auch ein Handicap hat, damit man sich gezielt und auch erfolgversprechend bewerben kann, wenn Die Voraussetzungen sitimmen.Jedoch sollte man sich 4teljährig melden müssen, als einzige Einschränkung.

2. Es böte sich den Argen eine Möglichkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen, denn nur wer sich redlich bemüht hat nichts zu befürchten, und wird auch ungefragt sich 4teljährig melden, und seine Bemühungen nachweisen.Wer sich nicht bemüht wird nix nachweisen können, zum Meldetermin, und damit wird deutlich wie viele schwarze Schafe sich in den Argen und Kommunen tummeln.Bei solchen Leuten - auch wenns eine Minderheit ist - sollte man den Druck beibehalten, und sie mehr in die Pflicht nehmen.

Nachteil wäre - für die Argen - und Kommunenmitarbeiter, das die Meldetermine und damit die Kontrollen wieder häufiger werden würden, und sie Mehrarbeit hätten, die sich aber durchaus auszahlen könnte.

Aber mal davon abgesehen, einen geringfügigen Mißbrauch gabs doch schon immer, auch zu Sozialhilfe - bzw. Arbeitslosenhilfezeiten.Da regte sich keiner drüber auf, auch nicht unsere Politiker, aber bei Hartz IV tut mans plötzlich.Schon sehr merkwürdig, oder? Aber ihr werdet erkennen, das es nicht so ganz sinnlos ist, ein bestimmtes Grundeinkommen, bedingungslos zu zahlen, sondern das es sowohl Vorteile als auch einen Nachteil mit sich brächte.

Gruß Robert :wink:
 

Hotti

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#11
Also lieber Hotti, da würde mich doch mal interessieren, woher Du bitte diese Erkenntniss nimmst, das das so sein könnte.War das dein Gedankengang, oder haste das irgendwo in den bunten Medien gelesen?
Lieber Robert, wahrscheinlich liest Du mehr in bunten Blättern als ich. Und ob Du es glaubst oder nicht. Es ist meine Meinung. Und ich habe ja auch nicht geschrieben, dass alle Bürger die Füsse hoch legen. Ich schrieb nur das viele es könnten. Und ich habe da bedenken. Aber ganz alleine, ohne die Medien.


2. Es böte sich den Argen eine Möglichkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen, denn nur wer sich redlich bemüht hat nichts zu befürchten, und wird auch ungefragt sich 4teljährig melden, und seine Bemühungen nachweisen.Wer sich nicht bemüht wird nix nachweisen können, zum Meldetermin, und damit wird deutlich wie viele schwarze Schafe sich in den Argen und Kommunen tummeln.Bei solchen Leuten - auch wenns eine Minderheit ist - sollte man den Druck beibehalten, und sie mehr in die Pflicht nehmen.
Da widersprichst Du Dich aber, dann wäre es kein bedienungsloses Grundeinkommen mehr.
Ach was, und Du meinst die meisten die arbeitslos sind und Hartz IV beziehen, tun das nicht? Nun, zumindest das wäre falsch, denn wer wirklich arbeiten möchte bemüht sich auch.
Ich habe nie behauptet, dass die Hartzer sich nicht bemühen. Meine Frau und ich beziehen selber Hartz IV, und pfeifen finanziell aus den letzten Loch. Aber wir wären beide bereit, etwas für diese Almosen zu tun. Es muss nur in einen vernünftigen Verhältnis stehen. Ich bin in erster Linie dafür dieses Hartz IV abzuschaffen. Menschen, die aus verschiedenen Gründen (z.B. Kranke, allein erziehende Mütter) nicht arbeiten können. Keine Frage, die sollten auch ein bedienungsloses Grundeinkommen bekommen, wobei den Kindern das volle Grundeinkommen zustehen sollte, und nicht nur ein Teil. Denn heranwachsende Kinder brauchen mehr, als sehr viele Erwachsene. Aber nochmal, ich hätte nichts gegen einen Versuch des bedienungslosen Grundeinkommens einzuwenden. Sollte das aber in dieHose gehen, sollten wir auch bereit sein uns davon wieder zu verbschieden. Genau, wie wir uns von Hartz IV verabschieden sollten. Denn das ging auch in die Hose.

PS. Das habe ich nun auch ganz alleine verfasst, und auch nicht aus den bunten Medien lieber Robert.
 
E

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#12
Lieber Robert, wahrscheinlich liest Du mehr in bunten Blättern als ich. Und ob Du es glaubst oder nicht. Es ist meine Meinung. Und ich habe ja auch nicht geschrieben, dass alle Bürger die Füsse hoch legen. Ich schrieb nur das viele es könnten. Und ich habe da bedenken. Aber ganz alleine, ohne die Medien.
Und ich glaube das nicht. Arbeit ist knapp. Gutbezahlte Arbeit noch knapper. Sollten die Leute ein BGE erhalten, würde Arbeit zu einen hochbezahlten Gut werden. Wenn dann nämlich ein AG passende MAs finden möchte, muss er zahlen!
Und zwar vernünftige, auskömmliche Löhne. Und die meisten Leute würden arbeiten wollen, einfach weil jeder Mensch gern eine Aufgabe hat. Keine Beschäftigung. Einen Arbeitsplatz. Keinen Job. Mit dem BGE in der Rückhand, könnten die Mensche wieder wählen. Sie könnten sich in Ruhe aussuchen, wem sie zu welchen Konditionen ihre Arbeitskraft, ihr Wissen, ihre Qualifikationen zur Verfügung stellen. Ich denke, es würde gar nicht so viele, gutbezahlte Arbeitsplätze geben, wie es arbeitswillige Menschen gibt.

Ich habe nie behauptet, dass die Hartzer sich nicht bemühen. Meine Frau und ich beziehen selber Hartz IV, und pfeifen finanziell aus den letzten Loch. Aber wir wären beide bereit, etwas für diese Almosen zu tun. Es muss nur in einen vernünftigen Verhältnis stehen.
Hier widersprichst du dich. Ein Almosen steht nie im Verhältnis zu einem vernünftigen Lohn. Einfach weil das eine das andere ausschließt.
Und ich denke, kein Mensch sollte gezwungen sein, für ein Almosen etwas tun zu müssen.
Schließlich ist ein Almosen lediglich eine milde Gabe.
Dafür reicht ein Dankeschön.
Ich bin in erster Linie dafür dieses Hartz IV abzuschaffen. Menschen, die aus verschiedenen Gründen (z.B. Kranke, allein erziehende Mütter) nicht arbeiten können. Keine Frage, die sollten auch ein bedienungsloses Grundeinkommen bekommen, wobei den Kindern das volle Grundeinkommen zustehen sollte, und nicht nur ein Teil. Denn heranwachsende Kinder brauchen mehr, als sehr viele Erwachsene. Aber nochmal, ich hätte nichts gegen einen Versuch des bedienungslosen Grundeinkommens einzuwenden. Sollte das aber in dieHose gehen, sollten wir auch bereit sein uns davon wieder zu verbschieden. Genau, wie wir uns von Hartz IV verabschieden sollten. Denn das ging auch in die Hose.
Ich gebe dir vollkommen recht. Hartz IV gehört abgeschafft.
Und es ist wirklich an der Zeit andere Möglichkeiten, darunter das BGE oder Bürgergeld, oder was-weiß-ich eine Chance zu geben, sich zu bewähren.
In der gegenwärtigen Situation ist alles besser als Hartz IV!
Doch in einem Punkt kan ich dir nur teilweise beipflichten:
Das die Kinder mehr bekommen sollten, als Erwachsene.
Sicher, sie brauchen mehr als ältere Leute; nur würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass man den Alten etwas nimmt, weil sie ja nun naturgemäß weniger brauchen.
Ich denke, wir sollten allen gleichviel geben, anstatt krampfhaft zu versuchen die größtmögliche Gerechtigkeit zu praktizieren.

LG :icon_smile:
 

Hotti

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#13
Na ja Hamburgeryn(wieso eigentlich dieses Wortspiel, und nicht Hamburgerin?). Das Wort Almosen war nicht sooo wörtlich gemeint. Wenn ich also für das Hartz IV Geld etwas leisten soll dann sollte das natürlich nicht als "Almosen" sondern als Lohn bezahlt werden. Mit allen Rechten eines Arbeitnehmers also. Wenn ich für meine 310 Euro und die Miete, ich nenne hier mal 180 Euro, dann würde ich schon einen gewissen Stundensatz dafür leisten. Aber ich möchte dann wie ein Arbeitnehmer behandelt werden, mit allen Rechten.

Zu den Grundeinkommen für Kinder, habe ich doch gar nicht geschrieben, dass sie mehr bekommen sollen. Ich zitiere mich mal selbst.
wobei den Kindern das volle Grundeinkommen zustehen sollte, und nicht nur ein Teil.
Und ich schrieb, dass heran wachsende Kinder mehr brauchen als sehr viele Erwachsene. Denke doch mal an Schulbücher, und sie wachsen auch schnell aus der Kleidung heraus. Ich brauch nicht jedes viertel Jahr ne neue Hose oder Jacke. Ein heran wachsendes Kind schon. Und ab ein gewisses Alter bekommen sie dann ordentlich Appetit, wo sie mehr verzehren, als so manch ein Erwachsener, ich spreche da aus Erfahrung. Kinder sind teuer, und brauchen Geld, mehr als so manch Erwachsener. Vieleicht so besser ausgedrückt?

Aber im Grunde möchten wir doch alle das selbe, nämlich das es uns besser geht, oder nicht? :icon_wink:
 

RobertKS

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#14
Hallo zusammen,

Mal davon abgesehen, ob bedingungsloses Grundeinkommen, oder Hartz IV, oder, oder, nicht alle die wirklich und ernsthaft arbeiten wollen - und das ist wohl die Mehrheit - würden auch einen Arbeitsplatz haben können, denn dafür gibts zu wenig Arbeitsplätze.

Es gibt derzeit 3,58 Mio. Arbeitslose, und nur 506649 gemeldete Stellen, das wäre also gut 6 x mehr Arbeitslose als es Stellen gibt, und selbst wenns 1. Mio. offene Stellen wären, so blieben immer noch 2,58 Mio. Menschen ohne Arbeit.Schon das ist ein Grund Hartz IV abzuschaffen und durch ein bedingungsloses Grundeinkommen zu ersetzen, weil man kann nicht alle in Arbeit kriegen.Da hilft auch der beste Wille, und alles getue nichts.

