Bedingungsloses Grundeinkommen

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FrankyBoy

Gast
was ist den ein "geht man aber ins Ausland" nun überhaupt?
Ist damit gemeint das jemand der einen Tag im Ausland ist schon nicht mehr berechtigt ist? Oder sind es 12 0der 30 Tage.
Dürfen es auch 184 Tage sein? oder 240 Tage.

Also ist das Bedingungslose Grundeinkommen doch an Bedingungen geknüpft.
Wie sollen denn diese Bedingungen bei dem Bedingungslosen Grundeinkommen nun lauten ?:icon_mad:

Oder soll es doch nur ein Grundeinkommen mit Bedingungen werden?
Ich bin völlig verwirrt.

Wenn sich ach so kluge Köpfe daran gemacht haben, es auszurechnen, dieses BGE , dann müssen sie ja einen bestimmten Personenkreis dabei als Grundlage genommen haben.
Um diesen Personenkreis zu definieren muß der Personenkreis ja gewisse bedingungen erfüllen.

Wenn also ein BGE eingeführt wird, und zum Beispiel die MwSt auf 50 % schnellt,dann werden mit sicherheit die meisten Einwohner Aachens einfach über die Grenze fahren und dort einkaufen.
(Dort wird es ja extrem günstiger sein.)

(Also ich selbst habe immer am Freitag nach der Arbeit in Eupen(Belgien) eingekauft, und bin dann nach Hannover nach Hause gefahren.)

Also werden die Supermärkte dort vor der Grenze massive Umsatzprobleme bekommen und leute nicht mehr beschäftigen können.

Das Internet macht da noch ganz andere Dinge möglich.

Das geht doch nie auf?
und bin
Also, für eine Führungskraft (war über Jahrzehnte auch mein Job), machst du mir viel zu viele Gedankenfehler, denn in vielen BGE-Modellen werden "Systemfremde" gar nicht mehr mit €, $ oder CHF bezahlen dürfen, denn seit dem 15.08.1971 sind alle Währungen nicht mehr mit tatsächlichen Werten unterlegt - siehe hier: Nixon-Schock ? Wikipedia

Ist dir eigentlich klar, dass wir in unserer Bananenrepublik Gesetze haben, die kein normaler Mensch mehr durchblicken kann?
Der deutsche Steuer-Dschungel

Das deutsche Steuerrecht mit seinen gut 200 Gesetzen und fast 100.000 Verordnungen hat byzantinische Ausmaße angenommen. Eine Studie belegt, dass es pro Jahr allein mindestens 15 Milliarden Euro kostet, die Steuern zu erheben. Zwei Drittel davon zahlen Bürger und Unternehmen Der deutsche Steuer-Dschungel - Nachrichten DIE WELT - DIE WELT
Unser Schuldgeldsystem, belastet die "ärmeren", 90% der Gesellschaft mittlerweile derart, dass ca. 50% des erzielten Wohlstandes, Leistungslos an die oberen 10% durch gereicht werden und das ist der Grund für die Massenverelendung in der Welt - um das zu verstehen, hier in 3 Min 46 Sek. gut erklärt: Prof. Margrit Kennedy - Der Denkfehler in unserem Geldsystem - YouTube

In fast jedem deiner Sätze, finde ich massive Denkfehler, die ich dir gerne einzeln darlegen möchte aber du schreibst so viel Stuss (was ich dir nicht einmal verüble - der Mist läuft ja seit 50 Jahren 24 Stunden auf allen Programmen), der einfach nicht stimmt.

