• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
Überall wo er will.
Der Effekt des BGE wäre:
Kein Unternehmen muß bei einem monatlichen BGE von 3000.- Euro noch ein Gehalt zahlen. Es kann, muß aber nicht. Und somit ständen der offenen Stellenausschreibung aller Firmen nichts mehr im Wege. Jeder Arbeitnehmer könnte irgendeine Position in irgendeinem Unternehmen ausfüllen.
Das würde zur Folge haben, dass die Wirtschaft blühen würde.

Niemand hat zu viel Einkommen, so daß die Preise steigen müssen und niemand hat zu wenig Einkommen, so dass nichts mehr verkauft wird, mit der Folge Insolvenz.
 

physicus

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Mrz 2008
Beiträge
6.742
Gefällt mir
1.085
Kein Unternehmen muß bei einem monatlichen BGE von 3000.- Euro noch ein Gehalt zahlen.
sagst du uns auch wo du das geld dafür hernehmen willst?
andernfalls stecke ich das ins genre utopie a la jules verne.


mfg physicus
 
E

ExitUser

Gast
Tja, da geht es aber wieder hin. Alles was du schreibst wäre wünschenwert, aber irgendwie sieht es im Moment eher nicht so aus
Die Zukunft wird so aussehen, was in den letzten Jahrzehnten schon zum Verhängnis wurde, nämlich der Austausch von Arbeitnehmern nur unter Familien (Wo die Politik in Menschenunkenntnis dachte, jeder könne überall Arbeit finden), nun zur Vollendung gebracht wird.

Es darf nur noch an der Wirtschaft teilnehmen, wer zur Familie gehört. Alle anderen können sehen wo sie bleiben.

Dazu werden den Familienangehörigen bestimmte Personalpapiere ausgehändigt, allerdings in Form eines Stempels auf der Handoberfläche, der sich nicht mehr abwaschen lässt. Und nur mit diesem Stempel, bekommt man Zutritt in jedes Geschäft. Ob das nun Aldi, Netto, Lidel, Kaufhof, oder der Metzger neben an ist.
 
E

ExitUser

Gast
sagst du uns auch wo du das geld dafür hernehmen willst?
andernfalls stecke ich das ins genre utopie a la jules verne.


mfg physicus
Dort her, wo auch das Geld für die systemrelevanten Banken her kam.
Wobei es nicht gedruckt werden muß. Es wird einfach als Guthaben ins Konto eingeschrieben.
 
E

ExitUser

Gast
oh ja klar,

der andreas popp von den piraten...:icon_mued:
Nein. Nicht der Andreas Popp von den Piraten, sondern der Buchautor und Unternehmer Andreas Popp, von der Wissensmanufaktur.

Siehe:
Wissensmanufaktur - Herzlich willkommen bei der Wissensmanufaktur - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik


[bzgl. woher sollen 3000€ monatlich für jede/n Bürger/in kommen] Dort her, wo auch das Geld für die systemrelevanten Banken her kam.
Wobei es nicht gedruckt werden muß. Es wird einfach als Guthaben ins Konto eingeschrieben.
Wobei man dazu sagen muss, dass momentan kaum jemand über Beträge von 3000€ monatlich diskutiert.
Das hatte, glaub ich, Horst Schlämmer vor zwei Jahren mal vorgeschlagen. ;-)

Diskutiert wird derzeit über Beträge zwischen 800 und 1500 €.

LG
 

haef

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Gefällt mir
574
Nein. Nicht der Andreas Popp von den Piraten, sondern der Buchautor und Unternehmer Andreas Popp, von der Wissensmanufaktur.
Siehe:
Wissensmanufaktur - Herzlich willkommen bei der Wissensmanufaktur - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik
da ist wohl das frettchen (Beißreflex - > Piraten) bei ihr durchgekommen :biggrin:, denn bei etwas genauerer Betrachtung würde b. bestimmt zustimmen, auch wenn die Zahlen etwas wild durcheinander gewürfelt sind.
Die Kernaussage ist doch, bereits jetzt schafft nur ein kleiner Teil der Gesamtbevölkerung, ca. zw. 20 u. 60 J. mit eben vielen Ausnahmen, für alle anderen die Lebensgrundlage, den Rest machen Maschinen.
Andererseits sind aber alle (von der Wiege bis zur Bahre) Konsumenten und somit, durch die Abnahme der Waren, auch Erhalter der Arbeitsplätze und Produktionsstätten.

Letztlich ist es nur eine Frage des Eigentums i.w.S. (Boden, Bodenschätze, Wissen).
Wird diese Eigentumszentrierung, vor allem Kumulierung, aufgegeben oder nur etwas aufgeweicht sind wir bei einer gleichmäßigeren Gesamtversorgung.

Bei Experimenten in den 70ern in Kanada/USA wurde übrigens die Frage "Wer arbeitet dann noch?" insofern beantwortet, als es eine Arbeitaufgabe nur unter 5 % war.
Letztlich ohnehin nur eine Frage einer verschobenen Wahrnehmung zwischen Fremd- und Eigenbild.

fG
Horst
 
E

ExitUser

Gast
danke für die klarstellung,

bei dem namen :icon_kratz:, war das meine erste reaktion, sorry. grundsätzlich bin ich ja einem BGE auch nicht unbedingt abgeneigt....

liebe grüße von barbara
 
E

ExitUser

Gast
Nein. Nicht der Andreas Popp von den Piraten, sondern der Buchautor und Unternehmer Andreas Popp, von der Wissensmanufaktur.
...
Wissenswertes zu Andreas Popp:
Andreas Popp (geb. 1961) bezeichnet sich selbst als "Erfolgsautor", der zu Themen aus Politik und Wirtschaft "frappierende Ergebnisse jenseits des Mainstreams kommuniziert". Dabei fällt Popp durch rechtsgerichtete Ansichten, antisemitische Äußerungen, sowie ein Faible für fragwürdige Pseudomediziner auf. Daneben tritt Popp als Tierrechtler in Erscheinung. Popp ist häufig in Fernsehinterviews zu Wirtschaftsfragen zu sehen, z.B. auf n-tv. Er war bis 2010 Aufsichtsratsvorsitzender der L’or capital fine art AG (vormals Popp AG) in Nienburg (Niedersachsen), einem Anbieter von Edelmetall-Investmentfonds.

Der in diesem Artikel gemeinte Andreas Popp ist nicht mit dem gleichnamigen Politiker der Piratenpartei zu verwechseln.

