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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Vlic89

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Letztlich ist es ja nix anderes als ALG II ohne Sanktionen...
Nein. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird an jeden ausgezahlt. Das ist der Grundgedanke. Diejenigen die es nicht brauchen können darauf aufbauen und z.Bsp. ihren Haus-Kredit bedienen oder den allgemeinen Lebensstandard verbessern. Ein zigste Bedingungen sind wenn schon Volljährigkeit und Staatsangehörigkeit. Außerdem würde es aus Steuereinnahmen und der Abschaffung veralteter/bestehender Sozialsysteme finanziert werden und nicht direkt durch den Beitragszahler. Zu mindestens ist das der Grundgedanke.
 

AsbachUralt

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Außerdem würde es aus Steuereinnahmen und der Abschaffung veralteter/bestehender Sozialsysteme finanziert werden und nicht direkt durch den Beitragszahler. Zu mindestens ist das der Grundgedanke.
Und von was leben dann Menschen ohne die deutsche Staatsangehörigkeit, die z.B. derzeit Hartz IV oder Leistungen nach dem AsylbLG beziehen, wenn die veralteten Sozialsysteme abgeschafft sind?

Und was die Steuereinnahmen angeht, die reichen bei weitem nicht aus, knapp 1 Billion Euro im Jahr aufzubringen, alleine für das BGE von 1000 € pro Person, ohne die Kosten für das Gesundheitswesen, die Infrastruktur und alle anderen Kosten die sonst noch in einem Staat anfallen?

Und welche Steuern sollte man dann erhöhen, um die Kosten zu bewältigen?
Die Reichen besteuern würde auch nicht genügend einbringen, zumal dann die Reichen das Land fluchtartig mit ihrem Geld verlassen würden.

Die MwSt erhöhen, würde bedeuten, dass man vielleicht 50 und mehr Prozent zahlen müsste, was wiederum dazu führen würde, dass die Deutschen im Ausland einkaufen müssten und außerdem das BGE ja wieder zu wenig wäre.

Die MwSt bringt im Moment ca. 250 Milliarden Euro in die Staatskasse ein.

Das sind nur ein winziger Teil der Fragen, die ein BGE aufwirft.
 

ZynHH

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Die Situation ist ja vergleichbar mit der Einführung des Mindestlohns und da hat man auch keine Preise festgeschrieben für genau die Dienstleistungen wo den Beschäftigten dann Mindestlohn gezahlt werden mußte. War das ein Problem?
Ich finde der Vergleich stimmt nicht. Der friseurbesuch ist durch den Mindestlohn nicht teurer geworden, aber die Mitarbeiter weniger...

Das bge wäre ja kein dienstleistungsbezogenes Entgelt, sondern ein Geldgeschenk an alle.

Als der Euro eingeführt wurde, hat man auf die versprechen der Wirtschaft die Preise nicht anzuheben, vertraut. Das hat nicht funktioniert und wird es auch nie.

Warum sollten wohl die Preise für Mieten und Grundbedürfnisse nicht steigen, wenn plötzlich alle mehr Geld Haben? Preise steigen, weil es der Kapitalismus verlangt, aus keinem anderen Grund. Jedenfalls nicht wegen steigender lohnkosten....sondern um Gewinne der Unternehmer zu steigern.
 

ZynHH

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ihren Haus-Kredit bedienen
Dir ist schon klar, das es kaum noch Kredite geben wird?
Jedenfalls nicht bei Banken.....jeder wäre permanent solvent, da ja garantiert ist, das jeden Monat Geld kommt....Plötzlich wäre jeder Bundesbürger so sicher wie ein Beamter....
 

Vlic89

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Und von was leben dann Menschen ohne die deutsche Staatsangehörigkeit, die z.B. derzeit Hartz IV oder Leistungen nach dem AsylbLG beziehen, wenn die veralteten Sozialsysteme abgeschafft sind?

Und was die Steuereinnahmen angeht, die reichen bei weitem nicht aus, knapp 1 Billion Euro im Jahr aufzubringen, alleine für das BGE von 1000 € pro Person, ohne die Kosten für das Gesundheitswesen, die Infrastruktur und alle anderen Kosten die sonst noch in einem Staat anfallen?

Und welche Steuern sollte man dann erhöhen, um die Kosten zu bewältigen?
Die Reichen besteuern würde auch nicht genügend einbringen, zumal dann die Reichen das Land fluchtartig mit ihrem Geld verlassen würden.

Die MwSt erhöhen, würde bedeuten, dass man vielleicht 50 und mehr Prozent zahlen müsste, was wiederum dazu führen würde, dass die Deutschen im Ausland einkaufen müssten und außerdem das BGE ja wieder zu wenig wäre.

Die MwSt bringt im Moment ca. 250 Milliarden Euro in die Staatskasse ein.

Das sind nur ein winziger Teil der Fragen, die ein BGE aufwirft.
Menschen ohne Deutsche Staatsangehörigkeit werden durch eine andere Leistung versorgt - die Würde des Menschen ist unantastbar! Dazu müsste Deutschland halt endlich mal ein richtiges Einwanderungsgesetz bekommen. Am besten nach kanadischem und Australischem Vorbild mit Green-Card.

Die Oberschicht zu sehr zu besteuern würde natürlich zur Landflucht führen, ähnlich wie in Frankreich nur vermutlich noch weitaus schlimmer. Da bin ich deiner Meinung. Mehr als 50% sollte der Spitzensteuersatz auf keinen Fall betragen ( derzeit 45% ).

Die Mehrwertsteuer würde ich auf max. 20% anheben. Der Konsum würde mit einem BGE dennoch massiv ansteigen. Was gut für Handel,Industrie und Dienstleistungsbranchen wäre bzw. für die gesamte Wirtschaft.

Ich weiss jetzt nicht woher du die erschreckende Zahl von 1 Billionen/Jahr hernimmst. Wenn du Rentner, unter 18 jährige und Menschen ohne Deutsche Staatsangehörigkeit abziehst, fallen ja längst nicht alle sich in Deutschland befindlichen/wohnhaften (knapp 83 Millionen) Menschen in Deutschland in das BGE.

Der jährliche Staatshaushalt in den letzten 5 Jahren hat sich grob zwischen 3,1 und 3,7 Billionen/Jahr eingependelt. Davon sind über 42% schon im Bereich "Arbeit und Soziales" eingeplant. Wenn man die meisten Leistungen wie alg 1,alg 2, Wohngeld, Bafög usw. für ein BGE ersetzen würde - nun ich bin überzeugt das es machbar ist. Vllt. bin ich utopisch, mag sein. Ich bin aber fest überzeugt das es ein bedingungsloses Grundeinkommen in den nächsten 10-15 Jahren geben muss. Stichwort: Industrie 4.0 usw.
 

noillusions

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Ich finde der Vergleich stimmt nicht. Der friseurbesuch ist durch den Mindestlohn nicht teurer geworden, aber die Mitarbeiter weniger...
Ich schrieb doch gar nicht dass der Friseurbesuch teurer wurde. Lediglich, dass das kein Problem war, den Leuten fürs Gleiche etwas mehr zu geben, einfach so, wenn man so will.
Das bge wäre ja kein dienstleistungsbezogenes Entgelt, sondern ein Geldgeschenk an alle.
Der Mindestlohn ist doch auch ein Geldgeschenk.

