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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Ich habe gehört, dass es sowohl in der Mongolei sowie auch in Hongkong bereits ein bedingungsloses Grundeinkommen geben soll. Kann jemand etwas über die Höhe sagen?
 
E

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Gast
Sie wollen kein Grundeinkommen, weil Du nicht für Dein Einkommen arbeiten sollst, sondern für das Einkommen der Industriekonzerne. Und was bei den Industriekonzernen übrig bleibt, das soll Dein Einkommen sein. So läuft das Heute.
Von dieser falschen Denkensweise, Wachstum durch Gewinnmaximierung und damit sicherer Untergang der Erde, (Film Plastic Planet) bekommst Du sie nicht weg.
 
E

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Gast
Verantstaltung:

Am Mittwoch, 24. Oktober, ist Susanne Wiest zu Gast in Offenburg. Unter dem Titel "1000 Euro für alle! Utopie oder Vision?" diskutiert sie ab 19.30 Uhr in der Mensa des Schulzentrums Nordwest mit Mitgliedern der Interessengemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen Ortenau (IG BGO) und den Gästen der Veranstaltung. Interessierte können sich im Vorfeld Karten im Weltladen Regentropfen, Lange Straße 19 in Offenburg sichern. Ein Kontingent an Karten ist außerdem an der Abendkasse erhältlich.

Siehe dazu: Offenburg: "1000 Euro für alle" - badische-zeitung.de
 
E

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Gast
SKL-Millionärin: "Ich lerne meinen Traumberuf" (Erzieherin)

„Da geht ja niemand mehr arbeiten“ - das ist die Reaktion vieler, die das erste Mal vom BGE hören.
Aber immer wieder höre ich, dass Lotto-Gewinner, die das große Los gezogen haben, sich nicht zur Ruhe setzen, sondern weiterhin ihrer Arbeit nachgehen oder sich etwas aufbauen / etwas anderes arbeiten;
das ist für mich eines der überzeugendsten Argumente dafür, dass auch in einer BGE-Gesellschaft die meisten Menschen weiterarbeiten würden; denn wenn die meisten Lotto-Millionäre weiter
arbeiten - die ja viel mehr Geld „bedingungslos“ zur Verfügung haben als es ein „BGE-Empfänger haben würde - dann arbeiten sicherlich auch die meisten Menschen in einer BGE-Gesellschaft weiter.
Aus der aktuellen Ausgabe der Fernsehwoche: „An ihr Glück muss sich die Hessin noch gewöhnen. Angelika: „Oft wache ich auf und kann es nicht fassen, dass ich jetzt Millionärin bin. Nun kann ich mir meinen größten Wunsch erfüllen: Eine Ausbildung zur Erzieherin.(…)“ Trotz des Geldregens hat Angelika die Bodenhaftung nicht verloren, ist bescheiden geblieben. Sie weiß: Gesundheit, Liebe, die Familie,
das kann man sich auch mit Geld nicht kaufen.“

LG :icon_smile:
 

Realo

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wer arbeitet soll auch dafuer bezahlt werden !!! und wer viel arbeitet soll auch besser bezahlt werden !!! Ein BGE ist nur dann ok, wenn jeder es bekommt und dann entscheiden kann, ob er noch arbeiten will oder nicht. Das ganze Konstrukt ist aber definitiv in den nächsten Jahrzenten so nicht umsetzbar, da dies automatisch auch weitreichende Änderungen im Steuersystem beinhaltet (das muss ja irgendwie finanziert werden) und weitere Aspekte. Und die Abschaffung vom Angebot/Nachfrage-Prinzip ist wohl total weltfremd.


Und sobald es ein BGE geben würde wäre der Aufschrei gross über die bösen Kapitalisten, die dann noch arbeiten gehen und Geld verdienen..... (dien muessten dann ja weniger bekommen, oder?)... und die Summen die hier genannt werden sind abstrus..

Naja, kommt ja eh net...
 

Kaydo

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Das ganze Konstrukt ist aber definitiv in den nächsten Jahrzenten so nicht umsetzbar, da dies automatisch auch weitreichende Änderungen im Steuersystem beinhaltet (das muss ja irgendwie finanziert werden) und weitere Aspekte. Und die Abschaffung vom Angebot/Nachfrage-Prinzip ist wohl total weltfremd.

Klar muss darüber nachgedacht werden, wie wir die Gesellschaft verbessern. Wenn schon der Lebensstandard in den letzten 30 Jahren für einen Großteil der Mittelschicht gesunken ist (von den vielen verarmten Arbeitslosen will ich hier gar nicht sprechen).

»Abschaffung vom Angebot/Nachfrage-Prinzip«. Hääh? Wo hast du denn das gelesen? Hat jedenfalls nichts mit Bedingungslosem Grundeinkommen zu tun.

Und sobald es ein BGE geben würde wäre der Aufschrei gross über die bösen Kapitalisten, die dann noch arbeiten gehen und Geld verdienen.....
????

Es geht um Existenzsicherung und Abschaffung der Sanktionen gegen Arbeitslose. Es geht darum, ohne Existenzangst und in Freiheit leben zu können und nicht wie es heute ist, in einem Zwangsarbeiter-Staat. :icon_kinn:


Mit Grüßen
 

pinguin

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Das BGE soll dafür sorgen, daß jeder (!) Bürger menschenwürdig leben kann. Zur Menschenwürde gehören nicht nur Rechte oder Pflichten, sondern auch zwingend die Möglichkeit, ohne Existenzsorgen davon Gebrauch machen zu können.

Das gilt dann freilich nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Gewerbetreibende; immerhin gibt es auch viele Mittelständler, die defaktisch niemals Urlaub machen können, ohne gleich ihre ganze Existenz zu ruinieren.

Ein BGE nützt insofern allen und macht wirklich frei. Denn was bitte taugt Freiheit, die man gar nicht nutzen kann, weil einem dann die Mittel zur Gestaltung bzw. zum Lebensunterhalt fehlen?

Am wirtschaftlichen Prinzip von Angebot und Nachfrage, gerade auch mit Blick auf Produkte, Lebensmittel und Co., wird bzw. würde sich nichts ändern, da ohne die nix geht.

Ich hätte noch nicht mal Probleme damit, wenn ein BGE mit Einkommen aus einem vorhanden Job verrechnet wird, sofern es ausreichend hoch ist, damit man tatsächlich mal eine Weile aus dem Job aussteigen und keine Existenzsorgen haben müsste, weil man seinen bisherigen Lebenstandard ohne Einschränkungen halten kann.

Aber ob diese, unsere Gesellschaft wirklich schon so reif dafür ist? :icon_kinn:
 
E

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11x Grundeinkommen bei Öko-Test

21.02.2013 | Öko-Test:

"Gleiches Geld für alle"
www.oekotest.de ÖKO-TEST Online Thema Grundeinkommen=

Heute sind gleich 11 Beiträge zum Thema Grundeinkommen auf oekotest.de erschienen;
die einzelnen Beiträge lassen sich, wenn man auf den Link klickt auf der Seite etwas weiter unten unter 'Inhaltsverzeichnis' aufrufen.

LG

Edit.: Unter den 11 Beiträgen auch eine schöne aktuelle Zusammenfassung zum Thema BGE-Petition von Susanne Wiest:

"Susanne Wiest sorgt für Wirbel -Eine Petition und ihre Folgen"
www.oekotest.de ÖKO-TEST Online Thema Grundeinkommen=
 

Kaydo

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AW: 11x Grundeinkommen bei Öko-Test

21.02.2013 | Öko-Test:

"Gleiches Geld für alle"
www.oekotest.de ÖKO-TEST Online Thema Grundeinkommen=

Heute sind gleich 11 Beiträge zum Thema Grundeinkommen auf oekotest.de erschienen;
die einzelnen Beiträge lassen sich, wenn man auf den Link klickt auf der Seite etwas weiter unten unter 'Inhaltsverzeichnis' aufrufen.

LG

Edit.: Unter den 11 Beiträgen auch eine schöne aktuelle Zusammenfassung zum Thema BGE-Petition von Susanne Wiest:

"Susanne Wiest sorgt für Wirbel -Eine Petition und ihre Folgen"
www.oekotest.de ÖKO-TEST Online Thema Grundeinkommen=
Danke für den Tipp.

Doch so einfach ist die Rechnung leider nicht. Denn hinter den Zahlen verbergen sich nicht nur Sozialhilfe, Hartz IV und Kindergeld - also Leistungen, die wirklich bei einem bedingungslosen Grundeinkommen gestrichen werden könnten -, sondern beispielsweise auch Rentenzahlungen oder Leistungen der Krankenversicherungen.

Die Beiträge zu den gesetzlichen Versicherungen, eingezahlt bis zum Stichtag »Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommen«, lösen natürlich Bezugsberechtigungen aus, und werden auch nach Einführung des bGE an diejenigen ausbezahlt werden, die eingezahlt haben. Aber ab Stichtag würde es entweder gar keine gesetzliche Versicherung mehr geben (dafür gibt es ja das bGE), oder es gibt vielleicht noch eine, nämlich die Krankenversicherung. Da aber auch unser Gesundheitssystem krank ist (wie alles in dieser Gesellschaft :icon_smile:), gibt es vielleicht auch da bald Veränderungen.


Und jeder, der weiter arbeitet, will im Alter auch mehr Rente als die Grundsicherung haben, die ihm dann ohnehin zustünde.

Bei Auszahlung eines bGE hat man die Existenzsicherung! Beim »mehr wollen« ändert sich überhaupt nichts. »Mehr wollen« würde sowieso mit »mehr arbeiten« oder »überhaupt arbeiten« zusammenhängen. Mit dem Geld könnte eine private Zusatzversicherung bezahlt werden, die im Alter Geld zusätzlich zum bGE brächte. Aber das wäre Privatsache. - Es hätte nichts mehr mit dem heutigen Arbeits- und Versicherungszwang zu tun.



Mit Grüßen
 
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Auch wenn es bald einen Mindestlohn geben wird, ein BGE ist nötig, damit sich AG und AN auf Augenhöhe begegnen können.
 

Der Ratlose

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ach was, schnick schnack,

leute die dieses BGE einfordern sind geistig nicht ganz auf der Höhe.
so ein Projekt würde gravierende änderungen im Ausländerrecht, im europäischen Recht und vielen andern Rechtsgebieten nachsichziehen müssen.

Wenn ich euch richtig verstehe, dann kann in zukunft jeder EU Ausländer hierherkommen ,bekommt das BGE automatisch, arbeitet für die Firma des Bruders, und für die kinder die in der Heimat bleiben gibt es auch das BGE dazu.

denkt hier auch mal jemand nach? Mal über den eigenen Tellerrand?

Ich glaube ihr habt gar keine Ahnung in was für ein komplexes Rechtssystem innerhalb der EU wir eingebunden sind.

Selbst in der Türkei sind nicht unerheblich viele Menschen über die deutsche AOK versichert, obwohl sie noch nie deutschen Boden betreten haben oder beiträge zahlen.
Und das meine ich völlig wertefrei.

Also, wie soll das laufen mit dem spanischen Arbeitnehmer in Deutschland dessen Familie (Frau,3 Kinder) aber in Spanien geblieben sind.
Wird dennen das BGE dann auch zugesprochen? Deutsches Kindergeld soll ja abgeschafft werden oder ? oder habt ihr nicht gewußt das der gute Mann vorrangig deutsches Kindergeld für seine Kinder in Spanien bekommt.
(völlig zu recht übrigends !)

Also wie solls laufen? von all diesen Athleten die diese idee immer vortragen gibt es immer nur so zahlenspiele oder gefühlsgedusel.
Wenn man fragt wer soll es bekommen, dann wird immer ausgewichen.
 

Kaydo

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Wenn ich euch richtig verstehe, ................
Daaaa liegt der Hase im Pfeffer. :icon_kratz:


Und das meine ich völlig wertefrei.
Na ja, ich weiß nicht. :icon_kinn:

Jedenfalls macht dieses »der darf leben, der nicht«, der darf rein, der nicht, doch mehr Arbeit, und verursacht mehr Kosten, als wenn wir anerkennen, dass alle Menschen ein Lebens- und Existenzrecht haben. Und natürlich macht eine gewisse Ordnung durchaus Sinn. Polizei und Justiz gibt es heute, und wird es nach Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommen ebenfalls geben. Also wo ist das Problem?

Und längst gibt es internationale und europäische Bewegungen für ein Bedingungsloses Grundeinkommen.

