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Bedingungsloses Grundeinkommen

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achim2

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  Th.Starter/in  
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#1
Ein bedingungsloses, garantiertes Grundeinkommen ...

Das Netzwerk Grundeinkommen wurde im Juli 2004 von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden, Mitgliedern der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen, kirchlicher Verbände und verschiedener Parteien sowie weiteren Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Es befürwortet ein bedingungsloses, garantiertes Grundeinkommen als grundlegende Alternative zur gegenwärtigen Politik einer forcierten Druckausübung auf Arbeitslose trotz des Mangels an Arbeitsplätzen, für welche die sogenannten Hartz-IV-Gesetze zum Inbegriff geworden sind. Es versteht sich als überparteilicher Anwalt der Grundeinkommensidee in Deutschland und hat sich zum Ziel gesetzt, die Debatte über den Grundeinkommensvorschlag in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern.

Auf dem Gründungstreffen wurden vier Bedingungen formuliert, die das bedingungslose, garantierte Grundeinkommen erfüllen soll. Es soll

- existenzsichernd sein im Sinne der Sicherung einer basalen gesellschaftlichen Teilhabe,

- einen individuellen Rechtsanspruch darstellen,

- ohne Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt werden und

- keinen Zwang zur Arbeit bedeuten.
Quelle:
Netzwerk Grundeinkommen: Home



Gruß Achim
 
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#2
Wenn es genügend Menschen wollen, wird es auch kein Problem sein das BGE einzuführen!
 

ThisIsTheEnd

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#3
Ist es wirklich nötig einen knapp fünf Jahre alten Fred mit null Resonanz zu bumpen?
 
E

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Gast
#6
Wie bekommt man aus den Köpfen der Leute herraus, sie wären wertvoller als ihr Nachbar ...?
 

Merkur

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#7
Wenn man sieht was die Banken verzocken so ist schon fast ein Grundeinkommen für jeden von über 2000 Euronen möglich .
Es ist das Geld des Volkes .
 
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#8
Viele sind für eine Grundsicherung ohne Sanktionen (Kürzungen, wenn man die Bedingungen nicht einhält) aber gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen! Kann mir das mal jemand erklären?
 

warpcorebreach

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#9
Viele sind für eine Grundsicherung ohne Sanktionen (Kürzungen, wenn man die Bedingungen nicht einhält) aber gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen! Kann mir das mal jemand erklären?

ich glaube der grund ist einfach das man realistisch sein muss und mit kleinen schritten anfangen muss (abschaffung sanktionen).
 
E

ExitUser

Gast
#10
Leistungsgerechte Bezahlung gab es noch nie seit es Geld gibt.

Leistungsgerechte Bezahlung wäre auch nicht fair gegenüber Menschen, die sich nach besten Wissen und Gewissen anstrengen, aber körperlich und geistig bedingt nicht mehr leisten können.

Bezahlung muß für alle gleich sein. Denn Jeder muß essen und trinken.

Bezahlung darf niemals an der persönlichen Leistung gemessen werden.
Das wäre gegen die Natur.
Warum sollen in einem Käfig mit grauen und weißen Mäusen nur die grauen gefüttert werden?

Über die Geldschöpfung der EZB müssen die Schulden erlassen und fort an, jeder ein Grundeinkommen von durchschnittlich 4000.- Euro bekommen.
Pauschal gleich für alle.

Die Arbeitsagenturen sind nur noch dafür zuständig, anfallende Arbeit, an Arbeitslose gleichmäßig zu verteilen.

Es stimmt auch nicht, daß jemand der ein Einkommen erhält minderwertige Arbeit nicht mehr verrichten würde.

Wenn Sie zu Hause sitzen und bekommen ein Brief von ihrem Onkel, in dem steht, dass an diesem Tag, zu dieser Uhrzeit, in dieser Strasse, der Abfluß gereinigt werden muß und es fehlen dort noch Leute; ob Sie vielleicht geneigt wären dort kurz auszuhelfen, dann wären Sie wohl der letzte, der dazu "Nein" sagen würde. Anders wäre es auch nicht bei einem Brief von der Arge.
 

pinguin

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#14
Bezahlung muß für alle gleich sein.
Unterschreibe ich so nicht; gleicher Lohn für gleiche Arbeit: JA, gleicher Lohn für jede Arbeit: Nein.

Bezahlung darf niemals an der persönlichen Leistung gemessen werden.
Falsch; die, die nur wenig leisten, wird man damit nicht hochziehen, aber jene, die bisher viel geleistet haben, herunterdrücken, woraufhin das gesamte Level sinkt.

Und dann kommt das berufliche Risiko noch dazu, das ebenso Lohnunterschiede nachsichzieht.

jeder ein Grundeinkommen von durchschnittlich 4000.- Euro bekommen.
Ein Grundeinkommen soll sich am bestehenden Lebenshaltungslevel der ganzen Bevölkerung orientieren.
 

