Bedarfsgemeinschaft mit Mutter - Mit Teilzeitstelle Umzug möglich?

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rundregelsatz

Elo-User*in
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Hallo!

Meine Freundin (über 25) wohnt noch mit ihrer Mutter zusammen. Die Mutter erhält Rente die nicht zum Leben reicht. Muss mit 70 noch Arbeiten. Meine Freundin war bis vor Kurzem von Hartz komplett abhängig. Vor dem Jobcenter gelten sie als Bedarfsgemeinschaft.

Nun hat meine Freundin eine Teilzeitstelle gefunden. Sie arbeitet 18-25 Std die Woche. Das langt natürlich nicht um sich eine eigene Wohnung zu suchen. Das müsste aber unbedingt sein, weil es fast täglich zum Streit kommt. Bevor sie diese Stelle hatte, war es unmöglich umzuziehen. Sie musste ja nur 210 Euro Miete zahlen. Und solange die, ich sag es mal sarkastisch, sich nicht umbringen, hätte das JC niemals einer eigenen Wohnung zugestimmt.

Wie sieht das nun mit einer Teilzeitstelle aus? Vom Lohn könnte sie wohl nicht unbedingt eine Wohnung bezahlen, sie müsste also Aufstocken und wäre ja auch wieder vom JC abhängig. Könnte das Jobcenter ihr eine Wohnung (bzw. das Aufstocken) trotzdem noch verweigern?

Bzw. könnte es sein, dass ihr Lohn dann auf beide (Mutter/Tochter) angerechnet wird und beide dadurch Abzüge in Kauf nehmen müsste, sie also weiterhin auf Null stehen bleiben müsste?

Vielen Dank für Hilfe!
 

dummwiebrot

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Hallo,

da Deine Freundin über 25 ist, kann sie jederzeit eine eigene Wohnung beziehen. Sie muss nur darauf achten, dass die Kosten der Unterkunft angemessen sind. Wie Hoch Miete und Heizkosten an ihrem Wohnort sein dürfen erfährt sie beim Jobcenter. Vor Unterzeichnung des Mietvertrages sollte sie diesen beim Jobcenter absegnen lassen.

Wenn das JC ihr den Auszug verbieten will, soll sie sich das schriftlich geben lassen und dann am besten mit Anwalt für Sozialrecht (Beratungshilfeschein beantragen) dagegen vorgehen.

Mit über 25 bildet sie keine Bedarfsgemeinschaft mit ihrer Mutter. Das Jobcenter könnte jedoch eine Haushaltsgemeinschaft annehmen, dem sollte sie unbedingt widersprechen.
 

gelibeh

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Bevor sie diese Stelle hatte, war es unmöglich umzuziehen. Sie musste ja nur 210 Euro Miete zahlen. Und solange die, ich sag es mal sarkastisch, sich nicht umbringen, hätte das JC niemals einer eigenen Wohnung zugestimmt.
Das ist einiges falsch gelaufen. Da die Tochter über 25 ist, bildet sie keine Bedarfsgemeinschaft mit der Mutter. Und sie hätte ausziehen können. Das Jobcenter hätte auch die volle Miete übernehmen müssen. Das hat man ihr bestimmt auch nur mündlich und ohne Beistand dabei(dient als Zeuge) mitgeteilt.
 
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