BIEN Home, scheinbar nur in Englisch
Europäische Bürgerinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen » European Initiative for Basic Income


Natürlich hast du recht, wenn du sagst, eine lokale Lösung ist kaum vorstellbar, wenn ringsherum alle so weiterwurschteln, wie bisher. Das gäbe ein Ungleichgewicht. Andererseits müssen Staaten damit anfangen. Und die meiner Meinung nach sich sofort einstellenden positiven Effekte werden sehr schnell andere Staaten von den Vorteilen überzeugen. Vielleicht fangen 2, 3 Staaten auch gleichzeitig mit der Einführung an. Und mal sehen, wie sich der Volksentscheid in der Schweiz entwickelt.

Eines ist klar. Das menschenrechtsverletzende Unrecht in Deutschland, die Grundgesetzmissachtung (beschönigend Agenda2010 genannt), verbrochen durch Gerhard Schröder und Joschka Fischer, muss umgehend beendet werden. Da geht kein Weg dran vorbei. :icon_dampf:


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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Es stört dich wenn man auf Fakten und Tatsachen hinweist.

Das passt nicht ins eigene Bild,also weg damit.
 

jimmy

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leute die dieses BGE einfordern sind geistig nicht ganz auf der Höhe.

Also wie solls laufen? von all diesen Athleten die diese idee immer vortragen gibt es immer nur so zahlenspiele oder gefühlsgedusel.
Wenn man fragt wer soll es bekommen, dann wird immer ausgewichen.
Es kommt immer auf das "wie" an. Wenn du erst einen Rundumschlag verteilst, dann bleiben die konstruktiven Antworten natürlich aus.
 

Der Ratlose

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1.
OK, defeniert mir doch bitte mal rechtssicher, wer genau das BGE bekommen soll.

Jeder der hier wohnt ?
oder
jeder der hier seinen dauerhaften Aufenthalt hat?

Jeder deutsche Staatsbürger, oder alle Einwohner der Bundesrepublik Deutschland.

2.
Wie läßt sich das System der sozialen Sicherung im Sinne der VO EG 833/2004 mit dem BGE in Einklang bringen.
Wird als das Kind das in Spanien lebt , dessen Vater oder Mutter in Deutschland arbeitet, auch vom BGE profitieren?
Wenn nein, welche Leistungen wird es dann noch erhalten können,wenn in Deutschland z.b. das Kindergeld zugunsten des BGE abgeschafft wurde.

Solche Fragen kann einem seltsamerweise niemand beantworten.

Und noch eine.
Wie wird sichergestellt das das Geld was als BGE ausgezahlt wird auch in einem geschlossenen Kreislauf bleibt?
 
E

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Gast
hier aus dem ein kommentar zu dem bemerkenswerten buch "irrweg grundeinkommen". es beantwortet durchaus die fragen, welche hier von den sog. beführwortern und negaten der wertigkeit der arbeit schuldig bleiben.....

ad sinistram: Das Grundeinkommen und die Scheißarbeit

genauso wie die frage, nach einem mindestlohn, der ja ausgeblendet bleibt bei unseren BGE anhängern.

LG von barbara
 

Kaydo

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Der Ratlose schrieb:
OK, defeniert mir doch bitte mal rechtssicher, wer genau das BGE bekommen soll.


Heute ist es doch schon so, dass arbeitslose Spanier von ostdeutschen Zeitarbeitsfirmen bei amerikanischen Unternehmen in Westdeutschland beschäftigt werden. :icon_smile:

Was willst du denn mit diesen Eingrenzungen. Europa ist am kämpfen, wie es mit der Arbeitslosigkeit fertigwerden soll, und du willst »rechtssicher« dich einigeln. Das geht nicht. :confused:


Wie wird sichergestellt das das Geld was als BGE ausgezahlt wird auch in einem geschlossenen Kreislauf bleibt?


Beim bGE geht es nicht um Geld! Das muss immer wieder erwähnt werden. Geld ist ein symbolisches Hilfsmittel, um das Tauschen zu erleichtern. Mehr nicht. :cool:

Jeder, der in der DDR aufgewachsen ist, weiß, was ich meine. Es nützt nichts, Geld zu haben, dass dann letztlich nichts wert ist, und mit dem a) es nichts zu kaufen gibt und b) man auch nichts kaufen will, weil die Produkte nur Schrott sind.

Um in einer Wirtschaft ein bGE einzuführen brauchst du als erstes also Güter und Dienstleistungen! Dann kann man sich überlegen, wie man den Zugang zu diesen organisiert. Entweder mit »Geld« oder sonst wie, Bezugsscheine, in Blech ausgestanzte Smilies, wie auch immer.

Dann wird die in einer Gemeinschaft erarbeitete Wertschöpfung geteilt. Und zwar so, dass alle mindestens ein menschenwürdiges Minimum an Zugang zu den Gütern haben. Dies ist dann das bGE.

Den »geschlossenen Kreislauf« (in Deutschland?) den gibt es nicht. Dagegen spricht allein schon, dass die meisten Produkte heute in der globalisierten Welt erstellt werden. Wenn du heute morgen in deinen Supermarkt gehst, schaue mal auf die Herkunftsbezeichnung. Da siehst du, wo überall die Dinge produziert werden, die du kaufst. Und falls du das meinst:

Warum nehmen die Menschen nicht ihr Grundeinkommen und ziehen ins Ausland?

Das können sie. Allerdings werden sie nur dann im Ausland auch Güter für das Grundeinkommen erhalten, wenn sie dort Abnehmer für ihr Geld finden. Und jeder Verkäufer oder Geldwechsler im Ausland wird nur dann bereit sein zur Annahme von EURO, wenn er erwarten kann, dafür in Deutschland etwas kaufen zu können. Mit anderen Worten: letzten Endes wird im Wirtschafts- und Geldkreislauf auch ein im Ausland ausgegebenes Grundeinkommen wieder im Inland nachfragewirksam. (Zitat aus »Fragen und Antworten«, Unternimm die Zukunft)


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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das ist genau das was ich meine.

Es gibt auf die einfachsten Fragen keine einordnungsbaren Antworten.
Die Antworten die kommen sind meistens extrem links idiologisch geprägt, sprechen von einem idealbild eines menschen und haben als Grundvoraussetzung meistens die Unterwerfung der Welt als bedingung.

Das muß es ja auch haben, da die Befürworter des BGE peinlichst verschweigen müssen das ihr System nur in einem unfreien und geschlossenen system und Raum funktionieren kann.

Am besten gefällt mir schon der bezug auf den Euro in einer argumentation die sich auf ein nationales System bezieht.

Also mal folgendes.
Der BGE Empfänger wohnt in Aachen und kauft in Holland oder Belgien ein.
Wieso müssen die Euros dann automatisch wieder nach deutschland zurückfließen oder warum sollte sich der belgische Supermarkt gedanken machen müssen ob er mit dem eingenommenen Geld in Deutschland einkaufen könne?

Eigentlich ist es immer das selbe Spiel, jedesmal wenn eine konkrete Frage an die BGE befürworter gerichtet wird, wird ausgewichen.

also nochmal, only for the germans,

Wer soll das BGE bekommen, welche Voraussetzung soll er erfüllen.
Diese frage ist eine Grundlagenfrage und ohne eine logische und überzeugende Beantwortung dieser entscheidenen Frage ist doch jeder weitere Diskussionsansatz vergeblich.
 
E

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hier aus dem ein kommentar zu dem bemerkenswerten buch "irrweg grundeinkommen".
Bemerkenswertes Buch? Autoren, die bemerkenswert festgefahren im Denken sind und ein fragwürdiges Menschenbild haben, trifft es m. E. eher...
Ich stimme viel mehr dem, was der Soziologe Dr. Sascha Liebermann zu diesem Buch sagt, zu.
Siehe dazu:

“Die falsche Solidarität” oder fehlendes Vertrauen? – Anmerkungen zu “Irrweg Grundeinkomen” « Freiheit statt Vollbeschäftigung : Mitteilungen
 

Der Ratlose

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ha ha, ein gutmensch, sogar einer der ganz naiven Sorte.

nein, ist schon klar die leute arbeiten nicht um leben zu können.
Die Leute würden auch alle arbeiten wenn sie ein BGE hätten.

selten so gelacht. da sieht man mal wieder das unsere akademische sche..e noch nie richtig gearbeitet hat.

Am besten war immernoch die Stelle wo steht das durch das BGE der Arbeitnehmer eine bessere Position gegenüber dem Arbeitgeber bei Lohnverhandlungen hat.
Man wir leben in der EU, und nicht in der Zone wo es ein begrenztes Angebot gab.
 

Der Ratlose

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das konnte ich jetzt nicht so richtig deuten.

Das ist so wie "nach dem Krieg werden die Verbrecher alle zur verantwortung gezogen werden".
Konnte die Gestapo wohl auch nicht viel mit anfangen und mußte wieder abziehen.

Aber jetzt mal ganz im ernst, das arbeiten selbst, die Lohnarbeit dient doch um die eigene Existenz zu sichern.
Der Bruchteil der Leute die aus heheren Motiven arbeitet ist doch minimal.
Dann gibt es noch einen Teil der Bevölkerung die sich über ihre Arbeit definiert, die nur so einen Lebenssinn sieht.
Da ist dann alles dabei von Minderwertigkeitskomplexen, Wahnsinnigen, und leuten die Angst haben allein zu Hause zu sein.
Auf der Arbeit läßt sich so schön eine Scheinwelt aufbauen.

Und wie gesagt, es gibt nur eine Minderheit von Leuten die erkennen das es arbeiten an sich gibt die erledigt werden müßen, und Tätigkeiten die man gerne macht und für einen selbst keine Arbeit in dem Sinne ist.
Gebe ich einem anderen Elo eine Rechtsberatung und helfe ihm bei der Bewältigung seines Problems, ist das ja für mich keine Arbeit im eigentlichen Sinne.
Der Kollege der eine eigene Kanzlei betreibt ist da wiederum ganz anderer Auffassung.
Das ist für mich eher so wie dem Nachbarn oder Freunden helfen, da man davon ausgehen kann das die einem auch helfen wenn diese Hilfe benötigt wird.
 
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das konnte ich jetzt nicht so richtig deuten.

Das ist so wie "nach dem Krieg werden die Verbrecher alle zur verantwortung gezogen werden".
Konnte die Gestapo wohl auch nicht viel mit anfangen und mußte wieder abziehen.

Aber jetzt mal ganz im ernst, das arbeiten selbst, die Lohnarbeit dient doch um die eigene Existenz zu sichern.
Der Bruchteil der Leute die aus heheren Motiven arbeitet ist doch minimal.
Dann gibt es noch einen Teil der Bevölkerung die sich über ihre Arbeit definiert, die nur so einen Lebenssinn sieht.
Da ist dann alles dabei von Minderwertigkeitskomplexen, Wahnsinnigen, und leuten die Angst haben allein zu Hause zu sein.
Auf der Arbeit läßt sich so schön eine Scheinwelt aufbauen.

Und wie gesagt, es gibt nur eine Minderheit von Leuten die erkennen das es arbeiten an sich gibt die erledigt werden müßen, und Tätigkeiten die man gerne macht und für einen selbst keine Arbeit in dem Sinne ist.
Gebe ich einem anderen Elo eine Rechtsberatung und helfe ihm bei der Bewältigung seines Problems, ist das ja für mich keine Arbeit im eigentlichen Sinne.
Der Kollege der eine eigene Kanzlei betreibt ist da wiederum ganz anderer Auffassung.
Das ist für mich eher so wie dem Nachbarn oder Freunden helfen, da man davon ausgehen kann das die einem auch helfen wenn diese Hilfe benötigt wird.
Genau, das war ein super Schlußwort und deswegen geht der Tre:biggrin:at hier zu!
 

Der Ratlose

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ne ne,

das will ich schon wissen.

Wer soll es unter welchen Umständen bekommen dieses BGE.
Da müssen doch all diese überschwänglichen supporter eine Ausage zu treffen können.
 

Kaydo

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Aber jetzt mal ganz im ernst, das arbeiten selbst, die Lohnarbeit dient doch um die eigene Existenz zu sichern.

Ja. Aber nur in deinem Weltbild. Das ist ja gerade der Punkt, dass immer mehr Menschen eine andere Sicht auf die Dinge entwickeln. Den Begriff »Lohnarbeit« gibt es heute überhaupt nicht mehr. Der stammt aus der Mottenkiste des Klassenkampfes. Neben der Lohnarbeit gibt es dann den »Profit« und dann das »Eigentum an Produktionsmitteln«, und so weiter.

So wird aber heute die Bevölkerung nicht mehr versorgt, mit Güter und Dienstleistungen. Die Ideologie passt nicht mehr zur Wirklichkeit.