Unsere Bevölkerung in Deutschland, erleidet gerade das hier:
Psychische Erkrankungen werden Massenphänomen

Erschöpft, ausgebrannt, lustlos: Deutsche Arbeitnehmer fehlen immer häufiger wegen psychischer Krankheiten im Job – die Zahl der Fehltage ist in den vergangenen Jahren steil nach oben geschossen.
Fehltage : Psychische Erkrankungen werden Massenphänomen - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT
Es gibt durchaus Alternativen zu unserem Schuldgeldsystem, mit all seinen üblen Folgen für die Gesellschaft - unser systemrelevantes System ist absolut pervers - siehe hier: Dirk Müller versteht das Schuldgeldsystem - Angela Merkel nicht - YouTube

Alternativen kannst du dir hier einmal ansehen: Andreas Popp: Plan B - Ursache und Auswege aus der Wirtschaftskrise - YouTube
 
F

FrankyBoy

Gast
Jep, und du mit deiner Ellenbogenmentalität, die ja durchaus gewollt und systemrelevant ist, zahlst gerne für CO² Zertifikate Geld, damit sich der Reichtum noch etwas schneller oben anhäuft obwohl CO² gar kein Klimakiller ist sondern systemrelevanter Schwachsinn, der ausschließlich dazu benötigt wird, uns in die Taschen zu fliegen.



uhh , perfekt.

Das BGE wird alles heilen, die Menschen werden viel mehr ehrenamtliche Jobs machen, das verbrechen und der Betrug wird aufhören, Krankheiten werden automatisch geheilt, und das Klima wird auch gerettet.

Und wer nicht arbeiten möchte , der braucht auch nicht, denn es wird ja genug doofe geben die ihn finanzieren werden.

das sieht man jetzt ja schon bei hartz IV, das in der Praxis ja auch schon ein bedingungsloses Einkommen ist,(natürlich nur für die schlauen,pünklichen und strebsamen) dort ist der Organisationsgrad unter den Erwerbslosen schon so hoch das die sich gar nicht mehr wehren.
Mensch Junge, für eine angebliche Führungskraft, scheinst du ziemlich beschränkt im Oberstübchen zu sein - so viel Ignoranz habe ich selten erlebt - klar werden Leistungsempfänger krank gemacht in diesem System, dass für die Mehrheit der Bevölkerung, immer weniger zu verteilen hat denn von dem Wachstum, dass es in den letzten 22 Jahren in Deutschland gegeben hat, haben die unteren 50%, sehr sehr negativ profitiert und diese Funktionsgleichung verläuft exponentiell.

Ist dir eigentlich klar, dass "normale Arbeitnehmer", nicht mal 15% ihrer Wertschöpfung als Lohn erhalten? Wie soll sich denn Arbeit dann wieder lohnen? Nein, anders herum werden da verdammt viel mehr Schuhe draus - wir brauchen keine Schweinegrippenimpstoffe mehr, um unsere Wirtschaft am laufen zu halten und weil die meisten Menschen sogar unter den heutigen Bedingungen gerne arbeiten würden, halte ich deine Äußerungen für absolut abwegig.
 

jimmy

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AW: Was hält Inge Hannemann von einem BGE???


Hast du zufällig das über 1Stunde lange Video von Ihr gesehen? Also das, welches in Berlin aufgezeichnet wurde? An einer Stelle erwähnt auch Sie etwas von Fordern und fördern. Entweder war Sie da sehr nervös und es ist so rausgepoltert, oder ich weiß auch nicht.

 
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Gast
AW: Was hält Inge Hannemann von einem BGE???

Hast du zufällig das über 1Stunde lange Video von Ihr gesehen? Also das, welches in Berlin aufgezeichnet wurde? An einer Stelle erwähnt auch Sie etwas von Fordern und fördern. Entweder war Sie da sehr nervös und es ist so rausgepoltert, oder ich weiß auch nicht.

Nein, ich kenne aber das ganze Interview, aus dem der Ausschnitt, den ich hier gepostet habe, zu hören ist.
Und in diesem Gespräch sagt sie, dass wir nicht fordern brauchen, sondern fördern; und dass Hartz IV "fordern und fördern" verprochen hat, aber nur gefordert würde.

@ FrankyBoy

Ignorier den User "Der Ratlose" am besten , er ist m. E. ein Troll im Forum.
 