Hamburgeryn1

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#16
Realistisch ist ein BGE zwischen 700 und 800 €!
  • Inwiefern sind deiner Ansicht nach 700 - 800 Euro realistisch?
  • Für welchen Personenkreis soll der genannte Betrag reichen? (Single, Familienvater, alleinerziehende Mutter, ect.)
  • Wird von diesen 700 - 800,- noch die KV abgezogen?
  • Was wird sein, wenn das BGE nicht ausreicht, die Existenz zu sichern, aber gleichzeitig keine Arbeit gefunden wird, um ein zusätzliches Einkommen zu erzielen.
 
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#17
  • Inwiefern sind deiner Ansicht nach 700 - 800 Euro realistisch?
  • Für welchen Personenkreis soll der genannte Betrag reichen? (Single, Familienvater, alleinerziehende Mutter, ect.)
  • Wird von diesen 700 - 800,- noch die KV abgezogen?
  • Was wird sein, wenn das BGE nicht ausreicht, die Existenz zu sichern, aber gleichzeitig keine Arbeit gefunden wird, um ein zusätzliches Einkommen zu erzielen.

Gemeint sind pro Erwachsenen 700 - 800, € + KV. Kinder 400,- €.

Interessant finde ich das Althaus-Konzept (partielles Grundeinkommen), bei dem jeder Bürger, also auch Kinder) 400,- € + KV erhalten und die Wohnkosten bei Bedarf voll gezahlt werden.

Dadurch werden regionale Unterschiede berücksichtigt. Auf dem Lande kann man ja oft für sehr wenig Geld wohnen, in München nicht!

Nachzulesen bei: www.solidarisches-buergergeld.de
 

jimmy

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#18
Man muss von dem Geld auch leben können. Bitte keine ralitätsfremden Summen! 700€ sind ein Witz, und reichen Heute für rein gar nichts! Nix Möbel! Nix E-Geräte! NIX!

1000€, und wer mehr benötigt, kann zusätzlich Arbeiten gehen.
 

Feind=Bild

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#19
Man muss von dem Geld auch leben können. Bitte keine ralitätsfremden Summen! 700€ sind ein Witz, und reichen Heute für rein gar nichts! Nix Möbel! Nix E-Geräte! NIX!

1000€, und wer mehr benötigt, kann zusätzlich Arbeiten gehen.
700€ sind nur dann ein Witz, wenn sie die Miete schon beinhalten. Ansonsten isses immerhin der doppelte Regelsatz und bekanntlich soll aus dem schon für E-Geräte angespart werden. Neugeräte sind dafür natürlich schwer zu erwerben. Aber ausrangierte Gebrauchte wirds immer geben. Und wie Du schon schreibst: Wer mehr braucht, muss halt dazu verdienen. Das BGE soll ja auch nur absichern, kein Rundumsorglos-Einkommen sein!

Und in den BGE-Modellen, die ich kenne, is immer von "pro Kopf" die Rede. Während es derzeit vernünftiger wäre, allein zu wohnen und bloß nicht in ner BG, würde es mit einem BGE deutlich lohnender, zusammen zu wohnen.
 

ThisIsTheEnd

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#21
Realistisch ist ein BGE zwischen 700 und 800 €!
Realistisch ist ein BGE z. Zt. leider gar nicht. Von daher ist es eigentlich auch müßig, über irgendwelche Beträge zu diskutieren. Auf der verlinkten Seite ist von 600 € inkl 200 € KK die Rede.

Welche Führungsperson in der Politik hätte den Mut so eine weitreichende Reform durchzuführen? Mir fällt da keiner ein.
 
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#22
Realistisch ist ein BGE z. Zt. leider gar nicht. Von daher ist es eigentlich auch müßig, über irgendwelche Beträge zu diskutieren. Auf der verlinkten Seite ist von 600 € inkl 200 € KK die Rede.

Welche Führungsperson in der Politik hätte den Mut so eine weitreichende Reform durchzuführen? Mir fällt da keiner ein.

plus Mietkosten bei Bedarf!
 

ThisIsTheEnd

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#23
Richtig, steht ja auch da.

Aber wie gesagt, die Gretchenfrage bleibt: Wer, oder welche Partei, hätte den Mumm das in absehbarer Zeit umzusetzen?
 
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#24
Diskutiert wird das BGE in fast allen Parteien. Am meisten Befürworter finden sich bei den Grünen und den Linken. An wenigsten bei der FDP.
 

ThisIsTheEnd

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#25
Mag sein, dass es in irgendwelchen unwichtigen Ausschüssen diskutiert wird. Meines Wissens hat aber keine relevante Partei ein BGE im Parteiprogramm. Das wird sich mMn in absehbarer Zeit auch nicht ändern.
 

pinguin

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#26
Realistisch ist ein BGE z. Zt. leider gar nicht.
Das ist völlig unerheblich, da am Anfang einer jeden Entwicklung IMMER zuerst einmal der Gedanke steht. :icon_evil:

Eine BGE sollte aus einem Basisbetrag 800 Euro plus X bestehen, zu dem Miete, RV, KV separat noch dazukommen; die Miete allerdings würde ich nach oben hin deckeln. Wer nur BGE bezieht und in einer zu teuren Wohnung lebt, sollte den etwaigen Restbetrag schon selber aus dem BGE decken oder sich halt 'nen Job suchen.
 