Entweder du bist heute schon selbständig (in einer Grundeinkommen-Gesellschaft bist du sowieso »selbständiger«, das heißt »freier« in deinen Entscheidungen als heute.) oder du arbeitest heute als sozialversicherungspflichtig, abhängig-beschäftigter Mensch in der freien Wirtschaft oder im Öffentlichen Dienst. Und der Öffentliche Dienst wird verkleinert, wenn die Leute kein Geld mehr für so was haben.

Auch wird der »Lohn« nicht vom Kapitalisten bezahlt, dass funktioniert nur in der Theorie, sondern in Form von Produkten und Dienstleistungen in der Gesellschaft zugänglich. Der Lohn ist die erbrachte Leistung, das Produkt(!), nicht das Geld.

Gebe ich einem anderen Elo eine Rechtsberatung und helfe ihm bei der Bewältigung seines Problems, ist das ja für mich keine Arbeit im eigentlichen Sinne.
Der Kollege der eine eigene Kanzlei betreibt ist da wiederum ganz anderer Auffassung.
Du hast dich scheinbar in dem heutigen System eingerichtet und deinen Platz gefunden. Aber vielleicht gibt es Leute, die keine »Erwerbslose« sein wollen, um sich dann »beraten lassen« zu müssen. Vielleicht ist das, was sich die GRÜNEN und die SPD ausgedacht haben Unrecht? Dann bräuchte man aber Juristen, die das einsehen und handeln, statt »beraten«.


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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na wie cool.

Ihr wißt es also gar nicht.
Ihr seit gar nicht im Stande etwas funktionierendes aufzubauen.
Ihr habt euch da so eine Traumwelt zusammengebastelt.
(Flucht in die eigene Phantasiewelt):biggrin:

Und enden würde es wie in Kambodscha zu Pol Pot Zeiten, die Leute müssen doch euren Wahnvorstellungen folgen. Warum verstehen die das bloß nicht.
 

ThisIsTheEnd

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Ihr ...
Ihr ...
Ihr ...
Ihr ...
Ihr....

Euch ...
Euch ...
Euch ...
Euch ...
Euch ...

Alle doff außer ich und Pol Pot.
 
E

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genauso wie die frage, nach einem mindestlohn, der ja ausgeblendet bleibt bei unseren BGE anhängern.
Stimmt definitiv nicht. Unter linken BGE-Befürwortern (zu denen ich mich btw. nicht zähle) ist der Mindestlohn sehr wohl ein Thema.
Ich persönlich bin der Ansicht, dass BGE und Mindestlohn eigentlich nichts miteinandern zu tun haben, aber dass, wenn ein BGE in angemessener Höhe eingeführt würde, ein Mindestlohn überflüssig ist. Der Mindestlohn spielt m. E. in unserem jetzigen System eine Rolle und sollte beibehalten werden solange das BGE schrittweise eingeführt wird, aber in einer BGE-Gesellschaft wird er nicht mehr zeitgemäß sein, da dann jeder in die Lage versetzt ist, auf gleicher Augenhöhe mit dem "Arbeitgeber" den Lohn auszuhandeln.
 

Der Ratlose

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Also liebe befürworter des BGE.

ihr müßt schon versuchen andere, eigentlich die mehrheit in diesem Lande, zu überzeugen.

Als erstes fragen sich viele natürlich, wer soll das unter welchen Voraussetzungen bekommen.
Jetzt könnt ihr natürlich wiedermal erklären das alle die das fragen etwas doof im Kopf sind, und das BGE ausführlich rethorisch linksdoktriniert erklären, aber es führt nur dazu das euch keiner versteht.

Und wer euch nicht versteht wird euch weder unterstützen , noch tolerieren.

Wenn ihr also nicht einmal wißt wer das BGE empfangen soll,und unter welchen Umständen,dann ist das alles Recourcenverschwendung und abstraktes interlektuelles Gelaber einer Spaltergruppe.

Oder einfach gesagt, "Wichtigmacher"
 
E

ExitUser

Gast
Wenn ihr also nicht einmal wißt wer das BGE empfangen soll
Wie kommst du darauf?
Das war eben gar nicht hier Thema, wer ein BGE bekommen soll (zumindest war es für mich gerade nicht Diskussions-Thema hier).

Wenn du die Meinung der BGE-Befürworter dazu ("Wer bekommt ein BGE?") wissen möchtest , kannst du das ja auch höflicher machen, und nicht einfach hier falsche Unterstellungen in den Raum werfen..
Darüber hinaus möchte ich dich bitten, von persönlichen Angriffen abzusehen; nur weil du anderer Meinung bist als die BGE-Befürworter gibt es keinen Grund, ausfallend zu werden.

Also: Ein BGE (angenommen es würde als erstes in Deutschland eingeführt) würde jeder erhalten, der in Deutschland einen festen Wohnsitz hat und hier auch tatsächlich wohnhaft ist. Darüber hinaus sehe ich im BGE nicht nur eine "Idee für Deutschland", sondern es sollte m. E. langfristig weltweit eingeführt werden. Und Deutschland ist ja auch nicht das einzige Land, in dem das BGE ein Thema ist.

Edit.: Noch was - mag sein dass manche BGE-Befürworter meinen, andere von dieser Idee überzeugen zu müssen;
ich zähle mich nicht dazu. Ich finde die Idee BGE gut,
möchte andere dafür begeistern, und wer Fragen hat, dem beantworte ich sie gerne.
Aber Leute, die partu der Idee BGE nichts abgewinnen können, sollten m. E. sich einfach anderen Dingen widmen.
Nur meine Meinung; soll jeder machen wie er möchte.. Mir jedenfalls wäre es zu doof, wenn ich gegen etwas bin, die ganze Zeit zu versuchen,
die Befürworter einer Sache eines "besseren" belehren zu wollen. Abgesehen davon dass es Zeit- und Energieverschwendung wäre fände ich sowas auch einfach anmaßend.
Aber wie gesagt - jeder wie er möchte.
 

Der Ratlose

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oh mann,

das ist ja eindeutig, ich dachte schon das das BGE auch Penner,Tippelbrüder,Obdachlose und Wohnungslose, sowie Leute ohne feste Meldeadresse bekommen sollten.

dann können ja alle diese linken und rechten spinner endlich sich eine gegend von Deutschland ziehen dort nach ihren eigenen vorstellungen leben und brauchen sich nie wieder gedanken um Arbeit zu machen.
Die bekommen ja alle ein BGE.

Und wenn aus Anatolien oder Rumänien ganze Dörfer beschließen komplett nach Deutschland zu kommen, dann übernehmen die einfach so leere Dörfer in Ostdeutschland, leben ihre kultur dort weiter, haben ihre eigenen Gesetze und leben alle gut vom BGE.

Wie ist man den hier tatsächlich wohnhaft ? Muß man sich dann wie beim JC abmelden? So mit 3 Wochen OA ?
Dürfen die Leute dann nicht mehr im Ausland arbeiten und unter der Woche dort auch wohnen?

Ist ne komische Zielgruppe die ihr da momentan so fürs BGE habt.
 

Kaydo

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Interview mit Susanne Wiest:
Susannes Beiträge finde ich immer sehr gut. :icon_smile:

Frau Wiest, widerspricht ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht der Vorstellung, jeder sei für sich selbst verantwortlich und nicht für die anderen?
Bei vielen Interviews und Talkshows zum Bedingungslosen Grundeinkommen sind mir die Moderatoren und Interviewer bisher eher unangenehm aufgefallen. Wie kommt zum Beispiel dieser Journalist zu dieser Aussage? »Jeder sei für sich selbst verantwortlich und nicht für die anderen.«

Eine Gesellschaft, in der so etwas gelebt wird, ist mir nicht bekannt. Selbst in dem so eigenbrötlerischen Unternehmerland Amerika halten doch wenigstens die gläubigen Menschen zusammen. Und auch in Europa ist mir kein Land bekannt, in dem so eine Devise gegolten hätte. - Haben die Medien heutzutage nur noch Praktikanten angestellt?


Die Meinung ist aber, dass jeder es allein schaffen muss...
Auch diese Bemerkung ist mehr als seltsam. Wessen Meinung. Ist es die Mehrheit oder denkt der Journalist so? Das sollten wir ausprobieren mit einer Volksabstimmung! (Auch wenn ich denke, ein Grundeinkommen ist ein Menschenrecht und muss so oder so eingeführt werden.)

»Jeder es alleine schaffen muss«. So ein Quark. Bei keinem einzigen Menschen ist das der Fall. Aber es gibt viele Menschen, die sind Lobbyisten und denken nur an ihren eigenen Vorteil und den ihrer Gruppe. Ich wage aber zu bezweifeln, dass das die Mehrheit ist. :icon_cool:
 
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»Jeder es alleine schaffen muss«. So ein Quark. Bei keinem einzigen Menschen ist das der Fall.
So sieht's aus. Aber diese Haltung "Jeder muss es alleine schaffen" fußt auf dem nach wie vor weit verbreiteten antiquierten Selbstversorgungsdenken.
Ein Großteil der Gesellschaft lebt noch in diesem Paradigma und hat noch nicht die Realität, dass wir nicht mehr
in der Selbstversorgung sondern faktisch in der Fremdversorgung leben, erkannt. Das macht es für viele so schwer,
die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens denken zu können.

LG
 

jimmy

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Die Meinung ist aber, dass jeder es allein schaffen muss...
Erst kümmert sich der Staat nicht darum, dass jeder die gleiche Bildung, ein fürsorgliches Elternhaus- und was alles noch so dran hängt, bekommt, und wenn das dann in Dysfunktionalität mündet, dann muss man es auch noch selber schaffen. Klar - was sonst!? Dieses Land kann Froh sein, dass es nicht täglich irgend welche Amokläufe gibt.
 

Kaydo

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Erst kümmert sich der Staat nicht darum, dass jeder die gleiche Bildung, ein fürsorgliches Elternhaus- und was alles noch so dran hängt, bekommt, und wenn das dann in Dysfunktionalität mündet, dann muss man es auch noch selber schaffen.

Da sprichst du ja nochmal was an, was fast schon ein Tabu in unserer Gesellschaft ist. In den letzten 30, 40 Jahren haben wir uns bis zum Erbrechen als Wettbewerbs- und Leistungsgesellschaft dargestellt, in der jeder und jede »ganz natürlich« aus dem Rennen fliegt, wenn es um gute Stellen, Anerkennung geht, wenn der Mensch nicht in der Lage ist, dann, wenn es darauf ankommt, Spitzenleistungen zu erbringen.

Dann war immer die Argumentation,« ja, du hast scheinbar nicht genügend gelernt, sonst wärst du auch erfolgreich«. Dabei ist das »Lernen« nur die eine Seite, aber die Menschen werden immer wieder in alle mögliche Alpträume hineingeboren, die ihnen zu viel Kraft rauben und dann können sie in einer Wettbewerbsgesellschaft gar nicht so mithalten (oder halt mit Einschränkungen) mit den anderen.

Und wenn es doch mal eine Gelegenheit gibt, dieses Tabuthema irgendwo anzusprechen, dann gibt es immer gleich welche, die sagen, »ja aber es gibt auch Menschen mit einem schweren Schicksal, die es trotzdem zu was gebracht haben«. Aber solche Aussagen täuschen darüber hinweg, dass Menschen mit solchen Schicksalen schon belasteter sind, als andere und dadurch die persönlichen Entwicklungschancen und Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt werden.

Übrigens ist das auch eine Erklärung, warum manche Menschen mehr Zeit für sich selbst brauchen und nicht so viel für andere arbeiten können. Sie brauchen viel von der eigenen Kraft, um sich selbst zu stützen und zu helfen, weil es in frühen Zeiten andere Menschen nicht genügend für sie taten.

Ob der »Staat« sich um ein »fürsorgliches Elternhaus« kümmern sollte, ist auch eine interessante Frage. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen wäre viel mehr soziale Arbeit möglich, da die Berufstätigen sich ihre Arbeitszeit viel freier gestalten könnten, also gerade so, wie es für sie passt. Davon würden diejenigen profitieren, die Zuwendung brauchen. Der Staat würde mit einem bGE gute Rahmenbedingungen schaffen, für diese Arbeit. Wie die soziale Arbeit dann konkret aussieht, werden sowieso die entsprechenden Berufsgruppen und an dem Thema Interessierte festlegen. - Aber da ist schon ein riesiger Nachholbedarf.


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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Wenn selbst arbeitslose ihre Kinder in den Kindergarten bringen dann passt das wohl nicht zum BGE und das dadurch mehr Zeit für die eigenen Kinder da währe.:icon_neutral:

Es geht nur das eine oder das andere.

