Bearbeitungsdauer Wohnungsangebot? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ArNoN

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Moin,

bei manchen Sachen (vor allem Sanktionen und Ablehnungen) sind die JC ja richtig schnell, manchmal auch bei der Antragsbearbeitung (habe schon alles durch, 2 Tage bis erst nach SG-Verfahren) - aber jetzt stellt sich die Frage, innerhalb welches Zeitraumes eine Bearbeitung

a) erfolgen soll
b) erfolgt sein muss
c) in der Regel erfolgt

wenn seitens des Leistungsempfaengers ein Wohnungsangebot zur Genehmigung vorgelegt wird (Umzugsnotwendigkeit ist gegeben)?

Es kann ja wohl nicht angehen, dass (gerade in Regionen mit sehr angespanntem Wohnungsmarkt erstmal wochenlang abgewartet werden soll, bis ggf eine Antwort kommt - dann ist die Wohnung naemlich idR schon weg :(

Ich freue mich ueber Eure Erfahrungen / Menungen,

A.
 

ArNoN

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ok, draengeln nach vier Tagen war schon etwas frevh - aber nach drei Monaten darf ich mal nachhaken?
 

ArNoN

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was natuerlich in der Praxis absolut weltfremd ist :(
 

Wutbuerger

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Moin,

bei manchen Sachen (vor allem Sanktionen und Ablehnungen) sind die JC ja richtig schnell, manchmal auch bei der Antragsbearbeitung (habe schon alles durch, 2 Tage bis erst nach SG-Verfahren) - aber jetzt stellt sich die Frage, innerhalb welches Zeitraumes eine Bearbeitung

a) erfolgen soll
b) erfolgt sein muss
c) in der Regel erfolgt

wenn seitens des Leistungsempfaengers ein Wohnungsangebot zur Genehmigung vorgelegt wird (Umzugsnotwendigkeit ist gegeben)?

Es kann ja wohl nicht angehen, dass (gerade in Regionen mit sehr angespanntem Wohnungsmarkt erstmal wochenlang abgewartet werden soll, bis ggf eine Antwort kommt - dann ist die Wohnung naemlich idR schon weg :(

Ich freue mich ueber Eure Erfahrungen / Menungen,

A.
Wenn innerhalb der WoGG Kriterien ... Mietangebot einreichen und Mietvertrag unterschreiben . Ich bekomme vor 14 Tagen nie irgendeine Antwort , und das ist ja bei Wohnungsanzeigen schon unzumutbar .Aber das SG ist ja auch nicht schneller .Du sollst alles mögliche vorher beantragen , aber wenn der Antrag gestellt ist hast du ja deinen Teil erledigt
 

ArNoN

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natuerlich reichen die "Angemessenheitsgrenzen" nicht aus - ggf reicht es, wenn man Zuschlaege mit einrechnet, die lt. Fachanweisung auf die KM kommen, aber das muesste dann auch erst wieder zugebilligt/bestaetigt werden :/

Ok, in diesem Fall gab's die Wohnung eh' nicht, weil dem Vermieter der '''Arbeitgeber''' nicht gut genug war :( - wie so oft...
 
E

ExitUser

Gast
was natuerlich in der Praxis absolut weltfremd ist :(
Wieso? Vielleicht ist die Wohnung dann schon wieder frei? Im Übrigen ist mir aufgefallen, daß Wohnungen mitunter wenige Tage nach der vermeintlichen Belegung schon wieder beim Immobilienscout auftauchen. Auf die Nachfrage, wie das denn gehe, erhielt ich zur Antwort, der Mietvertrag sei nicht zustandegekommen. Nach einem Blick in die Schufa bspw. ...
 

ArNoN

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gutes Argument - ich dachte, die Vermieter haben meist noch 1-2-3-ganzviele Interessenten auf der Warteliste...
 