ThisIsTheEnd

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#28
Das ist völlig unerheblich, da am Anfang einer jeden Entwicklung IMMER zuerst einmal der Gedanke steht.
Dem kann ich durchaus zustimmen, allerdings halte ich ein BGE im (neoliberalen) Kapitalismus für utopisch. Einfach so Kohle für nix und ohne Bedingung passt irgendwie nicht so ganz zu den Hartz IV Parteien.
 

pinguin

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#29
Aber eine öffentliche Diskussion findet so gut wie nicht statt.
Weil die Masse der Bevölkerung nicht glaubt, daß diese Thematik auch mal für sie zutreffen könnte und sie sich folglich damit auch gar nicht befassen.

Es müsste hierzu mal eine echte repräsentative Umfrage in ganz D geben, wo nicht bloß 1.000 Leute befragt werden, sondern die 100-fache Menge quer durch alle Bundesländer, quer durch alle Bevölkerungsgruppen. :icon_kinn:

@ThisIsTheEnde
allerdings halte ich ein BGE im (neoliberalen) Kapitalismus für utopisch. Einfach so Kohle für nix und ohne Bedingung passt irgendwie nicht so ganz zu den Hartz IV Parteien.
Eben gerade weil es um den Wirtschaftskreislauf des Staates geht, ist ein BGE unabdingbar.

Der Staat ist eine Einheit, Bevölkerung und Wirtschaft sind nur Teile davon; ohne Bevölkerung, die sich von ihrem Geld was leisten kann, geht die Wirtschaft insgesamt baden und der Staat letztlich mit.

Einige wenige Leute sind heutzutage nicht mehr in der Lage, die Wirtschaft eines Staates als Ganzes zu erhalten; dem steht nämlich die ganze überregionale Vernetzung entgegen.

Nur die Masse der Bevölkerung ist dazu fähig, Wirtschaftskreisläufe zu erhalten. Und bei schwindenden Arbeitsplätzen und/oder zunehmenden Niedriglöhnen bringt nur ein BGE den nötigen Ausgleich, sofern dieses aus Steuermittel gezahlt wird, denn zur Masse der Bevölkerung zählen alle Bürger des Landes ohne Ausnahme.
 

Feind=Bild

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#30
Einer solchen Umfrage müsste aber ne Mords-Info-Kampagne vorausgehen, sonst wird das Ganze nur wieder auf die beiden üblichen Fragen reduziert:

Wie soll das finanziert werden?
und
Wer geht denn dann noch arbeiten?

(Nein, mir muss man diese Fragen nicht mehr erläutern, aber man liest sie doch immer und immer wieder!)
 

pinguin

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#31
Einer solchen Umfrage müsste aber ne Mords-Info-Kampagne vorausgehen
Ein wachsender Niedriglohnsektor führt automatisch dazu.

Wie soll das finanziert werden?
Die ganze Bevölkerung aus Steuermitteln; denn jeder Bürger des Staates ist auch gleichzeitg dem Wohl des Staates und seiner Bevölkerung verpflichtet.

Wer geht denn dann noch arbeiten?
Alle, die wollen, (und das sind die meisten), was zwangsweise die Qualität der Arbeit wieder nach oben bringt. Und wer nicht will, will halt nicht, hat aber dann nur das BGE zur Verfügung. Wer legal arbeitet, (Schwarzarbeit wird stärker verfolgt werden), hat den Verdienst daraus ja ohne Abzüge dazu, kann also auch für sich mehr realisieren.
 
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#32
BGE bedeutet nicht automatisch mehr Geld, aber garantiert mehr Entscheidungsfreiheit des Einzelnen über sein Leben!:icon_klatsch:
 

Feind=Bild

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#33
BGE bedeutet nicht automatisch mehr Geld, aber garantiert mehr Entscheidungsfreiheit des Einzelnen über sein Leben!:icon_klatsch:
Wenn das mal nicht einer der Hauptgründe is, daß sowas nie eingeführt werden darf!
Was gibts denn für manche Leute Schöneres, als Andere zu drangsalieren?
 

haef

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#36
Zitat von Gartenfreund
BGE bedeutet nicht automatisch mehr Geld, aber garantiert mehr Entscheidungsfreiheit des Einzelnen über sein Leben!:icon_klatsch:


Wenn das mal nicht einer der Hauptgründe is, daß sowas nie eingeführt werden darf!
Was gibts denn für manche Leute Schöneres, als Andere zu drangsalieren?
DAS IST der Hauptgrund und zwar für rechts und links; geradeaus können wir hierbei vernachlässigen :biggrin:

fG
Horst
 
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#40
Wenn viele Befürworter unterschreiben, dann wird aus dieser Petition eine ganz Große! hast Du denn schon unterschrieben?
 
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#41
Schon wieder ne andere ? Grosser Zusammenhalt scheint ja bei den Befürwortern des BGE nicht zu herrschen, wenn man 1000e von Petiotionen startet, statt mal eine grosse und wirksame :cool:
Mir ist derzeit keine weitere laufende Petition bekannt. Dir vielleicht?
 
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#47
Ich glaube überhaupt nicht, dass das BGE alle Menschheitsprobleme löst. Aber eine Vielzahl der hier im Forum diskutierten Probleme würden damit hinfällig.
 