Warum sollten wohl die Preise für Mieten und Grundbedürfnisse nicht steigen, wenn plötzlich alle mehr Geld Haben?
Das ist eine Preisspirale. Meines Wissens ist das sogar das Ziel der Wirtschaftspolitik in Form der Zielinflation.
Preise steigen, weil es der Kapitalismus verlangt, aus keinem anderen Grund. Jedenfalls nicht wegen steigender lohnkosten....sondern um Gewinne der Unternehmer zu steigern.
Wenn das nicht wegen steigender Lohnkosten ist, warum sollte ein BGE dann aber diesen Effekt haben?

Die Oberschicht zu sehr zu besteuern würde natürlich zur Landflucht führen, ähnlich wie in Frankreich nur vermutlich noch weitaus schlimmer. Da bin ich deiner Meinung. Mehr als 50% sollte der Spitzensteuersatz auf keinen Fall betragen ( derzeit 45% ).
Unter dem CDU-Kanzler Helmut Kohl war der Satz über 50%. Habe nicht gehört dass die Oberschicht damals Reißaus nahm. Und falls doch, ist das auch kein Problem. Niemand zwingt diese Leute hier weiter fett Geld zu scheffeln. Das können an deren Stelle dann die tun die bleiben.
 
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AsbachUralt

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Ich weiss jetzt nicht woher du die erschreckende Zahl von 1 Billionen/Jahr hernimmst. Wenn du Rentner, unter 18 jährige und Menschen ohne Deutsche Staatsangehörigkeit abziehst, fallen ja längst nicht alle sich in Deutschland befindlichen/wohnhaften (knapp 83 Millionen) Menschen in Deutschland in das BGE.
Und wovon sollen dann die bis 18 Jährigen leben?
Und wieso sollen die Rentner vom BGE ausgenommen sein, wenn die Arbeitnehmer auch das BGE bekommen?

Und die ohne deutsche Staatsangehörigkeit muss der Staat ja trotzdem unterstützen, also entstehen auch hier zusätzliche und nicht gerade geringe Kosten.
Der jährliche Staatshaushalt in den letzten 5 Jahren hat sich grob zwischen 3,1 und 3,7 Billionen/Jahr eingependelt. Davon sind über 42% schon im Bereich "Arbeit und Soziales" eingeplant. Wenn man die meisten Leistungen wie alg 1,alg 2, Wohngeld, Bafög usw. für ein BGE ersetzen würde - nun ich bin überzeugt das es machbar ist. Vllt. bin ich utopisch, mag sein. Ich bin aber fest überzeugt das es ein bedingungsloses Grundeinkommen in den nächsten 10-15 Jahren geben muss. Stichwort: Industrie 4.0 usw.
Du verwechselst BIP mit Bundeshaushalt.

Der Bundeshaushalt beträgt für 2017 exakt 329,1 Milliarden Euro!

Insgesamt für Arbeit und Soziales 137 Milliarden Euro.
Davon gehen alleine schon 80 Milliarden als Zuschuss an die Rentenkasse ab.

Und wenn der bisherige ALGII Bezieher dann statt des Regelsatzes plus KdU dann 1000 € BGE im Monat bekäme, was ist mit der Krankenversicherung?
 
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Morgen wird bei Gottschalk (RTL, 20.15 Uhr) ein weiteres Grundeinkommen verlost. Dazu gibt es eine sicherlich interessante Diskussion mit Befürwortern und Gegnern des BGE! Also einschalten nicht vergessen!
 

Dagegen72

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BGE-Partei: Wiest überzeugt in positivem Artikel von "Die Zeit"

Hier ist der Link zum Artikel:

Susanne Wiest: Die Parteivorsitzende | ZEIT ONLINE

Sehr gut finde ich ihre Aussage auf die ewige Frage, wer denn die schlechten Jobs dann machen wolle. Wiest:

"Schlechte Jobs müssen besser bezahlt, attraktiver ausgestaltet oder automatisiert" werden. Ich finde es jetzt gerade nicht im Artikel hier im Netz, aber der Zeitungsartikel der mir vorlag enthielt diesen Satz sinngemäß.

Meine Meinung ist auch: keine Angst vor Roboter.

Sie braucht halt noch Unterschriften.

Susanne Wiest sammelt Unterschriften für die Zulassung der neu gegründeten Partei Bündnis Grundeinkommen. Bis zum 17. Juli müssen sie und ihre Mitstreiter in allen Bundesländern insgesamt 27.000 Unterschriften beisammen haben. 22.000 hätten sie schon, sagt Wiest. Doch erst wenn die restlichen 5.000 Unterschriften vorliegen, darf die Partei bei der Bundestagswahl antreten.

Gibt vielleicht online auch was.


Gut, ich finde es gut, dass es die Partei gibt, zunächst mal. Fange aber auch an zu überlegen - Beispiel Krankenversicherung.


Aber Obdachlosigkeit könnte meine ich durch eine BGE abgewehrt werden, wenn alle Stricke reißen, Kündigung Arbeitgeber, Sperre 3 Monate (Mietschulden / Schuldenspirale ) usw.


also - ich wähle Die Linke, zwei Parteien kann man ja nicht wählen. Sonst wäre es die BGE-Partei noch. Und die Piraten-Partei auch noch :)
 
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Es gibt doch schon ein BGE. Nennt sich Steuerfreibetrag von 8800€ und ein bisschen im Jahr. Im Grunde dasselbe.
 

HROFamily

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versteh das noch nicht ganz bekommt oder soll das jeder bekommen egal ob arbeiten oder nicht?
kommt das dann zum lohn dazu oder wie soll das ablaufen und wie ist das als selbstständiger?
 

Zerberus X

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Grundeinkommen für alle – Fair oder ungerecht?

Heute um 23:15 im ZDFzoom,zwar etwas spät aber immerhin.:bigsmile:
 

RobbiRob

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AW: Grundeinkommen für alle – Fair oder ungerecht?

"ZDFzoom" fragt: Brauchen wir das "Bedingungslose Grundeinkommen" für alle? Wäre das fair oder ungerecht? Würde es die Menschen anspornen zu arbeiten oder eher dafür sorgen, in der Hängematte zu bleiben?

Das deutsche Sozialsystem ist seit der Einführung der Hartz-IV-Reformen 2005 zu einem gigantischen Verwaltungs- und Kontrollapparat geworden, der große Summen verschlingt. Demografischer Wandel und die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt bringen neue Herausforderungen mit sich. Experten bezweifeln, dass der Sozialstaat in seiner jetzigen Form den Belastungen der Zukunft gewachsen ist. Manche halten das "Bedingungslose Grundeinkommen" (BGE) für die Lösung.
ZDFzoom: Grundeinkommen fur alle - ZDFmediathek
 
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Gollum1964

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AW: Grundeinkommen für alle – Fair oder ungerecht?

Hallo,

habe ich mir gestern abend angeschaut.
Was mich gewundert hat, war der durchgängig positive Grundtenor, den man von den öffentlichen rechtlichen Medien eigentlich nicht erwartet hätte.
 

humble

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AW: Grundeinkommen für alle – Fair oder ungerecht?

Erstaunlich objektive Reportage. Danke für den Link.
 

Lighthouse

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Guten Abend,

wer an das Bedingungslose Grundeinkommen glaubt, muss in meinen Augen nicht ganz gebacken sein, um Gelder zu bekommen werden immer Bedingungen gestellt. Seien es auch banale Fragen wie Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht usw. Das es an keine Bedingungen gebunden ist wird es dem Neugeborenen, dem im Koma liegenden und Häftling genauso gezahlt, wie dem Menschen, der seinen Altersruhesitz in Spanien bezieht. Nehmen wir mal als Beispiel unsere liebe Frau Beate Tschäpe. Beatchen ist 42 Jahre alt, hat also noch 40 Jahre voraussichtliche Lebenserwartung. Rechnen wir: 12 Monate x 1.000€ bedingungsloses Grundeinkommen = 12.000 € x 40 Jahre = 480.000 € Ersparnis, dazu freie Unterkunft, Heilfürsorge, Kleidung und Essen.