Es würde ja auch Sinn machen wenn gerade Arbeitslose das BGE nicht bekommen sollten.
Denn die machen ja nichts.

Die Elos hier in diesem Thema sind ja schließlich auch der Meinung das sie für sich ein BGE haben möchten, es aber wiederum Obdachlosen, Wohnungslosen und Leuten ohne Meldeadresse verwehrt werden kann.

Da der großteil in diesem Land aber arbeitet können die ja auch sagen das eben die arbeitslosen vom BGE ausgeschlossen werden sollen. Oder sie arbeiten und bekommen dann das BGE.
 

ThisIsTheEnd

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Die Elos hier in diesem Thema sind ja schließlich auch der Meinung das sie für sich ein BGE haben möchten, es aber wiederum Obdachlosen, Wohnungslosen und Leuten ohne Meldeadresse verwehrt werden kann.
Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte, war diese Aussage eine Einzelmeinung von 'FMD82'. Aber solche Details interessieren dich ja bekanntlich nicht.
 
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das sind sehr weise und wahre worte kyado. trotzdem vom BGE bin ich nicht überzeugt. für das kleine statement trotzdem danke.

Da sprichst du ja nochmal was an, was fast schon ein Tabu in unserer Gesellschaft ist. In den letzten 30, 40 Jahren haben wir uns bis zum Erbrechen als Wettbewerbs- und Leistungsgesellschaft dargestellt, in der jeder und jede »ganz natürlich« aus dem Rennen fliegt, wenn es um gute Stellen, Anerkennung geht, wenn der Mensch nicht in der Lage ist, dann, wenn es darauf ankommt, Spitzenleistungen zu erbringen.

Dann war immer die Argumentation,« ja, du hast scheinbar nicht genügend gelernt, sonst wärst du auch erfolgreich«. Dabei ist das »Lernen« nur die eine Seite, aber die Menschen werden immer wieder in alle mögliche Alpträume hineingeboren, die ihnen zu viel Kraft rauben und dann können sie in einer Wettbewerbsgesellschaft gar nicht so mithalten (oder halt mit Einschränkungen) mit den anderen.

Und wenn es doch mal eine Gelegenheit gibt, dieses Tabuthema irgendwo anzusprechen, dann gibt es immer gleich welche, die sagen, »ja aber es gibt auch Menschen mit einem schweren Schicksal, die es trotzdem zu was gebracht haben«. Aber solche Aussagen täuschen darüber hinweg, dass Menschen mit solchen Schicksalen schon belasteter sind, als andere und dadurch die persönlichen Entwicklungschancen und Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt werden.

Übrigens ist das auch eine Erklärung, warum manche Menschen mehr Zeit für sich selbst brauchen und nicht so viel für andere arbeiten können. Sie brauchen viel von der eigenen Kraft, um sich selbst zu stützen und zu helfen, weil es in frühen Zeiten andere Menschen nicht genügend für sie taten.

Ob der »Staat« sich um ein »fürsorgliches Elternhaus« kümmern sollte, ist auch eine interessante Frage. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen wäre viel mehr soziale Arbeit möglich, da die Berufstätigen sich ihre Arbeitszeit viel freier gestalten könnten, also gerade so, wie es für sie passt. Davon würden diejenigen profitieren, die Zuwendung brauchen. Der Staat würde mit einem bGE gute Rahmenbedingungen schaffen, für diese Arbeit. Wie die soziale Arbeit dann konkret aussieht, werden sowieso die entsprechenden Berufsgruppen und an dem Thema Interessierte festlegen. - Aber da ist schon ein riesiger Nachholbedarf.

LG von barbara


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte, war diese Aussage eine Einzelmeinung von 'FMD82'. Aber solche Details interessieren dich ja bekanntlich nicht.
Der Rest hat da ja wohl eher keinen Plan wer das alles so bekommen soll.
FMD82 hat sich wenigstens dazu ausgelassen.
Der Rest hier spricht von so einer "Geheimsache" BGE und möchte dieses wohl nach gutdünken vergeben können.
 

FrankyBoy

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Liebe Mitstreiter, ich habe mich jetzt einige Monate mit einem Modell beschäftigt, in dem das BGE keine Sozialleistung mehr darstellt sondern ein kollektiver Anspruch aller Bürger, die aus dem technischen Fortschritt und den von früheren Generationen errungenen Werten beruht.

Ohne den Staat auch mit nur einem Cent zu belasten, könnten wir aus den "bedingungslosen Spitzeneinkommen die fließen" ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger erzeugen, denn die von mir genannten "Supereinkommen", werden ebenfalls bis heute, Leistungslos generiert und die machen, wenn man alle Bereiche durchdenkt, erheblich mehr aus, als die gesamte Republik überhaupt an Staatseinnahmen einnimmt.

Ich rede davon, aus dem bestehendem Schuldgelsdsystem, ein System zu schaffen, dass allen Menschen dient - gemeinnütziges Geld sozusagen - wie das geht könnt ihr hier in 3 Minuten und 45 Sekunden betrachten: https://www.youtube.com/watch?v=iewqwwvN1f0

Um dieses System heute flächendeckend in die Tat umzusetzen, sind mindestens bzw. genau 4 Elemente nötig, weil auch ein Handel mit Bodenflächen, Leistungslose Einkommen generieren können - ein Chemiekonzern in Deutschland hat dies massenweise getan und kassiert jetzt dafür "Stillegungsprämien" von der EU.

In diesem Filmbeitrag, wird näher auf das Thema eingegangen: Wirtschaft ohne Krise - Wissensmanufaktur - Interview - YouTube
 

jimmy

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Der Rest hat da ja wohl eher keinen Plan wer das alles so bekommen soll.
FMD82 hat sich wenigstens dazu ausgelassen.
Ist dir vielleicht auch mal die Idee gekommen, dass "der Rest" aufgrund deiner teilweise total agressiven Art keine Lust hat mit dir über das für und wieder zu diskutieren?
 

Der Ratlose

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Nun ja, die welt ist eben keine Kuschelbude.

@ FrankyBoy

es ist in einer Konstellation in der Deutschland in die EU eingebunden istund dem europäischen Recht unterliegt mathematisch nicht möglich das das BGE funktioniert.

Bisher ist niemand , auch ein Drogeriemulti nicht, in der Lage zu definieren wer alles diese leistungen unter welchen umständen erhalten soll.

Allein die Begrifflichkeit "alle Bürger" ist zu ungenau und kann keine Rechengrundlage sein.

Es sollte doch jedem klar sein das "alle Bürger" nicht nur die momentane Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sein wird.
Durch die Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU werden wir locker 7-10 Millionen menschen mehr aufnehmen müssen.
Die immobilien, die Mietpreise, die Kosten der Lebensmittel, würden explodieren.

Es ist sehr problematisch mit elos über dieses Thema zu diskutieren da gerade bei dieser Bevölkerungsgruppe eine extreme bequemlichkeit und antimobilität vorherrscht.

ich stelle mir das mal wie folgt vor,

Ab dem 01.07.2013 wird der schwedische Staat jedem Einwohner eine BGE in Höhe von 2500 € zur Verfügung stellen.
(Das Beispiel und die Höhe des BGE soll den unterschied zwischen den beiden Ländern verdeutlichen)

Jeder Bürger in der EU hat das Recht sich in Schweden niederzulassen.
Jetzt können allein aus Deutschland sich Millionen von Menschen überlegen ob sie nicht nach Schweden übersiedeln wollen.

(Diese Art der Wanderbewegungen hat und wird es immer geben)

Also, alle alten,kranken, arbeitslose elos, erwerbsunfähigen , Leute die generell Auswandern wollten, können sich ins Auto setzen und nach schweden fahren und dort einfach anmelden.
Sie alle hätten dann einen Anspruch auf das BGE und müssten(!) oder könnten(!) dafür nichts leisten.
Sie können einfach leben.

Und da wären noch 25 andere Länder der EU wo die leute ihre sachen packen würden.
Die JC würden doch sofort die leute ansprechen und auch die Umzüge finanzieren.


So, nun leben also auf einmal ein paar millionen menschen mehr in dem Land, sie bringen extreme Probleme mit, allein das Gesundheitssystem würde kollabieren.

Und mal an alle die hier immer rumweinen, wie schlecht es ihnen geht, ihr würdet staunen wie beschi..en es in Ländern wie Rumänien,Bulgarien,Ostpolen,spanien,Portugal,Süditalien, Teilen Frankreichs aussieht.
Was da für ein Druck herrscht.

Stellt euch einfach mal vor in Deutschland würden einfach alle Leistungen nach dem SGb II und dem SGb XII gestrichen. (Ersatzlos!)
Das könnt ihr nicht?
Dann würde ich euch mal empfehlen aufzuwachen.

Und dann wenn ihr also in der Lage seit wo es kein Geld mehr gibt, ihr nicht mal zum Arzt könnt,da bekommt ihr mit das es in Schweden so ein BGE gibt, ihr nur hinfahren müßt und euch anmeldet und schon sind alle Sorgen vorbei.

was würdet ihr machen?
 

Kaydo

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Liebe Mitstreiter, ich habe mich jetzt einige Monate mit einem Modell beschäftigt, in dem das BGE keine Sozialleistung mehr darstellt sondern ein kollektiver Anspruch aller Bürger, die aus dem technischen Fortschritt und den von früheren Generationen errungenen Werten beruht.
Ich finde es total wichtig, dass möglichst viele Menschen sich Gedanken machen, wie es weitergehen soll, in unseren Gesellschaften. Deswegen ist dein Hinweis interessant.

Die Piraten schlagen vor, eine Enquete-Kommission einzurichten, die einige Vorschläge herausgreift, die dann in einer Volksabstimmung den Bürgern zur Auswahl gestellt werden. (Wenn man nicht wählen geht, lehnt man das Ganze ab.)

Ich denke, wir haben jetzt bestimmt an die hundert Vorschläge, wenn nicht noch mehr. :icon_eek:


Mit Grüßen
 
E

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ich stelle mir das mal wie folgt vor,

Ab dem 01.07.2013 wird der schwedische Staat jedem Einwohner eine BGE in Höhe von 2500 € zur Verfügung stellen.
(Das Beispiel und die Höhe des BGE soll den unterschied zwischen den beiden Ländern verdeutlichen)

Jeder Bürger in der EU hat das Recht sich in Schweden niederzulassen.
Jetzt können allein aus Deutschland sich Millionen von Menschen überlegen ob sie nicht nach Schweden übersiedeln wollen.

(Diese Art der Wanderbewegungen hat und wird es immer geben)

Also, alle alten,kranken, arbeitslose elos, erwerbsunfähigen , Leute die generell Auswandern wollten, können sich ins Auto setzen und nach schweden fahren und dort einfach anmelden.
Solche Szenarien kann man sich immer so ausmalen, wie man selber zum BGE steht.

Was, wenn nicht ausgerechnet die Kranken und Siechen nach Schweden fahren, sondern
- wenn alle Billiglöhner sich in Schweden anmelden - KrankenplegerInnen beispielsweise, dann bricht nicht in Schweden sondern hier das "Gesundheitssystem" zusammen ...
- wenn durchschnittliche Lohnabhängige mit etwa 2500 bis 3000 netto, die aber frustriert und gestresst sind und kurz vom "Burnout-Syndrom" stehen, sich in Schweden anmelden - dann hat hier die Wirtschaft einen echten Fachkräftemangel ...
- wenn ortsunabhängige Freiberufler wie IT-Fritzen, Designer, Ingeneure usw. sich in Schweden anmelden ...
- wenn die Ansammlung dieser Leute in Schweden dort zu einer Belebung der kleinen bis mittelständischen Wirtschaft führt - inklusive indirekter Steuereinnahmen - und diese hier in gleichem Maße weiter ausgedünnt würde ...
Kurz; was, wenn die Anziehungskraft eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu einer sozialen und wirtschaftlichen Belebung dort führt - und zu einem Aderlass in den Regionen, die keines haben?

Und warum Schweden? Wer will denn im Winter in Schweden sein?:icon_confused:
Was wäre, wenn Griechenland, Spanien, Portugal, statt Bankaktionäre zu mästen, ein BGE einführt?
Das würde ganz nebenbei die Binnenwirtschaft ankurbeln ...

MfG
 
E

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Gast
Das sollten wir ausprobieren mit einer Volksabstimmung!
Das ist alternativlos!:icon_biggrin:

(Auch wenn ich denke, ein Grundeinkommen ist ein Menschenrecht und muss so oder so eingeführt werden.)
Nicht direkt.
Man könnte aus guten Gründen annehmen, dass Art. 3, Art. 22 und Art. 25 am sichersten mit einem BGE garantiert werden können.