@hotti: Achja, falls es dich interessiert, melde ich mich freiwillig alle 3 Monate bei meinem Fallmanager.Der bräuchte mir keine Einladung schicken, tuts aber dennoch, weil er von Amtswegen dazu verpflichtet ist, leider, die Arge will ja was in der Hand haben, um mich evtl. sanktionieren zu können, sollte ich mal nicht erscheinen, was aber noch nie vorkam.

Gruß Robert :wink:
 

Hotti

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#15
Ich war bisher nur ein einziges mal bei meinen Vermittler, oder was der sein soll. Das war vor zwei Jahren. Mit den habe ich mich sofort am ersten Tag gefetzt, und bin seitdem krank geschrieben. Er kann mich höchstens noch bis Ende Juli schikanieren. Ab August bekomme ich eine halbe EU-Rente wegen Berufsunfähigkeit(ist vor Gericht durch einen Vergleich mit der DRV ausgehandelt). Danach kann die Arge mich mal kreuzweise. Aber wie gesagt, ich hatte bisher auch so Ruhe. Komisch, oder nicht? Wenn ich da so manch andere Sachen lese.... Sobald ich die Rente habe, lasse ich mich nicht mehr krank schreiben, und werde mich wieder vermittelbar melden. Aber einen Billigjob werde ich nicht annehmen. Dann habe ich die besseren Karten, denn die Miete dürfen sie glaube ich nicht sanktionieren, oder täusche ich mich?
 

Martin Behrsing

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#16
ein BGEn für alle (also ohne Bedürftigkeitsprüfung und unabhängig vom Einkommen) unter kapitalistischen Verhältnissen ist ein Instrument zur Lohnsenkung und Lohnsubventionierung (so fordert der Kapitalvertreter Th. Staubhaar: „Sie……darf an keine Bedingung geknüpft sein. Alle 80 Mio. Bundesbürger sollen sie bekommen…..Wir müssen dann aber auch akzeptieren, dass es extrem niedrige Löhne geben kann“). Es handelt sich also nicht vorwiegend um eine Grundsicherung nur für alle Erwerbslosen, sondern auch eine solche für alle Beschäftigten. Jedoch in dem Maße, in dem die Reproduktionskosten von Arbeitskräften von staatlichen Zahlungen gedeckt werden, muss das Kapital nicht mehr dafür aufkommen, kann also die Löhne senken. Was bereits bei den aktuellen, die Existenz nicht sichernden Regelsätzen massenhaft erfolgt, nämlich Ausweitung des Niedriglohnsektors, würde dann in einem noch wesentlich größerem Ausmaß eintreten


In irgend einer Weise muß das klassische Paradoxom des Kapitalismus ja aufgelöst werden, das da heißt (schon mal kürzlich gesagt): Faktisch unbeschränkte Produktivität, aber Waren können wegen Geldmangel nicht gekauft werden.

Das trifft doch Etliche hier im Forum.

Es geht natürlich auch anders. Z. B. durch Reduzierung von Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich.

Egal wie man es löst. Es muß human und logisch (!) gedacht werden.
 

Hotti

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#17
Na siehst Du Martin, und dann könnte das eintreten, wo ich bedenken habe. Es geht keiner für Dumpinglohn arbeiten, was ich zwar verstehen kann. Aber es könnte auch zu Mangelwaren kommen.
 
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#18
Eine Idee, der ich der BAG Hartz IV bei meinem Eintritt mitgeteilt habe:

Es geht auch über eine Einkommensteuer, die u. U. negativ werden kann. D. h.: dann wird Geld ausgezahlt!!!

Berücksichtigt man Personenzahl, Kosten wie Wohnung, notwendige Autokosten usw. als "Betriebsausgaben" (sind jetzt nur Beispiele, Details müßten mathematisch ausfeilt werden) kann am Ende ein System herauskommen, daß eine soziale Existenz bei keinerlei Erwerbseinkommen sichert, Arbeitenden jedoch ein höheres Einkommen verschafft.

Das Ganze wäre repressonsfrei und auch nicht mehr unter Sozialgesetzen aufgeführt, sondern im Steuerrecht. Damit wären ALLE BÜRGER UNTER DEM GLEICHEM RECHT und ein riesiger Teil der Stigmatisierung würde entfallen.

Ich halte dies für das beste Verfahren.
 

Hotti

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#19
Ich sag es mal so. Ohne Handel keine Ware, ohne Arbeit kein Handel. Ein gewisser Druck arbeiten zu gehen muss da sein, ohne dem geht es nicht. Und wenn nicht genug Arbeit für alle da ist, dann muss die vorhandene Arbeit aufgeteilt werden. Jedenfalls da, wo es machbar ist.
 

Kerstin_K

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#20
Der DRuck entsteht dochj schon von alleine. Was ist denn mit Naturvölkern? Arbeiten die nicht?

Wirmüssen zwar heute nicht mehr unbedingt auf die Jagd gehen oder wie Nomaden umherziehen, aber Landwirschaft betreiben müssen wir auch, Nahrungsmittel produzieren, Kleidung, Häuser bauen....

Arbeit würde halt bedeuten, das erforderliche zu tun, um Bedürfnisse zu befriedigen.

Jetzt muss man halt schauen, wie man es hinbekommt, das alles notwendige getan wird, dass es eine gerechte Anerkennung fr die geleistete Arbeit gibt und dass die, die wegen Krankheit oder Behinderung nicht arbeiten könen, trotzdem keinen Nachteil haben. Wobei ich ja immer noch der Ansicht bin, dass fast jeder Behinderte irgendwas "arbeiten" kann, man muss nur den passenden Arbeitsplatz für ihn finden.

Irgendwie würde das ganze aber einen totalen gesellschaftlichen Umbruch bedeuten und auch eine ganz neue Definition von Arbeit. Das wird ein weiter Weg....
 
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#21
Na ja Hamburgeryn(wieso eigentlich dieses Wortspiel, und nicht Hamburgerin?).
Das "i" war bereits besetzt, also habe ich das "y" gewählt, um den gewünschten Nick zu bekommen - kein Wortspiel also :icon_wink:

Das Wort Almosen war nicht sooo wörtlich gemeint. Wenn ich also für das Hartz IV Geld etwas leisten soll dann sollte das natürlich nicht als "Almosen" sondern als Lohn bezahlt werden. Mit allen Rechten eines Arbeitnehmers also. Wenn ich für meine 310 Euro und die Miete, ich nenne hier mal 180 Euro, dann würde ich schon einen gewissen Stundensatz dafür leisten. Aber ich möchte dann wie ein Arbeitnehmer behandelt werden, mit allen Rechten.
Gut, dann war das ein Mißverständnis.

Zu den Grundeinkommen für Kinder, habe ich doch gar nicht geschrieben, dass sie mehr bekommen sollen. Ich zitiere mich mal selbst. Und ich schrieb, dass heran wachsende Kinder mehr brauchen als sehr viele Erwachsene. Denke doch mal an Schulbücher, und sie wachsen auch schnell aus der Kleidung heraus. Ich brauch nicht jedes viertel Jahr ne neue Hose oder Jacke. Ein heran wachsendes Kind schon. Und ab ein gewisses Alter bekommen sie dann ordentlich Appetit, wo sie mehr verzehren, als so manch ein Erwachsener, ich spreche da aus Erfahrung. Kinder sind teuer, und brauchen Geld, mehr als so manch Erwachsener. Vieleicht so besser ausgedrückt?
Jepp!

Aber im Grunde möchten wir doch alle das selbe, nämlich das es uns besser geht, oder nicht? :icon_wink:
:icon_daumen:

LG :icon_smile:
 
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#23
ein BGEn für alle (also ohne Bedürftigkeitsprüfung und unabhängig vom Einkommen) unter kapitalistischen Verhältnissen ist ein Instrument zur Lohnsenkung und Lohnsubventionierung (so fordert der Kapitalvertreter Th. Staubhaar: „Sie……darf an keine Bedingung geknüpft sein. Alle 80 Mio. Bundesbürger sollen sie bekommen…..

Ich weiß, dass u..a Straubhaar eine sehr geringes BGE fodern. 400,-; 600,-; 800,-; z.T soll da noch 200,- für die KV abgezogen werden. Das würde natürlich die extrem niedrigen Hungerlöhne herausfordern, die du zitierst.
Wir müssen dann aber auch akzeptieren, dass es extrem niedrige Löhne geben kann“). Es handelt sich also nicht vorwiegend um eine Grundsicherung nur für alle Erwerbslosen, sondern auch eine solche für alle Beschäftigten. Jedoch in dem Maße, in dem die Reproduktionskosten von Arbeitskräften von staatlichen Zahlungen gedeckt werden, muss das Kapital nicht mehr dafür aufkommen, kann also die Löhne senken. Was bereits bei den aktuellen, die Existenz nicht sichernden Regelsätzen massenhaft erfolgt, nämlich Ausweitung des Niedriglohnsektors, würde dann in einem noch wesentlich größerem Ausmaß eintreten
Das müsste jedem klar sein, dass ein niedriges, noch z.B. für einen Single unterhalt Hartz IV (RS +KdU+KV) liegendes BGE, dem Niedriglohnektor Tür und Tor öffnen würde. Die Menschen müssten, um zu überleben, ihre Arbeitskraft - und was anderes haben sie i.d.R. nicht anzubieten, um jeden Preis verkaufen! Nur damit sie irgendwie ihr Existenzminimum zusammenbekommen, um Hunger und (drohender) Obdachlosigkeit zu entrinnen!
Das kann aber nicht der Sinn eines BGE sein. Mir schwebt da eher etwas i. d. Art von Götz Werner vor.
Klick
Pedition BGE

LG :icon_smile:
 

Martin Behrsing

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#24
Warum wird eigentlich immer in kapitalistischen Kategorien gedacht. Auch BGE ist nichts anderes, wie Kapitalverwertung und es völlig illusorisch, dass dieses mal solidarisch werden könnte.
Es sollte uns doch eigentlich um die Aneignung von Kapital und Produktion gehen. Und nur dann kann man sich auf den Weg zu einer gerechten Verteilung machen. Da kann man dann auch Rahmenbedingungen für diejenigen schaffen, die nicht Produzenten sein können.
Aber die Bedingungslosigkeit daran zu knüpfen, dass man die Ware Arbeitskraft nur teuer genug verkaufen muss (weil es halt Arbeiten gibt, die gemacht werden müssen), damit sie jemand macht, ist auch ein kapitalistisches Muster: Verwertung der Arbeitskraft bis sie dann irgendwann nicht mehr gebraucht wird und man entledigt sich ihrer mit einem BGE?
 
