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Bedarfsgemeinschaft unterstellt

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Helchen

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#1
Huhu,
hatte vor einiger Zeit einen Hausbesuch der Arge (angekündigt), der dann festgestellt hat, dass ich in einer WG wohne. Mit der Mutter und meinen zwei Stiefbrüdern. Ich hab dem noch gesagt, dass sich jeder um sich selber kümmert, wir wohnen nur zusammen.
Musste dann zu ner Anhörung in die Arge, weil ich das so nicht im Antrag angegeben hätte, dass ich mit der Mutter zusammen wohne. Jetzt kam der Bescheid, wo mir die Miete von 296 auf 115 Euro gekürzt wurde. :icon_eek:
Das kann doch wohl nicht wahr sein? Ich hab keine Bedarfsgemeinschaft mit meiner Mutter, und schon gar nicht mit meinen Brüdern.

Kann ich das wieder irgendwie hinbiegen? Ich kann nicht soviel Miete von meiner Leistung zahlen, hab ja schließlich noch finanzielle Verpflichtungen.
 

Drueckebergerin

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#2
Ja, zahlt Ihr denn fast 1200,-€ Miete i.M. ?
Bei einer 4 köpfigen WG wird die Miete anteilig gezahlt, es sei denn Du verfügst über mehr Wohnraum als jeder der anderen.
Dann wäre wohl ein Widerspruch angesagt.
 

Helchen

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#3
Meine Mutter zahlt 650 Euro Miete, ich hab 296.
Wie gesagt, ich kümmer mich um meinen Kram, sie kümmert sich um ihren, wir wohnen nur aus Bequemlichkeit zusammen. Sie ist ja auch nicht mehr die Jüngste. Die Arge scheint aber zu glauben, dass sich meine Mutter um mich kümmert, die seit 1.10. zum Glück endlich eine Vollzeitstelle bekommen hat, und keine Unterstützung der Arge mehr braucht.
 
E

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#4
Was steht denn im Bewilligungsbescheid drin? Wird da irgendein Einkommen Deiner Mutter angerechnet, § 9 V SGB II?
 

Mario Nette

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#5
Wenn deine Miete in deinem Untermietvertrag mit 296 € angegeben ist, dann sollte ein Widerspruch erfolgen.

Mario Nette
 

HajoDF

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#6
Hier liegt wohl eine Fehlinterpretation vor.
Die ARGE hat eine WG festgestellt und keine BG. (d.h. die Miete wird anteilig auf alle Personen gleichermaßen verteilt)
Das entspricht ja wohl auch den Tatsachen oder?
 

Helchen

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#7
Im Bescheid werden weder meine Mutter noch meine Brüder erwähnt, erst auf der Rückseite steht folgendes:

Folgende Änderungen sind eingetreten:
Es werden die angemessenen anteiligen Kosten der Unterkunft für vier Personen in der Bedarfsrechnung berücksichtigt. Die gewährten Kosten der Unterkunft teilen sich wie folgt auf:

Grundmiete: 98,50 Euro
Nebenkosten: 0,25 Euro
Heizkosten: 16,68

Der Bescheid über die Bewilligung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts wird deshalb teilweise aufgehoben.
Wenn ich meine eigene Bedarfsgemeinschaft bin und nur bei meiner Mutter wohne, und sie keine Verantwortung für mich übernimmt, und sie mich auch in keiner Weise unterstützt, wieso werden mir dann jetzt 4 Personen angerechnet? Bei Antragstellung war ihnen die Miete angemessen genug, und jetzt wird sie gekürzt?

Die Miete teilen sie auch nicht anteilig auf, sonst hätten sie mir mindestens 237 Euro zahlen müssen, wenn sie den Hauptmietvertrag meiner Mutter und meinen zusammenzählen würden. Tun sie aber anscheinend nicht.
 

Drueckebergerin

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#8
Hmmm.... ist ein bißchen schwierig mit sowenig Angeben.
Aber wenn die Komplettmiete 946,-€ beträgt (650 Deine Ma, 296,- Du) mußtest Du rund 236,- € bekommen.
Wenn allerdings die Gesamtmiete 650,-€ beträgt, bekommst Du natürlich auch nur ein Viertel, also rund 163,- €+.
Die restliche Miete wird auf die anderen 3 umgelegt.
116,- ist auf jeden Fall zuwenig.
 
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