Aber wie diese Rechte konkret realisiert werden, ist freibleibend; ohne Sanktionen, ohne Ortsanwesenheitspflicht und mit transparenten und nachvollziehbaren Berechnungsgrundlagen dürfte es auch sowas wie HartzVI sein.

Wobei Gedanken darüber, wie 1948 unter dem Eindruck des Faschismus formulierte Rechte heutzutage zu verstehen sind oder sein könnten, auch nötig sind.
Ich finde es ja unglücklich, dass es ein Recht auf Arbeit ausdrücklich gibt (Art. 23), aber ein Recht auf Einkommen nicht, höchtens mittelbar abzuleiten aus den oben genannten 2,22 u.25, aber eben nicht ausdrücklich ausformuliert ... womit meiner Meinung nach eine Gleichsetzung Arbeit=Einkommen stattfindet und die Realisierung der Rechte aus Art3, 22 und 25 eben durch ein Recht auf Arbeit=Einkommen realisiert werden soll.
In der Praxis müsste dazu wenigstens ein Mindestlohn gehören, der garantiert, dass Arbeit auch wenigstens ein Mindestmaß an Einkommen bedeutet.
Ob "Würde und freie Entfaltung der Persönlichkeit" garantiert sind, wenn kein direkt formuliertes Recht auf Einkommen, sondern nur ein Recht auf Lohnarbeit besteht ... wenn wir hier Menschenrechte soweit realisiert zu hätten, dass man darüber - Würde und persönliche Entfaltung - diskutieren kann ... :icon_cool:

MfG
 

Der Ratlose

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Man o Man, das werde ich wohl nie verstehen, aber mit welchen Recht wollen die die keine lust haben etwas zu machen die , die arbeiten bestehlen?

Das geht mir einfach nicht in den Kopf.

Das Kind gutsituierter Eltern hat keinen Bock auch nur einen Handschlag zu machen und die Malocher der untersten Schicht sollen ihm das erwirtschaften.
Das geht einfach nicht in meinen Schädel, das ist so eine moderne Art von Feudalismus.

Zum Glück wird das nie eine Chance haben und zur Not wird wird man diese Bewegung, wenn es zu viele werden, mit extremster Gewalt brechen können.
 

jimmy

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Das Kind gutsituierter Eltern hat keinen Bock auch nur einen Handschlag zu machen und die Malocher der untersten Schicht sollen ihm das erwirtschaften.
Das Kind gutsituierter Eltern hat Abitur, ist studiert, und geht in der Regel einer gut bezahlten Tätigkeit nach. Diese Personengruppe wird also das BGE sicher nicht in Anspruch nehmen wollen.
 
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Durch unaufhörlich steigende Produktivität in Industrie und Landwirtschaft werden immer weniger Menschen zur Arbeit gebraucht um unsere Versorgung sicher zu stellen.

Ein BGE ist also eine ganz natürliche Antwort auf einen immer geringer werdenden Bedarf an Arbeitskräften.
 

olivera

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... Zum Glück wird ... zur Not ... man diese Bewegung ... mit extremster Gewalt brechen...
Au fein, dann werden alle 'Bewegten' zu Krüppeln geschlagen und die Versorgung ihrer Invalidität ein Vielfaches eines BGE kosten.
Ja, Demokratie ist manchmal leider nicht 'markt'konform genug, also zurück ins Korsett!?

Ratloser, lass mich nicht ratlos...
 

olivera

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Durch unaufhörlich steigende Produktivität in Industrie und Landwirtschaft ...
Nuja, die Produktivität steigt auch nicht von allein - braucht Forschung, Entwicklung, Wissen, Bildung dazu. Also nix mit Schlaraffenland für Hirnamputierte... - Landwirtschaftl. Produktivität erscheint derzeit ausgereizt (In D jedenfalls), bzw sogar über der Nachhaltigkeit. Wenn BGEler nun alles auch noch bio & öko haben wollen, wird kein Weg an persönlichem Feld-Einsatz vorbeiführen. Also Pflug&Dung&Jät&Dresch&ErntehilfsDienste, nicht so 'n bischen 'urban gardening' und Kinder-Gärtnerei mit Freizeit- und ErlebnisFaktor.
 

Der Ratlose

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Das Kind gutsituierter Eltern hat Abitur, ist studiert, und geht in der Regel einer gut bezahlten Tätigkeit nach. Diese Personengruppe wird also das BGE sicher nicht in Anspruch nehmen wollen.
Bist du naiv? Bist du Skandinavier?

Kinder der Vermögenen studieren hier und arbeiten dann im Ausland zb. als Ärzte. Dort verdienen die dann ganz gut.
Und als Bonus bekommen die dann noch ein BGE von hier dazu.
Das können die dann 1:1 zurücklegen oder irgendwo investieren. :icon_neutral::icon_neutral:

Ihr lebt in eurer kleinen Welt und meint das alle anderen auch so leben müssten und es keine andere geben würde.
 

olivera

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Nee, so geht das ja nicht :icon_evil:

BGE darf man nicht so wortwörtlich verstehen -ein paar Bedingungen werden immer damit verknüpft sein, zB Wohnsitzprinzip (Territorialprinzip). Schon wegen der Gegenfinanzierung aus Konsum - der muss weitg. inländisch erfolgen, sonst kommt nicht genug Geld an Steuern zusammen; bzw gibts ja auch das Modell der negativen EK-Steuer, dazu noch Globalversteuerung deutscher PassInhaber nach US-Vorbild (IRS-'Terrortruppe' :eek:). Also nix mit grenzenloser Arbitrage von Vorteilen. Und über Studiengebühren kann man dann ja auch nochmal ganz neu nachdenken...
 

jimmy

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Denke ich mir auch. Ein BGE beziehen, und in den USA den Hobbyamerikaner mimen, wird nicht funktionieren. Wäre ja auch zu schön, hm? Einige würden sich sicher direkt Ihren Hobbyamerikanischen Hände reiben. :icon_evil:
 

Maneki Neko

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wenn das BGE wirklich durchgesetzt wird, würde das sehr viele freuen. Aber da müssen auch die Regierenden/EU mitziehen und das werden sie nicht weil sie die "Kleinen" wie uns immer am Boden kriechen sehen möchten

ich glaube bis dahin wird es noch sehr sehr lange dauern
 

Kaydo

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weil sie die "Kleinen" wie uns immer am Boden kriechen sehen möchten
Das liegt dann aber auch an Leuten wie dir, die immer von »wir Kleinen« reden. Niemand will dich größer machen, als du bist. Aber ein bisschen mehr Selbstachtung wäre nicht schlecht.

Die Lebenswelt, in der du steckst, ist deine!

Du wirst nicht dran gehindert, mit nachzudenken wie wir sie gestalten. Du kannst deine Ideen und Vorschläge auch einbringen. Allerdings kommt man schnell, wenn es um die »öffentlichen Angelegenheiten« geht, in ein Machtzentrum. Da kämpfen meist Typen, um die Meinungshoheit und wollen den Leuten was aufs Ohr erzählen. Viele kuschen dann und ziehen wieder Leine.

Der erste Schritt ist, sich schlaumachen, lesen, informative Videos im Internet anschauen, und parallel immer mitreden. Und dann bist du auch nicht »klein«. :icon_smile:


Mit Grüßen
 

olivera

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... Machtzentrum. Da kämpfen meist Typen um die Meinungshoheit und wollen den Leuten was aufs Ohr erzählen. Viele kuschen dann und ziehen wieder Leine.
'Weit vom Schuss sind alte Krieger' kann auch eine Strategie sein - zumal die 'öffentliche Sphäre' doch arg vergiftet ist. Sich nicht 'kleinkriegen' zu lassen, ist sicher oberstes Gebot, taktisch klug kann es wiederum sein, sich -nach außen- klein zu machen, selbst bei Gefahr bzw gerade um nicht ernst genommen zu werden vom Gegner (wer auch immer das sei ...).
Innerlich souverän zu bleiben, sich nicht selbst einzureden, machtlos zu sein, und 'am Ball' zu bleiben, darauf kommt -da stimm ich Dir zu -es an. Dann kann man auch drauf verzichten, unbedingt 'mitzureden', wo man sich eh nur den Mund fusselig redet und jedes Wort wie Perlen vor die Säue ist.
 
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Nuja, die Produktivität steigt auch nicht von allein - braucht Forschung, Entwicklung, Wissen, Bildung dazu.
Die Entwicklung von Faustkeilen darf als abgeschlossen betrachtet werden.

Im Ernst, die Menschheit hat über Jahrtausende Wissen und Erfahrungen angehäuft. Die sind zu einem Schatz angewachsen, der so riesig ist, dass kein einzelner Mensch in der Lage wäre, das alles auch nur oberflächlich zu überblicken.
Es kann schon lange automatisch produziert werden, die Entwicklung und Forschung dazu sind zumindest grundlegend nicht mehr nötig, schon vor Jahrzehnten gelaufen.
Neue Maschinen einrichten und laufende Maschinen warten, das war's aber auch.

Landwirtschaftl. Produktivität erscheint derzeit ausgereizt (In D jedenfalls), bzw sogar über der Nachhaltigkeit.
Ich denke nicht, dass sich Produktivität und Nachhaltigkeit ausschließen, im Gegenteil.
Auch was Landwirtschaft angeht hat die Menschheit einen Erfahrungsschatz, der in der "modernen" Nahrungsmittelproduktion praktisch nicht genutzt wird (wohl größtenteils aus ökonomischen Zwängen, die durch Agrar-Subventionspolitik erzeugt werden).
Und wenn jeder BGE bekommt, dann heißt das jeder - und dadurch ergeben sich auch für Kleinbauern wieder neue Möglichkeiten.

MfG
 

Realo

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Bist du naiv? Bist du Skandinavier?

Kinder der Vermögenen studieren hier und arbeiten dann im Ausland zb. als Ärzte. Dort verdienen die dann ganz gut.
Und als Bonus bekommen die dann noch ein BGE von hier dazu.
Das können die dann 1:1 zurücklegen oder irgendwo investieren. :icon_neutral::icon_neutral:

Ihr lebt in eurer kleinen Welt und meint das alle anderen auch so leben müssten und es keine andere geben würde.

in welcher Welt leben Sie denn? Sicherlich nicht in derselben wie ich!
Ich habe studiert und habe auch im ausland gearbeitet. Allerdings war das begrenzt auf 1 Jahr und nun bin ich wieder in D und zahle meine Steuern hier (und will hier auch bleiben)
und wenn es ein BGE gäbe würde ich es ja auch 1:1 sparen... na und? soll es nun ein bedingungslosesn sein oder nicht? wenn ja, was interessiert es denn, was ich damit mache?
 

Maneki Neko

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Das liegt dann aber auch an Leuten wie dir, die immer von »wir Kleinen« reden. Niemand will dich größer machen, als du bist. Aber ein bisschen mehr Selbstachtung wäre nicht schlecht.

Die Lebenswelt, in der du steckst, ist deine!

Du wirst nicht dran gehindert, mit nachzudenken wie wir sie gestalten. Du kannst deine Ideen und Vorschläge auch einbringen. Allerdings kommt man schnell, wenn es um die »öffentlichen Angelegenheiten« geht, in ein Machtzentrum. Da kämpfen meist Typen, um die Meinungshoheit und wollen den Leuten was aufs Ohr erzählen. Viele kuschen dann und ziehen wieder Leine.

Der erste Schritt ist, sich schlaumachen, lesen, informative Videos im Internet anschauen, und parallel immer mitreden. Und dann bist du auch nicht »klein«. :icon_smile:


Mit Grüßen
das tu ich schon zu genüge :smile:
 

Kaydo

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in welcher Welt leben Sie denn? Sicherlich nicht in derselben wie ich!
Ich habe studiert und habe auch im ausland gearbeitet. Allerdings war das begrenzt auf 1 Jahr und nun bin ich wieder in D und zahle meine Steuern hier (und will hier auch bleiben)
und wenn es ein BGE gäbe würde ich es ja auch 1:1 sparen... na und? soll es nun ein bedingungslosesn sein oder nicht? wenn ja, was interessiert es denn, was ich damit mache?
Also die Punkte, die »der Ratlose« anspricht, sind natürlich wichtig, weil man eine Antwort darauf haben sollte. Was auffällt ist erstmal der Blick auf die Welt, den er so darstellt. Da geht es darum andere zu veräppeln, seinen eigenen Vorteil zu suchen, andere reinzulegen, die Gemeinschaft zu betrügen, »investieren«, um noch reicher zu werden, und so weiter. Man fragt sich, wer in einer solch‘ »kranken« Welt leben will? Klar gibt es solche Leute heute en masse, die andere am Arbeitsplatz verdrängt, gemobbt, aus dem Feld geschlagen haben. Immer nur ich, ich, ich. Gelle. :icon_cool:

Auf unternimm die Zukunft ist die Frage beantwortet, was es bedeutet, wenn man Geld mit ins Ausland nimmt. Zum Beispiel eine Rente oder das Bedingungslose Grundeinkommen.
Warum nehmen die Menschen nicht ihr Grundeinkommen und ziehen ins Ausland?