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#25
Warum wird eigentlich immer in kapitalistischen Kategorien gedacht. Auch BGE ist nichts anderes, wie Kapitalverwertung und es völlig illusorisch, dass dieses mal solidarisch werden könnte.Es sollte uns doch eigentlich um die Aneignung von Kapital und Produktion gehen.
Und du hältst es nicht für illusorisch, dass unsereins die Aneignung von Kapital und Produktion gelingt?????
Aber die Bedingungslosigkeit daran zu knüpfen, dass man die Ware Arbeitskraft nur teuer genug verkaufen muss (weil es halt Arbeiten gibt, die gemacht werden müssen), damit sie jemand macht, ist auch ein kapitalistisches Muster: Verwertung der Arbeitskraft bis sie dann irgendwann nicht mehr gebraucht wird und man entledigt sich ihrer mit einem BGE?
Auch in deiner Vorstellung, wo das Kapital und die Produktionsgüter in der Hand der Arbeiter sind, braucht man nicht unendlich viele Arbeitskräfte. Auch in der Form, so es sie denn überhaupt je geben wird, wird es Überzählige geben.
Und was das BGE angeht, es ist meiner Meinung nach ehrlicher, den Menschen unumwunden zu sagen, dass ihre Arbeitskraft nicht mehr gebraucht wird, und sie von daher eine Art "Ruhegeld" erhalten, um ein einer Industrienation angemessenes würdevolles Leben zu leben. Anstatt so zu tun, als wäre die Vollbeschäftigung nur eine Frage von Niedriglöhnen und Zwang.
LG :icon_smile:
 

penelope

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#26
wenn ich aber weiterhin immer und immer wieder versuche an der Hartz4 Schraube zu basteln, der Dübel hält nicht, die Schraube bekommt kein festen Halt, und um umgelegte Eier wie in Tread 500 € Grisu für jedes Kind, Schwachsinn hoch drei, nennt das Kind beim Namen, erst dann macht es ein Sinn drüber zu reden.
 
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#27
wenn ich aber weiterhin immer und immer wieder versuche an der Hartz4 Schraube zu basteln, der Dübel hält nicht, die Schraube bekommt kein festen Halt, und um umgelegte Eier wie in Tread 500 € Grisu für jedes Kind, Schwachsinn hoch drei, nennt das Kind beim Namen, erst dann macht es ein Sinn drüber zu reden.
penelope? Könntest du das nochmal etwas deutlicher ausdrücken? Ich habe dich nicht ganz verstanden.
Danke.

LG :icon_smile:
 

penelope

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#28
penelope? Könntest du das nochmal etwas deutlicher ausdrücken? Ich habe dich nicht ganz verstanden.
Danke.

LG :icon_smile:
ich meinte damit, warum und aus welchen Grund, sollte ich was an der Hartz 4 versuchen zu ändern, das Thema Hartz 4 selber ist schon für Menschen die aus Krankheit oder auf anderer tragischer Weise ihren Job nach jahrelanger Arbeit verloren haben, schon schlimm genug!

die 30 Std Woche ist ein alter Hut, haben wir alles schon durch, da lassen die Arbeitgeber sich nicht drauf ein, meine Meinung. In Leben nicht, viel zu groß ist die Gier, die Politik hat es ja möglich gemacht.

10 € Mindestlohn, darf ich sagen es reicht gerade aus zum Leben?

und 500 € Regelsatz, die Linken fordern 420 €, habe ich was verkehrt verstanden, klärt mich auf.
 

Hotti

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#29
Der DRuck entsteht dochj schon von alleine. Was ist denn mit Naturvölkern? Arbeiten die nicht?
Ja,sicher die haben ihren eigenen Wirtschaftskreis. Der eine geht zur Jagd, der andere stopft die Socken, der nächste stampft das Gemüse. Die ergänzen sich gegenseitig um zu überleben.

Wirmüssen zwar heute nicht mehr unbedingt auf die Jagd gehen oder wie Nomaden umherziehen, aber Landwirschaft betreiben müssen wir auch, Nahrungsmittel produzieren, Kleidung, Häuser bauen....
Das ist richtig, aber gebe den Leuten mal genug Geld, ohne Druck auf Arbeit. Ich hatte zwar schon geschrieben, das ich mir gerne was dzu verdienen würde(Zu den BGE) aber ich bin auch so ehrlich zuzugeben, wenn ich mit der Kohle auskommen würde, dann würde ich mir auch lieber ein schönes Hobby suchen als zu malochen.

J
etzt muss man halt schauen, wie man es hinbekommt, das alles notwendige getan wird, dass es eine gerechte Anerkennung fr die geleistete Arbeit gibt und dass die, die wegen Krankheit oder Behinderung nicht arbeiten könen, trotzdem keinen Nachteil haben. Wobei ich ja immer noch der Ansicht bin, dass fast jeder Behinderte irgendwas "arbeiten" kann, man muss nur den passenden Arbeitsplatz für ihn finden.

Irgendwie würde das ganze aber einen totalen gesellschaftlichen Umbruch bedeuten und auch eine ganz neue Definition von Arbeit. Das wird ein weiter Weg....
Da stimme ich mit Dir voll überein
 

Hotti

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#30
10 € Mindestlohn, darf ich sagen es reicht gerade aus zum Leben?
Da sind wir einer Meinung, jedenfalls nicht mit 30 Std. die Woche. Also entweder mit diesen Lohn die Arbeitszeit höher schrauben, es ist aber nicht genug Arbeit für alle da, oder den Std-Lohn noch höher anzusetzen. Das wird der Unternehmer aber auch nicht mitmachen. Hartz IV muss weg. Arbeit könnte es für alle geben. Das geht aber nur mit herunter setzen der Arbeitszeit. Warum sollten die Arbeitgeber nicht Anträge bei einer Art Arge stellen müssen,(eine Art Lohnzuschuss) wenn sie nicht genug bezahlen können? Dann wären sie in der Beweispflicht. Dann sehen sie mal wie schön es ist, bitte, bitte zu machen. Und dieses Geld müssen sie dann an die Arbeiter weiter geben, aber nicht als Aufstockungsgeld, sondern voll in den Stundenlohn hinein rechnen. Dann brauchten wir das BGE nicht. Denn es bekommt nur der etwas, der bereit ist arbeiten zu gehen. Ausnahmen muss es natürlich geben(z.B. Kranke, allein erziehende Mütter) Diesen Personenkreis muss es auch ermöglicht werden, ein menschenwürdiges Leben zu führen.
 

penelope

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#31
guten Morgen Hotti

Warum sollten die Arbeitgeber nicht Anträge bei einer Art Arge stellen müssen,(eine Art Lohnzuschuss) wenn sie nicht genug bezahlen können?

wenn du denen den kleinen Finger reichts, wollen die nicht gleich die ganze Hand? Druck ausüben haben die Firmen doch gelernt, erst billige Arbeiter einstellen, und anschließend rumjammern, wir brauchen finanzielle Unterstützung vom Staat, sonst drohen Massenentlassungen.

hm, bei einer 30 Std Woche, wäre mehr Arbeit für alle da, aber bei Krankheitsfall die Lohnfortzahlung, Urlaubsgeld/ Weihnachtsgeld das machen die Firmen wohl auch nicht mit.

der Malocher, das arbeitende Volk soll immer die Lasten tragen, die Politik macht es ja möglich, mit der Hartz 4 Reform, ZA Firmen!

Hartz 4 muss weg, wäre ein vernünftiges BGE nicht wohl eine Lösung:icon_smile:

Mindestlohn 10 €, der Reiz zur Arbeit muss wieder hergestellt werden.

die Politiker lügen sich mit Hartz 4 doch ein in die Tasche, die Arbeitslosenstastik wird verschönert,usw. für mich haben die nicht mehr alle Tassen im Schrank!
 
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#32
Arbeit könnte es für alle geben.....
....... es bekommt nur der etwas, der bereit ist arbeiten zu gehen.
Ich glaube ich habe es bald an jede Wand geschrieben.....
46 Milliarden bezahlte Arbeitsstunden stehen 96Milliarden unbezahlte gegenüber !
Du glaubst also, die Millionen Menschen, die heute schon ehrenamtlich arbeiten würden sich hintern Ofen setzen, wenn sie ein BGE erhielten???

Ich behaupte mal das Gegenteil.
...etliche die einer ungeliebten Erwerbstätigkeit nachgehen und doppelt belastet sind, könnten sich z.Bsp. voll und ganz der Pflege von Angehörigen oder der Kindererziehung widmen.
Erwerbslose, die gerne einer bezahlten Tätigkeit nachgehen wollen, könnten diese freiwerdenden Stellen dann übernehmen.

Nur mal so zum Nachdenken...:icon_smile:
 
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#33
Ich glaube ich habe es bald an jede Wand geschrieben.....
46 Milliarden bezahlte Arbeitsstunden stehen 96Milliarden unbezahlte gegenüber !
Du glaubst also, die Millionen Menschen, die heute schon ehrenamtlich arbeiten würden sich hintern Ofen setzen, wenn sie ein BGE erhielten???

Ich behaupte mal das Gegenteil.
...etliche die einer ungeliebten Erwerbstätigkeit nachgehen und doppelt belastet sind, könnten sich z.Bsp. voll und ganz der Pflege von Angehörigen oder der Kindererziehung widmen.
Erwerbslose, die gerne einer bezahlten Tätigkeit nachgehen wollen, könnten diese freiwerdenden Stellen dann übernehmen.

Nur mal so zum Nachdenken...:icon_smile:
Genau! Davon rede ich ja die ganze Zeit! Wenn der Zwang um jeden Preis arbeiten zu müssen wegfällt, dann tun die Menschen es freiwillig. Und sie tun es gern und gut!
Ohne Druck sind Menschen kreativer, bereitwilliger, arbeits"wütiger". Sie tun es weil sie es wollen, und nicht weil sie es sollen!
Da kommen doch ganz andere Ergebnisse bei heraus.
Und was würde dagegen sprechen, wenn die Arbeit eines pflegenden Angehörigen, einer Vollzeit erziehenden Mutter/Haufrau/Vater/Hausmann bezahlt würde? Nicht nur in Form vom BGE, weil jemand sich entschließt in Zunkunft völlig stressfrei zu leben, sondern weil da gearbeitet wird.
Dazu müsste aber in den Köpfen der Menschen eine völlig andere Wertschätzung häuslicher Arbeit und Pflege entstehen....und ob wir bereits so weit sind?