Feind=Bild

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#48
Ich glaube überhaupt nicht, dass das BGE alle Menschheitsprobleme löst. Aber eine Vielzahl der hier im Forum diskutierten Probleme würden damit hinfällig.
Dem widerspreche ich überhaupt nicht. Trotzdem is das Ganze hierzulande Utopie.
 

pinguin

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#49
Natürlich lösen ein BGE oder ein allgemeinverbindlicher Mindestlohn nicht alle Probleme, dafür sind die einzelnen Menschen doch zu unterschiedlich, dem einen bspw. passt die Farbe des Gartenzaunes seines Nachbarn nicht, dem anderen ist der Baum vor'm Fenster zu hoch etc.

Die Finanzierung eines BGE ist nicht unmöglich, ist aber sicher auch nicht einfach; das von mir erwähnte "aus Steuermitteln" ist sicher etwas zu einfach ausgedrückt.

Hier muß man erst einmal schauen, daß man die Einnahmen des Staates nicht schmälert, denn die gehören für ein BGE unbedingt erhalten bzw. erhöht. Dafür ist es sinnvoll, die Mehrwertsteuer mit Einführung eines BGE erheblich heraufzusetzen.

Und das mit dem erwähnten Niedriglohnsektor; daß der wieder abgeschafft wird, daran glaube ich nicht. Ob er sich sogar noch ausweitet, lasse ich mal offen. Ein BGE ist hier die einzigst vernünftige Ergänzung, so daß all jene nicht schlechter gestellt sind, die sich jobmäßig in die Gesellschaft wieder einbringen.

Ich gebe aber zu, das Thema ist noch ziemlich unfertig.
 

AsbachUralt

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#50
Dafür ist es sinnvoll, die Mehrwertsteuer mit Einführung eines BGE erheblich heraufzusetzen.
Da ist schon der erste Denkfehler.
Was passiert wenn Deutschland isoliert von den umgebenden Ländern die MWSt erhöht?
Alle die irgendwie in Grenznähe,wohin auch immer wohnen,werden im Ausland ihre Einkäufe durchführen und ihre Autos volltanken.
Und das ist ein ganz großer Teil der Bundesbürger.Je höher die MWSt umsomehr lohnt es sich auch weitere Strecken zu fahren.
Unsere Nachbarn würde das ungeheuer freuen.Den einheimischen Handel wohl kaum.

Im übrigen gibt es doch diese Petition mit 52973 Mitzeichnern.Was soll da eine weiter bewirken?

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422
 

pinguin

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#53
Alle die irgendwie in Grenznähe,wohin auch immer wohnen,werden im Ausland ihre Einkäufe durchführen und ihre Autos volltanken.
Das gibt es doch längst; bei uns bspw. ist der Zucker rationiert, (Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen), weil findige Leute diesen kaufen und in Polen verkaufen, wo er viel teurer ist.

Und im Übrigen, die Mwst. geht so oder so hoch, europaweit. Es ist die einzigste durchaus effektive Möglichkeit, Staatseinnahmen zu erhöhen, ohne zu erreichen, daß die Bürger massenweise flüchten. Zudem, die Mwst. ist als Verbrauchssteuer die einzigste gerechte Steuer, denn die zahlen alle.

Im Rahmen der kommenden finanziellen EU-Einheit kommt auch eine Angleichung der Mehrwertsteuer, und diese Angleichung findet ganz sicher nicht am unteren Level statt.
 

ThisIsTheEnd

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#54
Zudem, die Mwst. ist als Verbrauchssteuer die einzigste gerechte Steuer, denn die zahlen alle.
Äh, wie meinen? Die Märchensteuer soll gerecht sein, nur weil sie alle zahlen (müssen)? Eine höhere Märchensteuer würde untere Einkommen wesentlich stärker belasten als höhere. Das soll gerecht sein? Es braucht mehr direkte Steuern auf hohe Einkommen und Vermögen.
 
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#55
Die Mehrwertsteuer ist dann gerecht, wenn Luxusgüter (Yachten, Reitpferde, ...) wesentlich höher besteuert werden, als Dinge, die man täglich braucht.
 

pinguin

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#56
Äh, wie meinen? Die Märchensteuer soll gerecht sein, nur weil sie alle zahlen (müssen)? Eine höhere Märchensteuer würde untere Einkommen wesentlich stärker belasten als höhere. Das soll gerecht sein? Es braucht mehr direkte Steuern auf hohe Einkommen und Vermögen.
Nun, in einem echten Solidarsystem haben ohne Ausnahme alle Bürger etwas dazu beizutragen, daß sich dieses System erhält; am besten geht dieses nunmal durch Verbrauchssteuern. Es steht nirgendwo geschrieben, daß es das Optimum sei, es steht auch nicht geschrieben, daß bspw. die Mwst. nur eine einzigste Höhe hat, hat sie diese doch heute schon auch nicht. Und, einen Aufschrei wird es immer geben, weil irgendjemand sich benachteiligt fühlt.

Da die Ernährung Basis für alles ist, könnte deren Mwst.-Satz bspw. mit Ausnahme von Gastronomie, Hotelerie und Co. einheitlich auf 5% sinken. Alles, was zum Gebrauch zuführende Energie benötigt, sei es nun Gas, Strom, Benzin etc., kostet meinetwegen 15% Mwst., bei Fahrrädern und anderen muskelkraftbetriebenen Dingen liegt die Mwst. evtl. bei 10%; alles andere laß' ich mal offen.