Da es bedingungslos ist darf es ja logischerweise nirgendwo angerechnet werden. Freude von mir aus Kasachstan haben 14 Kinder. Da würde Freude aufkommen. 16 Personen x 1000 € monatlich = 16.000 € x 12 Monate = 192.000 Jahresverdienst ohne Arbeit.

LG Lighthouse
 
E

ExitUser

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Summe X allein wird dennoch zu wenig sein, wenn sämtliche Mehrbedarfe wegfallen und alles vereinheitlich wird.
Die Bundesländer, selbst die Kommunen in den Ländern, sind nicht einheitlich.
 

Tripod

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goodwill "Summe X allein wird dennoch zu wenig sein" ... dem kann ich nur zustimmen,(wie anderen Ortes dargelegt) benötigen wir institutionelle Lösungen und nicht einfach das austeilen von (mehr) Geld.
Wie täglich zu sehen ist, hat Geld die Neigung sich auf Haufen anzusammeln und über die verfügen meist andere - zumindest geht es dem Dreibein so.
Trotzdem ist m. E. nichts gegen einen Einstig in dergleichen z. B. mit einer "Grundrente" bei gleichzeitiger Absenkung des Wertes von Rentenpunkten etc. einzuwenden.
Ähnliches gilt auch für ALG2, man könnte den Regelsatz Bedingungslos auszahlen (meinetwegen an alle, auch an Frau Quant und Herrn Aldi) und dafür anderes kassieren. Stress kann man auch an anderen Stellen verursachen.
Das mit der Bedingungslosigkeit endet trotz dem bei der Frage der Bezugsberechtigung und z. B. bei den Sätzen für Abhängige (Kinder, Pflegebedürftige, Migranten (je nach Status) etc.).
Statt BMAS errechneter Regelsätze wären allerdings Sätze, die sich aus der VGR ergeben. z. B. Anbindung des Regelsatzes an das pro Kopf Einkommen, bei dem die durchschnittliche Sparrate bei 5% liegt, legitimer - Prof. Un-Sinn wird den Betrag kennen.
Dergleichen könnte das BMAS von Personal-Sorgen entlasten und Kosten sparen.

Die wirkliche Frage aber ist doch, ob der "Sockel" der Beschäftigungslosigkeit wirklich nur ein transitive Erscheinung ist und ob die Marginalisierungsbestrebungen des BMAS das Problem aus der Welt schaffen (nach all den Mörder Boom Jahren fühlt es sich ja fast so an). Wir wissen ja gar nicht mehr, wie sich eine echte Krise anfühlt und wir kennen den Begriff der friktionellen Arbeitslosigkeit kaum noch - früher war deren Bestand doch etwa so hoch, wie bei uns der immer beanstandete Sockel - vielleicht hat hier das eine das andere ersetzt, ohne das es ausdrücklich benannt wurde.
 

Dagegen72

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jedenfalls ... nett war, dass es in der Zeit von Parteienwerbung netterweise auch Werbung von der BGE-Partei gab :O :)


Ich fand das so nett, dass ich so überascht darüber war, dass ich gar keine Inhalte der Werbung mitbekam (Deutschlandfunk).


Was ich so mal schnell googlen kann, sehe ich, während manche Parteien Null Komma Null Prozent bekamen, bekamn die BGE aber oft min. 0,2 - 0,3 % :)


Ich denke mal, dass für Fragen jedweder Art die BGE-Parteimitglieder persönlich oder per Internet gerne Rede und Antwort stehen oder sonstige Interessierte und Interessensgruppen vor Ort. Ich denke, es wird nicht schaden, auch die Perspektiven zum Thema von Leuten zu hören, die sich intensiv damit beschäftigen und es vorwärts gar in den Bundestag bringen wollen.
 

Sybilla

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Grundeinkommen eine Alternative?

Meine Analyse des Arbeitsmarktes https://www.elo-forum.org/2234903-post456.html gründet ja in der Frage wie die monatliche „Rekordzahl“ der immer geringeren Arbeitslosigkeit zustande kommt. Die Suggestion des Berichts ist ja die Behauptung das immer mehr und neue Beschäftigung entsteht aufgrund deren die Zahl der Arbeitslosen immer weiter absinkt. Mein detaillierter Betrachtung wird aber sehr schnell offensichtlich das dies nur aufgrund einer bestimmten Definition von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit darstellbar ist. Der sozial psychologische Ansatz hinter dem Arbeitsmarktberichts des Pressedienst der BA ist offensichtlich nicht eine wahrhaftige Abbildung der Realität sondern die suggestive Darstellung einer positivistischen Sicht auf den Arbeitsmarkt. So wird Beschäftigung in dem Sinne definiert das jeder als erwerbstätig gilt, wer mindestens eine Stunde in der Woche arbeitet. Somit erscheinen betroffene Person nicht in der Statik der Arbeitslosen. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden stagniert bestenfalls seit Jahren hingegen der Zuwachs der Beschäftigung vor allem durch Jobsharing erreicht wurde. Ebenso wird der Begriff Arbeitslos definiert dadurch werden bestimmte Personenkreise (Kranke, Maßnahmenteilnehmer, ü58 jährige usw. aus der statistisch erfassten Zahl der Arbeitslosen aufgrund einer positivistischen Sicht auf den Arbeitsmarkt herausgerechnet.

Das heißt meine Analyse unter Beachtung der detaillierten Betrachtung des Arbeitsmarktberichts des Pressedienst der BA befasst sich nicht primär mit dem Komplex ob nun mehr oder weniger zu leistenden Arbeitsstunden für das Anwachsen von Beschäftigung notwendig oder nötig ist sondern mit der Definition des Arbeitsmarktberichts des Pressedienst der BA. Mein Thema ist der sozial psychologische Ansatz der positivistischen Sicht auf den Arbeitsmarkt durch die allmonatliche Jubelmeldung vom absinken der Arbeitsteiligkeit. Diese sich bei detaillierter Betrachtung des Arbeitsmarktberichts des Pressedienst der BA aus einer objektiven Betrachtungsweise als größtenteils substanzlos erweist. Der „Erfolg“ am Arbeitsmarkt gründet somit größtenteils in Definition von Beschäftigung – Unterbeschäftigung und Arbeitsteiligkeit sowie der Definition wer als arbeitslos in der Statistik abgebildet wird.

Eine wahrhaftige und ehrliche Betrachtung des Arbeitsmarkt in Deutschland führt nahezu zwangsläufig zur der Erkenntnis das eine Teilhabe aller an den sozialen kulturellen und politischen Leben nur möglich ist wenn einer Person mehr als 60 % des durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen zur Verfügung steht. Wie ist das zu-erreichen? Zur Zeit durch ergänzendes Hartz IV. In Zeiten in denen die Wirtschaft von Automatisierung, Robotik und Digitalisierung dominiert wird und aufgrund dessen eine exorbitant hohe Wertschöpfung ohne menschliche Arbeitskraft erzielt wird. Ist die Gewährung eines allgemeines Grundeinkommen in der Höhe von 60 % des durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen die logische Konsequenz der wirtschaftlichen Entwicklung. Anhand der Wertschöpfung Automatisierung, Robotik und Digitalisierung ist das auch finanzierbar.

Ein Grundeinkommen in der Höhe von 60 % des durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen löst Probleme wie Kinder oder Altersarmut weil dieses Grundeinkommen nicht an das Lebensalter sondern an die Existenz gekoppelt.