LG :icon_smile:
 
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#34
Wenn nicht mal wir Erwerbslosen das auf die Reihe kriegen, wie willst Du das dann Anderen vermitteln?? :confused:
 
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#35
Ich glaube nicht, dass es so funktionieren würde.

Wenn von 100 Menschen lediglich 10 wirklich arbeiten wollen - ne.
Ich habe von Volkswirtschaft keine Ahnung, aber instinktiv weiß ich, dass soetwas nicht laufen kann. Dabei würde auch keine Rolle mehr spielen, wie gerne, intensiv oder korrekt jemand von diesen 10 Personen seine Arbeit verrichtet. Das kann nicht hinhauen.

Fast bietet sich hier der Vergleich mit dem heutigen Rentensystem an: Ein junger Mensch versorgt X Rentner. Das klappt ja auch nicht.
 

penelope

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#36
Wenn nicht mal wir Erwerbslosen das auf die Reihe kriegen, wie willst Du das dann Anderen vermitteln?? :confused:
ich schätze schon das die Mehrheit der Erwerbslosen hier in Forum weißt, wo der Weg lang geht, aber das arbeitende Volk das zu vermitteln, Angst um ihren Job werden wohl viele haben, vieleicht machen sie sich jetzt erstmal Gedanken darüber, hoffe ich zumindest:icon_smile:
 
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#37
Ich glaube nicht, dass es so funktionieren würde.

Wenn von 100 Menschen lediglich 10 wirklich arbeiten wollen - ne.
Und woher nimmst Du diese Zahl?
Vielleicht wollen ja von 100 Menschen 99 arbeiten?

Ich denk mal, die Zahlen sprechen für sich :
46 Milliarden bezahlte Arbeitsstunden stehen 96Milliarden unbezahlte gegenüber !
Andersrum : Doppelt soviele Menschen wollen arbeiten und tun es sogar unbezahlt als es durch Erwerbstätigkeit geschieht....
 

Hotti

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#38
Dazu müsste aber in den Köpfen der Menschen eine völlig andere Wertschätzung häuslicher Arbeit und Pflege entstehen....und ob wir bereits so weit sind?
Leider liegt zwischen Wertschätzung, und Wertschöpfung ein grosser Unterschied.
 
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#39
Ich habe es mal bei mir kurz überschlagen.
Ich leiste pro Jahr 2920 unbezahlte Arbeitsstunden.
Ich mache diese Arbeit, obwohl niemand hinter mir steht, und mich antreibt.
Oder mache ich sie, weil mich niemand antreibt......?

LG :icon_smile:
 

Hotti

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#40
Und woher nimmst Du diese Zahl?
Vielleicht wollen ja von 100 Menschen 99 arbeiten?
Nie im Leben. Aber die 10 von 100 glaube ich auch nicht. Es werden schon einige mehr sein. Trotzdem glaube ich, dass ein BGE viele Drückeberger fördert.
 

Hotti

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#41
Ich habe es mal bei mir kurz überschlagen.
Ich leiste pro Jahr 2920 unbezahlte Arbeitsstunden.
Ich mache diese Arbeit, obwohl niemand hinter mir steht, und mich antreibt.
Oder mache ich sie, weil mich niemand antreibt......?

LG :icon_smile:
Für wem machst Du denn diese Arbeit?
 
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#42
Leider liegt zwischen Wertschätzung, und Wertschöpfung ein grosser Unterschied.
Da sprichst Du ein wahres Wort gelassen aus........

Ein 1-€-Jobber wird mehr wert geschätzt, sei die Maßnahme in der er sich befindet auch noch so wertlos, als Alleinerziehende im Hartz IV Bezug....

Eine Tagesmutter, die fremde Kinder gegen Bezahlung betreut, wird mehr wert geschätzt, als eine Alleinerziehende im H IV Bezug, dabei ist die Wertschöpfung die gleiche...
 
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#43
Nie im Leben. Aber die 10 von 100 glaube ich auch nicht. Es werden schon einige mehr sein. Trotzdem glaube ich, dass ein BGE viele Drückeberger fördert.
Ich brauche nicht gefördert werden....weder in die eine noch in die andere Richtung....:icon_twisted::icon_twisted:
 

Hotti

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#44
Eine Tagesmutter, die fremde Kinder gegen Bezahlung betreut, wird mehr wert geschätzt, als eine Alleinerziehende im H IV Bezug, dabei ist die Wertschöpfung die gleiche...
Das ist so, wenn ich meine eigene Kohle in den Keller schöpfe, bekomme ich auch kein Geld von meinen Nachbarn.
 
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#45
Für wem machst Du denn diese Arbeit?
Ich übe meinen Beruf aus. Ich bin Familienmanagerin und Mutter. Ich tue meine Arbeit, weil ich sie tun möchte.
Weil es schön ist eine Aufgabe zu haben, und nicht nur eine Beschäftigung.

LG :icon_smile:
 

Hotti

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#46
Ich übe meinen Beruf aus. Ich bin Familienmanagerin und Mutter. Ich tue meine Arbeit, weil ich sie tun möchte.
Weil es schön ist eine Aufgabe zu haben, und nicht nur eine Beschäftigung.

LG :icon_smile:
Du hast meine Frage nicht verstanden. Ich fragte nicht weshalb sondern für wem.
 

elgoki

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#47
Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft - der Leichnam der Arbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Wer das Denken noch nicht verlernt hat, erkennt unschwer die Bodenlosigkeit dieser Haltung. Denn die von der Arbeit beherrschte Gesellschaft erlebt keine vorübergehende Krise, sie stößt an ihre absolute Schranke. Die Reichtumsproduktion hat sich im Gefolge der mikroelektronischen Revolution immer weiter von der Anwendung menschlicher Arbeitskraft entkoppelt - in einem Ausmaß, das bis vor wenigen Jahrzehnten nur in der Science-fiction vorstellbar war. Niemand kann ernsthaft behaupten, daß dieser Prozeß noch einmal zum Stehen kommt oder gar umgekehrt werden kann. Der Verkauf der Ware Arbeitskraft wird im 21. Jahrhundert genauso aussichtsreich sein wie im 20. Jahrhundert der Verkauf von Postkutschen. Wer aber in dieser Gesellschaft seine Arbeitskraft nicht verkaufen kann, gilt als “überflüssig” und wird auf der sozialen Müllhalde entsorgt.
Weiterlesen:krisis » Blog Archiv » Manifest gegen die Arbeit
 
E

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#48
Du hast meine Frage nicht verstanden. Ich fragte nicht weshalb sondern für wem.
Für meine Familie und für mich.
Gegenfrage:
Wenn du einer Erwerbsarbeit nachgehst, für wen arbeitest du?

LG :icon_smile:
 

Hotti

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#49
Für meine Familie und für mich.
Gegenfrage:
Wenn du einer Erwerbsarbeit nachgehst, für wen arbeitest du?

LG :icon_smile:
Auf Deine Antwort: Siehst Du, und von wem erwartest Du dann eine Bezahlung? Von der Allgemeinheit?

Auf Deine Frage: Arbeiten werde ich dann für meinen Chef, weil der an mich verdient, der mich dann aber auch bezahlt.
 
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#50
Auf Deine Antwort: Siehst Du, und von wem erwartest Du dann eine Bezahlung? Von der Allgemeinheit?

Auf Deine Frage: Arbeiten werde ich dann für meinen Chef, weil der an mich verdient, der mich dann aber auch bezahlt.
Hotti, ich glaube du hast mich nicht verstanden.
Wenn ich z.B. in deiner Wohnung Böden wische, für deine Familie Essen koche und deine Kinder beaufsichtige, ist es Arbeit - und ich bekomme von dir dafür eine Entlohnung. Und wenn ich bei mir mache, soll es plötzlich keine Arbeit mehr sein. Das meinte ich mit mangelnder Wertschätzung unbezahlter Arbeitsstunden, die u.a auch Drueckebergerin angesprochen hatte.
Arbeiten werde ich dann für meinen Chef, weil der an mich verdient, der mich dann aber auch bezahlt.
Du arbeitest ausschließlich für deinen Chef? Du siehst in einer Tätigkeit weder eine Aufgabe, noch hast du ein Ziel vor Augen. Du arbeitest, und nach jeder Stunde macht es $$ in deinen Augen, weil du wieder 10, 15 oder 20 Euro verdient hast?!
Du arbeitest, weil dein Chef an dir verdienen kann?
Nicht, etwa, weil dir ein interessanter Arbeitsplatz angeboten wurde, der zudem noch gut bezahlt wird?
Du arbeitest nicht, weil dir die Arbeit Freude macht, sie dich ausfüllt, du dir neue Ziele setzt, dich weiterbildest?
Ich lese hier viel im Elo, und wenn ich hier eines lese, dann quält die meisten Elos nicht so sehr der notorische Geldmangel, sondern der Mangel an einen interessanten Arbeitsplatz. Der zudem natürlich auch entsprechend entlohnt sein soll.

Wenn es z.B. das BGE gäbe, und mir würde ein bspw. ein Arbeitsplatz in einer Buchhandlung angeboten, würde ich zugreifen. Einfach, weil diese Tätigkeit meinen Interessen nahe käme. Weil es mir Spaß machen würde mit Büchern zu arbeiten, sie zu lesen, zu katalogisieren, Menschen zu beraten usw. Das BGE würde mich noch dahin unterstützen, in einer Bibliothek zu arbeiten, weil der Zwang wegfiele, es tun zu müssen - um jeden Preis! Und sei es um den Preis meiner Selbstachtung.
Ich könnte viel gelassener an die Sache herangehen.
Ich würde nicht arbeiten gehen, weil ich muss, sondern weil ich will!

LG :icon_smile:
 

Arania

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#52
Auf Deine Antwort: Siehst Du, und von wem erwartest Du dann eine Bezahlung? Von der Allgemeinheit?

Auf Deine Frage: Arbeiten werde ich dann für meinen Chef, weil der an mich verdient, der mich dann aber auch bezahlt.

Also auch bei einer Erwerbsarbeit arbeite ich für mich, denn vom Lohn lebe ich
 

Hotti

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#55
Also auch bei einer Erwerbsarbeit arbeite ich für mich, denn vom Lohn lebe ich
Aber es kann doch nur immer aus einer Wertschöpfung bezahlt werden. Das Geld muss irgendwie erwirtschaftet werden. Nur so kann doch auch eine Bezahlung erfolgen. Mein Chef verdient an mir 2000 Euro, und gibt mir 1000 Euro ab. :cool: Aber im Endeffekt arbeite ich für mich, das ist schon richtig. Hamburgeryn arbeitet zwar mit hoher Wertschätzung aber nicht mit Wertschöpfung. Und es ist leider so, von nix kommt nix.
 
