Bedingungsloses Grundeinkommen

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Gast
Überall wo er will.
Der Effekt des BGE wäre:
Kein Unternehmen muß bei einem monatlichen BGE von 3000.- Euro noch ein Gehalt zahlen. Es kann, muß aber nicht. Und somit ständen der offenen Stellenausschreibung aller Firmen nichts mehr im Wege. Jeder Arbeitnehmer könnte irgendeine Position in irgendeinem Unternehmen ausfüllen.
Das würde zur Folge haben, dass die Wirtschaft blühen würde.

Niemand hat zu viel Einkommen, so daß die Preise steigen müssen und niemand hat zu wenig Einkommen, so dass nichts mehr verkauft wird, mit der Folge Insolvenz.
 

physicus

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Kein Unternehmen muß bei einem monatlichen BGE von 3000.- Euro noch ein Gehalt zahlen.

sagst du uns auch wo du das geld dafür hernehmen willst?
andernfalls stecke ich das ins genre utopie a la jules verne.


mfg physicus
 
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Gast
Tja, da geht es aber wieder hin. Alles was du schreibst wäre wünschenwert, aber irgendwie sieht es im Moment eher nicht so aus

Die Zukunft wird so aussehen, was in den letzten Jahrzehnten schon zum Verhängnis wurde, nämlich der Austausch von Arbeitnehmern nur unter Familien (Wo die Politik in Menschenunkenntnis dachte, jeder könne überall Arbeit finden), nun zur Vollendung gebracht wird.

Es darf nur noch an der Wirtschaft teilnehmen, wer zur Familie gehört. Alle anderen können sehen wo sie bleiben.

Dazu werden den Familienangehörigen bestimmte Personalpapiere ausgehändigt, allerdings in Form eines Stempels auf der Handoberfläche, der sich nicht mehr abwaschen lässt. Und nur mit diesem Stempel, bekommt man Zutritt in jedes Geschäft. Ob das nun Aldi, Netto, Lidel, Kaufhof, oder der Metzger neben an ist.
 
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Gast
sagst du uns auch wo du das geld dafür hernehmen willst?
andernfalls stecke ich das ins genre utopie a la jules verne.


mfg physicus

Dort her, wo auch das Geld für die systemrelevanten Banken her kam.
Wobei es nicht gedruckt werden muß. Es wird einfach als Guthaben ins Konto eingeschrieben.
 
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Gast
oh ja klar,

der andreas popp von den piraten...:icon_mued:

Nein. Nicht der Andreas Popp von den Piraten, sondern der Buchautor und Unternehmer Andreas Popp, von der Wissensmanufaktur.

Siehe:
Wissensmanufaktur - Herzlich willkommen bei der Wissensmanufaktur - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik


[bzgl. woher sollen 3000€ monatlich für jede/n Bürger/in kommen] Dort her, wo auch das Geld für die systemrelevanten Banken her kam.
Wobei es nicht gedruckt werden muß. Es wird einfach als Guthaben ins Konto eingeschrieben.

Wobei man dazu sagen muss, dass momentan kaum jemand über Beträge von 3000€ monatlich diskutiert.
Das hatte, glaub ich, Horst Schlämmer vor zwei Jahren mal vorgeschlagen. ;-)

Diskutiert wird derzeit über Beträge zwischen 800 und 1500 €.

LG
 

haef

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Nein. Nicht der Andreas Popp von den Piraten, sondern der Buchautor und Unternehmer Andreas Popp, von der Wissensmanufaktur.
Siehe:
Wissensmanufaktur - Herzlich willkommen bei der Wissensmanufaktur - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik
da ist wohl das frettchen (Beißreflex - > Piraten) bei ihr durchgekommen :biggrin:, denn bei etwas genauerer Betrachtung würde b. bestimmt zustimmen, auch wenn die Zahlen etwas wild durcheinander gewürfelt sind.
Die Kernaussage ist doch, bereits jetzt schafft nur ein kleiner Teil der Gesamtbevölkerung, ca. zw. 20 u. 60 J. mit eben vielen Ausnahmen, für alle anderen die Lebensgrundlage, den Rest machen Maschinen.
Andererseits sind aber alle (von der Wiege bis zur Bahre) Konsumenten und somit, durch die Abnahme der Waren, auch Erhalter der Arbeitsplätze und Produktionsstätten.