Natürlich wird auch weiterhin die Arbeitskraft des Menschen benötigt nur dessen Einsatz und Bedienungen des Einsatzes werden neu definiert. Jeder kann entsprechend seiner Lebensphase soviel oder so wenig arbeiten als er möchte, die Anzahl der Arbeitskräfte übersteigt ja bei weitem dem Bedarf. Natürlich ist Bildung und Ausbildung die Grundlage dieses Gesellschaftsmodell.

Allerdings benötigt dieses Grundeinkommen in der Höhe von 60 % des durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen eine Bedingung es kann nur in Wirtschaftsräumen geleistet werden wenn es aufgrund der hohen wirtschaftlichen Entwicklung der Automatisierung, Robotik und Digitalisierung erwirtschaftet wird. Diese Wertschöpfung ist endlich und der Personenkreis der aus dieser Wertschöpfung ein Grundeinkommen erhalten kann begrenzt.

Aufgrund dessen – und jetzt werde ich gleich von der linken in die rechte Ecke geschoben – benötigt dieser Wirtschaftsraum Grenzen der Zuwanderung von unqualifizierten Wirtschaftsmigranten ein Wirtschaftsraum mit offenen Grenzen und freien Zugang für jedermann wird auch trotz Automatisierung, Robotik und Digitalisierung die sozialen und gesellschaftlichen Probleme nicht lösen können eine Teilhabe aller an den sozialen kulturellen und politischen Leben nicht ermöglichen können.

Welche Perspektive haben nun Menschen die nicht in einen hochentwickelten Wirtschaftsraum geboren wurden? Die gleiche die, die Menschen im Nachkriegsdeutschland hatten, sie haben die Chance den Wirtschaftsraum in dem sie geboren wurden zu entwickeln, nicht mechanisch wie im Nachkriegsdeutschland sondern in der Form der Automatisierung, Robotik und Digitalisierung zum Beispiel in mittelständischen Handwerksbetrieben im Versandhandel oder im Lebensmittel-Discount Bereich. Das ist die wirtschaftliche Perspektive die jeder Mensch egal wo er lebt hat.
 
E

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AW: Grundeinkommen eine Alternative?

Es gibt diese Versuchsgruppe BGE im Netz.
Allerdings kommt nicht jeder Teilnehmer in den Genuss dieses Grundeinkommens, so er nicht ausgelost wird.
Und um dort teilnehmen zu können, muss man zunächst in Vorleistung gehen, sprich, von allein finanziert sich diese Versuchsgruppe nicht.

Ich empfinde es nicht als rechts, wenn man ein Einwanderungsgesetz fordert- diskutiert wird das seit Jahrzehnten, doch bis heute scheint es da Hindernisse zu geben, über die man spekulieren kann.
 

swavolt

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AW: Grundeinkommen eine Alternative?

Eine Einwanderung erübrigt sich doch wenn die Einwanderer auskömmlich in ihren Länder leben können.
Z. B. sollte man die UNO endlich ordentlich unterstützen damit die Flüchtlinge in den Lagern ordentlich versorgt werden.
Da die anderen Länder das, genau wie unsere Bundesregierung, aber nicht wollen wird es auch weiterhin Völkerwanderungen geben.
Hier mal ein Link das es enorm wichtiger ist in Waffen als in Leben zu investieren:
https://www.elo-forum.org/2230330-post33.html
 

Zeitkind

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AW: Grundeinkommen eine Alternative?

Eine wahrhaftige und ehrliche Betrachtung des Arbeitsmarkt in Deutschland ...
... kann man regelmäßig in ► o-ton-arbeitsmarkt verfolgen.
Das heißt meine Analyse ...
Bringt keine neuen Erkenntnisse hervor.
Aufgrund dessen – und jetzt werde ich gleich von der linken in die rechte Ecke geschoben.
Daß rechtes Gedankengut aus Dummheit resultiert, heißt doch nicht im Umkehrschluß,
daß Unwissen mit rechtem Denken gleichzusetzen ist. :icon_wink:
Welche Perspektive haben nun Menschen die nicht in einen hochentwickelten Wirtschaftsraum geboren wurden?
Solange deren Regierungen erst mittels Farbrevolutionen durch die NATO interveniert-, dann korrumpiert werden
und anschließend der Wirtschaftsraum nach Zerstörung durch "Entwicklungshilfe" westlicher "Demokratien"
vollständig von IWF und Investoren abhängig gemacht wurde, (man nennt das Kolonialisierung) haben diese Menschen keine Perspektive.
Die gleiche die, die Menschen im Nachkriegsdeutschland hatten,
sie haben die Chance den Wirtschaftsraum in dem sie geboren wurden zu entwickeln
:icon_mad: Vielleicht wenn man Geschichte und Gegenwart komplett ausblendet ...
 

uwe2010

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Hallo Forum,
tja, das, Grundeinkommen ist begrüßens wert. Aber wieviel Arbeitslose werden es mehr werden? Zumindest der Behörden apperat wird sich größtenteils auflösen und das, was noch dranhängt.

Gruß
Uwe
 

JFK Mystery

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Hallo Forum,
tja, das, Grundeinkommen ist begrüßens wert. Aber wieviel Arbeitslose werden es mehr werden? Zumindest der Behörden apperat wird sich größtenteils auflösen und das, was noch dranhängt.
Nein, das wird mit Sicherheit nicht passieren. Zumal nur ein Bruchteil von Beamten in der Sozialen Sicherung tätig sind. Bauämter, Umweltbehörden, Finanzbehörden, Landesbehörden, Justizbehörden, Jagdbehörden usw. usf. wird es selbstverständlich weiterhin geben.

Wieso sollten die wegen eines Grundeinkommens abgeschafft werden?
 

humble

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AW: Grundeinkommen eine Alternative?

Es gibt diese Versuchsgruppe BGE im Netz.
Allerdings kommt nicht jeder Teilnehmer in den Genuss dieses Grundeinkommens, so er nicht ausgelost wird.
Und um dort teilnehmen zu können, muss man zunächst in Vorleistung gehen, sprich, von allein finanziert sich diese Versuchsgruppe nicht.
Falls Du Mein Grundeinkommen meinst, so kann sich jeder dort anmelden und an jeder Verlosung teilnehmen, auch ohne gespendet zu haben. Und es spenden schon recht viele, die an die Idee des BGE glauben, da die Verlosungen in regelmäßigen Zeitabständen stattfinden. Ich jedenfalls bin jeden Monat mit 5 Euro dabei.
 

Amtsritter

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Wer soll es bezahlen? Wer hat soviel Geld?
Wer hat soviel Pinke-Pinke ...

Da habe ich noch nichts zu gelesen. Grundeinkommen einstecken, ist für diejenigen, die es einstecken, was Tolles, aber nur für die.

Hartz IV wurde mit der Begründung der explodierenden Sozialkosten eingeführt.
Ich bin gegen diese Entwürdigung, aber war der Grundgedanke so falsch?
 

Zeitkind

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Wer soll es bezahlen? Wer hat soviel Geld?
Wer hat soviel Pinke-Pinke ... Da habe ich noch nichts zu gelesen.
Dann kann man Deine Aussagen ja getrost ignorieren.
Wer das Alphabet nicht beherrscht, ist in seinen Schreibkünsten auch nicht ernstzunehmen.
Grundeinkommen einstecken, ist für diejenigen, die es einstecken, was Tolles, aber nur für die.
Mache Dich erstmal schlau, bevor Du solchen Unsinn schreibst.
 