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#56
Hmm, Hotti schöpft also im Monat 2000 E Wert.
Das sind im Jahr 24.ooo, in 10 Jahren.....
Um in der Lage zu sein, diesen Wert zu schöpfen mußte Deine Mutter Dich aber erst mal wertschöpfen, oder so ähnlich.......
Irgendwer hat Dir doch Deine Werte bzw. Deine Lebenseinstellung beigebracht :icon_smile:
 

Hotti

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#57
Hmm, Hotti schöpft also im Monat 2000 E Wert.
Das sind im Jahr 24.ooo, in 10 Jahren.....
Um in der Lage zu sein, diesen Wert zu schöpfen mußte Deine Mutter Dich aber erst mal wertschöpfen, oder so ähnlich.......
Irgendwer hat Dir doch Deine Werte bzw. Deine Lebenseinstellung beigebracht :icon_smile:
Ich glaube Du willst es nicht verstehen.
 
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#58
Ja nee, is klar, und deshalb hat auch die Gemeinschaft für die Kinder von Hamburgeryn aufzukommen ja?
Mooooment!
Wieso soll eigentlich die Gemeinschaft für die Elos aufkommen????

Hotti
Hamburgeryn arbeitet zwar mit hoher Wertschätzung aber nicht mit Wertschöpfung.
Wirklich? Und da stellst du trotzdem Fragen, weshalb die Gemeinschaft für meine Kinder aufkommen sollte?
Und - tut die Gemeinschaft es auch tatsächlich?

LG :icon_smile:
 
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#59
Hotti, das ist genau das was ich meine.....
Solange wir hier Werte nur finanziell aufrechnen, also nicht in unserem eigenen Bewußtsein etwas verändern, können wir nichts verändern.

Wobei ich von mehr als dem BGE rede. :icon_smile:
 

Hotti

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#60
Mooooment!
Wieso soll eigentlich die Gemeinschaft für die Elos aufkommen????
:biggrin: Mit dieser Frage habe ich gerechnet. Ich habe ja auch schon geschrieben, dass ich auch bereit wär in einen fairen Rahmen dafür eine Gegenleistung zu erbringen. Und damit kommen wir wieder zurück zum Thema. Bedienungsloses Grundeinkommen. Jeder sollte bereit sein dafür auch eine Gegenleistung zu bringen. Aber dann ist es nicht mehr bedienungslos. Es muss auch nicht bedienungslos sein. Nur fair muss es sein.
Wirklich? Und da stellst du trotzdem Fragen, weshalb die Gemeinschaft für meine Kinder aufkommen sollte?
Und - tut die Gemeinschaft es auch tatsächlich?
Natürlich bekommst Du schon etwas von der Gemeinschaft. Oder ist Kindergeld nichts? Da habe ich auch nichts gegen. Ich habe Dir sogar zugestimmt, und geschrieben, dass Kinder des öfteren mehr brauchen als so manch Erwachsener. Aber etwas Eigenverantwortung für die Eltern ist auch hier angebracht. Und von Deinen Wunschberuf, den ich Dir sehr gönne, solltest Du Dich glaube ich verabschieden. Leider muss man heute leider froh sein überhaupt noch einen erträglichen Job zu finden.


Mehr möchte ich nun aber nicht mehr dazu schreiben, und wenn ich jemanden verärgert habe...sorry, das wollte ich nicht.

Aber ich bin halt ein sturer Bock, und habe meine Meinung.
 
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#61
Ich möchte hier nur noch einmal darauf hinweisen, daß sich die erforderliche Arbeit permanent reduziert. Wir besitzen doch eine so hohe Arbeitsproduktivität, daß nur noch wenig Stunden in der Woche tatsächlich Erwerbsarbeit sein können. Ich schätze das so nach Gefühl auf vielleicht max. 25 Stunden. Es ist soviel produziert, daß jeder weit mehr als ausreichend versorgt werden könnte.

In so einer Situation wird durch Hass IV auch noch idiotischerweise massives Lohndumpig betrieben und werden Arbeitslose diskriminiert. Ich möchte auch darauf hinweisen, daß wir in der BRD in den besten Zeiten 300.000 (in Worten: NullKommaDrei Millionen) Arbeitslose hatten. Wenn dies überzeugte Nichtstuer waren, dann konnten wir uns das leisten.

Kommt doch endlich mal runter! Die Maschinen machen doch die meiste Arbeit. Soll denn etwa am Ende, wenn die Automaten sämtliche Arbeit für uns vornehmen, denn keiner mehr ein Einkommen haben? Wie soll das gehen?

Dieser Fall wird zwar zu 100% nicht auftreten, aber es wird sich dem immer mehr annähern. Der größte Anteil des Mehrwerts wird von Maschinen produziert. Wir haben ein gewaltiges Verteilungsproblem. Armut ist eigentlich nicht nötig, sondern ein Systemfehler.
 

Merkur

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#62
Dieser Fall wird zwar zu 100% nicht auftreten, aber es wird sich dem immer mehr annähern. Der größte Anteil des Mehrwerts wird von Maschinen produziert. Wir haben ein gewaltiges Verteilungsproblem. Armut ist eigentlich nicht nötig, sondern ein Systemfehler.
:icon_daumen:
Besser kann man es nicht ausdrücken und Schuld hat die Politik welche und Gewerkschaften welche sich immer nur für Ihre Einnahmen interessiert haben ,aber sich nie ums Volk gekümmert haben. Und heute wird der Fehler vertuscht,in dem man auf die Faulen meckert ! So ist es mit der Weiterbildungen der Umschulung auf allen Gebieten.
 

destina

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#63
:icon_daumen:
Besser kann man es nicht ausdrücken und Schuld hat die Politik welche und Gewerkschaften welche sich immer nur für Ihre Einnahmen interessiert haben ,aber sich nie ums Volk gekümmert haben. Und heute wird der Fehler vertuscht,in dem man auf die Faulen meckert ! So ist es mit der Weiterbildungen der Umschulung auf allen Gebieten.
Nein, Schuld haben wir,das Volk, weil wir untätig zugesehen haben, jahrzehntelang. Denn wir haben die Politik selbst gewählt. Und jetzt haben wir bekommen, was wir verdient haben. Auch wenn wir es vielleicht nicht sofort bemerkt haben, spätestens in der Schröder-Ära hätte es Klick machen müssen. Aber nein, es wurde das noch größere Übel, CDU gewählt.
 
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#64
Nein, Schuld haben wir,das Volk, weil wir untätig zugesehen haben, jahrzehntelang. Denn wir haben die Politik selbst gewählt. Und jetzt haben wir bekommen, was wir verdient haben. Auch wenn wir es vielleicht nicht sofort bemerkt haben, spätestens in der Schröder-Ära hätte es Klick machen müssen. Aber nein, es wurde das noch größere Übel, CDU gewählt.
Jein. Das Problem ist der hohe Anteil der Nichtwähler. Das sind u.a. die, die sich enttäuscht von der sPD abwandten, und nicht mehr zur Wahl gingen.
Und diejenigen, die die cDU wählten, dass sind die, die sie traditionell wählen.
Die sind, bis auf einen geringen Teil, alle an die Urne gegangen, von daher konnte die cDU an die Macht kommen.
Ein weiteres Problem liegt darin, dass wir Parteien und keine Politiker wählen. So kommt es auch, dass die Flachpfeifen im Amt bleiben, selbst wenn der Wähler die schon lange nicht mehr haben will.
Und zu guter Letzt unser Wahlsystem. So kommt eine Partei sogar ins Amt, wenn sie nur 30% der Stimmen erhalten hat, und nur von 25% der Wahlberechtigten gewählt wurde. Dadurch erklären sie sich zum Sieger, auch wenn es nur Verlierer zu verzeichnen gibt.
Ich denke, dass damit zum Teil auch die zunehmende Wahlmüdigkeit zu erklären ist.

LG :icon_smile:
 

penelope

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#65
ich habe mich auch von der SPD abgewandt, war wohl auch einer von jenen die frühzeitig erkannten, was denn nu Schröderle für Überraschungen für das Volk hatte, und trotzdem habe ich gewählt, und es war keine verlorende Stimme:icon_twisted:

in Fersehsessel sitzen u schauen was nun kommt, ist ja auch keine Lösung:icon_smile:
 

destina

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#66
Jein. Das Problem ist der hohe Anteil der Nichtwähler. Das sind u.a. die, die sich enttäuscht von der sPD abwandten, und nicht mehr zur Wahl gingen.
Und diejenigen, die die cDU wählten, dass sind die, die sie traditionell wählen.
Die sind, bis auf einen geringen Teil, alle an die Urne gegangen, von daher konnte die cDU an die Macht kommen.
Ein weiteres Problem liegt darin, dass wir Parteien und keine Politiker wählen. So kommt es auch, dass die Flachpfeifen im Amt bleiben, selbst wenn der Wähler die schon lange nicht mehr haben will.
Und zu guter Letzt unser Wahlsystem. So kommt eine Partei sogar ins Amt, wenn sie nur 30% der Stimmen erhalten hat, und nur von 25% der Wahlberechtigten gewählt wurde. Dadurch erklären sie sich zum Sieger, auch wenn es nur Verlierer zu verzeichnen gibt.
Ich denke, dass damit zum Teil auch die zunehmende Wahlmüdigkeit zu erklären ist.

LG :icon_smile:
Die Wahlmüdigkeit kann aber keine Entschuldigung sein. Wir schauen also zu, wenn sich der Bundestag sozusagen selbst wählt?
Egal, wem man fragt: "Ich weiß nicht wem ich wählen soll, keine Partei ist wählbar." Also bleibt man lieber zu Hause auf dem Sofa und wartet und jammert weiter.
Mittlerweile sollte wohl jedem klar sein, dass der Traum vom BGE ausgeträumt ist. Man kann nur hoffen, dass wir noch bis zur Wahl Transferleistungen bekommen. Träume können nur wahr werden, wenn man etwas dafür tut.
 