Wie ist es richtig? Eine für alle Zeiten gültige Lösung habe ich jedenfalls nicht.
 

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#57
...
Wie ist es richtig? Eine für alle Zeiten gültige Lösung habe ich jedenfalls nicht.
Die gibts ja auch nicht. Schließlich schlägt ja jede Lobby (in diesem Zusammenhang wertfrei) ein andres BGE-Modell vor.
 

AsbachUralt

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#59
Nun, in einem echten Solidarsystem haben ohne Ausnahme alle Bürger etwas dazu beizutragen, daß sich dieses System erhält; am besten geht dieses nunmal durch Verbrauchssteuern. Es steht nirgendwo geschrieben, daß es das Optimum sei, es steht auch nicht geschrieben, daß bspw. die Mwst. nur eine einzigste Höhe hat, hat sie diese doch heute schon auch nicht. Und, einen Aufschrei wird es immer geben, weil irgendjemand sich benachteiligt fühlt.

Da die Ernährung Basis für alles ist, könnte deren Mwst.-Satz bspw. mit Ausnahme von Gastronomie, Hotelerie und Co. einheitlich auf 5% sinken. Alles, was zum Gebrauch zuführende Energie benötigt, sei es nun Gas, Strom, Benzin etc., kostet meinetwegen 15% Mwst., bei Fahrrädern und anderen muskelkraftbetriebenen Dingen liegt die Mwst. evtl. bei 10%; alles andere laß' ich mal offen.

Wie ist es richtig? Eine für alle Zeiten gültige Lösung habe ich jedenfalls nicht.
Die Mehrwertsteuereinnahmen lagen im Jahr 2009 bei 176,99 Milliarden Euro.Dafür bekommt man bei 1000 € pro Nase gerademal 2 Monate BGE zusammen.
Aber.....was ist mit den Leistungen die ansonsten aus der MWSt beglichen werden?
Schulen,Strassen,Infrastruktur und und und???

Man sollte bei aller Begeisterung für das BGE nicht das kleine Einmaleins vergessen.
So hoch kann die MWSt garnicht sein um ein BGE zu finanzieren.
Und je höher sie wird,um so weniger ist das BGE dann wert.Da beisst sich die Katze in den Schwanz.

Das gibt es doch längst; bei uns bspw. ist der Zucker rationiert, (Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen), weil findige Leute diesen kaufen und in Polen verkaufen, wo er viel teurer ist.
Da erschliesst sich mir nicht der Zusammenhang mir meiner Aussage,die DEUTSCHEN würden dann im Ausland einkaufen um der hohen MWSt zu entgehen.
 

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#60
Und welches hältst Du persönlich für das Beste?
Was spielt das für eine Rolle, wenn ein BGE derzeit eh nicht in Aussicht steht?

@Asbach...: Weißt Du denn wie es in den grenznahen Orten zu Polen oder Tschechien beispielsweise mit Tankstellen oder Friseuren aussieht? Die dürfte es da ja auch nicht mehr geben?
 

lpadoc

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#61
So hoch kann die MWSt garnicht sein um ein BGE zu finanzieren. Und je höher sie wird,um so weniger ist das BGE dann wert. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
Und was kostet die "Armutsverwaltung" im wegfallenden Gegenzug ? Ich denke, das "Kohle" genug vorhanden ist, fragt sich nur - für was.

Hier mal etwas zum reinhören.
 

Feind=Bild

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#64
Was hat der Schäuble da wohl alles reingerechnet um diese Zahl als abschreckend darzustellen ?
Die Höhe is zweitrangig, allein schon ein Begriff wie Sozialetat erfüllte bestimmte Bevölkerungskreise jahrelang mit Ekel. Der Gedanke, das viele schöne Geld an Bedürftige zu vergeuden...

Doch dann kam Schröder mit seinen Erfüllungsgenossen und schuf die Agenda2010 und die Hartz-Gesetze. Von da an konnte wenigstens ein Teil dieses Geldes in die "richtigen" Kanäle umgeleitet werden. Und die Zahl derer, die ohne Not an diesem Topf hängen, wird immer größer.

Das ist übrigens wieder ein Punkt, wegen dem ein BGE so fern ist. In manchen BGE-Konzepten soll zwar theoretisch jedem Deutschen ein BGE zustehen, aber ab einem gewissen Vermögen bleibts bei der Theorie, da solls nur mit der Steuer verrechnet werden. Und da gewisse Kreise eh keine Steuern zu zahlen bereit sind, würden sie leer ausgehen. Sie würden dann sehr sehr neidisch auf die ganzen armen Schlucker, die nun einfach so ein Grundeinkommen bekommen sollten, werden, denn das Privileg des leistungslosen Einkommens wollen sie schön für sich behalten! Ergo, der Auftrag an die ReGIERung: Dann lieber gar keiner!
 

pinguin

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#68
Dafür bekommt man bei 1000 € pro Nase gerademal 2 Monate BGE zusammen.
Ein 1.000 Euro-BGE dürfte illusorisch sein; immerhin soll weiterhin der Anreiz bestehen, eine berufliche Beschäftigung auszuüben.