FerAlNo

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Die neue soziale Idee des 21. Jahrhunderts

29. Mai 2013 von Ringo Jünigk – Sprecher der LAG Grundeinkommen Brandenburg
Ist das Bedingungslose Grundeinkommen eine Gefahr für den Kapitalismus?
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ steht im Artikel 1 des Grundgesetzes. Gilt das für jeden Menschen? Oder machen wir doch Unterschiede? Und zwar zwischen denen, die ein Einkommen beziehen, und denen, die
vom staatlichen Transfergeld ihr Menschsein bestreiten? Wenn wir ehrlich sind, steht und fällt doch alles mit der Erwerbsarbeit: unsere Würde, unsere gesellschaftliche Teilhabe und unter Umständen sogar unsere Existenz. Wenn die Würde des Menschen doch aber unantastbar ist, wie kann dann unser Leben vom Besitz eines Arbeitsplatzes abhängig sein? Produziert diese Gesellschaft zur Befriedigung der Grundbedürfnisse aller nicht mehr als genug? Muss da tatsächlich noch die Grundbedürftigkeit eines Menschen geprüft werden?
Sind wir den Prinzipien des Kapitalismus auf den Leim gegangen, indem wir – wie vor 150 Jahren – das Recht auf (Erwerbs-)Arbeit fordern und dabei außer Acht lassen, dass, erstens, das Kapital immer weniger Menschen benötigt, um Werte zu schöpfen und Profite zu generieren, und dass, zweitens, neben der Ausbeutung der irdischen Ressourcen die Ausbeutung der Erwerbstätigen die Grundlage des Kapitalismus ist? Gilt für uns LINKE nach der Devise „Arbeit für alle“ auch die Erwerbsarbeit z. B. in Atomkraftwerken, in der Rüstungsindustrie, als
Pharma-Vertreter oder im Investmentbanking als nützliche und notwendige Arbeit? Bedeutet „Vollbeschäftigung“
nicht eigentlich, dass die Gesellschaft voll damit beschäftigt ist, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen, die notwendige Reproduktionsarbeit zu unterstützen und wichtige ehrenamtliche Tätigkeiten angemessen zu honorieren? Sind gesunde Nahrung, langlebige Kleidung und Güter des täglichen Bedarfs, warmer Wohnraum und bezahlbarer Strom, ein erstklassiges Bildungs- und Gesundheitswesen, uneingeschränkte Mobilität durch den ÖPNV sowie die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen und an kulturellen Angeboten teilhaben zu können, nicht der Grundstein für eine gesunde Gesellschaft? Wo wollen wir (noch) hin? Sollte statt Mitlaufen im Wachstums-Hamsterrad nicht Entschleunigung unser Ziel sein?
Ein Konzept, das die aufgeworfenen Fragen löst, gibt es bereits: das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Im Folgenden sollen einige Effekte des BGE vorgestellt werden und zum Weiterdenken animieren: Mit dem BGE wird die Spaltung der Gesellschaft in Erwerbseinkommens- und Transferleistungsbeziehende aufgehoben. Die Errungenschaften der Gesellschaft, auch und vor allem durch den technologischen Fortschritt, kommen umverteilt und bedingungslos allen zu Gute. Ehrenamtliche Arbeit, Familienarbeit usw. sind materiell abgesichert und damit gesellschaftlich anerkannt. Durch Erwerbsarbeit lässt sich ein zusätzliches Einkommen hinzuverdienen. Der Effekt: eine Belebung des Erwerbsarbeitsmarktes durch individuelle Verkürzung der eigenen Erwerbsarbeitszeit. Mit dem existenzsichernden Grundsockel ist jede Form der Armut abgeschafft. Wer Erwerbsarbeit leistet, zahlt paritätisch weiter in die gesetzlichen Sozialversicherungskassen (KV, RV, PV, UV) ein,
um im Versicherungsfall – über die Grundversorgung hinaus – einen zusätzlichen Anteil zu erhalten. Insgesamt ist die Verhandlungsmacht für Gewerkschaften gestärkt! Beschäftigte sind weniger erpressbar und können sich ohne Angst vor Entlassung in ihren Betrieben engagieren, eine berufliche Neuorientierung eingeschlossen.
Arbeitgeber/-innen sind nun Arbeitnehmer/-innen, die bestrebt sind, ihre Arbeitsangebote attraktiv zu gestalten, wie z. B. durch Mitbestimmung, Betriebs- Kitas, Vergütung von Überstunden oder Gewinnbeteiligung
(13. Gehalt). Das BGE ist ein Beitrag zur wirtschaftlichen Gleichstellung und Unabhängigkeit von Mann und Frau. Finanziell grundabgesichert lässt sich eher eine Familie gründen und mit Beruf und Karriere vereinbaren. Rentnerinnen und Rentner partizipieren gleichermaßen. Durch das BGE wird insbesondere der regionale Binnenmarkt gestärkt und es entstehen Anreize zur Gründung einer eigenen wirtschaftlichen Existenz mit neuen Erwerbsarbeitsplätzen. Das BGE ist eine Demokratiepauschale. Es ermöglicht die Teilnahme an Veränderungsprozessen in der jeweiligen Kommune, indem jedem Menschen die grundlegenden Mittel für ein Leben in Würde und seine persönliche Entfaltung in der Gesellschaft von der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.
Und ja, das BGE ist unserer Meinung nach die einzige neue soziale Idee des 21. Jahrhunderts, die Armut für immer beseitigt und durch die Aufhebung des Zwangs zur Erwerbsarbeit den Kapitalismus ins Wanken bringen kann.
Für Fragen, Anregungen oder zur Mitarbeit in unserer Landesarbeitsgemeinschaft stehe ich bedingungslos zur Verfügung. Unser Konzept (Broschüre BAG), inklusive unserer Vorschläge zur Finanzierung, sind abrufbar auf:
www.dielinke-grundeinkommen.de
Quelle/Gesamter Text: www.scharf-links.de
 