JFK Mystery

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Grundeinkommen einstecken, ist für diejenigen, die es einstecken, was Tolles, aber nur für die.
Rein rechnerisch würden ca. 98% der Menschen in diesem Land von einem Grundeinkommen profitieren. Sie müßten also dafür sein.

Es sind allerdings die Allermeisten dieser Menschen so intelligent und hinterfragen es.

Geschenke werden nur an Weihnachten verteilt. Und nur für die Kinder. Die Erwachsenen wissen das.
 

noillusions

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Wer soll es bezahlen? Wer hat soviel Geld?
Wer hat soviel Pinke-Pinke ...
Es gibt gute Argumente gegen das BGE, aber dieses führen nicht mal scharfe Kritiker dagegen an.
Da habe ich noch nichts zu gelesen. Grundeinkommen einstecken, ist für diejenigen, die es einstecken, was Tolles, aber nur für die.
Wenn die anderen nachts bedenkenlos durch die Strassen gehen können weil alle ihr Auskommen haben ist auch den "Finanziers" geholfen.
Hartz IV wurde mit der Begründung der explodierenden Sozialkosten eingeführt.
Darüber gibt es zurecht Streit ob diese Begründung zutrifft.
Ich bin gegen diese Entwürdigung, aber war der Grundgedanke so falsch?
Klär mich auf, diesen Satz finde ich widersprüchlich.
 

Wholesaler

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Hartz 4 wurde in erster Linie eingeführt, um die Anzahl der Langzeitarbeitslosen Lohnkosten zu senken.
Sorry, aber den mußte ich berichtigen. Warum? ► Darum.
Es soll tatsächlich noch Erwachsene geben, welche an den Nikolaus der SPD glauben. :icon_wink:
 

noillusions

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Ist aber immer noch nicht BITKOM sondern Achim Berg persönlich.
Und ein Fürsprecher für das BGE ist er auch nicht, sondern einer der es ausprobiert haben will.
 

götzb

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Ich hoffe doch darauf, das das Urteil des BVG, was dieses Jahr noch kommen soll, die Sanktionsmöglichkeiten verbietet.
Und wenn nicht:icon_sad:...ja die Hoffnung stirbt zuletzt.
 

Zeitkind

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Und ein Fürsprecher für das BGE ist er auch nicht, sondern einer der es ausprobiert haben will.
Unter einer ganz bestimmten Bedingung:
Berg wünscht sich, dass das Kooperationsverbot der Länder endlich falle
und so dauerhafte Investitionen in die digitale Ausstattung der Schulen möglich werden.
Wenn die Bildung restlos privatisiert ist, hat die Gesellschaft ihr letztes Hemd verkauft.
Was dabei rauskommt, kann man schon heute an den Kosten sämtlicher
lebensnotwendiger Infrastruktur ablesen. Siehe Strom-, Wasser-, Miet-, Telefon-, Verkehrs-, Gesundheitskosten etc..

Ein BGE wird es nicht geben. Ein Grundeinkommen besteht ja bereits, nur das B ist der Knackpunkt.
Die Bedingungen generieren inzwischen einen so hohen Profit, den wird sich die Wirtschaft nicht nehmen lassen.
Ihr erinnert Euch hoffentlich, wer die Regierung stellt. :icon_pfeiff:
Ich hoffe doch darauf, das das Urteil des BVG, was dieses Jahr noch kommen soll, die Sanktionsmöglichkeiten verbietet.
Aus o.g. Grund kannst Du Dir die Hoffnung sparen. :sorry: Ich denke da realistisch.
 

DoppelPleite

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Mal bitte nicht so schwarz malen was noch ausstehende Urteile betrifft :wink:

Es brodelt im Hintergrund und deshalb dauert es an, eine Entscheidung zu finden was Sanktionen angeht. Würde mir an dieser Stelle wünschen, dass keine Hoffungs/Erwartungshaltung statt findet - als viel mehr eine IST Situation in den Köpfen vollzogen wird.

Sanktionen gehören nicht zu uns! PUNKT
 

humble

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Der erste Schritt wäre ja schon getan mit dem Aussetzen der Sanktionen bei den KDU, was schon lange beabsichtigt ist und eigentlich jedem klar, dass es fällig ist. Die letzten 4 Jahre hat die GroKo aber wieder rumgeeiert, weil die CDU sich mal wieder sperrte.
 

noillusions

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Deutschland und Japan sind die Länder in denen ein BGE am schlechtesten funktionieren würde - Südkorea ist auch so ein Kandidat, ganz einfach weil in diesen Ländern Arbeit so abgöttisch überhöht wird, dass sich dann genug Verrückte finden würden, die auch noch umsonst arbeiten, weil sie ja schon mit dem BGE versorgt sind - Lohndrückerei wäre die Folge.
In Frankreich haben es auch die Kontrollbehörden nicht geschafft die vergleichsweise rigiden Arbeitsgesetze durchzusetzen in der Vergangenheit-auch das klappt schlecht.
Die weiteren Schwierigkeiten sind da nur Dreingabe.
 

Wholesaler

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Sorry, aber den mußte ich berichtigen. Warum? ► Darum.
Es soll tatsächlich noch Erwachsene geben, welche an den Nikolaus der SPD glauben. :icon_wink:
Über die Gründe für die Einführung von Hartz 4 kann man verschiedener Ansicht sein. Unterm Strich sind wir uns ja einig. Hartz 4 ist ein Reinfall. Und das wurde schon vor etlichen Jahren bemängelt:

Studie sieht Hartz IV als Flop - Politik - Tagesspiegel
 

RobbiRob

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Na, extra angemeldet um Werbung zu streuen .....

Die meisten hier sind evtl. nicht so reich, aber die Mehrheit nicht saudoof ..

Schönen Tag noch!
 

JonasBC

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Rein rechnerisch würden ca. 98% der Menschen in diesem Land von einem Grundeinkommen profitieren.
Was ist mit den "schmutzigen" Jobs, die keiner machen will? Die würde bei einem BGE vermutlich kaum noch jemand machen. Also steigen dort die Löhne und viele Leistungen (z.B. Müllentsorgung) werden deutlich teurer. Also müsste das BGE wieder angehoben werden. --> Teufelskreis
 

JFK Mystery

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Was ist mit den "schmutzigen" Jobs, die keiner machen will? Die würde bei einem BGE vermutlich kaum noch jemand machen. Also steigen dort die Löhne und viele Leistungen (z.B. Müllentsorgung) werden deutlich teurer. Also müsste das BGE wieder angehoben werden. --> Teufelskreis
Klingt logisch, aber ein BGE wird niemals eine Höhe erreichen, die ein angenehmes Leben für jemanden ermöglicht, der mehr als ein Dach über dem Kopf und einen vollen Kühlschrank vom Leben erwartet. Der wird arbeiten gehen müssen. Und er bekommt selbstverständlich nur Jobs, für die er geeignet ist.

Viel interessanter sind die, die ein kleines Vermögen (sagen wir mal: bis zu einer halben Million Euro) geerbt haben. Häuschen von den Eltern, vielleicht noch eine vermietete Eigentumswohnung. Die mußten vielleicht bisher noch arbeiten, aber die können dann ganz gut auch mit BGE und Mieterlösen leben. Und großartig verzichten müssen sie auch nicht.

Was ich damit sagen will: Arm bleibt arm. Daran ändert auch ein BGE nichts.
 

ZynHH

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Was ist mit den "schmutzigen" Jobs, die keiner machen will? Die würde bei einem BGE vermutlich kaum noch jemand machen. Also steigen dort die Löhne und viele Leistungen (z.B. Müllentsorgung) werden deutlich teurer. Also müsste das BGE wieder angehoben werden. --> Teufelskreis
Ein BGE kann nur funktionieren, wenn Preise vorher eingefroren wurden. Das bedeutet, Ade' Kapitalismus....wäre ich dafür, das kann aber kein Land allein entscheiden.
 