Wissensmanufaktur

Beim Internetprojekt Wissensmanufaktur, das sich auch "Institut für Wirtschaftforschung und Gesellschaftspolitik" nennt und von Pia M. Kästner (geb. 1956) geleitet wird, ist Popp "verantwortlich für die wissenschaftlichen Gremien". Eine große Zahl von Beiträgen von Popp, hauptsächlich in Form von Videos, kann auf der Internetseite wissensmanufaktur.net abgerufen werden. Als Mitglieder eines wissenschaftlichen Beirats der Wissensmanufaktur werden folgende Personen genannt: Der Ökonom Wolfgang Berger, der Tierrechtler Helmut F. Kaplan, der Verschwörungstheoretiker Karl Albrecht Schachtschneider, der Meteorologe Wolfgang Thüne und der rechtsorientierte Medienwissenschaftler und Journalist Michael Vogt.

Politische Ansichten

Popp ist der Ansicht, das Deutsche Reich sei von den Alliierten annektiert worden, diese Annexion gelte bis heute und die Bundesrepublik Deutschland sei kein legaler Staat. Er befürwortet daher das Wirken einer Kommissarischen Reichsregierung. Welche der verschiedenen sich so nennenden Gruppierungen er meint, ist allerdings nicht bekannt.
...
Über Herrn Popp wird auch hier berichtet:
Die Konferenz des „Infokriegers“. « Reflexion
Der klandestine Kongress der Verschwörungsfans. « Reflexion
 

Dipler

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Aug 2011
Beiträge
12
Gefällt mir
4
Entschuldigung! Aber für mich seid ihr alle Schwachmaten :icon_twisted:
Träumt ihr noch oder was?? Bei euren Betrachtungsweisen schließt ihr zumindest eine nicht unerhebliche Belkerungsgruppe aus: Rentner !
Diese Menschen haben sich auch mal krumm gemacht! Vergessen? Viele von denen haben weniger zum Leben als die von euch so umsorgten Hartzler! In meinen Augen seid ihr auch nichts anderes als Ignoranten und Egoisten!

Frohe Weihnacht! Und einen endlich gerechteren Sozialstaat!

Gruß Dipler
 
Mitglied seit
23 Dez 2010
Beiträge
565
Gefällt mir
29
Entschuldigung! Aber für mich seid ihr alle Schwachmaten :icon_twisted:
Träumt ihr noch oder was?? Bei euren Betrachtungsweisen schließt ihr zumindest eine nicht unerhebliche Belkerungsgruppe aus: Rentner !
Diese Menschen haben sich auch mal krumm gemacht! Vergessen? Viele von denen haben weniger zum Leben als die von euch so umsorgten Hartzler! In meinen Augen seid ihr auch nichts anderes als Ignoranten und Egoisten!

Frohe Weihnacht! Und einen endlich gerechteren Sozialstaat!

Gruß Dipler

Natürlich gibt es das BGE auch für Rentner!
 

Dipler

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Aug 2011
Beiträge
12
Gefällt mir
4
Natürlich gibt es das BGE auch für Rentner!

Ach so...etwa in der Art, dass sich einer jahrzehnte lang krumm gemacht hat für Minilöhne, dann 'ne Rente knapp oberhalb des GruSi-Satzes erhält und erleben soll, dass die faulen Typen der Spaßgesellschaft mit Null Bock auf Nix ein BGE für's Nichtstun bekommen, das dann vielleicht noch über der Rente des Vollidioten Rentner liegt :icon_evil: :icon_twisted: Wenn das damit gemeint ist stimmt doch meine vorherige Aussage wieder :cool:
 
E

ExitUser

Gast
Viele von denen haben weniger zum Leben als die von euch so umsorgten Hartzler!

Gruß Dipler
Das kann schon mal nicht sein.

Wenig Rente wird mindestens bis zum Hartz4 Geld oben drauf gezahlt.

Auch die dumme Rede eines gewissen Abgeordneten:

" Ein Minijobber hat mit seinen Zulagen längst nicht soviel, wie ein Hartz4 Empfänger mit 1.- Euro Job.."

ist verlogene Volksaufwieglung. Mehr als Hartz4 +100.- Euro gibt es gesetzlich nicht.
 
E

ExitUser

Gast
Ach so...etwa in der Art, dass sich einer jahrzehnte lang krumm gemacht hat für Minilöhne, dann 'ne Rente knapp oberhalb des GruSi-Satzes erhält und erleben soll, dass die faulen Typen der Spaßgesellschaft mit Null Bock auf Nix ein BGE für's Nichtstun bekommen, das dann vielleicht noch über der Rente des Vollidioten Rentner liegt :icon_evil: :icon_twisted: Wenn das damit gemeint ist stimmt doch meine vorherige Aussage wieder :cool:
Wenn Sie die Menschen einteilen in:

- Nichts wert
- Wenig wert
- Viel wert

sind Sie dann mehr wert, als diejenigen die nichts tun ?
 
E

ExitUser

Gast
Hoch lebe der Müßiggang ... Haleluja
Es gibt keinen Müßiggang bei Menschen. Gab es nie. Wird es nie geben.

Das ist eine aus der Luft erfundene, nie da gewesene Eigenschaft.

Ich mache Ihnen den faulsten Dummkopf, zum fleißigsten Arbeiter, mit einem atraktiven Angebot..
 

ThisIsTheEnd

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
27 Mai 2008
Beiträge
6.027
Gefällt mir
514
@AM40 Warum antwortest du auf jemanden, der nichts verstanden hat und als erstes alle mal pauschal als "Schwachmaten" beleidigt? So jemand gehört auf die Igno und gut ist. Trollen soll so einer woanders.
 
Mitglied seit
23 Dez 2010
Beiträge
565
Gefällt mir
29
Die grundsätzliche Frage beim BGE ist doch nicht die Finanzierung. Das haben doch Fachleute längst durchgrechnet!

Die grundsätzliche Frage ist doch, ob ich meinen Mitmenschen unterstelle, dass sie beim Erhalt von vielleicht 800,- € im Monat nicht mehr bereit sind zu arbeiten.

Mit so einem Menschenbild muss ich das BGE ablehnen!