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#67
Die Wahlmüdigkeit kann aber keine Entschuldigung sein. Wir schauen also zu, wenn sich der Bundestag sozusagen selbst wählt?
Egal, wem man fragt: "Ich weiß nicht wem ich wählen soll, keine Partei ist wählbar." Also bleibt man lieber zu Hause auf dem Sofa und wartet und jammert weiter.
Ich wollte nichts entschuldigen. Ich habe nur versucht ein Phänomen zu erklären, wie ich es sehe. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich denke nicht, dass es etwas mit Jammerei zu tun hat, wenn man sagt, dass keine der gängigen Parteien wählbar ist. Das ist eine Tatsache - für mich jedenfalls.
Und wenn ich nach einer Erklärung suche, warum so viele Menschen den Wahlen fernbleiben, bedeutet es nicht, dass ich es auch tue.
Mittlerweile sollte wohl jedem klar sein, dass der Traum vom BGE ausgeträumt ist.
Warum?
Man hat ja nicht einmal begonnen, darüber zu sprechen.
Man kann nur hoffen, dass wir noch bis zur Wahl Transferleistungen bekommen.
Und was dann?
Träume können nur wahr werden, wenn man etwas dafür tut.
Träume werden niemals wahr. Sie bleiben stets nebulös und unerreichbar.

LG :icon_smile:
 

penelope

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#68
Träume werden niemals wahr. Sie bleiben stets nebulös und unerreichbar.

das hatten die Menschen vor den Mauerfall auch gedacht:icon_smile:
 

destina

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#70
Die Wahlmüdigkeit ist ja ein Phänomen, was Du nicht entschuldigen musst. Das Jammern habe ich nicht auf die Wählbarkeit von Parteien bezogen, sondern auf die BGE-Geschichte, genauso wie das Träumen. Das ist ja die Überschrift des Threads.
Das BGE wird noch für sehr lange Zeit ein Traum bleiben. Da sich die Deutschen entschlossen haben, die Krise auszusitzen oder zu ignorieren oder abzuwarten, bleibt ja nicht mehr viel, was eine grundlegende Veränderung bzw. Verbesserung für die Mehrheit der Menschen bedeuten könnte. Die einzige Hoffnung ist ein Crash des gesamten Systems, am besten noch vor der Wahl.
 

penelope

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#71
Ich denke nicht, dass es der Traum der Menschen war, dass die Mauer fällt, sondern ein Wunsch.

LG :icon_smile:
sagen wir so, der Traum den die Menschen sich wünschten, ist in Erfüllung gegangen, warum stellt sich hier die Frage:confused:

das Volk alleine hat es vollbracht:icon_smile:
 

penelope

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#72
@ destina

Hoffnung ist ein Crash des gesamten Systems, am besten noch vor der Wahl.

Inflation fängt dann an, wenn die Regierung Falschgeld druckt:icon_smile:
 
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#73
Die einzige Hoffnung ist ein Crash des gesamten Systems, am besten noch vor der Wahl.
Und glaubst du daran?
Es gab die Chance zum Chrash, unmittelbar nachdem die Banken sich verzockt hatten. Da war der Moment des Zusammenbruchs gegeben. Er wurde vertan, weil die Finanzkrise mit aberwitzig vielen, nicht vorhandenen Milliarden zugepflastert wurde, und das Volk lediglich murrend zusah, wie ihre Volkszertreter, ihre Steuergelder in die nimmersatten Mäuler der Banken und Banker warfen.
Es leichte Unruhe ging durchs die Bevölkerung, während sie angewidert mitansah, dass sich die Banker ihre Unfähigkeit noch mit einem goldenen Handschlag versilbern ließen. Und das war´.
Und jetzt soll noch innerhalb der nächsten fünf Monate ein Chrash des gesamten Systems kommen? Den sehe ich nicht. Und sollte er sich als Silberstreif am Horizont zeigen, wird er mit Geld erstickt. So wie es aussieht, strickt das Merkel just am Konjunkturpaket 3. Für diese Wahlgeschenke werden wir noch teuer bezahlen....:icon_kotz:
penelope
Inflation fängt dann an, wenn die Regierung Falschgeld druckt:icon_smile:
Eine Inflation wird nicht das schlimmste sein, was uns geschehen könnte.
Eine Deflation - das wäre die ultimative Katastrophe.
Aber ich könnte mir auch das historische Novum einer Deflation mit einer parallel laufenden Inflation vorstellen.

LG :icon_smile:
 

destina

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#74
Und glaubst du daran?
Es gab die Chance zum Chrash, unmittelbar nachdem die Banken sich verzockt hatten. Da war der Moment des Zusammenbruchs gegeben. Er wurde vertan, weil die Finanzkrise mit aberwitzig vielen, nicht vorhandenen Milliarden zugepflastert wurde, und das Volk lediglich murrend zusah, wie ihre Volkszertreter, ihre Steuergelder in die nimmersatten Mäuler der Banken und Banker warfen.
Es leichte Unruhe ging durchs die Bevölkerung, während sie angewidert mitansah, dass sich die Banker ihre Unfähigkeit noch mit einem goldenen Handschlag versilbern ließen. Und das war´.
Und jetzt soll noch innerhalb der nächsten fünf Monate ein Chrash des gesamten Systems kommen? Den sehe ich nicht. Und sollte er sich als Silberstreif am Horizont zeigen, wird er mit Geld erstickt. So wie es aussieht, strickt das Merkel just am Konjunkturpaket 3. Für diese Wahlgeschenke werden wir noch teuer bezahlen....:icon_kotz:
Eine Inflation wird nicht das schlimmste sein, was uns geschehen könnte.
Eine Deflation - das wäre die ultimative Katastrophe.
Aber ich könnte mir auch das historische Novum einer Deflation mit einer parallel laufenden Inflation vorstellen.

LG :icon_smile:
Du sagst es ja selbst. Durch das Gelddruck - und Bailoutprogramm weltweit verzögert es sich vielleicht. Aber ich denke schon, dass das System zusammenbrechen wird. Inflation ist ja keine Preissteigerung sondern eine Geldvermehrung durch Verschuldung des Staates und Erzeugung von Geld in der Höhe der Schulden aus dem Nichts durch Banken. Deshalb ist ein deflatorischer Crash eigentlich dersselbe Sachverhalt wie eine Hyperinflation. In beiden Fällen geht es um die Vernichtung von Geld. Und das passiert gerade. Es werden Unmengen von Schulden gemacht und Unmengen von Geld gedruckt.
 
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#75
Du sagst es ja selbst. Durch das Gelddruck - und Bailoutprogramm weltweit verzögert es sich vielleicht. Aber ich denke schon, dass das System zusammenbrechen wird. Inflation ist ja keine Preissteigerung sondern eine Geldvermehrung durch Verschuldung des Staates und Erzeugung von Geld in der Höhe der Schulden aus dem Nichts durch Banken. Deshalb ist ein deflatorischer Crash eigentlich dersselbe Sachverhalt wie eine Hyperinflation. In beiden Fällen geht es um die Vernichtung von Geld. Und das passiert gerade. Es werden Unmengen von Schulden gemacht und Unmengen von Geld gedruckt.
Hast Du mal darüber nachgedacht, woher die 500 Mrd, wenn sie wirklich gebraucht würden, herkommen?

Von den Banken, als Kredit. :icon_wink:

Der Staat würde also bei den Banken einen Kredit auf Kosten der Steuerzahler aufnehmen, um es dann den Banken wieder fast Zinslos zur "Unterstützung" wieder zu geben.
 
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#76
Hmm, war da nicht irgendwas mit der Weltbank, die ohne Ende Geld drucken, obwohl es dafür gar keine Deckung gibt? :confused:

Sorry, spät, müde.....
Aber wer ist überhaupt die Weltbank, die allen Geld leiht?
Wo kommt das Geld her, das die verleihen?

Mal ganz blöd gefragt, wenn wir die alle verjagen, hat dann vielleicht keiner mehr an irgendwen irgendwelche Schulden ? :icon_kinn:

Okay, ich geh jetzt schlafen....melde mich heute Abend wieder aus dem Bergischen Land :icon_knutsch:
 

destina

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#78
Hast Du mal darüber nachgedacht, woher die 500 Mrd, wenn sie wirklich gebraucht würden, herkommen?

Von den Banken, als Kredit. :icon_wink:

Der Staat würde also bei den Banken einen Kredit auf Kosten der Steuerzahler aufnehmen, um es dann den Banken wieder fast Zinslos zur "Unterstützung" wieder zu geben.

Steht doch da.

Inflation ist ja keine Preissteigerung sondern eine Geldvermehrung durch Verschuldung des Staates und Erzeugung von Geld in der Höhe der Schulden aus dem Nichts durch Banken.
 

animas

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#79
Schuld hat die Politik welche und Gewerkschaften
Merkur, und wer ist das?
Du, ich und die vielen anderen Menschen im Land.
Wenn ich auf der Aufstellungsversammlung einer Partei sehen muss, wir zweifelhaft kompetente Personen mit zweifelhaften Ambitionen von einer Minderheit aus dem Volk aufgestellt werden und zur Wahl angeboten werden, ohne dass der Wähler sich die Kandidaten auswählen kann, dann wundere ich mich warum sich kein Bürger (Mann und Frau) bei diesen wichtigen Thema einbringt. Schon diese Ferne durch Delegierte, die aus der oft sehr kleinen Parteibasis kommen ist eine demokratifeindliche Regelung.
Das System muss repariert werden. Wir müssen die Kandidaten kennen und bestimmen können, die wir wählen wollen.

Die deutschen Gewerkschaften sind die 5 Kolonne der Arbeitgeber!
Wir brauchen politische Gewerkschaften, so wie es bei unseren Nachbarn üblich ist.
 

destina

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#80
Hmm, war da nicht irgendwas mit der Weltbank, die ohne Ende Geld drucken, obwohl es dafür gar keine Deckung gibt? :confused:

Sorry, spät, müde.....
Aber wer ist überhaupt die Weltbank, die allen Geld leiht?
Wo kommt das Geld her, das die verleihen?

Mal ganz blöd gefragt, wenn wir die alle verjagen, hat dann vielleicht keiner mehr an irgendwen irgendwelche Schulden ? :icon_kinn:

Okay, ich geh jetzt schlafen....melde mich heute Abend wieder aus dem Bergischen Land :icon_knutsch:
Es drucken alle Länder. Die USA, Deutschland, Europa, England usw.
Schulden bleiben i.d.R. Du meinst verjagen und enteignen?

