Bedingungsloses Grundeinkommen

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FrankyBoy

Gast
Liebe Mitstreiter, ich habe mich jetzt einige Monate mit einem Modell beschäftigt, in dem das BGE keine Sozialleistung mehr darstellt sondern ein kollektiver Anspruch aller Bürger, die aus dem technischen Fortschritt und den von früheren Generationen errungenen Werten beruht.

Ohne den Staat auch mit nur einem Cent zu belasten, könnten wir aus den "bedingungslosen Spitzeneinkommen die fließen" ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger erzeugen, denn die von mir genannten "Supereinkommen", werden ebenfalls bis heute, Leistungslos generiert und die machen, wenn man alle Bereiche durchdenkt, erheblich mehr aus, als die gesamte Republik überhaupt an Staatseinnahmen einnimmt.

Ich rede davon, aus dem bestehendem Schuldgelsdsystem, ein System zu schaffen, dass allen Menschen dient - gemeinnütziges Geld sozusagen - wie das geht könnt ihr hier in 3 Minuten und 45 Sekunden betrachten: https://www.youtube.com/watch?v=iewqwwvN1f0

Um dieses System heute flächendeckend in die Tat umzusetzen, sind mindestens bzw. genau 4 Elemente nötig, weil auch ein Handel mit Bodenflächen, Leistungslose Einkommen generieren können - ein Chemiekonzern in Deutschland hat dies massenweise getan und kassiert jetzt dafür "Stillegungsprämien" von der EU.

In diesem Filmbeitrag, wird näher auf das Thema eingegangen: Wirtschaft ohne Krise - Wissensmanufaktur - Interview - YouTube
 

jimmy

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Der Rest hat da ja wohl eher keinen Plan wer das alles so bekommen soll.
FMD82 hat sich wenigstens dazu ausgelassen.
Ist dir vielleicht auch mal die Idee gekommen, dass "der Rest" aufgrund deiner teilweise total agressiven Art keine Lust hat mit dir über das für und wieder zu diskutieren?
 

Der Ratlose

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Nun ja, die welt ist eben keine Kuschelbude.

@ FrankyBoy

es ist in einer Konstellation in der Deutschland in die EU eingebunden istund dem europäischen Recht unterliegt mathematisch nicht möglich das das BGE funktioniert.

Bisher ist niemand , auch ein Drogeriemulti nicht, in der Lage zu definieren wer alles diese leistungen unter welchen umständen erhalten soll.

Allein die Begrifflichkeit "alle Bürger" ist zu ungenau und kann keine Rechengrundlage sein.

Es sollte doch jedem klar sein das "alle Bürger" nicht nur die momentane Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sein wird.
Durch die Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU werden wir locker 7-10 Millionen menschen mehr aufnehmen müssen.
Die immobilien, die Mietpreise, die Kosten der Lebensmittel, würden explodieren.

Es ist sehr problematisch mit elos über dieses Thema zu diskutieren da gerade bei dieser Bevölkerungsgruppe eine extreme bequemlichkeit und antimobilität vorherrscht.

ich stelle mir das mal wie folgt vor,

Ab dem 01.07.2013 wird der schwedische Staat jedem Einwohner eine BGE in Höhe von 2500 € zur Verfügung stellen.
(Das Beispiel und die Höhe des BGE soll den unterschied zwischen den beiden Ländern verdeutlichen)

Jeder Bürger in der EU hat das Recht sich in Schweden niederzulassen.
Jetzt können allein aus Deutschland sich Millionen von Menschen überlegen ob sie nicht nach Schweden übersiedeln wollen.

(Diese Art der Wanderbewegungen hat und wird es immer geben)

Also, alle alten,kranken, arbeitslose elos, erwerbsunfähigen , Leute die generell Auswandern wollten, können sich ins Auto setzen und nach schweden fahren und dort einfach anmelden.
Sie alle hätten dann einen Anspruch auf das BGE und müssten(!) oder könnten(!) dafür nichts leisten.
Sie können einfach leben.

Und da wären noch 25 andere Länder der EU wo die leute ihre sachen packen würden.
Die JC würden doch sofort die leute ansprechen und auch die Umzüge finanzieren.


So, nun leben also auf einmal ein paar millionen menschen mehr in dem Land, sie bringen extreme Probleme mit, allein das Gesundheitssystem würde kollabieren.

Und mal an alle die hier immer rumweinen, wie schlecht es ihnen geht, ihr würdet staunen wie beschi..en es in Ländern wie Rumänien,Bulgarien,Ostpolen,spanien,Portugal,Süditalien, Teilen Frankreichs aussieht.
Was da für ein Druck herrscht.