Ich persönlich glaube das übrigens nicht und bin deshalb für das BGE!
 

pinguin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Sep 2008
Beiträge
3.900
Gefällt mir
381
Die grundsätzliche Frage ist doch, ob ich meinen Mitmenschen unterstelle, dass sie beim Erhalt von vielleicht 800,- € im Monat nicht mehr bereit sind zu arbeiten.
Darauf gäbe es evtl. folgende Antwort:

1.) Grundsätzlich ist jeder Bürger bereit, für seinen Lebensunterhalt einer beruflichen Beschäftigung nachzugehen.
2.) Viele Bürger werden möglicherweise für die erste Zeit eine Auszeit nehmen, um sich vom bisherigen beruflichen Stress zu erholen und hernach im gleichen Job oder in einem anderen Umfeld neu beginnen.
3.) Viele Bürger werden evtl. nur noch so viel arbeiten, wie sie für sich tatsächlich benötigen. Mehr als 30 Stunden je Woche dürfte dann eher gegessen sein.
4.) Es würden vielleicht mehr Hausarbeitsplätze entstehen, weil manche Büroleute keine Lust haben, kilometerweit zur Firma zu fahren, wenn sie ihren Job auch von zu Haus aus erledigen können.
5.) Und freilich müssten und würden die Löhne steigen, weil sich zu bescheidenen Konditionen keiner mehr bereit findet.

Andere Ansichten?

Das Risiko bei einem BGE besteht evtl. darin, daß Arbeitgeber dann erst recht niedrige Löhne zahlen und der Deutsche diese auch akzeptiert, weil er ja durch's BGE abgesichert ist? Zuverdienste müssen dann allerdings anrechnungsfrei sein, und dieses BGE muß erheblich mehr ergeben, als derzeit ALG2 und KDE zusammen.
 

Hotti

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
29 Apr 2008
Beiträge
2.183
Gefällt mir
16
Natürlich gibt es das BGE auch für Rentner!
Fein. Und sonst? Viele Rentner sind körperlich nicht mehr in der Lage etwas zu den BGE dazu zu verdienen, weil sie sich platt malocht haben, und über zig Jahre die Rentenkasse gefüllt haben. Die haben ganz klar Nachteile gegenüber diejenigen, die noch jünger, und fit sind, und noch die Kraft zu einen Zuverdienst haben. Ich gebe in dieser Hinsicht Dipler recht. Ich heisse allerdings nicht gut, dass er hier pauschal alle als Schwachmaten beschimpft. Man kann auch sachlich bleiben.
 
Mitglied seit
23 Dez 2010
Beiträge
565
Gefällt mir
29
Fein. Und sonst? Viele Rentner sind körperlich nicht mehr in der Lage etwas zu den BGE dazu zu verdienen, weil sie sich platt malocht haben, und über zig Jahre die Rentenkasse gefüllt haben. Die haben ganz klar Nachteile gegenüber diejenigen, die noch jünger, und fit sind, und noch die Kraft zu einen Zuverdienst haben. Ich gebe in dieser Hinsicht Dipler recht. Ich heisse allerdings nicht gut, dass er hier pauschal alle als Schwachmaten beschimpft. Man kann auch sachlich bleiben.
Natürlich müssen die Ansprüche, die sich die jetzigen und auch späteren Rentner erarbeitet haben erhalten bleiben. Zusätzlich zum BGE.
 

Hotti

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
29 Apr 2008
Beiträge
2.183
Gefällt mir
16
Und wer bitte soll das alles finanzieren? Obwohl es mir zu Gute kommen würde, glaube ich, dass das so gut wie unmöglich ist. Ich wäre schon froh, wenn die Rente mit 67 zurück genommen, und der alte Zustand (vor dem Riesterfactor) wieder hergestellt würde.
 
Mitglied seit
23 Dez 2010
Beiträge
565
Gefällt mir
29
Und wer bitte soll das alles finanzieren? Obwohl es mir zu Gute kommen würde, glaube ich, dass das so gut wie unmöglich ist. Ich wäre schon froh, wenn die Rente mit 67 zurück genommen, und der alte Zustand (vor dem Riesterfactor) wieder hergestellt würde.
Würdest Du denn das BGE grundsätzlich befürworten oder hast Du noch andere Zweifel außer der Finanzierbarkeit?
 

Hotti

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
29 Apr 2008
Beiträge
2.183
Gefällt mir
16
Würdest Du denn das BGE grundsätzlich befürworten oder hast Du noch andere Zweifel außer der Finanzierbarkeit?
Zumindest ein Versuch könnte mal gestartet werden. Wenn es in die Hose geht, kann man davon ja wieder Abstand nehmen.
 

Hotti

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
29 Apr 2008
Beiträge
2.183
Gefällt mir
16
Warum sollte der in die Hose gehen?
Hier möchte ich mal auf deine eigenen Worte hinweisen.

Die grundsätzliche Frage ist doch, ob ich meinen Mitmenschen unterstelle, dass sie beim Erhalt von vielleicht 800,- € im Monat nicht mehr bereit sind zu arbeiten.

Mit so einem Menschenbild muss ich das BGE ablehnen!
 
Mitglied seit
23 Dez 2010
Beiträge
565
Gefällt mir
29
Was glaubst Du denn, wieviel % der Menschen sich bei einem BGE von 800,- € dauerhaft aus dem Arbeitsleben verabschieden würden?
 

pinguin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Sep 2008
Beiträge
3.900
Gefällt mir
381
Und wer bitte soll das alles finanzieren?
Menno, seid Ihr alle kompliziert :icon_motz:; mit jedem Kredit, den eine Bank vergibt, wird das Geld erst geschaffen.

Im Falle des Falles bekommt halt die zuständige Druckerei einen Druckauftrag, und gut ist's; freilich bei strengster Verschwiegenheit.

Weiterhin hat die EZB als rein staatliche (!) Organisation eine Banklizenz zu bekommen. Sie flutet Bevölkerung und Wirtschaft mit Liquidität und zieht diese freilich bei Bedarf auch wieder ab, damit Preise nicht zu sehr explodieren oder zu sehr in den Keller rutschen.

Und noch was; eine Folgebank, und hier ist jede europäische Bank nachrangig zur EZB, bekommt die Banklizenz entzogen, wenn sie nicht mitspielt. Banken sind alleine Dienstleister für Wirtschaft und Bevölkerung! Es geht um höhere Interessen und nicht um die einer Bank.
 

Hotti

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
29 Apr 2008
Beiträge
2.183
Gefällt mir
16
Zuerst würde ich die Erwerbslosen davon profitieren lassen, damit diese endlich mal ohne Druck sind jeden Mist anzunehmen. Wenn dann bei einen Job, egal ob Teilzeit, Vollzeit oder Minijob nichts mehr angerechnet würde, wäre den betroffenen sicher schon mal geholfen.
 

pinguin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Sep 2008
Beiträge
3.900
Gefällt mir
381
@Hotti

Ein BGE gilt ohne Ausnahme für alle Bürger des Landes. Jede andere Variante kollidiert mit dem Grundgesetz und würde von den Gegnern garantiert ausgehebelt.
 