Kaydo

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Die neue soziale Idee des 21. Jahrhunderts

29. Mai 2013 von Ringo Jünigk – Sprecher der LAG Grundeinkommen Brandenburg
Ist das Bedingungslose Grundeinkommen eine Gefahr für den Kapitalismus?
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ steht im Artikel 1 des Grundgesetzes. Gilt das für jeden Menschen? Oder machen wir doch Unterschiede? Und zwar zwischen denen, die ein Einkommen beziehen, und denen, die
vom staatlichen Transfergeld ihr Menschsein bestreiten? Wenn wir ehrlich sind, steht und fällt doch alles mit der Erwerbsarbeit: unsere Würde, unsere gesellschaftliche Teilhabe und unter Umständen sogar unsere Existenz. Wenn die Würde des Menschen doch aber unantastbar ist, wie kann dann unser Leben vom Besitz eines Arbeitsplatzes abhängig sein? Produziert diese Gesellschaft zur Befriedigung der Grundbedürfnisse aller nicht mehr als genug? Muss da tatsächlich noch die Grundbedürftigkeit eines Menschen geprüft werden?
Sind wir den Prinzipien des Kapitalismus auf den Leim gegangen, indem wir – wie vor 150 Jahren – das Recht auf (Erwerbs-)Arbeit fordern und dabei außer Acht lassen, dass, erstens, das Kapital immer weniger Menschen benötigt, um Werte zu schöpfen und Profite zu generieren, und dass, zweitens, neben der Ausbeutung der irdischen Ressourcen die Ausbeutung der Erwerbstätigen die Grundlage des Kapitalismus ist? Gilt für uns LINKE nach der Devise „Arbeit für alle“ auch die Erwerbsarbeit z. B. in Atomkraftwerken, in der Rüstungsindustrie, als
Pharma-Vertreter oder im Investmentbanking als nützliche und notwendige Arbeit? Bedeutet „Vollbeschäftigung“
nicht eigentlich, dass die Gesellschaft voll damit beschäftigt ist, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen, die notwendige Reproduktionsarbeit zu unterstützen und wichtige ehrenamtliche Tätigkeiten angemessen zu honorieren? Sind gesunde Nahrung, langlebige Kleidung und Güter des täglichen Bedarfs, warmer Wohnraum und bezahlbarer Strom, ein erstklassiges Bildungs- und Gesundheitswesen, uneingeschränkte Mobilität durch den ÖPNV sowie die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen und an kulturellen Angeboten teilhaben zu können, nicht der Grundstein für eine gesunde Gesellschaft? Wo wollen wir (noch) hin? Sollte statt Mitlaufen im Wachstums-Hamsterrad nicht Entschleunigung unser Ziel sein?