Letztlich ist es nur eine Frage des Eigentums i.w.S. (Boden, Bodenschätze, Wissen).
Wird diese Eigentumszentrierung, vor allem Kumulierung, aufgegeben oder nur etwas aufgeweicht sind wir bei einer gleichmäßigeren Gesamtversorgung.

Bei Experimenten in den 70ern in Kanada/USA wurde übrigens die Frage "Wer arbeitet dann noch?" insofern beantwortet, als es eine Arbeitaufgabe nur unter 5 % war.
Letztlich ohnehin nur eine Frage einer verschobenen Wahrnehmung zwischen Fremd- und Eigenbild.

fG
Horst
 
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Gast
danke für die klarstellung,

bei dem namen :icon_kratz:, war das meine erste reaktion, sorry. grundsätzlich bin ich ja einem BGE auch nicht unbedingt abgeneigt....

liebe grüße von barbara
 
E

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Gast
Nein. Nicht der Andreas Popp von den Piraten, sondern der Buchautor und Unternehmer Andreas Popp, von der Wissensmanufaktur.
...

Wissenswertes zu Andreas Popp:
Andreas Popp (geb. 1961) bezeichnet sich selbst als "Erfolgsautor", der zu Themen aus Politik und Wirtschaft "frappierende Ergebnisse jenseits des Mainstreams kommuniziert". Dabei fällt Popp durch rechtsgerichtete Ansichten, antisemitische Äußerungen, sowie ein Faible für fragwürdige Pseudomediziner auf. Daneben tritt Popp als Tierrechtler in Erscheinung. Popp ist häufig in Fernsehinterviews zu Wirtschaftsfragen zu sehen, z.B. auf n-tv. Er war bis 2010 Aufsichtsratsvorsitzender der L’or capital fine art AG (vormals Popp AG ) in Nienburg (Niedersachsen), einem Anbieter von Edelmetall-Investmentfonds.

Der in diesem Artikel gemeinte Andreas Popp ist nicht mit dem gleichnamigen Politiker der Piratenpartei zu verwechseln.

Wissensmanufaktur

Beim Internetprojekt Wissensmanufaktur, das sich auch "Institut für Wirtschaftforschung und Gesellschaftspolitik" nennt und von Pia M. Kästner (geb. 1956) geleitet wird, ist Popp "verantwortlich für die wissenschaftlichen Gremien". Eine große Zahl von Beiträgen von Popp, hauptsächlich in Form von Videos, kann auf der Internetseite wissensmanufaktur.net abgerufen werden. Als Mitglieder eines wissenschaftlichen Beirats der Wissensmanufaktur werden folgende Personen genannt: Der Ökonom Wolfgang Berger, der Tierrechtler Helmut F. Kaplan, der Verschwörungstheoretiker Karl Albrecht Schachtschneider, der Meteorologe Wolfgang Thüne und der rechtsorientierte Medienwissenschaftler und Journalist Michael Vogt.

Politische Ansichten

Popp ist der Ansicht, das Deutsche Reich sei von den Alliierten annektiert worden, diese Annexion gelte bis heute und die Bundesrepublik Deutschland sei kein legaler Staat. Er befürwortet daher das Wirken einer Kommissarischen Reichsregierung. Welche der verschiedenen sich so nennenden Gruppierungen er meint, ist allerdings nicht bekannt.
...
Über Herrn Popp wird auch hier berichtet:
Die Konferenz des „Infokriegers“. « Reflexion
Der klandestine Kongress der Verschwörungsfans. « Reflexion
 

Dipler

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Entschuldigung! Aber für mich seid ihr alle Schwachmaten :icon_twisted:
Träumt ihr noch oder was?? Bei euren Betrachtungsweisen schließt ihr zumindest eine nicht unerhebliche Belkerungsgruppe aus: Rentner !
Diese Menschen haben sich auch mal krumm gemacht! Vergessen? Viele von denen haben weniger zum Leben als die von euch so umsorgten Hartzler! In meinen Augen seid ihr auch nichts anderes als Ignoranten und Egoisten!