Mitglied seit
23 Dez 2010
Beiträge
565
Gefällt mir
29
@Hotti

Ein BGE gilt ohne Ausnahme für alle Bürger des Landes. Jede andere Variante kollidiert mit dem Grundgesetz und würde von den Gegnern garantiert ausgehebelt.
Genau! Einen Test könnte man aber z.B. mit 10000 Menschen machen, die den Bevölkerungsquerschnitt wiederspiegeln.
 

EyeODragon

Elo-User/in

Mitglied seit
16 Mai 2011
Beiträge
709
Gefällt mir
149
Ich glaube nicht, das die Mehrheit zuhause bleiben würde, wenn sie 800, bzw. 600 aufs Konto, plus 200 für Krankenversicherung im Monat bekommen würden.

Es wird doch jetzt schon ein falsches Bild bzgl. der Hartz IV Empfänger dargestellt. Wenn man einige Aussagen der Hetzer ernst nehmen würde, müssten die LE ja in Saus und Braus leben, können ausschlafen, etc. Wir wissen ja alle, das dem nicht so ist, aber viele Leute glauben das leider.

Mit 600 Euro im Monat kann man so gut wie nichts anfangen, es gibt sicher dann immer noch welche, die sich mit der Summe arrangieren, aber das wird nur ein kleiner Teil sein. Der Großteil hätte eine Sicherheit, wenn der Arbeitgeber einen kurzfristig vor die Tür setzt. Mit dem Grundeinkommen kann jede Arbeit attraktiv werden, es sei denn die Unternehmen setzen mit ihrem Lohndumping noch eins drauf, dann würde es gefährlich werden.
 
Mitglied seit
23 Dez 2010
Beiträge
565
Gefällt mir
29
Ich glaube nicht, das die Mehrheit zuhause bleiben würde, wenn sie 800, bzw. 600 aufs Konto, plus 200 für Krankenversicherung im Monat bekommen würden.

Es wird doch jetzt schon ein falsches Bild bzgl. der Hartz IV Empfänger dargestellt. Wenn man einige Aussagen der Hetzer ernst nehmen würde, müssten die LE ja in Saus und Braus leben, können ausschlafen, etc. Wir wissen ja alle, das dem nicht so ist, aber viele Leute glauben das leider.

Mit 600 Euro im Monat kann man so gut wie nichts anfangen, es gibt sicher dann immer noch welche, die sich mit der Summe arrangieren, aber das wird nur ein kleiner Teil sein. Der Großteil hätte eine Sicherheit, wenn der Arbeitgeber einen kurzfristig vor die Tür setzt. Mit dem Grundeinkommen kann jede Arbeit attraktiv werden, es sei denn die Unternehmen setzen mit ihrem Lohndumping noch eins drauf, dann würde es gefährlich werden.
Eine Lohnuntergrenze ist dringend notwendig. Mit oder ohne BGE.

Besser wäre mit BGE!
 

EyeODragon

Elo-User/in

Mitglied seit
16 Mai 2011
Beiträge
709
Gefällt mir
149
Eine Lohnuntergrenze ist dringend notwendig. Mit oder ohne BGE.

Besser wäre mit BGE!
Ja, da muss sofort was kommen. Aber mit BGE wäre das fatal, wenn die Unternehmen dann argumentieren, das die Arbeitnehmer ja schon ein fixes Einkommen von 600 Euro haben und man dadurch die Löhne weiter senken könne. Das ist für mich die größte Gefahr, noch größer, als die Finanzierbarkeit des BGE's. Und zuzutrauen muss man das den Verantwortlichen, denn Gier und das Streben nach einem immer höheren Gewinn legt sich ja wie ein schwarzes Tuch, in der heutigen Zeit, auf die Weltbevölkerung.
 

Hotti

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
29 Apr 2008
Beiträge
2.183
Gefällt mir
16
Ich sehe auch die Gefahr der Verteuerung. Die Bürger haben mehr Geld, das muss denen doch aus der Tasche gezogen werden.
 

Hamburgeryn1

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
23 Apr 2011
Beiträge
3.039
Gefällt mir
3.810
Ja, da muss sofort was kommen. Aber mit BGE wäre das fatal, wenn die Unternehmen dann argumentieren, das die Arbeitnehmer ja schon ein fixes Einkommen von 600 Euro haben und man dadurch die Löhne weiter senken könne. Das ist für mich die größte Gefahr, noch größer, als die Finanzierbarkeit des BGE's. Und zuzutrauen muss man das den Verantwortlichen, denn Gier und das Streben nach einem immer höheren Gewinn legt sich ja wie ein schwarzes Tuch, in der heutigen Zeit, auf die Weltbevölkerung.
Ein BGE in Höhe von 600,- Euro ist unzureichend, und verdiente daher seinen Namen nicht.
Die Menschen wären so gezwungen einen Job um jeden Preis und zu jeder Bedingung anzunehmen, was angesichts
der desolaten Arbeitsmarktlage ein fast aussichtsloses Unterfangen wäre.

Die Folgen wären ein soziales Elend, dass die Erinnerung an Hartz IV zum Eldorado werden ließe.
Ein BGE muss so hoch bemessen sein, dass es einen Menschen tatsächlich unabhängig von weiterem Erwerbseinkommen macht.
Damit würde die vorhandene Arbeit einen anderen Wert bekommen, und müsste von den Unternehmern entsprechend angeboten und bezahlt werden.

Eine Finanzierung über Konsumsteuern halte ich für kontraproduktiv, da so ein Großteil des BGE unmittelbar entwertet würde.
Besser wäre die Einführung einer Tobin-Steuer für Banker und Börsianer, eine Maschinensteuer und die Schließung des kostenintensiven Verwaltungsmolochs BA.
Hätte zur Folge, dass auch der Sumpf der mafiösen Erwerbslosenindustrie schlagartig ausgetrocknet würde.

Keiner würde mehr arbeiten wollen? Nun, genau das wird den Arbeitslosen heute auch vorgeworfen!
Der Nebeneffekt eines ausreichenden BGE wäre, dass schlagartig offensichtlich würde, dass es nicht genügend Arbeitsplätze für alle gibt, und -
anders als heute, müssten die wenigen Stellen künftig besser bezahlt werden.
Dazu bräuchte man nicht mal mehr einen Mindestlohn. In dem Augenblick, wo Menschen nicht mehr gewungen wären ihre Haut zu jeder Bedingung zu Markte zu tragen, würde es ihren (Arbeits)Wert enorm erhöhen.