Das können sie. Allerdings werden sie nur dann im Ausland auch Güter für das Grundeinkommen erhalten, wenn sie dort Abnehmer für ihr Geld finden. Und jeder Verkäufer oder Geldwechsler im Ausland wird nur dann bereit sein zur Annahme von EURO, wenn er erwarten kann, dafür in Deutschland etwas kaufen zu können. Mit anderen Worten: letzten Endes wird im Wirtschafts- und Geldkreislauf auch ein im Ausland ausgegebenes Grundeinkommen wieder im Inland nachfragewirksam.
Eigentlich muss man sich mit Wirtschaft beschäftigen und mit Geld. Geld begleitet die Produktion und den Verbrauch. Wer Geld hat, hat ein Anrecht auf einen Teil der Produktionsergebnisse. Wenn er dieses Geld mit ins Ausland nimmt, zum Beispiel nach Thailand, dann muss er das Geld umtauschen. Es sei denn, jemand wäre bereit Euros entgegenzunehmen, um dann thailändische Produkte und Dienstleistungen herzugeben. Wie könnte jetzt ein Thailänder profitieren von den Euros? Europa ist weit weg? - In einer globalen Wirtschaft gleichen sich allerdings die Einnahmen und Ausgaben aus.

Die andere Frage, die »der Ratlose« anspricht, ist die, der Betrüger. Es ist richtig, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen (bGE) eine Gesellschaft braucht, die die Vorteile eines bGE erkennt! Viele Menschen, die anfangen sich mit einem bGE zu beschäftigen, überlegen das erste mal selbst, wie funktioniert die Wirtschaft eigentlich. Was ist da los mit dem Geld, wo kommt das her, warum gibt es »Finanzkrisen«? - Eine Grundeinkommens-Gesellschaft ist eher eine der verantwortungsbewussten Menschen, die mitdenken, sich Gedanken machen, wie funktioniert die Gesellschaft überhaupt und welchen Anteil habe ich an der ganzen Sache. Was bedeutet das, »Arbeit und Einkommen trennen«, und, und, und. Wer bisher nur egoistisch gelebt hat, auf Kosten anderer, der passt sicher nicht gut zu einer Grundeinkommens-Gesellschaft. Das ist schon so. Wenn wir uns aber bewusst sind, das Grundeinkommen verteilt das, was vorher erarbeitet wurde, von Menschen, von Maschinen, von Robotern und Algorithmen, der weiß auch, dass wir alle darauf achten müssen, dass diese Produktion geschieht!

Natürlich funktioniert die Sache nicht, wenn alle europäischen Arbeitnehmer ins außereuropäische Ausland umziehen würden, um dort das Bedingungslose Grundeinkommen zu verleben, und niemand in Europa würde es erarbeiten. Aber wie einfältig muss man sein, um so einen Schwachsinn für möglich zu halten. Es sind natürlich diejenigen, die auch heute schon ihre Mitbürger verarschen. Sei es der grinsende Fußballboss, der die Steuern hinterzieht, oder die Politiker, die ihre Ehefrauen oder Kinder als Angestellte einsetzen, um richtig voll abzusahnen. - Solche Leute hätten es in ihrer puren Selbstbereicherungslogik schon schwer, sich in einer bGE-Gesellschaft zu orientieren. :icon_kinn:


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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Nee, so geht das ja nicht :icon_evil:

BGE darf man nicht so wortwörtlich verstehen -ein paar Bedingungen werden immer damit verknüpft sein, zB Wohnsitzprinzip (Territorialprinzip). Schon wegen der Gegenfinanzierung aus Konsum - der muss weitg. inländisch erfolgen, sonst kommt nicht genug Geld an Steuern zusammen; bzw gibts ja auch das Modell der negativen EK-Steuer, dazu noch Globalversteuerung deutscher PassInhaber nach US-Vorbild (IRS-'Terrortruppe' :eek:). Also nix mit grenzenloser Arbitrage von Vorteilen. Und über Studiengebühren kann man dann ja auch nochmal ganz neu nachdenken...

Na das ist doch ein schönes Beispiel dafür wie einfach sich die leute das alles vorstellen.

"Wohnsitzprinzip", inländischer Konsum, Globalversteuerung usw.

Wie naiv das doch ist, ihr wollt also kein BGE sondern alles verändern , und ihr wollt die Leute zwingen für euch zu arbeiten , für euch Geld zu bezahlen ,weil ihr nicht arbeiten wollt.

Ihr solltet euch mal mit dem Begriff "Wohnsitz" im juristischen Sinne auseinandersetzen.

Inländischer Konsum bedeutet zwangsläufig eine neue Mauer, mit Schießbefehl und allem was dazu gehört.
 

ThisIsTheEnd

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Inländischer Konsum bedeutet zwangsläufig eine neue Mauer, mit Schießbefehl und allem was dazu gehört.
Das ist ja auch die große Verschwörung mit der sich das BGE tarnt. Zum Glück hast du es noch rechtzeitig erkannt und damit Menschenleben gerettet.
 

Der Ratlose

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Ach leute kommt, erzählt doch nicht.

Erst ist alles völlig euphorisch. Es müßen alle nur verstehen und einsehen das das BGE gut ist.

Die leute müssen dann auch verstehen das zum funktionieren des BGE es eine Grundvoraussetzung ist das selbstverständlich nur waren und dienstleistungen aus dem Inland konsumiert bzw. in anspruch genommen werden sollten.

(also bruch aller europäischen Verträge, boykot von allen ausländischen Waren und Dienstleistungen.)

Denn das BGE kann ja nur funktionieren wenn ein geschlossener inländischer Geldkreislauf besteht.

Viele die was können werden dann einfach weggehen, wir werden dann sagen "geht doch ,selbst schuld".
nach einiger zeit werden wir feststellen das das so auch nicht geht,da wir diese Leute aber benötigen, da sie die fähigen köpfe sind die etwas erschaffen können, während wir ja nur noch konsumieren und schmarotzen wollen.

Dann werden wir wieder anfangen auf die einzuwirken die meinen das sie das recht haben frei zu sein, wir werden dann so Begriffe benutzen wie "Volksschädlinge","Asoziale" usw.

Also werden wir nach einer zeit diese Leute am verlassen unseres Paradieses hindern müssen, wir werden ein Spitzelsystem aufbauen müssen, auf ihre Kinder einwirken, und jeden der bei nacht und nebel unser Paradies verlassen möchte daran hindern.(Notfalls mit Waffengewalt.

Und das alles nur weil sie nicht verstehen wollen, das wir es doch nur gut meinen, das unsere Lebenssicht die bessere ist, sie sich einfügen müssen, sie doch arbeiten müssen damit wir ein BGE bekommen können. (Irgendwer muß das alles ja erwirtschaften, etwas schaffen)

Daraus wird es doch herauslaufen oder ? So wird es doch wieder enden? Wir wollten doch nur das beste für alle.

Es ist immer die selbe alte Leier. laßt uns doch die, die das BGE nicht wollen einfach umbringen. Ganz schnell, vorbild ist da Ruanda (800000 in 3 Monaten)
Dann sind wir alle die ein BGE wollen unter uns, und dann starten wir den versuch eines Systmes in dem jeder nur das arbeitet wozu er lust hat und wann er lust hat.
Funktioniert bestimmt. Bin ich mir ganz sicher.
geiles Wetter ? na da gehe ich doch lieber paddeln, neue Freundin? na da bleibe ich doch erstmal von heute auf morgen zu hause und ficke mir die seele aus dem Leib, meine qualifikationen könnten gebraucht werden? Arbeitsprozesse ? ach was, da muß der Fließenleger auf dem Bau eben ein paar Wochen auf den Elektriker warten, bis der wieder bock hat zu arbeiten.

Nur eines verstehe ich nicht, warum ziehen die ganzen BGE anhänger nicht einfach in leere Dörfer und zeigen uns allen wie gut das funktioniert. ihr zahlt euch allen ein BGE aus, arbeitet wozu ihr lust habt und dann muß das doch laufen oder?
 

olivera

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Na das ist doch ein schönes Beispiel dafür wie einfach sich die leute das alles vorstellen.

"Wohnsitzprinzip", inländischer Konsum, Globalversteuerung usw.

Wie naiv das doch ist, ihr wollt also kein BGE sondern alles verändern , und ihr wollt die Leute zwingen für euch zu arbeiten , für euch Geld zu bezahlen ,weil ihr nicht arbeiten wollt.

Ihr solltet euch mal mit dem Begriff "Wohnsitz" im juristischen Sinne auseinandersetzen.

Inländischer Konsum bedeutet zwangsläufig eine neue Mauer, mit Schießbefehl und allem was dazu gehört.
Wer bist Du, und zu welchem 'Wir' gehörst Du, dass Du von 'Ihr' sprichst? Wie kommst Du auf die Unterstellung, 'wir' alle, die BGE (mehr oder weniger) befürworten oder sich Gedanken dazu machen, wollten nicht arbeiten, nur von fremdem, von anderen erwirtschaftetem Geld leben? (:icon_mrgreen: 'Sehet die Vögel, sie säen nicht, ernten nicht, und der Herr ernähret sie doch' = Vogelfreiheit :icon_frown: )
Stichwort asymmetrische Chancenverteilung: Machst Du den Vorwurf auch denen, die von Zinsen auf Kapital, von Profit auf dem Rücken Beschäftigter, von Übervorteilung der Kunden leben? Oder sind das 'natürliche' Freiheit und Recht des Stärkeren? Von wegen 'Den Mutigen gehört die Welt' : für ihre Rücksichtslosigkeiten und Fehler, ihren ÜberMut, bezahlen oft genug andere (bail-out). Bekannt auch unter dem Begriff 'moral hazard' - dem Gegenteil von der sogenannten 'Leistungsgerechtigkeit', in deren Namen hierzulande missbräuchlich Vetternwirtschaft und Klientelpolitik betrieben wird.
Und ja, das alles gehört verändert. Die (gleiche) Freiheit der Vielen ist mehr wert als die (ungleiche) Freiheit nur Weniger, auf die das jetzige System hinausläuft: Oligarchie, Plutokratie, Bankensozialismus/faschismus - sind Dir alles Fremdworte aus dem Sprachschatz der 'Untermenschen', der Abgehängten und Erfolglosen, der ewigen 'Neidhammel'?
Übrigens: inländischer Konsum erfordert keinen Schießbefehl - aber eine Mauer schon: die kann den Namen Kapitalverkehrskontrolle tragen. Ein Schreckenswort für alle Schmuggler und Schieber, schon klar. 'Rosinenpickerei' geht aber eben nicht, weder beim Backen noch beim Verzehr des Kuchens. Muss leider immer wieder auch denen gesagt werden, die 'gleicher' sein wollen als andere: davon gibt es unter den BGElern auch einige, neo-liberal Verseuchte und Tagträumer, darin gäbe ich Dir recht.
Bzgl. 'Wohnsitzprinzip' und 'Globalversteuerung': als Etatist :icon_party: sag ich da 'Doppelt hält besser'. Zumal wenn man es nicht nur mit 'tax evasion' zu tun hat, sondern zusätzlich mit pflichtvermeidender Vorteilsabschöpfung ('Arbitrage') [wozu für mich teilweise auch der 'Doppelpass' gehört (wegen Umgehung von 'erbrechtlich oder immobiliarsrechtlichen' 'Nachteilen', oder besonders früher der Wehrpflicht]
So, und jetzt schimpf mich ruhig BGE- oder Sozialfaschist. Passt scho... - ist mir lieber als 'Raffer vom Stamme nimm''
 

Der Ratlose

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Dir ist aber schon klar das du in der europäischen Union lebst und jeglicher Versuch andere Menschen (via kapitalverkehrskontrollen) vom Einkaufen in Nachbarsländern nicht geht ?

Nein,vergessen?