Stellt euch einfach mal vor in Deutschland würden einfach alle Leistungen nach dem SGb II und dem SGb XII gestrichen. (Ersatzlos!)
Das könnt ihr nicht?
Dann würde ich euch mal empfehlen aufzuwachen.

Und dann wenn ihr also in der Lage seit wo es kein Geld mehr gibt, ihr nicht mal zum Arzt könnt,da bekommt ihr mit das es in Schweden so ein BGE gibt, ihr nur hinfahren müßt und euch anmeldet und schon sind alle Sorgen vorbei.

was würdet ihr machen?
 

Kaydo

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Liebe Mitstreiter, ich habe mich jetzt einige Monate mit einem Modell beschäftigt, in dem das BGE keine Sozialleistung mehr darstellt sondern ein kollektiver Anspruch aller Bürger, die aus dem technischen Fortschritt und den von früheren Generationen errungenen Werten beruht.

Ich finde es total wichtig, dass möglichst viele Menschen sich Gedanken machen, wie es weitergehen soll, in unseren Gesellschaften. Deswegen ist dein Hinweis interessant.

Die Piraten schlagen vor, eine Enquete-Kommission einzurichten, die einige Vorschläge herausgreift, die dann in einer Volksabstimmung den Bürgern zur Auswahl gestellt werden. (Wenn man nicht wählen geht, lehnt man das Ganze ab.)

Ich denke, wir haben jetzt bestimmt an die hundert Vorschläge, wenn nicht noch mehr. :icon_eek:


Mit Grüßen
 
E

ExitUser

Gast
ich stelle mir das mal wie folgt vor,

Ab dem 01.07.2013 wird der schwedische Staat jedem Einwohner eine BGE in Höhe von 2500 € zur Verfügung stellen.
(Das Beispiel und die Höhe des BGE soll den unterschied zwischen den beiden Ländern verdeutlichen)

Jeder Bürger in der EU hat das Recht sich in Schweden niederzulassen.
Jetzt können allein aus Deutschland sich Millionen von Menschen überlegen ob sie nicht nach Schweden übersiedeln wollen.

(Diese Art der Wanderbewegungen hat und wird es immer geben)

Also, alle alten,kranken, arbeitslose elos, erwerbsunfähigen , Leute die generell Auswandern wollten, können sich ins Auto setzen und nach schweden fahren und dort einfach anmelden.

Solche Szenarien kann man sich immer so ausmalen, wie man selber zum BGE steht.

Was, wenn nicht ausgerechnet die Kranken und Siechen nach Schweden fahren, sondern
- wenn alle Billiglöhner sich in Schweden anmelden - KrankenplegerInnen beispielsweise, dann bricht nicht in Schweden sondern hier das "Gesundheitssystem" zusammen ...
- wenn durchschnittliche Lohnabhängige mit etwa 2500 bis 3000 netto, die aber frustriert und gestresst sind und kurz vom "Burnout-Syndrom" stehen, sich in Schweden anmelden - dann hat hier die Wirtschaft einen echten Fachkräftemangel ...
- wenn ortsunabhängige Freiberufler wie IT-Fritzen, Designer, Ingeneure usw. sich in Schweden anmelden ...
- wenn die Ansammlung dieser Leute in Schweden dort zu einer Belebung der kleinen bis mittelständischen Wirtschaft führt - inklusive indirekter Steuereinnahmen - und diese hier in gleichem Maße weiter ausgedünnt würde ...
Kurz; was, wenn die Anziehungskraft eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu einer sozialen und wirtschaftlichen Belebung dort führt - und zu einem Aderlass in den Regionen, die keines haben?

Und warum Schweden? Wer will denn im Winter in Schweden sein?:icon_confused:
Was wäre, wenn Griechenland, Spanien, Portugal, statt Bankaktionäre zu mästen, ein BGE einführt?
Das würde ganz nebenbei die Binnenwirtschaft ankurbeln ...

MfG
 
E

ExitUser

Gast
Das sollten wir ausprobieren mit einer Volksabstimmung!

Das ist alternativlos!:icon_biggrin:

(Auch wenn ich denke, ein Grundeinkommen ist ein Menschenrecht und muss so oder so eingeführt werden.)

Nicht direkt.
Man könnte aus guten Gründen annehmen, dass Art. 3, Art. 22 und Art. 25 am sichersten mit einem BGE garantiert werden können.

Aber wie diese Rechte konkret realisiert werden, ist freibleibend; ohne Sanktionen, ohne Ortsanwesenheitspflicht und mit transparenten und nachvollziehbaren Berechnungsgrundlagen dürfte es auch sowas wie HartzVI sein.