Einige würden dann nicht mehr arbeiten wollen? Na, und!
Damit wären bereits die ersten Konkurenten aus dem Rennen.
Andere würden keine Lohnarbeit mehr leisten wollen, stattdessen würden sie sich gesellschaftlich, politisch oder künstlerisch einbringen. Usw. usf.

Doch was mache ich mir einen Kopf ums BGE - es wird nicht kommen.
Einfach weil eine finanziell, geistig und sprituell unabhängige Bevölkerung nicht ins Konzept einer Republik passt, deren Kanzlerin die Ansicht vertritt, dass niemand einen Anspruch auf Demokratie hat.
Für mich stellt sich die Situation gegenwärtig so dar, dass wir systematisch in ein sehr dunkles Zeitalter hineingetrieben werden, an dessen Ende, Chaos, Armut, Elend, und möglicherweise auch Krieg steht.
 

pinguin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Sep 2008
Beiträge
3.900
Gefällt mir
381
neben dem bge und einer lohnuntergrenze, noch eine preisobergrenze :icon_party:
Eine Preisobergrenze kann es nicht geben, maximal einen zulässigen Preisrahmen, der genauso wie das BGE und die Lohnuntergrenze jährlich neu angepaßt wird.

Man muß immer mit berücksichtigen, daß die Basis für alle Preise, (wenn man mal den ganzen Spekulationsmüll beiseite läßt), untrennbar mit dem Aufwand zur Hebung der Ausgangsrohstoffe verbunden ist.

Gerade jetzt mit Blick auf Nahrungsmittel wäre es doch fatal, wenn man lediglich Preisobergrenzen festlegt, damit es für die Bürger bezahlbar bleibt, ohne gleichzeitig Preisuntergrenzen festzuzurren, damit auch einheimische Bauern von den Preisen noch leben können und nicht der Handel aus Konkurenzgründen die Preise nach unten drückt und sich davon dann noch immer den größten Part einsteckt.

Daher sollte es auch zwingend einen bestimmten Prozentsatz geben, den der Handel an die Bauern weiterzugeben hat. Und dieser Prozentsatz muß so groß bemessen sein, daß das damit erzielte Geld den Bauern genügt, Kühe und Co. zu ernähren.

Es sei denn, man führt für Nutztiere auch gleich ein BGE mit ein? :icon_kinn:
 

Kaydo

Elo-User/in

Mitglied seit
13 Sep 2011
Beiträge
285
Gefällt mir
7
Doch was mache ich mir einen Kopf ums BGE - es wird nicht kommen.
Einfach weil eine finanziell, geistig und sprituell unabhängige Bevölkerung nicht ins Konzept einer Republik passt, deren Kanzlerin die Ansicht vertritt, dass niemand einen Anspruch auf Demokratie hat.
Für mich stellt sich die Situation gegenwärtig so dar, dass wir systematisch in ein sehr dunkles Zeitalter hineingetrieben werden, an dessen Ende, Chaos, Armut, Elend, und möglicherweise auch Krieg steht.
Hallo

Deine Perspektive ist nicht unrealistisch. Es liegt jetzt an uns, uns so zu vernetzen, das sich die Dinge zum Besseren noch entwickeln. :icon_kinn:

Mit Grüßen
 
E

ExitUser

Gast
um die Wünsche der ELO's und Geringverdiener durchzusetzen, müsste schon eine eigene Partei gegründet werden...
Die etablierten Parteien werden kaum ihren Schmiergeldzahlern, sorry Lobbyisten, ins Handwerk pfuschen...Die hätten die größten Einschnitte hinzunehmen und von ihrem Kapital am meisten abzugeben...
Da aber, geprägt durch die Medien, die Wählermehrheit der Meinung ist, ELO's seien nur arbeitsfaule Schmarotzer ohne Bildung, wird es auch hier kein eindeutiges Wählermandat geben....
 
E

ExitUser

Gast
Ein BGE muss so hoch bemessen sein, dass jeder sein eigenes Unternehmen finanzieren kann, sonst haben wir wieder Hartz4.

Wir müssen grundsätzlich vondem Dogma weg :icon_neutral:, daß einige große Firmen alle einstellen um fort an, lebenslang als Lohnknecht dort zu arbeiten, als Zwang - wenn Du kein Geld besitzt mußt Du dort arbeiten, oder Du stirbst.

Ist jeder sein eigener Unternehmer, können die Firmen ihn nur noch höflich bitten - nicht zwingen - bei ihnen zu arbeiten.

Die Folge wäre, die großen Firmen müssen ihr Produktionswachstum drosseln, welches jedes Jahr steigen muß, um die wachsenden Zinsen aufbringen zu können. Damit würde auch das Beseitigen der Urwälder und aufbrauchen der Rohstoffe gebremst.
 

jimmy

Elo-User/in
Mitglied seit
16 Dez 2009
Beiträge
3.166
Gefällt mir
625
Hört auf zu träumen!
Wenn selbt Fr.Merkel denkt das dann einige nicht arbeiten wollen, dann kann das nichts werden.

Unsere Gesellschaft definiert sich zum Gegenwärtigen Zeitpunkt noch viel zu sehr über Erwerbsarbeit. Solange das so bleibt, wird es auch kein BGE geben.
 
Mitglied seit
24 Jul 2011
Beiträge
45
Gefällt mir
5
Hört auf zu träumen!
Wenn selbt Fr.Merkel denkt das dann einige nicht arbeiten wollen, dann kann das nichts werden.

Unsere Gesellschaft definiert sich zum Gegenwärtigen Zeitpunkt noch viel zu sehr über Erwerbsarbeit. Solange das so bleibt, wird es auch kein BGE geben.
Und dennoch haben sich viele von anderen einreden lassen, es würden ausschließlich Unternehmer/Kapitalisten von einem BGE/Bürgergeld profotieren, da diese sich dann komplett aus ihrer sozialen Verantwortung stehlen könnten.

Ich finde es bezeichnend dass ausgerechnet die alleinigen Profiteure von einem BGE/Bürgergeld, nicht daran interessiert sind ihren Vorteil zu nutzen.
Statt dessen werden Feindbilder bedient um deutlich zu machen dass das BGE nicht gut sein kann, weil es nicht gut sein darf.

Der Einwand, ein BGE würde den Kapitalismus nicht überwinden, ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Den erstens sieht es nicht so aus als wäre eine Mehrheit daran interessiert und zweitens, wird der Kapitalismus auch nicht durch einen Mindestlohn abgeschafft. Den zu fordern jedoch wird auch M. Behrsing nicht Müde.