Heißt das jetzt das die Leute dann keinen Peugot mehr kaufen dürfen weil der ja im Ausland hergestellt wird ?
Auch keine waren aus Israel mehr ?
Das will ich sehen das sich jemand mit einem Schild auf die Straße vor ein Geschäft stellt auf dem steht "Leute kauft nicht beim Franzosen ein" oder "Leute kauft nicht beim Juden ein"

Denn das dürfen die Leute ja nicht mehr. richtig? Sonst würde das Geld ja ins Ausland abfließen.

Und Urlaub im Ausland ? Geht ja wohl gar nicht.

:icon_neutral::icon_neutral:
 

FrankyBoy

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Nun ja, die welt ist eben keine Kuschelbude.

@ FrankyBoy

es ist in einer Konstellation in der Deutschland in die EU eingebunden istund dem europäischen Recht unterliegt mathematisch nicht möglich das das BGE funktioniert.
Das sehe ich anders, in Deutschland gibt es längst Leistungslose Einkommen, die sämtliche Sozialleistungen im Lande (Renten, Sozialhilfe, ALG II, ALG I, Krankengeld, Pensionen, usw. usw.), um ein vielfaches übersteigen - diese Einkommen nennen sich Zinsen, Dividenden, Kapitalerträge etc. etc.

Bisher ist niemand , auch ein Drogeriemulti nicht, in der Lage zu definieren wer alles diese leistungen unter welchen umständen erhalten soll.
Milliardäre benötigen das BGE ganz sicher nicht und in meinem Modell, bekommen dies alle Bürger ohne sonstiges Einkommen voll und je nachdem wie hoch die sonstigen Einkommen sind, die die einzelnen Bürger erzielen, wird dann dass BGE abgeschmolzen, bis es nicht mehr benötigt wird - somit bleibt das BGE bedingungslos erhalten, für alle Menschen die es nötig haben und wenn wir in nur 4 Jahren über 300 Mrd. € für Pleitebanken haben (effektiv ist es erheblich mehr), dann sehe ich da absolut keine Probleme, denn unser heutiges Schuldgedsystem, wird es in meinem Modell nicht geben!

Allein die Begrifflichkeit "alle Bürger" ist zu ungenau und kann keine Rechengrundlage sein.
Alle Bürger ist zu ungenau? Wie geht es denn deiner Meinung nach genauer? Sollen Kapitalgesellschaften - also juristische Personen auch BGE erhalten?

Es sollte doch jedem klar sein das "alle Bürger" nicht nur die momentane Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sein wird.
Durch die Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU werden wir locker 7-10 Millionen menschen mehr aufnehmen müssen.
Die immobilien, die Mietpreise, die Kosten der Lebensmittel, würden explodieren.
Das zu regeln, ist viel unkomplizierter als die Käsesuppe Hartz IV - außerdem sieht mein Modell vor, dass es zumindest EU- wenn nicht gar weltweit zur Anwendung gelangt denn alle Menschen, Tiere und Pflanzen haben viel davon.

Es ist sehr problematisch mit elos über dieses Thema zu diskutieren da gerade bei dieser Bevölkerungsgruppe eine extreme bequemlichkeit und antimobilität vorherrscht.
Ich habe in meinem Leben, mehr Erwerbsarbeit geleistet als die meisten Beamten es je dienstlich tun werden - dass ich dabei auch erheblich mehr tatsächliche Werte als diese geschaffen habe, möchte ich hier nur am Rande erwähnen - sorry aber bei mir bist du mit dieser Argumentation an der völlig falschen Adresse - ich gehe z. B. auch morgen wieder arbeiten - jedenfalls wenn nichts passiert.

ich stelle mir das mal wie folgt vor,

Ab dem 01.07.2013 wird der schwedische Staat jedem Einwohner eine BGE in Höhe von 2500 € zur Verfügung stellen.
(Das Beispiel und die Höhe des BGE soll den unterschied zwischen den beiden Ländern verdeutlichen)

Jeder Bürger in der EU hat das Recht sich in Schweden niederzulassen.
Jetzt können allein aus Deutschland sich Millionen von Menschen überlegen ob sie nicht nach Schweden übersiedeln wollen.

(Diese Art der Wanderbewegungen hat und wird es immer geben)

Also, alle alten,kranken, arbeitslose elos, erwerbsunfähigen , Leute die generell Auswandern wollten, können sich ins Auto setzen und nach schweden fahren und dort einfach anmelden.
Sie alle hätten dann einen Anspruch auf das BGE und müssten(!) oder könnten(!) dafür nichts leisten.
Sie können einfach leben.
In Deutschland wird doch schon seit Jahrzehnten viel zu viel gearbeitet - trotz 5,2 Millionen tatsächlicher Arbeitsloser überschämmen wir die Weltmärkte mit Produkten made in Germany, schon vergessen? Ich würde viel lieber arbeiten, wenn ich damit nicht die Profitinteressen von Bonzen erfüllen würde sondern an der tatsächlichen Bedürfnisbefriedigung aller Menschen und in diesem Punkt weis ich genau, dass ich da nicht alleine dafür bin.

Und da wären noch 25 andere Länder der EU wo die leute ihre sachen packen würden.
Die JC würden doch sofort die leute ansprechen und auch die Umzüge finanzieren.
Was passiert denn heute? In der deutschen Fleischindustrie arbeiten massenweise Osteuropäer für unter 3,-- € die Stunde - seit etwa 2 Wochen wollen die für Deutschland jetzt verstärkt Krankenpflegepersonal aus China und den Philippinen einstellen - wie pervers ist das denn? Sind jetzt alle arbeitslosen deutschen Fleischer nach Dänemark gezogen, weil die da etwa das 3 oder 4-fach verdienen? Ich fürchte, deine Logik ist etwas unausgeprägt.

So, nun leben also auf einmal ein paar millionen menschen mehr in dem Land, sie bringen extreme Probleme mit, allein das Gesundheitssystem würde kollabieren.
Das müsstest du mir einmal genauer erklären denn mir fehlen gerade die Worte - der massive Anstieg an psychischen Krankheiten ist doch fast ausschließlich auf unser Schuldgeldsystem zurückzuführen - nimm dir bitte 3 Minuten und 6 Sekunden Zeit und gucke dir das mal an: Dirk Müller versteht das Schuldgeldsystem - Angela Merkel nicht - YouTube

Und mal an alle die hier immer rumweinen, wie schlecht es ihnen geht, ihr würdet staunen wie beschi..en es in Ländern wie Rumänien,Bulgarien,Ostpolen,spanien,Portugal,Süditalien, Teilen Frankreichs aussieht.
Was da für ein Druck herrscht.
Ich heule nicht sondern ich analysiere, reflektiere und verstehe was schief läuft - darauf hinzuweisen, betrachte ich als meine vornehmste Pflicht.

Stellt euch einfach mal vor in Deutschland würden einfach alle Leistungen nach dem SGb II und dem SGb XII gestrichen. (Ersatzlos!)
Das könnt ihr nicht?
Dann würde ich euch mal empfehlen aufzuwachen.
Stell dir mal vor, der gleiche Staat würde allen Mastbonzen nach Art 14 GG enteignen - Mensch wir bezahlen mit € und das bedeutet, dass wir bei jedem Bezahlvorgang über 40% an Zinsen für die Bonzen zahlen - ich jammere nicht sonder ich beschreibe die Realität - hier eine Studie von Professor Kennedy zum Thema: http://www.margritkennedy.de/media/prae_geldregiertdiewelt_22.pdf

Und dann wenn ihr also in der Lage seit wo es kein Geld mehr gibt, ihr nicht mal zum Arzt könnt,da bekommt ihr mit das es in Schweden so ein BGE gibt, ihr nur hinfahren müßt und euch anmeldet und schon sind alle Sorgen vorbei.

was würdet ihr machen?
Gucke nach Griechenland und du kennst die Antworten - meno - du beschreibst in deinem letzten Absatz den Ist-Zustand des Schuldgeldsystems - Freigeld oder Vollgeld ist das Mittel der Wahl - ich plädiere für Freigeld - was das ist und wie das wirkt kannst du dir in nur 3 Minuten und 45 Sek. hier ansehen: Das Wunder von Wörgl Freigeld 1930 - 1932 Österreich Der Geist des Geldes Bananenrepublik - YouTube

Lieber Ratloser - o. k. ich habe jetzt verstanden, warum du dir ausgerechnet den Nick ausgesucht hast - mein Rat an dich ist, befasse dich mit dem Thema mal genauer - ich habe da jetzt einige Monate lang, tausende von Exceltabellen erstellt.
 

olivera

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Deshalb die Initiative 'Europ. BGE' - nächster Einwand 'Mauer um Europa', ok, muss man sich an global basic income machen (BIEN)...

Im Zypern-bailout hat es übrigens Kapitalverkehrskontrollen gegeben, wenn auch zu spät. Wie man sieht, können Kapitalisten flugs zu Sozialisten werden, wenn es um ihre Pfründe geht (Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren)

Frankreich ist heute natürlich nicht 'Ausland', weder unter Binnenmarkt-, noch unter Personenfreizügigkeitsbedingungen. Aber im Sozialrecht: Komisch dass weder Sozialleistungen 'freizügig' sind, noch ein einheitliches Sozialrecht (Sozialunion) geschaffen wurde... die dem 'Großkapital' gewährte Freiheit wird dem 'Kleinkapital' verwehrt.

Unter (nationalen) BGE-Bedingungen wäre F natürlich wieder Ausland, in dem Sinne, dass für einen dort gekauften Peugeot Einfuhrsteuer berappt werden müsste. Generell gesprochen ist 'Freihandel' (GATT, WTO) sowieso eine Veranstaltung, die nur ganz zuletzt, wenn überhaupt (1€-Shops zum 1€-Job), den 'kleinen Leuten' zu Gute kommt. Ganz großes Kino: Es werden ein paar Chinas geschaffen, um am Ende deren Lohnniveau zu importieren.

Urlaub im Ausland, der mit Ausbeutung der dortigen Bevölkerung verbunden ist (wäre sonst ja zu teuer) - unötig. Wer da hin will, soll sich doch dort seinen Urlaub verdienen... Versuch macht kluch, Dr. Tigges... Oder man stelle sich vor, den peugeot mit francs kaufen zu müssen, die man erst mal erwerben muss - nicht von Banken / internationalen Devisenmanipulateuren; evt. vor Ort mit DM, die der Verkäufer nur nimmt, wenn er vorhat, in D etwas zu kaufen. Ziemlich retro, das Ganze, geb ich zu: die Beispiel sind nur als 'Ausgangsbasis' für eine Reorganisation internationaler Wirtschaftsbeziehungen gedacht. Natürlich wird man (Finanz)Dienstleister nutzen, die aber streng regulieren, und auch bei den Zentralbanken liegt (ob FED oder EZB..) Einiges im Argen (huh, wo ist das Gold..?) Wichtig wäre: Geldabfluss ins und -zufluss vom Ausland müssten sich die Waage halten (Zahlungsbilanzgleichgewicht) - dann baut man auch keine astromischen target2-Forderungsbestände auf, über die zuletzt der Steuerzahler die Gewinne der Exporteure finanziert.
 

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Wer bist Du, und zu welchem 'Wir' gehörst Du, dass Du von 'Ihr' sprichst? Wie kommst Du auf die Unterstellung, 'wir' alle, die BGE (mehr oder weniger) befürworten oder sich Gedanken dazu machen, wollten nicht arbeiten, nur von fremdem, von anderen erwirtschaftetem Geld leben? (:icon_mrgreen: 'Sehet die Vögel, sie säen nicht, ernten nicht, und der Herr ernähret sie doch' = Vogelfreiheit :icon_frown: )
Dazu verweise ich auf meine erhellenden Ausführungen #235 :biggrin:

http://www.elo-forum.org/grundeinkommen/bedingungsloses-grundeinkommen-4396/index6.html#post1353030
 

jimmy

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Viele die was können werden dann einfach weggehen, wir werden dann sagen "geht doch ,selbst schuld".
nach einiger zeit werden wir feststellen das das so auch nicht geht,da wir diese Leute aber benötigen, da sie die fähigen köpfe sind die etwas erschaffen können, während wir ja nur noch konsumieren und schmarotzen wollen.
Dann verrate uns doch bitte, wieso es noch immer so viele hochqualifizierte elos gibt, die trotz der Tatsache das Sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen (Jung, keine Kinder, Nicht verheiratet, Keinen Finanzielle Bindung) das Land nicht verlassen um z.b. in Japan, Kanada oder den USA Ihr Glück zu versuchen?

geiles Wetter ? na da gehe ich doch lieber paddeln, neue Freundin? na da bleibe ich doch erstmal von heute auf morgen zu hause und ficke mir die seele aus dem Leib, meine qualifikationen könnten gebraucht werden? Arbeitsprozesse ? ach was, da muß der Fließenleger auf dem Bau eben ein paar Wochen auf den Elektriker warten, bis der wieder bock hat zu arbeiten.
Wie kommt es dann, das z.b. die ehrenamtliche Arbeit aus den von dir genannten bsp. nicht liegen bleibt?
Menschen werden, sobald Sie sich freiwillig für oder gegen etwas entscheiden können, eine ganz andere Arbeitsmoral entwickeln. Und bei den von dir genannten Beispielen spricht auch nichts dagegen, dass die Freundin einen am Arbeitsplatz besucht und sofern Sie nichts anderes zu tun hat, den Tag dort verbringt.
Und was die Wegbumserei an geht, nunja, sobald das Kleinhirn realisiert, dass keine Weitergabe von genetischen Erbgut stattfindet, wird auch die Wegbumserei weniger Interessant. :icon_twisted:

Nur eines verstehe ich nicht, warum ziehen die ganzen BGE anhänger nicht einfach in leere Dörfer und zeigen uns allen wie gut das funktioniert. ihr zahlt euch allen ein BGE aus, arbeitet wozu ihr lust habt und dann muß das doch laufen oder?
Weil das nicht die Realität abbildet.