JFK Mystery

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Ein BGE kann nur funktionieren, wenn Preise vorher eingefroren wurden. Das bedeutet, Ade' Kapitalismus....wäre ich dafür, das kann aber kein Land allein entscheiden.
Eingefrorene Preise = Eingefrorene Löhne?

5-Jahres-Plan?

Hat alles nicht funktioniert. Schon vergessen?
 

Zerberus X

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Aber kommen alle damit aus,und was machen die bei denen es nicht reicht???
Die Frage habe ich in dem Thread schon ein paar mal gestellt,aber darauf geht keiner ein.:wink:

Will oder Kann das keiner beantworten?

Wenn das nicht geklärt ist,gibt es Löcher in der sozialen Hängematte.:biggrin:
 

hansklein

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Was ist mit den "schmutzigen" Jobs, die keiner machen will? Die würde bei einem BGE vermutlich kaum noch jemand machen. Also steigen dort die Löhne und viele Leistungen (z.B. Müllentsorgung) werden deutlich teurer. Also müsste das BGE wieder angehoben werden. --> Teufelskreis
Wäre das nicht fair, wenn für Jobs, die hier von dir als schmutzig bezeichnet werden (?= für minderqualifizierte oder für?) ein Anständiger Lohn gezahlt wird, bei dem die jeweiligen AN den auch gerne ausüben? Ein Job, für den sich andere " zu schade" sind, der aber gemacht werden muss, kann nach meiner Ansicht nur unterbezahlt sein aber niemals unwichtig, auch wenn manche Menschen gerne davon ausgehen, das dort Menschen mit geringer Bildung etc. für nen Appel und ein Ei die "Dreckige Arbeit" für einen bzw. die Allgemeinheit, machen dürfen.

Umgekehrt soll es so sein, das MA in Führungsposition öfter mal zuviel verdienen, gemessen an dem, was sie für ein Unternehmen ( oder auch nicht) leisten.

Bei vielen Jobs, die dem allgemeinen Wohl zuträglich sind, kann durchaus der Staat dazu beitragen, das eine angemessene - und nicht Niedriglohn - Besoldung erfolgt.

Das ein BGE kommt halte ich für sehr unwahrscheinlich, wenn und solange der Staat es schon als Rechtens ansieht, Menschen, die Grundsicherung bekommen, mit einem Einkommen auf ALG2 Niveau abzuspeisen/gleichzusetzen. Hier ist BGE in Höhe von ALG2=Grundsicherung etc. als angemessen und ausreichend bewertet, von den Verantwortlichen, und ich bezweifel, das sich in absehbarer Zeit was daran ändert, für Gesamtdeutschland.
 

JFK Mystery

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Test hin Test her die Frage steht doch im Raum:

Aber kommen alle damit aus,und was machen die bei denen es nicht reicht???
Theoretische Fragen zu einem ohnehin nicht realistischen Konstrukt sind Zeitverschwendung.

Reden wir lieber über die Quoten beim Lotto. Also...
 

AsbachUralt

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Ein BGE kann es nur geben, wenn es in allen Ländern ebenfalls eingeführt wird.
Als Mitglied der EU müsste ein BGE in Deutschland auch für alle anderen Bewohner von EU-Mitgliedsstaaten zur Verfügung stehen. Wie es auch bei Sozialleistungen der Fall ist, sobald man einmal im Land kurz gearbeitet hat. Das würde spätestens der EuGH entscheiden, wie in anderen Bereichen ebenso.

Von daher ist der Traum von einem BGE bei uns, alleine deshalb schon beendet!
 

dagobert1

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Test hin Test her die Frage steht doch im Raum:

Aber kommen alle damit aus,und was machen die bei denen es nicht reicht???
Theoretische Fragen zu einem ohnehin nicht realistischen Konstrukt sind Zeitverschwendung.
Die Frage ist zwar theoretisch, aber keinesfalls unrealistisch.
Wenn im Rahmen einer BGE-Einführung z.B. die Pflegeversicherung abgeschafft wird, gibt es schlagartig tausende Betroffene.
Die in einigen Regionen exorbitant hohen Mieten wären ein anderes Beispiel.

Reden wir lieber über die Quoten beim Lotto.
Wozu? Erstmal brauch ich die richtigen Zahlen, vorher gehen mir die Quoten sonstwo vorbei ..
 

JFK Mystery

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Die Frage ist zwar theoretisch, aber keinesfalls unrealistisch.
Wenn im Rahmen einer BGE-Einführung z.B. die Pflegeversicherung abgeschafft wird, gibt es schlagartig tausende Betroffene.
Keine Sorge.

Es gibt kein BGE in absehbarer Zeit.
 

humble

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Ein Job, für den sich andere " zu schade" sind, der aber gemacht werden muss, kann nach meiner Ansicht nur unterbezahlt sein aber niemals unwichtig, auch wenn manche Menschen gerne davon ausgehen, das dort Menschen mit geringer Bildung etc. für nen Appel und ein Ei die "Dreckige Arbeit" für einen bzw. die Allgemeinheit, machen dürfen.
Und mit einem zusätzlichem BGE würden auch diese Jobs gemacht werden, vorausgesetzt, dass der Mindestlohn dann nicht gesenkt wird.


Umgekehrt soll es so sein, das MA in Führungsposition öfter mal zuviel verdienen, gemessen an dem, was sie für ein Unternehmen ( oder auch nicht) leisten.
Das Geld gönne ich eigentlich jedem. Viel größer und schädlicher für Unternehmen und andere Mitarbeiter ist das „Peter-Prinzip“.
 

ZynHH

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Eingefrorene Preise = Eingefrorene Löhne?

5-Jahres-Plan?

Hat alles nicht funktioniert. Schon vergessen?
Es hat nicht funktioniert, weil der Kapitalismus es nicht zugelassen hat und notfalls mit waffengewalt dagegen vorgeht.

Einfach mal vorhandene Strukturen beenden. Sie führen nur zu dauerhaften Krieg in der Welt.

Aber ohne Einfrieren der Preise wird ein BGE nie ausreichen, da es den Kapitalismus nie befriedigen können wird.
 
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Hallo,


also zur Finanzierung eines BGE möchte ich einmal dezent auf den Urheber der Hartz IV-Misere hinweisen.

Der Herr kassiert ja auch jeden Monat seit 2005 seine läppischen 25.000,- € Werksrente von VW für 12 Jahre Betriebszugehörigkeit.
Auch sein Mitstreiter , unser Kanzler mit schwarzen Haaren bekommt heute noch von der Bundesrepublik reichlich Geld,obwohl er ja bei russischen Gaskonzern genug verdient.
Pension in Höhe von 6.446 € pro Monat plus die Bezahlung seines Berliner Abgeordnetenbüros von 46.750 € pro Monat.

Vom Rest der Agenda 2010 - Bande mal gar nicht zu reden.
 

AsbachUralt

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Hallo,


also zur Finanzierung eines BGE möchte ich einmal dezent auf den Urheber der Hartz IV-Misere hinweisen.