Darüber hinaus wird auch nie darauf eingegangen wie sichergestellt wird, dass ein Mindeslohn nicht nur zu einer Lohnunter- sondern auch zu einer Lohnobergrenze wird, denn immer weniger Unternehmen sind noch Tarif gebunden.

Das BGE/Bürgergeld wird mittels billigem Populismus und dem schaffen und bedienen von Feindbildern schlecht geredet.
 

Merkur

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
28 Jan 2006
Beiträge
1.898
Gefällt mir
119
Darüber hinaus wird auch nie darauf eingegangen wie sichergestellt wird, dass ein Mindeslohn nicht nur zu einer Lohnunter- sondern auch zu einer Lohnobergrenze wird, denn immer weniger Unternehmen sind noch Tarif gebunden.
Ein Mindestlohn bringt gar nichts, das sieht man doch schon, jetzt wird in Werksverträge und Stücklohn umgewandelt. Außerdem muss jede Branche hart um eine Angleichung kämpfen. Nee das ist nichts. Zusammen sind wir stark wenn es um das Angleichen des BGE geht,als die gewerkschaftlichen Einzelkämpfe.
Der Mindestlohn hat ausgedient ,wir wollen was uns zu steht.
 
E

ExitUser

Gast
Umfrage: Soll die Schweinz ein BGE einführen?

Umfrage der Tageswoche:

"Soll die Schweiz ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen?"

Tageswoche

An dem Voting kann jeder online teilnehmen, der sich auf tageswoche.ch einloggt.

LG
 

Maneki Neko

Elo-User/in
Mitglied seit
27 Aug 2010
Beiträge
981
Gefällt mir
78
ich wäre sofort dafür wenn es angemessen ist:
Aber:

ohne Sanktionen und Zwang,
derjenige trotzdem noch Spielraum auf dem Arbeitsmarkt hat
Ehrenamtliche besonders,
Leute die sehr krank sind denen die Gesellschaft keine Chance mehr gibt, denn wir leben nunmal in einer Ellenbogengesellschaft

Ich hasse es wenn Leute da jammern: Wer soll das denn bezahlen?

Wenn Wulff Ehrensold bekommt, Mitglieder im Bundestag eher rudimentär da sind, nur das Kärtchen in den Locher schieben und wieder nach Hause gehen, kanns ja nicht sooo schlimm sein im Geldtopf der BRD/EU :biggrin:
 

Maneki Neko

Elo-User/in
Mitglied seit
27 Aug 2010
Beiträge
981
Gefällt mir
78
Achso, bin ja noch ne fertig damit: :icon_dampf:

Panzer für sonstwelche Länder, Diäten für die ******, die es nicht verdient haben.....

Bah!
 

jimmy

Elo-User/in
Mitglied seit
16 Dez 2009
Beiträge
3.166
Gefällt mir
625
Wie ist das eigentlich, dürfte man mit dem bedingungslosen Grundeinkommen auch von der bisherigen Wohnform abweichen, und z.b. in einen Wohnwagen ziehen?
 

pinguin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Sep 2008
Beiträge
3.900
Gefällt mir
381
Wie ist das eigentlich, dürfte man mit dem bedingungslosen Grundeinkommen auch von der bisherigen Wohnform abweichen, und z.b. in einen Wohnwagen ziehen?
Ich gehe mal davon aus, daß auch ein Wohnmobil als Behausung ok ist, sofern Du Dich im Wirkungsbereich des BGE aufhältst?
 

Kaydo

Elo-User/in

Mitglied seit
13 Sep 2011
Beiträge
285
Gefällt mir
7
arbeitslos in holland schrieb:

am40 ist bescheiden mit seinen 600 €uronen, götz werner will ihm nochmal 400€ obendruff geben ...........
aber damit hat es sich dann für herrn werner. soll der sozialstaat sich doch selbst finanzieren, ohne unternehmer.


Hallo,

scheinbar haben sie keine Ahnung vom Bedingungslosen Grundeinkommen (bGE). Sonst würden sie nicht so daher reden. Ums "Finanzieren" geht es erstmal gar nicht. Es geht um die Wertschöpfung. Und die wird gerechter verteilt. Darum geht es.

und wie will der herr werner garantieren, dass die mieten und die preise nicht radikal steigen.

Die Preise regelt der Markt. Sollten sich aber Kartelle, oder Oligopole bilden, dann passiert das gleiche wie auch heute schon: Es gibt für diese Branchen Regulierungsbehörden (z.B. für den Telemedienbereich, Energiebereich). Wuchermieten sind auch heute nicht erlaubt. Das bGE muss immer alle existenzsichernden Güter ermöglichen. Dabei ist Geld nebensächlich, weil es keinen eigentlichen Wert hat. Es ist reines Tauschmittel. Wenn die Finanzbranche wieder mal so deppert ist, und die x-te Finanzkrise zusammengeschustert hat, können wir auch ganz auf den Euro verzichten und einfach nur "Zugriffrechte" ermöglichen, auf die Güter und Dienstleistungen, die die Menschen zum Leben brauchen.

Weiterhin kann das bGE ständig, also z.B. jährlich gemäß eines Lebenshaltungskosten-Indexes oder Sozialhilfe-Warenkorbes (dann Grundeinkommen-Warenkorb) angepasst werden. Also wenn die Vermieter wieder mal die Mieten angehoben haben, wird auch das bGE angepasst.

aber: das geht ihn ja dann nichts mehr an->nach mir die sinntflut

Was wollen sie denn immer mit ihrem "ihn, ihn, ihn". Sie haben keine Ahnung wie viele Menschen sich bereits heute für ein Bedingungsloses Grundeinkommen aussprechen. Das sind Millionen. Und das weltweit!

hat man doch heute schon im steuersystem: nur der doofe unternehmer zahlt, der schlaue hinterzieht und zahlt weniger nach, als der doofe bezahlen mußte

Wer bei ihren Mitteilungen jetzt doof oder schlau ist, das muss jeder Leser selbst entscheiden.
Wer die Steuern sinnvoll verwendet sieht, oder selbst Einfluss auf die Steuerverwendung hat, hat auch mehr Verständnis dafür, das Steuern erhoben werden.
Mit dem Geld aus Steuern werden Gemeinschaftsaufgaben erledigt und das ist wichtig. Ihr albernes Herumgehacke auf Unternehmer ist lächerlich. Diese Berufsgruppe sorgt für die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern und Dienstleistungen. Oder wollen sie wieder Planwirtschaft wie in der Täterätä?