Der IWF wurde 1944 in Bretton Woods gegegründet und hat heute 186 Mitgliedsstaaten. Das eingezahlte Geld stammt insgesamt von jedem eingetreteten Staat und nennt man Quote. Die Quotenhöhe ergibt das Sonderziehungsrecht SZR; umgerechneten Länderwährungen in die"IWF-Währung").
Aktuell entspricht 1 US-$ = 0.672592 SDR
Deutschland steht (natürlich) an 3. Stelle nach den USA und hat eine Quote von 6,13%. Die USA hat eine Quote von 17,09 %.
Die Quote ist immer auch entscheidend für das Stimmrecht. Die Höhe der Quote wird wiederum vom IWF festgelegt. Je reicher das Land, desto höher die Quote.
1946 zahlten die 35 Gründungsmitglieder 7,6 Mrd. $ ein. 1998 betrug die Summe der Quoten 193 Mrd. $. Leider habe ich noch keine wirklich aktuelle Quotensumme für die letzten Jahre gefunden. Die aktuelle Quotensumme könnte ca. 213 Milliarden SZR betragen also 318 Mrd US $.
 

LeChuck

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#81

Mir schwebt da eher etwas i. d. Art von Götz Werner vor.
Klick
Pedition BGE
Solche Modelle hören sich auf den ersten Blick immer toll an (1200 EUR pro Nase... klingt super), werden i.d.R. auf den zweiten Blick ganz schnell entzaubert, wenn man sich die Finanzierung mal genauer ansieht:

Wie im Artikel steht, sollen die im Modell benötigten 1400 Mrd EUR finanziert werden über eine einzige Steuer: Die Mehrwertsteuer... und die zahlt JEDER - die Ärmeren Leute bekanntermaßen relativ sogar mehr als Reichere.
Das von Herrn Werner vorgeschlagene Modell ist im Ergebnis doch nichts anderes als eine Umverteilung von Arm zu Reich.

Kleines Rechenbeispiel:

1400 Mrd EUR entspricht ziemlich genau den gesamten (!!) privaten Konsumausgaben aller Deutschen aus 2008. Um allein die beabsichtigte Verteilungsmasse von 1400 Mrd EUR zu erhalten, müsste man also grob gerechnet mindestens 100% Mehrwertsteuer erheben (von den übrigen Staatsausgaben, die auch noch bezahlt sein wollen, mal abgesehen). Die Lebenshaltungskosten würden sich demnach auf den Schlag verdoppeln!

Was bleibt dann von den 1200 EUR übrig? Ziehen wir mal 500 EUR mehrwertsteuerfreie Miete und Nebenkosten ab, blieben noch 700 EUR zum Lebensunterhalt, die unter Berücksichtigung der steuerbedingten Preissteigerung von 100% was real wert wären? ---> 350 EUR (klingelt bei dem Betrag was?)

Die einzigen die davon effektiv etwas hätten, wären die mit hohem Einkommen: Die zahlen nämlich plötzlich - außer der Konsumsteuer, die irgendwo auch nach oben begrenzt ist - so gut wie gar keine Steuern mehr.


Grundeinkommenssysteme scheitern meines Erachtens schon daran, dass sie schlichtweg nicht bezahlbar sind (zu hohe Erwartungen an die Höhe des Grundeinkommens) bzw. irgendwie finanziert sein wollen.

In jedem Fall sollte man sich genau angucken, wofür man da eintritt und unterschreibt...
 
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#82
Solche Modelle hören sich auf den ersten Blick immer toll an (1200 EUR pro Nase... klingt super), werden i.d.R. auf den zweiten Blick ganz schnell entzaubert, wenn man sich die Finanzierung mal genauer ansieht:

Wie im Artikel steht, sollen die im Modell benötigten 1400 Mrd EUR finanziert werden über eine einzige Steuer: Die Mehrwertsteuer... und die zahlt JEDER - die Ärmeren Leute bekanntermaßen relativ sogar mehr als Reichere.
Das von Herrn Werner vorgeschlagene Modell ist im Ergebnis doch nichts anderes als eine Umverteilung von Arm zu Reich.

Kleines Rechenbeispiel:

1400 Mrd EUR entspricht ziemlich genau den gesamten (!!) privaten Konsumausgaben aller Deutschen aus 2008. Um allein die beabsichtigte Verteilungsmasse von 1400 Mrd EUR zu erhalten, müsste man also grob gerechnet mindestens 100% Mehrwertsteuer erheben (von den übrigen Staatsausgaben, die auch noch bezahlt sein wollen, mal abgesehen). Die Lebenshaltungskosten würden sich demnach auf den Schlag verdoppeln!

Was bleibt dann von den 1200 EUR übrig? Ziehen wir mal 500 EUR mehrwertsteuerfreie Miete und Nebenkosten ab, blieben noch 700 EUR zum Lebensunterhalt, die unter Berücksichtigung der steuerbedingten Preissteigerung von 100% was real wert wären? ---> 350 EUR (klingelt bei dem Betrag was?)

Die einzigen die davon effektiv etwas hätten, wären die mit hohem Einkommen: Die zahlen nämlich plötzlich - außer der Konsumsteuer, die irgendwo auch nach oben begrenzt ist - so gut wie gar keine Steuern mehr.


Grundeinkommenssysteme scheitern meines Erachtens schon daran, dass sie schlichtweg nicht bezahlbar sind (zu hohe Erwartungen an die Höhe des Grundeinkommens) bzw. irgendwie finanziert sein wollen.

In jedem Fall sollte man sich genau angucken, wofür man da eintritt und unterschreibt...
Ich habe nichts unterschrieben - mache ich nie - es war nur ein Hinweis. Und was das BGE angeht:
Mir persönlich ist es egal, wie das Ding heißt, meinetwegen kann es weiterhin Hartz IV heißen, Sozialhilfe, Bürgergeld, Grundeinkommen, usw. Vorrangig geht es mir in der ganzen Diskussion, dass Hartz mit seinen Sanktionen, Schikanen, Entrechtung, ungleichen Machtverhältnissen zwischen Elo und SB, Zwangsarbeit und EGVs abgeschafft wird.
Und dass jedem Menschen hier in D ein ausreichendes Einkommen ohne Demütigungen gewährleistet wird, einfach weil er ein Mensch ist, und er keine Arbeit mehr findet.

LG :icon_smile:
 

tisinimo

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#83
Ich habe nichts unterschrieben - mache ich nie - es war nur ein Hinweis. Und was das BGE angeht:
Mir persönlich ist es egal, wie das Ding heißt, meinetwegen kann es weiterhin Hartz IV heißen, Sozialhilfe, Bürgergeld, Grundeinkommen, usw. Vorrangig geht es mir in der ganzen Diskussion, dass Hartz mit seinen Sanktionen, Schikanen, Entrechtung, ungleichen Machtverhältnissen zwischen Elo und SB, Zwangsarbeit und EGVs abgeschafft wird.
Und dass jedem Menschen hier in D ein ausreichendes Einkommen ohne Demütigungen gewährleistet wird, einfach weil er ein Mensch ist, und er keine Arbeit mehr findet.

LG :icon_smile:
:icon_klatsch: jawohl bin deiner Meinung sehe ich auch so:icon_daumen:
 
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#84
Film zum Thema "Grundeinkommen"

„Ein Einkommen ist wie Luft unter den Flügeln!“ so beginnt der Film. Sollte das für jeden bedingungslos sein? Kann es das geben: ein wirtschaftliches Bürgerrecht?

Der Film ist packend, bewegt, berührt und kommt gerade da auf den Punkt, wo es um reine Vernunft geht. Er lässt die Verhältnisse - und die Aufgabe des Geldes - unter einem neuen Licht sehen. Ein brandaktuelles Thema
Film 100 Min. - Grundeinkommen
 

Tinka

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#85
EIN ERNEUTER AUFRUF ZU EINER ABSTIMMUNG IM INTERNET

Mittwoch, 22. Juli, 2009 19:09 Uhr
Von: "Hamburger Netzwerk Grundeinkommen"

Liebe Netzwerker/Innen!

EIN ERNEUTER AUFRUF ZU EINER ABSTIMMUNG IM INTERNET.

Beim Surfen im Web habe ich auf der Tagesschauseite entdeckt, dass demnächst
den Parteivorsitzenden der folgenden Parteien Fragen gestellt werden sollen,
die "vom Volk" gestellt und "vom Volk" als wichtig empfunden werden. Es
handelt sich um folgende Politiker zu folgenden Terminen.

26.07.2009: Cem Özdemir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
02.08.2009: Oskar Lafontaine (Linkspartei)
09.08.2009: Horst Seehofer (CSU)
16.08.2009: Guido Westerwelle (FDP)
23.08.2009: Frank-Walter Steinmeier (SPD)

Daraufhin habe ich spontan gehandelt und an Cem Özdemir, Grünen Chef, die
folgende Frage unter dem Code "hake" gestellt: "Wie steht Ihre Partei zum
Bedingungslosen Grundeinkommen?"

ARD Originaltext: "Einige der beliebtesten Fragen werden Grünen-Chef Cem
Özdemir im ARD-Sommerinterview gestellt - zu sehen im "Bericht aus Berlin"
am Sonntag 26.07.2009 um 18.30 Uhr im Ersten."

Wenn Du für meine (unsere) Frage stimmst, dann hat das BGE die Chance, in
der ARD von 2 bis 3 Millionen Menschen wahrgenommen zu werden.
Zur Zeit
steht unsere Frage auf Platz 1 der Beliebtheit und ich würde mich sehr
freuen, wenn das so bliebe. Denn wenn unsere Frage wirklich gestellt werden
sollte, hätte das aus meiner Sicht eine erhebliche "Werbewirkung". Wenn Dir
also daran gelegen ist, dann stimme bitte für diese Frage ab.

Das Link zu der entscheidenden Website lautet:

http://www.t88198792.de/chat/index.php?cid=258
<http://www.t88198792.de/chat/index.php?cid=258&id=bab> &id=bab

Sollte das Link mit dem einfachen Mausklick der linken Maustaste nicht
funktionieren, dann versucht es mit CTRL + linke Maustaste.

--
Quelle: Hamburger Netzwerk Grundeinkommen

Tagesschau.de zum Abstimmen: Berlin - Bericht aus Berlin - ARD Tagesschau - Hauptstadtstudio :icon_daumen:
 

scullers

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#88
Traumschiff Surprise - ich denke da eher , das H4 in den nächsten Jahren gewaltig gekürzt wenn nicht gar ersatzlos gestrichen werden muss...........
 

elgoki

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#89
Wer Arbeiter will muss gut bezahlen (höher als das Grundeinkommen) und Löhne und Konsum würden steigen.
Hört sich aber sehr nach Fortsetzung des bisher geltenden Prinzips an. Das das nicht funktioniert hat ja die letzte Zeit bewiesen.
 