Du wirfst staatliche und private Altersvorsorgen in einen Topf.
Im übrigen, was willst Du damit sagen, dass man Pensionen und Renten einsparen soll um damit das BGE zu finanzieren?
Das wird niemals geschehen, denn

• die Summe die alleine für ein BGE von 1000 € pro Person benötigt wird,
würde eine knappe Billion Euro im Jahr betragen, da sind Pensionen nur ein
Klacks, auch eventuell wegfallende Verwaltungskosten ebenso
• Renten-und Pensionsansprüche sind gesetzlich gesichert und eine Änderung
würde auch eine Gesetzesänderung benötigen und sich wegen dem
Bestandsrecht über 40-50 Jahre hinziehen, bevor sie überhaupt machbar
wäre
• und das wäre politisch niemals durchsetzbar, wer sägt schon den Ast ab auf
dem er sitzt?
 
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Hallo,

nein, ich weise auf Abzockerei hin.

Nach 4 Jahren Kanzlerschaft lebenslang eine Pension von über 6000 € kassieren ist Abzocke und keine verdiente Altervorsorge.

Uund nur nebenbei hat der Gute Herr (wie auch alle anderen) noch genügend andere Einkünfte.


Und Gesetze kann man ganz schnell ändern, siehe doch vor ein paar Jahren für die "armen" Banken, da hat man innerhalb von 3 Tagen ein komplett neues Gesetz geschaffen.


Und irgendwo muß man mit dem Einsparen ja schließlich anfangen :)



Außerdem wüßte ich gerne wie du auf die Horror-Summe von 1 Billion € kommst ?


Schließlich geht es um Leute, die ja jetzt ohnehin schon staatliche Leistungen erhalten, zu finanzieren wäre also nur der Unterschied zwischen den jetzigen Zahlungen und den 1.000 ,- € .
 

JFK Mystery

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Die Leute, die irgendwann später einmal über ein Für oder Wider zum Thema "BGE" entscheiden, sind sicherlich nicht die Leute, die rumwinseln, um 1.000 € im Monat zu bekommen.

Nur mal so in den Raum geworfen.

Welche Motivation sollten Arbeitnehmer, Freiberufler, Unternehmer und Beamte haben ( = Mehrheit in der Bevölkerung ), ein "BGE" zu befürworten?
 

AsbachUralt

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Außerdem wüßte ich gerne wie du auf die Horror-Summe von 1 Billion € kommst ?

Der Sinn eines BGE soll doch schlicht und ergreifend sein, dass es alle anderen Sozialleistungen ersetzt.
Und bei grob gerechnet 80 Millionen Einwohnern multipliziert mit 1000 € wären das 80 Milliarden pro Monat und 960 Milliarden pro Jahr.
 
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Hallo,

nun da
Der Sinn eines BGE soll doch schlicht und ergreifend sein, dass es alle anderen Sozialleistungen ersetzt.
Und bei grob gerechnet 80 Millionen Einwohnern multipliziert mit 1000 € wären das 80 Milliarden pro Monat und 960 Milliarden pro Jahr.
liegt wohl dein 2.Rechenfehler.

Seit wann bekommen sämtliche Bundesbürger Sozialleistungen ?

Offiziell sagt die Statistk 4,6 MIllionen,aber das ist wie immer schönfärberei.

Nehmen wir mal die Asylberwerber mit 1,5 MIllionen und den Rest mit 6 Millionen kommen wir auf insgesamt 7,5 Millionen Bezieher von Sozialleistungen.

Diese beziehen aber schon Leistungen, also kann man nur den
Unterschied zwischen jetzt geringerem und zukünftigem SOLL (1.000,-€) ansetzen.
Geschätzt also etwa die Hälfte dieser Zahl.

Das sind keine Billionen €



@JFK
Die Leute, die irgendwann später einmal über ein Für oder Wider zum Thema "BGE" entscheiden, sind sicherlich nicht die Leute, die rumwinseln, um 1.000 € im Monat zu bekomme
Richtig, das sind Leute die überhaupt nicht mehr wissen, wie es dem Bürger geht.
 

dagobert1

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Seit wann bekommen sämtliche Bundesbürger Sozialleistungen ?
Das "B" im "BGE" steht für für "bedingungslos".
Die "Bedingung" der Bedürftigkeit wäre bei einer BGE-Einführung also auch weg, und dann stimmt die Rechnung von @AsbachUralt.
 

Zeitkind

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Seit wann bekommen sämtliche Bundesbürger Sozialleistungen?
Noch jemand, der den Begriff Grundeinkommen offensichtlich nicht verstanden hat.
Die Idee des BGE fundiert auf die grundlegende Existenzsicherung eines jeden Bürgers der Gesellschaft.
Grundsätzlich eine gute Idee, doch wird bei allen Überlegungen geflissentlich ignoriert,
daß man die Bedingungen dafür nicht einfach ausklammern kann.
Ein echtes BGE im kapitalistischen System ist schlichtweg nicht umsetzbar.
Dafür müßten zuallererst grundlegende Voraussetzungen erfüllt werden.
Abschaffung des Zinssystems, Reformierung des Mietsystems,
Regulierung von gesellschaftlich- und existenziell relevantem Besitz,
Leistungs- und Handelsorientierung an Realwirtschaft etc..
Gerne wird vergessen, daß die Globalisierung eine nicht unwichtige Rolle spielt.
 
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Hallo,

also unseren Politikern traue ich ja fast alles zu :doh: aber nicht das sie einem Baby schon 1.000 € geben würden.
grundlegende Existenzsicherung eines jeden Bürgers
so wie du es meinst.

Der Pferdefuß wird wohl da dann der sein, das sich Vater Staat dann gleich mal 999 € wieder einsackt, Stichwort Krankenversicherung.


In Bürokraten-Leseart heisst BGE:

Man spart sich bei den ca.3,5 Millionen Sozialfällen, deren Zahlbeträge im Bereich zwischen 700 und 999 € liegen einfach die komplette Bearbeitung, was der Verwaltung pro Jahr mehr erspart als sie danach für die 1.000 € ausgeben muß.


mfg

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Es könnte nur über eine "Maschinensteuer" und eine "Informatik/Robotik/Software-Steuer" in mindestens gleicher Höhe wie die Lohnsteuer plus eine kappende Steuer auf Kapitalerträge plus die Abschaffung von Zins und Zinseszins inkl. einer moderaten Geldreform plus gleichzeitiger Abschaffung fast aller Transferleistungen (egal ob Pensionen, Renten oder Existenzsicherungen) gehen.

Individuelle Mehrbedarfe - und das müßte recht restriktiv gehandelt werden - könnten über die Krankenkassen an Behinderte und Kranke ausgegeben werden. Das KK-System müßte ebenfalls reformiert werden, so daß analog auch alle in GKV kommen bzw. zahlen.

Tatsächlich wird es entweder die Maschinen- und Robotersteuer geben, und wenn nicht, sehen wir dem nächsten großen Weltkrieg entgegen.

Mehrfach in der Vergangenheit wurde der Überhang an Arbeitskräften, die nicht mehr alimentiert werden konnten, in Kriegen bzw. Weltkriegen "weggeschmolzen", oft genug sogar für bestimmte Staaten und Industrielle gewinnbringend. Was in den nächsten paar Jahren durch die digitale Automatisierung vor die Straße gesetzt wird, wird diesmal so umfassend sein, daß der nationale und internationale Frieden ohne einschneidende Maßnahmen nicht wird erhalten werden können.
 

AsbachUralt

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Es könnte nur über eine "Maschinensteuer" und eine "Informatik/Robotik/Software-Steuer"
Du vergisst dabei, Maschinen kann man überall aufstellen und das würde dann auch geschehen, wobei schon jetzt viele Firmen ihre Maschinen im Ausland arbeiten lassen.
Was aber eine Maschinensteuer mit einem neuen Weltkrieg zu tun haben soll, das erschließt sich mir nun gar nicht.
Die ärmeren Länder werden sich über die Maschinensteuer bei uns ein Loch in den Bauch freuen, während bei uns die Steuereinnahmen wegbrechen und das Land noch mehr verarmen wird.
Zusätzlich wird der 3-D Drucker eine ganz große Bedeutung bekommen, Teile werden gedruckt und das in den Ländern, wo es eben am billigsten ist, solche Drucker zu betreiben, aber wohl kaum in Deutschland.
 