Wobei Gedanken darüber, wie 1948 unter dem Eindruck des Faschismus formulierte Rechte heutzutage zu verstehen sind oder sein könnten, auch nötig sind.
Ich finde es ja unglücklich, dass es ein Recht auf Arbeit ausdrücklich gibt (Art. 23), aber ein Recht auf Einkommen nicht, höchtens mittelbar abzuleiten aus den oben genannten 2,22 u.25, aber eben nicht ausdrücklich ausformuliert ... womit meiner Meinung nach eine Gleichsetzung Arbeit=Einkommen stattfindet und die Realisierung der Rechte aus Art3, 22 und 25 eben durch ein Recht auf Arbeit=Einkommen realisiert werden soll.
In der Praxis müsste dazu wenigstens ein Mindestlohn gehören, der garantiert, dass Arbeit auch wenigstens ein Mindestmaß an Einkommen bedeutet.
Ob "Würde und freie Entfaltung der Persönlichkeit" garantiert sind, wenn kein direkt formuliertes Recht auf Einkommen, sondern nur ein Recht auf Lohnarbeit besteht ... wenn wir hier Menschenrechte soweit realisiert zu hätten, dass man darüber - Würde und persönliche Entfaltung - diskutieren kann ... :icon_cool:

MfG
 

Der Ratlose

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Man o Man, das werde ich wohl nie verstehen, aber mit welchen Recht wollen die die keine lust haben etwas zu machen die , die arbeiten bestehlen?

Das geht mir einfach nicht in den Kopf.

Das Kind gutsituierter Eltern hat keinen Bock auch nur einen Handschlag zu machen und die Malocher der untersten Schicht sollen ihm das erwirtschaften.
Das geht einfach nicht in meinen Schädel, das ist so eine moderne Art von Feudalismus.

Zum Glück wird das nie eine Chance haben und zur Not wird wird man diese Bewegung, wenn es zu viele werden, mit extremster Gewalt brechen können.
 

jimmy

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Das Kind gutsituierter Eltern hat keinen Bock auch nur einen Handschlag zu machen und die Malocher der untersten Schicht sollen ihm das erwirtschaften.

Das Kind gutsituierter Eltern hat Abitur, ist studiert, und geht in der Regel einer gut bezahlten Tätigkeit nach. Diese Personengruppe wird also das BGE sicher nicht in Anspruch nehmen wollen.
 

Gartenfreund

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Durch unaufhörlich steigende Produktivität in Industrie und Landwirtschaft werden immer weniger Menschen zur Arbeit gebraucht um unsere Versorgung sicher zu stellen.

Ein BGE ist also eine ganz natürliche Antwort auf einen immer geringer werdenden Bedarf an Arbeitskräften.
 

olivera

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... Zum Glück wird ... zur Not ... man diese Bewegung ... mit extremster Gewalt brechen...
Au fein, dann werden alle 'Bewegten' zu Krüppeln geschlagen und die Versorgung ihrer Invalidität ein Vielfaches eines BGE kosten.
Ja, Demokratie ist manchmal leider nicht 'markt'konform genug, also zurück ins Korsett!?

Ratloser, lass mich nicht ratlos...
 

olivera

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Durch unaufhörlich steigende Produktivität in Industrie und Landwirtschaft ...
Nuja, die Produktivität steigt auch nicht von allein - braucht Forschung, Entwicklung, Wissen, Bildung dazu. Also nix mit Schlaraffenland für Hirnamputierte... - Landwirtschaftl. Produktivität erscheint derzeit ausgereizt (In D jedenfalls), bzw sogar über der Nachhaltigkeit. Wenn BGEler nun alles auch noch bio & öko haben wollen, wird kein Weg an persönlichem Feld-Einsatz vorbeiführen. Also Pflug&Dung&Jät&Dresch&ErntehilfsDienste, nicht so 'n bischen 'urban gardening' und Kinder-Gärtnerei mit Freizeit- und ErlebnisFaktor.
 

Der Ratlose

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Das Kind gutsituierter Eltern hat Abitur, ist studiert, und geht in der Regel einer gut bezahlten Tätigkeit nach. Diese Personengruppe wird also das BGE sicher nicht in Anspruch nehmen wollen.

Bist du naiv? Bist du Skandinavier?