Frohe Weihnacht! Und einen endlich gerechteren Sozialstaat!

Gruß Dipler
 

Gartenfreund

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Entschuldigung! Aber für mich seid ihr alle Schwachmaten :icon_twisted:
Träumt ihr noch oder was?? Bei euren Betrachtungsweisen schließt ihr zumindest eine nicht unerhebliche Belkerungsgruppe aus: Rentner !
Diese Menschen haben sich auch mal krumm gemacht! Vergessen? Viele von denen haben weniger zum Leben als die von euch so umsorgten Hartzler! In meinen Augen seid ihr auch nichts anderes als Ignoranten und Egoisten!

Frohe Weihnacht! Und einen endlich gerechteren Sozialstaat!

Gruß Dipler


Natürlich gibt es das BGE auch für Rentner!
 

Dipler

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Natürlich gibt es das BGE auch für Rentner!


Ach so...etwa in der Art, dass sich einer jahrzehnte lang krumm gemacht hat für Minilöhne, dann 'ne Rente knapp oberhalb des GruSi -Satzes erhält und erleben soll, dass die faulen Typen der Spaßgesellschaft mit Null Bock auf Nix ein BGE für's Nichtstun bekommen, das dann vielleicht noch über der Rente des Vollidioten Rentner liegt :icon_evil: :icon_twisted: Wenn das damit gemeint ist stimmt doch meine vorherige Aussage wieder :cool:
 
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Viele von denen haben weniger zum Leben als die von euch so umsorgten Hartzler!

Gruß Dipler

Das kann schon mal nicht sein.

Wenig Rente wird mindestens bis zum Hartz4 Geld oben drauf gezahlt.

Auch die dumme Rede eines gewissen Abgeordneten:

" Ein Minijobber hat mit seinen Zulagen längst nicht soviel, wie ein Hartz4 Empfänger mit 1.- Euro Job.."

ist verlogene Volksaufwieglung. Mehr als Hartz4 +100.- Euro gibt es gesetzlich nicht.
 
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Ach so...etwa in der Art, dass sich einer jahrzehnte lang krumm gemacht hat für Minilöhne, dann 'ne Rente knapp oberhalb des GruSi -Satzes erhält und erleben soll, dass die faulen Typen der Spaßgesellschaft mit Null Bock auf Nix ein BGE für's Nichtstun bekommen, das dann vielleicht noch über der Rente des Vollidioten Rentner liegt :icon_evil: :icon_twisted: Wenn das damit gemeint ist stimmt doch meine vorherige Aussage wieder :cool:

Wenn Sie die Menschen einteilen in:

- Nichts wert
- Wenig wert
- Viel wert

sind Sie dann mehr wert, als diejenigen die nichts tun ?
 
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Gast
Hoch lebe der Müßiggang ... Haleluja

Es gibt keinen Müßiggang bei Menschen. Gab es nie. Wird es nie geben.

Das ist eine aus der Luft erfundene, nie da gewesene Eigenschaft.

Ich mache Ihnen den faulsten Dummkopf, zum fleißigsten Arbeiter, mit einem atraktiven Angebot..
 
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ExitUser0090

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@AM40 Warum antwortest du auf jemanden, der nichts verstanden hat und als erstes alle mal pauschal als "Schwachmaten" beleidigt? So jemand gehört auf die Igno und gut ist. Trollen soll so einer woanders.
 

Gartenfreund

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Die grundsätzliche Frage beim BGE ist doch nicht die Finanzierung. Das haben doch Fachleute längst durchgrechnet!

Die grundsätzliche Frage ist doch, ob ich meinen Mitmenschen unterstelle, dass sie beim Erhalt von vielleicht 800,- € im Monat nicht mehr bereit sind zu arbeiten.

Mit so einem Menschenbild muss ich das BGE ablehnen!