Selbstverständlich gehört Steuerhinterziehung verfolgt. Nur unterstellen sie Leuten nicht etwas, was sie nicht tun.

die 1000€uronen sind nix weiter als ein almosen und die rechtfertigung zum abkassieren der unternehmer

Was sie unterschlagen und ich hoffe, die Leserinnen und Leser sind so klug das sie es merken, die 1000 Euro bedeuten Freiheit satt, für alle Menschen und erst recht für die heutigen Armen (Hartz-, Grundsicherung-, Grundrente-, Sozialhilfebezieher).

Wenn die Leute das bGE haben, wäre ein riesen Schritt aus der Not heraus gemacht!

Ein völlig anderes aber auch wichtiges Thema sind leistungslose Einkünfte aus Finanztransaktionen, Spekulationen, Zinsgewinnen und so weiter. Ob die noch weiter möglich sein sollen, ist echt die Frage. Ich finde da haben sie recht, da sollte man was gegen tun.

Mit Grüßen
 

zuteuer

Elo-User/in

Mitglied seit
1 Apr 2012
Beiträge
960
Gefällt mir
12
Ein völlig anderes aber auch wichtiges Thema sind leistungslose Einkünfte aus Finanztransaktionen, Spekulationen, Zinsgewinnen und so weiter. Ob die noch weiter möglich sein sollen, ist echt die Frage.
Muss unterbunden werden, weil es das Grundübel ist (Unser verzinstes Geldsystem ist das Hauptübel).

bGE kann nur innerhalb eines Systems funktionieren:

Wissensmanufaktur - Plan B - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik - Andreas Popp - Rico Albrecht

1. Fließendes Geld - gemeinnnützig und umverteilungsneutral (keine Zinsen)
2. Soziales Bodenrecht - Entschädigung für alle, die von der Nutzung von Boden ausgeschlossen werden
3. bGE - Entkoppelung des Einkommens von der Arbeit
4. Freie Presse - Erleichterter Zugang zu teuren Massenmedien für alle.
 

Kaydo

Elo-User/in

Mitglied seit
13 Sep 2011
Beiträge
285
Gefällt mir
7
Muss unterbunden werden, weil es das Grundübel ist (Unser verzinstes Geldsystem ist das Hauptübel).

bGE kann nur innerhalb eines Systems funktionieren:

Wissensmanufaktur - Plan B - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik - Andreas Popp - Rico Albrecht

1. Fließendes Geld - gemeinnnützig und umverteilungsneutral (keine Zinsen)
2. Soziales Bodenrecht - Entschädigung für alle, die von der Nutzung von Boden ausgeschlossen werden
3. bGE - Entkoppelung des Einkommens von der Arbeit
4. Freie Presse - Erleichterter Zugang zu teuren Massenmedien für alle.
Sehr gut!

Wobei der Punkt 4 für mich etwas überraschend da mit drinsteht. Denn die "Freie Presse" hast du ja über das Internet.

Mit Grüßen
 

zuteuer

Elo-User/in

Mitglied seit
1 Apr 2012
Beiträge
960
Gefällt mir
12
Sehr gut!

Wobei der Punkt 4 für mich etwas überraschend da mit drinsteht. Denn die "Freie Presse" hast du ja über das Internet.

Mit Grüßen
Stellt sich die Frage, wie lange Internet noch frei ist.

Des weiteren nutzt die Bevölkerung doch noch großflächig eher "normale" Zeitungen und Fernsehen, das sind für mich die Meinungsmacher im Lande. Die meisten Leute glauben auch das, was in Printmedien und TV verbreitet wird.
 

ThisIsTheEnd

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
27 Mai 2008
Beiträge
6.027
Gefällt mir
514
Herhören, Hannelore Kraft (SPD)!

Jetzt, wo Sie wieder Ministerpräsidentin in NRW sind, wollen wir doch noch einmal in Erinnerung rufen, was Sie uns in der großen TV-Kandidatenrunde vor der Wahl erklärt haben: nicht weniger als Ihr Menschenbild, und zwar anhand des bedingungslosen Grundeinkommens. Dieses Konzept lehnen Sie nämlich rundheraus ab. Aus einem Grund, den Sie immerhin selbst »nachvollziehbar« finden: »Im Prinzip bräuchten Sie für viele Bereiche überhaupt keine Verwaltung mehr. Sie brauchen ja nur noch eine Summe auszuzahlen. An jeden. Und das wiederum führt zu der Annahme, daß viel weniger Leute Arbeit hätten am Ende des Tages. Und da stell’ ich mir die Frage, weil ich weiß aus vielen Begegnungen, wie wichtig es für die Würde des Menschen ist, daß er Arbeit hat, daß er einen geregelten Tagesablauf hat, daß er dort auch soziale Kontakte hat. Ich halte dieses Konzept für kein Konzept, was mit der Würde des Menschen vereinbar ist.«
Weiterlesen
 

Kaydo

Elo-User/in

Mitglied seit
13 Sep 2011
Beiträge
285
Gefällt mir
7

Hallo FMD82

Nun bin ich doch etwas erstaunt. Ich glaube, du hast jetzt zum 2. Mal diese Sachen verlinkt. Es stimmt zwar, dass in diesem Filmchen die Worte »Grundeinkommen« und »Bedingungsloses Grundeinkommen« vorkommen, dennoch bin ich der Meinung, dass dieser Video-Beitrag auf YouTube zu 100% Prozent nichts mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen (bGE) zu tun hat und eher was ganz, ganz Übles darstellt.

Ich habe mal 4 Bildausschnitte aus diesem Film hier verlinkt:

http://sdrv.ms/LjfmG7

In diesen vier kleinen Bildausschnitten kommen folgende Worte vor:

Götzen, Opfer, devot, paranoid, Leidensobjekte, totale Herrschaft, unterwerfen, Kampf, böse Herrschaft, vernichtet.

Außerdem werden Bilder aus der Nazi-Zeit abgebildet und retuschiert und der Begriff »Arbeit macht frei« durch einen anderen ersetzt.