Kinder der Vermögenen studieren hier und arbeiten dann im Ausland zb. als Ärzte. Dort verdienen die dann ganz gut.
Und als Bonus bekommen die dann noch ein BGE von hier dazu.
Das können die dann 1:1 zurücklegen oder irgendwo investieren. :icon_neutral::icon_neutral:

Ihr lebt in eurer kleinen Welt und meint das alle anderen auch so leben müssten und es keine andere geben würde.
 

olivera

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Nee, so geht das ja nicht :icon_evil:

BGE darf man nicht so wortwörtlich verstehen -ein paar Bedingungen werden immer damit verknüpft sein, zB Wohnsitzprinzip (Territorialprinzip). Schon wegen der Gegenfinanzierung aus Konsum - der muss weitg. inländisch erfolgen, sonst kommt nicht genug Geld an Steuern zusammen; bzw gibts ja auch das Modell der negativen EK-Steuer, dazu noch Globalversteuerung deutscher PassInhaber nach US-Vorbild (IRS-'Terrortruppe' :eek:). Also nix mit grenzenloser Arbitrage von Vorteilen. Und über Studiengebühren kann man dann ja auch nochmal ganz neu nachdenken...
 

jimmy

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Denke ich mir auch. Ein BGE beziehen, und in den USA den Hobbyamerikaner mimen, wird nicht funktionieren. Wäre ja auch zu schön, hm? Einige würden sich sicher direkt Ihren Hobbyamerikanischen Hände reiben. :icon_evil:
 

Maneki Neko

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wenn das BGE wirklich durchgesetzt wird, würde das sehr viele freuen. Aber da müssen auch die Regierenden/EU mitziehen und das werden sie nicht weil sie die "Kleinen" wie uns immer am Boden kriechen sehen möchten

ich glaube bis dahin wird es noch sehr sehr lange dauern
 

Kaydo

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weil sie die "Kleinen" wie uns immer am Boden kriechen sehen möchten

Das liegt dann aber auch an Leuten wie dir, die immer von »wir Kleinen« reden. Niemand will dich größer machen, als du bist. Aber ein bisschen mehr Selbstachtung wäre nicht schlecht.

Die Lebenswelt, in der du steckst, ist deine!

Du wirst nicht dran gehindert, mit nachzudenken wie wir sie gestalten. Du kannst deine Ideen und Vorschläge auch einbringen. Allerdings kommt man schnell, wenn es um die »öffentlichen Angelegenheiten« geht, in ein Machtzentrum. Da kämpfen meist Typen, um die Meinungshoheit und wollen den Leuten was aufs Ohr erzählen. Viele kuschen dann und ziehen wieder Leine.

Der erste Schritt ist, sich schlaumachen, lesen, informative Videos im Internet anschauen, und parallel immer mitreden. Und dann bist du auch nicht »klein«. :icon_smile:


Mit Grüßen
 

olivera

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... Machtzentrum. Da kämpfen meist Typen um die Meinungshoheit und wollen den Leuten was aufs Ohr erzählen. Viele kuschen dann und ziehen wieder Leine.
'Weit vom Schuss sind alte Krieger' kann auch eine Strategie sein - zumal die 'öffentliche Sphäre' doch arg vergiftet ist. Sich nicht 'kleinkriegen' zu lassen, ist sicher oberstes Gebot, taktisch klug kann es wiederum sein, sich -nach außen- klein zu machen, selbst bei Gefahr bzw gerade um nicht ernst genommen zu werden vom Gegner (wer auch immer das sei ...).
Innerlich souverän zu bleiben, sich nicht selbst einzureden, machtlos zu sein, und 'am Ball' zu bleiben, darauf kommt -da stimm ich Dir zu -es an. Dann kann man auch drauf verzichten, unbedingt 'mitzureden', wo man sich eh nur den Mund fusselig redet und jedes Wort wie Perlen vor die Säue ist.
 
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Gast
Nuja, die Produktivität steigt auch nicht von allein - braucht Forschung, Entwicklung, Wissen, Bildung dazu.

Die Entwicklung von Faustkeilen darf als abgeschlossen betrachtet werden.

Im Ernst, die Menschheit hat über Jahrtausende Wissen und Erfahrungen angehäuft. Die sind zu einem Schatz angewachsen, der so riesig ist, dass kein einzelner Mensch in der Lage wäre, das alles auch nur oberflächlich zu überblicken.
Es kann schon lange automatisch produziert werden, die Entwicklung und Forschung dazu sind zumindest grundlegend nicht mehr nötig, schon vor Jahrzehnten gelaufen.
Neue Maschinen einrichten und laufende Maschinen warten, das war's aber auch.

Landwirtschaftl. Produktivität erscheint derzeit ausgereizt (In D jedenfalls), bzw sogar über der Nachhaltigkeit.

Ich denke nicht, dass sich Produktivität und Nachhaltigkeit ausschließen, im Gegenteil.
Auch was Landwirtschaft angeht hat die Menschheit einen Erfahrungsschatz, der in der "modernen" Nahrungsmittelproduktion praktisch nicht genutzt wird (wohl größtenteils aus ökonomischen Zwängen, die durch Agrar-Subventionspolitik erzeugt werden).
Und wenn jeder BGE bekommt, dann heißt das jeder - und dadurch ergeben sich auch für Kleinbauern wieder neue Möglichkeiten.

MfG
 
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