Ein Konzept, das die aufgeworfenen Fragen löst, gibt es bereits: das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Im Folgenden sollen einige Effekte des BGE vorgestellt werden und zum Weiterdenken animieren: Mit dem BGE wird die Spaltung der Gesellschaft in Erwerbseinkommens- und Transferleistungsbeziehende aufgehoben. Die Errungenschaften der Gesellschaft, auch und vor allem durch den technologischen Fortschritt, kommen umverteilt und bedingungslos allen zu Gute. Ehrenamtliche Arbeit, Familienarbeit usw. sind materiell abgesichert und damit gesellschaftlich anerkannt. Durch Erwerbsarbeit lässt sich ein zusätzliches Einkommen hinzuverdienen. Der Effekt: eine Belebung des Erwerbsarbeitsmarktes durch individuelle Verkürzung der eigenen Erwerbsarbeitszeit. Mit dem existenzsichernden Grundsockel ist jede Form der Armut abgeschafft. Wer Erwerbsarbeit leistet, zahlt paritätisch weiter in die gesetzlichen Sozialversicherungskassen (KV, RV, PV, UV) ein,
um im Versicherungsfall – über die Grundversorgung hinaus – einen zusätzlichen Anteil zu erhalten. Insgesamt ist die Verhandlungsmacht für Gewerkschaften gestärkt! Beschäftigte sind weniger erpressbar und können sich ohne Angst vor Entlassung in ihren Betrieben engagieren, eine berufliche Neuorientierung eingeschlossen.
Arbeitgeber/-innen sind nun Arbeitnehmer/-innen, die bestrebt sind, ihre Arbeitsangebote attraktiv zu gestalten, wie z. B. durch Mitbestimmung, Betriebs- Kitas, Vergütung von Überstunden oder Gewinnbeteiligung
(13. Gehalt). Das BGE ist ein Beitrag zur wirtschaftlichen Gleichstellung und Unabhängigkeit von Mann und Frau. Finanziell grundabgesichert lässt sich eher eine Familie gründen und mit Beruf und Karriere vereinbaren. Rentnerinnen und Rentner partizipieren gleichermaßen. Durch das BGE wird insbesondere der regionale Binnenmarkt gestärkt und es entstehen Anreize zur Gründung einer eigenen wirtschaftlichen Existenz mit neuen Erwerbsarbeitsplätzen. Das BGE ist eine Demokratiepauschale. Es ermöglicht die Teilnahme an Veränderungsprozessen in der jeweiligen Kommune, indem jedem Menschen die grundlegenden Mittel für ein Leben in Würde und seine persönliche Entfaltung in der Gesellschaft von der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.
Und ja, das BGE ist unserer Meinung nach die einzige neue soziale Idee des 21. Jahrhunderts, die Armut für immer beseitigt und durch die Aufhebung des Zwangs zur Erwerbsarbeit den Kapitalismus ins Wanken bringen kann.
Für Fragen, Anregungen oder zur Mitarbeit in unserer Landesarbeitsgemeinschaft stehe ich bedingungslos zur Verfügung. Unser Konzept (Broschüre BAG), inklusive unserer Vorschläge zur Finanzierung, sind abrufbar auf:
www.dielinke-grundeinkommen.de
Quelle/Gesamter Text: www.scharf-links.de


Mit dem BGE wird die Spaltung der Gesellschaft in Erwerbseinkommens- und Transferleistungsbeziehende aufgehoben. - Ehrenamtliche Arbeit, Familienarbeit usw. sind materiell abgesichert und damit gesellschaftlich anerkannt.

