Bedarfsgeinschaft vs. Hartz IV nur benachteiligt!

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chrissi 457

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Hallo Ihr Lieben!

Ich lebe in einer Bedarfsgemeinschaft.
Mein Freund ist berufstätig und muß mich finanziell unterstützen, da mein Antrag auf ALG II, aufgrund seines Einkommens verwehrt wird!

Dieses ist nicht wirklich einfach für eine Beziehung, da es nicht nachvollziehbar ist, warum der andere die Zahlungen für seinen Partner aufnehmen soll und muß. Die Obrigkeit denkt wohl, wo einer satt wird, wird auch ein zweiter satt! Das mit dem satt werden stimmt wohl, doch der Lebenspartner muß auch krankenversichert werden, benötigt Kleidung etc...
Wie das alles gehen soll, hierzu gibt es noch kein Rezept.

Was mich aber sehr verärgert ist, das Lebenspartnern einer BG Vermittlungs- und Bildungsgutscheine des Arbeitsamtes verwehrt bleiben, wenn sie nicht im Leistungsbezug sind! Ich habe auch lange gearbeitet und werde nun abgekanzelt, als hätte ich niemals Beiträge zur AV geleistet.

Ich bekomme keinen Bildungsgutschein oder Vermittlungsgutschein, so das ich außerhalb meiner Bewerbungen die Chance hätte, in Arbeit zukommen!

Da ich keinen Leistungsbezug habe, welcher Voraussetzung dazu ist!

Wer hat ähnliche Erfahrungen?

Gruß Chrissi
 
R

Rounddancer

Gast
Da wird halt argumentiert, daß das Grundgesetz ja den Vorrang von Ehe und Familie befehle,- daß jedoch, würde man Unverheiratete zu besseren Konditionen zusammenleben lassen, als Verheiratete, genau das Gegenteil gefördert würde.

Real ist es halt rechtlich so, daß sich aus der Beitragszahlung nur der Alg I-, nicht der Alg II-Bezug herleiten lassen. Alg II ist steuerfinanziert, ist Almosen. Leider.

ABER: ARBEITSSUCHEND kannste Dich melden,- und es gibt auch soganannte Neustart-Maßnahmen speziell für Arbeitssuchende ohne Leistungsbezug.
Außerdem gibt es,- wenn auch nicht bei jeder Arbeitsagentur, spezielle Gruppen-Infotermine für Frauen, die wieder in Arbeit wollen.

Leider sind sowohl die "Neustart"-Kurse, als auch die Frauen-Infotermine bei AA's und ARGEn sehr schlecht bis gar nicht bekannt/kommuniziert,-

an Deiner Stelle würde ich da die lokalen Erwerbslosen- und Frauengruppen darauf ansprechen, und gezielt auch bei AA und Arge nachfragen.

Auf diesen Wegen kriegt frau u.U. auch Infos darüber, wo eine Stelle frei ist, oder auch, wo es z.B. einen ehrenamtlichen Job MIT Aufwandsentschädigung (oft 8 EUR/Stunde netto) gibt, etc.

Weiterbildung: Volkshochschulen haben oft den Grundsatz, daß Weiterbildung bei ihnen nicht am leeren Geldbeutel zu scheitern brauche, d.h. die kann man auch um eine deutliche Ermäßigung auf Kursgebühren fragen (wenn ein Kurs eh stattfindet und noch Platz ist...).

Nun ja, dann wären da noch die zwei Alternativen:
1. Den Lebensabschnittsgefährten heiraten.
Wenn der gesetzlich versichert ist, so ist dann wenigstens Deine Krankenversicherung via Familienversicherung unentgeltlich,- und er kann Dich via besserer Steuerklasse an der Steuer absetzen.

oder

2. Du oder er erklären die Lebensabschnittsgemeinschaft für beendet, Ihr trennt Euch, Du oder er bezieht irgendwo einen begehbren Kleiderschrank oder ein Wohnklo mit Briefkasten und Klappbett. Dann lebt Deine Bedürftigkeit wieder auf,- und Du bist dann nach Antragsstellung wieder Alg II-berechtigt samt Krankenversicherung und dem winzigen bißchen Rentenversicherung, etc.
 

Drueckebergerin

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Hallo, Chrissie!
Irre ich mich jetzt, oder hattest Du das nicht schon mal Ende des Jahres gepostet? :icon_kinn:
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Lösung:
Umziehen wg. Rausschmiss.
Das geht dann auf ARGE-Kosten.
 
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