Und lass bitte endlich das 'Ihr' sein!
 

Der Ratlose

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Deshalb die Initiative 'Europ. BGE' - nächster Einwand 'Mauer um Europa', ok, muss man sich an global basic income machen (BIEN)...

Im Zypern-bailout hat es übrigens Kapitalverkehrskontrollen gegeben, wenn auch zu spät. Wie man sieht, können Kapitalisten flugs zu Sozialisten werden, wenn es um ihre Pfründe geht (Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren)

Frankreich ist heute natürlich nicht 'Ausland', weder unter Binnenmarkt-, noch unter Personenfreizügigkeitsbedingungen. Aber im Sozialrecht: Komisch dass weder Sozialleistungen 'freizügig' sind, noch ein einheitliches Sozialrecht (Sozialunion) geschaffen wurde... die dem 'Großkapital' gewährte Freiheit wird dem 'Kleinkapital' verwehrt.

Unter (nationalen) BGE-Bedingungen wäre F natürlich wieder Ausland, in dem Sinne, dass für einen dort gekauften Peugeot Einfuhrsteuer berappt werden müsste. Generell gesprochen ist 'Freihandel' (GATT, WTO) sowieso eine Veranstaltung, die nur ganz zuletzt, wenn überhaupt (1€-Shops zum 1€-Job), den 'kleinen Leuten' zu Gute kommt. Ganz großes Kino: Es werden ein paar Chinas geschaffen, um am Ende deren Lohnniveau zu importieren.

Urlaub im Ausland, der mit Ausbeutung der dortigen Bevölkerung verbunden ist (wäre sonst ja zu teuer) - unötig. Wer da hin will, soll sich doch dort seinen Urlaub verdienen... Versuch macht kluch, Dr. Tigges... Oder man stelle sich vor, den peugeot mit francs kaufen zu müssen, die man erst mal erwerben muss - nicht von Banken / internationalen Devisenmanipulateuren; evt. vor Ort mit DM, die der Verkäufer nur nimmt, wenn er vorhat, in D etwas zu kaufen. Ziemlich retro, das Ganze, geb ich zu: die Beispiel sind nur als 'Ausgangsbasis' für eine Reorganisation internationaler Wirtschaftsbeziehungen gedacht. Natürlich wird man (Finanz)Dienstleister nutzen, die aber streng regulieren, und auch bei den Zentralbanken liegt (ob FED oder EZB..) Einiges im Argen (huh, wo ist das Gold..?) Wichtig wäre: Geldabfluss ins und -zufluss vom Ausland müssten sich die Waage halten (Zahlungsbilanzgleichgewicht) - dann baut man auch keine astromischen target2-Forderungsbestände auf, über die zuletzt der Steuerzahler die Gewinne der Exporteure finanziert.
Denkst du auch mal nach bevor du so etwas schreibst?

Der freie Handel in Europa und die Freizügigkeit waren 60 jahrelang der Garant dafür das wir uns nicht auf irgendwelchen Schlachtfeldern wieder gegenüberstehen oder in Kellern sitzen und um unser Leben fürchten müssen wenn die Bomben einschlagen.

Desweiteren bewundere ich euer Menschenbild, dieser edle hilfreiche Mensch der entstehen wird, völlig selbstlos und der gemeinschaft verpflichtet.
Ich sehe schon ihr habt noch nie eine Leitungsfunktion mit mehr als 30 Angestellten gehabt, wo ihr auch noch mit eurem persönlichen Vermögen gehaftet habt.

Ihr bekommt schon im Elobereich nicht die Basics organisiert und habt das typisch deutsche Problem,jeder will ein Häuptling sein.
Wer von euch hat den schon einmal geführt ? so 300-400 Leute?
Und ihr verschwendet zeit für ein BGE, etwas wo ihr nicht einmal ansatzweise die Konseqenzen erkennt noch bereit sein würdet diese konsequenzen zu tragen.

Das Problem ist doch das ihr nicht in der Lage seit eure eigenen Grenzen zu erkennen, und so etwas führt zwangsläufig immer tausende wenn nicht Millionen in den Tod.

ihr glaubt doch nicht im ernst das Deutschland sich einfach so aus der EU und den Internationalen Verträgen rauslösen kann und eigenständig so ne Nummer durchziehen könnte.
 

olivera

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Wie wäre es, wenn Du Deine Argumentation auf eine Linie beschränkst, anstatt Hilfsargument auf Hilfsargument zu stapeln?
Erst der Freihandel, dann das falsche Menschenbild, dann die Unfähigkeit von 'uns' elos (argumentum ad hominem -ganz schlechter Stil), und schlußendlich - da offensichtlich die vorangegangenen Argumente nicht wirklich taugen - das GroßeGanze (big picture):
ihr glaubt doch nicht im ernst das Deutschland sich einfach so aus der EU und den Internationalen Verträgen rauslösen kann und eigenständig so ne Nummer durchziehen könnte.
Da allerdings liegt der Hase im Pfeffer, wie Anti-Globalisten schon lange erkannt haben.
Dennoch steht in diesen Verträgen kein explizites Verbot von Grundeinkommen, oder irre ich mich? Zumal HartzIV von Einigen auch als eine 'Art Grundeinkommen' bezeichnet wird... Achso, ja, ich vergaß, dass auch dieses zur Disposition steht, nicht aufrecht erhalten werden kann mangels (Volks)Souveränität der BRD gegenüber dubiosen Kartellen aus Finanzen&Politik .. - oje, wieder 'ne VT, aber Du hast mich drauf gebracht, Deine Schuld :icon_mrgreen:
 

Kaydo

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Die Gegner des bGE verhaspeln sich in ihrer kleinen nationalistischen Welt, in der die Leute voller Neid und Missgunst ausschließlich ihren eigenen Vorteil im Auge haben. - Die Erde ist rund! Wo sollen da Grenzen sein. Die Bodenschätze gehören uns allen. Auch die Produkte, die sich aus den Fertigungstechniken ergeben. Nicht nur den gierigen kapitalistischen Unternehmen gehören sie, sondern den Menschen überall. Dann müssen sie aber auch überall davon profitieren. - Darauf hinaus läuft ein Bedingungsloses Grundeinkommen.

Jetzt sagte mir jemand, wenn man die vielen Jahrhunderte nimmt, in denen Menschen im Sklavendienst Produktion erwirtschaftet haben, ohne angemessen dafür entlohnt worden zu sein, ist alles schon bezahlt, was heute Menschen angeblich zu Unrecht an Existenzsicherung für sich beanspruchen.

Und was man auch sehen muss. Leute wie »der Ratlose« überdecken mit ihrem Redeschwall gegen das bGE ihr eigentliches Anliegen. Sie sind in der Ablehnung von Lösungsansätzen, Befürworter des bestehenden Systems! Wer aber das bestehende System unterstützt, ist menschenrechts- und grundgesetzfeindlich eingestellt und missachtet den berechtigten Anspruch der Allgemeinheit auf humane und angemessene Lebensbedingungen. Und sowas ist heute einfach nicht mehr akzeptabel. Das muss man sehen.

Im Grunde ist diesen Leuten das auch zu allererst vorzuwerfen. Wer gegen das bGE redet, ist entweder Hartz4-Sanktionsbefürworter und Anhänger einer dieser krass-kranken etablierten Parteien, oder muss andere Wege aus der Krise benennen. Genau das tun Leute wie »der Ratlose« ja nicht. Somit ist die Frage, ob man diese "Beiträge" in der Summe überhaupt argumentativ ernstnehmen kann, bereits beantwortet. :icon_cool:


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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Was für ein Nonsens.

Die meisten befürworter des BGE sind kleine selbstverliebte Tagträumer.

Die Bodenschätze gehören uns allen?? :icon_lol:

Die gierigen kapitalistischen Unternehmen.:icon_laber:

"Auch die Produkte, die sich aus den Fertigungstechniken ergeben."

Du willst mir erzählen das wenn ich mit meinen Jungs ein Kajak im Winter baue, es allen gehört ? Das jemand wie du, der notfalls einfach gar nichts macht, dann kommen kann es uns wegnehmen kann und es Schrott fährt?

Ich kann es nur wiederholen, zum Glück werdet ihr euch nie durchsetzen können,es gibt genug normale Menschen die nicht schon wieder Bock auf so eine Zeit wie 33-45 oder 45 -89 (im Osten) haben.


Lösungsansätze ? Was versteht ihr schon Lösungsansätzen ?
Ihr seit politisch und sprachlich völlig indoktriniert .
Das ist genauso abstoßend wie das Gesülze von extrem Rechts.

Selbst nichts auf die Beine stellen können aber von allen ein BGE einfordern wollen.
 

ThisIsTheEnd

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Das war ironisch gemeint, wenn man den Thread hier auch nur im Halbschlaf verfolgt, sollte das klar sein. Das ist mal wieder maximaler Schwachsinn, den er da fabriziert hat.
 

Der Ratlose

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auch hier wieder nur Nonsens.

ihr geht immer dovon aus das alle Menschen gleich sind und die selbe Zielsetzung haben wie ihr.

Alle menschen sind aber nicht gleich, sondern vor dem Gesetz gleich.
(Sonst hätten ja alle die Schuhgröße 44)

Ihr werft mit irgendwelchen begrifflichkeiten um euch, und wenn euch mal jemand erdet dann gehts los.

also nochmal, nur für die deutschen.

Ein BGE bedeutet zum beispiel das jemand der in Deutschland wohnt,aber im Ausland arbeitet und dort seine Steuern und Sozialabgaben bezahlt trotzdem jeden Monat ein BGE ausgezahlt bekommt und dieses Geld im Ausland anlegen kann.

Ein BGE bedeutet auch das Millionen von auswärtigen nach deutschland strömen können und automatisch ein BGE erhalten, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen.

Ein BGE bdeutet auch das sich extremisten jeglicher Gruppierungen einigeln können ,ein BGe erhalten und sie die seltsamsten Sachen ausbrüten können.

Ein BGE bedeutet auch das ich nie wieder für die Gemeinschaft arbeiten müsste und den Rest meines Lebens von allen allimentiert werde, und das völlig bedingungslos !! daher ja BGE.
Ich könnte den Rest meines lebens machen was ich möchte und müsste auf niemanden Rücksicht nehmen.

Eigentlich doch ganz cool:icon_party:
 

Realo

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jeder hat das recht zu traeumen... und das ist auch gut so...... aber dass ein BGE in dieser welt und mit diesem gesellschaftsmodell nie realität wird sollte jedem klar sein! Ideen vom Freigeld , etc, gibts genug und teilweise klappt das ja auch in kleinen, autarken Gebieten. Aber sobald man das Ganze auf ne breitere Basis stellt wars das dann. Das System des Kapitalismus ist renovierungsbedürftig, aber es gibt dummerweise kein besseres. Und ein BGE wird in dieser Gesellschaft nicht laufen, sorry....
 

jimmy

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Die Idee mit dem Dorf als Pilotprojekt gibts so ähnlich schon lange, z.B. Kibbutze oder Hippiekommunen ... :icon_wink:

MfG
Das weiß ich. Aber mir persönlich würde ein BGE in irgend einem Mecklenburg hinterpommern-Kaff rein gar nichts nutzen.
 
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