Nicht ganz. Da Hausfrauenarbeit, »Sorgearbeit«, wie sie genannt wird, mit einem bGE »entlohnt« wäre, würden Erwerbseinkommensbezieher »mehr« Einkommen haben, als reine bGE-Bezieher. Das »Frauendasein« wäre weiterhin schlechtergestellt. Das wird von Frauen kritisiert. Da muss man eventuell nachbessern, oder sich zumindest gedanklich mit beschäftigen. Aber wir sollten uns deshalb nicht aufhalten lassen, dass bGE einzuführen.

Bedingungslos für ihn, Hausfrauenlohn für sie? - dieStandard.at


Wer Erwerbsarbeit leistet, zahlt paritätisch weiter in die gesetzlichen Sozialversicherungskassen (KV, RV, PV, UV) ein,
um im Versicherungsfall – über die Grundversorgung hinaus – einen zusätzlichen Anteil zu erhalten.


Freiwillig! Es gibt keinen Grund für Versicherungen, wenn das bGE die Bereiche bereits abdeckt. Wer mehr will, zahlt freiwillig ein. Das ist klar.

Insgesamt ist die Verhandlungsmacht für Gewerkschaften gestärkt!

Echt? Oder wird das nur gesagt, um ein bisschen »links« zu sein, mit dieser Position. Denn das ist tatsächlich die Frage: Die Aussagen, die hier gemacht werden, sind wirklich klasse. 100%ig Grundeinkommen. Bloß was hat das jetzt noch mit den Linken zu tun. Wird vielleicht mit dem bGE die Idee vom Sozialismus hinfällig und die Partei kann sich auflösen? :icon_cool:

..
 
E

ExitUser0090

Gast
In der Schweiz wurden 100.000 Unterschriften gesammelt:

Bald Schweizer Volksentscheid über bedingungsloses Grundeinkommen

Genf (AFP) In der Schweiz gibt es bald eine Volksabstimmung über ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wie die Zeitung "Le Matin Dimanche" am Sonntag berichtete, haben die Initiatoren des Referendums die dafür erforderlichen 100.000 Unterschriften zusammen.
Schweiz: Bald Schweizer Volksentscheid über bedingungsloses Grundeinkommen | News | ZEIT ONLINE
 

jimmy

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Nicht ganz. Da Hausfrauenarbeit, »Sorgearbeit«, wie sie genannt wird, mit einem bGE »entlohnt« wäre, würden Erwerbseinkommensbezieher »mehr« Einkommen haben, als reine bGE-Bezieher. Das »Frauendasein« wäre weiterhin schlechtergestellt. Das wird von Frauen kritisiert. Da muss man eventuell nachbessern, oder sich zumindest gedanklich mit beschäftigen. Aber wir sollten uns deshalb nicht aufhalten lassen, dass bGE einzuführen.
Das würde doch nur dann zutreffend sein, wenn eine Frau mit einem erwerbstätigen Mann zusammen lebt und die Hausarbeit alleine erledigt.
 

Kaydo

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Das würde doch nur dann zutreffend sein, wenn eine Frau mit einem erwerbstätigen Mann zusammen lebt und die Hausarbeit alleine erledigt.

Da Deutsche ja kaum noch Kinder haben, ist es schwer, Beispiele zu finden. Ich muss zugeben, dass ich auch noch nicht ganz sicher bin, wie ich zu diesen Forderungen/Überlegungen stehen soll. Denn dieses klassische Hausfrauendasein gibt es doch kaum noch. Aber man kann das Thema mal allgemein anschauen.

Es ist richtig, nach der Zeugung wächst das Kind im Mutterleib, wird geboren, und jemand muss sich ausreichend kümmern, damit dieser neue Mensch gut aufwachsen kann. Ich weiß, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich zurückerinnern und sagen, meine Eltern, Vater, Mutter oder andere Bezugspersonen hätten sich ruhig ein bisschen mehr Zeit nehmen können, um sich um mich zu kümmern. - Jetzt ist die Frage, soll dieses »Kümmern« mit einem bGE abgegolten sein oder nicht? Praetorius oder auch Antje Schrupp sind der Meinung, dass sei nicht fair. Und sie meinen, dass auch in Zukunft überwiegend Frauen es sind, die sich »kümmern«.

Nach Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens wird es in erster Linie um »notwendige Arbeit« gehen, denn niemand wird wegen irgendeines Unfugs noch den Finger rühren. Und das ist auch gut so! Das heißt, man kann nicht in die Zigarettenfabrik getrieben werden, »weil man da ein Einkommen hat«, wenn man selbst der Meinung ist, man will die Qualmerei nicht unterstützen, und will dort auf keinen Fall arbeiten. Solche Freiheiten sind erst mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen möglich. - Aber bei der »notwendigen Arbeit« stellt sich schon die Frage, ob da nicht auch die »Sorgearbeit« im Haushalt dazugehört. Die ist genauso notwendig, wie die Herstellung von Brot, oder die Pflegearbeit in einem Altenheim. Insofern ist es schon seltsam, wenn der »Energieanlagen-Elektroniker« ein bGE + Erwerbseinkommen hätte, aber die Person, die Sorgearbeit macht, bekäme nur ein bGE.

Nun kann man sagen, dass »reine« Sorgearbeit niemand mehr macht und stattdessen, alle Beteiligten (wie in einer Großfamilie?) sich diese Arbeit teilen: Vater, Mutter, Oma, Opa, gute Freundinnen, etc. Oder ist es nicht doch so, in der Praxis, dass sich zeitlich überwiegend eine Person kümmert? Ich weiß es auch nicht. Die Diskussion wird da noch weitergehen. - So ganz von der Hand zu weisen, fand ich den Einwand jedenfalls nicht. :icon_smile:

..
 

Der Ratlose

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Das finde ich wiederum völlig cool.

Dann kann ich als Selbständiger ja in die Schweiz gehen, dort einen kleinen Betrieb anmelden, mich anmelden, und bekomme ein bedingungsloses Grundeinkommen nach Schweizer niveau.
Und Einkaufen usw. gehe ich wie viele andere Schweizer dann ja auch weiterhin in Deutschland weil es da so günstig ist.
Und arbeiten tue ich dann für meine Schweizer Firma natürlich in Deutschland und fahre nur am WE für 1-2 Tage nach Hause.
Oder eben auch mal monatelang nicht (wer will das kontrollieren), und wenn am Ende des Jahres abzusehen ist das ein Gewinn abfällt, dann bekommt die Firma meiner Partnerin (20 km hinter der Grenze) einen Auftrag von mir, damit so der Gewinn nach Deutschland wo wir einen hohen Steuerfreibetrag haben, abfließen kann.

ich hoffe,

a.
das das so schnell wie möglich kommt
und
b.
das das möglichst lange funktioniert.

Wie geil wäre das denn.:icon_mrgreen:
 

hartaber4

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Meinst du die Schweizer sind so doof, die von dir angedachte Lücke im Gesetz nicht zu schliessen? (Falls das BGE denn kommt)

Übrigens:

Wenn..... brauchst du keinen Betrieb anmelden..... ist ja bedingungsloses Grundeinkommen....

Und ob die Anmeldung/Gründung eines Betriebes in der CH ohne Bedingungen ist, darf wohl bezweifelt werden..... denn in der Schweiz ist auch vieles geregelt.... (Baurecht / Versicherungen / etc.)
 

Der Ratlose

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Also, nimm es mir nicht übel, aber das ist das problem mit euch, ihr kennt nur euer Dorf.

Also, in der Schweiz haben Arbeitnehmer und Selbständige aus der EU Niederlassungsfreiheit.

Dies bedingt aber das ein Arbeitnehmer dort einen Arbeitsplatz hat oder ein Selbständiger dort einen Betrieb gründet.
Das ist das anzuwendene Recht zwischen der Schweiz und der EU.
Da kann die Schweiz nicht so einfach irgendwelche Lücken schließen.

Als Selbständiger mußt du dich einfach nur in einer Bürogemeinschaft mit einmieten, dort dein Gewerbe anmelden,(zb.unternehmensberatung), und schon hast du das Aufenthaltsrecht für die Schweiz.
So einfach ist das eigentlich. Muß man nur wissen.

Wenn du also keinen Job oder als Selbständiger keinen Betrieb in der Schweiz hast, dann bekommst du auch keine Aufenthaltserlaubnis, und wirst dich also nicht am dortigen BGE beteiligen können.

Und dein von dir zitierter Satz,

"Und ob die Anmeldung/Gründung eines Betriebes in der CH ohne Bedingungen ist, darf wohl bezweifelt werden..... denn in der Schweiz ist auch vieles geregelt.... (Baurecht / Versicherungen / etc.)"

drückt doch eine recht große Unwissenheit aus.
Jeder EU Bürger,Schweizer oder Norweger, kann sich ins Auto setzen, nach Deutschland fahren, sich hier ein Büro mieten, ein Gewerbe eröffnen (40€), und hat dadurch ein ständiges Aufenthaltsrecht in Deutschland.
Er kann sich hier eine Wohnung nehmen und nimmt ab da an fast allen Beglückungen dieses Staates teil.

Der von dir zitierte Satz drückt auch extrem die deutsche Bedenkenträgerei aus , die hier alles lähmt.
 

Olllllli

Neu hier...
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Der von dir zitierte Satz drückt auch extrem die deutsche Bedenkenträgerei aus , die hier alles lähmt.

Ein wahres Wort! Das stimmt, hier wird alles tausendfach bedacht, abgewägt für gut befunden oder schlecht, erneut überdacht..usw. usf. Und das lähmt, anstatt einfach mal zu machen. Ich bin auch so veranlagt. Weil eben die Angst mitschwingt, das es schiefgehen könnte und dann sind die Folgen auch nicht gerade angenehm.

Im Bezug auf das Grundeinkommen, bin ich mittlerweile der Überzeugung, daß wir da in 200 Jahren noch drüber labern (sofern es "Deutschland" dann noch gibt)
 

hartz5

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Da bin ich weitaus optimistischer!:icon_biggrin:

Wenn Du nicht Methusalem bist, nutzt Dir Optimismus da wenig......

Aber realistische Ziele (die Wiedereinführung von Arbeitnehmerrechten z.B.) sind ja auch was, wo man wirklich was tun müsste, da ist es mit Luftschlössern wie dem BGE sehr viel leichter..........:icon_pfeiff:
 

Gartenfreund

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Wenn Du nicht Methusalem bist, nutzt Dir Optimismus da wenig......

Aber realistische Ziele (die Wiedereinführung von Arbeitnehmerrechten z.B.) sind ja auch was, wo man wirklich was tun müsste, da ist es mit Luftschlössern wie dem BGE sehr viel leichter..........:icon_pfeiff:


Du bist also gegen ein BGE?
 

hartz5

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Du bist also gegen ein BGE?

Ja. Falscher Weg und nur ein Strohhalm, den gerne "Politiker" und "Experten" den Leuten ab und an mal hinhalten, damit die dumme Masse still bleibt und die erreichbaren Ziele erst gar nicht angeht.

hahahaha. Der war gut. Und das in einem Arbeitslosenforum gepostet. :icon_hihi:
....eine Wiedereinführung von Arbeitnehmerrechten würde auch Elos mehr als zu gute kommen....aber pflege nur weiter Deinen Tunnelblick Richtung BGE.....kleiner Michel...
 
E

ExitUser

Gast
"Ihre Wahl bei phoenix"

Hier kann man Themen, über die der TV-Sender Phoenix im Wahljahr berichtet abstimmen, und noch fehlende Themen vorschlagen:

PHOENIX - Ihre Wahl bei phoenix#

Bei "Fehlt ein Aspekt?..." draufklicken und dort kann man dann ggf. das Grundeinkommen vorschlagen.

LG
 
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