Wie man solche Bilder in Zusammenhang mit der Grundeinkommens-Idee bringen kann ist mir schleierhaft und finde ich überhaupt nicht witzig. Mir wäre lieber, du würdest das unterlassen, solches Zeug mit bGE zusammen zu verlinken. Wenn die Autoren dieses Video die Grundeinkommens-Idee mit solchem Sudelkram den sie da herstellen in den Schmutz ziehen wollen, sei es drum. Wenn du das aber verlinkst, zweifele ich an deiner Nähe zum bGE. Solche Bildcollagen wie das von mir hier verlinkte (Vampirbild), haben definitiv nichts mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen zu tun:

http://sdrv.ms/MaGw61


Ich habe mal einfach wahllos reingeklickt, bei diesem Filmchen, z.B. bei 14 Min. 55 und den Krampf, der da gesprochen wird, niedergeschrieben:

Gerade aber dies führt zur paranoiden Wahnhaftigkeit des Verschwörungsgläubigen, welche das Konzept des Grundeinkommen bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Weil es ja nur eine Projektionsfläche für ihn, für seine Paranoia ist. Eben ein paranoides Leidensobjekt. Der Verschwörungsideologe debattiert also nicht mit dem wirklichen Konzept des Grundeinkommens, sondern er baut sich ein eigenes Grundeinkommens-Konzept auf. Ein Zerrbild nämlich, dessen weltanschauliche Struktur auf Pseudo-Logik, auf einer eigenen, von seiner masochistisch paranoiden Triebhaftigkeit geformten Binnenrationalität beruht.

Egal, mit was das zu tun hat, es passt besser in die Nervenkranken-Abteilung oder in ein Psychiatrie-Forum, hat aber ganz und gar nichts mit der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommen zu tun. Nenne mir bitte einen ernst zu nehmenden bekannten Grundeinkommens-Befürworter, eine ernstzunehmende Grundeinkommens-Initiative, die sich selbst in Verbindung bringt mit diesem Zeug.

Falls das Ganze irgendwie mit deinen privaten Hobbys zu tun hat, o.k. :icon_sad:

Ich finde es aber ein Unding, eine seriöse Sache wie das bGE mit einem grässlichen und fragwürdigen Produkt wie diesem Machwerk in Zusammenhang zu bringen.


Mit Grüßen
 

Merkur

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
28 Jan 2006
Beiträge
1.898
Gefällt mir
119

warpcorebreach

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Feb 2009
Beiträge
1.905
Gefällt mir
459
03.08.2012 | Berlin.de:

"Mit Techno für bedingungsloses Grundeinkommen"

Einl.: "Mit einer etwas anderen Demonstration wollen Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE)
an diesem Samstag [4. August 2012] in Berlin auf ihr Anliegen aufmerksam machen."

Ganze Meldung, siehe: Mit Techno für bedingungsloses Grundeinkommen - Berlin.de

LG
das motto der nächsten loveparade "freie liebe und bge für alle" :icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
Demokratie neu Denken I: Der neue Arbeitsbegriff und das Grundrecht auf Einkommen on Vimeo

Vortrag von Götz Werner und Vortrag von Johannes Stüttgen.
Im Anschluss Fragen aus dem Publikum.
Die Veranstaltung fand am 30.03.2012 in der Berger Kirche in Düsseldorf statt.

LG

(Anm.: Die "1" im Titel ist etwas unglücklich formuliert,
da es sich hierbei um die Aufzeichung der gesamten Veranstaltung handelt.
Teil 2 und 3 sind dann jeweils nur Teile aus der Veranstaltung.)
 

jimmy

Elo-User/in
Mitglied seit
16 Dez 2009
Beiträge
3.166
Gefällt mir
625
Wann kommt es denn nun, dieses BGE mit 1000€/ Monat? :confused:
Lange ertrage ich diese Welt nicht mehr!
 
E

ExitUser

Gast
"Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine neue Sozialmaßnahme"

04.09.2012 | tink.ch:

"Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine neue Sozialmaßnahme"

Ein Interview mit Daniel Häni

Einleitend: "Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist nicht ganz neu. Bereits im 16. Jahrhundert soll im belgischen Brügge
über ein garantiertes Minimaleinkommen verhandelt worden sein. Im Frühjahr hat Daniel Häni zusammen mit Enno Schmidt in der Schweiz
einen weiteren Anlauf zur Etablierung des bedingungslosen Grundeinkommens gestartet. Im Interview erklärt Häni, warum das Grundeinkommen
heute keine Sozialmaßnahme mehr wäre."


Interview, siehe:

Tink.ch :: "Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine neue Sozialmassnahme"

LG :icon_smile:
 

Kaydo

Elo-User/in

Mitglied seit
13 Sep 2011
Beiträge
285
Gefällt mir
7
AW: Sammelband "DAS GRUNDEINKOMMEN" erschienen

Der Sammelband "DAS GRUNDEINKOMMEN. Würdigung – Wertungen – Wege" ist beim Karlsruher Verlag KIT Scientific Publishing erschienen.
Herausgeber sind Wolfgang Eichhorn, Lothar Friedrich und Götz W. Werner.

Siehe dazu: Sammelband DAS GRUNDEINKOMMEN ist erschienen! - Unternimm die Zukunft

PDF-Download, siehe: KIT Scientific Publishing - Das Grundeinkommen : Würdigung - Wertungen - Wege

LG

Irgendwie witzig. Das Buch soll 48 € kosten, aber als Download ist es umsonst.

Das sieht man mal, wie teuer Papier ist. :biggrin:


Mit Grüßen
 
E

ExitUser

Gast
25.09.2012 | Christian Nähle:

"Dialog über unsere bürgerschaftliche Souveränität: das Bedingungslose Grundeinkommen"

Darin: "In der kommenden Legislaturperiode wollen wir die Bürgerinnen und Bürger zum aktiven Dialog ermuntern,
inwiefern das Bedingungsloses Grundeinkommen unserer Demokratie und unserem Gemeinwesen belebende Impulse geben kann.
Dazu wollen wir GRÜNE eine Enquete-Kommission im Bundestag gründen, deren Ziele die Ausarbeitung und Berechnung neuer,
sowie die Bewertung bestehender Grundeinkommens-Modelle sein sollen. Für jedes Modell sollen der Öffentlichkeit Vor- und Nachteile aufgezeigt werden."

Ganzer Text, siehe: EtherPad: AXFm17zYDe

LG
 
E

ExitUser

Gast
Sie wollen kein Grundeinkommen, weil Du nicht für Dein Einkommen arbeiten sollst, sondern für das Einkommen der Industriekonzerne. Und was bei den Industriekonzernen übrig bleibt, das soll Dein Einkommen sein. So läuft das Heute. Von dieser falschen Denkensweise, Wachstum durch Gewinnmaximierung und damit sicherer Untergang der Erde, (Film Plastic Planet) bekommst Du sie nicht weg.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten