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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Der Ratlose

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oh mann,

das ist ja eindeutig, ich dachte schon das das BGE auch Penner,Tippelbrüder,Obdachlose und Wohnungslose, sowie Leute ohne feste Meldeadresse bekommen sollten.

dann können ja alle diese linken und rechten spinner endlich sich eine gegend von Deutschland ziehen dort nach ihren eigenen vorstellungen leben und brauchen sich nie wieder gedanken um Arbeit zu machen.
Die bekommen ja alle ein BGE.

Und wenn aus Anatolien oder Rumänien ganze Dörfer beschließen komplett nach Deutschland zu kommen, dann übernehmen die einfach so leere Dörfer in Ostdeutschland, leben ihre kultur dort weiter, haben ihre eigenen Gesetze und leben alle gut vom BGE.

Wie ist man den hier tatsächlich wohnhaft ? Muß man sich dann wie beim JC abmelden? So mit 3 Wochen OA ?
Dürfen die Leute dann nicht mehr im Ausland arbeiten und unter der Woche dort auch wohnen?

Ist ne komische Zielgruppe die ihr da momentan so fürs BGE habt.
 

Kaydo

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Interview mit Susanne Wiest:
Susannes Beiträge finde ich immer sehr gut. :icon_smile:

Frau Wiest, widerspricht ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht der Vorstellung, jeder sei für sich selbst verantwortlich und nicht für die anderen?
Bei vielen Interviews und Talkshows zum Bedingungslosen Grundeinkommen sind mir die Moderatoren und Interviewer bisher eher unangenehm aufgefallen. Wie kommt zum Beispiel dieser Journalist zu dieser Aussage? »Jeder sei für sich selbst verantwortlich und nicht für die anderen.«

Eine Gesellschaft, in der so etwas gelebt wird, ist mir nicht bekannt. Selbst in dem so eigenbrötlerischen Unternehmerland Amerika halten doch wenigstens die gläubigen Menschen zusammen. Und auch in Europa ist mir kein Land bekannt, in dem so eine Devise gegolten hätte. - Haben die Medien heutzutage nur noch Praktikanten angestellt?


Die Meinung ist aber, dass jeder es allein schaffen muss...
Auch diese Bemerkung ist mehr als seltsam. Wessen Meinung. Ist es die Mehrheit oder denkt der Journalist so? Das sollten wir ausprobieren mit einer Volksabstimmung! (Auch wenn ich denke, ein Grundeinkommen ist ein Menschenrecht und muss so oder so eingeführt werden.)

»Jeder es alleine schaffen muss«. So ein Quark. Bei keinem einzigen Menschen ist das der Fall. Aber es gibt viele Menschen, die sind Lobbyisten und denken nur an ihren eigenen Vorteil und den ihrer Gruppe. Ich wage aber zu bezweifeln, dass das die Mehrheit ist. :icon_cool:
 
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Gast
»Jeder es alleine schaffen muss«. So ein Quark. Bei keinem einzigen Menschen ist das der Fall.
So sieht's aus. Aber diese Haltung "Jeder muss es alleine schaffen" fußt auf dem nach wie vor weit verbreiteten antiquierten Selbstversorgungsdenken.
Ein Großteil der Gesellschaft lebt noch in diesem Paradigma und hat noch nicht die Realität, dass wir nicht mehr
in der Selbstversorgung sondern faktisch in der Fremdversorgung leben, erkannt. Das macht es für viele so schwer,
die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens denken zu können.

LG
 

jimmy

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Die Meinung ist aber, dass jeder es allein schaffen muss...
Erst kümmert sich der Staat nicht darum, dass jeder die gleiche Bildung, ein fürsorgliches Elternhaus- und was alles noch so dran hängt, bekommt, und wenn das dann in Dysfunktionalität mündet, dann muss man es auch noch selber schaffen. Klar - was sonst!? Dieses Land kann Froh sein, dass es nicht täglich irgend welche Amokläufe gibt.
 

Kaydo

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Erst kümmert sich der Staat nicht darum, dass jeder die gleiche Bildung, ein fürsorgliches Elternhaus- und was alles noch so dran hängt, bekommt, und wenn das dann in Dysfunktionalität mündet, dann muss man es auch noch selber schaffen.

Da sprichst du ja nochmal was an, was fast schon ein Tabu in unserer Gesellschaft ist. In den letzten 30, 40 Jahren haben wir uns bis zum Erbrechen als Wettbewerbs- und Leistungsgesellschaft dargestellt, in der jeder und jede »ganz natürlich« aus dem Rennen fliegt, wenn es um gute Stellen, Anerkennung geht, wenn der Mensch nicht in der Lage ist, dann, wenn es darauf ankommt, Spitzenleistungen zu erbringen.

Dann war immer die Argumentation,« ja, du hast scheinbar nicht genügend gelernt, sonst wärst du auch erfolgreich«. Dabei ist das »Lernen« nur die eine Seite, aber die Menschen werden immer wieder in alle mögliche Alpträume hineingeboren, die ihnen zu viel Kraft rauben und dann können sie in einer Wettbewerbsgesellschaft gar nicht so mithalten (oder halt mit Einschränkungen) mit den anderen.

Und wenn es doch mal eine Gelegenheit gibt, dieses Tabuthema irgendwo anzusprechen, dann gibt es immer gleich welche, die sagen, »ja aber es gibt auch Menschen mit einem schweren Schicksal, die es trotzdem zu was gebracht haben«. Aber solche Aussagen täuschen darüber hinweg, dass Menschen mit solchen Schicksalen schon belasteter sind, als andere und dadurch die persönlichen Entwicklungschancen und Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt werden.

Übrigens ist das auch eine Erklärung, warum manche Menschen mehr Zeit für sich selbst brauchen und nicht so viel für andere arbeiten können. Sie brauchen viel von der eigenen Kraft, um sich selbst zu stützen und zu helfen, weil es in frühen Zeiten andere Menschen nicht genügend für sie taten.

Ob der »Staat« sich um ein »fürsorgliches Elternhaus« kümmern sollte, ist auch eine interessante Frage. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen wäre viel mehr soziale Arbeit möglich, da die Berufstätigen sich ihre Arbeitszeit viel freier gestalten könnten, also gerade so, wie es für sie passt. Davon würden diejenigen profitieren, die Zuwendung brauchen. Der Staat würde mit einem bGE gute Rahmenbedingungen schaffen, für diese Arbeit. Wie die soziale Arbeit dann konkret aussieht, werden sowieso die entsprechenden Berufsgruppen und an dem Thema Interessierte festlegen. - Aber da ist schon ein riesiger Nachholbedarf.


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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Wenn selbst arbeitslose ihre Kinder in den Kindergarten bringen dann passt das wohl nicht zum BGE und das dadurch mehr Zeit für die eigenen Kinder da währe.:icon_neutral:

Es geht nur das eine oder das andere.

Es würde ja auch Sinn machen wenn gerade Arbeitslose das BGE nicht bekommen sollten.
Denn die machen ja nichts.

Die Elos hier in diesem Thema sind ja schließlich auch der Meinung das sie für sich ein BGE haben möchten, es aber wiederum Obdachlosen, Wohnungslosen und Leuten ohne Meldeadresse verwehrt werden kann.

Da der großteil in diesem Land aber arbeitet können die ja auch sagen das eben die arbeitslosen vom BGE ausgeschlossen werden sollen. Oder sie arbeiten und bekommen dann das BGE.
 

ThisIsTheEnd

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Die Elos hier in diesem Thema sind ja schließlich auch der Meinung das sie für sich ein BGE haben möchten, es aber wiederum Obdachlosen, Wohnungslosen und Leuten ohne Meldeadresse verwehrt werden kann.
Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte, war diese Aussage eine Einzelmeinung von 'FMD82'. Aber solche Details interessieren dich ja bekanntlich nicht.
 
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das sind sehr weise und wahre worte kyado. trotzdem vom BGE bin ich nicht überzeugt. für das kleine statement trotzdem danke.

Da sprichst du ja nochmal was an, was fast schon ein Tabu in unserer Gesellschaft ist. In den letzten 30, 40 Jahren haben wir uns bis zum Erbrechen als Wettbewerbs- und Leistungsgesellschaft dargestellt, in der jeder und jede »ganz natürlich« aus dem Rennen fliegt, wenn es um gute Stellen, Anerkennung geht, wenn der Mensch nicht in der Lage ist, dann, wenn es darauf ankommt, Spitzenleistungen zu erbringen.

Dann war immer die Argumentation,« ja, du hast scheinbar nicht genügend gelernt, sonst wärst du auch erfolgreich«. Dabei ist das »Lernen« nur die eine Seite, aber die Menschen werden immer wieder in alle mögliche Alpträume hineingeboren, die ihnen zu viel Kraft rauben und dann können sie in einer Wettbewerbsgesellschaft gar nicht so mithalten (oder halt mit Einschränkungen) mit den anderen.

Und wenn es doch mal eine Gelegenheit gibt, dieses Tabuthema irgendwo anzusprechen, dann gibt es immer gleich welche, die sagen, »ja aber es gibt auch Menschen mit einem schweren Schicksal, die es trotzdem zu was gebracht haben«. Aber solche Aussagen täuschen darüber hinweg, dass Menschen mit solchen Schicksalen schon belasteter sind, als andere und dadurch die persönlichen Entwicklungschancen und Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt werden.

Übrigens ist das auch eine Erklärung, warum manche Menschen mehr Zeit für sich selbst brauchen und nicht so viel für andere arbeiten können. Sie brauchen viel von der eigenen Kraft, um sich selbst zu stützen und zu helfen, weil es in frühen Zeiten andere Menschen nicht genügend für sie taten.

Ob der »Staat« sich um ein »fürsorgliches Elternhaus« kümmern sollte, ist auch eine interessante Frage. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen wäre viel mehr soziale Arbeit möglich, da die Berufstätigen sich ihre Arbeitszeit viel freier gestalten könnten, also gerade so, wie es für sie passt. Davon würden diejenigen profitieren, die Zuwendung brauchen. Der Staat würde mit einem bGE gute Rahmenbedingungen schaffen, für diese Arbeit. Wie die soziale Arbeit dann konkret aussieht, werden sowieso die entsprechenden Berufsgruppen und an dem Thema Interessierte festlegen. - Aber da ist schon ein riesiger Nachholbedarf.

LG von barbara


Mit Grüßen
 

Der Ratlose

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Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte, war diese Aussage eine Einzelmeinung von 'FMD82'. Aber solche Details interessieren dich ja bekanntlich nicht.
Der Rest hat da ja wohl eher keinen Plan wer das alles so bekommen soll.
FMD82 hat sich wenigstens dazu ausgelassen.
Der Rest hier spricht von so einer "Geheimsache" BGE und möchte dieses wohl nach gutdünken vergeben können.
 

FrankyBoy

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Liebe Mitstreiter, ich habe mich jetzt einige Monate mit einem Modell beschäftigt, in dem das BGE keine Sozialleistung mehr darstellt sondern ein kollektiver Anspruch aller Bürger, die aus dem technischen Fortschritt und den von früheren Generationen errungenen Werten beruht.

Ohne den Staat auch mit nur einem Cent zu belasten, könnten wir aus den "bedingungslosen Spitzeneinkommen die fließen" ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger erzeugen, denn die von mir genannten "Supereinkommen", werden ebenfalls bis heute, Leistungslos generiert und die machen, wenn man alle Bereiche durchdenkt, erheblich mehr aus, als die gesamte Republik überhaupt an Staatseinnahmen einnimmt.

Ich rede davon, aus dem bestehendem Schuldgelsdsystem, ein System zu schaffen, dass allen Menschen dient - gemeinnütziges Geld sozusagen - wie das geht könnt ihr hier in 3 Minuten und 45 Sekunden betrachten: https://www.youtube.com/watch?v=iewqwwvN1f0

Um dieses System heute flächendeckend in die Tat umzusetzen, sind mindestens bzw. genau 4 Elemente nötig, weil auch ein Handel mit Bodenflächen, Leistungslose Einkommen generieren können - ein Chemiekonzern in Deutschland hat dies massenweise getan und kassiert jetzt dafür "Stillegungsprämien" von der EU.

In diesem Filmbeitrag, wird näher auf das Thema eingegangen: Wirtschaft ohne Krise - Wissensmanufaktur - Interview - YouTube
 

jimmy

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Der Rest hat da ja wohl eher keinen Plan wer das alles so bekommen soll.
FMD82 hat sich wenigstens dazu ausgelassen.
Ist dir vielleicht auch mal die Idee gekommen, dass "der Rest" aufgrund deiner teilweise total agressiven Art keine Lust hat mit dir über das für und wieder zu diskutieren?
 

Der Ratlose

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Nun ja, die welt ist eben keine Kuschelbude.

@ FrankyBoy

es ist in einer Konstellation in der Deutschland in die EU eingebunden istund dem europäischen Recht unterliegt mathematisch nicht möglich das das BGE funktioniert.

Bisher ist niemand , auch ein Drogeriemulti nicht, in der Lage zu definieren wer alles diese leistungen unter welchen umständen erhalten soll.

Allein die Begrifflichkeit "alle Bürger" ist zu ungenau und kann keine Rechengrundlage sein.

Es sollte doch jedem klar sein das "alle Bürger" nicht nur die momentane Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sein wird.
Durch die Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU werden wir locker 7-10 Millionen menschen mehr aufnehmen müssen.
Die immobilien, die Mietpreise, die Kosten der Lebensmittel, würden explodieren.

Es ist sehr problematisch mit elos über dieses Thema zu diskutieren da gerade bei dieser Bevölkerungsgruppe eine extreme bequemlichkeit und antimobilität vorherrscht.

ich stelle mir das mal wie folgt vor,

Ab dem 01.07.2013 wird der schwedische Staat jedem Einwohner eine BGE in Höhe von 2500 € zur Verfügung stellen.
(Das Beispiel und die Höhe des BGE soll den unterschied zwischen den beiden Ländern verdeutlichen)

Jeder Bürger in der EU hat das Recht sich in Schweden niederzulassen.
Jetzt können allein aus Deutschland sich Millionen von Menschen überlegen ob sie nicht nach Schweden übersiedeln wollen.

(Diese Art der Wanderbewegungen hat und wird es immer geben)

Also, alle alten,kranken, arbeitslose elos, erwerbsunfähigen , Leute die generell Auswandern wollten, können sich ins Auto setzen und nach schweden fahren und dort einfach anmelden.
Sie alle hätten dann einen Anspruch auf das BGE und müssten(!) oder könnten(!) dafür nichts leisten.
Sie können einfach leben.

Und da wären noch 25 andere Länder der EU wo die leute ihre sachen packen würden.
Die JC würden doch sofort die leute ansprechen und auch die Umzüge finanzieren.


So, nun leben also auf einmal ein paar millionen menschen mehr in dem Land, sie bringen extreme Probleme mit, allein das Gesundheitssystem würde kollabieren.

Und mal an alle die hier immer rumweinen, wie schlecht es ihnen geht, ihr würdet staunen wie beschi..en es in Ländern wie Rumänien,Bulgarien,Ostpolen,spanien,Portugal,Süditalien, Teilen Frankreichs aussieht.
Was da für ein Druck herrscht.

Stellt euch einfach mal vor in Deutschland würden einfach alle Leistungen nach dem SGb II und dem SGb XII gestrichen. (Ersatzlos!)
Das könnt ihr nicht?
Dann würde ich euch mal empfehlen aufzuwachen.

Und dann wenn ihr also in der Lage seit wo es kein Geld mehr gibt, ihr nicht mal zum Arzt könnt,da bekommt ihr mit das es in Schweden so ein BGE gibt, ihr nur hinfahren müßt und euch anmeldet und schon sind alle Sorgen vorbei.

was würdet ihr machen?
 

Kaydo

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Liebe Mitstreiter, ich habe mich jetzt einige Monate mit einem Modell beschäftigt, in dem das BGE keine Sozialleistung mehr darstellt sondern ein kollektiver Anspruch aller Bürger, die aus dem technischen Fortschritt und den von früheren Generationen errungenen Werten beruht.
Ich finde es total wichtig, dass möglichst viele Menschen sich Gedanken machen, wie es weitergehen soll, in unseren Gesellschaften. Deswegen ist dein Hinweis interessant.

Die Piraten schlagen vor, eine Enquete-Kommission einzurichten, die einige Vorschläge herausgreift, die dann in einer Volksabstimmung den Bürgern zur Auswahl gestellt werden. (Wenn man nicht wählen geht, lehnt man das Ganze ab.)

Ich denke, wir haben jetzt bestimmt an die hundert Vorschläge, wenn nicht noch mehr. :icon_eek:


Mit Grüßen
 
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ich stelle mir das mal wie folgt vor,

Ab dem 01.07.2013 wird der schwedische Staat jedem Einwohner eine BGE in Höhe von 2500 € zur Verfügung stellen.
(Das Beispiel und die Höhe des BGE soll den unterschied zwischen den beiden Ländern verdeutlichen)

Jeder Bürger in der EU hat das Recht sich in Schweden niederzulassen.
Jetzt können allein aus Deutschland sich Millionen von Menschen überlegen ob sie nicht nach Schweden übersiedeln wollen.

(Diese Art der Wanderbewegungen hat und wird es immer geben)

Also, alle alten,kranken, arbeitslose elos, erwerbsunfähigen , Leute die generell Auswandern wollten, können sich ins Auto setzen und nach schweden fahren und dort einfach anmelden.
Solche Szenarien kann man sich immer so ausmalen, wie man selber zum BGE steht.

Was, wenn nicht ausgerechnet die Kranken und Siechen nach Schweden fahren, sondern
- wenn alle Billiglöhner sich in Schweden anmelden - KrankenplegerInnen beispielsweise, dann bricht nicht in Schweden sondern hier das "Gesundheitssystem" zusammen ...
- wenn durchschnittliche Lohnabhängige mit etwa 2500 bis 3000 netto, die aber frustriert und gestresst sind und kurz vom "Burnout-Syndrom" stehen, sich in Schweden anmelden - dann hat hier die Wirtschaft einen echten Fachkräftemangel ...
- wenn ortsunabhängige Freiberufler wie IT-Fritzen, Designer, Ingeneure usw. sich in Schweden anmelden ...
- wenn die Ansammlung dieser Leute in Schweden dort zu einer Belebung der kleinen bis mittelständischen Wirtschaft führt - inklusive indirekter Steuereinnahmen - und diese hier in gleichem Maße weiter ausgedünnt würde ...
Kurz; was, wenn die Anziehungskraft eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu einer sozialen und wirtschaftlichen Belebung dort führt - und zu einem Aderlass in den Regionen, die keines haben?

Und warum Schweden? Wer will denn im Winter in Schweden sein?:icon_confused:
Was wäre, wenn Griechenland, Spanien, Portugal, statt Bankaktionäre zu mästen, ein BGE einführt?
Das würde ganz nebenbei die Binnenwirtschaft ankurbeln ...

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