Aber.....was ist mit den Leistungen die ansonsten aus der MWSt beglichen werden? Schulen,Strassen,Infrastruktur und und und???
Deshalb schrieb ich ja sinngemäß auch weiter unten, daß das Thema noch nicht ausgereift ist. Aber es darf wohl angenommen werden, daß jemand, der bspw. monatlich über Mittel aus einem BGE und über Lohn aus einem Job verfügt, freilich auch mehr ausgibt als jemand, der nur's BGE bekommt, und damit wiederum mehr an Mwst. bezahlt.

Aber Du hast Recht, die Katze beisst sich in den Schwanz. :icon_kinn: Es gibt hier keine einfache Lösung, aber so, wie es derzeit läuft, geht es gesamtgesellschaftlich auch in die falsche Richtung.

Da erschliesst sich mir nicht der Zusammenhang mir meiner Aussage,die DEUTSCHEN würden dann im Ausland einkaufen um der hohen MWSt zu entgehen.
Wer als Deutscher heute im grenznahen Bereich wohnt, nutzt die Möglichkeiten billiger polnischer oder tschechischer Preise heute schon; da bringt eine höhere Mwst. auch keine große Veränderung mehr.
 

pinguin

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#71
Der ich politisch aber nicht vertraue (insm)
Es ist aber in jedem Falle ein Ansatz. Und sicher allemal besser, als bloß herumzunörgeln, weil einem nix paßt. Darfst doch jederzeit gerne eigene Ansätze einbringen. :icon_kinn: Perfekt ist letztlich eh kein Ansatz, aber aus der Fülle von Ansätzen läßt sich evtl. was Passendes zusammenbauen?
 
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#72
Es ist aber in jedem Falle ein Ansatz. Und sicher allemal besser, als bloß herumzunörgeln, weil einem nix paßt. Darfst doch jederzeit gerne eigene Ansätze einbringen. :icon_kinn: Perfekt ist letztlich eh kein Ansatz, aber aus der Fülle von Ansätzen läßt sich evtl. was Passendes zusammenbauen?
Genau, so ist es! Wobei der Ansatz hier schon ziemlich weit gediehen ist!
 
E

ExitUser

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#74
Die Einführung des BGE ist sehr gefährlich.
Es gibt bereits schon ganz dunkle, böswillige Lobbygruppen mit Vorsatz, die beabsichtigen das BGE als Grund für Sozialkürzungen zu gebrauchen.

So in etwa wie 600.- Euro BGE. Und dann sagen sie.
"Da seht ihr".
"Jetzt habt ihr doch euer BGE"
"Was wollt ihr denn noch?"
"Das BGE ist doch jetzt da, wie ihr es immer gewollt habt"
"Wovon ihr euere Miete zahlt ist doch uns scheiß egal.."
600.- müssen reichen..und 200.- davon müssen für Arzt und Rente reichen..
 
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#75
Die Einführung des BGE ist sehr gefährlich.
Es gibt bereits schon ganz dunkle, böswillige Lobbygruppen mit Vorsatz, die beabsichtigen das BGE als Grund für Sozialkürzungen zu gebrauchen.

So in etwa wie 600.- Euro BGE. Und dann sagen sie.
"Da seht ihr".
"Jetzt habt ihr doch euer BGE"
"Was wollt ihr denn noch?"
"Das BGE ist doch jetzt da, wie ihr es immer gewollt habt"
"Wovon ihr euere Miete zahlt ist doch uns scheiß egal.."
600.- müssen reichen..und 200.- davon müssen für Arzt und Rente reichen..
Wer sagt denn sowas?
 

arbeitslos in holland

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#76
Die Einführung des BGE ist sehr gefährlich.
Es gibt bereits schon ganz dunkle, böswillige Lobbygruppen mit Vorsatz, die beabsichtigen das BGE als Grund für Sozialkürzungen zu gebrauchen.

So in etwa wie 600.- Euro BGE. Und dann sagen sie.
"Da seht ihr".
"Jetzt habt ihr doch euer BGE"
"Was wollt ihr denn noch?"
"Das BGE ist doch jetzt da, wie ihr es immer gewollt habt"
"Wovon ihr euere Miete zahlt ist doch uns scheiß egal.."
600.- müssen reichen..und 200.- davon müssen für Arzt und Rente reichen..
auf den punkt !

danke dafür :icon_klatsch:
 

arbeitslos in holland

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#78
am40 ist bescheiden mit seinen 600 €uronen, götz werner will ihm nochmal 400€ obendruff geben

aber damit hat es sich dann für herrn werner. soll der sozialstaat sich doch selbst finanzieren, ohne unternehmer.

und wie will der herr werner garantieren, dass die mieten und die preise nicht radikal steigen.

aber: das geht ihn ja dann nichts mehr an->nach mir die sinntflut

hat man doch heute schon im steuersystem: nur der doofe unternehmer zahlt, der schlaue hinterzieht und zahlt weniger nach, als der doofe bezahlen mußte :icon_mad:

die 1000€uronen sind nix weiter als ein almosen und die rechtfertigung zum abkassieren der unternehmer
 

arbeitslos in holland

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#80
versuche doch mal die argumente von mir und am40 zu entkräften und die fragen zu beantworten, die wir gestellt haben !