Ich persönlich glaube das übrigens nicht und bin deshalb für das BGE!
 

pinguin

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Die grundsätzliche Frage ist doch, ob ich meinen Mitmenschen unterstelle, dass sie beim Erhalt von vielleicht 800,- € im Monat nicht mehr bereit sind zu arbeiten.
Darauf gäbe es evtl. folgende Antwort:

1.) Grundsätzlich ist jeder Bürger bereit, für seinen Lebensunterhalt einer beruflichen Beschäftigung nachzugehen.
2.) Viele Bürger werden möglicherweise für die erste Zeit eine Auszeit nehmen, um sich vom bisherigen beruflichen Stress zu erholen und hernach im gleichen Job oder in einem anderen Umfeld neu beginnen.
3.) Viele Bürger werden evtl. nur noch so viel arbeiten, wie sie für sich tatsächlich benötigen. Mehr als 30 Stunden je Woche dürfte dann eher gegessen sein.
4.) Es würden vielleicht mehr Hausarbeitsplätze entstehen, weil manche Büroleute keine Lust haben, kilometerweit zur Firma zu fahren, wenn sie ihren Job auch von zu Haus aus erledigen können.
5.) Und freilich müssten und würden die Löhne steigen, weil sich zu bescheidenen Konditionen keiner mehr bereit findet.

Andere Ansichten?

Das Risiko bei einem BGE besteht evtl. darin, daß Arbeitgeber dann erst recht niedrige Löhne zahlen und der Deutsche diese auch akzeptiert, weil er ja durch's BGE abgesichert ist? Zuverdienste müssen dann allerdings anrechnungsfrei sein, und dieses BGE muß erheblich mehr ergeben, als derzeit ALG2 und KDE zusammen.
 

Hotti

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Natürlich gibt es das BGE auch für Rentner!
Fein. Und sonst? Viele Rentner sind körperlich nicht mehr in der Lage etwas zu den BGE dazu zu verdienen, weil sie sich platt malocht haben, und über zig Jahre die Rentenkasse gefüllt haben. Die haben ganz klar Nachteile gegenüber diejenigen, die noch jünger, und fit sind, und noch die Kraft zu einen Zuverdienst haben. Ich gebe in dieser Hinsicht Dipler recht. Ich heisse allerdings nicht gut, dass er hier pauschal alle als Schwachmaten beschimpft. Man kann auch sachlich bleiben.
 

Gartenfreund

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Fein. Und sonst? Viele Rentner sind körperlich nicht mehr in der Lage etwas zu den BGE dazu zu verdienen, weil sie sich platt malocht haben, und über zig Jahre die Rentenkasse gefüllt haben. Die haben ganz klar Nachteile gegenüber diejenigen, die noch jünger, und fit sind, und noch die Kraft zu einen Zuverdienst haben. Ich gebe in dieser Hinsicht Dipler recht. Ich heisse allerdings nicht gut, dass er hier pauschal alle als Schwachmaten beschimpft. Man kann auch sachlich bleiben.

Natürlich müssen die Ansprüche, die sich die jetzigen und auch späteren Rentner erarbeitet haben erhalten bleiben. Zusätzlich zum BGE.
 

Hotti

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Und wer bitte soll das alles finanzieren? Obwohl es mir zu Gute kommen würde, glaube ich, dass das so gut wie unmöglich ist. Ich wäre schon froh, wenn die Rente mit 67 zurück genommen, und der alte Zustand (vor dem Riesterfactor) wieder hergestellt würde.
 

Gartenfreund

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Und wer bitte soll das alles finanzieren? Obwohl es mir zu Gute kommen würde, glaube ich, dass das so gut wie unmöglich ist. Ich wäre schon froh, wenn die Rente mit 67 zurück genommen, und der alte Zustand (vor dem Riesterfactor) wieder hergestellt würde.

Würdest Du denn das BGE grundsätzlich befürworten oder hast Du noch andere Zweifel außer der Finanzierbarkeit?
 

Hotti

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Würdest Du denn das BGE grundsätzlich befürworten oder hast Du noch andere Zweifel außer der Finanzierbarkeit?
Zumindest ein Versuch könnte mal gestartet werden. Wenn es in die Hose geht, kann man davon ja wieder Abstand nehmen.
 
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