RudiRatlos

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#90
Des wär doch gut, dann bekäme die Arbeit wieder die Nachfrage welche sie verdient hätte. Wer Arbeiter will muss gut bezahlen (höher als das Grundeinkommen) und Löhne und Konsum würden steigen. Der Ausbeutung wäre ein Riegel vergeschoben.
Der Anreiz zur Arbeit würde durch Löhne geschaffen, nicht durch Armut Existenzbedrohung, und Versklavung.
Genau so ist es. Ein Teil der Finanzieren könnte dann so aussehen:
Eine Firma, Betrieb etc...wird modernisiert und es werden neue Maschinen und neue Technik angeschafft. Diese Maschine erlegt Arbeiten, die vorher 10 Leute beschäftigten. Ein Teil der Leute wird geschult, um die Maschine zu bedienen. Die Anderen- ich sage mal 8 Leute- müssen entlassen werden und bekommen "Bürgergeld". Die Firma (Maschine) muss dann, Steuern und alle Sozialabgaben für die 8 Leute weiter zahlen. Eine Gewinnoptimierung hätte die Firma trotzdem. Denn die Maschine wird nicht krank, geht nicht in Urlaub, nimmt kein Babyjahr und kann 24h ohne Pause arbeiten. Löhne für 8 Leute spart die Firma auch ein. :cool:

Nur, man muss aber auch vom Bürgergeld leben können. Wer mehr Geld haben will, nimmt eben einen Mini-Job an. Dieses Geld darf aber nicht gegengerechnet werden, bis auf Sozialabgaben.
 

animas

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#91
Rudi,
daas geht nur wenn die Konkurrenz außerhalb des Landes das mitmacht.
Die Leute sind Kostenträger und hindern die Deutschland AG an der Eroerung des Weltmarktes.
:icon_pause:
 

RudiRatlos

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#92
Rudi,
daas geht nur wenn die Konkurrenz außerhalb des Landes das mitmacht.
Die Leute sind Kostenträger und hindern die Deutschland AG an der Eroerung des Weltmarktes.
:icon_pause:
Weiß ich nicht, ob es nur dann geht. War ja auch nur so ein Gedanke. Funktionieren würde es vielleicht, wenn.......????
 
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#93
[SIZE=-1][SIZE=+1]Grüne-Jugend-Bundessprecher für bedingungsloses Grundeinkommen

[/SIZE][/SIZE]
[SIZE=-1]Berlin (ddp). Der Bundessprecher der Grünen Jugend, Max Löffler, hat sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen anstelle von «Hartz IV»-Leistungen ausgesprochen. Dieses Grundeinkommen sei allerdings nicht identisch mit dem von der FDP geforderten Bürgergeld, betonte Löffler am Samstag im Deutschlandradio Kultur. Zwar sei die Grundidee eine ähnliche, im Detail unterschieden sich beide Konzepte jedoch. Während das Bürgergeld der FDP an die Bereitschaft zur Aufnahme einer Beschäftigung geknüpft sei, sei einzige Bedingung für das von der Grünen Jugend vorgeschlagene Grundeinkommen die Bedürftigkeit.[/SIZE]
[SIZE=-1]Da die FDP gleichzeitig einen Mindestlohn ablehne, setze sie sich mit dem Bürgergeld «im Prinzip für ein großflächiges Kombi-Lohnprogramm ein», kritisierte Löffler. Er fügte hinzu: «Bei uns ist im Gegenzug eben sehr stark mit dem Grundeinkommen auch die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn verbunden, weil sonst würde es einfach nur zu Lohndumping führen.»[/SIZE]

[SIZE=-1]..[/SIZE]

[SIZE=-1]An der gegenwärtigen Arbeitsmarktpolitik kritisierte Löffler, sie klammere sich nach wie vor an das Idealbild der Vollbeschäftigung. So impliziere das Prinzip des Förderns und Forderns, Arbeitslose wollten eigentlich nicht arbeiten. «Und das, glaube ich, ist einfach nicht die Realität», betonte Löffler unter Verweis auf die große Bereitschaft vieler Menschen zu gesellschaftlichem Engagement und der Übernahme von Ehrenämtern.[/SIZE]
Grüne-Jugend-Bundessprecher für bedingungsloses Grundeinkommen +++ derNewsticker.de +++
 
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#95
Max Löffler: Zum Beispiel gab es - das war vor meiner Zeit - sehr lange Auseinandersetzungen in der Partei über das Thema Bürgerversicherung. Das war ja die große Auseinandersetzung Bürgerversicherung-Kopfpauschale. Da hat sich die Grüne Jugend durchgesetzt. Das ging damals auch gegen die Parteiführung. Was da mittlerweile Beschlusslage ist, ist das, was wir immer gefordert haben.

Dann ist die andere große Diskussion um die Zukunft der sozialen Sicherung, also Hartz IV, Grundsicherung, Grundeinkommen. Die ging bei den Grünen über zwei, drei Jahre ziemlich ausführlich. Da hat sich zwar die Grüne Jugend nicht komplett durchgesetzt mit der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, aber wir haben den entscheidenden Anstoß gegeben, diese Debatte überhaupt neu aufzurollen, auch Hartz IV noch mal kritisch infrage zu stellen. Das war ja grünes Konzept mit. Auch wenn das, was im Vermittlungsausschuss des Bundesrats dann beschlossen wurde, nicht das war, was wir als Grüne wollten, war es trotzdem natürlich von den Grünen mit veranlasst und mit ausgearbeitet. Diese Revision dessen ist beispielsweise auch zentral auf die Grüne Jugend zurückzuführen.

Oder ein anderer wichtiger Punkt der Regierungsbeteiligung sind die beiden Kriegseinsätze, also im Kosovo und in Afghanistan. Auch da hat die Grüne Jugend - 2006 war das, glaube ich - eine Kommission einberufen lassen, sich also sehr stark dafür gemacht, dass man diese Kriegseinsätze aufbereitet und eben insgesamt die Friedens- und Sicherheitspolitik der Grünen in der Regierungszeit aufarbeitet. Wenn Sie da die zuständigen Fachpolitiker fragen, die werden Ihnen alle sagen, wir waren der treibende Motor dabei.

Deutschlandradio Kultur: Bleiben wir mal bei dem Grundeinkommen. Sie sagen, es sollte bedingungslos sein, selbst wenn Sie sich damit in der Partei nicht haben durchsetzen können. Also, eine staatliche Zuwendung für jedermann, wozu brauchen wir das?

Max Löffler: Dieses "bedingungslos" verwirrt oft ein bisschen. Es geht dabei nicht darum, dass man auf der einen Seite den jetzigen Hartz-IV-Empfängerinnen und -Empfängern und auf der anderen Seite den Eheleuten von Millionären, Millionärinnen einfach - sagen wir - 800 Euro hinterher schmeißt. So klingt "bedingungslos". Deswegen verwirrt es oft, aber das ist damit nicht gemeint. Sondern gemeint ist damit genau die Abkehr dessen, was jetzt gerade Praxis ist, also, mit Hartz IV im Alg-II-Bereich, dass man im Prinzip, um diese Leistung zu erhalten, gezwungen wird im Gegenzug zu arbeiten. Stichwort Ein-Euro-Jobs, Stichwort Leistungskürzung, lauter solche Sachen. Und "bedingungslos" bezieht sich eben darauf. Das bedeutet, man bekommt eben, wenn man kein eigenes Einkommen hat, und das ist sozusagen die einzige Bedingung, oder ein geringes Einkommen, dann soll man eben vom Staat Geld erhalten, aber ohne da irgendwelche Verpflichtungen dran zu knüpfen, die eben letztendlich dazu führen, dass man einen Arbeitszwang hat.

Also, Herr Ackermann wird kein Grundeinbekommen. Der hat genug eigenes Geld, verdient genug eigenes Geld, der braucht das Grundeinkommen nicht.
finde ich gut.
 
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#96
Ich habe es live im Radio gehört und finde die Ansichten von Max Löffler erstaunlich wohltuend.
 
E

ExitUser

Gast
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#97
Das wird aber nie und nimmer verwirklicht. Weil das BGE einem Menschenbild entspricht, das zwar realistisch ist, für diejenigen, die hier die Entscheidungen treffen, aber nicht zutrifft. Die glauben nämlich, Menschen seien grundsätzlich faul, und wenn man sie nicht zwingt, arbeiten sie nicht. So etwas wie einen Anspruch auf nicht entfremdete Arbeit bzw. Selbstverwirklichung halten sie für subversiv oder Anarchie.

Das zweite Ding ist, dass genau darauf unser System aufbaut. Darauf, dass auch wirklich alle arbeiten (bzw. sich von der Wirtschaft verwursten lassen) wollen, zur Not müssen. Denn nur dann kann das System, so wie es ist, beibehalten werden. Und daran haben vor allem diejenigen Interesse, die davon profitieren. Und die wiederum sitzen an den Stellen, wo Entscheidungen darüber getroffen werden, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen kommt oder nicht.

Da hilft nur: sich selbst mal hinterfragen, was und wie ich eigentlich arbeiten will. Und vor allem: Wem nützt es eigentlich, wenn so viele Menschen wie möglich zu irgend einer Arbeit (zur Not auch zu sinnentleerter Beschäftigung wie bei Toys) gezwungen werden können?
 

Arania

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#98
tja jetzt kommt es nur noch auf die Höhe an, von 500 Euro wird man wohl kaum leben können,das geht bei mir schon für Miete und Nebenkosten drauf, wer zahlt dann die Krankenversicherung, Rentenversicherung, Essen, Kleidung etc, ? Denn Sozialleistungen gibt es dann nicht mehr zusätzlich

Wer zahlt für die die nicht arbeiten können um dazu zu verdienen?
 

Arania

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#99
ja und das eben ist bei einem Grundeinkommen ausgeschlossen und auch unfinanzierbar, der eine bezahlt 400 Euro Miete und der andere dann 2000 Euro, und das soll der Staat finanzieren? Lächerlich

Und wenn es dafür wieder Bedingungen gibt, dann ist es kein bedingungsloses Grundeinkommen mehr
 

Petra Raab

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ja und das eben ist bei einem Grundeinkommen ausgeschlossen und auch unfinanzierbar, der eine bezahlt 400 Euro Miete und der andere dann 2000 Euro, und das soll der Staat finanzieren? Lächerlich

Und wenn es dafür wieder Bedingungen gibt, dann ist es kein bedingungsloses Grundeinkommen mehr
Wieso, dies wird dann genauso gehändelt, wie jetzt auch.
Wer in einem Palast alleine wohnt, muss halt umziehen, und
eine gewissen Quadratmeterspanne und ein gewisser
Mietpreis sind halt drin.
 
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