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Tatsächlich wird es entweder die Maschinen- und Robotersteuer geben, und wenn nicht, sehen wir dem nächsten großen Weltkrieg entgegen.
Hochentwickelte Technik ist immer sensibel und fehleranfällig. Es wird daher Menschen brauchen, die sie wieder in Gang bringen, wenn sie ausfällt.

Wie lange wird schon über das "Papierlose Büro" debattiert? Was ist daraus geworden? (Natürlich nix)

Menschen werden immer und überall benötigt. Ihre Aufgaben werden sich wandeln. Mehr nicht.
 

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Hochentwickelte Technik ist immer sensibel und fehleranfällig. Es wird daher Menschen brauchen, die sie wieder in Gang bringen, wenn sie ausfällt.
Und du glaubst, jemand mit einem IQ von sagen wir mal lediglich 95 wird das können?

Wie lange wird schon über das "Papierlose Büro" debattiert? Was ist daraus geworden? (Natürlich nix)
Das was damit gemeint ist, findet bereits statt. Hast du in letzter Zeit mal in irgendeinem Großbetrieb angerufen? Und eine echte Telefonistin an der Strippe gehabt? Im Augenblick werden in einem derart großen Rahmen sog. "White Collar"-Jobs abgeschafft, mit einer derart stetig zunehmenden Rasanz, daß ganze Berufsgruppen wegfallen.

Die wird man nicht mehr "unterbringen" können, denn denen fehlt es schlicht an Hirnschmalz um in der schönen neuen Welt bestehen zu können.

Menschen werden immer und überall benötigt. Ihre Aufgaben werden sich wandeln. Mehr nicht.
Dies verkennt den Rahmen und die Dynamik dessen, was gerade passiert. Es stimmte schon bei der letzten nachindustriellen Revolution nicht mehr (oder wir würden uns nicht alle hier in diesem Forum unterhalten) und für das was in den nächsten 10 bis maximal 15 Jahren kommt, sind wir überhaupt nicht vorbereitet.

Interessant ist, daß und wie sich finanzstarke Leute bereits aufstellen, um mit dieser Zukunft fertig zu werden. Wenn man da mal genau hinschaut, sieht man schon ein Spiegelbild dessen was kommen wird.

Hat eigentlich irgendwer abseits der Nerds wahrgenommen, daß sich letzte Woche Spitzenentwickler und Minister aus den diversesten Industrienationen darüber unterhalten haben, welche Ethik man Kampfrobotern/-maschinen einbauen sollte? Und wie man alle Staaten dazu verpflichten könnte?

Ich glaube, daß ein Problem von sehr vielen Leuten ist, daß sie das alles immer noch für Science Fiction halten.
 

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Du vergisst dabei, Maschinen kann man überall aufstellen und das würde dann auch geschehen, wobei schon jetzt viele Firmen ihre Maschinen im Ausland arbeiten lassen.
Was aber eine Maschinensteuer mit einem neuen Weltkrieg zu tun haben soll, das erschließt sich mir nun gar nicht.
Die ärmeren Länder werden sich über die Maschinensteuer bei uns ein Loch in den Bauch freuen, während bei uns die Steuereinnahmen wegbrechen und das Land noch mehr verarmen wird.
Zusätzlich wird der 3-D Drucker eine ganz große Bedeutung bekommen, Teile werden gedruckt und das in den Ländern, wo es eben am billigsten ist, solche Drucker zu betreiben, aber wohl kaum in Deutschland.
Ohne eine Änderung von Wirtschaftsstrukturen kann es natürlich nicht gehen. Langfristig ist da auch sicherlich erst an die Geldreform und dann die Abschaffung von Geld zu denken.
 
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Ohne eine Änderung von Wirtschaftsstrukturen kann es natürlich nicht gehen. Langfristig ist da auch sicherlich erst an die Geldreform und dann die Abschaffung von Geld zu denken.
Das müsste dann weltweit erfolgen. Aber bislang ist alles gescheitert, was jemals weltweit geplant war. Alles. Die Interessen sind viel zu unterschiedlich.

Und auf deutsche Befindlichkeiten wird niemand Rücksicht nehmen.
 

AsbachUralt

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die Abschaffung von Geld zu denken.
Dir ist schon klar, wer in der Politik bestimmt, oder im Hintergrund mitbestimmt? Warum sollten Reiche oder selbst die gut verdienenden Politiker weltweit für die Abschaffung von Geld sein?
Und wie stellst Du Dir eine Welt ohne Geld vor?
Tauschgeschäfte funktionieren nur auf einer sehr grundlegenden Basis, also Brennholz gegen ein Stück Fleisch usw.
Was willst Du dann für den Erwerb von Gütern aller Art anbieten und wer sollte die herstellen, wenn er davon keinen Nutzen hat?
Eine Welt ohne Geld wird es höchstens dann für eine Zeit lang geben, wenn ein Atomkrieg die Menschen in die Steinzeit zurück schleudert oder es ähnliche Katastrophen gibt. Aber niemals in einer Welt die von der Hemmungslosen menschlichen Gier beherrscht wird, wie seit ein paar Tausend Jahren schon..
 
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Dir ist schon klar, wer in der Politik bestimmt, oder im Hintergrund mitbestimmt? Warum sollten Reiche oder selbst die gut verdienenden Politiker weltweit für die Abschaffung von Geld sein?.
Das hat nichts mit Politik und menschlicher Gier zu tun, sondern es ist ein vollkommen natürlicher Vorgang, der sich seit der Steinzeit entwickelt hat.

Geld? Brauche ich auch nicht, aber ich brauche Waren und Dienstleistungen. Die will mir aber niemand kostenlos zur Verfügung stellen (blöd, was?). Also muß ich eine Gegenleistung anbieten.

Da bietet sich Geld als universelles Tauschmittel an. Was denn wohl sonst?
 

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Es könnte nur über eine "Maschinensteuer" und eine "Informatik/Robotik/Software-Steuer" in mindestens gleicher Höhe wie die Lohnsteuer plus eine kappende Steuer auf Kapitalerträge plus die Abschaffung von Zins und Zinseszins inkl. einer moderaten Geldreform plus gleichzeitiger Abschaffung fast aller Transferleistungen (egal ob Pensionen, Renten oder Existenzsicherungen) gehen.
Das ist schon deshalb Käse, weil das Fortschritt und Produktivität bremst, weil es sich dann nicht wie bisher lohnt, Innovationen einzuführen. Die Musik spielt dann woanders und Deutschland fällt technologisch zurück.
Was in den nächsten paar Jahren durch die digitale Automatisierung vor die Straße gesetzt wird, wird diesmal so umfassend sein, daß der nationale und internationale Frieden ohne einschneidende Maßnahmen nicht wird erhalten werden können.
Das wurde schon früher prognostiziert und hat sich in der Intensität auch nicht bewahrheitet. Tatsächlich gab es eine Verschiebung hin zu Dienstleistungsjobs, diese meist schlechter bezahlt als die vorigen Industriejobs. Die schlimmsten Auswüchse waren dann sowas wie Outbound-Call-Center-Jobs. Du siehst, irgendwer "erbarmt" sich dann doch der Erwerbslosen.
 
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