D

DuliebesBißchen

Gast
gutes Argument - ich dachte, die Vermieter haben meist noch 1-2-3-ganzviele Interessenten auf der Warteliste...
Ich würde sagen: Ja - durchaus!
Bei uns stehen zur vorgeschlagenen allgemeinen Besichtigung am X um y Uhr gut 20 Mann vor der Wohnung und möchte wissen, wieviele nicht schon kehrt gemacht haben...
Zur Schnelligkeit:
Die schnelle Durchsetzung von Ansprüchen scheitert oft daran, dass der Betroffene glaubt, keinen „rechtsmittelfähigen Bescheid" in Händen zu haben und daher die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen, gar nicht sieht. Dies ist falsch: Um Widerspruch einzulegen, bedarf es keines Bescheides, sondern eines Verwaltungsaktes. Ob eine behördliche Maßnahme als Verwaltungsakt zu qualifizieren ist, liegt nicht in der Entscheidung der Behörde, sondern ergibt sich aus der Legaldefinition in § 31 SGB X: Ein Verwaltungsakt ist „jede Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme, die eine Behörde zur Regelung eines Einzelfalles auf dem Gebiet des öffentlichen Rechtes trifft“. Die Form des Verwaltungsaktes hat keine Auswirkungen auf seine Anfechtbarkeit. Er kann durch einen Schriftsatz (Bescheid), mündlich! Oder durch Realakt (z.B. Auszahlung von Leistungen) erfolgen. Die Rechtsmittelfrist beträgt einen Monat, wenn eine Rechtsbehelfsbelehrung erfolgt ist. Ansonsten beträgt die Frist ein Jahr. Wenn also ein Hilfebedürftiger beim zuständigen JC vorspricht, dort um Hilfe nachsucht und die Auskunft erhält, er könne „kein Geld bekommen", liegt ein Verwaltungsakt vor, gegen den Widerspruch eingelegt werden kann. Der Leistungsträger im Sozialrecht ist Herr des Verfahrens. Er ermittelt den Sachverhalt sachgerecht. Das bezieht sich auch auf die Bearbeitungszeit. Ein akuter Bedarf ist akut zu decken. Wenn der Sozialleistungsträger dies nicht tut, kann man den Erlass einer einstweiligen Anordnung beantragen. Das Sozialgericht kann eine „EA“ erlassen, „wenn eine solche Regelung zur Abwendung wesentlicher Nachteile nötig erscheint". Die Frist ergibt sich aus der Sache: Bei einem, vom Hunger bedrohten, Hilfebedürftigen, kann eine Frist von 24 Stunden angemessen sein.
 

Dark Vampire

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Mit dem Wohnungsangebot war bei mir ungelogen ne Sache von 3 Minuten.Bei uns gibts es dreimal in der Woche ne öffentliche Sprechstunde wo eine Leistungstante sitzt, da bin ich hin , sie schaute in ihrem PC nach wegen den Kosten und schwupps wars genehmigt.
 
E

ExitUser

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Zur Schnelligkeit:
Zitat:
Die schnelle Durchsetzung von Ansprüchen scheitert oft daran, dass der Betroffene glaubt, keinen „rechtsmittelfähigen Bescheid" in Händen zu haben und daher die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen, gar nicht sieht. Dies ist falsch: Um Widerspruch einzulegen, bedarf es keines Bescheides, sondern eines Verwaltungsaktes. Ob eine behördliche Maßnahme als Verwaltungsakt zu qualifizi ...
Hast Du eine Quellenangabe für obiges Zitat zur Hand? :)
 

ArNoN

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Mit dem Wohnungsangebot war bei mir ungelogen ne Sache von 3 Minuten.Bei uns gibts es dreimal in der Woche ne öffentliche Sprechstunde wo eine Leistungstante sitzt, da bin ich hin , sie schaute in ihrem PC nach wegen den Kosten und schwupps wars genehmigt.
ja, wenn Du im Rahmen bleibst... zB in Hamburg ist das sogut wie nicht moeglich, zumal wenn noch weitere Kriterien dazukommen, die in der Person des Wohnungssuchenden liegen (kein/nur EG, Fahrstuhl, kein Vollbad o.ae.) - dann sieht das schon gaaanz anders aus!
 

ArNoN

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und das ist ja auch der 'bevorzugte' Stadtteil Hamburgs.......

Ok, da kriegt man vllt sogar was im Rahmen - vielleicht, mit Glueck, und vor allem ohne o.g. Sonderanforderungen....... (in Muemmel wuerde mich keiner in's EG kriegen!)
 
E

ExitUser

Gast
und das ist ja auch der 'bevorzugte' Stadtteil Hamburgs ...
Geht noch. Das Amtsgericht Harburg hatte in Wilhelmsburg mal eine Wohnung für achtzehntausend Verkehrswert in der Versteigerung, da hätte man im Keller Fische züchten können. Am 25. August steht da ein Grundstück mit zwei abbruchreifen Häusern zur Versteigerung, da sind zwei Wohnungen vermietet. Das Gutachten kannst Du Dir bei zvg.com ansehen.

In Hamburg geht alles weg, was vier Wände und ein Dach hat. Da nimmt keiner Rücksicht auf die Befindlichkeiten irgendeines Jobcenters.
 

ArNoN

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und der Puff im Hafen wurde/wird auch zwangsversteigert - aber ich lenke ab, da will ich ja nicht wohnen :p
 
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