und erkläre mir auch gleich, wie eine konsumsteuer(100%)funktionieren soll, wenn ich meinen konsum auch billiger im ausland decken kann !

wird zeit für eine mauer um ganz deutschland herum !:icon_confused:
 

arbeitslos in holland

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#84
dabei zahlen die an doch heute schon übermäßig steuern. so was wie einkommenssteuer(für unternehmer)gibt es beim bge(nach werner) gar nicht mehr.

der kosum soll es richten. wenn es schiefläuft, zucken die unternehmer die schultern
 

Hamburgeryn1

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#85
Ich denke dass ein BGE -unabhängig von seiner Finanzierung - derart niedrig angesetzt sein würde, dass kein Mensch davon vernünftig leben kann.
Die Folge wäre, dass sämtliche Bezieher des BGE zu absoluten Dumpinglöhnen mehrere Jobs machen müssten, um die Lebenshaltungskosten eines Industrielandes zahlen zu können.
Doch in Zeiten von Massenarbeitslosigkeit und ständig weitersinkenden Arbeitsplätzen ist ein künftig ausreichendes Arbeitsplatzangebot vollkommen utopisch.

Zu den exorbitant gestiegenen Mieten in den Ballungsgebieten, die bereits heute häufig nur noch durch staatliche Unterstützung gezahlt werden können, kämen hierzu auch noch die massiv gestiegenen Lebensmittelpreise durch die (Mehrwert-Umsatz-Konsumsteuererhöhung). Vom BGE allein, könnten die Bezieher somit nicht leben, sie bräuchten Arbeit, die es schon jetzt nicht gibt.

Ein BGE macht nur dann Sinn, wenn es so hoch angesetzt ist, dass davon tatsächlich ein menschenwürdiges Leben bestritten werden kann.
Ganz gleich, ob der Betreffende in der Stadt wohnt, und unter überhöhten Mieten leidet; oder auf dem Land lebt und sich mit den steigenden Benzinpreisen plagt.
Es müsste für den chronisch kranken Stadtbewohner ebenso reichen, wie für die alleinerziehende Mutter in einem Landkreis mit schwacher Infrastruktur.

Betrachtet man allerdings rückwirkend die entwürdigende Debatte um die damalige Regelsatzerhöhunung von 5,- Euro, und ruft man sich in Erinnerung, dass Hartz in erster Linie dazu dient Deutschland zu einem Niedriglohnland zu transformieren; wird schnell klar, dass die Bundesregierung sich nach jahrelangem Geplänkel allenfalls zu einem unternehmerfreundlichen BGE entschließen, und die Bevölkerung damit zu einem äußerst jämmerlichen Dasein verdammen würde.
 
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#86
Ich denke dass ein BGE -unabhängig von seiner Finanzierung - derart niedrig angesetzt sein würde, dass kein Mensch davon vernünftig leben kann.
Die Folge wäre, dass sämtliche Bezieher des BGE zu absoluten Dumpinglöhnen mehrere Jobs machen müssten, um die Lebenshaltungskosten eines Industrielandes zahlen zu können.
Deshalb ist ein Mindestlohn auch unbedingt nötig!
 
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ExitUser

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#87
Ein BEDINGUNGSLOSES EINKOMMEN ist ungeheur wichtig, weil es den Übergang in ein neues Zeitalter einleutet.

Raus aus dem total veralteten Kapitalismus aus dem Mittelalter, der nur für wenige Reiche erfunden wurde.

Arbeit wird neu definiert.

Jetzt:
Arbeit wird erzwungen.
Zwangsarbeit um Lohn zu erhalten.
Zwangsarbeit zu den Konditionen die das Unternehmen vorgibt und zu dem Lohn, welches das Unternehmen zahlen kann.
Ohne Lohn kein Existens.
Lohnarbeit die von Unternehmen erzwungen wird.
Es geht nicht um die Arbeit.
Es geht nur um den Lohn der bei der Arbeit verdient wird.

Mit BGE:
Jeder ist sein eigener Unternehmer
Jeder muß sich mit BGE eine eigene Existens aufbauen können
Jeder kann überall arbeiten, da die Entlohnung vom Unternehmer freiwillig ist.
Keine Arbeitslosigkeit, da auch kein Lohnzwang für den Unternehmer besteht
Keine Sozialversicherungsbeiträge notwendig, da mit dem BGE Selbstfinanzierung möglich sein muß.
 

HartzDieter

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#88
Ein BEDINGUNGSLOSES EINKOMMEN ist ungeheur wichtig, weil es den Übergang in ein neues Zeitalter einleutet.

Raus aus dem total veralteten Kapitalismus aus dem Mittelalter, der nur für wenige Reiche erfunden wurde.
So? Und wie willst Du das erreichen?

Die Merkel steuert gerade eine 'europäische Wirtschaftsregierung' an. Eine Diktatur, der sich auch die einzelnen 'Standorte' zu unterwerfen haben.

Da ist nichts mehr mit Freiheit und Demokratie. Da dient ALLES dem Kapital.
 

Hamburgeryn1

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#89
Deshalb ist ein Mindestlohn auch unbedingt nötig!
Ein Mindestlohn in welcher Höhe? 7,50€? 3,50€? 8,25€? 11,70€? Brutto? Netto?
Nur einen Begriff in den Raum zu stellen, ohne ihn näher zu definieren, reicht sowenig, wie ständig fürs BGE Reklame zu laufen, ohne darlegen zu können, wie es umgesetzt werden sollte.
 
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#90
Ein Mindestlohn in welcher Höhe? 7,50€? 3,50€? 8,25€? 11,70€? Brutto? Netto?
Nur einen Begriff in den Raum zu stellen, ohne ihn näher zu definieren, reicht sowenig, wie ständig fürs BGE Reklame zu laufen, ohne darlegen zu können, wie es umgesetzt werden sollte.
Zwischen 7,50 und 10,50 € brutto. Je nach Qualifikation.
 

pinguin

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#91
Zwischen 7,50 und 10,50 € brutto. Je nach Qualifikation.
Meinst Du nicht, daß dieses zu kurz greift? Wäre es nicht besser, man würde sowas jährlich neu auf Basis der echten Lebenshaltungskosten festsetzen? Schau mal bloß auf die für dieses Jahr zum Teil miserable Ernte, was glaubst, wo da die Lebensmittelpreise demnächst hinklettern werden? Für hier ist schon eine Erhöhung von tlw. bis 50% angekündigt.
 

ThisIsTheEnd

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#92
Raus aus dem total veralteten Kapitalismus aus dem Mittelalter, der nur für wenige Reiche erfunden wurde.
Tja, da geht es aber wieder hin. Alles was du schreibst wäre wünschenwert, aber irgendwie sieht es im Moment eher so aus:

Das wirkliche Erfolgsmodell ist heute nicht mehr die westliche Demokratie, sondern Kapitalismus plus autoritäre Regierung.
Der autoritär geführte Kapitalismus ist der Gewinner der jetzigen Krise. Er ist heute die größte Gefahr für Demokratie und Menschenrechte.
Philosoph

Zeit Interview mit Slavoj Žižek.
 
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#93
Meinst Du nicht, daß dieses zu kurz greift? Wäre es nicht besser, man würde sowas jährlich neu auf Basis der echten Lebenshaltungskosten festsetzen? Schau mal bloß auf die für dieses Jahr zum Teil miserable Ernte, was glaubst, wo da die Lebensmittelpreise demnächst hinklettern werden? Für hier ist schon eine Erhöhung von tlw. bis 50% angekündigt.
Gegen eine jährliche Anpassung der Mindestlöhne an die Inflationsrate ist nichts einzuwenden. Aber der Anfang muss jetzt gemacht werden!
 
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ExitUser

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#97
13.11.2011 | Pforzheimer Zeitung:

"Grundeinkommen für alle Bürger"

Darin: "Dem Einwurf von Kritikern, „dann arbeitet ja keiner mehr“, hielt Andreas Popp entgegen: „Schon jetzt haben wir eine Arbeitslosenquote von 80 Prozent.“ Denn: Zehn Prozent der Bürger seien Sozialhilfeempfänger, 20 Prozent erhielten Pensionen oder Renten, 30 Prozent bekämen sogenannte Transfereinkommen und von den 40 Prozent derer, die ein Erwerbseinkommen hätten, könne man die Hälfte streichen, weil ihre Arbeit den Wirtschaftskreislauf eher behindere als fördere. Ohnehin würde die meiste Arbeit durch Maschinen erledigt."

Ganzer Artikel, siehe: Grundeinkommen fr alle Brger - Wirtschaft - Pforzheimer Zeitung

LG
 
E

ExitUser

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#98
oh ja klar,

der andreas popp von den piraten...:icon_mued: im interview mit der pforzheimer zeitung.

irgendwo hier haben wir einen tread zu sog. offiziellem (professionellen?) journalismus laufen. ich würde sagen typisch beispiel für unkritischen journalismus über politdilletanten (piraten) und ihr unreflektiertes geschwafel....

liebe grüße von barbara
 
E

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#99
13.11.2011 | Pforzheimer Zeitung:


Darin: "Dem Einwurf von Kritikern,

„dann arbeitet ja keiner mehr“

bezieht sich ausschließlich auf die große Angst...

„dann arbeitet ja keiner mehr“ (für mich)..(für mein Unternehmen, damit ich persönlich reich werde)

Mit einem BGE wäre nämlich jeder selbstständig und könnte arbeiten was jeder arbeiten will.
Jeder kann aus einer Firma sofort austreten und in die Nächste wechseln. Das ist der IHK schon ein Dorn im Auge, die alles schön geregelt
sehen will, mit amtlichen IHK- Abschluss und Meisterbrief und damit jeden Fortschritt verhindert.
Es gäbe auch keine Zeitarbeitsfirmen mehr. Nur noch das Jobcenter. ZABs können den Arbeitnehmer nicht mehr unter Druck setzen. Denn nur wachsende Arbeitslosigkeit, garantiert den Zeitarbeitsfirmen wachsende Gewinne.
 
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